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Berichte 2021

Selina Müller rettet dem SVH einen Punkt

21. September 2021
TSV Leinfelden – SV Horrheim 1:1 (0:1)
Beim 1:1 in Leinfelden bleiben die Horrheimer Fußballerinnen unter ihren Möglichkeiten. Für die Fußballerinnen des SV Horrheim war nach der 0:4-Niederlage vor Wochenfrist Wiedergutmachung angesagt. Doch nach dem 1:1 am Sonntag gegen den TSV Leinfelden in der Regionenliga 2 sagt SVH-Trainer Markus Messirek: „Eigentlich sind wir mit dem Ergebnis noch gut bedient.“ Denn die Horrheimerinnen entwickelten nicht den erhofften Druck, während sich die Gastgeberinnen aus Leinfelden sogar gute Chancen auf weitere Treffer erspielten. „Wir sind in Leinfelden überhaupt nicht richtig ins Spiel bekommen“, berichtet Messirek. „Wir haben keinen Druck reinbekommen, und der Ball ist uns immer wieder von den Füßen gehüpft.“ Daraus resultierte, dass die Vorteile beim Gegner lagen. Und genau das ärgert den SVH-Übungsleiter. „Eigentlich hätten wir gewinnen können. Wir hätten mehr draus machen müssen“, sagt er. „Das war keine Übermannschaft.“ Doch mit Ball am Fuß agierten die Horrheimerinnen dieses Mal zu unsicher und schlossen dann auch überhastet ab. „Immer wieder haben wir auch den Ball schon im Mittelfeld verloren“, sagt Messirek. „Von den Chancen her hatte der Gegner viel mehr. Aber wir hatten eine sehr gute Torfrau hinten drin. Sie hat uns den Punkt gerettet.“ Öfter als dem Trainer und ihren Mitspielerinnen recht war, musste Sina Müller beweisen, dass sie ein zuverlässiger Rückhalt war. Doch auch in Leinfelden lief nicht alles gegen die Fußballerinnen aus Horrheim. „Vor dem Spiel hatten wir einiges besprochen“, sagt Messirek. „Das einzige, was sie versucht haben, umzusetzen, was eine frühe Führung.“ Der Versuch hatte Erfolg. Schon nach neun Minuten klingelte es im Gehäuse der Gastgeberinnen. Der Ball kam aus dem Mittelfeld zu Lena Müller, die ihn direkt in den Laufweg von Antonia Lutz weiterspielte. Diese fackelte nicht lange und schoss flach ins lange Eck ein. Aber statt die schnelle 1:0-Führung als Basis für einen klaren Erfolg zu nutzen, mussten die Horrheimerinnen fortan mit den vielfältigen Problemen kämpfen. Das Ergebnis hatte trotzdem bis zur 79. Minute Bestand. Da spielten die Gastgeberinnen einen langen Pass auf die Außenbahn. Lisa Lindel nahm den Ball noch ein Stückweit mit und schloss dann ins lange Eck ab – 1:1. „Wir müssen uns jetzt auf Sonntag konzentrieren“, sagt Messirek und richtet den Blick nach vorne. „Da steht für uns ein kleines Derby an. Im Heimspiel gegen den TSV Ottmarsheim wollen wir fit sein.“

Torgier hat beim SVH gefehlt

20. September 2021
SV Horrheim – FC Gündelbach 4:0 (1:0)
„Für das Personal, das wir heute hatten, kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen“, sagt FCG-Trainer Rafael Krupop. „Sie haben alles rausgehauen.“ Am Ende stand eine 0:4-Niederlage, die aber die Sieger nicht uneingeschränkt glücklich macht. „Wir haben die drei Punkte, mehr geht eigentlich nicht“, sagt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. „Aber unsere Pässe waren heute zu ungenau, die Torgier hat gefehlt.“ In der 13. Minute setzte sich Marius Kohler durch, doch sein Schuss wurde pariert. Der Ball stieg senkrecht gen Himmel und wurde schließlich von Oliver Seidel aus fünf Metern doch noch ins Tor geköpft. Um ein Zeichen zu setzen, brachte Hilgenberg kurz vor der Pause gleich drei neue Spieler. Der nächste Treffer fiel aber erst in der 57. Minute, als Jonas Brosi nach Vorarbeit von Felix Abel vollendete. Sascha Berger war in der 76. Minute Nutznießer davon, dass sich Pajtim Ajeti gut durchgesetzt hatte – 3:0. Das 4:0 hätte regulär fallen können, war aber letztlich das Resultat aus einem Foulelfmeter. „Nachdem Pascal Kohler im Strafraum gehalten worden war, hat Sascha Berger den Ball ins Tor geschossen, aber der Schiedsrichter auch schon auf Elfmeter entschieden“, sagt Hilgenberg. Der Frust über den nicht gegebenen Vorteil hielt sich nicht lange. Daniel Stierle, der so lange verletzt gewesen war, legte sich den Ball zurecht und verwandelte zum 4:0-Endstand (90.+3). Auf der anderen Seite hatten Donit Morina und zwei Mal Fatos Isafi die Chance, das Ergebnis knapper zu gestalten.

Offener Schlagabtausch in Horrheim

16. September 2021
SV Horrheim – TSV Lomersheim 4:6 (3:3)
„Gegen den Bezirksligisten haben wir echt super gespielt“, freut sich SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. „Nur am Anfang hatten wir zu viel Respekt und Lomersheim hat punktgenaue Diagonalbälle gespielt.“ Schon nach drei Minuten köpfte Lukas Buck zur Gästeführung ein. Hannes Widmann glich in der 6. Minute aus, per Eigentor der Lomersheimer geriet Horrheim sogar in Führung. „In der 20. Minute hatte der Innenverteidiger einen Rückpass schärfer gespielt als der Torwart erwartet hat“, beschreibt Hilgenberg die Situation. Nach zwei Eckbällen in der 25. und 40. Minute drehten Julius Stotz und Joschka Heugel das Ergebnis wieder zugunsten der Gäste. Joshua Krone glich fast mit dem Pausenpfiff nach einem Eins-gegen-eins mit dem Torwart auf 3:3 aus. „Ein paar angeschlagene Spieler haben uns hintendrin gefehlt“, bedauert der SVH-Trainer. „In der zweiten Hälfte war es erst ausgeglichen. Aber dann sind wir müde geworden.“ Da stand es nach dem zweiten Heugel-Treffer schon 3:4. Ein Doppelschlag von Dennis Oehler und Yaya Youssouf in der 82. und 83. Minute brachte die Entscheidung. „Der Treffer von Daniel Stierle, der so lange am Kreuzband verletzt war, hat mich aber sehr gefreut“, sagt Hilgenberg über das 4:6 kurz vor dem Schlusspfiff.

Gegen Münchingen II kaum Torchancen herausgespielt

Romy Bahmer kommt zwischen zwei Münchingerinnen an den Ball, doch für den SV Horrheim gibt es diesmal nichts zu holen.

15. September 2021
SV Horrheim – TSV Münchingen II 0:4 (0:1)
SV Horrheim kassiert im ersten Heimspiel der Regionenliga 2 eine 0:4-Niederlage. „Das Ergebnis ist um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen“, ärgert sich Alexander König. Die Fußballerinnen des SV Horrheim haben in der Regionenliga 2 ihr erstes Heimspiel gegen den TSV Münchingen II mit 0:4 (0:1) verloren. Der SVH-Trainer hadert indes nicht mit der Tatsache, dass sein Team unterlegen ist, sondern nur mit der Höhe. „Münchingen II hat verdient gewonnen“, sagt er. „Die Abwehr war sehr kompakt. Die Münchingerinnen haben mit ihren großen Spielerinnen auch sehr körperlich agiert.“ Schon nach zehn Minuten Spielzeit gerit der SV Horrheim in Rückstand. In einer unübersichtlichen Situation im Strafraum des Heimteams wurde der Ball nicht geklärt und fand sich irgendwann im Tor wieder – Jessica Legel hatte das 1:0 geschossen. „Wir haben zwar über weite Strecken ebenbürtig gespielt, haben selbst aber nur wenige Torchancen kreieren können“, sagt König. „Je näher wir zum Tor gekommen sind, umso besser haben es die Münchingerinnen gemacht. Wir haben alles probiert.“ Nach dem frühen Gegentor plätscherte das Spiel im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit aber nur so dahin. „In der Pause haben wir uns vorgenommen, kompakter zu stehen und für unsere Angriffe wieder eine Überzahl zusammenzubekommen“, berichtet der Übungsleiter der Horrheimerinnen. Das funktionierte in der Viertelstunde nach Wiederanpfiff auch ganz gut. Doch dann setzten die Münchingerinnen unvermittelt zu einem Konter an, den Letizia Melody Steil mit dem Treffer zum 2:0 abschloss (57. Minute). „Dieser Treffer hatte sich nicht angekündigt“, sagt König. Zumal Romy Bahmer kurz zuvor eine hochkarätige Chance hatte, aber dann auf Lena Müller ablegte, statt selbst den Abschluss zu suchen. Müllers Schuss wurde geblockt. Bei einem Eckball in der 72. Minute zeigte sich die Kopfballstärke der Gäste, Stefanie Geiger erzielte das 3:0. „Dann haben wir die Vierer-Abwehrkette aufgelöst und wollten wenigstens noch den Ehrentreffer“, berichtet der SVH-Trainer. Stattdessen liefen die Horrheimerinnen aber in einen weiteren Konter. Geiger schoss auch das 4:0.

„Einfach großartig!“

Die Grundschüler starten in ihre Runden und sammeln Spendengeld für die Flutopfer.

13. September 2021
Beim Spendenlauf des Kinder- und Jugendfreizeitvereins und SV Horrheim kommen rund 5000 Euro für Flutopfer in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zusammen – vier Projekte waren im Vorfeld ausgesucht worden. 72 Kinder und Jugendliche machen mit. Insgesamt 72 Teilnehmer im Alter von einem Jahr bis 18 Jahre sind 1174 Runden für den guten Zweck gelaufen, kann Susan Faigle nach dem Spendenlauf vom Freitagabend berichten. 180 Todesopfer und Schäden in Millionenhöhe waren nach dem Starkregen im Juli in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu beklagen. Beim Horrheimer Kinder- und Jugendfreizeitverein (Kiju), dessen Vorsitzende Faigle ist, kam der Wunsch auf, zu helfen. Ein Spendenlauf wurde in Kooperation mit dem SV Horrheim auf die Beine gestellt. Drei Rundengrößen sind für die verschiedenen Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen auf dem Horrheim Sportplatz abgesteckt. Schon nach den Jüngsten sind 400 Euro erlaufen worden, kann Melanie Mrowetz vom Kiju am Freitag um 17 Uhr berichten. Mit dabei war die erst ein Jahr alte Lia-Marie, die mit Unterstützung des zehnjährigen Philipp Faigle eineinhalb Runden der 50-Meter-Strecke zurücklegt. Doch damit nicht genug. Die Kleine wird später im Kinderwagen mit Oma und Opa nochmal Spendenrunden drehen. Und auch Philipp nimmt nochmal die Beine in die Hand: 30 große Runden und damit neun Kilometer hat er sich als Ziel gesteckt und dafür fünf Sponsoren zum Spenden verpflichtet. „Das schaff ich in einer Stunde“, ist er sich im Vorfeld sicher. Allein die Jugend der evangelischen Kirchengemeinde sei 180 Runden und die Fußball D-Jugend mit Trainern nach ihrem Training 160 Runden gelaufen, berichtet Susan Faigle nach dem Spendenlauf. „Viele Läufer haben die maximale Rundenvorgabe von 30 Runden der großen Runde geschafft – und wären sicherlich noch weiter gelaufen“, so die Kiju-Vorsitzende weiter. Rund 15 Helfer der beiden Vereine waren am Freitag im Einsatz und auch deren Kinder packten zum Teil mit an. Der Kiju spendet fünf Euro pro Teilnehmer und somit 360 Euro, der Sportverein spendet eine Summe aus der Bewirtung, der genaue Betrag steht noch aus. Insgesamt wurde eine Summe von circa 5000 Euro gespendet. „Einfach großartig!“, findet Faigle. Im Vorfeld hatten die Organisatoren telefonisch Kontakt mit den besonders stark betroffenen Kommunen aufgenommen und erfragt, welche Vereine Bedarf für eine Unterstützung ihrer Jugendarbeit hätten. Insgesamt vier Vereine wurden dadurch auserkoren und sollen nun von dem Spendenlauf profitieren: die von der Flut überschwemmte Kinderbibliothek in Euskirchen soll beim Aufbau eines Tauschschrankes unterstützt werden; in Bad Münstereifel wurde der Jugendtreff zerstört, dort werde alles Mögliche benötigt – „von der Couch bis zum Tischkicker“, so Susan Faigle; dem Sportclub Bad Bodendorf soll bei der Beschaffung neuer Jugendtore geholfen werden; und der SC Sinzig wird Geld für die Beschaffung von Trainingsutensilien für die Jugend erhalten. Die Kinder und Jugendlichen in Horrheim konnten auf dem Anmeldeformular angeben, ob sie zum Beispiel einen speziellen Verein oder alle unterstützen möchten. Schon am Donnerstagabend habe einer der Vereine angerufen, ob es schon Fotos vom Spendenlauf für die eigene Homepage gebe, damit man sich bedanken könne – doch der Lauf war ja erst am darauffolgenden Tag. „Im nächsten Schritt wird jetzt wieder Kontakt mit den ausgesuchten Projekten aufgenommen. Geplant ist Ende Oktober in die Ortschaften zu fahren und die Spenden zu überbringen“, sagt Susan Faigle. Und weiter: „Wir sind überglücklich, denn unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Wir freuen uns, den betroffenen Vereinen eine großartige Hilfe zu bringen.“

SVH überrollt Großglattbach in Hälfte zwei

10. September 2021
TSV Großglattbach – SV Horrheim 2:6 (2:2)
Der SV Horrheim hat durch den 6:2 (2:2)-Erfolg in der vorgezogenen Partie des zweiten Spieltags beim TSV Großglattbach am Mittwochabend die Tabellenführung der Fußball-Kreisliga B 6 übernommen. „Der Sieg des SVH war verdient, ist aber zu hoch ausgefallen“, zollt TSV-Trainer Daniel Fuchs dem Gegner Respekt. Denn in der ersten Halbzeit war es noch ein Duell auf Augenhöhe. „Wir haben genau das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten“, berichtet Fuchs. Und sein Gegenüber Sergej Hilgenberg ergänzt: „Wir haben uns schwer getan. Auf dem kleinen Platz in Großglattbach konnten wir nicht so wie gewohnt durch das Zentrum kombinieren. Darauf mussten wir uns erst einstellen.“ Dazu kam, dass die Großglattbacher bereits in der 3. Minute in Führung gingen. Ein Schuss sprang SVH-Abwehrspieler Mario Vehlgut von dessen Fuß an die Hand. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marvin Prohaska. „Das lief uns gar nicht in die Karten“, analysiert Hilgenberg. In der 9. Minute schafften es die Horrheimer dann aber doch mal, in die Tiefe zu kommen. Die Flanke von Sascha Berger ließ Felix Abel in der Mitte abtropfen, und Hannes Widmann jagte den Ball volley in die Maschen. Nach einem Kopfball von Jan Maier staubte dann Abel zum 2:1 ab (29. Minute). „Wir hatten Marius Kohler komplett vergessen und ihn frei flanken lassen“, ärgert sich Fuchs. Die Großglattbacher kamen aber auch ein Mal bis zur Grundlinie durch. Und die Hereingabe drückte Jakob Nabrotzki praktisch mit dem Pausenpfiff über die Linie (45.). „Dementsprechend war die Stimmung in der Pause. Der Ausgleich hat sich angefühlt, als ob wir gerade mit 0:6 verloren hätten“, berichtet Hilgenberg. Die Horrheimer kamen aber wieder zurück. Zumal die Großglattbacher nach dem Seitenwechsel kaum noch etwas entgegenzusetzen hatten. „Kurz vor der Pause mit Marvin Prohaska und in der Pause Jakob Nabrotzki verletzt raus. Das sind zwei Schlüsselspieler für uns. Ohne sie haben wir nicht mehr das auf den Platz bekommen, was wir in der ersten Halbzeit gespielt haben“, berichtet Fuchs. „Die Horrheimer übernahmen immer mehr die Initiative und haben uns immer weiter hinten rein gedrängt. Jeder Schuss war aber praktisch auch ein Treffer.“ Den Torreigen nach Wiederanpfiff eröffnete Jonas Brosi, der eine Hereingabe von Abel ins Tor schob (59.). Drei Minuten später drosch Abel den Abpraller eines von ihm geschossenen Freistoßes in den Winkel (62.). Und mit dem Eigentor von Großglattbachs Heiko Neu in der 68. Minute, der vor Brosi klären wollte, war die Partie entschieden. Joshua Krone beschenkte sich zu seinem Geburtstag dann noch selbst. Er erzielte in der 79. Minute den Endstand von 6:2.

Souveräner Sieg beim „Angstgegner“

07. September 2021
TSV Mühlhausen/​Stuttgart – SV Horrheim 0:3 (0:2)
Horrheim gewinnt in Mühlhausen mit 3:0. TSV mit nur einer Möglichkeit.
Die Frauen des SV Horrheim sind erfolgreich in die Saison 2021/2022 der Regionenliga 2 gestartet. Bei ihrem „Angstgegner“ (SVH-Trainer Markus Messirek) TSV Mühlhausen/Stuttgart siegten sie souverän mit 3:0 (2:0). „Die Mädels haben alles so umgesetzt, wie wir es besprochen hatten. Wir wollten auf dem kleinen Kunstrasen den Ball sauber in den Fuß spielen und so von hinten aufbauen, ohne den Ball lang zu schlagen“, berichtet SVH-Trainer Markus Messirek. „Und man hat gemerkt, dass die Mädels Spaß hatten am Fußballspielen.“ Das erste Mal belohnt haben sich die Horrheimerinnen bereits in der 12. Minute. Lena Müller vollendete nach einem Doppelpass mit Anna-Lena Collmer zum 1:0. „Das hat uns in die Karten gespielt“, erklärt Messirek. Die Mühlhausener spielten zwar auch mit. „Wir haben aber kaum etwas zugelassen. Die Abschlüsse der Gastgeberinnen gingen nicht wirklich aus Tor“, erzählt der SVH-Trainer. Nach einer halben Stunde erhöhte dann Mara Solar per Kopf nach einer Ecke von Müller auf 2:0 (30. Minute). Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Horrheimerinnen direkt wieder in die Partie. „Die Ansage war, die ersten zehn Minuten wieder Druck zu machen. Das haben die Mädels gut umgesetzt“, berichtet Messirek. In der 80. Minute machte seine Mannschaft dann den Deckel drauf. Nach einer Ecke von Müller war erneut Solar zur Stelle, die zum 3:0 einschob. Die Horrheimerinnen hatten darüber hinaus noch einige Möglichkeiten, die jeweils „schön herausgespielt waren“, sagt Messirek. Doch ein weiteres Tor fiel nicht mehr. „Es war gut, dass wir uns diese Chancen herausgespielt haben. Noch besser wäre allerdings, wenn der Abschluss auch noch funktionieren würde“, erklärt der Übungsleiter. Die Mühlhausener brachten dagegen auch nach dem Seitenwechsel wenig Gefährliches zustande. Messirek: „Sie hatten einen Freistoß, der knapp über das Tor ging. Das war die einzige brenzlige Situation, in der etwas hätte passieren können.“ Noch mehr als über den Sieg freut sich der SVH-Trainer über den Auftritt seiner Mannschaft. „Mühlhausen ist sowas wie ein Angstgegner von uns. Die Mädels hatten gehörigen Respekt“, berichtet Messirek. „Der Kunstrasen dort ist klein. Und auf kleinen Plätzen haben wir uns schon immer schwer getan. Außerdem sahen die Mädels zuletzt in Mühlhausen nie wirklich gut aus.“

Zu viele Chancen nicht genutzt

06. September 2021
SV Horrheim – TSV Wiernsheim 4:0 (2:0)
Gegen den TSV Wiernsheim, der unter der Woche im Bezirkspokal gegen Riet erfolgreich gewesen war, ist der SV Horrheim gleich gut ins Spiel gekommen. „Aber wir haben unsere ersten Chancen nicht genutzt“, berichtet Übungsleiter Sergej Hilgenberg. In der 8. Minute stand Jonas Brosi goldrichtig, als er einen von Hannes Widmann überlegt aufgebauten Spielzug aus fünf Metern Torentfernung erfolgreich vollendete. Er legte in der 22. Minute auch das 2:0 nach, wiederum vorbereitet von Widmann, der diesmal mehrere Spieler auf sich gezogen hatte. Brosi zog im Strafraum volley ab. Ein Lattentreffer von Felix Abel untermauerte, wie die Kräfteverhältnisse waren. „Der Rasen war dieses Mal so stumpf, das der Ball nicht wie gewohnt gerollt ist“, berichtet Hilgenberg. Damit hatte der eine oder andere seine Probleme. Aber nicht Widmann, der gemeinsam mit Oliver Seidel auch den dritten Treffer vorbereitete. Sascha Berger drückte Seidels Flanke über die Torlinie (51.). Fünf Minuten vor Spielende schoss Abel aus der Drehung heraus stramm aufs Tor. Hilgenberg: „Ich glaube, der Ball wäre auch so ins Tor gegangen.“ Doch Berger ging auf Nummer sicher und half nach – 4:0. Ein Mal musste sich auch SVH-Torwart Christian Asprion lang machen. „Der 25-Meter-Schuss wäre im Winkel eingeschlagen“, berichtet Hilgenberg.

Runden drehen für die Opfer der Flut

Susan Faigle vom Kiju und Fabian Götz, Sportvorstand des SV Horrheim, hoffen auf viele Kinder beim Spendenlauf.

04. September 2021
Der Kinder- und Jugendfreizeitverein (Kiju) und der SV Horrheim veranstalten am 10. September einen Spendenlauf. Mit dem Erlös soll die Jugendarbeit von Vereinen im rheinland-pfälzischen und nordrhein-westfälischen Katastrophengebiet unterstützt werden. Mehr als 180 Todesopfer und Schäden in Milliardenhöhe – der Starkregen, der Mitte Juli über Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen niederging und Flüsse über die Ufer treten ließ, hatte für deutsche Verhältnisse bislang nahezu ungekannte Ausmaße. Riesengroß ist seither aber auch die Solidarität und die Bereitschaft in der Bevölkerung, die betroffenen Menschen bei der Bewältigung der Folgen zu unterstützen. Beim Horrheimer Kinder- und Jugendfreizeitverein (Kiju) kam ebenfalls der Wunsch auf, zu helfen. Seit Anfang August wird nun ein Spendenlauf vorbereitet. Weil es dafür einen Sportplatz braucht und weil es personelle Überschneidungen gibt, lag eine Kooperation mit dem SV Horrheim auf der Hand, berichtet die Kiju-Vorsitzende Susan Faigle. „Die Kinder wollen es“, stellt sie angesichts erster Reaktionen fest. Auch ihr eigener Sohn wolle seinen Urlaub extra verkürzen, um daran teilnehmen zu können. Die Urlaubszeit sei aber auch der Grund, weshalb sich die Anmeldungen bislang noch etwas in Grenzen hielten, glaubt Faigle. Der Spendenlauf soll am 10. September, dem letzten Freitag in den Ferien, stattfinden. Gestartet wird in drei Altersklassen: Kindergartenkinder (oder jünger) von 16 bis 17 Uhr, Grundschulkinder von 17.15 bis 18.15 Uhr und alle anderen Kinder und Jugendlichen von 18.30 bis 19.30 Uhr. Für Familien, bei denen Kinder aus verschiedenen Altersklasse mitlaufen möchten, gibt es aber auch Ausnahmen: Diese dürfen dann in einer Altersklasse starten. Denn der vordringliche Sinn und Zweck dieser Staffelung ist es, die Veranstaltung etwas zu entzerren und ein Gedränge auf dem Sportplatzgelände zu vermeiden. Ein Hygienekonzept, das bereits mit der Vaihinger Stadtverwaltung abgestimmt ist, gilt es nämlich einzuhalten. Wo es möglich ist, soll demnach auch bei dieser Freiluftveranstaltung ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Wo dies nicht möglich ist – etwa an der Registrierung am Eingang oder bei der Bewirtung – besteht Maskenpflicht.Wer teilnehmen möchte, sollte sich einen Sponsor suchen, der für jede gelaufene Runde einen Geldbetrag beisteuert. Man sei notfalls behilflich, Kinder und Sponsoren zusammenzuführen, sagt Faigle. Wer partout keinen Sponsor finde, könne dennoch mitlaufen und einen selbstgewählten Betrag spenden. Eine Voranmeldung bis zum 7. September sei für die Organisation zwar wünschenswert, aber nicht verpflichtend, sagt Fabian Götz, Sportvorstand beim SV Horrheim. „Wir hoffen auf viele spontane Besucher.“ Registriert werden müsse am Eingang ohnehin jeder Teilnehmende. Eine formlose Anmeldung helfe aber dabei, dieses notwendige Prozedere schneller hinter sich zu bringen. Der Kiju gibt dann am Ende zusätzlich nochmal fünf Euro je Teilnehmendem in die Kasse. Und der SV Horrheim, der an diesem Tag die Bewirtung mit Würsten oder Pommes übernehmen wird, steuert den Verkaufserlös bei. Ebenfalls mit an Bord ist die Firma Ensinger, welche die Getränke für die jungen Läuferinnen und Läufer sponsert. Für die Verwendung der Spenden haben sich die Organisatoren bereits konkrete Gedanken gemacht. Der Aufbau von Häusern, Kirchen oder Geschäften werde ja bereits in Angriff genommen. „Unter der Flutkatastrophe haben aber auch viele Vereine gelitten“, sagt Susan Faigle. Deshalb habe man telefonisch Kontakt mit den besonders stark betroffenen Kommunen aufgenommen und erfragt, welche Vereine Bedarf für eine Unterstützung ihrer Jugendarbeit hätten. Dort war man von dem Hilfsangebot überrascht, aber dafür auch sehr dankbar. Insgesamt vier Vereine wurden dadurch auserkoren und sollen nun von dem Spendenlauf profitieren: die von der Flut überschwemmte Kinderbibliothek in Euskirchen soll beim Aufbau eines Tauschschrankes unterstützt werden; in Bad Münstereifel wurde der Jugendtreff zerstört, dort werde alles mögliche benötigt – „von der Couch bis zum Tischkicker“, so Susan Faigle; dem Sportclub Bad Bodendorf soll bei der Beschaffung neuer Jugendtore geholfen werden (Fabian Götz: „Diese sind nicht billig.“); und der SC Sinzig wird Geld für die Beschaffung von Trainingsutensilien für die Jugend erhalten.Susan Faigle und Fabian Götz hoffen nun auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, damit die von der Flut betroffenen Kinder bald wieder glücklich sein können. Formlose Voranmeldungen für den Spendenlauf unter der Angabe von Name und Telefonnummer nimmt der Kiju bis 7. September per E-Mail an kiju-horrheim@web.de entgegen (siehe auch [646 KB] ) . Es ist aber auch eine spontane Teilnahme möglich.

Der Blick geht in Richtung A 3

03. September 2021
Sergej Hilgenberg hat zwar einen großen Kader zur Verfügung, doch auf manchen Positionen wird es trotzdem eng. „Fürs zentrale Mittelfeld sind für drei Plätze gerade noch drei Spieler übrig geblieben.“ Vor allem die schwere Knieverletzung von Thomas Trinkl an Meniskus und Kreuzband macht dem SVH-Übungsleiter zu schaffen. „Ich bin seit 15 Jahren Trainer und hatte nie schwerere Verletzungen in meiner Mannschaft“, sagt Hilgenberg. „Aber dann zwei Jahre in Folge in der Vorbereitung – jeweils ohne Fremdeinwirkung.“ Trinkl ist bereits operiert worden und seitdem auch bei jedem Termin bei der Mannschaft dabei. „Er macht auch jeden Tag was fürs Knie, zusätzlich zur Physio, er tut wahnsinnig viel“, sagt Hilgenberg. „Wenn sich einer so verletzt wie er oder vor einem Jahr Daniel Stierle, und ich war immer ihr Trainer, dann ist der Tag gelaufen. Und die Woche auch.“ Neben Trinkl und Stierle muss das Horrheimer Team auch Markus Burkhardt zumindest zeitweise ersetzen, der wegen Hausbau und Nachwuchs kürzer treten will.Die gesamte Mannschaft musste nach der großen Pause mehr für ihre Fitness tun als in anderen Jahren. „Sonst ist man bei einer kurzen Sommerpause nach ein, zwei Trainings wieder voll drin“, berichtet Hilgenberg. „Jetzt hat es länger gedauert. Aber es läuft gut, und auch in den Vorbereiungsspielen sind wir von Mal zu Mal stärker geworden.“ Dass dabei nicht alles funktioniert wie erhofft, sieht Hilgenberg nicht als Beinbruch. „Wir hatten viele Chancen, die wir nicht genutzt haben, und wir haben viele Konter nicht zu Ende gespielt“, berichtet er. „Natürlich hadern die Spieler damit. Aber als Trainer sage ich: ,Die Fitness ist das Problem, bleibt ruhig, der Rest wird kommen.‘ Wir müssen lernen, dass wir nicht schimpfen, sondern geduldig bleiben und Selbstvertrauen haben. Denn gerade erfahrene Gegner wollen einen dazu bringen, dass man mit sich selbst hadert, oder mit dem Schiedsrichter. Dann wird es richtig schwer.“Für den Saisonauftakt hat der SV Horrheim an diesem Sonntag um 15 Uhr mit dem TSV Wiernsheim einen Gegner vor der Brust, der in den vergangenen Jahren zu den leichteren zählte. „Aber Wiernsheim war früher auch schon mal spielerisch stark“, erinnert sich Hilgenberg. „Und die Mannschaft hat ihren Ex-Kapitän Domenico Vitale zurück, der aus Illingen wieder nach Wiernsheim gewechselt ist.“ Nachdem der TSV am Mittwochabend im Pokalspiel auch noch den SV Riet mit 4:1 geschlagen hat, ist Hilgenberg endgültig gewarnt. Denn der SV Horrheim tritt in der Kreisliga B 6 erneut an, um Meister zu werden oder zumindest über die Relegation den Aufstieg zu schaffen. „Für ein paar ältere Spieler geht die Karriere in der Kreisliga A oder B zu Ende“, sagt Hilgenberg. Da soll nicht schon vor den vermeintlichen Topspielen gegen Ensingen, Enzweihingen und Vaihingen im Spätherbst eine gute Ausgangsposition leichtfertig verspielt werden.

Vorbereitungsspiel SV Illingen

30. August 2021
Der SV Illingen und der SV Horrheim haben sich gestern mit einem 1:1-Unentschieden getrennt. Die Gastgeber spielen bereits in der Kreisliga A 3, in die das Gästeteam gerne aufsteigen würde. Für den SV Illingen legte Dominik Knödler in der 32. Minute die 1:0-Führung vor. Die Horrheimer mussten diesem Rückstand beinahe eine Stunde lang nachlaufen. Erst in der 80. Minute glich Sascha Berger auf 1:1 aus.

Der Vaihinger Meister heißt Horrheim

Kapitän Jan Maier (mit Pokal) und die Horrheimer bejubeln den souveränen Sieg beim eigenen Vorbereitungsturnier, dem Avantec-Preseason-Cup.

23. August 2021
SVH gewinnt souverän das eigene Vorbereitungsturnier Avantec-Preseason-Cup, den inoffiziellen Stadtpokal, vor Enzweihingen. Für alle Mannschaften ist der Wettbewerb eine gute Standortbestimmung zwei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel in der Liga. Der SV Horrheim hat den ersten Avantec-Preseason-Cup, die inoffizielle Vaihinger Fußball-Stadtmeisterschaft, souverän gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Sergej Hilgenberg gab sich beim eigenen Vorbereitungsturnier im Aera-Stadion keine Blöße. Der SVH gewann alle fünf Partien und blieb sogar ohne Gegentor. „Es ist uns gelungen, ein Zeichen zu setzen, auch wenn das gar nicht unser Ziel war“, erklärt Hilgenberg. „Für uns hatte das Turnier eher einen Trainingslagercharakter. Keiner der Spieler war zwischen den Spielen weg, ist nicht nach Hause gegangen. Wir haben uns noch mal für die Saison eingeschworen. Das haben wir gebraucht.“ Zu hoch will der SVH-Übungsleiter den Erfolg allerdings nicht hängen. „Es waren noch keine Pflichtspiele in der Kreisliga B 6. Man weiß nicht, was die jeweiligen Gegner bis jetzt in der Vorbereitung gemacht haben“, analysiert Hilgenberg. Auch Hans-Ulrich Rähmer vom TSV Enzweihingen und Siegfried Blum vom TSV Ensingen empfinden das Turnier als gute Standortbestimmung. „Man sieht, auf welchem Stand jedes Team ist“, erklärt Rähmer, der den im Urlaub weilenden Xhavit Halilaj vertrat. „Für mich war das sehr aufschlussreich. Vor allem kristallisiert sich langsam heraus, wer zum Stamm welcher Mannschaft beim TSV zählen wird. Denn es sollten nur die besten 14 oder 15 Spieler in der ersten auflaufen. Da gehört das technische Vermögen und taktische Verständnis dazu, aber auch wer genug läuft.“ Wichtigste Erkenntnis aber: „Alle kochen nur mit Wasser“, berichtet der Enzweihinger Übungsleiter. „Aber eine von den vier Mannschaften aus der B 6, die hier angetreten sind, wird das Rennen in der Liga machen.“Blum war nach dem vierten Platz seines TSV Ensingen dagegen nicht so positiv gestimmt. „Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen. Gegen die direkten Konkurrenten Horrheim, Enzweihingen und Vaihingen haben wir jeweils mit 0:1 verloren“, ärgert sich der Übungsleiter. Was ihn besonders gestört hat, war die Einstellung seiner Spieler. „Jeder dachte, wir spielen halt mal ein Turnier, statt sich auf die einzelnen Aufgaben, die anstehen, zu konzentrieren“, erklärt Blum. Dennoch blickt Hilgenberg zuversichtlich auf die anstehende Runde: „Jeder Gegner wird an uns eine Nuss zu knacken haben.“ Denn die Horrheimer haben sich zwei Wochen vor dem ersten Saisonspiel in der Liga in Frühform präsentiert. Defensiv äußerst stabil (Hilgenberg: „Wir haben kaum Chancen des Gegners zugelassen.“) und offensiv vor allem über die schnellen Außen unberechenbar haben sie fast jeden Kontrahenten beim Preseason-Cup im Griff gehabt. „Wir haben nicht mehr so hoch rausgeschoben und taktisch auch mal den Gegnern das Spiel überlassen“, erklärt Hilgenberg. „Dennoch haben wir uns viele Chancen herausgespielt. Wir haben aber eigentlich noch kein Torschusstraining absolviert. Deshalb haben wir auch nicht gehadern, als mal etwas nicht geklappt hat.“In die Elf des Turniers wurden von den Trainern der teilnehmenden Mannschaften als Torwart Semjon Röhlk (TSV Enzweihingen), in die Abwehr Manuel Klempin (SGM Roßwag/Mühlhausen), Nico Kulmman (TSV Ensingen), Attia Karim (VfB Vaihingen) und Christian Stier (TSV Enzweihingen) sowie in Mittelfeld und Angriff Sven Adamovic (TSV Enzweihingen), Patrick Gebhardt (SV Riet), Luca Fuchs (SGM Roßwag/Mühlhausen), Jan Maier, Jonas Brosi und Felix Abel (alle SV Horrheim) gewählt. Letzterer sicherte sich auch die Torjägerkanone. Über den Termin lässt sich aber weiterhin trefflich streiten. Schon seit Jahren wird unter den Verantwortlichen der Vaihinger Teams die Diskussion geführt, wann der Stadtpokal ausgespielt werden soll – weiterhin zum Abschluss einer Saison nach der Relegation oder vielleicht doch lieber in der Vorbereitung. Zwar hatte keiner der Trainer ein Problem mit dem Turnier in der Vorbereitung. Blum plädiert aber weiterhin für den Termin am Ende der Saison nach der Relegation. „Da kann man sich noch einmal drauf freuen und sich danach ausruhen“, berichtet der Ensinger Trainer. „Wenn sich jetzt so knapp vor Saisonbeginn ein Spieler verletzt, dann fehlt er voraussichtlich in den ersten Pflichtspielen in der Liga. Dabei geht es um Belastungsverletzungen. Wenn man bei so einem Turnier mit Krämpfen weitermacht, ist der Muskelfaserriss nicht weit.“ Dem entgegnet Rähmer, dass man sich auch in einem normalen Vorbereitungsspiel verletzen könne. „Ich war schon immer ein Befürworter davon, den Stadtpokal in der Vorbereitung zu spielen“, erklärt der Enzweihinger Trainer. „Nach der Saison muss man immer drei, teilweise sogar vier Wochen warten und die Spannung hochhalten.“ Ähnlich sieht es Hilgenberg. „Nach der Saison ist immer etwas die Luft raus“, sagt der Übungsleiter des SV Horrheim. „Deshalb finde ich einen Termin in der Vorbereitung ideal. Jetzt will sich jeder Spieler noch einmal anbieten.“

Horrheim feiert Kantersieg

09. August 2021
Der SV Horrheim hat die Reserve von Bezirksligist MTV Ludwigsburg gestern Mittag geradezu abgeschossen. Gegen das Team aus der Kreisliga B 1 gelang ein 9:0 (4:0)-Erfolg. Mit einem lupenreinen Hattrick schuf Felix Abeld die Grundlage für den Kantersieg (9., 15. und 38.). Hannes Widmann erhöhte zwei Minuten vor dem Pausenpfiff auf 4:0. Sascha Berger, Jonas Brosi, Marius Kohler und Joshua Krone bauten die Führung aus, ehe Berger mit seinem zweiten Treffer in der 89. Minute das 9:0 perfekt machte.

Vorbereitungsspiel GSV Pleidelsheim

02. August 2021
Die Reserve des GSV Pleidelsheim hat gegen den SV Horrheim nach einer Viertelstunde vorgelegt, als Lukas Klein das 1:0 schoss. Zwei Treffer von Emil Arnold (18.) und Marius Kohler (27.) drehten den Spielstand – die Gäste führten mit 2:1. Allerdings nur kurzzeitig, denn mit seinem Treffer zum 2:2 stellte Niklas Eger schon in der 29. Minute den Endstand her.

Stadtpokal ist final terminiert

27. Juli 2021
Die Organisatoren des Vaihinger Fußball-Stadtpokals, der in diesem Jahr vom SV Horrheim anlässlich dessen 100-jährigen Jubiläums ausgerichtet wird, haben die Konsequenzen aus der Auslosung der Qualifikationsrunde des Bezirkspokals gezogen. Das Turnier um die Fußballkrone im Vaihinger Stadtgebiet findet am Wochenende, 21. und 22. August, statt. Es ist bereits der zweite Ausweichtermin. Das ursprüngliche Datum am vergangenen Wochenende war aufgrund der Corona-Pandemie nicht zu halten. Nun kann der Stadtpokal auch nicht am 14. und 15. August gespielt werden, weil der TSV Enzweihingen in der Pokalqualifikation ran muss.

SVH zeigt sich torhungrig

19. Juli 2021
Die Mannschaft von Trainer Sergej Hilgenberg gewann auch ihr zweites Vorbereitungsspiel gegen die SG Steinheim/Erdmannhausen II mit 6:2 (4:2). Pascal Kohler, Felix Abel, Joshua Krone und erneut Abel brachten die Horrheimer mit 4:0 in Führung. Noch vor dem Seitenwechsel verkürzten die Steinheimer und Erdmannhausener aber wieder auf 2:4. Davon ließen sich die Gastgeber aber nicht beeindrucken. Nach Wiederanpfiff machten erneut Krone und Sascha Berger den Endstand von 6:2 perfekt.

Vorbereitungsspiel beim TSF Ditzingen

14. Juli 2021
Für den SV Horrheim, der in der Kreisliga B 6 schon vor Saisonbeginn wieder sehr hoch gehandelt wird, hatte Trainer Sergej Hilgenberg einen höherklassigen Gegner ausgewählt. Sein Team war gestern bei den TSF Ditzingen zu Gast, die in der Kreisliga A 2 um Punkte kämpfen werden. Die Partie war torreich mit wechselnder Führung. Für die Horrheimer legte Joshua Krone in der 11. Minute das 1:0 vor, das beinahe schon die Pausenführung bedeutet hätte. Doch Marius Riedmiller glich noch für die TSF aus (44. Minute). Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel drehte Philipp Erlenmaier den Spielstand auf 2:1 für Ditzingen. Marius Kohler glich zwar aus, doch postwendend schoss David Schmitt in der 60. Minute das 3:2. Dieses Mal hatte das Ergebnis sechs Minuten lang Bestand, dann glich Felix Abel auf 3:3 aus. Den Siegtreffer zum 4:3 erzielte Kohler mit seinem zweiten Tor vier Minuten vor Ende des Testspiels.

Ensingens Nachfolger wird gesucht

Nachdem der Stadtpokal wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr nicht ausgespielt wurde, soll in diesem Sommer ein Nachfolger für den TSV Ensingen gesucht werden.

08. Juli 2021
Der SV Horrheim will das Fußball-Stadtpokalturnier in diesem Sommer ausrichten. Der ursprüngliche Termin Ende Juli ist aber nicht zu halten, deshalb visieren die SVH-Verantwortlichen ein Wochenende Mitte oder Ende August an. Nach einem coronabedingten Jahr Pause soll in diesem Sommer wieder ein Vaihinger Fußball-Stadtpokalsieger ermittelt werden. Der SV Horrheim, der in diesem Jahr wegen seines 100-jährigen Bestehens der Ausrichter ist, plant ganz fest damit, dass das Turnier stattfinden kann. „Mit der Pandemie ist es natürlich schwierig zu planen. Aber wir wollten wegen unseres Jubiläums wenigstens diese Gelegenheit nicht nehmen lassen. Eigentlich wollten wir viel mehr machen“, erklärt SVH-Spielleiter Sascha Berger, der selbst für die Horrheimer seine Kickstiefel schnürt. Lange war aber nicht absehbar, ob überhaupt ein Turnier möglich ist. „Wir haben lange und ausführlich diskutiert, unter welchen Umständen wir den Stadtpokal ausrichten wollen. Bei Testpflicht für alle oder keinem Zugang zu unseren Umkleindekabinen wäre die Durchführung des Wettbewerbs organisatorisch für uns nicht möglich“, berichtet Berger. „Wir haben uns dann entschieden, dass wir mal planen.“ Ursprünglich war die Suche nach einem Nachfolger des TSV Ensingen, der den Stadtpokal 2019 in Gündelbach gewonnen hat, auf das Wochenende, 24./25. Juli anvisiert. Dieser Termin ist aber praktisch nicht zu halten. Deshalb planen die Horrheimer Verantwortlichen um Berger mit dem Wochenende, 14./15. August. „Wir haben aber schon die eine oder andere Rückmeldung, die uns darauf hingewiesen hat, dass an diesem Wochenende die Qualifikationsrunde zum Bezirkspokal stattfindet. Deshalb müssen wir jetzt erst mal abwarten, wie die Auslosung aussieht. Ein weiterer Ausweichtermin wäre das Wochenende darauf“, erklärt der SVH-Spielleiter. Bis dahin, so hofft Berger, sind auch noch die letzten Hürden umschifft. Denn aktuell ist der Umkleidetrakt am Sportplatz in Horrheim von der Stadt noch gesperrt. „Und das ist unser Kriterium. Ohne Kabinen werden wir das Stadtpokalturnier nicht ausrichten“, sagt der Spielleiter, ergänzt aber direkt: „Ich gehe davon aus, dass sie bis im August wieder geöffnet sind. Was ich gehört habe, dürfen andere Vereine ihre Umkleiden schon wieder benutzen.“ Denn nicht nur die Horrheimer sind heiß darauf, wieder um den Stadtpokal zu kämpfen. „Von den anderen Vaihinger Clubs hat keiner gesagt, dass ist uns wegen der Pandemielage zu heiß. Alle wollen spielen. Dafür sind wir aber auch zu sehr Sportler durch und durch“, berichtet Berger. „Denn jeder hat nach so einer langen Zwangspause wieder Bock zu kicken. Und jeder will wieder auf Events gehen.“ Erstmals seit Jahren wird das Turnier dann wieder nicht als Saisonabschluss, sondern in der Vorbereitung ausgetragen. „Mir persönlich ist es egal, wann wir den Stadtpokal spielen“, erklärt Berger. „Aber ich weiß von Spielern, die nach dem letzten Saisonspiel abschalten und durchschnaufen wollen. Für die ist es ein Aufwand, sie für den Stadtpokal zu motivieren, wenn er direkt im Anschluss an die Relegation absolviert wird. Und auch ich sage zu einer Pause direkt nach der Saison nicht nein.“ Auf der anderen Seite hat der SVH-Spielleiter schon von einigen gehört, dass entweder der Trainer oder aber auch einige wichtige Spieler im August nicht da sein werden. „Man wird nie einen für jeden 100-prozentig richtigen Weg finden“, ist sich Berger sicher und ergänzt: „Ich denke aber, dass wird ein gutes Turnier und jeder Vaihinger Verein schickt eine starke Truppe.“

Neue Strukturen beim SV Horrheim

Das neue Vorstandsteam beim SV Horrheim: von links Reiner Bischoff, Markus Messirek, Lars Krieg und Fabian Götz.

30. Juni 2021
Vorstandsteam führt künftig den Verein. Seit der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Juni 2020 gab es keinen Vorsitzenden mehr. Rainer Götz ist Ehrenvorsitzender. Der Sportverein Horrheim hat sich neu strukturiert. Der Verein wird künftig von einem vierköpfigen Vorstandsteam geführt: Markus Messirek, Lars Krieg, Fabian Götz und Reiner Bischoff. Nachdem die Corona-Pandemie seit 2020 das Vereinsleben bestimmt und in seinen Aktivitäten ausgebremst hat, war es nun möglich, die Jahreshauptversammlung in der Mettertalhalle abzuhalten. Der SVH wurde nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 19. Juni 2020, bei der kein Vorsitzender gefunden wurde, vom zweiten Vorsitzenden Michael Maier kommissarisch geführt, ein einberufenes Gremium unterstützte ihn bei der Vereinsführung. Bei seinem Jahresbericht stellte er die organisatorischen Abläufe, die trotz der Pandemie zwingend ausgearbeitet werden mussten, vor. In verschiedenen Sitzungen und Telefonkonferenzen, wurde nach einer Lösung gesucht und erarbeitet. Es folgten die Berichte der Abteilungsleiter, die dieses Jahr aufgrund nicht möglicher sportlicher Tätigkeiten kurz gehalten waren. Bei dem Kassenbericht wurden drei Hauptblöcke vorgestellt, und hier hat die Pandemie auch ihre Spuren hinterlassen. Keine Einnahmen für den Verein bei Bewirtungen, die Ausgaben, Steuern, Versicherungen waren trotzdem fällig. Schriftführerin Dorrit Müller teilte der Versammlung den aktuellen Mitgliederstand des SVH mit – Stand März waren es 787 Mitglieder und trotz Corona und kurzer Sportmöglichkeit gab es 27 Neuzugänge, Austritte in 2020 von 56 Mitgliedern. Kassenprüferin Elfriede Götz konnte nach der Gesamtprüfung der Buchungen und Belege keine Beanstandungen feststellen, unterstützt wurde sie bei der Überprüfung von Saskia Bubser. Den Bericht für die aktive Herrenmannschaft stellte Spielleiter Bernd Schneider vor. Die Vorbereitung für die Saison war wie in den letzten Jahren intensiv und anspruchsvoll und man hatte eine gemeinsames Ziel: den Aufstieg. Aber nach kurzer Saisonspielzeit machte Corona dem Saisonziel ein Ende. Auch für die Frauenmannschaften wurde die Saison, trotz viel Trainingsfleiß der beiden Mannschaften in der Regionenliga und Bezirksliga, durch Corona ausgebremst. Auch die Jugend musste wegen Corona auf den geliebten Fußball verzichten berichtete Jugendleiter Dennis Krieger. Wir hatten in den Mannschaften beim SVH 105 Kinder - 60 Jungen und 45 Mädchen.

Übersicht der Mannschaften - Jungen
Bambinis, F-Jugend, E-Jugend SGM mit Kleinglattbach, D-Jugend, C-Jugen, B-Jugend und A-Jugend

Übersicht der Mannschaften Mädchen
E-Mädchen, D-Mädchen, C- Mädchen, B-Mädchen

Volker Gänzle ist neuer Abteilungsleiter der AH mit insgesamt 58 Mitgliedern, davon 25 Aktive. Die Gesamt-Gymnastik Abteilungsleiterin Heidi Faigle-Maier stellte in ihrem Bericht die Gruppen der ausgebildeten Übungsleiter vor. Zur Zeit sind im Erwachsenenbereich fünf Übungsleiter und vier Gruppen bei den Kindern. Die Sportstunden in der Mettertalhalle waren nur bis März 2020 möglich, nach den Sommerferien wurde für kurze Zeit der Unterricht freigegeben. Walter Kienle, er ist kommissarischer Abteilungsleiter der Abteilung Lauftreff: Die Abteilung musste auf ihr Hallentraining verzichten, auch im Freien war der Sport ab Mai 2020 untersagt. Die Entlastung der Vorstandschaft an die Mitglieder wurde von Guntram Zoller geleitet, es wurde einstimmig zugestimmt.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft beim SV Horrheim: 15 Jahre Sandra Bramm-Stephan, Nadine Wasserbäch, Stefan Wasserbäch, Stefan Welleba. 25 Jahre Marion Bischoff, Dieter Faigle, Volker Gänzle, Michaela Grau, Markus Messirek, Irene Mikosch, Alfred Münch, Fritz Rossig, Klemens Röhrig, Volker Stephan, Karin Zoller, Rudi Ellwanger. 40 Jahre Anita Götz, Markus Knäble, Armin Köhler, Bettina Reiner.

Rainer Götz wurde für seinen Einsatz in den letzten 24 Jahren als Vorsitzender zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Das Ergebnis der Neuwahlen. Das neue Vorstandsteam Markus Messirek (Vorsitzender), Lars Krieg (Vorstand Finanzen), Fabian Götz (Vorstand Sport) und Reiner Bischoff (Vorstand Wirtschaft). Schriftführerin bleibt Dorrit Müller, Abteilungsleiter Gymnastik Melanie Mrowetz, Spielleiter aktive Männer Sascha Berger und Bernd Schneider, Abteilungsleiter AH Volker Gänzle, Spielleiter aktive Frauen Janine Napolitano und Sabrina Müller, Jugendleiter Fußball Dennis Krieger, Kassenprüfer Saskia Bubser und Ralf Mrowetz, Ältestenrat Bernhard Rau, Gisela Ballier, Jutta Wagner.

Ein Fußballer mit Ecken und Kanten

Daniel Stierle (links) ist der kreative, schussgewaltige und torgefährliche Kopf im Mittelfeld beim Fußball-B-Ligisten SV Horrheim.

03. April 2021
Daniel Stierle, Spielmacher beim SV Horrheim, vertritt seine Meinung, auch wenn das nicht immer gern gesehen wird – so charakterisieren ihn zumindest Freunde und Familie. Sein Vorbild ist Kevin Großkreutz, der mit wenig Talent viel erreicht hat. In einer Interviewserie stellte die VKZ-Sportredaktion den Menschen hinter dem Sportler vor. Daniel Stierle (23), Spielmacher oder klassischer Zehner beim Fußball-B-Ligisten SV Horrheim.

Wie geht es Ihnen?

Mir geht es soweit gut. Aber ich wäre froh – wahrscheinlich wie fast jeder –, wenn die Corona-Pandemie unser Leben nicht mehr so stark einschränken würde. Jetzt in der trainings- und spielfreien Phase: Wie halten Sie sich fit? Ich halte mich durch regelmäßiges Joggen fit, auch wenn es nicht zu meinen Leidenschaften gehört. Glücklicherweise kann ich meinen Hund mitnehmen, dadurch ist die Motivation größer. Und wie vertreiben Sie sich Ihre mehr-gewonnene Freizeit? Die gewonnene Zeit nutze ich, um Fußballspiele im Fernsehen zu verfolgen. Außerdem verbringe ich viel Zeit vor der Playstation in der fiktiven Stadt Verdansk im Spiel „Call of Duty Warzone“, um online Kontakt zu meinen Freunden zu pflegen, da es anders kaum möglich ist.

Was fehlt Ihnen aktuell am meisten?

Ganz klar fehlen mir die persönlichen Kontakte zu meinen Freunden und das gemeinsame Bier nach dem Training mit meinen Mannschaftskollegen. Außerdem fehlen mir auch unsere Kabinenfeste. Generell: einfach wieder ein bisschen Normalität in den Alltag zurückzubekommen. Blicken wir auf die bisher in dieser Saison absolvierten Wettkämpfe/auf die bisherige Saison zurück: Wie lief es? Einen besseren Start hätten wir uns kaum vorstellen können. Aus sechs Spielen haben wir die volle Punktausbeute geholt. Auch in der Bezirkspokalrunde sind wir gut gestartet – mit zwei eindeutigen Siegen gegen höherklassige Mannschaften. Was lief nicht so gut? Vorwürfe müssen wir uns nur für unser Pokalaus machen. Bei der Niederlage gegen Germania Bietigheim II hätten wir das Spiel schon in der regulären Spielzeit entscheiden müssen. Dann sind wir unglücklich im Elfmeterschießen rausgeflogen.

Und mit was sind Sie zufrieden?

Im Ligawettbewerb sind wir sehr zufrieden gewesen, da wir keinen einzigen Punkt haben liegen lassen. Hervorheben muss ich das Spiel gegen Markgrönigen, bei dem wir bei einem Spielstand von 1:1 zwei Rote Karten bekommen haben, aber uns nicht aufgegeben hatten, und das Spiel in der siebten Minute der Nachspielzeit noch für uns entschieden haben. Das wäre uns all die Jahre zuvor nicht gelungen. Haben Sie noch Hoffnung, dass die Saison zu Ende gespielt wird? Nein, leider nicht. Ich denke, bis überhaupt mal wieder der Trainingsbetrieb starten kann, wird noch einige Zeit vergehen. Der normale Spielbetrieb ist noch weit entfernt aufgrund der aktuellen Situation und der Einschränkungen. Deshalb rechne ich mit einem Abbruch der Saison, auch wenn ich hoffe, dass es noch Aufstiegs- und Abstiegsrelegation geben wird. Das wäre auch das optimale Szenario meiner Meinung nach.Und wenn Sie Ihre bisherige Laufbahn Revue passieren lassen: Was war das negative Highlight? Leider war mein negatives Highlight zum Beginn der Vorbereitung dieser Saison, als ich mir in einem Testspiel das vordere Kreuzband gerissen habe. Wer war der beste Konkurrent, gegen den Sie jemals haben antreten müssen? Auf Anhieb fällt mir da direkt Eric Schmidkte vom VfR Sersheim ein – gegen die Sersheimer haben wir ein Testspiel absolviert. Eric wusste schon vor mir selbst was mein nächster Schritt sein wird. Normalerweise bin ich den Gegnern einen Schritt voraus. Seine vorrauschauende Spielweise hat mir das Spiel gegen ihn sehr erschwert. Es heißt: Hinter jedem erfolgreichem Mann steht eine starke Frau und hinter jeder erfolgreichen Frau steht ein starker Mann. Wer ist bei Ihnen verantwortlich, dass Sie sportlich so erfolgreich sind? Die gemeinsame Leidenschaft des Fußballspielens teile ich mit meiner Freundin. Wir motivieren uns gegenseitig, immer ins Training zu gehen und alle Spiele zu spielen. Zudem kommt, dass wir uns auch jetzt ohne festes Training gemeinsam fithalten. Welches ist Ihr sportliches Vorbild? Zu meinem sportlichen Vorbild gehört Kevin Großkreutz, da er allen bewiesen hat, dass man auch ohne fußballerisches Talent, aber mit der richtigen Einstellung viel erreichen kann.

Wie charakterisiert Sie Ihre Familie oder Freunde?

Ich denke, sie würden sagen, dass ich eine aufrichtige Person bin und sage, was ich denke oder von jemandem halte, auch wenn das nicht immer gern gehört wird. Auch könnte die ein oder andere Person sagen, dass ich sehr launisch sein kann. Zudem würde man noch sagen, dass ich ein schlechter Verlierer bin und alles dafür tun würde, um zu gewinnen – auch mit unfairen Mitteln. Was ist Ihre größte Schwäche? Die Motivation für Dinge zu finden, die mich selbst nicht so interessieren oder mir nicht so Spaß machen. Das kostet meinem Gegenüber große Überzeugungskunst. Welche Schlagzeile würden Sie über sich gerne einmal in der VKZ lesen? „Nach Comeback nach Kreuzbandriss schießt Stierle den SV Horrheim zur Meisterschaft“. Ich würde mich aber auch damit zufrieden geben, wenn es jeder andere aus der Mannschaft entscheiden würde.

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