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Berichte 2022

Völlig ungefährdeter Sieg in Wahlheim

14. April 2022
SV Wahlheim – SV Horrheim 0:4 (0:2)
Einen völlig ungefährdeten Sieg hat der SVH gestern in Walheim eingefahren. „Wir hatten noch nie in dieser Saison ein Spiel über 90 Minuten dominiert“, sagt der Horrheimer Trainer Sergej Hilgenberg. „Dieses Mal schon.“ Walheim trat mit einer Fünfer-Abwehrkette und vier Mann davor an, war also von Anfang an auf Schadensbegrenzung aus. Beim ersten Treffer verlagerte die Horrheimer Mannschaft gut auf die rechte Seite, um Überzahl zu schaffen. Joshua Krone und Mario Vehlgut leisteten die Vorarbeit, wie gestern noch mehrmals. Der erste Schuss von Sascha Berger wurde abgewehrt, landete aber vor den Füßen von Daniel Stierle, der zum 1:0 einschoss. Das 2:0 war ein Fernschuss von Pascal Kohler aus etwa 25 Metern. Beim dritten Tor für die Gäste lief die Vorarbeit erneut wie einstudiert, Krone legte quer zu Berger, und dieses Mal war er mit dem Torschuss erfolgreich. 20 Minuten vor Schluss spielten sich die Horrheimer über links vor. Justin Stroh spielte den Ball zu Krone, der dieses Mal selbst zum 4:0-Endstand über die Linie drückte. „Wir hatten noch ein paar Chancen, aber der Walheimer Torwart hat gut gehalten“, sagt Hilgenberg.

Horrheim erfüllt Pflichtaufgabe in Sternenfels

14. April 2022
SV Sternenfels – SV Horrheim 0:2 (0:1)
Der SV Horrheim hat gestern Abend seine Pflichtaufgabe beim SV Sternenfels erfüllt. „Mehr aber auch nicht“, sagt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. „Wir sind noch lange nicht da, wo wir hin wollen. Auch gestern haben wir wieder einen Gegner nicht über 90 Minuten dominiert, den wir mit unserer Qualität eigentlich dominieren müssen.“ Vor allem mit der ersten Halbzeit war SVH-Trainer Sergej Hilgenberg unzufrieden. Zwar gingen die Horrheimer bereits nach rund fünf MInuten durch Justin Stroh in Führung. Und danach erarbeiteten sich die Gäste auch weitere Chancen zum Beispiel durch Sascha Berger, Joschua Krone und Pajtim Ajeti. „Doch wir sind auch drei Mal in Konter gelaufen, nachdem wir den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren hatten. Die Sternenfelser haben diese nur nicht gut zu Ende gespielt, sonst hätten auch sie drei Tore erzielen können“, bemängelt Hilgenberg. Was vor allem beim SVH nicht gut funktioniert hat, war die Absprache im Mittelfeldzentrum. „Wir haben gegen die zwei Stürmer, mit denen der SVS gespielt hat, zwar zwei Sechser aufgeboten, was prinzipiell in so einer Konstellation besser ist. Aber entweder waren unsere beiden Sechser zu weit vorne oder zu weit hinten“, erklärt der SVH-Übungsleiter. In der Pause stellte er im 4-3-3 von zwei Sechern und einem Zehner auf einen Sechser und zwei Zehner im Mittelfeld um. „Damit hatten wir eine klare Zuordnung“, berichtet Hilgenberg, was die Sternenfelser Offensivbemühungen besser unterband. Dafür kam nach dem Seitenwechsel das Angriffsspiel der Horrheimer nicht wirklich ins Rollen. „Wir hatten in der ersten Halbzeit mehr Chancen, obwohl wir schlechter gespielt haben“, erzählt Hilgenberg. Zwei Mal landete der Ball dennoch im Netz der Gastgeber. Nach rund einer Stunde versenkte Berger das Spielgerät nach einer scharfen Hereingabe von Krone im zweiten Versuch zum 2:0. Dann zappelte der Ball nach einem Abschluss von Stroh aus elf Metern noch mal im Netz. Doch Schiedsrichter Patrick Fischer entschied auf Abseits, obwohl „ein Sternenfelser Abwehrspieler direkt auf der Torlinie stand“, sagt Hilgenberg.

Für SVH gibt es nur noch Pflichtaufgaben

Wenn Joschua Krone (links) Platz vor sich hat, ist der Horrheimer aufgrund seiner Schnelligkeit kaum zu stoppen.

13. April 2022
Horrheim darf sich keine Ausrutscher mehr erlauben, will es in die A-Klasse aufsteigen – auch nicht heute beim SV Sternenfels. „Es gibt Teams, gegen die man nicht gerne spielt. Und der SV Sternenfels gehört dafinitiv dazu“, erklärt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg vor dem Gastspiel seines SV Horrheim beim SVS am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr). Die Einschätzung beruht vor allem darauf, dass die Sternenfelser nicht gerade die begnadetsten Fußballer sind und damit beschränkte Mittel haben, um gegen ihre Gegner zu bestehen. Es habe Zeiten gegeben, erinnert sich Hilgenberg, da ginge es vor allem darum, dass jeder SVS-Spieler eine Gelbe Karte bekäme. „Dieses Zeiten sind aber vorbei“, berichtet der Horrheimer Übungsleiter. „Dennoch rangieren die Sternenfelser mit einer Roten, drei Gelb-Roten und 47 Gelben Karten in den bisherigen 19 Saisonspielen auf dem drittletzte Platz in der Fairnesstabelle der Fußball-Kreisliga B 6. „Sie haben immer Schwierigkeiten, eine Mannschaft zusammenzubekommen. Die meisten guten Fußballer zieht es nach Zaisersweiher oder noch weiter weg“, erklärt Hilgenberg. Dennoch gibt es für die Horrheimer keine Ausreden. Ein Sieg ist Pflicht. „Wir sprechen jetzt seit drei oder vier Spielzeiten vom Aufstieg. Doch dadurch, dass wir durch die 1:3-Niederlage beim TSV Ensingen und beim 0:0-Unentschieden gegen den TSV Großglattbach in diesem Kalenderjahr schon fünf Punkt haben liegen lassen, haben wir uns den Druck selbst eingebrockt. Jetzt müssen wir den auch annehmen“, berichtet Hilgenberg. „Denn, wenn der TSV Enzweihingen seine Nachholspiele gewinnt, überholt er uns. Dann sind wir nach der langen Zeit, in der wir der Gejagte waren, wieder Jäger.“ Da darf nicht noch ein Ausrutscher in Sternenfels hinzukommen. Und der SVS kann einem das Leben schwer machen. „Sie raufen sich immer wieder auf und spielen auch gegen Teams, die vorne stehen, auf Sieg. Das funktioniert zwar nicht immer. Aber wenn ein Gegner schläfrig daherkommt, machen die Sternenfelser es jedem schwer“, weiß Hilgenberg. Deshalb wäre ein schneller Treffer für seine Mannschaft wichtig, fügt der SVH-Trainer hinzu. Denn diese Einstellung, immer auf Sieg zu spielen, kann auch eine Schwäche sein. Hilgenberg: „Die Sternenfelser können auch immer eine Packung bekommen. Deshalb müssen wir gleich von Anfang an da sein. Ein frühes Tor würde es zudem leichter machen.“ Neben Horrheim in Sternenfels ist am heutigen Mittwoch auch der TSV Hochdorf im Einsatz. Die Mannschaft von Trainer Günay Akkus empfängt um 20 Uhr die SGM Hohenhaslach/Freudental II. Und morgen treffen um 19.30 Uhr der TSV Enzweihingen und der TSV Wiernsheim aufeinander.

SGM dreht Spiel in Horrheim

Derby in Horrheim: Nathalie Renz von den Gastgebern (links) und SGM-Spielerin Sofia Freisler kämpfen um den Ball.

12. April 2022
SV Horrheim II – SGM Stern./Häfnerh. 2:4 (2:2)
Zum dritten Mal in dieser Saison ist die SGM Sternenfels/Häfnerhaslach als Sieger vom Platz gegangen. In der Bezirksliga-Partie gegen die Fußballerinnen des SV Horrheim II gelang ein 4:2-Sieg. Kurios: Gästetrainer Fabian Götz, zugleich Sportvorstand des SV Horrheim, fungierte als Schiedsrichter. „Seit Samstag war klar, dass kein Unparteiischer kommen würde“, berichtet er. „Und verschieben wollten beide Vereine nicht.“ SGM-Trainer und Schiedsrichter Fabian Götz fasst kurz zusammen: „Es war ein faires Spiel, ich musste nicht viel eingreifen.“ Im Flex-Modus standen sich neun gegen neun Spielerinnen gegenüber. „Wir wollten von Anfang an Druck machen und hatten auch gute Chancen“, berichtet Götz. „Aber Horrheim II hat sich auf Konter verlegt und ist nach 13 Minuten zum ersten Tor gekommen.“ Ein Ball über die Abwehr der Gäste landete bei Jule Götz, die SGM-Torfrau Jennifer Mark keine Chance ließ. Etwa zehn Minuten später stellte Christiane Gnoyke mit einem direkt verwandelten 25-Meter-Freistoß den Ausgleich wieder her. „Sie hat satt getroffen, er ist hoch unter der Latte eingeschlagen“, berichtet Götz. „Danach wurden die Horrheimerinnen noch ein bisschen stärker, das Spiel insgesamt war relativ schnell.“ Und auch wenn die Gäste es verstanden, die SVH-Reserve von der eigenen Gefahrenzone abzuhalten – bei Eckbällen wurde es immer wieder gefährlich. So fiel in der 32. Minute das 2:1 auch gerade nach einer Ecke. „Die Torfrau hatte den Ball schon in den Händen, dann ist er aber doch noch durchgeflutscht“, sagt der SGM-Trainer. „Im Getümmel war eine Horrheimerin am schnellsten am Ball und hat ihn aus einem Meter über die Linie gedrückt.“ Pünktlich zur Halbzeitpause glichen die Gäste erneut aus. Wieder war es ein Freistoß von Gnoyke, den die Horrheimer Keeperin dieses Mal aber abprallen ließ – vor die Füße von Tamara Lillich, die zum 2:2 einschoss. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff schoss die eingewechselte Stefanie Kunkel die Gäste erstmals in Führung, nachdem sie eine Verteidigerin versetzt hatte. Hüben wie drüben gab es noch Möglichkeiten. Zehn Minuten vor Spielende machte Kunkel dann den Sack zu. Nach einem Angriff über die linke Seite verwertete sie die Hereingabe zur 4:2-Führung. „Kurz vor Schluss hatte Horrheim II noch zwei gute Chancen, die haben wir aber verteidigt bekommen“, sagt Götz.

Gute Leistung nicht in Punkte umgemünzt

12. April 2022
TSV Ottmarsheim – SV Horrheim 5:3 (3:1)
Für den SV Horrheim ist die Partie in der Regionenliga 2 gut losgegangen, doch am Ende stand eine 3:5-Niederlage des Achten gegen Tabellenführer TSV Ottmarsheim. Den Fußballerinnen des SVH bescheinigt ihr Übungsleiter Carsten Kruppa: „Das war echt eine Topleistung.“ In der ersten Viertelstunde zeigten die Horrheimerinnen allerdings noch großen Respekt vor dem Spitzenreiter. „Da waren wir etwas zu zaghaft“, sagt Co-Trainer Kruppa, der urlaubsbedingt an Stelle von Markus Messirek für die Betreuung der Mannschaft zuständig war. Nach dem verhaltenen Beginn fuhren die Gäste den einen oder anderen Konter. In der 22. Minute belohnten sie sich zum ersten Mal. „Das war ein sehenswerter Fernschuss von Romy Bahmer zum 1:0“, sagt Kruppa. „Nachdem wir uns durchs Mittelfeld kombiniert hatten, hat sie aus gut 20 Metern abgezogen.“ Doch die Ottmarsheimerinnen ließen das nicht auf sich sitzen. „Sie haben wirklich lange, aber präzise Pässe in die Schnittstelle gespielt“, sagt der SVH-Trainer anerkennend. Zwei Tore erzielten sie nach derartiger Vorarbeit – das 1:1 durch Katrin Hahn in der 27. und das 2:1 durch Jessica Weng in der 34. Minute. „Danach waren wir wieder am Drücker“, sagt Kruppa. Doch beinahe mit dem Pausenpfiff musste Horrheim den nächsten Nackenschlag hinnehmen. „Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld haben wir in der Abwehr den hohen Ball falsch eingeschätzt“, sagt der Gästetrainer. Laura Pfeiffer bedankte sich und schob am langen Pfosten zum 3:1 über die Linie. Horrheim gab nie auf und kam fünf Minuten nach Wiederanpfiff erneut zum Anschlusstreffer. „Wir waren spielerisch klar stärker zurückgekommen“, berichtet Kruppa. Die Gäste setzten sich über links durch. Lena Müller bediente Marie Pfaffeneder, die aus zehn Metern das 2:3 erzielte. „Dann hätte das Spiel in beide Richtungen kippen können, Chancen gab es auf beiden Seiten“, sagt Kruppa. Es kippt zu Gunsten der Gastgeberinnen. Elly Manz in der 70. und Elena Chamoulias per Foulelfmeter in der 74. Minute sorgten für die Entscheidung. „Der Elfmeter war klar“, bestätigt Kruppa. „Bei einem Konter kam unsere Abwehrspielerin minimal zu spät und hat die Angreiferin getroffen.“ Zwei Minuten vor Schluss verkürzte Bahmer auf 3:5. Kruppa: „Das Ergebnis ist schade, aber die Leistung war sehr gut.“

"Hauptsache drei Punkte"

11. April 2022
SV Horrheim – FV Markgröningen 2:0 (2:0)
Seine Mannschaft war schlecht ins Spiel gekommen, doch trotzdem führte Sergej Hilgenbergs Elf bereits nach 14 Minuten. „Trotzdem: Die ersten 30 Minuten waren wir schläfrig. Die komplette Halbzeit war Chaos pur. Wir sind nur dem Ball hinterhergesprintet, ohne jedoch Ruhe ins Spiel zu bringen. Es war Kick and Rush“, erklärt der Horrheimer Übungsleiter. Nach einer guten Viertelstunde dennoch der erste Treffer. Erst hatte Marius Kohler eine gute Chance liegen gelassen, die Markgröningens Keeper Juri Gnad entschärft hatte. Aus dem darauffolgenden Eckball resultierten insgesamt drei weitere. Der vierte schließlich fand Jan Philipp Maiers Kopf – 1:0. Sekunden vor dem Pausenpfiff erhöhte Daniel Stierle gar auf 2:0. Ein Befreiungsschlag fand Kohler, der den Ball knapp von der Seitenauslinie rettete. Die darauffolgende Flanke fand Daniel Stierle. „Obwohl es heute zu wenig war, haben wir gewonnen. Es hätte nach der ersten Hälfte aber genauso gut 2:0 für die Markgröninger stehen können. Wir können spielerisch mehr. Aber wir haben gewonnen, von daher ist alles in Ordnung“, resümiert Hilgenberg.

Horrheim macht zu viele Fehler

02. April 2022
SV Horrheim – FSV 08 Bissingen 3:5 (2:3)
SVH verliert am Donnerstag das Nachholspiel der Regionenliga 2 gegen den FSV 08 Bissingen mit 3:5. Dem SV Horrheim ist in der Frauenfußball-Regionenliga 2 der Befreiungsschlag misslungen. Die Mannschaft von Trainer Markus Messirek steckt weiterhin in Reichweite der Abstiegsplätze in der zweiten Tabellenhälfte fest, nachdem der SVH am Donnerstagabend gegen den bisherigen Tabellennachbarn FSV 08 Bietigheim-Bissingen mit 3:5 (2:3) verloren hat. „Vom Spielerischen, aber auch vom Willen haben wir alles dafür getan, das Spiel zu gewinnen. Wir haben bis zur letzten Minute gekämpft“, berichtet der SVH-Übungsleiter. „Aber wenn man da unten drin hängt, fehlt hin und wieder auch das sprichwörtliche Glück.“ Die Horrheimerinnen kamen gleich gut ins Spiel. „Wir haben von Anfang an die Partie in die Hand genommen. Wir hatten viel Ballbesitz. Teilweise war es ein Spiel auf ein Tor – die Bissingerinnen sind kaum hinten rausgekommen“, erklärt Messirek. Fast folgerichtig gingen die Gastgeberinnen auch mit 1:0 in Führung. Antonia Lutz schickte Anna-Lena Collmer in die Gasse, die 08-Torfrau Eileen Grosz keine Chance ließ (7. Minute). Doch in der Folge drehten die Bissingerinnen die Partie. „Den folgenden drei Toren der Gäste gingen jeweils gravierende Fehler von uns voraus“, ärgert sich Messirek. Beim Ausgleich spielten sich die Bissingerinnen durch die Mitte durch, und die Horrheimerinnen bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Emily Klein vollstreckte letztlich (14.). Nur eine Minute später versenkte Malou Raynoschek einen Freisto0 zum 2:1 (15.) – ebenso wie noch einmal zwei Zeigerumdrehungen später Jule Nägele zum 3:1 (17.). Diese „Nackenschläge, die wir im weiteren Spielverlauf immer wieder erhalten haben“ (Messirek) steckten die Gastgeberinnen aber gut weg. „Wir haben nicht aufgehört zu kämpfen und blieben weiter am Drücker“, berichtet der SVH-Trainer. Romy Bahmer vergoldete die Bemühungen auch mit dem Anschlusstreffer zum 2:3 (24.). Und die Horrheimerinnen hätten sich durchaus den Ausgleich verdient gehabt. Doch bei einem Schuss von Collmer von der Strafraumecke bekam Grosz gerade noch die Fingerspitzen an das Spielgerät. Auch nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeberinnen gleich wieder gut im Spiel. „Doch wir haben uns zwei blöde Fehler erlaubt, als wir jeweils den Ball nicht hinten raus bekommen haben“, berichtet Messirek. Diese Situationen reichten den Bissingerinnen, um zwei Mal zuzuschlagen. Zunächst erzielte Raynoschek das 4:2 (59.), dann Denisa Larissa Nesimi das 5:3 (68.). Drei Minuten vor dem letzten Treffer hatte Bahmer erneut für die Horrheimerinnen verkürzt – 3:4 (65.). Nach einer Ecke hatten die Bietigheimerinnen den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekommen.

Sascha Berger schnürt einen Dreierpack

31. März 2022
SV Horrheim – TSV Hochdorf 7:0 (4:0)
Horrheim gewinnt gestern Abend B-6-Nachholspiel gegen Hochdorf mit 7:0. Einen ungefährdeten Sieg hat der SV Horrheim gestern Abend im vom Wochenende verlegten Nachholspiel eingefahren. „Wir sind von Anfang gut in die Partie gekommen. Der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können. Doch die Jungs wollten oftmals zu viel und waren zu ungeduldig. Das ein oder andere Mal hätten wir uns die Hochdorfer besser zurechtlegen sollen. So hatten wir einige Ballverluste“, berichtet SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Davor ist er voll des Lobes für seine Abwehr. „Die Defensivabteilung hat geliefert. Die Jungs haben alle Angriffe der Hochdorfer im Keim unterbunden und haben alles abgeräumt“, berichtet Hilgenberg. Bereits in der 1. Minute hätte es 1:0 stehen können. Doch die Hochdorfer kratzten den Ball gerade noch von der Linie. Nach zehn Minuten durften die Horrheimer dann das erste Mal jubeln. Sascha Berger eröffnete den Torreigen mit seinem ersten von insgesamt drei Treffern. Nur drei Zeigerumdrehungen später ließ Marius Kohler das 2:0 folgen. Auch er traf zwei Mal. In der 25. Minute verwandelte Daniel Stierle einen an ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter zum 3:0. Und noch vor der Pause schraubte Berger das Ergebnis auf 4:0 (40. Minute). Der Stürmer des SVH erzielte auch nach dem Seitenwechsel das erste Tor für die Gastgeber. Nach 55. Minuten traf Berger zum 5:0. Die letzten beiden Treffer fielen jeweils nach einem Freistoß. Zunächst versenkte Pajtim Ajeti das Spielgerät direkt nach einer Stunde. Und 15 Minuten vor dem Schlusspfiff traf auch Marius Kohler mit einem Freistoß direkt. „Danach haben wir nicht mehr so gedrückt wie in der ersten Halbzeit“, berichtet Hilgenberg, zollt aber auch den Hochdorfern Respekt: „Die Gäste haben sich seit der Hinrunde weiterentwickelt. Und sie wirkten auch fit. Sie haben bis zum Ende dagegengehalten.“

„Anfangs müssen wir geduldig sein“

Wie viel Durchsetzungskraft hat Pascal Kohler (Mitte) heute Abend?

30. März 2022
Der SV Horrheim als entthronter Tabellenführer der Kreisliga B 6 geht als klarer Favorit ins Nachholspiel gegen Hochdorf. Die Rolle des Gejagten kennt der SV Horrheim aus der Fußball-Kreisliga B 6 inzwischen zur Genüge. Ihr durch den Aufstieg endlich zu entgehen, ist das große Ziel. „Wir sind schon lange nicht mehr nicht auf Platz eins gestanden“, sagt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. „Jetzt stehen wir unter Zugzwang. Aber ich erwarte einen klaren Sieg.“ Zum Nachholspiel heute um 20 Uhr ist der TSV Hochdorf zu Gast beim SVH. Als Dritter gegen den Elften scheinen die Kräfteverhältnisse zumindest auf dem Papier klar zu sein. „Die Hochdorfer wollen mitspielen, und im Hinspiel lagen wir auch erstmal 0:1 hinten“, erinnert sich Hilgenberg. Lomersheim II verlor zuletzt in Hochdorf. „Und Vaihingen hat sich zwei Mal schwer getan“, sagt der SVH-Trainer. „Die Hochdorfer lassen sich nicht unterkriegen und arbeiten weiter, das finde ich super. Wir müssen vor jeder Mannschaft Respekt haben.“ Auch wenn er auf ein deutliches Resultat für Horrheim hofft, mahnt Hilgenberg: „Anfangs müssen wir geduldig sein.“ Das Spiel mitten in der Woche passt dem Übungsleiter nicht so recht in den Plan. „Ein Dienstagstraining gibt es dann nicht und im Donnerstagstraining geht nicht viel“, bedauert er. Doch wenn beide Frauen- und beide Männermannschaften am Sonntag Heimrecht gehabt hätten, komme es schon mal vor, dass Spiele auf Mittwochabend gelegt werden. „Das musste schon beim Staffeltag geklärt werden, und da wusste man nicht, wie streng die Corona-Richtlinien sein würden.“ So leidet das Training zwar in dieser Woche unter dem verlegten Spiel, dafür musste Hilgenberg in der Vorwoche keine Rücksicht auf den Fitnesszustand seiner Kicker am Sonntag nehmen. „Da haben wir etwas mehr Fitness ins Training eingebaut“, sagt er. „Danach gab es zwar schwere Beine. Aber das konnten wir machen, und das war auch ganz gut für die Jungs.“ Einige Ausfälle muss Hilgenberg in seinem Team dennoch kompensieren. „Mario Vehlgut war im Urlaub und kommt jetzt erst zurück, der fehlt“, berichtet der Trainer. „Hannes Widmann war krank und letzte Woche nicht im Training, der fehlt auch. Und für Oliver Seidel kommt das Spiel nach seinem stärkeren Muskelfaserriss in der Vorbereitung noch zu früh.“ Dazu stehe hinter dem Einsatz von zwei weiteren Spielern ein großes Fragezeichen. „Wir haben das Spiel schon auf 20 Uhr gelegt, weil einige von uns länger arbeiten. Bei den beiden weiß man aber noch nicht, ob es reicht. Aber wir haben schon in den letzten Spielen immer drei, vier Ausfälle verkraften müssen. Die Runde ist noch lang. Ensingen lag auch schon fünf Punkte zurück und steht jetzt ganz vorne. Wenn wir das Spiel gewinnen, dann sind wir wieder Tabellenführer.“

Horrheim lässt sich auskontern

Horrheims Jana Klein (von rechts) spitzelt Leinfeldens Lisa Lindel gerade noch so den Ball weg.

29. März 2022
SV Horrheim – TSV Leinfelden 1:3 (0:2)
In der Regionenliga 2 verpassen die SVH-Fußballerinnen, nach guten Balleroberungen Chancen zu kreieren. Tabellennachbar TSV Leinfelden kommt mit zwei schnellen Gegenstößen und einem Eckball zum 3:1-Erfolg.
„Wir haben einfach nicht das umgesetzt, was wir besprochen hatten“, bedauert Markus Messirek. Der Trainer des SV Horrheim musste am Sonntag mit ansehen, wie die Fußballerinnen des SV Horrheim in der Regionenliga 2 auf heimischem Platz gegen den TSV Leinfelden mit 1:3 (0:2) verloren haben. „Wir sind nicht ins Spiel gekommen, sind nicht richtig gegen die Gäste angelaufen“, erzählt der Übungsleiter der SVH-Fußballerinnen von einem Spiel, in dem die Gastgeberinnen so gut wie keine Torgefahr ausstrahlten. „Eigentlich haben wir das Spiel gemacht und hatten sehr viel Ballbesitz“, sagt Messirek. „Aber wir haben keine Spielverlagerung hinbekommen und keinen Druck aufgebaut. Die Leinfeldenerinnen sind ein paar Konter gefahren und waren damit erfolgreich.“ Die ersten beiden Gegentore musste der SV Horrheim hinnehmen, nachdem er jeweils im Mittelfeld den Ball verloren hatte. „Die Leinfeldenerinnen haben dann den Ball vorgeschlagen und sind allein auf unsere Torfrau Nele Sophie Burger zugelaufen – fertig“, berichtet Messirek. Dieses Rezept führte in der 18. Minute zum 1:0 durch Magdalena Helm und in der 45. Minute zum 2:0 durch Julia Schaber. „Wir hätten noch den ganzen Mittag spielen können, ohne zu einem Tor zu kommen“, ärgert sich der Übungsleiter der Gastgeberinnen. „Bei der Balleroberung waren wir immer erfolgreich. Aber das Umsetzen nach vorne hat nicht funktioniert.“ Zum Ehrentreffer kamen die Horrheimerinnen aber doch noch. 68 Minuten waren gespielt, als die Gäste aus Leinfelden den Ball zu ihrer Torfrau Yvonne Lörcher zurückspielten. „Sie ist auch rausgekommen“, berichtet Messirek. Doch Jana Klein sprintete schneller, als es ihre Gegenspielerinnen erwartet hatten. Sie setzte nach und kam vor der Gästekeeperin an den Ball. „Außerdem war das noch vor dem Sechzehner“, sagt Messirek. Klein gelang es, Lörcher zu umspielen und ins leere Tor einzuschieben – 1:2. Doch die Freude über den Anschlusstreffer währte nicht lange. Die Entscheidung zu Gunsten der Leinfelderinnen fiel schon in der 75. Minute. Nach einem Eckball beförderte die kurz zuvor eingewechselte Raja Kaipf das Leder per Direktabnahme zum 3:1-Endstand in die Maschen des Horrheimer Gehäuses. „Hoffentlich sind am Donnerstag gegen den FSV 08 Bissingen wieder alle da und auch fit“, sagt Messirek mit Blick auf das Nachholspiel, das um 19.30 Uhr in Horrheim angepfiffen werden soll. Vom Tabellenfünften Bissingen trennt die Horrheimerinnen auf Platz acht nur ein Punkt. Umso ärgerlicher für den SVH, dass Lena Müller am Sonntag schon nach 36 Minuten ausgewechselt werden musste. „Sie hat sich nach einem Pressschlag das Knie verdreht“, sagt Messirek.

Mit dem letzten Aufgebot zur 1:5-Niederlage

22. März 2022
TSV Münchingen II – SV Horrheim 5:1 (4:0)
SV Horrheim gelingt es nicht, die vielen Krankheitsfälle zu kompensieren. In der Regionenliga 2 haben die Fußballerinnen des SV Horrheim eine empfindliche 1:5-Schlappe beim Tabellenzweiten TSV Münchingen II kassiert. Schon zum Seitenwechsel lag die Elf von Markus Messirek mit 0:4 zurück. „Wir haben nicht umsonst versucht, beide Spiele unserer Mannschaften in der Regionenliga und der Bezirksliga zu verlegen“, sagt der Übungsleiter des SVH. „Wir hatten acht Corona-Fälle zu verkraften. Leider waren die Gegnerinnen partout nicht bereit dazu, die Spiele zu verlegen, auch wenn wir selbst schon vier Mal Verlegungen zugestimmt hatten. Darum mussten manche von uns in beiden Spiele ran.“ Der Auftritt in der Regionenliga lässt sich kurz zusammenfassen. Messirek: „Wir haben gespielt. Wir waren da. Wir haben Größe gezeigt. Und wir haben gekämpft und versucht umzusetzen, was wir gesagt haben.“ Doch die vier Treffer der Gastgeberinnen allein in Hälfte eins waren nicht mehr wettzumachen. „Die Münchingerinnen haben gleich von Anfang an Druck gemacht“, berichtet Messirek. „Wir mit unserer zusammengewürfelten Mannschaft, in der manche auch von einer vorausgegangenen Corona-Erkrankung noch angeschlagen waren, haben uns erstmal sortieren müssen.“ Zwei, drei Tore fielen nach Ecken, und bis sich Horrheim vollends sortiert hatte, war die Vorentscheidung längst gefallen. Stefanie Geiger (19. Minute) Alessa Bürger (31.) und Barbara Lux (37. und 45.) schossen Münchingen II auf die Siegerstraße. „In der Pause haben wir umgestellt und danach mit Pressen ein bisschen mithalten können“, berichtet der Gästetrainer. „Man sieht, dass wir nicht aufgegeben, sondern bis zum Schluss weitergemacht haben.“ Denn auch wenn Bürger in der 66. Minute auf 5:0 für Münchingen II erhöhte, ließen die Horrheimerinnen die Köpfe nicht hängen. Drei Minuten vor Spielende wurden sie mit dem Ehrentreffer belohnt. „Der Angriff war sauber übers Mittelfeld rausgespielt“, sagt Messirek. „Ein Pass wurde zu Maya Cords in die Spitze gespielt, und sie hat sauber an der Torfrau vorbei reingeschoben.“ Nach der klaren 1:5-Niederlage hofft der SVH-Trainer darauf, fürs nächste Wochenende wieder mehr fitte Spielerinnen zu haben.

Tore schoss ausschließlich der SVH

21. März 2022
FC Gündelbach – SV Horrheim 0:7 (0:3)
„Horrheim hat verdient gewonnen, und alles andere lasse ich heute lieber unkommentiert“, berichtet FCG-Trainer Rafael Krupop vom Spiel seiner Mannschaft gegen den Tabellenführer. „Wir sind mit dem allerletzten Aufgebot angetreten. Respekt vor den Jungs, die sich für uns reinhauen.“ Tore schossen gestern ausschließlich die Gäste, die allerdings 29 Minuten bis zum ersten Treffer brauchten. Nach Doppelpass mit Justin Stroh flankte Joshua Krone den Ball zum kurzen Pfosten, wo der mitgelaufene Linksverteidiger Pascal Kohler zur Stelle war und mit der Hacke einschoss. Nach einer Ecke in der 37. Minute köpfte die Gündelbacher Abwehr den Ball zwar vom Tor weg – allerdings direkt vor die Füße von Marco Burkhardt, der sich mit dem 2:0 bedankte. Ein Foul an Pajtim Ajeti zog einen Strafstoß nach sich, den Sascha Berger für die 3:0-Pausenführung nutzte (40. Minute). Nach einem Schuss von Krone nutzte Stroh den Abpraller, um aus fünf Metern auf 4:0 zu erhöhen (55.). „Hajriz und Driton Bajraktari sind vor anderthalb Jahren aus Gündelbach zu uns gekommen“, berichtet Hilgenberg, der beide in der 73. Minute einwechselte. Hajriz Bajraktari traf schon nach fünf Minuten zum 5:0, als er nach einem Freistoß das Leder über die Linie drückte, und erhöhte in der 85. Minute auf 6:0. Das 7:0 war Daniel Stierle vorbehalten, der einen Freistoß direkt verwandelte (88.).

Horrheim lässt erneut Federn

Hiergeblieben! Jakob Nabrotzki will Horrheims Pascal Kohler (Mitte) bei sich behalten. Das Topspiel der B 6 endet torlos.

13. März 2022
SV Horrheim – TSV Großglattbach 0:0 (0:0)
„Wir haben zwei Punkte verloren“, sagt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg nach dem torlosen Spitzenspiel gegen den TSV Großglattbach. „Wir hatten Chancen en masse, aber irgendwie wollte der Ball nicht rein.“ Dagegen sieht Gästetrainer Daniel Fuchs ein „verdientes Unentschieden nach einem guten, sehr kampfbetonten Spiel“. Die Horrheimer gingen als Favorit in die Begegnung, mussten allerdings mehrere kurzfristige Ausfälle hinnehmen. Und die verfügbaren Spieler behielten nicht immer die Nerven, wenn es drauf ankam. „Als Hannes Widmann in der 10. Minute freigespielt und allein vor dem Tor war, hat er überhastet abgeschlossen“, berichtet Hilgenberg. Ähnliches galt für Daniel Stierle nach einer Flanke von Joshua Krone in der 15. und für Pajtim Ajeti in der 25. Minute des Topspiels der Liga. „Felix Abel bei einem Kopfball den Torwart getroffen, ein weiterer wurde von einem Abwehrspieler auf der Linie geklärt“, sagt der SVH-Trainer. Derweil sagt Fuchs, der mit dem einen Punkt als Ausbeute zufrieden ist: „Es hätte auch 2:2 oder 3:3 ausgehen können, Chancen gab es auf beiden Seiten.“ Die größten Chancen für die Gäste aus Großglattbach hatten Jakob Nabrotzki und Jonathan Gayer in der ersten Halbzeit sowie Patrick Beisser nach dem Seitenwechsel. „In der zweiten Hälfte hatten wir wieder massig Chancen“, erzählt Hilgenberg. „Durch Luis Weber, durch Sascha Berger, dem der Gästetorwart dann die Füße weggezogen hat, durch Daniel Stierle, der mit dem Kopf einen Freistoß an den Pfosten verlängert hat.“ Und in der sechsten Minute der Nachspielzeit wiederum durch Berger. „Da kam ein Freistoß auf den langen Pfosten“, sagt Hilgenberg. „Der Großglattbacher Torwart ist am Ball vorbei gesprungen, aber Sascha hat vor lauter Getümmel den Ball gar nicht gesehen. Egal mit welchem Körperteil er ihn erwischt hätte – er wäre im Tor gewesen.“ So blieb es beim 0:0. Einen Grund, sich zu ärgern, hat allerdings auch der Gästetrainer. In der 76. Minute hatte er sich eingewechselt, in der 84. Minute sah er die Rote Karte. „Das war absolut dumm“, bekennt er freimütig. „Es war eine Beleidigung – aber nachdem einer mit zwei gestreckten Füßen reingegangen ist.“ Hilgenberg hat die Situation etwas anders gesehen, auch wenn er ebenfalls von zwei gestreckten Beinen berichtet – aber eins von Marco Burkhardt, eins von Fuchs: „Beide sind zum Ball gegangen, beide mit gestrecktem Bein.“

Horrheim erfüllt Pflichtaufgabe

Maya Cords (Dritte von rechts) freut sich mit ihren Mannschaftskameradinnen üer ihren Treffer zum 1:0 beim 3:0-Sieg des SV Horrheim über den TSV Mühlhausen/Stuttgart.

08. März 2022
SV Horrheim – TSV Mühlhausen/Stuttgart 3:0 (1:0)
Ihr erstes Punktspiel im neuen Jahr haben die Fußballerinnen des SV Horrheim mit 3:0 gewonnen. Gegen den TSV Mühlhausen/Stuttgart reichte es in der Partie der Regionenliga 2 aber noch nicht zu einer Glanzleistung. „Wir haben das Ziel erreicht, haben mit 3:0 gewonnen“, sagt SVH-Trainer Markus Messirek. „Aber im Spiel selbst haben wir uns sehr schwer getan. In der ersten Halbzeit hat es lange gedauert, bis wir reingefunden haben.“ Die Gäste aus der Landeshauptstadt stellten sich vor allem hinten rein, um keine allzu hohe Niederlage zu kassieren. Dabei lagen beide Teams in der Tabelle gar nicht so weiter auseinander: Horrheim verbesserte sich durch den Sieg vom siebten auf den sechsten Platz, die Gäste bleiben Neunter. Als es den Horrheimerinnen am Sonntag endlich gelang, gegen die vielbeinige Abwehr anzukommen, dauerte es nicht mehr lange bis zum ersten Treffer – auch wenn hierzu ein Standard benötigt wurde. In der 20. Minute trat Lena Müller einen Eckball mitten vors Tor. Maya Cords staubte aus fünf Metern ab und schob zum 1:0 ein. „Mit der Führung im Rücken wollten wir auch den Schwung mitnehmen in die zweite Halbzeit“, sagt Messirek. Doch erneut taten sich seine Spielerinnen unerwartet schwer. „Dabei hatten wir das Spiel über die ganzen 90 Minuten in der Hand und haben auch versucht, das Mittelfeld breit zu machen“, sagt der SVH-Trainer. „Wir sind bei denen nicht durch die Mauer durchgekommen. Aber es ist auch nie etwas angebrannt, so dass wir am Schluss verdient mit 3:0 gewonnen haben.“ Allerdings war langer Atem nötig. In der 75. Minute spielte Lena Müller das Leder nach einer Balleroberung im Mittelfeld in die Gasse zu Marie Pfaffeneder, die durchlief bis zur Torfrau und überlegt einschob. Dieses Mal dauerte es nur zehn Minuten, bis Antonia Lutz den 3:0-Endstand nachlegte. „Nachdem sie aus dem Mittelfeld angespielt worden war, hat sie von der Sechzehner-Linie aus ins lange Eck geschossen“, beschreibt ihr Trainer den letzten Treffer der Partie. „Unsere Torfrau war dagegen nicht ausgelastet. Die Gäste hatten nur ein, zwei Schüssle, aber nichts gefährliches. Hintendrin sind wir gut gestanden und haben viel abgelaufen.“ Messirek hatte am Sonntag das Luxusproblem einer vollen Bank, so dass er vier Mal durchwechselte, um möglichst vielen Kickerinnen Spielzeit zu geben. „Die Bank war so stark wie die erste Elf“, freut sich der Übungsleiter. Und für die nächsten zwei Wochen – der SVH hat am Wochenende schon wieder spielfrei – hat er auch schon die Trainingsinhalte erkannt. „Viel am Ball machen, Druckaufbau übers Mittelfeld und zusammen die Laufwege einstudieren“, beschreibt Messirek, was er bis zum nächsten Spiel seines Teams verbessern will.

SVH untermauert sein Ambitionen

07. März 2022
SV Horrheim – TSV Wiernsheim 7:1 (3:0)
Nach der Niederlage in Ensingen vor einer Woche hat der SV Horrheim gestern mit dem 7:1-Heimsieg gegen Wiernsheim seine Ambitionen untermauert. Mit zwei Treffern in der 6. und 15. Minute legte Pajtim Ajeti schnell eine 2:0-Führung vor. „Beim ersten Tor hat er den Ball am langen Pfosten mit dem Knie oder Oberschenkel über die Linie gedrückt“, berichtet SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Das 2:0 war ein Kopfballtreffer nach einer Ecke. In der 25. Minute verwandelte Daniel Stierle einen an Marius Kohler verschuldeten Foulelfmeter. „Bis dahin sind wir ein ziemlich hohes Tempo gegangen“, sagt Hilgenberg. „Danach waren wir nicht mehr ganz so aggressiv im Spiel nach vorne. Aber es war eine gute Begegnung.“ Stierle und Tom Borchert durften in der zweiten Halbzeit pausieren, um ihre Knie zu schonen. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff bereitete Hannes Widmann das 4:0 vor, Justin Stroh musste den Ball am langen Pfosten nur noch über die Linie bringen. Mit einem Freistoßtor aus 20 Metern links oben in den Winkel stellte Ajeti in der 65. Minute auf 5:0. Semih Ergün erzielte zwei Minuten später den Ehrentreffer für die Gäste. „Das war ein bisschen bitter, weil er da unseren Torwart überlupft hat, der weit draußen stand“, sagt Hilgenberg. Doch zwei weitere Treffer versöhnten den SVH-Trainer. Nachdem Luis Weber in seiner ersten Aktion nach der Einwechslung einen scharfen Ball von rechts vors Tor gespielt hatte, schob Florian Brosi zum 6:1 ein (78.). Vier Minuten später sorgte Felix Abel nach einer langen Vorlage für den 7:1-Endstand, als er den Wiernsheimer Schlussmann umkurvte und ins leere Tor einschob. „Danach gab es noch zwei Tore, die aber wegen Abseits nicht gegeben wurden“, sagt Hilgenberg.

Einziges Manko ist der Testspielmangel

Romy Bahmer (Mitte) ist beim SV Horrheim Dreh- und Angelpunkt. Das ganze Team ist schon heiß, morgen wieder einzugreifen.

05. März 2022
Beim SV Horrheim gehen die Fußballerinnen zuversichtlich in die Rückrunde der Regionenliga 2. Am Sonntag haben sie die Mannschaft des TSV Mühlhausen/Stuttgart zu Gast, gegen die sie in der Hinrunde bereits mit 3:0 gewonnen haben. Nach einer guten Vorbereitung steigen die Fußballerinnen des SV Horrheim morgen wieder ein. Die Rückrunde der Regionenliga 2 beginnt für sie mit dem Heimspiel gegen den TSV Mühlhausen/Stuttgart. Im Hinspiel hatte die Elf von Trainer Markus Messirek zwar mit 3:0 gewonnen, danach aber eine längere Durststrecke überstehen müssen. Das einzige Punktspiel des SVH im November war der 5:1-Erfolg gegen Schlusslicht FC Biegelkicker Erdmannhausen II. Genau da würde Messirek aber gerne anknüpfen, auch wenn die Pause lang war und die Mehrzahl der Testspiele ausgefallen ist. „Die Vorbereitung war aus meiner Sicht sehr gut“, sagt der Übungsleiter. „Es ist aber schade, dass das eine oder andere Spiel nicht stattgefunden hat. Ein Gegner hatte einen Corona-Fall im Team, zwei andere haben keine Mannschaften zusammenbekommen.“ Die Ausfälle sind für die Horrheimerinnen umso bedauerlicher, weil sie stets ein spielfähiges Team beisammen hatten. „Die zwei Spiele, die aber stattgefunden haben, die waren gut“, berichtet Messirek. Genauer genommen sogar drei. Vor gut einer Woche spielte ein aus beiden Horrheimer Mannschaften gemischtes Team gegen die SGM Roßwag/Großglattbach. Am 13. Februar hatte Horrheim mit Erdmannhausen sogar für beides seiner Teams einen eigenen Gegner gehabt. „Früh haben die Mannschaften aus der Bezirksliga gespielt, nachmittags die aus der Regionenliga“, sagt der SVH-Trainer. „Das war von beiden Mannschaften echt gut. Gerade unsere Erste gegen den Landesligisten war sehr motiviert. Und die Mädels waren sehr fit, so dass Erdmannhausen lange keine Chance hatte.“ Spätestens da zeichnete sich für Messirek ab, dass er mit der Ergänzung des Trainerteams in der Winterpause den richtigen Riecher gehabt hatte. „Wir haben uns um Carsten Kruppa aus Sachsenheim verstärkt, der in Horrheim aktuell die C-Mädchen trainiert“, sagt der Cheftrainer der Horrheimer Frauenteams. „Ich selbst bin im Geschäft sehr eingespannt, da wollten wir bei im Schnitt 22 oder 23 Trainingsteilnehmerinnen noch einen weiteren Trainer haben.“ Außerdem wurde Jochen Neff engagiert, der sich in der Vorbereitungsphase gezielt um die Bereiche Athletik, Kraft und Schnelligkeit kümmerte. „Es hat mich sehr gefreut, dass er das übernommen hat“, sagt Messirek, der den Fitnesstrainer schon länger kennt. „Seine Einheiten waren draußen oder in der Halle, auch mal online über Teams. Es war gut, was er den Mädels rübergebracht hat.“ Und der Erfolg zeigte sich unter anderem beim Spiel gegen den Landesligisten aus Erdmannhausen. Messirek: „Wir haben nur mal kurz vor der Pause etwas nachgelassen, aber dann bis zum Ende abgerufen, was geht. Da waren alle konditionell wirklich schon gut drauf.“ Dafür mussten Dinge wie der Torabschluss oder das Passspiel in die Tiefe noch intensiver trainiert werden. „Das Abschlusstraining am Donnerstagabend war sehr gut“, freut sich der SVH-Trainer über den positiven Gesamtzustand seines Teams. „Wir sind gut vorbereitet, alle gehen mit viel Spaß in den zweiten Teil der Saison.“ Und auch, wenn in der Faschingswoche ein paar Spielerinnen beim Skifahren waren, gibrt es angesichts dieser Rahmenbedingungen für Messirek nur eins: „Wir gewinnen am Sonntag.“

Ensingen bleibt durch Sieg im Spitzenspiel dran

Im Spitzenspiel kämpfen Horrheims Pajtim Ajeti und Jan Maier (von links) vor dem Ensinger Tor mit den Verteidigern Jens Fischer, Kevin Steinl und Simon Fink um die Lufthoheit.

28. Februar 2022
TSV Ensingen – SV Horrheim 3:1 (2:0)
Der SV Horrheim hat in der Rolle des Gejagten gestern nicht glücklich agiert. „Unsere Wintervorbereitung war nicht gut gewesen, auch wenn ich in dieser Woche mit der Trainingsleistung wirklich sehr zufrieden war“, sagt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg auf der Suche nach einer Erklärung für die zweite Niederlage in einem Spitzenspiel der Liga. Zum Abschluss der Hinrunde sollten die rund 300 Zuschauer einen spannenden Kampf im Ensinger Forchenwald zu sehen bekommen. „Es war vorher klar, dass es aggressiv und zweikampfbetont werden würde“, gibt der Ensinger Trainer Siegfried Blum zu Protokoll. Allzu viele Hochkaräter waren unter den Schüssen der ersten Spielhälfte nicht zu bewundern. Auffällig war jedoch, dass die Gäste zu wesentlich mehr Abschlüssen kamen. „Zehn oder zwölf“, schätzt Hilgenberg. „Aber Ensingen hatte zwei Chancen und hat daraus zwei Tore gemacht.“ Bereits in der 11. Minute trugen die Gastgeber einen Angriff mustergültig vor. Nach einem Doppelpass zwischen Tobias Häfner und Steffen Roßmann schob Häfner den Ball aus sieben Metern am Torwart vorbei – 1:0. Auch dem zweiten Treffer ging eine gelungene Kombination der Ensinger Offensivabteilung voraus. Häfner spielte nach einem Angriff über die linke Seite das Leder vors Tor. Der erste Ensinger lief am Ball vorbei, ws kurzzeitig für Verwirrung sorgte. Diese nutzte Kevin Steinl am langen Pfosten und drückte den Ball aus etwa fünf Metern Entfernung zum 2:0 über die Torlinie (38.). „Viele Chancen hatten wir nicht“, fasst Blum die erfolgreiche Halbzeit zusammen. „Aber Horrheim hatte vor allem Freistöße, Standards aus dem Halbfeld. Und die haben wir sehr gut verteidigt – in der ersten wie in der zweiten Hälfte.“Damit haderten die Gäste. „Die Ensinger haben sich immer reingeschmissen“, berichtet Hilgenberg. Das war in der zweiten Halbzeit nicht anders. Egal ob Rücken, Beine oder Allerwertester – irgendein Körperteil wurde in die Flugbahn des Balls gehalten, so dass die Bemühungen der Horrheimer ein ums andere Mal kurz vor dem Tor scheiterten. Doch bevor die Gäste in Hälfte zwei das Projekt Ergebniskorrektur richtig angehen konnten, lagen sie bereits mit 0:3 hinten. Drei Minuten nach Wiederanpfiff schlug Simon Fink den Ball weit nach vorn zu Max Lohfink. Doch statt vom langen Pfosten aus sein Glück zu versuchen, spielte er in die Mitte zu Roßmann – dieser schloss aus nur drei Metern Entfernung zur 3:0-Führung ab. Die Zuschauer bejubelten diesen unerwartet klaren Zwischenstand frenetisch. Der Ensinger Übungsleiter zeigt sich vor allem von der Entstehung des Treffers beeindruckt. „Das war eine Top-Aktion, bei der Max viel Übersicht gezeigt hat“, freut sich Blum. Auf der Gegenseite bemühten sich die Horrheimer weiterhin, den Anschluss zu finden. Das gelang bereits in der 56. Minute. Joshua Krone schlug den Ball nach vorne, wo er allerdings nicht direkt im Ziel landete. Felix Abel schoss, doch der Versuch wurde abgeblockt. Der Abpraller landete aber erneut bei Abel, des das Leder im zweiten Anlauf unter die Latte drosch. Derweil krümmte sich einige Meter außerhalb Ensingens Jens Fischer am Boden. „Ich habe ihn voll erwischt, aber es war keine Absicht“, erklärte Pascal Kohler dem Schiedsrichter, der dem Ensinger schließlich achselzuckend beschied: „Was soll ich jetzt tun? Das Tor zurücknehmen?“ Das kam nicht in Frage, das Spiel ging weiter. Aber so wie um die 65. Minute herum jeder zweite Horrheimer seinen Schuss aufs Ensinger Tor abgab, so konsequent zeigten die Verteidiger vollen Körpereinsatz und hielten ihren Kasten in einer Gemeinschaftsaktion sauber. „Unsere Innenverteidigung war immer Herr der Lage“, freut sich Blum. In der 77. Minute war es Simon Fink, der einen Freistoß für die Gastgeber aus gut 20 Metern direkt schoss und das Leder dabei an die Oberkante der Latte setzte. Beim nächsten Angriff nahmen Steinl und Tobias Urbani das Gästetor unter Beschuss, scheiterten aber klar. Doch auch die Horrheimer brachten den Ball nicht mehr im Gehäuse des gegnerischen Teams unter. In Minute 84 waren es gleich zwei Hereingaben, die nicht ankamen – die erste wurde rückwärts gespielt, die zweite vom stark böigen Wind verweht. Doch auch wenn ein Angreifer den Ball direkt vor den Fuß bekam, gab es keine Erfolgsgarantie. Das musste Sascha Berger spüren, der einen über links vorgetragenen Angriff aus kurzer Distanz weit am Tor vorbei schoss (85.). Und auch Abel erging es in der Nachspielzeit nicht besser, als er an der Fünf-Meter-Linie abzog, der Ball aber fast senkrecht nach oben flog und hoch übers Tor ging. „Dafür dass wir die beste Defensive der Liga haben, war das heute nicht gut“, bedauert Hilgenberg. „Die Gegentore sind zu leicht gefallen.“ Das Torverhältnis weist zwar immer noch den guten Wert von 9:66 aus, doch die Horrheimer sind nicht mehr alleiniger Spitzenreiter bei den Gegentoren. Der VfB Vaihingen weist nach dem gestrigen Spiel mit 9:46 ebenfalls Topwerte vor.



SVH II hat viel Geduld gebraucht

Auch wenn Daniel Nigge (rechts) zum Tor für Riet auflegte, hat hier Horrheims Alexander Heine den Fuß am Ball.

21. Februar 2022
SV Horrheim II – SV Riet 2:1 (0:0)
Der SV Horrheim hat viel Geduld gebraucht, ehe er gestern den Sieg seiner Reserve gegen den Tabellennachbarn aus Riet bejubeln durfte. Erst ein Foulelfmeter in der 80. Minute brachte die Entscheidung, als Michael Baiz vom Punkt aus Riets Torwart Kerim Buruk in die falsche Ecke hechten ließ und sicher verwandelte. Überhaupt dauerte es lange, bis die 30 Zuschauer etwas Zählbares sahen. In Halbzeit eins war es lediglich Sergej Hilgenberg gewesen, der nach 25 Minuten das Leder nach einer Ecke per Kopf ans Aluminium befördert hatte. Nach dem Seitenwechsel dauerte es nochmals 20 Minuten, ehe sich der Führungstreffer für die Horrheimer Reserve abzeichnete. Erst ein unbedränger Schuss vom rechten Sechzehner-Eck, dann ein Freistoß von links – aber erst Driton Bajraktari war in der 65. Minute der erfolgreiche Schuss zum 1:0 beschieden. Ab da drängte Riet, das mit Platz fünf sein Saisonziel verteidigen wollte, auf den Ausgleich. Mit dem nächsten Angriff wurde SVR-Kapitän Patrick Gebhardt von den Füßen geholt, doch den Freistoß setzte Philipp Bielesch deutlich übers Tor. Von Daniel Nigge angspielt, erzielte Gebhardt dann eben in der 70. Minute den 1:1-Ausgleich, aus vollem Lauf und unter dem Körper von SVH-Schlussman Viktor Götz hindurch. Es herrschte nur anschließend kurz Verwirrung, ob der Schiedsrichter den Treffer anerkannte. Riet verpasste es nachzulegen. Ein Schuss von Philipp Braun wurde vom Bein eines Verteidigers knapp neben das Tor gelenkt, und Gebhardt köpfte nach einem Eckball übers Tor (75./76.). So war es in der 80. Minute an Baiz, per Foulelfmeter den Endstand herzustellen. „Wirkliche Chancen gab es in der ersten Hälfte nicht“, sagt Gebhardt – abgesehen von Hilgenbergs Kopfball. „Aber Armin Gösch ist so gefoult worden, dass wir auch einen Elfmeter hätten bekommen können.“ Im Spiel seiner Mannschaft war er mit dem Aufbau recht zufrieden. „Aber die klaren Chancen haben ein bisschen gefehlt, weil der letzte Pass nicht angekommen ist“, sagt Gebhardt.

SVH kam nicht ins Straucheln

21. Februar 2022
SV Horrheim – SGM Hohenh./Freud. II 2:0 (1:0)
In Horrheim war gestern der Rasen so wenig optimal wie bisher die gesamte Vorbereitung der Gastgeber. „Außerdem wissen die Hellwigs und Philipp Gögel, was sie machen müssen“, berichtet SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. „Unser Ziel war aber auch nicht, viele Tore zu schießen, sondern keins zu kassieren. Der Plan ist aufgegangen.“ Dabei haderten die Horrheimer hin und wieder auch mit dem Schiedsrichter. Hilgenberg: „Er war wirklich sehr gut, aber er pfeift höherklassig und ist gewöhnt, dass er Linienrichter hat.“ Darum fielen manche Abseitsentscheidungen anders aus als Hilgenberg sie sah. In der ersten Halbzeit spielte Horrheim gegen den Wind, was die Sache erschwerte – in einem Fall aber auch zum Torerfolg führte. „Ein Freistoß von der Mittellinie aus wäre im Sechzehner super vors Tor gekommen“, berichtet Hilgenberg. „Aber der Wind hat den Ball ewig in der Luft schweben lassen. Das hat Jan Maier besser eingeschätzt als der Torwart.“ Die Folge war ein Kopfballtreffer vom Elfmeterpunkt zur 1:0-Führung (43.). Das zweite Tor für Horrheim fiel in der 71. Minute. Felix Abel hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und scharf in den Rückraum gespielt, wo Hannes Widmann mit rechts abschloss.

Winterpause endet an diesem Wochenende

Pajtim Ajeti (rechts) ist beim SV Horrheim erst wieder ins Training eingestiegen, gilt aber als wichtiger Spieler im Team des Spitzenreiters.

19. Februar 2022
Für das Abschlusstraining gestern Abend hatte der SV Horrheim die Soccer-Halle gebucht und war damit unabhängig von Wetter- und Platzverhältnissen. „Dadurch dass wir in Horrheim zwei Rasenplätze haben, ist das Training im Winter schwierig“, sagt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. „An einem Termin pro Woche waren wir auf dem Platz, am anderen waren wir in der Halle oder joggen. Ideal war die Winter-Vorbereitung nicht. Das Wetter hat einfach nicht mitgespielt, bei der Konkurrenz aber auch nicht.“ Um die Fitness seiner Mannschaft macht sich Hilgenberg aber keine Sorgen. „Meine Spieler sind allgemein fit. Grundausdauer haben sie, gehen joggen und radfahren“, sagt er. „Aber was fehlt, ist der Teamspirit, also dass einer für den anderen läuft, dass man sich gegenseitig motiviert.“ Dazu komme pandemiebedingt, dass einige Spieler vorsichtiger seien mit gemeinschaftlichen Aktionen. „Der eine kommt schon umgezogen und geht auch wieder in Trainingskleidung heim, andere sind vor allem bei Einheiten in der Halle vorsichtig“, berichtet Hilgenberg. „Das ist legitim. Aber das Teamgefühl ist nicht so vorhanden wie gewohnt, es fühlt sich komisch an.“ Zum Glück gebe es beim SV Horrheim einen breiten Kader sagt der Trainer. Wie wichtig dieser ist, zeigt sich anhand der Ausfälle, die sich schon ergeben haben. Emil Arnold wird die gesamte Rückrunde wegen eines Auslandssemesters in den USA verpassen. „Er ist erst seit drei Jahren bei den Aktiven, aber er reißt die jüngeren Spieler schon komplett mit“, sagt Hilgenberg. Jonas Brosi hat sich im ersten Testspiel am Knöchel oder den Bändern verletzt und hat damit einen großen Teil der Vorbereitung verpasst. Florian Brosi musste nach einer kleinen Operation die Wunden noch ausheilen lassen, konnte aber eventuell gestern Abend wieder ins Training einsteigen. Außerdem fehlt Thomas Trinkl nach seinem Kreuzbandriss aus der sommerlichen Saisonvorbereitung weiterhin. Sascha Berger hat Bänderprobleme und Oliver Seidel zog sich im zweiten Testspiel gegen Lienzingen einen Muskelfaserriss zu. Hilgenberg: „Das ist ein herber Ausfall.“ Aus privaten Gründen konnte auch Pajtim Ajeti jetzt erst wieder ins Training einsteigen. „Er ist ein überragender Spieler und ist bei uns eingeschlagen wie eine Bombe“, sagt sein Übungsleiter. „Aber auch er brauch die Trainingseinheiten.“ Und der SVH braucht ihn. „Wir wollen auf jeden Fall da bleiben, wo wir stehen“, sagt Hilgenberg, dessen Team als Spitzenreiter überwintert hat. „Darum wäre es uns auch lieber gewesen, wenn wir die beiden Spiele gegen die SGM Hohenhaslach/Freudental II und den TSV Ensingen noch vor dem Winter gehabt hätten.“ Denn auch wenn die Reserve der SGM mit nur sieben Punkten auf Rang 13 steht, hat Hilgenberg Resperkt vor den Spielern: „Gegen sie werden wir nur gewinnen, wenn wir ein gutes Spiel machen. Denn sie können dreckig spielen.“ Beim SV Horrheim sei die Ausgangssituation am Ende der Winterpause klar: „Wir hatten kein gutes Training, aber super Testspiele.“ Ob das allerdings für das zweite Nachholspiel in einer Woche reicht, lässt er offen. „Da spielen wir gegen Ensingen, das gerade laut Testspielen noch besser drauf ist“, sagt Hilgenberg. „Und Ensingen muss das Spiel gegen uns gewinnen. Aber dann wäre die Mannschaft wieder ganz dick dabei.“ Bislang aber habe sein Team – von lediglich einem Ausrutscher in Vaihingen abgesehen – zuverlässig geliefert. „Wir stehen nicht umsonst da oben“, sagt der SVH-Trainer. „Wenn wir gleich wieder gut reinkommen, sind wir auch wieder im Flow. Und das brauchen wir auch.“ Angesetzt ist das Spiel gegen Hohenhaslach/Freudental II am Sonntag auf 14.30 Uhr. „Wir wollen spielen“, sagt Hilgenberg. „Aber die Plätze sind fraglich.“

Horrheim hat mehr Reserven als Erdmannhausen

16. Februar 2022
Der Frauenfußball-Regionenligist schlägt im ersten Test der Wintervorbereitung den klassenhöheren Landesligisten mit 3:2 (2:2). Der SV Horrheim ist erfolgreich in die Testspielphase der Wintervorbereitung gestartet. Im der ersten Partie nach der Weihnachtspause setzte sich der Frauenfußball-Regionenligist gegen den klassenhöheren Landesligisten FC Biegelkicker Erdmannhausen mit 3:2 (2:2) durch. Vom Anpfiff an standen sich die beiden Mannschaften mit offenem Visier gegenüber. Bereits in der 4. Minute erzielte Marie Pfaffeneder mit einem sehenswerten Freistoß in den Winkel aus 25 Metern die 1:0-Führung für den SVH. Die Erdmannhausenerinnen glichen aber bereits acht Zeigerumdrehungen durch Jana Gogel wieder aus (12. Minute). Die erneute Führung der Horrheimerinnen fiel in der 23. Minute etwas überraschend: Der verdeckte Schuss von Anna-Lena Collmer aus seitlicher Position schien haltbar. Kurz vor der Halbzeitpause traf Alina Pischel zum 2:2. Auch nach dem Seitenwechsel war von einem Klassenunterscheid nichts zu sehen. Die SVH-Abwehr hatte die torgefährlichen Gästespielerinnen weitestgehend unter Kontrolle – und auch im Mittelfeld wurde durch viel Laufarbeit ein geordneter Spielaufbau bei den Gästen gestört. Nach einem groben Abwehrfehler der Erdmannhausenerinnen war Maja Cords in der 73. Minute zur Stelle und schob den Ball nur noch in das verwaiste Tor ein. In der letzten Viertelstunde hatte es den Anschein, dass die Horrheimerinnen den Gästen sogar konditionell überlegen waren. Sie waren dem 4:2 deutlich näher als die Erdmannhausenerinnen dem Ausgleich.

Horrheim schlägt Bönnigheim

31. Januar 2022
Bereits am Tag vor dem geplanten Vorbereitungsspiel gegen den SV Horrheim hat der TSV Häfnerhaslach die Partie abgesagt. SVH-Trainer Sergej Hilgenberg machte aus der Not eine Tugend und suchte sich kurzfristig einen anderen Gegner. Den fand er im Häfnerhaslacher Ligakonkurrenten TSV Bönnigheim. Obwohl die Mannschaft vom nördlichen Rand des Strombergs eine Klasse höher als die Horrheimer spielt, hat die Hilgenberg-Elf mit 3:2 (0:1) gewonnen. Nach dem 0:1 durch Julio Nägele (29. Minute) drehte der SVH zunächst die Partie. Marius Kohler mit einem Doppelpack (47. und 53.) und Justin Stroh (68.) brachten die Horrheimer mit 3:1 in Führung. In der Nachspielzeit gelang Niklas Schneider nur noch der Anschlusstreffer für die Gastgeber (90.+1).

Louisa Pfeifer ist „Junge Fußballheldin“

Der SVH-Vorsitzende Markus Messirek (von links) freut sich mit SVH-Jugendtrainerin und -Rechtsverteidigerin Louisa Pfeifer über die Auszeichnung zur „Jungen Fußballheldin“.

15. Januar 2022
Jugendtrainerin und Rechtsverteidigerin beim SV Horrheim ist im Rahmen des Ehrenamtspreises des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) ausgezeichnet. Als Bezirkssiegerin reist sie demnächst für eine Woche in die Nähe von Barcelona zu einer Coach Clinic. Sie haben geschuftet, geackert und sich ehrenamtlich für ihren Verein und den Amateurfußball stark gemacht. Dieses Engagement würdigt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit dem DFB-Ehrenamtspreis. Jährlich werden bundesweit rund 280 Frauen und Männer ausgezeichnet, die in ihren Vereinen Außergewöhnliches leisten. Darunter ist pro Bezirk auch ein ehrenamtlich Tätiger zwischen 18 und 30 Jahren, der als „Junger Fußballheld“ geehrt wird. Im Bezirk Enz/Murr fiel die Wahl in dieser Kategorie dieses Mal auf Louisa Pfeifer vom Frauenfußball-Regionenligisten SV Horrheim. „Ich habe davon, dass ich den Hauptpreis gewonnen habe, per Brief erfahren. Da war ich erst mal total überrascht“, sagt die 22-jährige Illingerin. „Dann habe ich mich aber sofort riesig gefreut.“ Als Gewinn erhält Louisa Pfeifer einen einwöchigen Aufenthalt in der Nähe von Barcelona. „Ich mache dort Fußballfortbildungen. Ausflüge sind aber auch geplant. Soweit ich weiß, werden wir das Camp Nou, das Stadion des FC Barcelona, besichtigen“, berichtet die Grundschullehramtsstudentin. Dass Louisa Pfeifer überhaupt nominiert wurde, war für den SVH-Vorsitzenden Markus Messirek eine Selbstverständlichkeit. „Direkt, als wir Mädchenfußball bei uns neu gegründet haben, hat sie bei uns angefangen, Fußball zu spielen. Damals war sie elf Jahre alt. Seitdem ist sie bei uns im Verein als Spielerin aktiv“, erzählt der Horrheimer Clubchef. Aktuell läuft sie als Rechtsverteidigerin in der ersten Mannschaft des SVH auf, die in der Regionenliga 2 aktiv ist. „Als Louisa älter wurde, hat sie dann in der Saison 2015/2016 ihren Vater Uwe Pfeifer unterstützt, der die E-Juniorinnen trainiert hat“, fährt Messirek fort. Auch Louisa Pfeifer erinnert sich an die Anfänge. „Mein Vater wollte gerne eine weibliche Person dabei haben, die mit den Mädchen auch in die Kabine gehen kann“, berichtet sie. „Ich wollte aber schon immer mehr als nur Spielerin sein. Denn schon davor war ich beim Turnen als Übungsleiterin aktiv.“ Im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) bei der SpVgg Besigheim erwarb Louisa Pfeifer ihre erste Trainerlizenz – C-Übungsleiterin Breitensport des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB). Ein Jahr später ließ sie die Trainerlizenz C-Fußball-Juniorinnen mit dem Schwerpunkt Kinder/Jugendliche folgen. Kein Wunder, dass sie beim SVH auch schnell alleine in der Verantwortung für eine Mannschaft war. Sie kümmert sich hauptsächlich um die D-Juniorinnen, teilweise auch um die E-Juniorinnen. „Das macht sie sehr gut“, lobt Messirek und ergänzt: „Darüber hinaus bringt sich sich auch generell immer wieder als Trainerin ein.“ Doch was macht überhaupt den Reiz des Coachens aus? „Es sind die Kinder selbst. Wenn man sieht, dass sie Fortschritte machen und dass es ihnen Spaß macht, dann macht es auch einem selbst Spaß“, berichtet Louisa Pfeifer. „Ich habe bisher aber auch immer coole Teams zusammengehabt. Die Kinder waren immer mit Begeisterung bei der Sache.“ Dabei ist der Erfolg eher nebensächlich. „Natürlich hätte ich nichts dagegen, wenn wir auch mal eine Meisterschaft gewinnen würden. Aber ich will vor allem eine Grundlage legen, dass die Mädels Bock auf Fußball haben und so lange wie möglich am Ball bleiben. Denn viele hören bei den C- oder spätestens bei den B-Juniorinnen auf“, erklärt die 22 Jahre alte Illingerin.

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