Berichte 2019

Enzweihingen schenkt Horrheim drei Tore

29 September 2019
TSV Enzweihingen - SV Horrheim 2:4 (0:2)
Während der SV Horrheim nach dem 4:2 (2:0) beim TSV Enzweihingen in der Fußball-Kreisliga B 7 ohne Punktverlust bleibt, hat sich der Gastgeber vorerst aus dem Titelrennen verabschiedet. „Die Horrheimer haben zehn Prozent Ballbesitz, aber wir schenken ihnen die Treffer“, echauffiert sich Enzweihingens Kapitän Yannick Rähmer direkt nach dem dritten Gegentor. » mehr

SVH Fußballerinnen laufen 1:3-Rückstand hinterher

24. September 2019
TSV Mühlhausen/Stuttgart - SV Horrheim 5:3 (3:1)
Die Fußballerinnen des SV Horrheim haben in der Regionenliga 2 mit 3:5 beim TSV Mühlhausen/Stuttgart verloren. „Das ist keine Mannschaft, gegen die man fünf Gegentore bekommen darf“, ärgert sich SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher. „Aber wegen einiger Ausfälle musste sich unsere Defensive erst finden.“ In der ersten Hälfte der Partie kamen die Horrheimerinnen nicht richtig ins Spiel. „Die anderen waren auch nicht besser, wollten aber mehr als wir“, fasst Erkenbrecher zusammen. „Als sich die Abwehr neu orientiert hatte und sich die Spielerinnen auch an den schnellen Kunstrasen gewöhnt hatten, war es schon rum.“ Die Gastgeberinnen gingen nach einer Viertelstunde in Führung, nach 22 Minuten glich Anna-Lena Collmer aus. Zwei Treffer innerhalb von drei Minuten kurz vor der Halbzeitpause bedeuteten die 3:1-Führung für Mühlhausen/Stuttgart. Im zweiten Teil des Spiels hatten sich die Horrheimerinnen auch in der Abwehr in ihre jeweilige Rolle gefunden. „Außerdem hat die Einstellung gepasst. Die Spielerinnen haben eine tolle Moral gezeigt“, sagt der SVH-Trainer. Trotzdem kassierten sie gleich das 1:4. Dann verkürzten sie durch zwei Treffer von Romy Bahmer auf 3:4 (54. und 68. Minute). „Natürlich haben wir zu der Zeit aufgemacht und hatten auch Chancen auf Ausgleich und sogar Führung“, sagt Erkenbrecher. „Aber dann haben wir uns mit einem Konter das 3:5 eingefangen.“ Das war in der 70. Minute. Erkenbrecher: „Den Grundstein zur Niederlage haben wir in der ersten Halbzeit gelegt. Und ich mache denen keinen Vorwurf, die gespielt haben.“

SV Horrheim: Tabea Kasper – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Cheyenne Kust (74. Sina Röhm), Luisa Pfeifer, Sabrina Müller, Romy Bahmer, Maya Cords, Jana Klein (61. Alena Sinn), Anna-Lena Collmer, Lana Pietsch (51. Henrike Reinsch).

Partie blieb bis zum Ende spannend

Horrheims Emil Arnold (rechts) kommt gerade noch mit der Hacke vor Großglattbachs Jonathan Gayer an den Ball.

22. September 2019
SV Horrheim - TSV Großglattbach 2:1 (1:0)
Bereits in der 2. Minute hatte Daniel Stierle die Horrheimer Führung auf dem Fuß. Sein Schuss streifte aber nur den Großglattbacher Außenpfosten. In der 4. Minute waren die Gastgeber dann erfolgreich im Abschluss. Marius Kohler verwertete eine Flanke mit dem Rücken zum Tor per Volleyabnahme zur Horrheimer Führung – 1:0. „Wir haben am Anfang gut gespielt und viel Druck gemacht. Dennoch hatten im Laufe des Spiels die Großglattbacher mehr Spielanteile“, erklärt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Dennoch wurden die Großglattbacher nie im Horrheimer Strafraum gefährlich. „Zur Halbzeitpause haben wir uns vorgenommen, kein Tor mehr zu kassieren und mindestens ein Unentschieden mitzunehmen“, berichtet TSV-Akteur Philipp Rank. Doch der Plan der Gäste ging nicht auf. Bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff bauten die Horrheimer ihre Führung aus. Ein Freistoß von der Grundlinie wurde in den Rückraum auf Oliver Seidel gelegt. Dieser sorgte mit einem strammen Schuss in den Winkel für das 2:0. „Die Großglattbacher wurden immer wieder durch Standards gefährlich“, berichtet Hilgenberg. Dass der TSV aus seinen großen Spielanteilen aber Nutzen zieht, dauerte bis zur 74. Minute. Marvin Prohaska wurde von Jonathan Gayer im Zentrum angespielt. Prohaska legte sich den Ball kurz zurecht und schlenzte ihn aus 20 Metern ins lange Eck. „Die letzten 20 Minuten war es unser Spiel, dennoch waren wir vor dem gegnerischen Tor nicht gefährlich genug“, erklärt Rank. Die Horrheimer haben die vielen entstandenen Kontersituationen nicht clever genug ausgespielt, so dass die Partie bis zum Ende spannend blieb. „Das war jetzt erneut ein Spiel, wo wir nur mit dem Ergebnis zufrieden sein könnnen. Wenn stärkere Gegner kommen, können wir so nicht auftreten“, fasst Hilgenberg zusammen.

SV Horrheim: Robin Brosi – Oliver Seidel, Felix Abel, Philipp Hachtel (72. Thomas Trinkl), Jan Maier, Marius Kohler (19. Florian Brosi), Daniel Stierle, Joshua Krone, Sascha Berger (58. Hannes Widmann), Emil Arnold (54. Simon Kiefer), Mario Vehlgut.

Trinkpausen bringen Bruch ins Spiel

Romy Bahmer hat für den SV Horrheim den Ball fest im Blick.

17. September 2019
SV Horrheim - TSV Heimsheim 4:2 (2:2)
Horrheimer Fußballerinnen jeweils nach der Unterbrechung wie verwandelt -
Zwei gute halbe Halbzeiten haben den Fußballerinnen des SV Horrheim gereicht, um in der Regionenliga 2 gegen den TSV Heimsheim zu gewinnen. Dazwischen boten die Kickerinnen allerdings auch Phasen, von denen Trainer Bernd Erkenbrecher ganz und gar nicht überzeugt war. „Bis zur Trinkpause Mitte der ersten Halbzeit haben wir gut ausgesehen“, berichtet der Übungsleiter der Horrheimerinnen. „Wir haben das Spiel weitestgehend kontrolliert und auch zwei Tore geschossen. Aber nach der Unterbrechung haben wir auf einmal aufgehört, Fußball zu spielen.“ Wie abgeschnitten war der Spielfluss der Gastgeberinnen, die vorher so überzeugend aufgetreten waren. Zwei Mal innerhalb von fünf Minuten waren Angriffe über die Mitte vorgetragen und von Anna-Lena Collmer im Eins-gegen-eins mit der gegnerischen Torfrau erfolgreich abgeschlossen worden (16. und 21. Minute). „Mit dieser 2:0-Führung hätten wir souveräner spielen müssen“, sagt Erkenbrecher. Doch nach der Trinkpause ließ der SVH den Gästen aus Heimsheim zu viel Freiheiten. „Das 1:2 in der 37. Minute entstand aus einem Fehler von uns, und das 2:2 zur Pause fiel zu diesem Zeitpunkt zu Recht“, urteilt der Horrheimer Trainer. Auch nach dem Seitenwechsel trat sein Team noch nicht wieder so souverän auf, wie er sich das erhoffte. „Bis zur nächsten Trinkpause waren wir mäßig“, sagt er. Und unmittelbar bevor der Unparteiische die Begegnung für eine kurze Erfrischung unterbrach, herrschte bei den Gästen helle Aufregung. Sie hatten nach einem Torschuss den Ball bereits im Horrheimer Gehäuse gesehen, doch der Schiedsrichter entschied, das Leder habe die Torlinie nicht im vollen Umfang überschritten. Das letzte Viertel der Partie gehörte dann wieder dem SV Horrheim. Erneut war es Collmer, die in der 74. Minute erfolgreich war. „Ähnlich wie bei ihren ersten zwei Toren“, sagt Erkenbrecher. „In der Mitte gab es viel Platz, weil wir außen besetzt waren, und Anna-Lena setzt sich im Eins-gegen-eins durch.“ Gut vorbereitet und durch Marie Pfaffeneder abgeschlossen war auch der letzte Treffer der Partie. In der 85. Minute erzielte sie den 4:2-Endstand. „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden“, sagt denn auch Erkenbrecher. „Nur mit dem Spiel nicht ganz. Wir haben uns erst am Schluss so verhalten, wie wir es beim 2:0 hätten tun müssen.“

SV Horrheim: Tabea Kasper – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Cheyenne Kust (68. Alena Sinn), Luisa Pfeifer (86. Selina Müller), Marie Pfaffeneder, Romy Bahmer, Maya Cords (31. Juliane Friedmann), Hannah Schmidtke, Tamara Klüss (44. Sabrina Müller), Anna-Lena Collmer.

Horrheim bleibt dank knappem Sieg Tabellenführer

15. September 2019
SGM Hohenhaslach/Freudental II - SV Horrheim 2:4 (1:1)
Bereits in der 12. Minute gingen die Gastgeber durch das Tor von Phillip Gögel in Führung. Ein Eckball der SGM-Reserve von der linken Seite wurde nicht aus dem Horrheimer Strafraum geklärt, so dass Gögel aus fünf Metern keine Probleme hatte, den Ball im Tor unterzubringen. In der 25. Minute kamen die Gäste aber wieder zurück in die Partie. Sascha Berger wurde im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Daniel Stierle sicher zum Ausgleich. „Solche Spiele haben uns in der letzten Saison einige Punkte gekostet. Diese Spielzeit müssen wir aber auch diese Partien gewinnen“, erklärt SVH-Spielertrainer Sergej Hilgenberg. Dennoch gingen in der 62. Minute erneut die Gastgeber in Führung. Marlo Mack legt den Ball im Strafraum quer auf Volkan Akdeniz. Dieser schob mit einem plazierten Schuss ins rechte untere Eck zum 2:1 ein. Doch auch von diesem Rückstand erholten sich die Horrheimer. Marius Kohler verwandelte in der 75. Minute einen Freistoß direkt zum Augleich – 2:2. In der 85. Minute wurde Marius Kohler auf der halblinken Seite im Strafraum in Szene gesetzt. Aus zehn Metern schob er den Ball eiskalt zur erstmaligen Führung ein. Beim letzten Freistoß der Partie ging auch SGM-Torwart Julian Kummer mit nach vorne in den Horrheimer Strafraum. Der Ball wurde nach vorne geklärt, wo Berger ohne Probleme ins leere Tor einschob – 4:2.

SV Horrheim: Robin Brosi – Oliver Seidel, Florian Brosi, Felix Abel (85. Markus Bäuerle), Pascal Kohler, Hannes Widmann (46. Philipp Hachtel), Marius Kohler, Daniel Stierle, Sascha Berger, Thomas Trinkl (20. Emil Arnold), Simon Kiefer (80. Sergej Hilgenberg).

Neu sortiert und ab dann dominant

10. September 2019
SV Horrheim - TSV Leinfelden 6:2 (3:2)
In der Regionenliga 2 haben die Fußballerinnen des SV Horrheim den TSV Leinfelden mit 6:2 (3:2) geschlagen. „Unsere Abwehr hat so zum ersten Mal zusammengespielt“, berichtet SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher. „Da waren wir noch nicht sortiert. Aber nach einer halben Stunde hat es gepasst. Zur Pause hätten wir schon höher führen müssen.“
Denn zwei Pfostenschüsse auf Seiten der Gastgeberinnen hätten ebensogut rein gehen können. So musste sich Erkenbrecher damit begnügen, dass sein Team jeweils vorlegte, die Gäste aber gleich nachzogen. Als einziger Treffer nach einer Standardsituation gilt Romy Bahmers 1:0 in der 3. Minute. „Sie hat den Kopf schön hingehalten und eingenickt“, sagt ihr Übungsleiter. Die weiteren zwei Tore für Horrheim schoss Marie Pfaffeneder, jeweils zum Abschluss eines guten Spielzugs. Dazwischen traf die Mannschaft aus Leinfelden jeweils zum Ausgleich. „Die Gäste haben uns zwei Mal gut ausgekontert“, sagt Erkenbrecher. „Solange sie das noch konnten.“ Denn die Fitness der Horrheimer Mannschaft habe in diesem Kräftemessen ganz klar den Ausschlag gegeben, erzählt der Trainer. „Wir konnten in der zweiten Halbzeit noch laufen, die anderen waren stehend k.o.“, sagt er. „In diesem Spiel hat es sich schon bezahlt gemacht, dass die Mannschaft in der Vorbereitung so gut mitgezogen hat. Auch wenn nach dem Trainingslager alle ein paar Tage lang schwere Beine hatten und wir das erste Spiel verloren haben.“ In der zweiten Halbzeit trafen am Sonntag nur noch die Gastgeberinnen aus Horrheim. Bahmer erhöhte in der 55. Minute auf 4:2, dem Anna-Lena Collmer in der 83. Minute das 5:2 folgen ließ. Erneut Bahmer mit ihrem dritten Treffer sorgte zwei Minuten vor dem Schlusspfiff für den 6:2-Endstand.

SV Horrheim: Tabea Kasper – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Cheyenne Kust, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Romy Bahmer, Maya Cords, Hannah Schmidtke (74. Sabrina Müller), Tamara Klüss (46. Jana Klein), Anna-Lena Collmer.

Sportlich hat Müller nichts zu klagen

10. September 2019
Roßwag/Mühlhausen II - SV Horrheim 0:4 (0:1)
Beim SV Horrheim musste Marco Burkhardt schon nach 20 Minuten verletzt vom Feld. „Er hat sich an der Nase verletzt“, sagt Horrheims Co-Trainer Joachim Müller. Nach gut einer Stunde folgte Jan Maier, der einen Schlag auf die Wade abbekommen hatte. Sportlich hat Müller nichts zu klagen: „Es war ein gutes Fußballspiel mit schön herausgespielten Toren.“ Das 1:0 fiel durch einen Freistoß von Daniel Stierle (19.). Stierle bereitete dann den zweiten Treffer elegant vor, so dass Sascha Berger in der 53. Minute nur noch einschieben musste. Tor des Tages war das 3:0 in der 81. Minute. Simon Kiefer spielte einen 40-Meter-Pass diagonal übers Feld zu Joshua Krone, der den Ball sauber annahm, sich gut durchsetzte und dann am Torwart vorbei einschoss. Den Schlusspunkt setzte Berger in der 90. Minute mit dem 4:0, für das ihn Oliver Seidel gut in Szene gesetzt hatte.

SV Horrheim: Robin Brosi – Oliver Seidel, Felix Abel, Mario Vehlgut, Marco Burkhardt (20. Simon Kiefer), Florian Brosi (35. Sascha Berger), Jan Maier (66. Emil Arnold), Marius Kohler, Daniel Stierle, Joshua Krone, Pascal Kohler.

Aus In der ersten Hauptrunde des Bezirkspokals

06. September 2019
SV Horrheim - SGM Riexingen 1:4 (0:3)
Tore von Tim Röcker, Kevin Bürkle und erneut Röcker haben der zuletzt in der Liga gebeutelten SGM Riexingen bis zur 41. Minute eine scheinbar komfortable 3:0-Führung beschert, die auch über den Seitenwechsel Bestand hatte. „Aber es waren glückliche Tore, zum Teil Torwartfehler“, sagt SGM-Trainer Andreas Müller. „In der ersten Hälfte haben wir nichts anbrennen lassen. Aber in der zweiten sind wir ins Schwimmen gekommen und haben den Gegner durch unsere eigenen Fehler aufgebaut.“ Horrheims Co-Trainer Joachim Müller ärgert sich, die erste Halbzeit „verschlafen“ zu haben, freut sich aber über die Leistungssteigerung. „Unser kleiner Platz mit Flutlicht war unser Handicap“, sagt er. „Da kamen unsere schnellen Leute nicht zur Entfaltung.“ Zum 1:3 durch Marius Kohler reichte es noch (62.). Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff machte Kevin Bürkle mit dem 4:1 den Deckel drauf.

Mit schweren Beinen zum Saisonauftakt

04. September 2019
SB Asperg - SV Horrheim 3:0 (2:0)
Direkt aus dem Trainingslager tun sich Horrheimer Fußballerinnen schwer – SB Asperg dominiert die Partie und gewinnt mit 3:0 -
Es war eine unglückliche Terminüberschneidung für die Fußballerinnen des SV Horrheim. Direkt aus dem Trainingslager fuhren sie zu ihrem ersten Saisonspiel in der Regionenliga 2, das sie am Sonntag gegen den SB Asperg bestritten. „Das Trainingslager konnten wir nicht verlegen, aber das Spiel hätten wir vielleicht doch verlegen sollen“, sagt SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher. Sein Team verlor in Asperg mit 0:3 (0:2). „Wenn es zur Pause schon 0:4 gestanden hätte, dann hätten wir uns auch nicht beklagen dürfen“, sagt er. Zum Abschluss eines Wochenendes, an dem der neue Übungsleiter und sein Team intensiv gearbeitet haben, „waren die Spielerinnen im Kopf müde“, berichtet Erkenbrecher. „Von den Gedanken her ging gar nichts, und der Gegner ist aggressiv aufgetreten.“ Doch die Auftaktniederlage nahm schon kurz vor dem Anpfiff ihren Lauf. „Kurz vor Ende des Warmmachens hat sich Torwart Tabea Kasper verletzt“, sagt der Trainer. Nachdem sie lange Zeit wegen eines Kreuzbandrisses ausgefallen war, hofft Erkenbrecher jetzt darauf, dass es sich bei den Beschwerden nur um den Nachhall des intensiven Trainingswochenendes handelt. „Dadurch haben wir kurz vor Beginn umstellen müssen“, sagt er und beorderte Hannah Schmidtke ins Tor. Während sich die Horrheimerinnen in der ersten Halbzeit des Spiels wenig frisch zeigten, ging Asperg munter zu Werke. Neben mehreren vergebenen Chancen gab es auch die Treffer von Laura Bäurle (31. Minute) und Angelia Riep (45.) zu sehen. „Die zweite Halbzeit war besser von uns“, sagt Erkenbrecher. „Die Mädels haben das gemacht, was noch ging.“ Dazu gehörte zwar kein Treffer, doch immerhin erspielten sie sich mehrere Chancen. „Wir haben mehr gespielt, aber dadurch sind auch Fehler passiert“, sagt der SVH-Trainer. „Asperg hatte zwei Stürmerinnen, die das gleich ausgenutzt haben.“ So wie Riep beim 3:0 (80.).

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Cheyenne Kust, Luisa Pfeifer (54. Sabrina Müller), Marie Pfaffeneder (85. Selina Müller), Romy Bahmer, Maya Cords (46. Nadine Pfaffeneder), Ayla Tiefenbach, Tamara Klüss (61. Lana Pietsch), Anna-Lena Collmer.

SVH gegen VFL-Reserve in Torlaune

01. September 2019
SV Horrheim - VfL Gemmrigheim II 11:1 (5:1)
Von der 3. bis zur 85. Minute gab es für die Zuschauer insgesamt zwölf Tore zu sehen. Da hat auch der Co-Trainer und aktuelle Vertreter von SVH-Coach Sergej Hilgenberg, Joachim Müller, seinen Spaß gehabt: „Das war eine erstklassige Mannschaftsleistung heute. Ich kann auch gar niemanden herausheben, weil es heute alle durchweg klasse gemacht haben. Das macht Lust auf mehr“, freut er sich. Nach 20 Minuten bereits war die Partie entschieden. Daniel Stierle (3.), Sascha Berger (5.), Marco Burkhardt (7.) und Joshua Krone (12.) hatten für den SVH getroffen und so den Weg zu einem deutlichen Sieg geebnet. „Man muss schon sagen: Wir haben sie an die Wand gespielt. Zwar haben wir nach 20 Minuten das Tempo aufgrund der Temperaturen etwas herausgenommen und ein völlig unnötiges Gegentor nach einer langen Unterbrechung kassiert. Aber es war dennoch überragend“, zeigt sich Müller erfreut. Nachdem Marius Kohler zum 5:0 getroffen hatte (40.), folgte besagtes Gegentor eine Minute vor der Pause. Doch auch nach dem Seitenwechsel ging es weiter mit dem Vollgasfußball der „jungen Wilden“, wie sie der Co-Trainer bezeichnet. Der eingewechselte Felix Abel traf dabei gleich drei Mal (50., 65., 70.). Lediglich Kohler machte ihm in der 57. Minute den lupenreinen Hattrick zunichte. Das Sahnehäubchen lieferte Simon Kiefer in der 75. Minute mit einem direkten Freistoßtor zum 10:1. Den Schlusspunkt setzte abermals Berger in der 85. Minute – 11:1.

SV Horrheim: Robin Brosi – Marco Burkhardt (30. Emil Arnold), Mario Vehlgut, Philipp Hachtel, Jan Maier, Marius Kohler (60. Florian Brosi), Daniel Stierle (44. Simon Kiefer), Joshua Krone, Thomas Trinkl, Pascal Kohler, Sascha Berger (38. Felix Abel).

Vier, fünf Tore hätten wir noch machen müssen

18. August 2019
SV Horrheim - SV Sternenfels 2:0 (1:0)
Mit dem Ergebnis könne man zwar gut leben, in den nächsten Wochen müsse aber trotzdem eine klare Leistungssteigerung her. So fiel das Resümee von Horrheims Trainer Sergej Hilgenberg aus. „Bis zum Strafraum war viel Gutes dabei, aber vor dem Tor haben wir zu oft die falsche Entscheidung getroffen. Auch hinten waren ein paar unnötige Fehler drin“, analysierte der Übungsleiter. Über die linke Seite sorgte Hannes Widmann bei den Horrheimern für viel Wirbel und bereitete nach einem Doppelpass mit Marco Burkhardt das 1:0 durch Marius Kohler vor. Doch wenn er und seine Offensivkollegen mit ein wenig mehr Übersicht im Strafraum agiert hätten, wäre der Ausgang der Partie wohl schon wesentlich früher entschieden gewesen. „Mal hätten wir abspielen müssen statt zu schießen, mal schießen anstatt abzuspielen. Wir hätten vier oder fünf Tore mehr machen können,“ sagte Hilgenberg. Dem Gegner, dem Hilgenberg einen „laufstarken und engagierten Auftritt“ bescheinigte, gelang es indes nicht, offensive Nadelstiche zu setzen. Letztlich sorgte Sturmspitze Marius Kohler per Abpraller in der 73. Spielminute für die Entscheidung. Zuvor war Joshua Krone am Sternenfelser Torhüter gescheitert.

SV Horrheim: Robin Brosi – Mario Vehlgut, Pascal Kohler, Philipp Hachtel, Hannes Widmann, Jan Maier, Marius Kohler (11. Florian Brosi), Marco Burkhardt, Joshua Krone, Thomas Trinkl, Emil Arnold (46. Simon Kiefer, 85. Alexander Heine).

Gekickt, bis der Platz unter Wasser steht

Gegen die TSG 1899 Hoffenheim (links Chiara Jahn) haben Alena Sinn und ihre Mitstreiterinnen vom SV Horrheim meist das Nachsehen.

17. JuLi 2019
4. Aera-Cup beim SV Horrheim wird am letzten Turniertag vom Gewitter gestoppt – Bundesligisten bei den B-Juniorinnen am Start - Zwei Altersklassen der Jungs und vier der Mädchen sind ordnungsgemäß ausgespielt worden. Doch als beim 4. Aera-Cup am Sonntag die Jüngsten das Turnier abschließen sollten, zogen über Horrheim dunkle Wolken auf. Die Spiele wurden bei einsetzendem Regen zunächst unterbrochen. Wenig später brachen die Veranstalter das Turnier im Gewitter ganz ab. „Wo es donnert, gibt es auch Blitze“, sagt Jugendleiter Dennis Krieger, der mit einer ganze Reihe an Helfern für das Gelingen der Fußballturniere beim SV Horrheim verantwortlich war. „Darum haben wir, als aus dem leichten Regen ein Gewitter-Platzregen geworden ist, die Spiele unterbrochen und Spieler und Zuschauer aufgerufen, unter die Dächer zu kommen.“ Dort standen sie dann dicht an dicht und warteten auf besseres Wetter. Neben dem oberen Spielfeld gab es etwas mehr Platz im Trockenen, beim unteren etwas weniger. „Als es nach zehn Minuten nicht besser geworden ist, haben wir nochmal zehn Minuten gewartet“, sagt Krieger. Dann hatte es so viel geregnet, dass auf dem oberen Platz kaum noch hätte weitergespielt werden können – die Zuschauer waren zwar trockener geblieben als die nebenan, doch die Drainage verpackte die Regenmengen nicht. „Das war nicht schlimm, weil bei der F-Jugend sowieso fast alle durch waren“, berichtet der Jugendleiter. Doch bei der E-Jugend hätte man gerne weitergespielt. Dann dröhnte unvermittelt ein weiterer Donnerschlag über das Sportgelände – die Veranstalter fackelten nicht mehr lange und riefen zur vorgezogenen Siegerehrung. Bis dahin hatten die zwei Rasenplätze zwei Tage lang den Rahmen für guten Jugendfußball geboten. Am Samstag war es noch gemütlich zugegangen. Hier wurde in den Spielpausen ein wenig rumgeblödelt, dort vertrieb sich eine Mädchenmannschaft die Wartezeit mit dem gemeinsamen Singen. Je nach Altersklasse stand aber auch der absolute Wettkampfgedanke im Vordergrund. Insbesondere bei den B-Juniorinnen war dies der Fall. Gleich vier Bundesligateams der Altersklasse waren am Start, ergänzt um den TSV Plattenhardt aus der Verbandsstaffel und Gastgeber SV Horrheim. Für die Spitzenteams war es ein willkommener Vergleichskampf, den sie beinahe untereinander austrugen. „Und der SC Freiburg hatte am Samstag die deutlich bessere Mannschaft als die TSG 1899 Hoffenheim“, urteilt Krieger, der bei diesem Wettbewerb die Turnierleitung hatte. Am Ende sicherte sich Freiburg punktgleich mit Hoffenheim, aber mit 13:1 gegenüber 9:0 Toren den Turniersieg. Für die Horrheimerinnen galt es in dieser Konkurrenz nur, sich nicht abschlachten zu lassen. Dem 0:7 gegen Freiburg und 0:6 gegen Hoffenheim standen vergleichsweise gnädige Ergebnisse von 0:1 gegen den SV Alberweiler und 0:3 gegen den FC Speyer gegenüber. Gegen Plattenhardt reichte es sogar zum torlosen Unentschieden – bis vor kurzem hatten die Horrheimerinnen schließlich selbst in der Verbandsstaffel gespielt. Als Besonderheit beim Horrheimer Jugendfußballturnier gilt, dass der komplette Samstag dem Mädchenfußball gewidmet ist. „Dass wir ziemlich weit hinten gelandet sind, liegt daran, dass wir sehr starke Konkurrenz am Start hatten“, sagt Krieger. „Vor allem die SGM Donzdorf macht eine tolle Nachwuchsarbeit.“ Dementsprechend holten sich die Donzdorferinnen die Turniersiege bei den C-, D- und E-Juniorinnen. Für Horrheim blieben die Plätze drei von vier in der C-Jugend, fünf von acht in der D-Jugend und die letzten zwei in der E-Jugend. Bei den Jungs, die schon am Freitagabend an der Reihe waren, kamen die Gastgeber zumindest in der C-Jugend etwas besser davon. Hinter Lomersheim und der SGM Nussdorf wurde die SG Horrheim/Ensingen/Kleinglattbach Dritter. Als Vierter folgte aber auch in diesem Turnier eine Mädchenmannschaft. Die TSG 1899 Hoffenheim ließ ihre weibliche U 15 gegen die Jungenmannschaften antreten. Der SC Hohenhaslach folgte als Fünfter. Ähnlich das Bild auch bei den D-Junioren: Hinter FV Löchgau und TSV Phönix Lomersheim folgen drei Teams aus dem Raum Vaihingen. Der VfR Sersheim als Dritter, Hohenhaslach als Vierter und die SG Horrheim/Ensingen/Kleinglattbach als guter Gastgeber auf dem letzten Platz vervollständigten das Teilnehmerfeld.

4. Horrheimer AERA-Cup

Alle MÄDELS-Teams des SV Horrheim, die beim Turnier am Start waren.

08. Juli 2019
Einladung der SVH Jugendfußballabteilungen zum 4. Horrheimer AERA-Cup
Von Freitag, 12.07 - Sonntag, 14.07.2019, findet auf dem SVH Sportgelände das Fußballjugendturnier statt.

Freitag, 12.07.2019 - Beginn um 16:00 Uhr - D-Jugend & 16:30 Uhr - C-Jugend

Samstag, 13.07.2019 - Beginn um 09:00 Uhr - D-Juniorinnen & E-Juniorinnen
Beginn um 13:00 Uhr - B-Juniorinnen & 13:30 Uhr - C-Juniorinnen

Bei den B-Juniorinnen sind die drei erstplatzierten Team's der Bundesliga SÜD dabei - FC Freiburg, SV Albersweiler und die TSG 1899 Hoffenheim.

Die Juniorinnen freuen sich auf Ihre Zuschauer.

Sonntag, 14.07.2019 - Beginn um 09:00 Uhr - F-Jugend & Bambinis
Beginn um 09:30 Uhr - E-Jugend

Für die Verpflegung wird bestens gesorgt, mit Kaffee- und Kuchenbar, Hamburger (Rind), Curry- & Rote Wurst mit Brötchen, Pommes.

Die Fußballteams freuen sich auf Ihren Besuch.

C-Juniorinnen der SGM sind Staffelmeister

08. JuLi 2019
Nach einer Qualirunde mit Höhen und Tiefen, dominierten die C-Juniorinnen der SGM Horrheim/Kleinsachsenheim/Sersheim die Punkterunde der Kreisstaffel 02. Man könnte den Eindruck gewinnen, dass eine hohe Niederlage in der Vorbereitung gegen die Mädchen der TGV Dürrenzimmern ein Warnschuss zur rechten Zeit war. Von dieser Partie an präsentierte sich unsere Mannschaft sowohl in kämpferischer aber vor allem auch in spielerischer Hinsicht stetig verbessert. Gerade in den letzten Spielen wurde den Zuschauern teils mitreißender Mädchenfußball geboten. Mit sechs Siegen und einem Unentschieden konnte am Ende die Meisterschaft gefeiert werden. Ganz besonders aber ist hervorzuheben, dass sich aus der neuen „Spielgemeinschaft“, ein eingeschworenes Team mit tollem Zusammenhalt entwickelt hat. Mädchen aus insgesamt 9 verschiedenen Ortschaften, von Illingen bis Bietigheim/Bissingen, sind zu einer echten Mannschaft geworden. Eben diese Entwicklung war die Grundlage für den Gewinn der Meisterschaft der Kreisstaffel 02 der Bezirke Enz/Murr und Rems/Murr. Zur Meisterfeier nach dem letzten Spieltag besuchte uns die Staffelleiterin Frau Gora und überreichte den Wimpel für die Staffelmeisterschaft. Die Siegesparty ging danach aber noch lange weiter. Verdienter Lohn für unsere Mädels. Tolle Leistung.

C-Juniorinnen der SGM Horrheim/Kleinsachsenheim/Sersheim gewinnen Turnier in Erdmannhausen
30. Juni 2019
Bei 35 Grad im Schatten mussten unsere C-Juniorinnen zum Turnier der Biegelkicker Erdmannhausen ohne Auswechselspielerinnen anreisen. Bei diesen Witterungsverhältnissen ein enormer Nachteil gegenüber den anderen teilnehmenden Mannschaften. Wer aber nun dachte, unsere Mannschaft würde von Spiel zu Spiel mehr Probleme bekommen, sah sich getäuscht. Mit enormer Mentalität, Willen und dazu noch mitreißendem Spiel, konnten sich unsere Mädels als Gruppenerster, ohne Gegentor, mit Siegen gegen die Biegelkicker Erdmannhausen II (1:0), den VfL Sindelfingen (2:0) und den FC Esslingen (3:0), sowie jeweils einem 0:0 Unentschieden gegen den TSV Deizisau und den FC Marbach , für das Halbfinale gegen den SB Asperg qualifizieren. Das Halbfinale sollte zum spielerischen Highlight werden. Bereits nach 6 Minuten führten unsere C-Juniorinnen mit 4:0 Toren und ließen dem Gegner dabei nicht den Hauch einer Chance. Die verbleibenden 6 Minuten Spielzeit konnte unser Team sogar einen Gang zurückschalten um Kräfte für das Finale sparen. Im Finale traf unsere Mannschaft auf die Gastgeber von Biegelkicker Erdmannhausen I. Beide Teams waren im Turnierverlauf absolut an die Grenzen gegangen. Das machte sich denn auch im Spiel bemerkbar. Jeder versuchte vor allem das eigene Tor sauber zu halten. Die größte Chance zum Sieg vergaben unsere Mädels kurz vor Schluss. So endete das Match nach regulärer Spielzeit mit 0:0. Nach Absprache mit Turnierleitung und allen beteiligten Betreuern/innen und Spielerinnen wurde auf die 5-minütige Verlängerung verzichtet und direkt ein 9-Meterschießen durchgeführt, welches unsere „Hitzemonster“ dann unter großem Jubel mit 2:1 für sich entscheiden konnten.

Sensationelle Saison für die Jugendteams

11. Juni 2019
Eine Meisterschaft oder die Möglichkeit zum Aufstieg ist das Ziel aller Fußballteams im Jugendbereich, aber gewinnen kann am Ende immer nur einer. Die Trainer/innen und Jugendteams mit Horrheimer Beteiligung geben seit Jahren alles um am letzten Spieltag möglichst weit oben in der Tabelle zu stehen. In der auslaufenden Saison stehen die Jugendabteilung des SVH sowie die SG-Teams besonders erfolgreich da. » mehr

Schöner Abschluss für Messirek

08. Juni 2019
SG Leinfelden-Echterdingen - SV Horrheim 0:2 (0:0)
Einen versöhnlichen Abschluss einer nicht ganz optimal verlaufenen Saison in der Regionenliga 2 haben die Fußballerinnen des SV Horrheim mit dem 2:0 (0:0) bei der SG Leinfelden-Echterdingen gefeiert, und ihrem Trainer Markus Messirek damit einen schönen Abschied bereitet. „Es ist ein lachendes und ein weinendes Auge. Ich war gerne bei den Mädels. In acht Jahren sind sie mir ans Herz gewachsen. Es ist aber Zeit, dass die Mädels einen neuen Trainer und neuen Wind erfahren“, berichtet der Übungsleiter. In Leinfelden-Echterdingen hatten die Horrheimerinnen, obwohl bis am Abend vor der Partie nicht klar war, ob der SVH überhaupt eine Mannschaft zusammenbekomme, das Spiel von Anfang im Griff und erarbeiteten sich eine Reihe an Chancen. Allein in den ersten fünf Minuten hatte die etatmäßige SVH-Torfrau Hannah Schmidtke, die wegen eines Kapselrisses im Finger im Sturm auflief, drei 100-prozentige Chancen, schoss aber jeweils SG-Torfrau Michaela Ruh an. Als dann Lena Müller das 1:0 erzielte (68. Minute) fielen Messirek ein paar Steine vom Herzen. „Endlich ging mal einer rein“, berichtet der Trainer. Schmidtke hatte einen Abschlag von ihrer Vertreterin zwischen den Pfosten, Anna-Lena Collmer, per Kopf auf Müller verlängert, die Ruh keine Chance ließ. Nur elf Minuten später legte Romy Bahmer zum 2:0 nach (79.), nachdem sie den Ball an der gegnerischen Strafraumgrenze erobert und direkt aus der Drehung abgezogen hatte. Die Gastgeberinnen tauchten zwar auch hin und wieder im Horrheimer Strafraum auf. „Doch Anna-Lena Collmer hat ihre Sache gut gemacht dafür, dass sie das erste Mal im Tor stand. Sie hat zwei, drei Schüsse gut rausgefischt“, lobt Trainer Messirek seine Ersatztorfrau.

SV Horrheim: Anna-Lena Collmer – Lana Pietsch (68. Henrieke Reinsch), Kerstin Englert, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller, Romy Bahmer, Hannah Schmidtke (87. Alena Sinn), Anna Zündel, Nadine Pfaffeneder, Juliane Friedmann, Lena Müller.

Zum Abschluss - 100-Tore-Marke geknackt

08. Juni 2019
SV Horrheim - TSV Ph. Lomersheim II 6:1 (2:0)
Das Spiel gegen Lomersheim II hat noch einmal vor Augen geführt, wie weh der Verlauf der Saison im Nachhinein tut. „Wir haben immer wieder Punkte liegen gelassen“, berichtet SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Deshalb wollten die Horrheimer wenigstens noch die 100-Tore-Marke knacken. Das gelang auch durch die Treffer von Felix Abel (42.), Daniel Stierle (44. und 78.), Marius Kohler (74.), Pascal kohler (76.) und Jan Maier per Strafstoß, nachdem Lomersheims Torwart Louis Helfert Stierle im eigenen Strafraum umgerannt hatte (85.). „Wir hätten aber schon in der ersten Halbzeit fünf Tore schießen können. Die Lomersheimer haben hoch verteidigt. Wir hätten nur einfach spielen und die Wege aus der Tiefe suchen müssen. Dann wären wir jedes Mal alleine auf den Torwart zugelaufen“, bemängelt Hilgenberg. Nach dem Seitenwechsel standen die Gäste zwar etwas tiefer. Doch die Horrheimer waren geduldig und ließen den Ball sowie den Gegner laufen. So ergaben sich immer wieder Räume.

SV Horrheim: Florian Brosi – Jonas Hachtel, Mario Werthwein, Marco Burkhardt, Paul Arnold, Pascal Kohler (84. David Plesch), Oliver Seidel (55. Markus Bäuerle), Jan Maier, Daniel Stierle, Felix Abel (77. Andre Faigle), Emil Arnold (65. Marius Kohler).

20 Minuten Spitzenfußball ohne Torerfolg

Die Horrheimerinnen (rechts Juliane Friedmann) hatten das Nachsehen, als Larissa Reinschmiedt und ihre Bissinger Mitspielerinnen den Vorsprung ins Ziel retteten.

04. Juni 2019
SV Horrheim - FSV 08 Bissingen 2:4 (1:2)
Nach einem starken Beginn mit einem Treffer aus der 2. Minute folgte eine Phase mit absolutem Spitzenfußball für die Frauenfußball-Regionenliga 2. „Aber aus diesen 20 Minuten haben wir nichts gemacht“, ärgert sich Joachim Müller, Co-Trainer des SV Horrheim. Sein Team musste letztlich sogar eine 2:4-Niederlage gegen den FSV 08 Bissingen hinnehmen, der dadurch den dritten Tabellenplatz eroberte. Der bisherige Tabellendritte SV Horrheim war am Sonntag die dominierende Mannschaft im Verfolgerduell. Das Rennen um Titel und Relegationsplatz war zwar bereits entschieden, doch die Gastgeberinnen haben „furios angefangen“, wie ihr Übungsleiter es beschreibt. Joachim Müller bedauert nur, dass die Überlegenheit nicht in Tore umgemünzt wurde. „Nach 20 Minuten hätte es mindestens 4:0 stehen müssen, eigentlich noch höher. Wir haben Chancen fast im Minutentakt vergeben.“ In diesem Torschussfestival war nach einer ersten vergebenen Möglichkeit von Marie Pfaffeneder in der 1. Minute lediglich Romy Bahmer erfolgreich. „Nach einem Abpraller im 16-Meter-Raum hat sie blitzschnell reagiert und mit einem Drehschuss souverän verwandelt“, freut sich Joachim Müller. Das war in der 2. Minute. Doch ab dann schien das Gästetor wie vernagelt zu sein. „Drüber, links vorbei und rechts vorbei“, zählt der Co-Trainer des SVH auf. „Alle Stürmerinnen hatten frei stehend vor dem gegnerischen Torwart ihre Chancen.“ Der Horrheimer Sturmlauf nahm in der 39. Minute ein jähes Ende. „Bei ihrem Solo hat sich Kerstin Englert im Strafraum super durchgesetzt“, sagt Joachim Müller. „Dann hat sie quergelegt, statt aufs Tor zu schießen. Die Bissingerinnen sind dazwischengegangen und haben einen langen Ball nach vorne gespielt, wo eine Stürmerin alleine aufs Tor zugelaufen ist und ihn reingemacht hat.“ Marie Claire Fischer schoss das 1:1 und vom Wiederanpfiff weg nach einem erneuten langen Zuspiel auch das 2:1 (40. Minute). „Gleich drauf ist Marie Pfaffeneder souverän alleine aufs gegnerische Tor zugelaufen und wurde von hinten umgehauen“, berichtet ihr Trainer. „Das war volle Absicht ohne Chance, den Ball zu erwischen.“ So ging es mit einem 1:2-Rückstand in die Kabinen. Nach der Pause war es Bahmer, die den SV Horrheim wieder ins Spiel zurückbrachte. Sie trug einen Angriff in der 49. Minute konsequent vor und schloss mit einem strammen Schuss zum 2:2 ab. Als dann aber die Bissingerinnen erneut den Horrheimer Vorwärtsdrang für das 3:2 nutzten (74. Minute) und nur zwei Minuten später das 4:2 folgte – Torschützinnen waren Jule Nägele und Sarah Arlotta – war beim SVH endgültig die Luft raus. Joachim Müller: „Bei uns hat Ayla Tiefenbach ein Riesenspiel gemacht. Sie hat viele der Chancen erarbeitet, die dann vergeben wurden. Und am Schluss hat Bissingen die Partie souverän runtergespielt. Nur hätte es nie soweit kommen dürfen.“

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (46. Lisa Hennig), Romy Bahmer, Ayla Tiefenbach, Juliane Friedmann, Anna Zündel (50. Lea Ruof), Anna-Lena Collmer.

Stierle sorgt mit Hattrick für SVH-Kantersieg

26. Mai 2019
SV Horrheim - SV Sternenfels 6:1 (1:0)
Horrheimer Akteur trifft beim Heimerfolg der Hilgenberg-Elf drei Mal -
„Sternenfels hat sich hinten reingstellt. Wir mussten geduldig sein“, sagte Horrheims Stürmer Felix Abel. Bis zur 39. Minute dauerte es, ehe Daniel Stierle den Dosenöffner machte. Nach dem Seitenwechsel ließ es die Elf von Trainer Sergej Hilgenberg dann aber richtig krachen. Stierle schnürte in Minute 50 einen Doppelpack – 2:0. Sechs Minuten später traf er per Freistoß zum 3:0 und machte mit seinem 15. Saisontor den Hattrick klar. Der 1:3-Zwischenstand fiel durch Nino König. Treffer vier und fünf verbuchte Abel höchstpersönlich. Den Schlusspunkt setzte Sascha Berger mit dem 6:1 zehn Minuten vor Schluss.

SV Horrheim: Christian Asprion – Mario Werthwein, Pascal Kohler (43. Markus Bäuerle), Paul Arnold, Philipp Hachtel, Florian Brosi, Jan Maier, Felix Abel, Daniel Stierle, Mario Vehlgut, Sascha Berger (33. Emil Arnold).

Für vergebene Chancen bestraft

21. Mai 2019
SV Horrheim - VfB Obertürkheim II 1:2 (1:1)
In der Regionenliga 2 haben die Fußballerinnen des SV Horrheim nicht an die Leistung der Vorwoche angeknüpft. Nach ihrem dominanten Auftritt beim 5:1-Sieg gegen den TSV Münchingen II ließen sie gegen den VfB Obertürkheim II eine Vielzahl an Torchancen aus und verloren mit 1:2. „Die ersten 20 Minuten haben wir super Fußball gespielt“, berichtet Joachim Müller. Der Co-Trainer der Gastgeberinnen sah allerdings auch ein Festival der vergebenen Chancen. „Es hätte sich niemand beschweren können, wenn wir nach der ersten Halbzeit mit 3:0 oder 4:0 geführt hätten“, sagt er. Immer wieder war der SVH nach Kombinationen von Romy Bahmer, Lena Müller und Anna-Lena Collmer brandgefährlich vor dem Tor von Gästekeeperin Maria Joao Loureiro Dossantos. Doch es blieb bei einem Treffer aus der Anfangsphase. In der 9. Minute kombinierten sich die Gastgeberinnen mit schnellem Spiel nach vorne. „Der Ball wurde quergelegt und zu Lena Müller in den Strafraum gespielt“, berichtet der Trainer der Horrheimerinnen. „Sie hat ihn souverän ins Tor gespielt.“ Doch so gut der SVH in der ersten Halbzeit auftrat, gelang ihm doch kein weiterer Treffer. „Völlig gegen den Spielverlauf haben die Gäste in der 35. Minute das Gegentor geschossen“, ärgert sich Joachim Müller. „Da sind in unserer Abwehr gleich drei, vier Fehler passiert.“ Eine Stürmerin setzte sich auf der rechten Seite durch und spielte den Ball nach innen. „Luisa Pfeifer hat mit vollem Einsatz noch versucht, auf der Linie zu retten. Das ist aber nicht gelungen“, berichtet ihr Übungsleiter. Irena Romano schoss den Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel war vom guten Spielaufbau der Anfangsphase bei den Horrheimerinnen nicht mehr viel zu sehen. „Wir hatten keine richtigen Chancen, der Ball ist nicht richtig gelaufen“, fasst Joachim Müller zusammen. „Der Gegner hat es auch gut gemacht und hat übers schnelle Mittelfeld nach vorne gedrängt.“ Zwar hielt Hannah Schmidtke im SVH-Tor ihr Team durch einige gute Aktionen im Spiel. Doch als Horrheim gerade im Vorwärtsgang war, kam es vor dem Strafraum der Gäste zum Ballverlust. Ein langer Ball, eine Einzelaktion von Claudia Lopes – mit 2:1 war das Spiel in der 81. Minute entschieden.

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Luisa Pfeifer, Sabrina Müller, Romy Bahmer, Anna Zündel (37. Lea Ruof), Nadine Pfaffeneder (63. Lana Pietsch), Juliane Friedmann, Anna-Lena Collmer, Lena Müller (50. Cheyenne Kust).

Doppelpack von Felix Abel

19. Mai 2019
TSV Ensingen - SV Horrheim 0:2 (0:0)
„Zu Beginn kamen wir gut ins Spiel. Nach ein paar missglückten Aktionen übernahmen aber die Ensinger das Kommando“, erklärt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Und die Horrheimer hatten Glück, dass das Spiel mit 0:0 in die Pause ging. Zehn Minuten vor der Halbzeitpause spielte Tom Jäger einen Ball auf Jonathan Kreiss, der in der Eins-gegen-eins-Situation gegen SVH-Torwart Christian Asprion, den Ball knapp am Tor vorbeischob. „Nach der Halbzeitpause wollten wir noch presenter sein. Dennoch waren viele unserer Aktionen zu harmlos“, berichtet TSV-Trainer Siegfried Blum. In der 63. Minute brachte Joshua Krone von der rechten Horrheimer Seite eine Flanke in den Ensinger Strafraum. Am zweiten Pfosten lauerte Felix Abel, der per Seitfallzieher auf 1:0 stellte. Kurz vor Ende der Partie war es erneut Krone, der Abel in Szene setzte, welcher den Ball flach an TSV-Schlussmann Fabian Zwing vorbei schob (85.) und somit für den 2:0-Endstand sorgte.

SV Horrheim: Christian Asprion – Mario Werthwein, Pascal Kohler, Marco Burkhardt, Philipp Hachtel, Jan Maier, Felix Abel, Daniel Stierle, Joshua Krone, Mario Vehlgut (46. Paul Arnold), Emil Arnold (36. Sascha Berger).

SVH gewinnt auch drittes Duell

17. Mai 2019
SV Horrheim - SGM Riexingen II 4:2 (2:1)
Sieg im Wiederholungsspiel mit 4:2 -
Der SV Horrheim hat auch im Nachsitzen die Punkte gegen die SGM Riexingen II behalten. Der SVH setzte sich auch in der Neuansetzung der Partie der Fußball-Kreisliga B 7 mit 4:2 (2:1) durch, nachdem der ursprüngliche 5:2-Sieg des SVH aufgrund einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters annulliert worden war. Sergej Hilgenberg ging mit einem etwas mulmigen Gefühl in das Nachholspiel am Mittwochabend. „Ich wusste nicht recht, ob meine Jungs Lust hatten, die Partie noch mal zu spielen“, erklärt der SVH-Trainer. Doch als die Riexinger mit sieben Spielern aus der Bezirksligamannschaft aufliefen, „war das genug Motiviation“, ergänzt Hilgenberg. „Und so sind wir auch aufgetreten. Was die Jungs für eine Abwehrleistung abgeliefert haben, Hut ab. Die Riexinger hatten eine Chance – die war aber auch gleich drin.“ Nach 15 Minuten eroberten die Gäste den Ball und schalteten schnell um. Vor dem Tor musste Marc Tröger dann nur noch den Fuß hinhalten. „Davor hätten wir aber bestimmt drei Tore machen können“, sagt Hilgenberg. Bereits nach gefühlt rund zehn Sekunden hatte Felix Abel die erste Chance. Doch der Ball versprang ihm freistehend vor SGM-Torwart Manuel Bergamotto. Auch das Gegentor zeigte wenig Wirkung bei den Horrheimern. Neun Minuten später schoss Daniel Stierle im ersten Versuch noch Bergamotto an. Doch beim Nachsetzen wurde er vom SGM-Torwart im Strafraum von den Beinen geholt. Den Elfmeter verwandelte Jan Maier zum 1:1 (24. Minute). Rund eine Viertelstunde später legte Felix Abel nach (38.). Nach dem Seitenwechsel pressten die Horrheimer weiter aggressiv und gingen voll drauf. Joshua Krone und Stierle hatten als Folge daraus mehrere Chancen. Doch erst in der 76. Minute zappelte der Ball erneut im Netz der Riexinger. Bei einem „Rot-würdigen Foul“ (Hilgenberg) im Strafraum der Riexinger an Krone sprang der Ball Abel vor die Füße, der Danke sagte. In der 90. Minute verursachte Bergamotto einen zweiten Strafstoß, als der SGM-Torwart Markus Bäuerle von den Füßen holte. Den Elfmeter verwandelte Stierle. Zwei Minuten später zeigte Schiedsrichter Alexander May auch auf der anderen Seite auf den Punkt, als ein Riexinger bei einem Zweikampf mit Mario Werthwein im SVH-Strafraum fiel. Den Elfmeter verwandelte Mike Renier (90.+2). Da waren die Horrheimer aber nur noch zu zehnt. Florian Brosi hatte in der 82. Minute Gelb-Rot gesehen.

SV Horrheim: Christian Asprion – Mario Werthwein, Marco Burkhardt, Paul Arnold, Mario Vehlgut, Florian Brosi, Jan Maier, Felix Abel (60. Markus Bäuerle), Daniel Stierle, Joshua Krone, Emil Arnold (88. Jonas Hachtel).

SVH lässt keine Zweifel an seiner Dominanz

14. Mai 2019
TSV Münchingen II - SV Horrheim 1:5 (0:4)
Die zweite Frauenmannschaft des TSV Münchingen ist in der Regionenliga 2 eigentlich ganz und gar nicht als Kanonenfutter bekannt. Bei den Fußballerinnen halten sich jeweils acht Siege und acht Niederlagen die Waage. Doch dem SV Horrheim war Münchingen II am Sonntag nicht gewachsen. Die Elf von Trainer Markus Messirekt gewann mit 5:1 (4:0). „Unsere Spielerinnen waren richtig gut drauf“, freut sich SVH-Spielleiterin Andrea Pfeifer. „Obwohl die meisten davor eine kurze Nacht hatten, haben sie gut gespielt.“ Vor allem die erste Halbzeit geriet zu einem wahren Schützenfest. Lena Müller (18. Minute), Anna-Lena Collmer (31.) und kurz vor der Pause ein Doppelpack von Lena Müller und Nadine Pfaffeneder – Horrheim zeigte einen klaren Zug nach vorne und war sicher im Abschluss. „Dabei war der Münchinger Kunstrasen eigentlich nicht schön zu bespielen“, berichtet Andrea Pfeifer. „Zumindest nicht für unsere Spielerinnen, die echten Rasen gewöhnt sind. Aber der Ball ist schnell gelaufen, und sie haben das gut im Griff gehabt.“ Auch von der Aufstellung her mussten sich die Horrheimerinnen umgewöhnen. Verletzungsbedingt musste eine Lücke in der Abwehr geschlossen werden. Das übernahm Romy Bahmer, die sonst vorne oder im Mittelfeld ihren angestammten Platz hat. „Die Umstellung hat gut funktioniert“, freut sich Andrea Pfeifer über den Erfolg dieser Maßnahme. „Unsere Viererkette ist sehr sicher gestanden.“ So kam es, dass auch in der zweiten Spielhälfte der Kantersieg nie in Gefahr geriet, auch wenn diese Hälfte für sich genommen unentschieden ausging. Fünf Minuten vor Spielende erzielte Alessa Bürger den Ehrentreffer für Münchingen II. Und als die Nachspielzeit schon vier Minuten alt war, setzte Marie Pfaffeneder den Schlusspunkt unter die Partie. „Sie hat sich den Ball geschnappt“, berichtet die Spielleiterin. „Dann hat sie ein, zwei Abwehrspielerinnen ausgetanzt und den Ball zum 5:1 versenkt.“

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert (71. Lea Ruof), Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (53. Cheyenne Kust), Romy Bahmer, Nadine Pfaffeneder, Juliane Friedmann, Anna-Lena Collmer, Lena Müller.

Felix Abel: „Wir haben hoch verdient gewonnen"

12. Mai 2019
SV Horrheim - TSV Aurich 5:1 (1:0)
„Unser Ziel war es, das Ergebnis im Rahmen zu halten“, sagte Aurichs Trainer Hans-Ulrich Rähmer. Da der Top-Torjäger und ehemalige Vaihinger Spieler Qendrim Emini nicht auflaufen konnte, war Rähmer klar, dass die Auricher vermutlich nicht gewinnen werden. Daher lautete die Devise, sich hinten kein Tor einzufangen. Bis die Hausherren das Abwehrbollwerk knackten, dauerte es mehr als 30 Minuten. Nach einem Angriff über die linke Seite legte Felix Abel auf Joshua Krone quer, der den Ball zum 1:0 für Horrheim versenkte. Das 2:0 folgte erst nach 64 Minuten, als Abel in Szene gesetzt wurde und den Ball über Aurichs Torhüter Entsion Ozouni chipte – 2:0. Krone schnürte in der 71. Minute seinen Doppelpack und machte den Sack zu. Zwei Zeigerumdrehungen später trug Abel seinen Namen ebenfalls das zweite Mal in die Torschützenliste ein. Nachdem sich Krone über die rechte Seite durchgesetz und Abel angespielt hatte, schoss dieser das Spielgerät zum 4:0 ins lange Eck. In der 79. Minute setzte der eingewechselte Andre Faigle noch einen drauf. Nach einem Freistoß legte ein Horrheimer das Leder quer. Faigle schob den Ball zum 5:1-Endstand über die Linie. „Wir haben hoch verdient gewonnen.“, sagte Doppeltorschütze Abel.

SV Horrheim: Christian Asprion – Pascal Kohler, Marco Burkhardt (76. Andre Faigle), Paul Arnold, Philipp Hachtel, Florian Brosi (74. Jonas Hachtel), Jan Maier, Felix Abel, Daniel Stierle, Joshua Krone, Emil Arnold (28. Mario Werthwein).

Horrheim tut sich beim 6:1 in Gündelbach schwer

09. Mai 2019
FC Gündelbach - SV Horrheim 1:6 (0:2)
Die Gündelbacher standen tief und waren vor allem auf Konter und Standards aus, wodurch sie es den Horrheimern schwer machten, die kaum Lücken fanden. „Wir waren zu leichtsinnig und haben zu langsam gespielt“, berichtet SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Nach einem Handspiel von Andreas Brett und dem verwandelten Elfmeter durch Daniel Stierle wurde es ein bisschen besser (25. Minute). Die Horrheimer legten bis zur Pause aber nur noch ein weiteres Tor durch Jan Maier (33.) nach. Dafür begann die zweite Hälfte nach Maß. Einen langen Ball ließen die Gäste auf Pascal Kohler prallen, der noch zwei Abwehrspieler ausspielte und zum 3:0 einschob (46.). Die Gündelbacher witterten mit dem Anschlusstreffer durch Waldemar Grinko Morgenluft (59.). Doch jede Hoffnung wurde durch das 4:1 durch Emil Arnold erstickt (78.). In der Schlussphase legten dann noch Mario Werthwein fast mit einer Kopie des Treffers von Kohler auf 5:1 nach (83.). Und Paul Arnold staubte fünf Minuten später zum 6:1 ab, als Falk Zeeh nach einem Horrheimer Freistoß von seinem eigenen Mitspieler behindert wurde, so dass der FCG-Torwart den Ball fallen ließ (88.).

SV Horrheim: Christian Asprion – Pascal Kohler, Paul Arnold, Philipp Hachtel, Florian Brosi (76. Andre Faigle), Jan Maier, Sascha Berger (6. Alexander Heine), Daniel Stierle, Joshua Krone (46. Jonas Hachtel), Emil Arnold, Markus Bäuerle (46. Mario Werthwein).

SVH mit Kantersieg gegen Schlusslicht

Anna-Lena Collmer (rechts) erzielte innerhalb von noch nicht einmal einer Viertelstunde einen lupenreinen Hattrick gegen den MTV Stuttgart.

07. Mai 2019
SV Horrheim - MTV Stuttgart 5:0 (5:0)
Die Horrheimerinnen gewinnen mit 5:0 gegen Schlusslicht MTV Stuttgart – Collmer mit Hattrick -
Die Fussballerinnen des SV Horrheim haben sich den Frust nach der bitteren 1:5-Pokalpleite am vergangenen Mittwoch gegen Ligakonkurrent FSV 08 Bissingen von der Seele geschossen. Die Mannschaft von Trainer Markus Messirek fertigte das abgeschlagene Schlusslicht der Regionenliga 2, den MTV Stuttgart, in der Liga mit 5:0 (5:0) ab. Vor dem Spiel hatte SVH-Trainer Messirek kein allzu gutes Gefühl: „So hat die Mannschaft noch nie zusammengespielt. Doch schon beim Aufwärmen habe ich gemerkt, dass die Mädels Bock haben.“ Man sah von Anfang an, dass die Horrheimerinnen das Pokalspiel gut verdaut hatten. Die Partie startete furios. Schon in der 5. Minute erzielte Anna-Lena Collmer das 1:0. Und es wurde schnell klar, dass das Pokalaus nur ein Ausrutscher war. Schon kurz darauf, nur vier Minuten später, brachte Alena Sinn den Ball im Tor unter und machte so den Traumstart perfekt (9. Minute). „Wir sind einfach topfit“, merkte Messirek zum starken Start an. Dann folgte die große Collmer-Show. In der 21. Minute ließ sie den Ball zum 3:0 im Stuttgarter Netz zappeln und entschied das Spiel schon früh zu Gunsten der Horrheimerinnen. „Mit dem Tor zum 3:0 haben wir den Sack zugemacht,“ sagte Messirek. Zwei Minuten später, in der 23. Minute, brachte Collmer den Ball wieder im Stuttgarter Gehäuse unter und erhöhte auf 4:0. In der 34. Minute erzielte Collmer dann mit ihrem Treffer zum 5:0 ihren lupenreinen Hattrick. „In der ersten Halbzeit sind wir viel gelaufen und hatten eine sehr gute Chancenverwertung“, meinte SVH-Coach Messirek zum Verlauf der starken ersten Halbzeit seines Teams. Nach dem Seitenwechsel nahmen die Spielerinnen aus Horrheim etwas das Tempo heraus. „Wir haben nicht mehr so viel Druck gemacht“, sagte Messirek. So blieb es nach einer ruhigeren zweiten Hälfte beim 5:0 für den SV Horrheim. Der SVH-Trainer zeigte sich nach der Wiedergutmachung von dem Pokalaus zufrieden mit der Leistung seiner Spielerinnen. Mit dem deutlichen Sieg verteidigten die Horrheimerinnen den dritten Platz, „der jetzt auch das Ziel ist, weil wir nach oben fast keine Chancen mehr haben“, berichtete Messirek. Auf Rang zwei fehlen schon fünf Punkte.

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Luisa Pfeifer, Lea Ruof (85. Jessica Napolitano), Sabrina Müller, Lana Pietsch, Alena Sinn (66. Cheyenne Kust), Anna Zündel, Juliane Friedmann, Anna-Lena Collmer.

Elfmeter kostet SVH Sieg gegen Riexingen II

02. Mai 2019
Spiel wird wegen Fehlentscheidung des Schiedsrichters neu angesetzt - Fehlentscheidungen im Fußball gehören ebenso zur Tagesordnung wie die Devise, dass das Runde ins Eckige muss. Ein Pfiff nach einem Foul, das eigentlich keines war oder ein Einwurf für das falsche Team kommt immer wieder vor. Was in der Partie zwischen dem SV Horrheim und der SGM Riexingen II in der Kreisliga B 7 am 14. April vorgekommen war, hatte aber eher Seltenheitscharakter. Schiedsrichter Wilhelm Matthias Tafel unterlief eine klare Fehlentscheidung, die spielentscheidend war. Deshalb muss die Partie neu angesetzt werden. Doch was war eigentlich passiert? In der 60. Spielminute beim Spielstand von 2:1 für Gastgeber Horrheim wurde dem SVH ein Eckball zugesprochen. Dieser brachte aber wenig ein. Marcel Mutz fing das Spielgerät. Als der Torhüter der SGM Riexingen II abschlagen wollte, lief SVH-Verteidiger Paul Arnold vor ihm her und behinderte ihn etwas. Was dann passierte, hat auf dem Fußballfeld eigentlich nichts verloren: Mutz beleidigte Arnold, was der Unparteiische Tafel hörte, worauf er den Torwart mit glatt Rot umgehend des Platzes verwies. Darüber hinaus zeigte Tafel auf den Punkt, da sich der Kontrollverlust des SGM-Torhüters im Strafraum abgespielt hatte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Horrheims Alexander Heine zur zwischenzeitlichen 3:1-Führung. Mit zehn Mann, einem Feldspieler im Tor – es war kein positionsgetreuer Ersatzmann für Mutz auf der Auswechselbank – und einem Zwei-Tore-Rückstand war die Partie gelaufen. Letztlich mussten sich die Riexinger mit 2:5 (1:0) geschlagen geben. Die Problematik liegt allerdings in der Elfmeterentscheidung. Denn laut dem Regelwerk hätte der Schiedsrichter nicht auf Strafstoß, sondern auf indirekten Freistoß entscheiden müssen und sorgte mit seiner klaren Fehleinschätzung und Entscheidung für einen irregulären Treffer der Horrheimer. Obwohl ihm mehrere Beteiligten gesagt hätten, dass ein indirekter Freistoß die Konsequenz hätte sein müssen, nahm Tafel die Entscheidung nicht zurück. Auf Drängen mehrerer Spieler, die direkt nach Abpfiff auf Jens Märkle zugingen, legte der Abteilungsleiter des TSV Unterriexingen Einspruch beim Württembergischen Fußball-Verband (WFV) ein. Dem wurde auch stattgegeben. Die Partie muss neu angesetzt werden. Denn eine spielentscheidende Szene, die von einem Unparteiischen falsch geahndet wird, führt laut WFV-Regelwerk zu einer Neuansetzung der Begegnung. Beim SVH stößt die ganze Sache aber auf Unverständnis. Die Verantwortlichen haben Berufung eingelegt. Zurzeit liegt die Akte beim Verbandsgericht des WFV. Unabhängig von der Entscheidung ist Sergej Hilgenberg mit dem Verhalten der Riexinger nicht einverstanden: „Das ist schon eine Sauerei. Und mit Fair-Play hat das meiner Meinung nach auch nichts zu tun“, echauffiert sich der SVH-Trainer. „Im Hinspiel haben wir gegen die Riexinger mit 6:0 gewonnen. Und dieses Mal haben wir ihnen auch fünf Tore eingeschenkt. Ich kann verstehen, dass es bei der SGM II um den Aufstiegs-Relegationsplatz geht. Aber wenn die Riexinger gegen uns so eine Leistung zeigen, haben sie es auch einfach nicht verdient, eine Klasse höher zu spielen. Außerdem wäre das noch ein Spiel mehr unter der Woche – von den Spielern, die sie aus der ersten Mannschaft runterziehen können, ganz zu schweigen.“ Märkle schlägt bei der ganzen Thematik dagegen einen etwas versöhnlicheren Ton an: „Wir hatten nie Probleme mit den Horrheimern. Und ich kann auch verstehen, dass sie sauer sind. Aber wir machen einfach nur von dem Recht Gebrauch, das uns zusteht. Denn das war eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Es hätte keinen Elfmeter geben dürfen. Die vier Wochen Strafe für unseren Torwart akzeptieren wir, das ist ja gar keine Frage.“

„Uns hat der letzte Biss gefehlt“

Lena Müller und Marie Pfaffeneder (von rechts) behindern sich fast gegenseitig, so dass 08-Torfrau Janine Brinnig klären kann.

01. Mai 2019
SV Horrheim - 08 Bissingen 1:5 (0:1)
Horrheim geht im Frauenfußball-Bezirkspokal-Halbfinale mit 1:5 (0:1) gegen 08 Bissingen unter - Ehrentreffer durch Marie Pfaffeneder -
Die Enttäuschung ist riesengroß gewesen. „Ich war davon ausgegangen, dass wir das Ding rocken“, erklärt SVH-Trainer Markus Messirek. Doch der Frauenfußball-Regionenligist SV Horrheim schied im Halbfinale des Bezirkspokal-Halbfinale gegen seinen Ligakonkurrenten FSV 08 Bissingen aus. Er verlor gestern Vormittag mit 1:5 (0:1). Während die Bissinger feierten und „Finale! Finale!“ über den Platz hallte, saßen die Horrheimerinnen wie Häufchen Elend an der Mittellinie auf dem Boden. Sie hatten sich so viel vorgenommen für das Bezirkspokal-Halbfinale gegen den FSV 08 Bissingen, nachdem sie in der Frauenfußball-Regionenliga 2 auch schon alle Chancen auf den Titel oder die Aufstiegsrelegation verspielt hatten. Doch am Ende blieb nur Katzenjammer. „Uns hat der letzte Biss gefehlt“, analysiert SVH-Trainer Markus Messirek. Zu Beginn sah auch alles nach einem Sieg für die Horrheimerinnen aus. In den ersten zehn, 15 Minuten schnürten sie die Bissingerinnen regelrecht in ihrer eigenen Hälfte ein. Es erinnerte fast an ein Powerplay beim Eishockey. Das Einzige, was dabei heraussprang, war allerdings eine Halbchance von Anna-Lena Collmer. Doch 08-Torfrau Janine Brinnig spielte mit (12. Minute). Nach und nach wurden aber auch die Bissingerinnen mutiger. Einen ersten Warnschuss von Marie Claire Fischer machte SVH-Torhüterin Hannah Schmidtke zunichte, nachdem die Bissinger Rechtsaußen Marie Pfaffeneder überlaufen hatte (14.). Und auch ein Kopfball von Jule Nägele nach einer Ecke ging noch drüber (20.). Doch nachdem die Bissingerinnen einen Freistoß rund 25 Meter vor dem Tor schnell ausgeführt hatten, stand Nägele an der Strafraumgrenze komplett frei, hatte Zeit den Ball anzunehmen und ließ Schmidtke keine Chance – 1:0 (22.). In der Folge entwickelte sich ein offenens Spiel, wobei die besseren Chancen die Gäste hatten, während bei den Horrheimerinnen die letzte Konsequenz fehlte. Meist war der finale Pass zu ungenau, so dass Brinnig einen Schritt vor den Gastgeberinnen am Ball war wie in der 37. Minute, als sich Marie Pfaffeneder und Lena Müller auch noch gegenseitig behinderten. Auch in der 45. Minute war Brinnig vor Romy Bahmer am Ball. Und ging es mal in die Tiefe, dann ließen sich die Horrheimerinnen abkochen. „Die Bissingerinnen waren aggressiver am Mann. Wir haben wohl gedacht, wir laufen an den Gegenspielerinnen einfach so vorbei. Doch die stellten geschickt den Körper rein“, ärgert sich Messirek. Bei der größten Chance für den SVH spielte dann der Zufall eine gewichtige Rolle. Bei einer Ecke untersprang Brinnig den Ball. Im Getümmel fiel das Spielgerät Henrike Reinsch vor die Füße. Doch diese jagte den Ball aus rund fünf Metern über die Latte (45.+2). Da hätte es aber auch schon 0:2 stehen können. Denn in der 33. Minute wurde eine Flanke von Fischer unglücklich im Horrheimer Strafraum an den langen Pfosten verlängert, wo Janina Fernandez Sanchez frei stand. Doch deren Schuss kratzte Collmer für ihre geschlagene Torfrau Schmidtke von der Linie. „Nachdem Sabrina Frommeld auf die Schulter gefallen war und den Arm nicht mehr bewegen konnte, mussten wir schon nach rund 20 Minuten umstellen. Dadurch hatten wir zu große Lücken im Mittelfeld. Wir sind nicht hinterhergekommen und haben den Druck nicht aufrechterhalten“, berichtet Messirek. Den zweiten Treffer holten die Bissingerinnen dann direkt nach dem Seitenwechsel nach. Nach einem Konter fand Ann-Kathrin Nebel mit ihrer Flanke Nägele, deren Schuss Schmidtke noch parierte. Doch den Nachschuss setzte Katarina Bott an den Innenpfosten – 2:0 (51.). Die Horrheimerinnen schienen sich in der Folge in ihr Schicksal zu ergeben. Das habe sich schon in der Pause in der Kabine abgezeichnet, erklärt Messirek und ergänzt: „Nur Romy Bahmer und Hannah Schmidtke haben versucht, Stimmung zu machen. Alle anderen haben sich in der Kabine, aber auch auf dem Platz etwas versteckt und sind nicht den letzten Weg gegangen, auch wenn er wehtat.“ Nachdem Schmidtke einen Schuss von Nebel entschärfte (54.) und Nägele einen Fallrückzieher knapp neben das Tor setzte (55.), erhöhte Nebel per Abstauber nach einem Konter auf 3:0 (74.). Zwar antworteten die Horrheimerinnen direkt darauf mit dem Anschlusstreffer durch Marie Pfaffeneder (77.). Doch es war nur ein kurzes Strohfeuer. Die Bissingerinnen ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.Sarah Arlotta erhöhte nach einem Konter und in der Nachspielzeit nach einem Pass in die Schnittstelle erst auf 4:1 (86.) und dann auf 5:1 (90.+4). Auf der anderen Seite zogen sich die Probleme der ersten Halbzeit auch in der zweiten fort. Die letzte Konsequenz fehlte. So legte sich Collmer den Ball zu weit vor, so dass Brinnig klärte (76.). Und auch bei einem langen Pass in die Tiefe war die Bissinger Torfrau vor Collmer und Nadine Pfaffeneder am Ball (90.+3).

Messirek rechnet mit Finaleinzug

30. April 2019
Um in das Bezirkspokal-Finale einzuziehen, müssen die Fußballerinnen des SV Horrheim nur noch ein Mal gewinnen. Für die Elf von Trainer Markus Messirek ist der Gegner aber kein Unbekannter. Mit dem FSV 08 Bissingen erwartet die Horrheimerinnen ein Team, das sie bereits aus der Regionenliga 2 kennen. Trainer Messirek ist im Vorfeld der Partie allerdings positiv gestimmt und zweifelt keineswegs am Finaleinzug seiner Schützlinge. „Die Spielerinnen sind gut drauf. Das habe ich in den letzten Trainingseinheiten gesehen. Sie haben mir klar zu verstehen gegeben, dass sie gewinnen wollen“, sagte der Übungsleiter. Dennoch ist er sich darüber im Klaren, dass auch seitens der Gäste alles in die Waagschale geworfen wird, um ins Finale des Bezirkspokals einzuziehen. Messirek ergänzt: „Die Bissingerinnen werden kämpfen und es uns nicht einfach machen.“ Im November 2018 zeigte die Messirek-Elf bereits, dass sie ihre Kontrahentinnen bezwingen kann. Nach einem 0:2-Rückstand drehten die Horrheimerinnen die Partie durch vier Treffer zu ihren Gunsten. Im Kampf um den Finaleinzug stehen dem Übungsleiter voraussichtlich alle Spielerinnen zur Verfügung. Die Partie wird morgen um 11 Uhr in Horrheim angepfiffen.

Ein Klassenunterschied: SVH demontiert Wiernsheim

28. April 2019
SV Horrheim - TSV Wiernsheim 9:1 (4:1)
In der Partie zwischen dem SV Horrheim und dem TSV Wiernsheim haben sich große Klassenunterschiede gezeigt. „Wiernsheim hat es uns leicht gemacht. Wir hatten gefühlt 80 Prozent Ballbesitz. Der Gegner hatte einen Torschuss und das war der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3“, berichtet Horrheims Felix Abel. Ansonsten war beinahe nur Florian Brosi im Rampenlicht, der den Großteil der Horrheimer Treffer erzielte. Sascha Berger, Abel und Alexander Heine trugen jeweils einen Tor zum 9:1 bei. Doch bei den anderen Treffern zeichnete sich immer wieder Brosi aus. „Er war immer zur richtigen Stelle da und hat die Möglichkeiten kaltschneutzig genutzt“, meint Abel. Wiernsheim machte es den Horrheimern nicht nur qualitativ sondern auch personell leicht . Bereits in der 40. Minute musste ein TSV-Spieler wegen Meckerns das Spielfeld mit Gelb-Rot verlassen, weshalb die Gastgeber über eine Halbzeit in Überzahl agieren durfte.

SV Horrheim: Christian Asprion – Pascal Kohler (55. Mario Werthwein), Marco Burkhardt (55. Emil Arnold), Paul Arnold, Philipp Hachtel, Florian Brosi, Mario Vehlgut (69. Markus Bäuerle), Sascha Berger, Daniel Stierle, Joshua Krone (62. Alexander Heine), Felix Abel.

Collmer trifft bei SVH-Sieg doppelt

16. April 2019
FSV Ossweil - SV Horrheim 1:3 (1:1)
Messirek-Elf endlich wieder siegreich -
Drei Niederlagen in Folge haben die Fußballerinen des SV Horrheim in der Frauenfußball-Regionenliga 2 in Kauf nehmen müssen. Da die Schützlinge von Trainer Markus Messirek damit praktisch alle Chancen auf den Aufstieg verspielt haben, ging der SVH-Übungsleiter relativ entspannt in die Begegnung beim FSV Oßweil. „Die Mannschaft war so motiviert. Da hatte ich keine Angst, dass wir das Spiel verlieren.“ Und seine Mannschaft gab ihm auch keinen Anlass. Von der ersten Minute an machten die Horrheimerinnen Druck und gewannen letztlich mit 3:1 (1:1). Dennoch waren es die Gastgeber, die nach sechs Minuten ein Zeichen setzten. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld wurden die Horrheimerinnen wie auch schon in der vergangenen Woche ausgekontert – 0:1 durch Jana Maren Müller. Die Gäste ließen sich von diesem frühen Rückstand aber nicht aus der Ruhe bringen und waren weiterhin die dominierende Mannschaft. Messirek äußerte aber auch seinen Unmut über die Spielweise der Oßweilerinnen: „Das war jetzt schon das dritte Spiel in Folge, bei dem die Gegner sich einfach nur hinten reinstellen und auf Konter warten.“ Nach 29 Minuten klingelte es dann jedoch im Kasten der defensiv eingestellten Gastgeberinnen. Ein Eckball von Lena Müller fand Anna-Lena Collmer, die den Rückstand egalisierte – 1:1. Sieben Minuten nach dem Seitenwechsel war es dann erneut Collmer, die ihren Doppelpack schnürte und für den 2:1-Führungstreffer sorgte. Nach Marie Pfaffeneders Flanke von rechts knipste die Horrheimerin per Direktabnahme. In der zweiten Minute der Nachspielzeit machte die Messirek-Elf dann den Deckel drauf. Lena Müller wurde von Sabrina Müller angespielt und ließ FSV-Torhüterin Sandra Ludwig bei ihrem Distanzschuss aus rund 20 Meter vor dem Gehäuse keine Chance – 3:1 (90.+2). Der Sieg hätte für den SVH sogar noch höher ausfallen können. Aber entweder war der Pfosten des Tors der Gastgeberinnen im Weg oder die Horrheimerinnen waren im Strafraum einen Schritt zu spät. „Der Sieg heute geht völlig in Ordnung. Wir hatten das Spiel im Griff“, sagte Messirek.

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Sabrina Frommeld, Kerstin Englert, Cheyenne Kust (85. Juliane Friedmann), Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller, Henrike Reinisch (88. Alena Sinn), Nadine Pfaffeneder, Anna-Lena Collmer, Lena Müller.

SVH holt deutlichen Sieg gegen Riexingen II

Sascha Berger (vorne) kreuzt geschickt den Laufweg von Johannes Westphal, so dass der Riexinger den Horrheimer zu Fall bringt.

14. April 2019
SV Horrheim - SGM Riexingen II 5:2 (0:1)
„Wir wollten durch Mittelfeldpressing immer wieder die Bälle erobern und dann durch Pässe in die Tiefe gefährlich werden“, erklärt Horrheims Spielrtrainer Sergej Hilgenberg. Die Umsetzung des Plans lief in der ersten Halbzeit gut, dennoch wurden die Gastgeber vor dem Riexinger Tor nicht gefährlich. „Wir kamen oft auf die Außenbahnen, aber unser letzter Ball kam nie an“, berichtet Hilgenberg. In der 34. Minute wurde ein Riexinger Angreifer durch einen langen Ball im gegnerischen Strafraum in Szene gesetzt. Nach einer schnellen Finte wurde er dann von Markus Bäuerle durch einen kurzen Kontakt zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Luis Buchenroth – 1:0. „Wir sind nach dem Rückstand ein wenig aus dem Konzept gekommen“, sagt Hilgenberg. „In der Halbzeitpause habe ich meinen Spielern dann mitgegeben, dass sie geduldiger sein müssen und ein wenig Ruhe ins Spiel bringen sollen“. Bereits in der 53. Minute gelang den Gastgebern dann der Ausgleich. Emil Arnold kam nach einem Eckball am Fünfmeterraum zum Kopfball und nickte ins kurze Eck ein. Nur zwei Minuten später drehten die Horrheimer das Spiel. Joshua Krone wurde auf der rechten Außenbahn in Szene gesetzt und legte den Ball in die Mitte auf Sascha Berger, der auf 2:1 stellte. In der 61. Minute beleidigte SGM-Torwart Marcel Mutz einen gegnerischen Spieler im eigenen Strafraum. Der Schiedsrichter entschied auf Rote Karte für den Schlussmann und Elfmeter für die Heimmannschaft. Den Strafstoß verwandelte Alexander Heine zum 3:1. In der 70. Minute zog Florian Brosi von der linken Seite in den Riexinger Trafraum rein und kam zum Schuss. Da der Ball abgefälscht wurde, fand er den Weg ins lange Eck des Riexinger Tores – 4:1. Trotz Unterzahl kamen die Riexinger in der 76. Minute zum Anschlusstreffer. Agostino Toscano ließ im Horrheimer Strafraum zwei Gegenspieler stehen und vollstreckte ins lange Eck. Den Schlusspunkt der Partie setzte Sascha Berger mit seinem zweiten Treffer zum 5:2. „Ich kann heute gar nichts kritisieren, da wir eine geschlossene und gute Mannschaftsleistung gezeigt haben“, fasst Hilgenberg zusammen.

SV Horrheim: Christian Aspiron – Emil Arnold (77. Jonas Hachtel), Alexander Heine (70. Andre Faigle), Marco Burkhardt, Paul Arnold, Florian Brosi, Mario Vehlgut (35. Sergej Hilgenberg), Sascha Berger, Daniel Stierle, Joshua Krone, Markus Bäuerle.

Hilgenberg: "Bei uns ist im Moment der Wurm drin"

07. April 2019
TSV Großglattbach - SV Horrheim 2:1 (1:0)
Zu Beginn der Partie kamen beide Mannschaften gut ins Spiel. In der 15. Minute war Joshua Krone, der die Führung für die Horrheimer nach einem Lattenschuss knapp verpasste. Auch die Großglattbacher hatten ein paar Szenen im gegnerischen Strafraum, die sich aber nicht zu größeren Chancen entwickelten. In der 24. Minute spielte Jakob Nabrotzki einen hohen Ball in den Horrheimer Strafraum. Dort wartete Marvin Prohaska, der aus zehn Metern zur Führung der Gastgeber einnickte. Dannach war es dann Philipp Rank, der die Chance hatte, den Vorsprung seiner Mannschaft auszubauen, aber in der Eins-gegen-eins-Situation an SVH-Torwart Christian Aspiron scheiterte. Kurz nach dem Seitenwechsel gelang den Horrheimern dann der Ausgleich. Ein hoher Ball wurde mit dem Kopf auf Daniel Stierle abgelegt, der „einen Strich in den Winkel“, wie TSV-Trainer Martin Kern das Tor beschrieb, aus 25 Metern abgelassen hatte und so für das 1:1 sorgte. Nach dem Gegentreffer war es dann Prohaska, der ebnso wie sein Mitspieler Rank alleine vor dem Tor an Aspiron scheiterte und die erneute Führung liegen ließ. In der 71. Minute wurde Prohaska dann im gegnerischen Strafraum von der Seite zu Fall gebracht, was einen Elfmeter für die Gastgeber nach sich zog. Diesen verwandelte Nabrotzki ins rechte untere Eck und sorgte somit auch für den 2:1-Endstand. „Wir haben von den Torchancen her verdient gewonnen. Spielerisch waren die Horrheimer aber besser“, fasst Kern zusammen. „Bei uns ist im Moment der Wurm drin, auch wegen den ganzen Verletzungen, die nicht weniger werden. Ich hoffe das ein paar Spieler in der nächsten Zeit zurückkommen werden“, erklärt SVH-Spielertrainer Sergej Hilgenberg.

SV Horrheim: Christian Aspiron – Emil Arnold, Thomas Trinkl, Niklas Hachtel, Paul Arnold, Florian Brosi, Marius Kohler (22. Philipp Hachtel), Daniel Stierle, Joshua Krone, Mario Vehlgut, Sascha Berger (56. Oliver Seidel).

Roßwag/Mühlhausen holt glücklichen Sieg

Clemens Rinderknecht (rechts) holt mit der SGM Roßwag/Mühlhausen einen hart erkämpften Sieg im Topspiel gegen den SV Horrheim um Emil Arnold.

31 März 2019
SV Horrheim - Roßwag/Mühlhausen 0:1 (0:0)
„Der SGM reicht im Spiel beim SV Horrheim eine Torchance zum 1:0-Erfolg - die Horrheimer waren die gesamte erste Halbzeit spielbestimmend“, erklärt SGM-Trainer Ulli Stengel. Dennoch gelang es den Gastgebern nicht, zum Torerfolg zu kommen, auch wenn einige Chancen vorhanden waren. „Wir haben uns immer wieder über unsere Flügelspieler Joshua Krone und Florian Brosi freigespielt und sind dann in den Strafraum reingezogen“, erklärt SVH-Spielertrainer Sergej Hilgenberg. In der 25. Minute kam Felix Abel aus 20 Metern zum Schuss und scheiterte an der Latte des gegnerischen Tores. „Die Horrheimer haben aggressiver als wir gespielt und haben immer wieder unseren Spielaufbau zerstört“, berichtet Stengel. „Deshalb haben wir in der Halbzeitpause umgestellt, die Defensive verstärkt und drei Mal gewechselt“, fährt Stengel fort. In der 51. Minute eroberte Tim Zipperle den Ball im Mittelfeld und steckte das Spielgerät auf Michael Theilmann durch. Dieser legte nach einem kurzen Dribbling quer auf Adrian Böhme, der aus zehn Metern das 1:0 für die Gäste markierte. „Es war unser einziger gut ausgespielter Angriff im gesamten Spiel“, berichtet Stengel. Im weiteren Spielverlauf kamen beide Mannschaften kaum noch zu nennenswerten Chancen, wodurch es beim 0:1 blieb. „Das einzige Positive in diesem Spiel war, dass wir hinten sicher standen. Unser Spielaufbau war eine Katastrophe“, fasst Ulli Stengel aus Sicht der SGM zusammen. „Wir haben eine gute Leistung gezeigt, können uns im Endeffekt aber nichts davon kaufen“, zieht Sergej Hilgenberg als Fazit.

SV Horrheim: Christian Aspiron – Thomas Trinkl, Marco Burkhardt, Philipp Hachtel (34. Paul Arnold), Florian Brosi, Jan Maier, Marius Kohler (10. Emil Arnold), Daniel Stierle, Joshua Krone, Mario Vehlgut (78. Markus Bäuerle), Felix Abel (68. Alexander Heine).

Nur eine Chance erspielt und vergeben

Horrheims Anna-Lena Collmer (Mitte) setzt sich gegen Lisa Schmidt durch, doch am Ende baut die SGM Heumaden/Sillenbuch/Eintracht ihren Vorsprung an der Tabellenspitze.

27 März 2019
SV Horrheim - SGM Heumaden/Sillenbuch/Eintracht 0:2 (0:0)
Im Spitzenspiel der Regionenliga 2 haben die Fußballerinnen des SV Horrheim mit 0:2 das Nachsehen gehabt. Der Dritte kam gegen Tabellenführer SGM Heumaden/Sillenbuch/Eintracht nur ein Mal brandgefährlich vors Gästetor. Zwei Fehler begünstigten schließlich die beiden Gegentore. „Wir hatten 90 Prozent vom Spiel und haben fast ständig auf deren Hälfte gespielt“, berichtet SVH-Trainer Markus Messirek von einer aus seiner Sicht recht einseitigen Partie. „Aber bei uns hat der letzte Druck gefehlt, der letzte Biss, die Tore zu machen.“ Denn dafür, dass die Spielgemeinschaft aus dem Stuttgarter Süden Spitzenreiter der Liga ist, hat sie sehr verhalten gespielt. „Die haben das aber clever gemacht“, sagt Messirek über die Spielweise der Stuttgarterinnen. „Bis zum 16-Meter-Raum haben wir immer gut Platz gehabt. Aber dann sind sie mit cleveren zehn Leuten hinten drin gestanden und haben verteidigt.“ Hin und wieder wurden lange Bälle nach vorne geschlagen und Konterangriffe versucht. Doch ansonsten habe sich der Tabellenführer auf eine gute Defensivarbeit konzentriert. Als die Partie gerade mal fünf Minuten alt war, kamen die Horrheimerinnen zu ihrer größten Möglichkeit. Marie Pfaffeneder nahm einen Pass von Romy Bahmer an und schoss aufs Tor. SGM-Schlussfrau Marina Sampanidou parierte, doch Bahmer kam an den Abpraller. „Sie hat aufs leere Tor geschossen, aber eine Abwehrspielerin ist mit dem Fuß gerade noch an den Ball gekommen“, berichtet Messirek. „Fünf Zentimeter weiter links, und der Ball wäre drin gewesen.“ Die vertane Chance fuchst den Übungsleiter im Nachhinein umso mehr, weil keine weitere in dieser Güte folgte. „Außerdem wäre der Spielverlauf ganz anders gekommen, wenn wir so kurz nach dem Anpfiff getroffen hätten“, ist sich der SVH-Trainer sicher. So musste er mit ansehen, dass einer der Konterversuche der Stuttgarter Spielgemeinschaft in der ersten Halbzeit sein Ziel fand. „Mehrere Schüsse hat unsere Torfrau Hannah Schmidtke entschärft“, sagt Messirek. „Das waren zwei, drei Hundertprozentige, die sie super pariert hat.“ Dann führte der Konter von Rebecca Schönherr in der 28. Minute zur 1:0-Gästeführung, der die Horrheimerinnen fortan hinterherliefen. In der 62. Minute fingen sie sich das zweite Gegentor ein. „Nach einem Eckball haben wir den Ball nicht rausbekommen“, berichtet der der SVH-Übungsleiter. Hannah Gehrke bedankte sich und schoss sauber zum 2:0-Endstand ein. „Trotz der Niederlage war es eine gute Mannschaftsleistung von uns“, sagt Messirek. „Es wurde gut umgesetzt, was wir vorgegeben haben.“ Und kurz nach dem 0:2 wechselte er Juliane Friedmann ein, um mit drei Spitzen vielleicht noch zum Punkt zu kommen. „Da haben wir aufgemacht“, berichtet der SVH-Trainer. Belohnt wurden die Gastgeberinnen nicht mehr. Zehn Minuten später musste Romy Bahmer verletzt vom Platz. „Sie hat sich eine Knieverletzung geholt“, sagt Messirek. „Wir wissen aber noch nicht, was genau passiert ist.“

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Sabrina Frommeld, Kerstin Englert, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (65. Juliane Friedmann), Romy Bahmer (75. Jennifer Conradt), Anna Zündel, Nadine Pfaffeneder, Anna-Lena Collmer, Lena Müller.

Mannschaft war noch müde vom Spiel gegen Vaihingen

24. März 2019
FVR Sersheim - SV Horrheim 2:0 (2:0)
„Ich bin sehr positiv überrascht, dass meine Mannschaft eine solche Reaktion auf das Spiel gegen Riexingen II gezeigt hat. Und dann auch noch im Derby. Ein rundum perfekter Tag also“, resümiert der Trainer des VfR Sersheim, Francesco Antonaci, nach der Partie. Nicht nur über den Sieg seiner Mannschaft über den SV Horrheim freut er sich, sondern auch, dass das 1:0 durch Emre Eren in der 18. Minute durch einen Fallrückzieher gefallen ist. Das muss auch sein Trainerkollege Sergej Hilgenberg vom SVH anerkennen: „Wir haben am Anfang nicht ins Spiel gefunden. Meine Mannschaft war noch müde vom Spiel gegen Vaihingen. Wir hatten fünf Verletzte aus der Startformation und am Ende auch einfach keinen fittenSpieler mehr auf der Bank.“ Auch wenn das zweite Tor in der 29. Minute durch Fabian Antoni auf einen Rückpass zum gegnerischen Torwart gefolgt sei, macht Hilgenberg dem Schiedsrichter keinen Vorwurf. „Wir haben definitiv mehr Fehler gemacht als der Schiedsrichter. Ich bin nicht zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. An einem solchen Tag, an dem die Sersheimer nicht viel besser sind als wir, musst du den Gegner dann eben auch mal schlagen“, ärgert er sich. Antonaci hingegen ist vollstens zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir waren richtig eingestellt auf das Derby. Die Abwehr stand kompakt, so dass wir gerade einmal eine wirkliche Chance in Halbzeit eins zugelassen haben. Spielerisch und kämpferisch war die Leistung meiner Mannschaft herausragend. Es war wichtig, ein Zeichen zu setzen. Gerade in dem für unsere Fans so wichtigen Spiel gegen Horrheim“, freut sich der Coach.

SV Horrheim: Christian Aspirion – Emil Arnold, Pascal Kohler (18. Sascha Berger), Marco Burkhardt, Paul Arnold, Philipp Hachtel, Florian Brosi, Marius Kohler, Daniel Stierle (32. Alexander Heine), Mario Vehlgut (34. Markus Bäuerle), Felix Abel.

SVH überzeugt als Team

Horrheims Florian Brosi (links) – hier bei der Flanke gegen Vaihingens Rosario Belluardo – hat den SVH beim 2:0 gegen den VfB in Führung gebracht.

22. März 2019
VFB Vaihingen - SV Horrheim 0:2 (0:0)
Der SV Horrheim hat seine vielleicht letzte Chance genutzt, nicht vorzeitig aus dem Aufstiegsrennen in der Fußball-Kreisliga B 7 herauszufallen. Bei einer Niederlage beim VfB Vaihingen wäre der Rückstand auf die Spitze wahrscheinlich nicht mehr aufzuholen gewesen. Doch durch das 2:0 im Nachholspiel am Mittwochabend am unteren Egelsee schob sich der SVH an den jetzt punktgleichen Vaihingern vorbei auf Platz drei. „Ich habe mein Team noch nie so stark gesehen – vor allem in der zweiten Halbzeit“, freut sich SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Die erste knappe halbe Stunde gehörte den Gastgebern. „Die Vaihinger sind mit viel Selbstvertrauen, mit einem breiten Kreuz aus der Kabine gekommen. So haben sie auch gespielt“, zollt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg dem Gegner Respekt, ergänzt aber: „Wir waren dagegen unsicher, wo für uns die Reise hingehte – vor allem nach dem 1:1-Unentschieden gegen Markgröningen am letzten Sonntag. Wir hatten auch zu viel Respekt.“ Doch gefährlich wurde es vor dem Kasten der Horrheimer praktisch nicht. Doch Mitte der ersten Halbzeit übernahmen die Gäste das Kommando. „Mit der Zeit haben wir das Spiel verschleppt und haben die Zweikämpfe nicht mehr richtig angenommen“, moniert VfB-Spielertrainer Sven Adamovic. „Dadurch haben wir die Horrheimer ins Spiel gebracht.“ Dazu kam, dass sich die Gäste langsam auf die Taktik der Vaihinger eingestellt hatten, die die Mitte offen ließen, um die Horrheimer zu locken und dann auf Ballgewinne zu gehen. Ein Freistoß von Thomas Trinkl, an dem zwei Horrheimer im Strafraum knapp vorbeirutschten, brachte erstmals Gefahr für den Kasten von VfB-Schlussmann Fabrizio di Secli. Brenzlig wurde es im Strafraum der Vaihinger auch, als Marius Kohler nachsetzte, als sich Di Secli und die VfB-Innenverteidigung nicht einig waren. Kurz vor der Pause hatten die Gastgeber dann Glück, dass es keinen Strafstoß gegen sie gab. Nach einem Doppelpass mit Marius Kohler war Daniel Stierle frei durch. Trotz eines Remplers ließ sich der Horrheimer aber nicht fallen, lupfte den Ball aber über Di Secli knapp neben den Kasten. Hilgenberg: „Wenn sich Daniel fallen lässt, ist das ein Elfmeter.“ Nach dem Seitenwechsel hatte dann Rosario Belluardo die Vaihinger Führung auf dem Fuß. Philipp Hachtel stellte aber bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause im eigenen Strafraum seinen Körper rein und verhinderte so die Torchance, was zu Diskussionen führte. „Für mich war das ein regelkonformes Einsteigen und der entscheidende Zweikampf im Spiel“, erklärt Hilgenberg. Adamovic sieht es dagegen anders: „Ich hätte den Elfmeter gepfiffen.“ Im direkten Konter schob Florian Brosi den Ball knapp am Vaihinger Gehäuse vorbei. Zwei Minuten später machte er es dann besser. Nachdem Stierle in die Schnittstelle durchgesteckt hatte, war Brosi alleine vor Di Secli und schob den Ball zum 1:0 ein (57. Minute). „Diese zwei Szenen – dass der VfB nicht in Führung gegangen ist und dann kurz darauf das 0:1 hinnehmen musste – waren so ein bisschen der Knackpunkt“, berichtet Hilgenberg. Den Sack zu machte Marius Kohler in der 66. Minute nach einer Balleroberung von Stierle. Zu diesem Zeitpunkt waren die Vaihinger schon nur noch zu zehnt. Bernhard Bossert sah nach einem taktischen Foul seine zweite Gelbe Karte. Und die Horrheimer hätten nachlegen können. Marius Kohler und Marius Vehlgut ließen aber weitere gute Möglichkeiten liegen. „Ich musste erst einmal schlucken. Man kann verlieren, aber nicht so“, war Adamovic bedient. „Eigentlich sind wir von den Einzelspielern besser. Aber es geht nur über die Mannschaft. Und die waren wir nicht, aber Horrheim.“ Wermutstropfen gab es zudem noch für beide Trainer. Bereits nach rund einer Viertelstunde musste Hilgenberg Hannes Widmann runternehmen. Er hatte sich eine Knöchelverletzung zugezogen. „Für ihn finde ich es besonders schade. Ich würde fast die drei Punkte eintauschen, wenn er sich nicht verletzt hätte. Vom Potenzial könnte er der beste Spieler der Klasse sein. Er ist aber, seit er bei den Aktiven ist, dauernd verletzt“, erklärt der SVH-Trainer.

SV Horrheim: Christian Asprion – Pascal Kohler, Marco Burkhardt, Paul Arnold, Thomas Trinkl, Hannes Widmann (16. Mario Vehlgut, 53. Sascha Berger), Jan Maier (44. Philipp Hachtel), Marius Kohler (66. Markus Bäuerle), Daniel Stierle, Florian Brosi, Felix Abel.

SVH kommt souverän aus Winterpause

Horrheims Marie Pfaffeneder (rechts) war von Ludwigsburgs Albulena Berisha auch im Rückspiel nicht zu halten.

19. März 2019
TSV Ludwigsburg - SV Horrheim 0:3 (0:1)
So richtig hat Markus Messirek dem Braten nicht getraut. Auf dem Kunstrasenplatz des TSV Ludwigsburg hatten sich die Fußballerinnen des SV Horrheim bereits in der vergangenen Saison einen Ausrutscher geleistet. Doch in dieser Saison ließen sie dem Vorletzten der Regionenliga 2 keine Chance und fuhren einen souveränen 3:0 (1:0)-Sieg ein. „Für mich war das sehr schön“, freut sich SVH-Übungsleiter Messirek. Zum einen hat sich die Rückrundenvorbereitung in unserer heutigen Leistung widergespiegelt. Zum anderen war es ein wichtiger Sieg.“ Der Selbstvertrauen gibt mit Blick auf das Spitzenspiel gegen Tabellenführer SGM Sillenbuch/Heumaden/SV Eintracht am nächsten Wochenende. Zunächst taten sich die Horrheimerinnen in Ludwigsburg aber ein bisschen schwer. „Wir hatten den TSV zwar im Griff. Und das Geschehen spielte sich auch hauptsächlich in der Hälfte der Gastgeberinnen ab“, berichtet Messirek. „Aber wir haben etwas gebraucht, bis wir uns an den Platz gewöhnt hatten und bis wir im Spielfluss waren. Kunstrasen war schon immer unser Manko. Und das Platz in Ludwigsburg ist auch noch recht klein.“ Doch spätestens nach dem 1:0 durch Marie Pfaffeneder war das Eis gebrochen. Aus dem Mittelfeld wurde die Offensivspielerin des SVH auf der Außenbahn angespielt und nutzte dann ihre Schnelligkeit. Im Eins-gegen-eins ließ sie TSV-Torfrau Nicole Mihalek keine Chance (20. Minute). Davor war Marie Pfaffeneder zwei Mal gescheitert. „Die Erleichterung war da. Danach hatten wir die Ludwigsburgerinnen vollkommen im Griff“, erklärt Messirek. „Für uns war wichtig, dass wir nichts anbrennen ließen. Im letzten Jahr sind wir in Rückstand geraten und haben erst spät den Ausgleich erzielt.“ Das einzige Manko der Horrheimerinnen war die Chancenverwertung. „Wir hätten eigentlich schon mit einer 3:0-Führung in die Pause gehen müssen. Doch bei einem Eckball kam in der Mitte nicht wirklich jemand sauber an den Ball, so dass er ins Aus ging. Und zwei Mal scheiterte Marie Pfaffeneder an der Ludwigsburger Torfrau“, berichtet Messirek. Nach dem Seitenwechsel knüpften die Gäste aus Horrheim an die Leistung der ersten 45 Minuten nahtlos an. „Wir hatten die Ludwigsburgerinnen sauber im Griff. Unsere Torfrau Hannah Schmidtke hat fast nichts zu tun bekommen – eigentlich überhaupt nichts“, erzählt SVH-Trainer Messirek. Nach 57 Minuten ließ Lena Müller, die von Romy Bahmer in der Schnittstelle bedient worden war, das 2:0 folgen. In der 77. Minuten stellte Marie Pfaffeneder bereits den Endstand her. Die Horrheimerinnen hatten den Ball auf Höhe der Mittellinie abgefangen und dann blitzschnell umgeschaltet. Marie Pfaffeneder vollendete den Steilpass. Von den Ludwigsburgerinnen kam dagegen nichts. Selbst in der Schlussphase war kein Aufbäumen zu sehen. Messirek: „Sie haben einfach weitergespielt. Es war aber nicht so, dass sie noch mal richtig Gas gegeben hätten.“

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Kerstin Englert, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (61. Anna-Lena Collmer), Romy Bahmer (68. Cheyenne Kust), Henrike Reinsch, Nadine Pfaffeneder, Juliane Friedmann, Lena Müller, Anna Zündel.

Ein Unentschieden, das keiner haben will

17. März 2019
SV Horrheim - FV Markgröningen 1:1 (0:1)
„Scheiß aufs Unentschieden – vor!“ Die Ansage für die letzten Sekunden der Partie ist eindeutig. Beim Stand von 1:1 nimmt Horrheims Torwart Christian Asprion die Beine in die Hand und steht beim Freistoß bereit, seine Offensive zu verstärken. Doch die Markgröninger Abwehr entschärft den Schuss, so dass Asprion erneut zum Trab ansetzt, um wieder an seinen eigentlichen Arbeitsplatz zu gelangen. Dann kommt aber schon der Schlusspfiff. Nach dem 1:1-Unentschieden zwischen dem SV Horrheim und dem FV Markgröningen in der Fußball-Kreisliga B 7 ist SVH-Trainer Sergej Hilgenberg nicht glücklich. „Das war ein bisschen unglücklich“, sagt er. „Das Unentschieden bringt keinem was.“ Sowohl Horrheim als auch Markgröningen würden gerne besser dastehen als auf den Rängen fünf und sieben der Tabelle. Der Tabellenzweite VfB Vaihingen hat drei Punkte mehr, aber zwei Spiele weniger als Horrheim und sogar drei weniger als Markgröningen. Die Punkteteilung im Verfolgerduell zementiert diese Situation. » mehr

1000 Wanderer genießen die Natur

Die AH-Fußballer des SVH betreuen die Kontrollstelle beim VFR Sersheim.

28. Januar 2019
43. Volkswandertag des SV Horrheim mit drei Strecken -
Im vergangenen Jahr gingen alle Strecken in Richtung Gündelbach. In den nächsten zwei Jahren wird deshalb südlich von Horrheim gewandert. Gestern führten die drei Strecken beim 43. IVV-Volkswandertag des Sportvereins Horrheim in Richtung Ensinger See, Kleinglattbach, Sersheim und bei der große Runde noch durch die Weinberge des Klosterbergs. » mehr

C-Juniorinnen gewinnen Hallenturnier in Weinsberg

Auf dem Foto die erfolgreiche C-Juniorinnen Mannschaft unserer SGM inklusive Siegerpokal vom Hallenturnier in Weinsberg am Samstag den 19.01.2019
Unverhofft kommt oft... Favoriten waren andere, aber unsere Mädels haben's gerockt.

Die Schwarzwurst erspielt

Die Platzierten - auf der linken Seite Rainer Götz.

11. Januar 2019
Der Sportverein Horrheim hat – inzwischen schon traditionell am Dreikönigstag – sein 12. Binokelturnier im Vereinsheim veranstaltet. Zu den Stammspielern, darunter immerhin zwölf Damen, konnte Rainer Götz auch neue Spieler begrüßen. Das Turnier wurde mit 45 Teilnehmern eröffnet Die Binokelfreunde waren in drei Serien zu je zwölf Spielen in Aktion und die Punkte wurden mit viel Engagement erspielt. Die sechs Preisträger hatten alle über 7000 Punkte. Den ersten Platz belegte Lothar Krauter mit 7910 Punkten. Zweiter wurde Wolfgang Hangsdörfer mit 7780 Punkten. Den dritten Platz erspielte sich Barbara Desife-Mitchell mit 7495 Punkten, auf den vierten Platz mit 7330 Punkten spielte sich Margit Hofer, Felix Frommer wurde mit 7310 Punkten Fünfter. Den sechsten Platz mit 7210 Punkten belegte Albrecht Hofer. Den letzten Platz beim Turnier belegte Anita Münch, sie erhielt einen Ring Schwarzwurst.

Wir nutzen Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Mit der Nutzung der Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Entsprechende Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.