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Berichte 2018

Vorschau Regionenliga 2 Saison 2018/19

Lena Müller (Mitte) ist Dreh- und Angelpunkt im Spiel des SV Horrheim.

11. August 2018
Neuer Anlauf in Regionenliga - Frauenteam des Vorjahresdritten SV Horrheim hat sich erneut verstärkt - Die Fußballerinnen des SV Horrheim sind in der Vorsaison auf der Zielgeraden noch abgefangen worden. Als Dritter der Regionenliga 2 durften sie nicht in der Relegation um den Aufstieg in die Landesliga kämpfen. Seit vier Wochen sind sie schon wieder im Training, um in der neuen Runde zum nächsten Angriff auf die Tabellenspitze zu blasen. „Wir haben eine gute Truppe beieinander, mit der wir gut mitspielen können“, sagt Trainer Markus Messirek. „Die Mannschaft hat sich durch einige Jugendliche und zwei neue Mitspielerinnen, die schon höherklassig aktiv waren, gut verstärkt.“ Dass mit den Horrheimerinnen auch in der Saison zu rechnen sein wird, haben sie schon bei ihren ersten Auftritten mit dem neu zusammengestellten Team gezeigt. „Die ersten Spiele haben wir hinter uns“, sagt Messirek. Nach einer Turnierteilnahme in Mühlacker gab es das Kräftemessen mit dem FC Biegelkicker Erdmannhausen, das mit einer 1:2- Niederlage des SV Horrheim endete. „Ich glaube, das war die Landesliga-Mannschaft“, sagt Messirek. „Die ersten Eindrücke von unserem Team einschließlich der neuen Mitspielerinnen waren gut.“ Vor einer Woche ließen die Horrheimerinnen einen 3:0-Sieg gegen Ottmarsheim folgen. Die Staffel der Regionenliga schätzt der Horrheimer Trainer nicht stärker ein als vor Jahresfrist. Die meisten Gegner in der Staffel kennt Messirek aus den Partien der Vorsaison und urteilt: „Das ist recht ausgeglichen. Remseck/Pattonville ist zu uns aufgestiegen. Das ist keine Übermannschaft. Ich habe den FC in einem Pokalspiel gegen Bissingen gesehen Beim SV Horrheim hat der Übungsleiter über die Sommerpause keine grundlegenden Änderungen oder Symstemumstellungen vorgenommen. „Taktisch wollen wir verfestigen, was wir schon gelernt haben, und nur ein paar Kleinigkeiten neu einführen“, sagt er. „Der Schwerpunkt der Vorbereitung liegt auf dem schnellen Ballspiel – schnelle Verarbeitung und schnelle Züge nach vorne – und natürlich auf der Fitness.“ Ein Trainingslager im herkömmlichen Sinn gibt es beim SVH in diesem Sommer aber nicht. Messirek: „Wegfahren werden wir nicht. Aber vielleicht gibt es ein Trainingswochenende in Horrheim.“ Bis seine Kickerinnen fit für die Runde sein müssen, hat der Übungsleiter aber noch ein paar Wochen Zeit. Die Regionenliga beginnt am 9. September. Dass als erster Gegner der neuen Saison gleich der TSV Ludwigsburg auf den SVH wartet, ist für Messirek eine besondere Konstellation. „Daheim gegen Ludwigsburg zu spielen, ist ein guter Einstieg“, sagt er. „Da haben wir etwas gutzumachen. Kurz vor Saisonende hat uns das 1:1 gegen Ludwigsburg den möglichen Aufstieg gekostet.“

TRAINER: Markus Messirek (seit Saison 2015/2016)
TOR: Hannah Schmidtke, Tabea Kasper
ABWEHR: Anna-Lena Colmer, Juliane Friedmann, Cheyenne Kust, Luisa Pfeifer, Anna Zündel, Ayla Tiefenbach
MITTELFELD: Kerstin Englert, Sabrina Frommeld, Jule Götz, Sabrina Müller, Marie Pfaffeneder, Nadine Pfaffeneder
ANGRIFF: Romy Bahmer, Maya Cords, Lena Müller, Lea Ruof, Alani Tiefenbach
ZUGÄNGE: Tabea Kasper, Cheyenne Kust, Lea Ruof (eigene B-Juniorinnen), Sabrina Frommeld (Dürrenzimmern), Jule Götz (Löchgau)
ABGÄNGE: Keine
SAISONZIEL: Platz eins bis drei
MEISTERSCHAFTFAVORIT: Keine Angabe

Vorschau Bezirksliga Saison 2018/19

Lisa Hennig will den Sprung von den B-Juniorinnen zu den Aktiven beim SV Horrheim II schaffen.

11. August 2018
SV Horrheimmeldet auch in der Bezirksliga - Mit zweiter Mannschaft sollen alle Spielerinnen aus dem großen Kader Einsatzzeit bekommen - Als erster Verein hat der SV Horrheim in dieser Saison eine zweite Frauenmannschaft angemeldet. Das Team in der Bezirksliga soll all denen Spielerinnen Einsatzzeiten ermöglichen, die in der Regionenliga nicht viel oder gar nicht zum Zug kommen werden. „Es sind in den vergangenen Jahren so viele aus der Jugend gekommen, dass wir uns entschlossen haben, eine zweite Mannschaft zu melden“, sagt Joachim Müller. Er ist im SVH-Trainerteam schwerpunktmäßig für die Fußballerinnen in der Bezirksliga zuständig. Cheftrainer ist Markus Messirek. Torwarttrainer Philipp Hachtel unterstützt Müller bei Bedarf – vor allem bei Auswärtsspielen, wenn sich die Trainer auf beide Mannschaften aufteilen müssen. „Es wird einen Stammkader
der zweiten Mannschaft geben“, sagt Müller. „Aber bis auf ein paar Spielerinnen, die aus Freizeit- oder Arbeitsgründen bewusst in der Bezirksliga spielen wollen, hat je nach Situation jede die Chance auf die erste Mannschaft.“ Die solle dadurch gestärkt werden, dass diejenigen, die bei Bedarf in der Regionenliga aushelfen, in der Bezirksliga selbst an einem regelmäßigen Spielbetrieb teilnehmen. Dass der Frauenfußball in Horrheim so stark wächst, liegt zum einen an der Jugendarbeit, die der SVH seit Jahren leistet. Doch auch Messirek als Trainer der Aktiven hat seinen Anteil daran. „So einen wie den ,Messi‘ muss man auch erst einmal haben“, sagt Müller. „Er ist eine große Konstante und hat sich in den Jahren im Frauenfußball einen Namen gemacht.“ Die Breite des Kaders in Horrheim dürfte es auch ermöglichen, dass die Reserve in der Bezirksliga ebenfalls mit voller Mannschaftsstärke aufläuft und nicht im Flex-Modus zu neunt antreten wird. „Wenn nichts Besonderes passiert, dann reicht es“, sagt Müller und verweist darüber hinaus auf einige Jugendspielerinnen, die aufgrund ihres Alters ebenfalls schon bei den Frauen eingesetzt werden könnten. „Wahrscheinlich ist es so, dass wir sagen können: ,Wer trainiert, der spielt.‘ Spielerinnen gibt es genügend.“ Für Horrheim II beginnt die Saison am 23. September mit einem Heimspiel gegen den FV Roßwag, der sich durch die Zugänge aus Großglattbach und Nussdorf erheblich verstärkt hat. Davon lässt sich das frisch gegründete Team aber nicht abschrecken. Als Saisonziel geben die Verantwortlichen Platz drei bis fünf aus. Trainiert wird nach dem gleichen System und gemeinsam mit der ersten Mannschaft. So dass die Spielerinnen der zweiten als echte Reserve nahtlos einspringen können.

Vorbereitung: Horrheim spielt unentschieden

04. August 2018
SV Horrheim und der amtierende B-6-Meister VfB Tamm 2:2 (1:0) trennen sich unentschieden - beim 2:2 des SV Horrheim gegen den VfB Tamm brachte Philipp Hachtel die Gastgeber fast zum perfekten Zeitpunkt in Führung. Er traf in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+2). Doch die Tammer zeigten sich nicht geschockt. Der ehemalige Sersheimer Peter Maginot glich in der 47. Minute aus. Auch den erneuten Führungstreffer für den SVH durch Simon Kiefer (66.) per Elfmeter konterten die Tammer durch Patrick Müller (72.) schnell wieder.

„Die Gegnerinnen sind vom Kopf schneller“

Horrheims Sina Röhm (links) wird im Spiel gegen die B-Juniorinnen der TSG 1899 Hoffenheim hart angegangen.

18. Juli 2018
B-Juniorinnen des SV Horrheim misst sich mit Bundesligisten - SVH ist in der Regel guter Gastgeber beim eigenen Turnier - Ein Mal gegen einen Bundesligisten spielen - für die B-Juniorinnen des SV Horrheim ist dieser Traum wahr geworden. Die Nachwuchsfußballerinnen haben sich beim eigenen Turnier, dem Aera-Cup, unter anderem mit der TSG 1899 Hoffenheim oder dem SV Alberweiler gemessen. Und sahen dabei gar nicht so schlecht aus. „Wir sind doch auch talentiert“; sagt Lana Pietsch voller Selbstvertrauen. „Der einzige Unterschied ist, dass die Bundesligaspielerinnen mehr trainieren.“ Sina Röhm hat aber noch einen weiteren Unterschied ausgemacht: „Die Bundesligaspielerinnen sind vom Kopf viel schneller als wir.“ Und SVH-Trainer Kevin Reiner ergänzt: „Einige meiner Spielerinnen haben zu viel Respekt. Denen geht das Zäpfle. Wenn das Spiel aber angefangen hat, merken sie schnell, dass es gar nicht so schlimm ist. Beim Gegner kicken auch nur Mädchen, die wie jeder andere auch in einem Bett schlafen, zur Schule gehen und nur mit Wasser kochen.“ Und so schlecht sahen die B-Juniorinnen des SV Horrheim beim eigenen Turnier, dem dritten Aera-Cup, nicht gegen die deutlich höher spielende Konkurrenz aus. Gegen den Bundesligisten SV Alberweiler gelang den SVH-Nachwuchsfußballerinnen, die sich mit Torfrau Maya Cords sowie den Feldspielerinnen Alani Tiefenbach, Lena Müller und Romy Bahmer von den Frauen verstärkt hatten, bei der 1:2-Niederlage der erste Treffer im Turnier. „Das war unser Ziel in diesem Jahr. Letztes Jahr haben wir zwar sogar einen Sieg eingefahren. Das wurde dieses Mal aber schwierig“, erklärt Reiner.

Gegen späteren Turniersieger Hoffenheim gelingt erster Punkt

Im darauf folgenden Spiel holten die Horrheimerinnen sogar den ersten Punkt. Der „größten Herausforderung“ (SVH-Mittelstürmerin Antonia Lutz), die TSG 1899 Hoffenheim, trotzten die Gastgeberinnen ein 0:0-Unentschieden ab. Wenig später ließen sie gegen den Oberligisten FV Löchgau ein 1:1 folgen. Dem Bayernligisten FC Ingolstadt mussten sie sich knapp mit 0:1 geschlagen geben. Nur gegen den Meister der Südstaffel der Bundesliga und DM-Halbfinalisten SC Freiburg waren sie beim 0:3 mehr oder weniger chancenlos. Somit wurden die Horrheimerinnen, die allerdings auch außer Konkurrenz antraten, Letzte. Der Turniersieg ging an die TSG 1899 Hoffenheim vor dem SC Freiburg und dem SV Alberweiler. Dennoch zog SVH-Mittelstürmerin Antonia Fuchs ein positives Fazit: „Gegen solche Mannschaften zu spielen ist eine große Herausforderung. Aber eigentlich sollten wir uns glücklich schätzen. Die Spielerinnen schaffen es vielleicht irgendwann in die Frauen-Bundesliga oder werden sogar Nationalspielerinnen. Dann kann man sagen, man hat schon ein Mal gegen sie gespielt.“

Welchen Reiz das B-Juniorinnen-Teilnehmerfeld hat, zeigt die Tatsache, dass der SVH mehrere Anfragen von Mannschaften aus der Region hatte, die allerdings nicht berücksichtigt werden konnten. Damit die Teams im nächsten Jahr vielleicht in das begehrte Feld kommen, haben die meisten in den jüngeren Altersklassen der C-, D- und E-Juniorinnen Mannschaften gemeldet. „Vielleicht richten wir im nächsten Jahr zwei Wochen vor dem Aera-Cup ein Qualifikationsturnier aus. Der Gewinner bekommt dann einen Startplatz im B-Juniorinnen-Turnier“, macht Horrheims Jugendleiter Reiner Ruser den Clubs Hoffnung, dass mindestens einer im nächsten Sommer auch gegen B-Juniorinnen-Bundesligisten spielen darf.

Ganz ohne Niederlage blieben die C-Juniorinnen des Gastgebers. In ihrer Vorrundengruppe teilten sich die Horrheimerinnen gegen alle Gegnerinnen die Punkte – 0:0 gegen die SpVgg Oedheim, 0:0 gegen den SV Leingarten, 1:1 gegen den FC Ellwangen, wobei der SVH erst in der Schlussminute den Ausgleich kassierte, sowie 1:1 gegen die VfL Sindelfingen Ladies. Den Sieg holten sie dann im Spiel um Platz sieben nach, nachdem die vier Punkte nur zu Rang vier in ihrer Vorrundengruppe gereicht hatte. Im Platzierungsspiel bezwangen die Horrheimerinnen den Nachwuchs des Landesligisten SV Sülzbach mit 1:0.

Das gleiche Kunststück gelang fast auch den D-Juniorinnen. Auch sie spielten in ihrer Vorrundengruppe jeweils unentschieden - 0:0 gegen den TGV Dürrenzimmern, 1:1 gegen den SV Leonberg/Eltingen, 0:0 gegen die SGM Nufringen/Gärtringen, 1:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim sowie 0:0 gegen den TSV Talheim. Im Spiel um Platz fünf mussten sich die Horrheimerinnen allerdings dem TSV Weinsberg mit 1:4 geschlagen geben.

E-Juniorinnen müssen sich erst im Finale geschlagen geben

Beinahe sogar Turniersieger wäre der SV Horrheim bei den E-Juniorinnen geworden. Nachdem die SVH-Nachwuchsfußballerinnen in der Vorrunde vier Mal gesiegt hatten - 5:0 gegen den TSV Schwieberdingen, 3:1 gegen den FSV 08 Bissingen II, 4:0 gegen den SV Sülzbach und 2:1 gegen den SB Asperg - sowie ein Mal unentschieden gespielt hatten – 2:2 gegen den FC Biegelkicker Erdmannhausen – und auch im Halbfinale dem TSV Weinsberg mit 6:1 keine Chance gelassen hatten, zogen die Horrheimerinnen im Endspiel gegen den TGV Dürrenzimmern mit 2:7 den Kürzeren.

Im Großen und Ganzen präsentierten sich die Horrheimer allerdings als gute Gastgeber. Bis auf die E-Juniorinnen verpassten alle Mannschaften des SVH jeweils das Halbfinale. Die C-Junioren der SGM Horrheim/Ensingen/Gündelbach wurden Vierte. Die D-Junioren der SGM Horrheim/Ensingen/Kleinglattbach belegten den fünften Platz. Für die E-Junioren der SGM Horrheim/Ensingen war im Viertelfinale Endstation. Die F1-Junioren der SGM Horrheim/Ensingen verloren das Spiel um Platz fünf. Und bei den Bambini, die offiziell als F3-Junioren liefen, damit die Spiele gewertet werden durften, wurde der SV Horrheim Sechster.

Ron Räpple kehrt zurück zum SVH

Ron Räpple (links) kehrt zurück zum SVH.

07. Juli 2018
Ron Räpple hat schon einmal – in der zweiten Saisonhälfte der Spielzeit 2016/2017 – das Trikot des SV Horrheim getragen. Nun hat sich der Stürmer wieder dem SVH angeschlossen.

Zugänge: Ron Räpple (VfB Vaihingen), Jovan Gazinkovski (TSV Enzweihingen), Wabuno Emordi (Philippsburg), Hannes Widmann, Thomas Trinkl, Yücel Bayramoglu, Marius Kohler (alle eigene A-Junioren). Abgänge: Modou Gueye (FC Gündelbach).

Aufstiegsrelegation im letzten Spiel verpasst

12. Juni 2018
FSV 08 Bissingen - SV Horrheim 2:1 (1:0)
Fußballerinnen des SV Horrheim verlieren bei Verfolger FSV 08 Bissingen mit 1:2 (0:1) und rutschen auf dritten Platz der Abschlusstabelle
- Es war nicht der Tag des SV Horrheim. Am letzten Spieltag der Regionenliga 2 haben die Fußballerinnen um Trainer Markus Messirek noch die Chance auf den direkten Durchmarsch in die Landesliga verspielt. Durch die 1:2 (0:1)-Niederlage beim FSV 08 Bissingen wurden die Horrheimerinnen in der Tabelle durch die Bissingerinnen noch von Platz zwei verdrängt. » mehr

Horrheim lässt Ensingen hinter sich

10. Juni 2018
TSV Ensingen - SV Horrheim 1:1 (0:1)
SVH verteidigt Ein-Punkt-Vorsprung in der Tabelle auf TSV durch 1:1 (1:0)-Unentschieden im direkten Duell -
Best of the rest – dieser inoffizielle Titel geht in der Fußball-Kreisliga B 7 an den SV Horrheim. Die Mannschaft von Trainer Sergej Hilgenberg holte beim TSV Ensingen ein 1:1 (1:0) und schließt somit die Runde als bestes Team hinter Meister Sachsenheim sowie den drei Mannschaften, die um den Relegationsplatz gekämpft haben, als Fünfter ab. » mehr

Horrheim schießt sich warm fürs Endspiel

05. Juni 2018
SV Horrheim - SGM Merklingen/Heimerdingen/Hirschlanden 6:3 (4:1)
6:3 nach 6:1-Führung gegen das Schlusslicht – Am Sonntag geht es bei 08 Bissingen um Platz zwei -
Der SV Horrheim hat seine Pflichtaufgabe gegen die SGM Merklingen/Heimerdingen/Hirschlanden erfüllt. Die Mannschaft von Trainer Markus Messirek hat gegen das Schlusslicht der Frauenfußball-Regionenliga 2 mit 6:3 (4:1) gewonnen und damit alles für das Endspiel um den zweiten Platz am nächsten Sonntag (11 Uhr) bereitet. Mit einem Unentschieden beim aktuellen Vierten FSV 08 Bissingen können sich die Horrheimerinnen die Chance auf den Durchmarsch in die Landesliga über die Relegation offenhalten. Da spielt es auch keine Rolle mehr, dass sie die Vizemeisterschaft hinter der TSVgg Plattenhardt bereits sicher hätten, hätten sie nicht zwei Punkte beim 1:1 beim Viertletzten TSV Ludwigsburg liegen gelassen. „Die Vorfreude, dass wir ein echtes Endspiel haben, überwiegt“, erklärt Messirek. „Jetzt hoffen wir nur, dass auch ein paar Fans den Weg an den Bruchwald finden und uns unterstützen.“ Allerdings muss der SVH-Trainer auf Romy Bahmer, „einen meiner Dreh- und Angelpunkte in der Offensive verzichten“ (Messirek). Sie ist beruflich verhindert. Gegen den Tabellenletzten SGM Merklingen/Heimerdingen/Hirschlanden ließen die Horrheimerinnen so gut wie nichts anbrennen. „Die Gäste sind nur kurzzeitig etwas ins Spiel gekommen, als sie den 1:1-Ausgleich erzielt haben“, berichtet Messirek. „Wir hatten die Partie aber schnell wieder im Griff.“ Zum Zeitpunkt des Treffers von Sarah Leber (15. Minute) hätten die Horrheimerinnen aber schon höher führen könne. Doch Marie Pfaffeneder prüfte nur die Standfestigkeit des Pfosten, so dass das Tor von Maya Cords der einzige Treffer des SVH geblieben war. Marie Pfaffeneder brachte die Gastgeberinnen aber nur sieben Minuten nach dem Ausgleich wieder in Führung (22.). Und mit einem Doppelschlag in der 31. und 34. Minute sorgten zunächst Nadine Pfaffeneder und dann erneut Marie Pfaffeneder für klare Verhältnisse. In der zweiten Halbzeit gab Messirek auch den Ersatzspielerinnen vermehrt Einsatzzeiten. „Nach dem Seitenwechsel waren dann das Tempo und der Druck weniger. Man hat schon gesehen, dass wir in der ersten Hälfte noch mit der Stammelf gespielt haben“, erzählt der SVH-Übungsleiter. „Angebrannt ist aber kaum etwas, auch wenn wir in der Abwehr nicht mehr ganz so sicher gestanden sind wie noch vor der Pause.“ Aber wenn die Gäste einmal gefährlich vor dem Horrheimer Kasten auftauchten, war Ersatztorfrau Tabea Kraft zur Stelle. „Bei den beiden Gegentoren von Sabrina Schulz (80.) und Linda Klug (83.) in der Schlussphase war sie dann machtlos“, erklärt Messirek. Bei beiden Treffern hatten sich die Gäste durch das Mittelfeld gespielt. „Und wir waren einfach stehen geblieben“, ärgert sich Messirek. Die beiden Treffer waren aber nur Ergebniskosmetik. Denn Juliane Friedmann hatte in der 67. Minute per Elfmeter auf 5:1 erhöht. Sie war selbst im Strafraum von den Füßen geholt worden. Nur fünf Minuten später hatte Anna-Lena Collmer das 6:1 nachgelegt (72.).

SV Horrheim: Hannah Schmidtke (46. Tabea Kraft) – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Marie Pfaffeneder (87. Jule Götz), Sabrina Müller, Anna-Lena Collmer, Maya Cords (46. Kim Aichele), Anna Zündel, Nadine Pfaffeneder (67. Henrike Reinsch), Juliane Friedmann, Lena Müller.

Verdienter Derbysieg

03. Juni 2018
SV Horrheim - FC Gündelbach 3:0 (0:0)
Nur einmal entstand im ersten Durchgang wirklich Gefahr vor einem der beiden Tore. Nach 20 Minuten brach Sascha Berger durch die Gündelbacher Abwehrkette. Doch sein Abschluss war zu unplatziert für Holger Kraft im Gündelbacher Tor. „Wir hatten uns mehr vorgenommen“, sagte SVH-Spielertrainer Sergej Hilgenberg. „Unser ruhiges Passspiel hat überhaupt nicht geklappt.“ In der 51. Minute bedurfte es der Mithilfe des Gegners, dass die Gastgeber doch zur Führung kamen. Kraft ließ einen Flankenball vor die Füße von Sascha Berger fallen, der zum 1:0 einschob. FCG-Trainer Rafael Krupop sah hier den Knackpunkt in der Partie: „Wenn wir den Gegner nicht selbst ins Spiel bringen, geht die Partie vielleicht 0:0 aus. Trotzdem geht die Niederlage in Ordnung.“ In der 56. Minute zeigte der SVH den Fußball, den sich Hilgenberg vorstellt. Nach einer Kombination mit Oliver Seidel erzielte Marco Burkhardt das 2:0. Vor dem 3:0 überspielten Philipp Hachtel und der eingewechselte Hilgenberg per Doppelpass die Gäste-Abwehr, so dass Hachtel nur noch Kraft überwinden musste.

SV Horrheim: Daniel Stierle – Paul Arnold, Felix Abel, Marco Burkhardt (30. Hilgenberg), Philipp Hachtel, Florian Brosi (22. Oliver Seidel), Jan Maier, Sascha Berger, Marius Kohler (50. Yücel Bayramoglu), Pascal Kohler (29. Andre Faigle), Simon Kiefer.

SVH klettert an Ensingen vorbei auf Rang fünf

26. Mai 2018
SV Horrheim - TSV Ensingen 3:2 (0:1)
Für den TSV Ensingen begann die Begegnung mit dem SV Horrheim so, wie sich Trainer Siegfried Blum das vorgestellt hatte. „Wir sind richtig gut reingekommen“, sagt er. „Aber nach dem 1:0 war das Spiel wie abgebrochen. Wir sind nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen und waren im Passspiel zu schwach.“ Dieses 1:0 fiel in der 15. Minute, als Nico Kullmann Kevin Steinl steil schickte und dieser auf Dominik Urbani abgab, der schneller war als sein Gegenspieler und aus fünf Metern einschob. Trotz der Ensinger Schwächephase blieb es bei der knappen Führung. „Unser 2:0 in der 59. Minute war eine Riesenüberraschung“, urteilt Blum. „Es kam aus dem Nichts. Nach einem Eckball stand Max Lohfink frei.“ Doch auch die 2:0-Führung brachte keine Sicherheit ins Ensinger Spiel. „Wir haben den Gegner schalten und walten lassen“, ärgert sich der Gästetrainer. Die Elf von Sergej Hilgenberg schlug nach langer Wartezeit Kapital daraus. Das 1:2 aus 20 Metern durch Jan Maier (63. Minute), der Ausgleich nach einer Flanke aus spitzem Winkel unter die Latte durch Sascha Berger (73.) und schließlich das 3:2 erneut durch Berger in der 76. Minute waren die Folge. Wermutstropfen aus Ensinger Sicht: Der eingewechselte Tobias Urbani musste vom Notarzet abgeholt werden, nachdem er auf den Rücken gefallen war und sich verletzt hatte.

SV Horrheim: Nicholas Arndt – Oliver Seidel (55. Florian Palesch), Mario Werthwein (46. Dominik Haydl), Paul Arnold, Pascal Kohler, Philipp Hachtel, Jan Maier, Sascha Berger, Daniel Stierle (28. Marius Kohler), Mario Vehlgut, Simon Kiefer.

Horrheim feiert Schützenfest in Wiernsheim

22. Mai 2018
TSV Wiernsheim - SV Horrheim 0:7 (0:3)
Ein bisschen haben die Wiernsheimer Sergej Hilgenberg schon Leid getan. „Sie haben immer versucht, Probleme spielerisch zum Beispiel durch Kurzpassspiel zu lösen.Sie haben aber so viele Verletzte, dass sie schauen müssen, dass sie die Saison irgendwie zu Ende bekommen“, berichtet der SVH-Spielertrainer. „Meine Jungs waren dagegen heiß, sich vor den anstehenden gegen Ensingen und Gündelbach eine gute Ausgangslage zu verschaffen.“ Bereits nach sechs Minuten eröffnete Florian Brosi den Torreigen. Hilgenberg: „Es war aber nicht unsere erste Chance.“ In der 27. Minute legte Innenverteidiger Felix Abel nach. Beim 3:0 hätte schon Florian Palesch einnetzen müssen. Doch er schoss Torwart Reinhold Baral an, vom dem der Ball zum vollkommen frei stehenden Brosi prallte (32. Minute). „In der ersten Hälfte hielten die Wiernsheimer aber noch dagegen. Nach dem Seitenwechsel waren sie aber platt“, zollt Hilgenberg dem Gastgeber Respekt. „Und wir haben nur noch mit einer Spitze gespielt, da wir mehr über die Außen spielen wollten, um den Gegner noch mehr zum Laufen zu zwingen.“ Die Horrheimer machten dann innerhalb von knapp einer Viertelstunde alles klar. Philipp Hachtel nach Doppelpass mit Daniel Stierle erhöhte auf 4:0 (60.). Sechs Minuten später legte Palesch nach, nachdem die Wiernsheimer nicht schnell genug verschoben hatten (66.). Simon Kiefer staubte wiederum nur fünf Minuten später zum 6:0 ab (71.), nachdem Stierle abgeblockt worden war. Nur eine Minute später setzte Dominik Haydl den Schlusspunkt (72.). „Wir hätten aber auch höher gewinnen können“, berichtet Hilgenberg. „Wir sind oft alleine auf den Torwart zugelaufen und hatten auch andere Situationen, in denen wir die Angriffe unkonzentriert zu Ende gespielt haben.“

SV Horrheim: Nicholas Arndt – Yücel Bayramoglu, Felix Abel, Paul Arnold, Pascal Kohler, Simon Kiefer (31. Sergej Hilgenberg, 46. Mario Werthwein), Philipp Hachtel (20. Marius Kohler), Florian Palesch, Florian Brosi, Daniel Stierle (42. Oliver Seidel), Dominik Haydl.

SV Horrheim besiegt Lomersheim II mit 6:4

13. Mai 2018
TSV Phönix Lomersheim II - SV Horrheim 4:6 (1:5)
Der SV Horrheim startete schlecht in die Partie und kassierte in der 1. Minute ein Gegentor. Die Gastgeber dominierten mit der 1:0-Führung im Rücken das Geschehen, bis in der 15. Minute ein Abspielfehler des TSV-Torwarts zum Ausgleichstreffer führte. Marco Blessing schoss den Ball vor Felix Abels Füße, der anschließend zum 1:1 traf. Auch der zweite Treffer Horrheims resultierte aus einer Nachlässigkeit der Gastgeber. Nach einem Freistoß köpfte Abel zur 2:1-Führung der Gäste ein. „Hätte Lomersheim uns weiterhin das Leben schwer gemacht, dann wären wir nicht so leicht zurückgekommen“, erläutert SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Seine Mannschaft erzielte stattdessen in der 21. Minute einen weiteren Treffer. Sascha Berger schob den Ball zum 3:1 für den SV Horrheim ein. Eine Minute später verwandelte Felix Abel einen an Berger verschuldeten Foulelfmeter zum 4:1 der Gäste. Noch vor der Pause erhöhte Dominik Haydl auf 5:1 aus Horrheimer Sicht (42.). Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie hitziger. Horrheim ließ sich dadurch aus der Ruhe bringen und kassierte zwei Gegentreffer (66. und 71.) – 3:5. Ein Eigentor Lomersheims führte in der 76. Minute zum 6:3 der Horrheimer. Die Gastgeber erzielten im Gegenzug mit einem direkt verwandelten Freistoß das 4:6.

SV Horrheim: Daniel Stierle – Oliver Seidel, Florian Brosi, Paul Arnold, Felix Abel (60. Philipp Hachtel), Florian Palesch, Jan Phillip Mayer, Sascha Berger, Dominik Haydl (29. Sergei Hilgenberg), Marius Kohler, Simon Kiefer (39. Mario Werthwein, 46. Andre Faigle).

Unnötige Fehler strapazieren Messireks Bauchgefühl

09. Mai 2018
SV Horrheim - TSV Münchingen II 4:3 (2:2)
SV Horrheim gewinnt in der Frauenfußball-Regionenliga 2 erst durch einen Treffer in der Nachspielzeit gegen den Fünften -
In der Partie gegen den Fünften der Frauenfußball-Regionenliga 2 hat sich der Zweite SV Horrheim lange Zeit schwer getan. Dann war der 4:3 (2:2)-Sieg gegen den TSV Münchingen II gesichert. „Nach der ersten Halbzeit müssten wir eigentlich mit 3:0 führen“, berichtet SVH-Trainer Markus Messirek. „Aber wir haben unsere Gegnerinnen immer wieder ins Spiel gebracht.“ So auch nach dem schnellen Führungstreffer von Henrike Reinsch. Sie schoss schon in der 2. Minute das 1:0, nachdem sie von Lena Müller bedient worden war. „Sauber ins Eck“, urteilt Messirek. So hätte es weitergehen können. Doch die Horrheimerinnen waren nicht auf der Hut. „Das waren Leichtsinnsfehler“, sagt ihr Trainer über die Entstehung der beiden Treffer, durch die Liza Gebicke in der 24. und 39. Minute den Spielstand auf 2:1 für die Gäste drehte. Unmittelbar vor der Pause stellte Lena Müller dann aber doch wieder den Gleichstand her. „Ihr Freistoß ist direkt ins Eck gegangen“, freut sich Messirek über den akkuraten Schuss in der 45. Minute. Zu diesem Zeitpunkt mussten die Horrheimer Kickerinnen bereits auf Jule Götz verzichten, die sich bei einem Foul Mitte der ersten Halbzeit das Knie verdreht hatte. „Sie darf es bis auf weiteres nicht belasten“, sagt Messirek. „In der Pause habe ich die Mannschaft noch einmal motiviert und den Spielerinnen klargemacht, dass wir die drei Punkte brauchen.“ Denn der SVH will den zweiten Tabellenplatz verteidigen. Nach dem Seitenwechsel kam zunächst ein Rückschlag. Gebicke erzielte ihr drittes Tor des Tages. „Wir hatten gut aufgedreht und eigentlich das Spiel dominiert“, sagt der SVH-Trainer. „Dann haben wir aber wieder die Gegnerinnen ins Spiel gebracht.“ Doch die eingewechselte Romy Bahmer sorgte in der 67. Minute für den erneuten Ausgleich. Lena Müller war dieses Mal Vorlagengeberin, Bahmer schoss zum 3:3 ein. Doch bis Marie Pfaffeneder das erlösende 4:3 erzielte, dauerte es bis in die Nachspielzeit. „Sie ist auf der Außenbahn durchgelaufen und hat den Ball dann ins kurze Eck geschossen“, berichtet Messirek. Das war in der zweiten Minute der Nachspielzeit. „Ich habe am Sonntag eigentlich die ganze Zeit ein gutes Gefühl gehabt“, sagt der SVH-Trainer erleichtert. Vom Bauchgefühl her habe ich mir gesagt: wir schaffen es auf jeden Fall. Dass es dann so eng würde, habe ich nicht erwartet.“ Zumal die Horrheimerinnen ein klares Chancenplus hatten.

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Kerstin Englert, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Henrike Reinsch, Anna Zündel, Nadine Pfaffeneder, Juliane Friedmann, Anna-Lena Collmer, Lena Müller, Jule Götz (24. Kim Aichele, 53. Romy Bahmer).

Nach 2 Siegen folgt Niederlage in Nussdorf

06. Mai 2018
TSV Nussdorf II - SV Horrheim 3:2 (1:0)
Lange sah es für den TSV Nussdorf II nach einem Sieg aus, bis der SV Horrheim in den Schlussminuten aufdrehte. Kurz vor der Halbzeitpause gelang Christian Späth die 1:0-Führung der Gastgeber, in der 80. Minute erhöhte Steffen Klein auf 2:0. Dann kam Horrheim zurück und brachte einen sicher geglaubten Sieg ins Wanken. Sascha Berger schoss in der 82. Minute den 1:2-Anschlusstreffer. Der kurz zuvor eingewechselte Martin Fritz traf in der 87. Minute zum 2:2-Ausgleich. Nussdorf II ließ sich jedoch nicht von der plötzlichen Aufholjagd der Gäste unterkriegen. In der vierten Minute der Nachspielzeit schoss Christian Späth den 3:2-Siegtreffer und sicherte den Gastgebern den dreifachen Punktgewinn, der fast aus der Hand gegeben worden war. Gleichzeitig beendeten die Gäste damit ihren Negativtrend.

SV Horrheim: Nicholas Arndt – Oliver Seidel (66. Paul Arnold), Yücel Bayramoglu, Felix Abel, Mario Vehlgut, Florian Brosi, Jan Maier (22. Florian Palesch), Sascha Berger, Marius Kohler (59. Andre Faigle), Dominik Haydl (87. Martin Fritz), Simon Kiefer.

Horrheimerinnen bleiben erster Verfolger

02. Mai 2018
SGM TSV Heumaden/​SV Sillenbuch - SV Horrheim 2:3 (0:1)
SVH-Fußballerinnen lassen in der Regionenliga 2 in heiß umkämpftem Spiel nichts anbrennen -
Der SV Horrheim hat in der Regionenliga 2 mit 3:2 gegen die SGM Heumaden/Sillenbuch gewonnen. „Es war ein schwieriger Sieg“, sagt Markus Messirek, Trainer der Horrheimer Fußballerinnen. „Wir haben uns sehr schwer getan, es war ein Kampf. Vielleicht lag es auch ein bisschen an der Hitze.“ Das Spiel war am Sonntag erst auf 13 Uhr angesetzt und fand bei strahlendem Sonnenschein statt. In der ersten Spielhälfte neutralisierten sich der Tabellenzweite und der Sechste weitestgehend. Erst kurz vor der Pause änderte sich dies. Lena Müller trat in der 41. Minute einen Freistoß und bugsierte das Leder direkt ins gegnerische Tor. „In den Minuten danach hatten die Gastgeberinnen aber gleich zwei Mal die Chance, auf 1:1 auszugleichen“, sagt Messirek. „Die waren da kurzzeitig am Drücker. Aber unsere Torfrau Hannah Schmidtke hat beide Schüsse pariert und uns damit die Führung in die Pause gerettet.“ Nach dem Seitenwechsel war es dann aber doch die gastgebende SGM, die das nächste Tor schoss. „Wir haben den Ball hinten nicht rausbekommen“, ärgert sich Messirek über die Vorarbeit, die sein Team zum Ausgleich durch Jana Marina Kornelia Maulick leistete (54. Minute). Zwölf Minuten später führte dagegen eine schöne Kombination zur 2:1-Führung des SV Horrheim. Lena Müller bekam einen Pass von Maya Cords auf die Außenbahn und legte quer zu Jule Götz, die am Strafraum genau richtig stand und abzog. Weitere zwölf Minuten später erhöhte in der 78. Minute Jana Klein auf 3:1. Nach einem Eckball von Marie Pfaffeneder brachten dieses Mal die Gastgeberinnen das Leder nicht aus der Gefahrenzone. Cords zog mit links ab, doch Torhüterin Marina Sampanidou parierte. Allerdings landete der Ball direkt vor den Füßen von Klein, die ihn über die Linie schob. „Beim letzten Tor haben dann wieder wir den Ball nicht hinten rausbekommen“, berichtet der SVH-Trainer. „Der kam nur bis zum Sechzehner, wo die Spielführerin goldrichtig stand und ihn volley ins linke Eck geschossen hat.“ Rebecca Schönherr verkürzte in der 88. Minute aber nur noch auf 2:3. „Wir hatten noch ein paar ungenutzte Chancen“, berichtet Messirek. „Von beiden Seiten hatten glücklicherweise wir die besseren Gelegenheiten.“

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Jule Götz (74. Jana Klein), Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller, Anna Zündel, Juliane Friedmann, Lena Müller, Kim Aichele (33. Maya Cords).

Markgröningen unterliegt Horrheim 2:3

29. April 2018
FV Markgröningen - SV Horrheim 2:3 (2:2)
Ein folgenschwerer Zweikampf in der letzten Minute der Begegnung zwischem dem FV Markgröningen und dem SV Horrheim ließ das komplette Spielgeschehen im Nachhinein in den Hintergrund rücken. „Ein Markgröninger Spieler ist nach einem Zweikampf unglücklich gestürzt und hat dabei die Zunge verschluckt“, berichtet Horrheims Trainer Sergej Hilgenberg. Markgröningens Dominik Bajrami hatte dabei Glück im Unglück und kann sich für die schnelle Reaktion seiner Mannschaftskollegen bedanken. „Die Mitspieler haben sofort reagiert und dem bewusstlosen Spieler die Zunge wieder herausgezogen“, führt Hilgenberg fort. Und obwohl Bajrami später wieder laufen konnte, hinterließ dies ein mulmiges Gefühl bei den Akteuren. „Das geht nicht so einfach an einem vorbei“, sagt Horrheims Trainer. Spielerisch hatte in der Partie der SV Horrheim gegenüber Markgröningen leicht die Nase vorn. Bereits in der Anfangsphase sollten die Gäste eigentlich in Führung gehen, doch Sascha Berger und Philipp Hachtel vergaben ihre Chancen zu leichtfertig. Deshalb dauerte es bis zur 30. Minute ehe Sascha Berger einen Freistoß von Simon Kiefer mit dem Kopf ins lange Eck vollendete. Oliver Seidel erzielte nur fünf Minuten später im Nachschuss den nächsten Treffer. Zuvor war Hachtel noch an Torwart Tobias Kammler gescheitert. Doch es bedarf einzig die fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff, in denen die SVH-Defensive nicht aufpasste, Markgröningen zwei Mal schnell agierte und vor das Horrheimer Tor kam. Dadurch ging es mit 2:2 in die Pause. Doch Horrheim ließ sich den Schneid nicht abkaufen, eroberte sich nach einem Fehlpass eine Viertelstunde vor dem Ende den Ball, und Florian Brosi schloss nach einem schnellen Umschaltspiel zum 3:2-Endstand ab.

SV Horrheim: Nicholas Arndt – Florian Brosi, Paul Arnold, Pascal Kohler, Philipp Hachtel, Jan Maier, Sascha Berger, Daniel Stierle (6. Oliver Seidel, 36. Florian Palesch), Dominik Haydl, Simon Kiefer (45. Mario Werthwein), Mario Vehlgut (41. Andre Faigle).

Horrheim gewinnt Verfolgerduell

Lena Müller (links) ist mit zwölf Treffern die zweitbeste Torjägerin des SV Horrheim. Beim 6:2 gegen den VfB Obertürkheim II schlug sie zwei Mal zu.

23. April 2018
SV Horrheim - VfB Obertürkheim II 6:2 (2:1)
SVH dominiert Obertürkheim II beim 6:2, macht sich in Hälfte eins das Leben aber noch selbst schwer -
„Das Ziel ist die Relegation.“ Die Kampfansage von SVH-Trainer Markus Messirek hat der SV Horrheim in der Frauenfußball-Regionenliga 2 eindrucksvoll untermauert. Der SVH schickte den direkten Konkurrenten um Platz zwei, den VfB Obertürkheim II mit 6:2 (2:1) nach Hause. „Ich habe die Gäste stärker eingeschätzt. Aber die Mädels waren heiß und haben Gas gegeben. Sie wollten auch die Niederlage beim Spitzenreiter TSVgg Plattenhardt wettmachen“, berichtet Messirek. Die Horrheimerinnen liegen nun in der Tabelle bei noch fünf ausstehenden Partien zwei Punkte vor dem VfB Obertürkheim II. Bereits nach einer Viertelstunde erzielte Marie Pfaffeneder nach einem Pass von Sabrina Müller in die Schnittstelle das 1:0 (15. Minute). Doch, obwohl „wir spielerisch besser waren“, sagt Messirek, blieben die Obertürkheimerinnen bis etwa zur 60. Minute im Spiel. „Wir hatten immer wieder Leichtsinnsfehler, so dass die Gäste zu Chancen gekommen sind“, berichtet der SVH-Trainer. Beim 1:1 bekamen die Horrheimerinnen beispielsweise den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Stefanie Mattes sagte Danke (20.). Lena Müller brachte die Gastgeberinnen aber noch vor dem Seitenwechsel wieder in Führung (39.). „In der Pause haben sich die Mädels noch einmal selbst motiviert“, erzählt Messirek. Nach Wiederanpfiff hatten die Horrheimerinnen die Obertürkheimerinnen auch im Griff. Messirek: „Sie sind kaum noch durchgekommen. Unsere Abwehr ist sicher gestanden und hat sich nichts mehr zu Schulden kommen lassen.“ Nur ein Mal wurde es vor dem Kasten von Hannah Schmidtke gefährlich. Anna Zündel bekam den Ball nicht weg. Lena Behles lupfte das Spielgerät daraufhin über die Horrheimer Torfrau ins Netz (56.). Da hatte Romy Bahmer aber schon für das 3:1 gesorgt gehabt (48.). Lena Müller (63.) sowie zwei Mal Nadine Pfaffeneder mit einem Doppelschlag (75. und 79.) sorgten letztlich für den Kantersieg.

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert (75. Kim Aichele), Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (53. Jana Klein), Romy Bahmer, Anna Zündel, Nadine Pfaffeneder (83. Henrike Reinsch), Juliane Friedmann, Anna-Lena Collmer, Lena Müller.

Horrheim gibt Spiel fast noch aus der Hand

22. April 2018
TSV Aurich - SV Horrheim 2:3 (0:2)
SVH kommt nach „überragender erster Hälfte“ mit Umstellung von Aurich nicht zurecht – Letztlich noch 3:2-Sieg -
Der SV Horrheim hat die Miniserie des TSV Aurich in der Fußball-Bezirksliga B 7 mit zwei Siegen in Folge beendet. Die Mannschaft von Trainer Sergej Hilgenberg gewann im Kreuzbachtal mit 3:2 (2:0). Dabei machte sie es in der zweiten Halbzeit aber spannender, als es manchem SVH-Fan lieb gewesen sein wird. » mehr

Aufwärtstrend des SV Horrheim geht weiter

Beim SV Horrheim läuft aktuell zwar weniger über die Seite von Dominik Haydl (Zweiter von rechts). Der Flügelflitzer glänzte dafür als Torschütze beim 4:0 in Sternenfels.

21. April 2018
SV Sternenfels - SV Horrheim 0:4 (0:1)
SVH fertigt Sternenfels mit 4:0 ab -
Der SV Horrheim hat seinen Aufwärtstrend beim SVS fortgesetzt. „Die Sternenfelser waren etwas überrascht, dass wir sie von der ersten Sekunde an über den ganzen Platz gejagt haben“, berichtet SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Und die Gastgeber hätten sich nicht beklagen dürfen, wenn sie schon nach fünf Minuten in Unterzahl gewesen wären. Den ein Sternenfelser traf Sascha Berger, der alleine auf den Torwart zulief, von hinten an den Hacken. Hilgenberg: „Das war eigentlich Rot. Aber der Schiri hat weiterspielen lassen.“ Marius Kohler und Berger hätten in der Anfangsphase auch für die Führung sorgen können. Die Horrheimer ließen die Chancen aber liegen. Das kann gefährlich werden. Wenn man so Vollgas gibt wie wir, braucht man Verschnaufpausen. Da kann auch mal ein Ball durchrutschen. Und beinahe wären sie auch bestraft worden. Bei einem Freistoß kam Simon Kiefer im Gedrängel gerade noch mit dem Kopf an den Ball, lenkte ihn aber gefährlich in Richtung eigenen Kasten. „Das wäre beinahe ein Eigentor gewesen“, sagt Hilgenberg. Nach 32 Minuten erlöste aber Dominik Haydl den SVH, der per Hacke traf. Direkt nach Wiederanpfiff legte Marius Kohler nach. „In der zweiten Halbzeit waren die Sternenfelser aber einen Tick besser, auch weil sie personell umgestellt haben“, berichtet Hilgenberg. Wirklich gefährlich wurden sie allerdings nicht. Berger belohnte sich in der 78. Minute dann für seinen Einsatz – 3:0. Der schönste Treffer blieb aber Marius Kohler vorbehalten. Er schlenzte den Ball mit dem Außenrist vom Strafraumeck über Torwart Sven Rauchberger ins Netz (85.).

SV Horrheim: Nicholas Arndt – Yücel Bayramoglu, Florian Brosi (28. Hannes Widmann), Paul Arnold, Pascal Kohler, Philipp Hachtel, Simon Kiefer, Jan Maier (80. Andre Faigle), Marius Kohler (35. Mario Vehlgut), Sascha Berger, Dominik Haydl (68. Mario Werthwein).

SVH verliert das Spitzenspiel

17. April 2018
TSVgg Plattenhardt - SV Horrheim 6:2 (3:1)
Der SV Horrheim hat das Spitzenspiel in der Frauenfußball-Regionenliga 2 gegen die TSVgg Plattenhardt mit 2:6 (1:3) verloren. Die Horrheimerinnen legten zwar schnell vor, mussten dann aber die Überlegenheit des Tabellenführers anerkennen – zumindest bei der Chancenverwertung. „Das Ergebnis täuscht“, sagt SVH-Trainer Markus Messirek kurz. „Die waren am Sonntag spielerisch schon besser als wir. Aber wir hatten unsere Chancen auch, nur haben wir sie leider nicht reingemacht.“ Kurz nach dem Seitenwechsel verkürzte Romy Bahmer auf 2:3. „Da waren wir am Ausgleich dran, aber das blöde 4:2 hat uns das Genick gebrochen“, ärgert sich Messirek. Zumal sein Team es schon in den ersten Minuten in der Hand hatte, eine Zwei-Tore-Führung vorzulegen und den Spitzenreiter damit unter ungewohnten Druck zu setzen. In der 4. Minute stand Kerstin Englert nach einem Eckball goldrichtig, hielt den Fuß hin und schoss die Horrheimerinnen mit 1:0 in Führung. „Kurz danach hat sie bei der nächsten Ecke den Ball knapp übers Tor geköpft“, ärgert sich Messirek über die verpasste Gelegenheit, eine Drucksituation aufzubauen. Danach trafen die Gastgeberinnen aus Plattenhardt beinahe im Zehn-Minuten-Takt und drehten das Spiel. Zwei Treffer von Lisa Schade und einer von Sabrina Rössner bedeuteten die 3:1-Pausenführung. „Wir haben mitgehalten. Die kämpferische Leistung und die Einstellung der Mädels waren top“, berichtet Messirek. „Aber die drei Gegentore waren durch saubere Spielzüge herausgespielt.“ Als Romy Bahmer in der 55. Minute per Kopfball nach Ecke auf 2:3 verkürzte, witterte Horrheim noch einmal kurz Morgenluft. Doch ein Hattrick von Rössner ließ die Träume zerplatzen, dem Tabellenführer auf die Pelle zu rücken. „Das war für Plattenhardt die Meisterschaft, glaube ich“, gibt Messirek zu. „Aber wir konzentrieren uns jetzt voll darauf, dass wir in die Aufstiegsrelegation kommen.“

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (57. Maya Cords), Romy Bahmer, Anna Zündel, Nadine Pfaffeneder, Anna-Lena Collmer, Lena Müller, Kim Aichele (44. Henrike Reinsch).

Verdienter Auswärtspunkt

15. April 2018
Roßwag/Mühlhausen - SV Horrheim 2:2 (1:1)
In der Partie bei der SGM Roßwag/Mühlhausen legte der SV Horrheim zunächst einen Blitzstart hin. Mehrere gute Möglichkeiten erspielten sich die Horrheimer Angreifer um Sascha Berger, der mehrfach in Szene gesetzt wurde, aber den Ball nicht im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. Der SVH spielte seine Möglichkeiten mehrfach nicht sauber zu Ende. Einzig der Schuss von Dominik Haydl nach Diagonalvorlage von Simon Kiefer passte perfekt und bescherte den Gästen nach acht Minuten die 1:0-Führung. „Wir haben einen guten Start hingelegt, den Gegner beinahe überrannt und hätten gut mit 3:0 in Führung liegen müssen“, berichtet Horrheims Trainer Sergej Hilgenberg. Die Rot-Weißen mussten nach einer halben Stunde ihrem hohen Anfangstempo allerdings Tribut zollen. Roßwag/Mühlhausen erspielte sich nun mehr Möglichkeiten. Die Besten vergab zunächst Marcel Bauer, der ein Mal aus spitzem Winkel und ein Mal per Freistoß knapp am Tor vorbeischoss. In der 40. Minute belohnten sich die Gastgeber dann für ihre Mühe. Ein langer Ball aus der Abwehr erreichte Benjamin Schwab, der an der Grundlinie noch einmal quer legte, wo Cevin Blattert wartete und zum 1:1 einschob. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff musste dann Daniel Stierle nach seinem vierten Foulspiel vorzeitig mit Gelb-Rot den Platz verlassen. Auch für Gegenspieler Benjamin Hiller ging es nach dem Foul nicht mehr weiter. In der zweiten Hälfte gehörte der SGM die erste Torchance. Bauer legte den Ball auf Blattert auf, doch der Angreifer zögerte zu lange, wodurch Nicholas Arndt im Tor der Horrheimer dem Stürmer den Ball von den Füßen stibitzte. Dann war es allerdings der SVH der erneut in Führung ging. Nach einem Eckball klärte die SGM-Hintermannschaft den Ball nur in die Mitte, wo Simon Kiefer aus 20 Metern abzog und der abgefälschte Ball ins Roßwag/Mühlhausener Tor sprang (67.). Doch nur fünf Minuten später brachte Pascal Kohler Blattert im Strafraum zu Fall, woraufhin sich Blattert den Ball schnappte und sicher vom Elfmeterpunkt verwandelte. In der Folge bot sich den Zuschauern spielerisch nur noch wenig. Roßwag/Mühlhausen fühlte sich zunehmend von Horrheims robuster Zweikampfführung provoziert. Georgis Gatzionis durfte sich deswegen noch die Gelb-Rote Karte abholen (75.).

SV Horrheim: Nicholas Arndt – Oliver Seidel (15. Andre Faigle), Florian Brosi, Paul Arnold, Pascal Kohler, Philipp Hachtel, Sascha Berger, Marius Kohler (30. Mario Werthwein, 82. David Plesch), Daniel Stierle, Dominik Haydl, Simon Kiefer.

Müller lässt Horrheimerinnen jubeln

Lena Müller (links) ließ den SV Horrheim mit ihrem Freistoßtor – ihrem zweiten Treffer gegen Feuerbach – jubeln.

14. April 2018
SV Horrheim- Sportvg Feuerbach 3:2 (1:1)
Nachdem SVH zwei Mal eine Führung aus der Hand gegeben hat, trifft Offensivspielerin zum Sieg -
Ein ganz klein wenig Blut und Wasser hat Markus Messirek beim 3:2 (1:1)-Sieg des SV Horrheim am Donnerstagabend in der Frauenfußball-Regionenliga 2 gegen die Sportvg Feuerbach geschwitzt. „Die Mädels haben es spannend gemacht. Das war richtig nervenaufreibend“, erklärt der SVH-Trainer. Denn zwei Mal gaben die Horrheimerinnen eine Führung wieder aus der Hand. Die Partie begann nach Maß für die Gastgeberinnen. Bereits nach sieben Minuten brachte Lena Müller nach einem gut vorgetragenen Angriff den SVH mit 1:0 in Führung. „Danach hatten wir auch Sicherheit im Spiel“, berichtet Trainer Messirek. „Bis zum Ausgleich.“ Denn nach einem Zweikampf spielte eine Horrheimerin den Ball so zu Hannah Schmidtke zurück, dass die Torfrau nur noch mit dem Kopf klären konnte. Das Spielgerät sprang aber Horrheims Luisa Pfeifer ans Schienbein und von dort ins Netz (23. Minute). „Wir haben 20 Minuten gebraucht, um das 1:1 zu verdauen. Danach haben wir aber wieder die Oberhand bekommen“, erklärt Messirek. Noch vor dem Seitenwechsel hätte Marie Pfaffeneder die Gastgeberinnen allerdings wieder in Führung bringen können. Doch ihr Schuss aus relativ spitzem Winkel prallte nur an den Außenpfosten. „In der Pause haben sich die Mädels selbst berappelt“, erzählt Messirek. „Und nach Wiederanpfiff haben wir das Spiel auch wieder an uns genommen.“ Nur sechs Minuten dauerte es, bis Feuerbachs Jennifer Groß einen Freistoß von Romy Bahmer in den eigenen Kasten beförderte (51.). Doch im direkten Gegenzug kassierten die Horrheimerinnen wieder den Ausgleich. Tharshikah Sivaoganathan vollendete einen Angriff zum 2:2 (52.). Die Gastgeberinnen ließen sich aber nicht weiter beirren. „Danach haben wir richtig Gas gegeben und das Spiel dominiert“, berichtet Messirek. Vor allem bei Standards war seine Mannschaft in der Folge gefährlich. Und einen Freistoß zirkelete Lena Müller in der 71. Minute auch souverän ins lange Eck. „Danach haben wir die Sache souverän runtergespielt“, erklärt der Horrheimer Übungsleiter. Die Feuerbacherinnen waren an diesem Donnerstagabend aber auch zu harmlos. Messirek: „Bis auf Treffer hatten sie keine Torchancen, bei denen man Angst hätte haben müssen, dass der Ball reingeht.“

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (37. Juliane Friedmann), Romy Bahmer, Anna Zündel, Nadine Pfaffeneder, Anna-Lena Collmer, Lena Müller.

Im Aufwind nach Erfolg gegen den VfB

13. April 2018
SV Horrheim muss am Sonntag zur SGM Roßwag/Mühlhausen, die auch gerade erst gewonnen hat - „Das Spiel in Vaihingen war wahnsinnig wichtig“, berichtet Sergej Hilgenberg. Der SV Horrheim hatte in der Fußball-Kreisliga B 7 seit der Winterpause nur verloren. „Es war schon ein bisschen frustrierend“, sagt der SVH-Trainer. „Darum war es so wichtig, dass wir gegen den VfB eine gute Leistung zeigen.“ Am Ende haben die Horrheimer sogar mit 2:1 gewonnen. Jetzt steht das Auswärtsspiel gegen die SGM Roßwag/Mühlhausen an. „Das ist eine kompakte Mannschaft, aber ziemlich unkonstant – ähnlich wie wir“, schätzt Hilgenberg den Gegner ein. „Manchmal läuft es für uns richtig bescheiden, und es gibt kein Durchkommen. Aber in der vergangenen Saison haben wir im Rückspiel auch mal schnell mit drei, vier Toren geführt und 5:1 gewonnen.“ Spielbeginn am Sonntag ist um 15 Uhr in Roßwag. » mehr

Horrheimerinnen auf Relegationsplatz

10. April 2018
SV Horrheim- FSV Ossweil 4:0 (3:0)
4:0-Sieg der SVH-Kickerinnen in der Regionenliga 2 gegen FSV Oßweil – Tabellenzweiter profitiert von Ausrutschern der Konkurrenz -
Ihr Heimsieg in der Regionenliga 2 hat den Fußballerinnen des SV Horrheim am Sonntag besonders gut getan. Denn während sie mit 4:0 gegen den FSV Oßweil erfolgreich waren, stolperten mit dem VfB Obertürkheim II und dem FSV 08 Bissingen gleich zwei Spitzenmannschaften über vermeintlich leichte Gegner. Der SVH verbesserte sich dadurch vom vierten Rang auf den Aufstiegsrelegationsplatz. „Wir haben das Spiel von Anfang an dominiert“, sagt Trainer Markus Messirek. „Man hat zwar schon am Vormittag gemerkt, dass die Spielerinnen die Wärme nicht mehr so gewöhnt sind. Aber sie haben nichts anbrennen lassen.“ Schon nach fünf Minuten führten die Horrheimerinnen mit 1:0. Romy Bahmer ging über die Außenbahn nach vorne und passte den Ball zu Lena Müller, die vom Eck des 16-Meter-Raums abzog. Eine Viertelstunde später war es Bahmer selbst, die den Ball nach vorne spielte und zum 2:0 abschloss. Ebenfalls noch in der ersten Halbzeit verwertete Luisa Pfeifer, die aus der Abwehr mit nach vorne gelaufen war, einen Abpraller zur 3:0-Führung, die zugleich den Pausenstand bedeutete. Nach dem Seitenwechsel dauerte es lange, bis der SV Horrheim ein letztes Mal zum Erfolg kam. Erst in der 80. Minute bediente Marie Pfaffeneder mit einem langen Ball Bahmer, die allein auf die Torfrau zulief und das Leder ins lange Eck einschob. „Das Spiel hätte noch deutlicher ausgehen können als 4:0“, berichtet Messirek. „Marie hatte einen Schuss an den Außenpfosten und einen, den die Torfrau abgewehrt hat. Und Alani Tiefenbach hat in der zweiten Halbzeit mit einem Schuss die Latte getroffen.“ Chancen der Gästemannschaft hat der SVH-Trainer nicht zu vermelden. „Unsere Torfrau war am Sonntag arbeitslos“, sagt er. Zumindest beinahe, wie er nachschiebt: „Es gab zwei ungefährliche Schüsse aufs Tor, aber die hat Hannah Schmidtke souverän gefangen.“

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert (65. Kim Aichele), Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller, Romy Bahmer, Anna Zündel, Nadine Pfaffeneder (35. Maya Cords), Anna-Lena Collmer (46. Henrike Reinsch), Lena Müller.

VfB lässt im Derby gegen Horrheim Federn

Jan Maier (links) und Mario Werthwein nehmen VfB-Stürmer Qendrim Emini in die Zange. Horrheim gewinnt in Vaihingen mit 2:1.

03. April 2018
VfB Vaihingen - SV Horrheim 1:2 (1:0)
VfB-Trainer Goran Musura haderte nach dem verlorenen Derby mit dem Schiedsrichter. Allerdings längst nicht so sehr wie einige seiner Spieler während der Partie. „Allein in der ersten Halbzeit haben wir drei, vier Gelbe Karten wegen Meckerns bekommen“, ärgert sich Musura. „Und als Edison Cenaj dann in der 50. Minute ,Hand!‘ gerufen hat, nachdem einem Horrheimer im eigenen Strafraum der Ball an die Hand gegangen war, hat er die Gelb-Rote Karte bekommen.“ Das Problem war, dass Cenaj einer derer war, die sich vor der Pause bereits ihre erste Verwarnung eingehandelt hatten. „In der Halbzeitpause hatte ich den Spielern noch gesagt, sie sollen den Schiedsrichter in Ruhe lassen“, sagt Musura. Allerdings gibt er zu: „Das war ein ganz schlechtes Spiel von uns, und trotzdem sind wir mit 1:0 in die Pause gegangen.“ Nach einem Foul an Cenaj verwandelte Qendrim Emini in der 33. Minute den Strafstoß zur Führung für die Gastgeber. Für SVH-Trainer Sergej Hilgenberg, der mit einem angeschlagenen Team ins Spiel gegangen war, kam der Erfolg gestern überraschend. „Wir hatten sogar Sascha Berger ins Tor gestellt, ihn aber in der zweiten Halbzeit durch Andre Faigle ersetzt, weil wir ihn im Feld brauchten“, berichtet Hilgenberg. In der 59. Minute schoss Dominik Haydl nach Doppelpass mit Marius Kohler das 1:1. Der Siegtreffer ging auf das Konto von Berger, der nach Vorarbeit von Mario Werthwein eine Flanke des A-Jugendlichen Hannes Widmann im zweiten Anlauf zum 2:1 verwertete (76. Minute).

SV Horrheim: Sascha Berger – Oliver Seidel, Mario Werthwein, Yücel Bayramoglu (46. Martin Fritz), Jan Rückher (46. Andre Faigle), Philipp Hachtel, Hannes Widmann, Jan Maier, Marius Kohler (31. Modou Gueye), Daniel Stierle, Dominik Haydl.

Sachsenheims Abwehr für SVH nicht zu knacken

31. März 2018
SV Horrheim - SGM Sachsenheim 0:3 (0:1)
Zwar kassierten die Horrheimer bereits in der 9. Minute das 0:1 durch Michael Majer. „Das kann passieren, wenn mit Sascha Berger ein Feldspieler im Tor steht. Er wollte den Ball fangen, doch dann ist er ihm unter dem Arm durchgerutscht“, erklärt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Doch in den ersten 45 Minuten war kaum ein Unterschied zwischen beiden Mannschaften zu sehen. Hilgenberg: „Wir waren gleichwertig. Spielerisch waren wir ganz gut. Uns hat aber der letzte Pass gefehlt. Oder vor dem Abschluss war noch ein Gegenspieler dran.“ Mit zunehmender Spieldauer verloren die Gastgeber aber etwas die Linie, weil Hilgenberg frühzeitig angeschlagene Spieler wieder runternehmen musste. Dies führte auch dazu, dass ein Sachsenheimer direkt nach dem Seitenwechsel im Mittelfelf zwei drei Spieler austanzte. Sein Schuss wurde unglücklich so abgefälscht, dass der Ball Simon Blasig direkt vor die Füße fiel, der nur noch einschieben musste – 2:0 (48.). Nur vier Minuten später sah Paul Arnold die Gelb-Rote Karte. Schiedsrichter Patrick Brenner wertete ein Einsteigen des Horrheimers im eigenen Strafraum als Foul. Den Elfmeter parierte zwar Berger. Doch „danach haben wir auf Dreierkette umgestellt und sind auf Risiko gegangen. Wir wurden allerdings ausgekontert“, erklät Hilgenberg. Majer sorgte in der 58. Minute für den Endstand.

SV Horrheim: Sascha Berger – Oliver Seidel, Mario Werthwein (17. Daniel Stierle), Paul Arnold, Pascal Kohler (44. Roman Striegel), Philipp Hachtel, Florian Brosi, Jan Maier, Marius Kohler (12. Jan Rückher), Felix Abel, Florian Palesch (31. Max Schiefer).

Horrheim gelingt Revanche gegen den Siebten

27. März 2018
SG Leinfelden-Echterdingen - SV Horrheim 1:5 (0:3)
5:1-Sieg gegen Leinfelden-Echterdingen lässt die Hinspielniederlage vergessen -
In der Frauenfußball-Regionenliga 2 hat sich der SV Horrheim mit einem 5:1 (3:0)-Sieg gegen die SG Leinfelden-Echterdingen auf den vierten Platz vorgeschoben. „Ich bin froh, dass wir dieses Rückspiel gewonnen haben“, sagt SVH-Trainer Markus Messirek. „In der Hinrunde haben wir gleich unser zweites Saisonspiel nach dem Aufstieg dort mit 5:6 verloren.“ Dieses Mal verlief das Spiel aus Horrheimer Sicht genau nach Plan. Allerdings wurde die Partie beinahe eine Stunde verspätet angepfiffen, weil der eingesetzte Schiedsrichter nicht kam und die Vereine sich nach einiger Wartezeit auf einen Unparteiischen geeinigt hatten. „Dann hat Lena Müller gleich das 1:0 vorgelegt“, freut sich Messirek. „Es hat noch ein bisschen gebraucht, bis wir das Spiel an uns gezogen haben, aber dann konnte nichts mehr passieren.“ Romy Bahmer legte das 2:0 nach (13. Minute), und Henrike Reinsch verwertete in der 28. Minute einen Eckball von Müller zur 3:0-Pausenführung. „Im Gegensatz zum Spiel gegen Heumaden, wo der Knoten erst nach der Pause geplatzt ist, haben wir dieses Mal gleich von Anfang an getroffen“, freut sich Messirek. Genau so hatte sein Plan ausgesehen, der gut umgesetzt wurde. Einen kurzen Wackler hatte seine Mannschaft lediglich nach dem Seitenwechsel, als die Gastgeberinnen in der 55. Minute auf 1:3 verkürzten. „Kurz danach hat Romy aber das 4:1 geschossen“, berichtet der SVH-Trainer. Müller legte in der 77. Minute ihren zweiten Treffer zum 5:1-Endstand nach.

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach (75. Sabrina Müller), Kerstin Englert, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder (75. Jana Klein), Romy Bahmer, Henrike Reinsch (65. Kim Aichele), Anna Zündel, Nadine Pfaffeneder (70. Maya Cords), Juliane Friedmann, Lena Müller.

Zu viele Fehler in der Abwehr

Arsim Susuri (Mitte) wird von den Horrheimern Florian Palesch (links) und Philipp Hachtel in die Zange genommen.

25. März 2018
SGM SC Hohenhaslach-SV Freudental - SV Horrheim 4:2 (4:0)
Mit einem Sieg gegen den SV Horrheim bleibt die SGM Hohenhaslach/Freudentalauf dem dritten Tabellenplatz der Kreisliga B 7. Bereits in der 7. Spielminute nutzte die SGM einen der mehreren Fehler der Horrheimer Hintermannschaft. Nachdem ein langer Ball des SVH-Torhüters Nicholas Arndt im Mittelfeld abgefangen worden war, verwertete Dardan Marashi einen Ball in die Schnittstelle in einer Eins-gegen-eins-Situation zum 1:0-Führungstreffer. Nach dem Rückstand hatten dann die Horrheimer eine gefährliche Torchanche, bei der Sascha Berger das Tor aus 16 Metern nur knapp verfehlte. Dennoch nutzten die Hohenhaslacher ihre Chancen besser und erhöhten bereits in der 11. Spielminute auf 2:0. Aus 30 Metern erzielte Daniel Nissan mit einem Sonntagsschuss den Treffer. Nun nahmen die Hohenhaslacher das Spiel in die Hand und versuchten, durch mehr Ballbesitz das Spiel unter Kontrolle zu bringen. Nachdem die Gastgeber zwei Großchancen liegen gelassen hatten, probierte Dennis Nissan es in der 32. Minute mit einem Schuss aus der Distanz. Durch einen unglücklichen Patzer des Horrheimer Schlussmanns fand der Ball den Weg zum 3:0 ins Tor. Vor der Halbzeitpause legten die Gastgeber noch einen Treffer nach. In der 36. Minute schnürte Dardan Marashi durch einen Flachschuss ins lange Eck seinen Doppelpack und sorgte für das 4:0. In der zweiten Halbzeit zogen sich die Hausherren ein wenig zurück, was die geplante Aufholjagd der Gäste erschwerte. Dennoch gelang es den Horrheimern, in der 70. Minute nach einem abgefälschten Eckball aus sechs Metern durch Jan Maier auf 1:4 zu verkürzen. Nach schnellem Passspiel im Mittelfeld und einem anschließend tief gespielten Ball nutzte Sascha Berger die Chance im direkten Duell mit dem Hohenhaslacher Torwart zum zweiten Horrheimer Treffer in der 73. Spielminute. Auch sieben Minuten später kamen die Gäste zu einer letzten Chance. Nach einem Freistoß von der rechten Seite köpfte Paul Arnold den Ball aus fünf Metern über das gegnerische Tor. Trotz der Niederlage ist SVH-Trainer Sergej Hilgenberg zufrieden mit der Moral, die sein Team in der zweiten Hälfte bewiesen hat.

SV Horrheim: Nicholas Arndt – Oliver Seidel, Mario Werthwein, Paul Arnold, Pascal Kohler, Philipp Hachtel, Florian Palesch (30. Marius Kohler), Florian Brosi (35. Daniel Stierle), Sascha Berger, Jan Maier, Felix Abel.

Müllers 1:0 lässt Dämme brechen

24. März 2018
SV Horrheim - SGM Sillenbuch/Heumaden 4:0 (0:0)
SVH fertigt Heumaden/Sillenbuch ab -
Es hat Lena Müllers 1:0 benötigt, damit bei den Fußballerinnen des SV Horrheim am Donnerstagabend im Nachholspiel gegen die SGM Sillenbuch/Heumaden der Knoten geplatzt ist. „Man hat gemerkt, es hat irgendwo Klick gemacht“, sagt SVH-Trainer Markus Messirek. „Danach haben die Mädels aufgespielt wie gewohnt. Sie haben wieder Spaß gehabt.“ Am Ende fertigten die Horrheimerinnen den Tabellennachbarn in der Regionenliga 2 mit 4:0 (0:0) ab. 45 Minuten lang fühlten sich die Horrheimerinnen allerdings an Spiele in jüngster Vergangenheit erinnert. „Wir haben das Spiel zwar dominiert und uns auch Chancen rausgespielt. Doch wir haben sie nicht reingemacht“, berichtet Messirek. Die Gäste standen allerdings auch tief und lauerten nur auf Konter. „Unsere Abwehr stand aber gut und hat die meisten Bälle abgefangen“, erklärt der SVH-Übungsleiter. Zwei Mal wurde es jedoch kritisch. Doch Hannah Schmidtke im Horrheimer Gehäuse entschärfte die Schüsse souverän. Kurz nach Wiederanpfiff überwand Lena Müller dann zum ersten Mal Marina Samparidou im Kasten der Gäste. Nach einem Pass in die Tiefe von Maya Cords lupfte Müller den Ball über die Torfrau (54. Minute). Der Blockadelöser. „Gott sei Dank“, sagt Messirek und legt nach: „Nach dem 1:0 ist es bei allen leichter gelaufen.“ Zwölf Minuten darauf erhöhte Romy Bahmer auf 2:0 (66.). Müller ließ in der 77. Minute das 3:0 folgen. Und Bahmer stellte nach 86 Zeigerumdrehungen den Endstand her. „Alle Tore sind nach dem gleichen Prinzip gefallen. Wir haben die Angriffe im Mittelfeld sauber rauskombiniert und dann den Pass in die Tiefe souverän versenkt“, freut sich SVH-Trainer Messirek.

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Luisa Pfeifer, Romy Bahmer, Maya Cords (80. Jana Klein), Anna Zündel, Nadine Pfaffeneder, Juliane Friedmann (60. Kim Aichele), Anna-Lena Collmer (54. Ayla Tiefenbach), Lena Müller.

Spielleiter dringend gesucht

24. März 2018
Jahreshauptversammlung des SV Horrheim – Lauftreff gut besucht - Dieses Jahr war die Enttäuschung groß, dass noch weniger Besucher zur Hauptversammlung des SV Horrheim gekommen sind, als im Vorjahr. Die Verantwortlichen können das Desinteresse nicht verstehen, heißt es in dem Bereicht des Sportvereins. » mehr

SVH belohnt sich gegen Bissingen nicht

17. März 2018
SV Horrheim - FSV 08 Bissingen 2:3 (0:2)
Es sollte nicht sein: In der Frauenfußball-Regionenliga 2 hat der SV Horrheim am Donnerstag gegen den FSV 08 Bissingen mit 2:3 (0:2) verloren. „Wir hatten kein Glück. Denn wir haben ein Bombenspiel gemacht. Unsere Leistung war von der ersten Sekunde bis zur Nachspielzeit hochkonzentriert. Wir haben uns selbst bewiesen, dass wir eigentlich in die Spitzengruppe gehören“, lobt Trainer Markus Messirek sein Team. Schon in den ersten 45 Minuten hätten die Gastgeberinnen eigentlich treffen müssen. Doch Romy Bahmer und Marie Pfaffeneder prüften nur die Standfestigkeit des Torgestänges. „Und ein Mal hat die Bissinger Torfrau einen Schuss gerade noch rausgefischt“, berichtet Messirek. Zum fehlenden Glück kam dann noch Pech hinzu. „Wir haben uns drei Fehler geleistet, die die Bissingerinnen gnadenlos ausgenutzt haben“, sagt der SVH-Trainer. Nach einem Fehlpass von Anna Zündel erzielte Marie Fischer das 1:0 (11. Minute). Bei einem Fehlpass von Luisa Pfeifer war Lea Pfeiffer zur Stelle – 2:0 (40.). Die Horrheimerinnen kamen aber durch Pfaffeneder nach einem Eckball (50.) und Lena Müller auf Zuspiel von Bahmer (78.) zum Ausgleich. „Doch bei einem Freistoß von Janina Ferndandez Sanchez hatte unsere Torfrau Hannah Schmidtke den Ball eigentlich schon sicher und ließ ihn dann doch durch die Handschuhe rutschen“, erklärt Messirek. Das bedeutete den 3:2-Endstand für 08.

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Luisa Pfeifer (60. Kim Aichele), Marie Pfaffeneder, Romy Bahmer, Anna Zündel, Nadine Pfaffeneder, Juliane Friedmann, Anna-Lena Collmer, Lena Müller.

Kantersieg gegen den Vorletzten

13. März 2018
MTV Stuttgart - SV Horrheim 2:8 (0:3)
„Das war ein wichtiger Sieg für den Kopf“, freut sich Markus Messirek über das 8:2 des SV Horrheim gegen den MTV Stuttgart. Der Trainer der Horrheimer Fußballerinnen ist zuversichtlich, dass sein Team nach dem Sieg gegen den Vorletzten der Regionenliga 2 jetzt voll motiviert in das Spitzenspiel gegen den Dritten FSV 08 Bissingen am Donnerstag geht. „Es war schon deutlich“, fasst Messirek das Spiel von Sonntag zusammen. „Die anderen sind zwei Mal vors Tor gekommen und haben daraus ihre beiden Tore gemacht. Das war das 1:3 nach einem Konter und das 2:8 nach einem Eckball.“ Und kurz vor der Pause hatte Justine Maurer durch ein Eigentor auf 3:0 für Horrheim erhöht. Bis dahin hatten Marie Pfaffeneder (12. Minute) und Lena Müller (35.) selbst schon die Grundlage für einen klaren Sieg gelegt. „88 Minuten lang war es ein Spiel auf ein Tor“, berichtet Messirek. „Von der Spannung her war es kein tolles Spiel. Dafür waren wir von Anfang an zu dominant auf dem Platz.“ Nachdem die Horrheimerinnen kurz nach dem Seitenwechsel den Anschlusstreffer hatten hinnehmen müssen (48.), sorgten Alani Tiefenbach und Anna-Lena Collmer mit ihrem Doppelschlag für die Vorentscheidung (61. und 66.). Dem 5:1 ließ Romy Bahmer noch einen lupenreinen Hattrick folgen (75., 81. und 88.), ehe in der 89. Minute ein Eckball der Gastgeberinnen für den Endstand von 8:2 für Horrheim sorgte. Dem Ziel, nach der Winterpause möglichst schnell zu den Spitzenplätzen der Regionenliga aufzuschließen, ist die Elf von Trainer Messirek damit ein Stück näher gekommen. Ein Sieg gegen den Dritten aus Bissingen am Donnerstag (19.30 Uhr) in Horrheim soll folgen. Messirek: „Ich hoffe, dass an dem Abend alle fit sind und auch vom Kopf her ein gutes Spiel machen können.“

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Romy Bahmer, Maya Cords (30. Nadine Pfaffeneder), Anna Zündel (70. Henrike Reinsch), Juliane Friedmann (67. Kim Aichele), Anna-Lena Collmer, Lena Müller.

Kurz vor Schluss zwei Punkte verloren

Alani Tiefenbach (am Ball) hat mit dem SVH die Führung nicht ins Ziel gerettet.

06. März 2018
SV Horrheim - TSVgg Plattenhardt 2:2 (1:0)
SVH führt bis zur 89. Minute gegen Plattenhardt – Bruch im Spiel nach Schien- und Wadenbeinbruch
- Die Fußballerinnen des SV Horrheim haben in der Regionenliga 2 das Ziel, möglichst bis zum Saisonende oben mitzuspielen. Bis zur vorletzten Minute des Heimspiels gegen den Dritten TSVgg Plattenhardt hat Horrheim am Sonntag mit 2:1 geführt. Dann kassierte der SVH den Ausgleich zum 2:2-Endstand. Nach dieser Punkteteilung steht die Elf von Trainer Markus Messirek auf Rang sechs. Allerdings waren es besondere Umstände, die dem späten Ausgleichstreffer vorausgegangen waren. „Zehn Minuten vor Schluss hat sich eine Spielerin von Plattenhardt das Schien- und Wadenbein gebrochen“, berichtet Messirek. „Sie war mit ihrem Fuß am Rasen hängengeblieben. Wir haben dann Rettungswagen und Notarzt gebraucht.“ Das bedeutete beinahe eine Stunde Zwangspause für beide Mannschaften. „Als der Schiedsrichter dann nochmal angepfiffen hat, waren die Mädels durch den Wind.“ Dass Plattenhardt den Ausgleich noch geschossen hat, ist für die Ambitionen der Horrheimerinnen zwar ärgerlich, laut Trainer aber nicht unverdient. „Das war in Ordnung so, der eine Punkt ist gerecht“, sagt Messirek. „Das 2:2 war sauber rausgespielt. Justine Straub hat den Ball im Eins-gegen-eins mit unserer Torfrau Hannah Schmidtke reingeschoben.“ Zunächst hatten aber die Gastgeberinnen auf dem Horrheimer Rasenplatz gleich doppelt vorgelegt. Marie Pfaffeneder flankte in der 18. Minute den Ball in den Strafraum, wo Lena Müller zum 1:0 einschoss. Das 2:0 fiel nach Vorarbeit von Lena Müller durch einen sauberen Schuss von Romy Bahmer. „Dann haben wir leider das 1:2 gekriegt. Das war ein klassischer Konter“, berichtet Messirek. „In unserer Vorwärtsbewegung wurde der Ball abgefangen, die Abwehr überlaufen und dann das Leder reingeschoben.“ Die ganze Zeit über sei es ein Spiel auf Augenhöhe gewesen, sagt der SVH-Trainer über die Partie. „Von der Spielweise her bin ich sehr zufrieden. Wir waren am Sonntag sehr gut drauf. Meine Mädels haben die wenigen Chancen, die sie hatten, gleich gut verwertet.“ Schon morgen Abend müssen die Horrheimerinnen wieder ran. Da spielen sie in der zweiten Runde des Bezirkspokals auswärts gegen den SV Salamander Kornwestheim. „Unsere Chancen stehen nicht schlecht“, sagt Messirek. „Viel wichtiger ist mir aber das Spiel am Sonntag gegen den MTV Stuttgart.“

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder (55. Henrike Reinsch), Sabrina Müller (65. Selina Müller), Romy Bahmer, Maya Cords, Anna Zündel, Juliane Friedmann, Lena Müller.

SVH sieht sich gut gerüstet für die drei Topspiele

17. Februar 2018
SVH-Fußballerinnen empfangen innnerhalb von zehn Tagen die Spitzenteams der Regionenliga
- „Ich bin guter Dinge, dass wir was holen“, sagt Markus Messirek. Der Trainer der Fußballerinnen beim SV Horrheim hat mit seiner Mannschaft gleich nach der Winterpause drei starke Gegner vor sich. Innerhalb von zehn Tagen geht es gegen den Zweiten, Dritten und Vierten der Regionenliga 2. An diesem Sonntag um 11 Uhr empfängt der SVH den Dritten, die TSVgg Plattenhardt. » mehr

Winter-Transfer beim SVH

01. Februar 2018
Beim SV Horrheim kann Trainer Sergej Hilgenberg künftig auch auf Hannes Widmann zurückgreifen. Der Jugendspieler hatte seinen Verein vor ein paar Jahren in Richtung FSV 08 Bissingen verlassen, dann ein halbes Jahr in Heimsheim gespielt und will sein letztes halbes Jahr A-Junioren wieder in der heimischen Spielgemeinschaft mit dem TSV Ensingen verbringen. „Im Sommer kommen dann ein paar A-Jugendliche raus“, freut sich Hilgenberg, der über den Winter keine weiteren Wechsel zu verzeichnen hat. Zugänge: Hannes Widmann (TSV Heimsheim A-Junioren). Abgänge: Keine.

42. IVV Volkswandertag des Sportvereins Horrheim

Selbst aus dem Elsaß kommen die Wanderfreunde.

28. Januar 2018
Die wahrscheinlich größte Teilnehmergruppe beim 42. IVV Volkswandertag hatte vermutlich auch die längste Wegstrecke bis nach Horrheim zurückzulegen: Ein Bus mit 50 Wanderern ist am Sonntag eigens aus Herrlisheim, nördlich von Straßburg, angereist, um an der jährlichen Veranstaltung des SV Horrheim teilzunehmen. Die Organisatoren hatten wieder drei Wanderrouten zur Auswahl gestellt: über sechs, elf und 20 Kilometer. Der Weg führte alle Teilnehmer zunächst von der Mettertalhalle in Richtung Hohenhaslach, am Weingut Faigle vorbei zum Benzlesriedsee, wo die erste Kontrollstelle aufgebaut war. Durch die Weinberge ging es dann wieder zurück zum Ausgangspunkt – sofern man die kürzeste Wegstrecke gewählt hatte. Wer einen größeren Bewegungsdrang verspürte, der konnte weiter Richtung Gündelbach marschieren, an den Seewaldseen vorbei bis zum Steinbachhof, wo die Wanderer sich einen weiteren Stempel abholen konnten. Ganz Ausdauernde schlugen von dort noch eine zusätzliche Schleife nach Gündelbach und zur dritten Kontrollstelle am Hamberger See und machten so die 20 Kilometer voll. Bis zum Mittag waren zwischen 800 und 900 Starterkarten verkauft, wie Rainer Götz, der erste Vorsitzende des SV Horrheim zufrieden feststellte. Die ersten Gäste standen dabei schon um 6.30 Uhr, eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn, vor der Halle und tranken einen ersten Kaffee. Insgesamt dürften sich wieder etwa 1100 Teilnehmer ihre Wanderschuhe geschnürt haben, schätzte Götz. In der Mettertalhalle füllten viele Besucher anschließend ihre Energiereserven wieder auf: bei Gulaschsuppe, Maultaschen oder paniertem Schnitzel. Manch einer ließ auch das Wandern ganz sein und schritt gleich zu Tisch.

Die Vorstandschaft des SV Horrheim, möchte sich auf diesem Wege, bei allen Helfern/innen, recht herzlich für Ihre Unterstützung beim 42. IVV Volkswandertag bedanken. Vielen Dank auch für die zahlreichen, wunderbaren Torten und Kuchen Spenden.

Es grüßt die SVH Vorstandschaft

Binokelturnier an Dreikönig

von links nach rechts: Benjamin Knäble, Felix Frommer, Kevin Brodbeck, Adolf Leucht, Edmund Aisenbrey, Willi Bauer, Karl Öhler und Rainer Götz.

09. Januar 2018
Der Sportverein Horrheim hat – inzwischen schon traditionell am Dreikönigstag – sein 11. Binokelturnier im Vereinsheim veranstaltet. Zu den Stammspielern – darunter immerhin zwölf Damen – konnte Rainer Götz (re.) auch neue Spieler begrüßen. Das Turnier wurde mit 42 Teilnehmern eröffnet. Die Binokelfreunde waren in drei Serien zu je zwölf Spielen in Aktion und die Punkte wurden mit viel Engagement erspielt. Den ersten Platz belegte Willi Bauer mit 6630 Punkten. Zweiter wurde Adolf Leucht (6530). Den dritten Platz erspielte sich Edmund Aisenbrey mit 6420 Punkten, auf den vierten Platz mit 6350 Punkten spielte sich Moritz Bizner, Benjamin Knäble wurde mit 6160 Punkten Fünfter. Den sechsten Platz teilten sich Felix Frommer und Kevin Brodbeck. Letzter beim Turnier wurde Karl Öhler, er wurde zum Schwarzwurstkönig ernannt.

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