Berichte 2019

Collmer trifft bei SVH-Sieg doppelt

16. April 2019
FSV Ossweil - SV Horrheim 1:3 (1:1)
Messirek-Elf endlich wieder siegreich -
Drei Niederlagen in Folge haben die Fußballerinen des SV Horrheim in der Frauenfußball-Regionenliga 2 in Kauf nehmen müssen. Da die Schützlinge von Trainer Markus Messirek damit praktisch alle Chancen auf den Aufstieg verspielt haben, ging der SVH-Übungsleiter relativ entspannt in die Begegnung beim FSV Oßweil. „Die Mannschaft war so motiviert. Da hatte ich keine Angst, dass wir das Spiel verlieren.“ Und seine Mannschaft gab ihm auch keinen Anlass. Von der ersten Minute an machten die Horrheimerinnen Druck und gewannen letztlich mit 3:1 (1:1). Dennoch waren es die Gastgeber, die nach sechs Minuten ein Zeichen setzten. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld wurden die Horrheimerinnen wie auch schon in der vergangenen Woche ausgekontert – 0:1 durch Jana Maren Müller. Die Gäste ließen sich von diesem frühen Rückstand aber nicht aus der Ruhe bringen und waren weiterhin die dominierende Mannschaft. Messirek äußerte aber auch seinen Unmut über die Spielweise der Oßweilerinnen: „Das war jetzt schon das dritte Spiel in Folge, bei dem die Gegner sich einfach nur hinten reinstellen und auf Konter warten.“ Nach 29 Minuten klingelte es dann jedoch im Kasten der defensiv eingestellten Gastgeberinnen. Ein Eckball von Lena Müller fand Anna-Lena Collmer, die den Rückstand egalisierte – 1:1. Sieben Minuten nach dem Seitenwechsel war es dann erneut Collmer, die ihren Doppelpack schnürte und für den 2:1-Führungstreffer sorgte. Nach Marie Pfaffeneders Flanke von rechts knipste die Horrheimerin per Direktabnahme. In der zweiten Minute der Nachspielzeit machte die Messirek-Elf dann den Deckel drauf. Lena Müller wurde von Sabrina Müller angespielt und ließ FSV-Torhüterin Sandra Ludwig bei ihrem Distanzschuss aus rund 20 Meter vor dem Gehäuse keine Chance – 3:1 (90.+2). Der Sieg hätte für den SVH sogar noch höher ausfallen können. Aber entweder war der Pfosten des Tors der Gastgeberinnen im Weg oder die Horrheimerinnen waren im Strafraum einen Schritt zu spät. „Der Sieg heute geht völlig in Ordnung. Wir hatten das Spiel im Griff“, sagte Messirek.

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Sabrina Frommeld, Kerstin Englert, Cheyenne Kust (85. Juliane Friedmann), Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller, Henrike Reinisch (88. Alena Sinn), Nadine Pfaffeneder, Anna-Lena Collmer, Lena Müller.

SVH holt deutlichen Sieg gegen Riexingen II

Sascha Berger (vorne) kreuzt geschickt den Laufweg von Johannes Westphal, so dass der Riexinger den Horrheimer zu Fall bringt.

14. April 2019
SV Horrheim - SGM Riexingen II 5:2 (0:1)
„Wir wollten durch Mittelfeldpressing immer wieder die Bälle erobern und dann durch Pässe in die Tiefe gefährlich werden“, erklärt Horrheims Spielrtrainer Sergej Hilgenberg. Die Umsetzung des Plans lief in der ersten Halbzeit gut, dennoch wurden die Gastgeber vor dem Riexinger Tor nicht gefährlich. „Wir kamen oft auf die Außenbahnen, aber unser letzter Ball kam nie an“, berichtet Hilgenberg. In der 34. Minute wurde ein Riexinger Angreifer durch einen langen Ball im gegnerischen Strafraum in Szene gesetzt. Nach einer schnellen Finte wurde er dann von Markus Bäuerle durch einen kurzen Kontakt zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Luis Buchenroth – 1:0. „Wir sind nach dem Rückstand ein wenig aus dem Konzept gekommen“, sagt Hilgenberg. „In der Halbzeitpause habe ich meinen Spielern dann mitgegeben, dass sie geduldiger sein müssen und ein wenig Ruhe ins Spiel bringen sollen“. Bereits in der 53. Minute gelang den Gastgebern dann der Ausgleich. Emil Arnold kam nach einem Eckball am Fünfmeterraum zum Kopfball und nickte ins kurze Eck ein. Nur zwei Minuten später drehten die Horrheimer das Spiel. Joshua Krone wurde auf der rechten Außenbahn in Szene gesetzt und legte den Ball in die Mitte auf Sascha Berger, der auf 2:1 stellte. In der 61. Minute beleidigte SGM-Torwart Marcel Mutz einen gegnerischen Spieler im eigenen Strafraum. Der Schiedsrichter entschied auf Rote Karte für den Schlussmann und Elfmeter für die Heimmannschaft. Den Strafstoß verwandelte Alexander Heine zum 3:1. In der 70. Minute zog Florian Brosi von der linken Seite in den Riexinger Trafraum rein und kam zum Schuss. Da der Ball abgefälscht wurde, fand er den Weg ins lange Eck des Riexinger Tores – 4:1. Trotz Unterzahl kamen die Riexinger in der 76. Minute zum Anschlusstreffer. Agostino Toscano ließ im Horrheimer Strafraum zwei Gegenspieler stehen und vollstreckte ins lange Eck. Den Schlusspunkt der Partie setzte Sascha Berger mit seinem zweiten Treffer zum 5:2. „Ich kann heute gar nichts kritisieren, da wir eine geschlossene und gute Mannschaftsleistung gezeigt haben“, fasst Hilgenberg zusammen.

SV Horrheim: Christian Aspiron – Emil Arnold (77. Jonas Hachtel), Alexander Heine (70. Andre Faigle), Marco Burkhardt, Paul Arnold, Florian Brosi, Mario Vehlgut (35. Sergej Hilgenberg), Sascha Berger, Daniel Stierle, Joshua Krone, Markus Bäuerle.

Hilgenberg: "Bei uns ist im Moment der Wurm drin"

07. April 2019
TSV Großglattbach - SV Horrheim 2:1 (1:0)
Zu Beginn der Partie kamen beide Mannschaften gut ins Spiel. In der 15. Minute war Joshua Krone, der die Führung für die Horrheimer nach einem Lattenschuss knapp verpasste. Auch die Großglattbacher hatten ein paar Szenen im gegnerischen Strafraum, die sich aber nicht zu größeren Chancen entwickelten. In der 24. Minute spielte Jakob Nabrotzki einen hohen Ball in den Horrheimer Strafraum. Dort wartete Marvin Prohaska, der aus zehn Metern zur Führung der Gastgeber einnickte. Dannach war es dann Philipp Rank, der die Chance hatte, den Vorsprung seiner Mannschaft auszubauen, aber in der Eins-gegen-eins-Situation an SVH-Torwart Christian Aspiron scheiterte. Kurz nach dem Seitenwechsel gelang den Horrheimern dann der Ausgleich. Ein hoher Ball wurde mit dem Kopf auf Daniel Stierle abgelegt, der „einen Strich in den Winkel“, wie TSV-Trainer Martin Kern das Tor beschrieb, aus 25 Metern abgelassen hatte und so für das 1:1 sorgte. Nach dem Gegentreffer war es dann Prohaska, der ebnso wie sein Mitspieler Rank alleine vor dem Tor an Aspiron scheiterte und die erneute Führung liegen ließ. In der 71. Minute wurde Prohaska dann im gegnerischen Strafraum von der Seite zu Fall gebracht, was einen Elfmeter für die Gastgeber nach sich zog. Diesen verwandelte Nabrotzki ins rechte untere Eck und sorgte somit auch für den 2:1-Endstand. „Wir haben von den Torchancen her verdient gewonnen. Spielerisch waren die Horrheimer aber besser“, fasst Kern zusammen. „Bei uns ist im Moment der Wurm drin, auch wegen den ganzen Verletzungen, die nicht weniger werden. Ich hoffe das ein paar Spieler in der nächsten Zeit zurückkommen werden“, erklärt SVH-Spielertrainer Sergej Hilgenberg.

SV Horrheim: Christian Aspiron – Emil Arnold, Thomas Trinkl, Niklas Hachtel, Paul Arnold, Florian Brosi, Marius Kohler (22. Philipp Hachtel), Daniel Stierle, Joshua Krone, Mario Vehlgut, Sascha Berger (56. Oliver Seidel).

Roßwag/Mühlhausen holt glücklichen Sieg

Clemens Rinderknecht (rechts) holt mit der SGM Roßwag/Mühlhausen einen hart erkämpften Sieg im Topspiel gegen den SV Horrheim um Emil Arnold.

31 März 2019
SV Horrheim - Roßwag/Mühlhausen 0:1 (0:0)
„Der SGM reicht im Spiel beim SV Horrheim eine Torchance zum 1:0-Erfolg - die Horrheimer waren die gesamte erste Halbzeit spielbestimmend“, erklärt SGM-Trainer Ulli Stengel. Dennoch gelang es den Gastgebern nicht, zum Torerfolg zu kommen, auch wenn einige Chancen vorhanden waren. „Wir haben uns immer wieder über unsere Flügelspieler Joshua Krone und Florian Brosi freigespielt und sind dann in den Strafraum reingezogen“, erklärt SVH-Spielertrainer Sergej Hilgenberg. In der 25. Minute kam Felix Abel aus 20 Metern zum Schuss und scheiterte an der Latte des gegnerischen Tores. „Die Horrheimer haben aggressiver als wir gespielt und haben immer wieder unseren Spielaufbau zerstört“, berichtet Stengel. „Deshalb haben wir in der Halbzeitpause umgestellt, die Defensive verstärkt und drei Mal gewechselt“, fährt Stengel fort. In der 51. Minute eroberte Tim Zipperle den Ball im Mittelfeld und steckte das Spielgerät auf Michael Theilmann durch. Dieser legte nach einem kurzen Dribbling quer auf Adrian Böhme, der aus zehn Metern das 1:0 für die Gäste markierte. „Es war unser einziger gut ausgespielter Angriff im gesamten Spiel“, berichtet Stengel. Im weiteren Spielverlauf kamen beide Mannschaften kaum noch zu nennenswerten Chancen, wodurch es beim 0:1 blieb. „Das einzige Positive in diesem Spiel war, dass wir hinten sicher standen. Unser Spielaufbau war eine Katastrophe“, fasst Ulli Stengel aus Sicht der SGM zusammen. „Wir haben eine gute Leistung gezeigt, können uns im Endeffekt aber nichts davon kaufen“, zieht Sergej Hilgenberg als Fazit.

SV Horrheim: Christian Aspiron – Thomas Trinkl, Marco Burkhardt, Philipp Hachtel (34. Paul Arnold), Florian Brosi, Jan Maier, Marius Kohler (10. Emil Arnold), Daniel Stierle, Joshua Krone, Mario Vehlgut (78. Markus Bäuerle), Felix Abel (68. Alexander Heine).

Nur eine Chance erspielt und vergeben

Horrheims Anna-Lena Collmer (Mitte) setzt sich gegen Lisa Schmidt durch, doch am Ende baut die SGM Heumaden/Sillenbuch/Eintracht ihren Vorsprung an der Tabellenspitze.

27 März 2019
SV Horrheim - SGM Heumaden/Sillenbuch/Eintracht 0:2 (0:0)
Im Spitzenspiel der Regionenliga 2 haben die Fußballerinnen des SV Horrheim mit 0:2 das Nachsehen gehabt. Der Dritte kam gegen Tabellenführer SGM Heumaden/Sillenbuch/Eintracht nur ein Mal brandgefährlich vors Gästetor. Zwei Fehler begünstigten schließlich die beiden Gegentore. „Wir hatten 90 Prozent vom Spiel und haben fast ständig auf deren Hälfte gespielt“, berichtet SVH-Trainer Markus Messirek von einer aus seiner Sicht recht einseitigen Partie. „Aber bei uns hat der letzte Druck gefehlt, der letzte Biss, die Tore zu machen.“ Denn dafür, dass die Spielgemeinschaft aus dem Stuttgarter Süden Spitzenreiter der Liga ist, hat sie sehr verhalten gespielt. „Die haben das aber clever gemacht“, sagt Messirek über die Spielweise der Stuttgarterinnen. „Bis zum 16-Meter-Raum haben wir immer gut Platz gehabt. Aber dann sind sie mit cleveren zehn Leuten hinten drin gestanden und haben verteidigt.“ Hin und wieder wurden lange Bälle nach vorne geschlagen und Konterangriffe versucht. Doch ansonsten habe sich der Tabellenführer auf eine gute Defensivarbeit konzentriert. Als die Partie gerade mal fünf Minuten alt war, kamen die Horrheimerinnen zu ihrer größten Möglichkeit. Marie Pfaffeneder nahm einen Pass von Romy Bahmer an und schoss aufs Tor. SGM-Schlussfrau Marina Sampanidou parierte, doch Bahmer kam an den Abpraller. „Sie hat aufs leere Tor geschossen, aber eine Abwehrspielerin ist mit dem Fuß gerade noch an den Ball gekommen“, berichtet Messirek. „Fünf Zentimeter weiter links, und der Ball wäre drin gewesen.“ Die vertane Chance fuchst den Übungsleiter im Nachhinein umso mehr, weil keine weitere in dieser Güte folgte. „Außerdem wäre der Spielverlauf ganz anders gekommen, wenn wir so kurz nach dem Anpfiff getroffen hätten“, ist sich der SVH-Trainer sicher. So musste er mit ansehen, dass einer der Konterversuche der Stuttgarter Spielgemeinschaft in der ersten Halbzeit sein Ziel fand. „Mehrere Schüsse hat unsere Torfrau Hannah Schmidtke entschärft“, sagt Messirek. „Das waren zwei, drei Hundertprozentige, die sie super pariert hat.“ Dann führte der Konter von Rebecca Schönherr in der 28. Minute zur 1:0-Gästeführung, der die Horrheimerinnen fortan hinterherliefen. In der 62. Minute fingen sie sich das zweite Gegentor ein. „Nach einem Eckball haben wir den Ball nicht rausbekommen“, berichtet der der SVH-Übungsleiter. Hannah Gehrke bedankte sich und schoss sauber zum 2:0-Endstand ein. „Trotz der Niederlage war es eine gute Mannschaftsleistung von uns“, sagt Messirek. „Es wurde gut umgesetzt, was wir vorgegeben haben.“ Und kurz nach dem 0:2 wechselte er Juliane Friedmann ein, um mit drei Spitzen vielleicht noch zum Punkt zu kommen. „Da haben wir aufgemacht“, berichtet der SVH-Trainer. Belohnt wurden die Gastgeberinnen nicht mehr. Zehn Minuten später musste Romy Bahmer verletzt vom Platz. „Sie hat sich eine Knieverletzung geholt“, sagt Messirek. „Wir wissen aber noch nicht, was genau passiert ist.“

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Sabrina Frommeld, Kerstin Englert, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (65. Juliane Friedmann), Romy Bahmer (75. Jennifer Conradt), Anna Zündel, Nadine Pfaffeneder, Anna-Lena Collmer, Lena Müller.

Mannschaft war noch müde vom Spiel gegen Vaihingen

24. März 2019
FVR Sersheim - SV Horrheim 2:0 (2:0)
„Ich bin sehr positiv überrascht, dass meine Mannschaft eine solche Reaktion auf das Spiel gegen Riexingen II gezeigt hat. Und dann auch noch im Derby. Ein rundum perfekter Tag also“, resümiert der Trainer des VfR Sersheim, Francesco Antonaci, nach der Partie. Nicht nur über den Sieg seiner Mannschaft über den SV Horrheim freut er sich, sondern auch, dass das 1:0 durch Emre Eren in der 18. Minute durch einen Fallrückzieher gefallen ist. Das muss auch sein Trainerkollege Sergej Hilgenberg vom SVH anerkennen: „Wir haben am Anfang nicht ins Spiel gefunden. Meine Mannschaft war noch müde vom Spiel gegen Vaihingen. Wir hatten fünf Verletzte aus der Startformation und am Ende auch einfach keinen fittenSpieler mehr auf der Bank.“ Auch wenn das zweite Tor in der 29. Minute durch Fabian Antoni auf einen Rückpass zum gegnerischen Torwart gefolgt sei, macht Hilgenberg dem Schiedsrichter keinen Vorwurf. „Wir haben definitiv mehr Fehler gemacht als der Schiedsrichter. Ich bin nicht zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. An einem solchen Tag, an dem die Sersheimer nicht viel besser sind als wir, musst du den Gegner dann eben auch mal schlagen“, ärgert er sich. Antonaci hingegen ist vollstens zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir waren richtig eingestellt auf das Derby. Die Abwehr stand kompakt, so dass wir gerade einmal eine wirkliche Chance in Halbzeit eins zugelassen haben. Spielerisch und kämpferisch war die Leistung meiner Mannschaft herausragend. Es war wichtig, ein Zeichen zu setzen. Gerade in dem für unsere Fans so wichtigen Spiel gegen Horrheim“, freut sich der Coach.

SV Horrheim: Christian Aspirion – Emil Arnold, Pascal Kohler (18. Sascha Berger), Marco Burkhardt, Paul Arnold, Philipp Hachtel, Florian Brosi, Marius Kohler, Daniel Stierle (32. Alexander Heine), Mario Vehlgut (34. Markus Bäuerle), Felix Abel.

SVH überzeugt als Team

Horrheims Florian Brosi (links) – hier bei der Flanke gegen Vaihingens Rosario Belluardo – hat den SVH beim 2:0 gegen den VfB in Führung gebracht.

22. März 2019
VFB Vaihingen - SV Horrheim 0:2 (0:0)
Der SV Horrheim hat seine vielleicht letzte Chance genutzt, nicht vorzeitig aus dem Aufstiegsrennen in der Fußball-Kreisliga B 7 herauszufallen. Bei einer Niederlage beim VfB Vaihingen wäre der Rückstand auf die Spitze wahrscheinlich nicht mehr aufzuholen gewesen. Doch durch das 2:0 im Nachholspiel am Mittwochabend am unteren Egelsee schob sich der SVH an den jetzt punktgleichen Vaihingern vorbei auf Platz drei. „Ich habe mein Team noch nie so stark gesehen – vor allem in der zweiten Halbzeit“, freut sich SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Die erste knappe halbe Stunde gehörte den Gastgebern. „Die Vaihinger sind mit viel Selbstvertrauen, mit einem breiten Kreuz aus der Kabine gekommen. So haben sie auch gespielt“, zollt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg dem Gegner Respekt, ergänzt aber: „Wir waren dagegen unsicher, wo für uns die Reise hingehte – vor allem nach dem 1:1-Unentschieden gegen Markgröningen am letzten Sonntag. Wir hatten auch zu viel Respekt.“ Doch gefährlich wurde es vor dem Kasten der Horrheimer praktisch nicht. Doch Mitte der ersten Halbzeit übernahmen die Gäste das Kommando. „Mit der Zeit haben wir das Spiel verschleppt und haben die Zweikämpfe nicht mehr richtig angenommen“, moniert VfB-Spielertrainer Sven Adamovic. „Dadurch haben wir die Horrheimer ins Spiel gebracht.“ Dazu kam, dass sich die Gäste langsam auf die Taktik der Vaihinger eingestellt hatten, die die Mitte offen ließen, um die Horrheimer zu locken und dann auf Ballgewinne zu gehen. Ein Freistoß von Thomas Trinkl, an dem zwei Horrheimer im Strafraum knapp vorbeirutschten, brachte erstmals Gefahr für den Kasten von VfB-Schlussmann Fabrizio di Secli. Brenzlig wurde es im Strafraum der Vaihinger auch, als Marius Kohler nachsetzte, als sich Di Secli und die VfB-Innenverteidigung nicht einig waren. Kurz vor der Pause hatten die Gastgeber dann Glück, dass es keinen Strafstoß gegen sie gab. Nach einem Doppelpass mit Marius Kohler war Daniel Stierle frei durch. Trotz eines Remplers ließ sich der Horrheimer aber nicht fallen, lupfte den Ball aber über Di Secli knapp neben den Kasten. Hilgenberg: „Wenn sich Daniel fallen lässt, ist das ein Elfmeter.“ Nach dem Seitenwechsel hatte dann Rosario Belluardo die Vaihinger Führung auf dem Fuß. Philipp Hachtel stellte aber bei seinem Comeback nach langer Verletzungspause im eigenen Strafraum seinen Körper rein und verhinderte so die Torchance, was zu Diskussionen führte. „Für mich war das ein regelkonformes Einsteigen und der entscheidende Zweikampf im Spiel“, erklärt Hilgenberg. Adamovic sieht es dagegen anders: „Ich hätte den Elfmeter gepfiffen.“ Im direkten Konter schob Florian Brosi den Ball knapp am Vaihinger Gehäuse vorbei. Zwei Minuten später machte er es dann besser. Nachdem Stierle in die Schnittstelle durchgesteckt hatte, war Brosi alleine vor Di Secli und schob den Ball zum 1:0 ein (57. Minute). „Diese zwei Szenen – dass der VfB nicht in Führung gegangen ist und dann kurz darauf das 0:1 hinnehmen musste – waren so ein bisschen der Knackpunkt“, berichtet Hilgenberg. Den Sack zu machte Marius Kohler in der 66. Minute nach einer Balleroberung von Stierle. Zu diesem Zeitpunkt waren die Vaihinger schon nur noch zu zehnt. Bernhard Bossert sah nach einem taktischen Foul seine zweite Gelbe Karte. Und die Horrheimer hätten nachlegen können. Marius Kohler und Marius Vehlgut ließen aber weitere gute Möglichkeiten liegen. „Ich musste erst einmal schlucken. Man kann verlieren, aber nicht so“, war Adamovic bedient. „Eigentlich sind wir von den Einzelspielern besser. Aber es geht nur über die Mannschaft. Und die waren wir nicht, aber Horrheim.“ Wermutstropfen gab es zudem noch für beide Trainer. Bereits nach rund einer Viertelstunde musste Hilgenberg Hannes Widmann runternehmen. Er hatte sich eine Knöchelverletzung zugezogen. „Für ihn finde ich es besonders schade. Ich würde fast die drei Punkte eintauschen, wenn er sich nicht verletzt hätte. Vom Potenzial könnte er der beste Spieler der Klasse sein. Er ist aber, seit er bei den Aktiven ist, dauernd verletzt“, erklärt der SVH-Trainer.

SV Horrheim: Christian Asprion – Pascal Kohler, Marco Burkhardt, Paul Arnold, Thomas Trinkl, Hannes Widmann (16. Mario Vehlgut, 53. Sascha Berger), Jan Maier (44. Philipp Hachtel), Marius Kohler (66. Markus Bäuerle), Daniel Stierle, Florian Brosi, Felix Abel.

SVH kommt souverän aus Winterpause

Horrheims Marie Pfaffeneder (rechts) war von Ludwigsburgs Albulena Berisha auch im Rückspiel nicht zu halten.

19. März 2019
TSV Ludwigsburg - SV Horrheim 0:3 (0:1)
So richtig hat Markus Messirek dem Braten nicht getraut. Auf dem Kunstrasenplatz des TSV Ludwigsburg hatten sich die Fußballerinnen des SV Horrheim bereits in der vergangenen Saison einen Ausrutscher geleistet. Doch in dieser Saison ließen sie dem Vorletzten der Regionenliga 2 keine Chance und fuhren einen souveränen 3:0 (1:0)-Sieg ein. „Für mich war das sehr schön“, freut sich SVH-Übungsleiter Messirek. Zum einen hat sich die Rückrundenvorbereitung in unserer heutigen Leistung widergespiegelt. Zum anderen war es ein wichtiger Sieg.“ Der Selbstvertrauen gibt mit Blick auf das Spitzenspiel gegen Tabellenführer SGM Sillenbuch/Heumaden/SV Eintracht am nächsten Wochenende. Zunächst taten sich die Horrheimerinnen in Ludwigsburg aber ein bisschen schwer. „Wir hatten den TSV zwar im Griff. Und das Geschehen spielte sich auch hauptsächlich in der Hälfte der Gastgeberinnen ab“, berichtet Messirek. „Aber wir haben etwas gebraucht, bis wir uns an den Platz gewöhnt hatten und bis wir im Spielfluss waren. Kunstrasen war schon immer unser Manko. Und das Platz in Ludwigsburg ist auch noch recht klein.“ Doch spätestens nach dem 1:0 durch Marie Pfaffeneder war das Eis gebrochen. Aus dem Mittelfeld wurde die Offensivspielerin des SVH auf der Außenbahn angespielt und nutzte dann ihre Schnelligkeit. Im Eins-gegen-eins ließ sie TSV-Torfrau Nicole Mihalek keine Chance (20. Minute). Davor war Marie Pfaffeneder zwei Mal gescheitert. „Die Erleichterung war da. Danach hatten wir die Ludwigsburgerinnen vollkommen im Griff“, erklärt Messirek. „Für uns war wichtig, dass wir nichts anbrennen ließen. Im letzten Jahr sind wir in Rückstand geraten und haben erst spät den Ausgleich erzielt.“ Das einzige Manko der Horrheimerinnen war die Chancenverwertung. „Wir hätten eigentlich schon mit einer 3:0-Führung in die Pause gehen müssen. Doch bei einem Eckball kam in der Mitte nicht wirklich jemand sauber an den Ball, so dass er ins Aus ging. Und zwei Mal scheiterte Marie Pfaffeneder an der Ludwigsburger Torfrau“, berichtet Messirek. Nach dem Seitenwechsel knüpften die Gäste aus Horrheim an die Leistung der ersten 45 Minuten nahtlos an. „Wir hatten die Ludwigsburgerinnen sauber im Griff. Unsere Torfrau Hannah Schmidtke hat fast nichts zu tun bekommen – eigentlich überhaupt nichts“, erzählt SVH-Trainer Messirek. Nach 57 Minuten ließ Lena Müller, die von Romy Bahmer in der Schnittstelle bedient worden war, das 2:0 folgen. In der 77. Minuten stellte Marie Pfaffeneder bereits den Endstand her. Die Horrheimerinnen hatten den Ball auf Höhe der Mittellinie abgefangen und dann blitzschnell umgeschaltet. Marie Pfaffeneder vollendete den Steilpass. Von den Ludwigsburgerinnen kam dagegen nichts. Selbst in der Schlussphase war kein Aufbäumen zu sehen. Messirek: „Sie haben einfach weitergespielt. Es war aber nicht so, dass sie noch mal richtig Gas gegeben hätten.“

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Kerstin Englert, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (61. Anna-Lena Collmer), Romy Bahmer (68. Cheyenne Kust), Henrike Reinsch, Nadine Pfaffeneder, Juliane Friedmann, Lena Müller, Anna Zündel.

Ein Unentschieden, das keiner haben will

17. März 2019
SV Horrheim - FV Markgröningen 1:1 (0:1)
„Scheiß aufs Unentschieden – vor!“ Die Ansage für die letzten Sekunden der Partie ist eindeutig. Beim Stand von 1:1 nimmt Horrheims Torwart Christian Asprion die Beine in die Hand und steht beim Freistoß bereit, seine Offensive zu verstärken. Doch die Markgröninger Abwehr entschärft den Schuss, so dass Asprion erneut zum Trab ansetzt, um wieder an seinen eigentlichen Arbeitsplatz zu gelangen. Dann kommt aber schon der Schlusspfiff. Nach dem 1:1-Unentschieden zwischen dem SV Horrheim und dem FV Markgröningen in der Fußball-Kreisliga B 7 ist SVH-Trainer Sergej Hilgenberg nicht glücklich. „Das war ein bisschen unglücklich“, sagt er. „Das Unentschieden bringt keinem was.“ Sowohl Horrheim als auch Markgröningen würden gerne besser dastehen als auf den Rängen fünf und sieben der Tabelle. Der Tabellenzweite VfB Vaihingen hat drei Punkte mehr, aber zwei Spiele weniger als Horrheim und sogar drei weniger als Markgröningen. Die Punkteteilung im Verfolgerduell zementiert diese Situation. » mehr

1000 Wanderer genießen die Natur

Die AH-Fußballer des SVH betreuen die Kontrollstelle beim VFR Sersheim.

28. Januar 2019
43. Volkswandertag des SV Horrheim mit drei Strecken -
Im vergangenen Jahr gingen alle Strecken in Richtung Gündelbach. In den nächsten zwei Jahren wird deshalb südlich von Horrheim gewandert. Gestern führten die drei Strecken beim 43. IVV-Volkswandertag des Sportvereins Horrheim in Richtung Ensinger See, Kleinglattbach, Sersheim und bei der große Runde noch durch die Weinberge des Klosterbergs. » mehr

Die Schwarzwurst erspielt

Die Platzierten - auf der linken Seite Rainer Götz.

11. Januar 2019
Der Sportverein Horrheim hat – inzwischen schon traditionell am Dreikönigstag – sein 12. Binokelturnier im Vereinsheim veranstaltet. Zu den Stammspielern, darunter immerhin zwölf Damen, konnte Rainer Götz auch neue Spieler begrüßen. Das Turnier wurde mit 45 Teilnehmern eröffnet Die Binokelfreunde waren in drei Serien zu je zwölf Spielen in Aktion und die Punkte wurden mit viel Engagement erspielt. Die sechs Preisträger hatten alle über 7000 Punkte. Den ersten Platz belegte Lothar Krauter mit 7910 Punkten. Zweiter wurde Wolfgang Hangsdörfer mit 7780 Punkten. Den dritten Platz erspielte sich Barbara Desife-Mitchell mit 7495 Punkten, auf den vierten Platz mit 7330 Punkten spielte sich Margit Hofer, Felix Frommer wurde mit 7310 Punkten Fünfter. Den sechsten Platz mit 7210 Punkten belegte Albrecht Hofer. Den letzten Platz beim Turnier belegte Anita Münch, sie erhielt einen Ring Schwarzwurst.

Wir nutzen Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Mit der Nutzung der Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Entsprechende Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.