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Herzlich willkommen beim Sportverein Horrheim!

SVH NEWS

  • 5. AERA-Cup beim SV Horrheim 2022

    Liebe Jugendleiter(innen) und Jugendtrainer(innen),

    nach den Absagen in den letzten beiden Jahren wollen wir unsere Jugendturniere und Spieltage auf unseren Rasenplätzen dieses Jahr wieder durchführen. Dazu lade ich eure Jugendteams herzlich ein.

Zur Pause lag der SVH schon mit 4:0 in Führung

23. Mai 2022
SV Horrheim – TSV Lomersheim II 7:1 (4:0)
„Die Lomersheimer waren nur zu elft und hatten eine andere Mannschaft als in der Hinrunde“, sagt Sergej Hilgenberg zum Spiel. „Sie haben schon auch versucht, dagegenzuhalten.“ Doch bis zur Pause lag Horrheim schon mit 4:0 in Führung. Hannes Widmann setzte sich über die linke Seite gut durch, Joshua Krone schloss zum 1:0 ab. Nach einer Ecke von Marius Kohler stellte Pajtim Ajeti auf 2:0, dem er auch das 3:0 folgen ließ. Dieses Mal schlenzte der den Ball nach einem Angriff über die rechte Seite mit dem linken Fuß oben ins Eck. Beim 4:0 setzte sich Krone gegen zwei Mann durch. „Dann hat er Vollspann ins lange Eck abgezogen“, berichtet der SVH-Trainer. Zum 20-Meter-Schuss von Marius Kohler, der zum 5:0 führte, sagt Hilgenberg: „Der war nicht so stark geschossen, ist aber platziert ins lange Eck gegangen.“ Ein Abstimmungsproblem zwischen Torwart und Verteidigung führte zum zweiten Gegentor auf heimischem Platz – in diesem Fall zum 1:5 für Lomersheim II. Ajeti per Kopfball nach Widmann-Flanke und Pascal Kohler nach einer Flanke von Oliver Seidel machten den 7:1-Heimsieg perfekt.

3:0-Führung nicht ins Ziel gebracht

Romy Bahmer (links) hat gegen Hoffeld keine Tore geschossen, aber für ihre Mitspielerinnen vorbereitet. Am Ende stand eine etwas ernüchternde 3:5-Niederlage.

17. Mai 2022
SV Horrheim – SV Hoffeld 3:5 (3:3)
In der Regionenliga 2 haben sich die Fußballerinnen des SV Horrheim gegen den Tabellendritten SV Hoffeld innerhalb von zehn Minuten eine komfortable 3:0-Führung erspielt. Dann drehten die Gäste das Spiel, gewannen mit 5:3 und sind jetzt Spitzenreiter der Liga. „Die erste Viertelstunde war es ein richtig starkes Spiel von uns“, berichtet der Horrheimer Trainer Carsten Kruppa. „Als klar bessere Mannschaft haben wir uns die 3:0-Führung auch verdient. Aber danach haben wir uns ein bisschen zurückgelehnt. Und nach den Gegentoren sind wir vorsichtiger geworden.“ Marie Pfaffeneder hatte in der 1. und in der 7. Minute der Begegnung die ersten beiden Treffer vorgelegt, Romy Bahmer hatte vorgelegt. Lena Müller erhöhte in der 10. Minute auf 3:0. „Wir haben uns schön durchs Mittelfeld kombiniert, nicht einfach lange Bälle gespielt. Das waren keine Zufallstreffer“, sagt Kruppa. „Das erste Gegentor kam aus dem Nichts, dann waren wir kurz verunsichert.“ In diese Phase fiel auch schon der zweite Treffer von Hoffelds Sina Görnitz (13. und 15.). „Danach haben wir uns zwar weiter Chancen erarbeitet, aber nicht mehr die klare Linie verfolgt wie zu Beginn“, bedauert der Übungsleiter der Gastgeberinnen. „Hoffeld hat das Spiel nicht dominiert, in der zweiten Halbzeit aber stärker gespielt.“ Noch vor dem Seitenwechsel gelang Louisa Kiefer in der 38. Minute der 3:3-Ausgleich. Kruppa berichtet, dass die Horrheimerinnen trotz der zwei Gegentore in den ersten 25 Minuten eindeutig das Spiel gemacht hätten. „Nur eine Stürmerin haben wir nie in den Griff bekommen, die teils selbst getroffen, teils für andere vorbereitet hat“, sagt er. „In der zweiten Halbzeit waren wir dann fast immer den einen Schritt zu langsam. Der Gegner ist eben sehr gut. Und es war am Sonntagmittag schon warm.“ Dazu seien gegen Spielende auch etwas konditionelle Probleme aufgetreten, berichtet der Horrheimer Trainer. Das war beim neuen Tabellenführer – der bisherige Spitzenreiter TSV Ottmarsheim hatte spielfrei – offenbar weniger der Fall. Judith Alt in der 63. und Charlize Zerr in der 86. Minute schraubten das Ergebnis bis zum Endstand von 5:3 in die Höhe. Kruppa: „Das Hinspiel war auch schon kurios. Da lagen wir schon 0:4 zurück und sind noch auf 5:6 rangekommen.“

Horrheim holt zwei Mal einen Rückstand auf

Nach diesem Zweikampf zwischen Enzweihingens Hüdaver Sirin (von rechts) und Horrheims Marco Burkhardt hätte SVH-Trainer Sergej Hilgenberg gerne einen Elfmeterpfiff gehabt.

16. Mai 2022
TSV Enzweihingen – SV Horrheim 2:2 (2:1)
Eine Vorentscheidung im Titelkampf der Fußball-Kreisliga B 6 lässt weiter auf sich warten. Gestern haben sich der TSV Enzweihingen und der SV Horrheim in den Bruckenwasen 2:2 (2:1)-unentschieden getrennt. Damit verteidigten die Horrheimer (62 Punkte) zwar die Tabellenführung vor dem TSV Ensingen (61), der beim SV Illingen II mit 6:0 erfolgreich war, und dem Gastgeber (60). Der SVH hat aber schon ein Spiel mehr absolviert als die beiden härtesten und in der Zwischenzeit vielleicht einzigen Konkurrenten um den Aufstieg. Dass es um viel in dieser Partie in den Bruckenwasen ging, merkte man beiden Teams an. In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften nahezu vollständig. Was nach viel Respekt vor dem jeweiligen Gegner aussah, war aber auch taktisch bedingt. „Wir wollten tiefer stehen und nach Ballgewinnen schnell umschalten“, berichtet Enzweihingens Trainer Xhavit Halilaj. Und sein Gegenüber Sergej Hilgenberg ergänzt: „Eigentlich gehen wir immer gleich vorne drauf und pressen den Gegner. Doch dieses Mal wollten wir erst mal abwarten und schauen, was die Enzweihinger machen. Außerdem wollten wir bewusst über Standards kommen. Das ist eine unserer Stärken.“ Diese spielten die Horrheimer auch zwei Mal gekonnt aus. In der 18. Minute köpfte Jan Maier nach einer Ecke den 1:1-Ausgleich. Und in der 49. Minute faustete TSV-Torwart Semjon Röhlk den Ball nach einem scharf vor das Gehäuse getretenen Freistoß direkt Felix Abel vor die Füße, der das Spielgerät zum 2:2 unter die Latte jagte. Beide Gegentore brachten Halilaj auf die Palme. „Wir wussten, dass die Horrheimer bei Standards stark sind. Doch beide Male waren wir nicht da“, erklärt der Übungsleiter. „Vor allem das Foul von Enes Gür an Hannes Widmann vor dem 2:2 war unnötig. Es wäre leicht gewesen, den Angriff zu verteidigen. Aber wir waren zu spät dran.“ Die Enzweihinger waren jeweils in Führung gegangen. Nach genau einer Viertelstunde schlug Yannick Rähmer einen öffnenden Diagonalball auf David Hanzouli, der Abel noch ins Leere rutschen ließ und dann überlegt ins lange Eck einschob (15. Minute). „Da haben wir nur auf einer Seite umgeschaltet“, ärgert sich Hilgenberg, zollt Yannick Rähmer aber auch Respekt. „Yannick hat einen super Pass gespielt. Es gibt wenige Spieler, die den so aus vollem Lauf hinbekommen.“ Und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit blockte Mario Vehlgut eine Ecke von Yannick Rähmer auf der Fünfmeterlinie direkt vor die Füße von Hanzouli, der am gedankenschnellsten war und den Ball über die Linie drückte (45.+2). Nach dem Seitenwechsel waren die Horrheimer etwas engagierter. Die Enzweihinger überließen ihnen aber auch das Mittelfeld. „Wir haben den Horrheimern mit Absicht mehr Räume gegeben, um die Chance auf Konter zu bekommen“, berichtet Halilaj. Und beinahe wäre das auch aufgegangen. In der 88. Minute fand ein langer Ball Yannick Rähmer, der das Spielgerät gegen Abel behauptete und quer auf seinen jüngeren Bruder Marcel Rähmer legte. Doch der eingewechselte Mittelstürmer des TSV schob den Ball knapp am Pfosten vorbei. „Das kann jedem mal passieren. Keiner macht ihm einen Vorwurf“, nimmt Halilaj seinen verletzungsgeplagten Spieler in Schutz. Davor hätten die Horrheimer aber schon den Sack zumachen können. So lief Marius Kohler in der 58. Minute alleine auf TSV-Torwart Röhlk zu, wurde aber in letzter Sekunde nur Meter vor dem Strafraum von Marc Schwab gestoppt, der beim Tackling eine Rote Karte in Kauf nahm, doch den Horrheimer nach Ansicht von Schiedsrichter Theodoros Chasekidis sauber vom Ball trennte. Nur acht MInuten später senkte sich ein Kopfball von Maier nach einem Freistoß und einer Kopfballverlängerung von Abel auf die Latte. Der SVH-Kapitän stand aber im Abseits (68.). Und in der 77. MInute klärte erst Röhlk rund 14 Metern vor seinem Tor per Faust gegen Widmann, wonach Hilgenberg vehement den Elfmeterpfiff forderte. „Hannes stellt nur den Körper rein. Und Semjon semmelt ihn einfach um“, ärgert sich der SVH-Trainer. Halilaj sah das jedoch anders: „Das war für mich ein klares Foul am Torwart.“ Doch die Horrheimer hätten auch so in Führung gehen können. Denn nach der Faustabwehr von Röhlk fiel der Ball Marius Kohler vor die Füße. Der Mittelstürmer wurde aber gerade noch am Abschluss von Nicholas Lutz gehindert. Die Faustabwehr von Röhlk war aber nicht die einzige Situation, in der es nach Meinung von Hilgenberg einen Strafstoß hätte geben können. Als Marco Burkhardt kurz darauf in den Strafraum dribbelte, wurde er von Hüdaver Sirin und Grinko ins Straucheln gebracht. „Es ist kein schlimmes Foul, aber Marco kommt aus dem Tritt“, analysiert Hilgenberg. Doch wieder ist Halilaj anderer Meinung: „Hüdaver hat den Ball sauber mit der Hacke gespielt. Danach trifft der Horrheimer meinen Innenverteidiger.“

TSV Enzweihingen: Semjon Röhlk – Felix Frommer (46. Enes Gür), Waldemar Grinko, Marc Schwab, Christian Stier (64. Nicholas Lutz), Sven Adamovic, Yannick Rähmer, Tomas Karabas, Daniel Golchert (64. Hüdaver Sirin), David Hanzouli, Dolorjant Imeri (73. Marcel Rähmer).

SV Horrheim: Christian Asprion – Mario Vehlgut, Felix Abel, Jan Maier, Pascal Kohler, Pajtim Ajeti, Marco Burkhardt, Joshua Krone, Daniel Stierle (5. Philipp Hachtel), Hannes Widmann (38. Justin Stroh), Marius Kohler (58. Jonas Brosi).

Tore: 1:0 David Hanzouli (15.), 1:1 Jan Maier (18.) 2:1 David Hanzouli (45.+2), 2:2 Felix Abel (49.).

Spieler des Tages: Marco Burkhardt (SV Horrheim), Marc Schwab (TSV Enzweihingen).

Schiedsrichter: Theodoros Chasekidis.

Zuschauer: 200.

Verleihung Ehrenamtspreis des DFB

Preisträger Luise Pfeiffer und Joachim Müller

11. Mai 2022

Nach zwei Jahren Pandemie konnte nun der Ehrenamtspreis in einem Festakt des WFV beim TSV Höfingen an die Preisträger übergeben werden.

Vom SV Horrheim wurde Luisa Pfeifer vom DFB als Fußballheldin geehrt, sie ist mit unermüdlichem Engagement dabei, sie trainiert die D-Juniorinnen und teilweise E-Juniorinnen. Dazu ist sie noch aktive Fußballspielerin bei der SVH Frauenmannschaft in der Regionenliga.

Der DFB-Ehrenamtspreis wurde an Joachim Müller verliehen, für seinen Einsatz als Jugendtrainer ab 2005 - 2016 bei verschiedenen Jugend Abteilungen und ab 2018 - 2019 war er Co Trainer der SVH Frauenmannschaft. Seit der Saison 2019/20 trainiert er als Co Trainer die aktiven SVH Männermannschaften.

Horrheim revanchiert sich für Hinspielniederlage

Flugeinlage im Kampf um den Ball (von links): Horrheims Mario Vehlgut mit Marcio Miguel Moreira Viera und Fabio Tricarico.

09. Mai 2022
SV Horrheim – VFB Vaihingen 6:0 (3:0)
Auch im Spitzenspiel gegen den VfB Vaihingen steht die SVH-Abwehr vor heimischem Publikum bombensicher. Beim 6:0 (3:0) lassen die Gastgeber zudem eine ganze Reihe an hochkarätigen Chancen aus, indem sie VfB-Torwart Manuel Nitsche direkt anschießen oder von seinen Reflexen überrascht werden. Beim SV Horrheim ist die Welt wieder in Ordnung. Mit der 0:1-Niederlage in Vaihingen war die Serie von acht Siegen seit Saisonauftakt unterbrochen worden. Danach gewann der Tabellenführer der Fußball-Kreisliga B 6 wieder, doch im neuen Jahr ging die Leichtigkeit verloren. „Jetzt ist sie wieder da“, freut sich SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Gegen den VfB Vaihingen gelang vor heimischem Publikum ein 6:0 (3:0)-Sieg, der sogar noch höher hätte ausfallen können. Vom Anpfiff weg drängten zunächst beide Teams darauf, mit einem schnellen Tor den Gegner in Zugzwang zu bringen. Für den VfB wäre das Joschua Schuller auch beinahe gelungen, doch SVH-Keeper Robin Brosi faustete den Ball aus dem Winkel. Gleich danach umarmte er dankbar Mario Vehlgut, der einem Nachschuss im Weg gestanden war, während der Torwart von der ersten Parade noch am Boden lag. Die Horrheimer ihrerseits versuchten es mit Kopfbällen. Erfolg hatte aber erst ein Eckball in der 15. Minute. Marius Kohler trat das Leder so gefühlvoll, dass es sich am langen Pfosten direkt ins Gehäuse senkte. War der Jubel der Gastgeber da schon groß, so war er sieben Minuten noch viel größer. Mit einem weiteren Kunstschuss war es erneut Kohler, der den Ball an den linken Innenpfosten setzte. Von dort rollte er akkurat auf der Torlinie entlang zum rechten Pfosten und sprang von da ins Tor – 2:0. „Wir sind personell auf dem Zahnfleisch dahergekommen“, sagt Vaihingens Co-Trainer Philipp Herrmann. Hilgenberg relativiert: „Beim VfB haben einige gefehlt, bei uns aber auch. Und wir stehen unter Druck. Aber wir haben Qualität.“ Vier Horrheimer Angreifer gegen zwei, drei Abwehrspieler bedeuteten in der 28. Minute eine klare Übermacht, doch Joshua Krone schoss knapp am Pfosten vorbei. Bei anderen Versuchen hatte oft der Vaihinger Youngster Philipp Meyer eine Fußspitze dazwischen, so dass der letzte Pass nicht immer zum gewünschten Angreifer fand. Mit seinem Treffer zum 3:0 krönte Hannes Widmann in der 33. Minute einen Sturmlauf über die rechte Seite. In vielen anderen Situationen pfiff der erfahrene Schiedsrichter Nedzo Halilovic gestern Abseits. Meistens mag er damit richtig gelegen haben, Protest kam nur selten. In der 42. Minute hatte Daniel Stierle nach passgenauem Zuspiel von Krone das 4:0 auf dem Fuß. Dieses Mal war es ein Abseits-Pfiff zu viel. Auch beim nächsten Angriff pfiff Halilovic die Akteure zurück, beim übernächsten ebenfalls. Unmittelbar vor dem Pausenpfiff köpfte Kohler den Ball noch knapp am Gästetor vorbei. „Die Horrheimer haben aus vier Halbchancen drei Tore gemacht“, fasst Herrmann die Halbzeit zusammen. In der 49. Minute war es Justin Stroh, der einen Angriff über die rechte Seite vortrug, den Überblick behielt und Vehlgut suchte. Doch dessen Schuss ging hoch über den Ballfangzaun hinter dem Gästetor. Wesentlich knapper am Pfosten vorbei ging ein Schuss aus sehr flachem Winkel von Schuller in der 54. Minute. Auf der anderen Seite versuchten es die Horrheimer erst von rechts, im nächsten Anlauf von links – Nitsche hielt seinen Kasten aber zuverlässig sauber. Oder er stand immer zur richtigen Zeit im Weg, wenn die Horrheimer Stürmer aus kurzer und kürzester Entfernung abzogen. Kohler, Krone und Kollegen fanden aus dem Spiel heraus keinen Weg am VfB-Keeper vorbei. Erst als Okan Ilhan im Vaihinger Strafraum Krone von den Beinen geholt hatte, musste sich Nitsche geschlagen geben. Beim Foulelfmeter ließ Pajtim Ajeti ihn in die falsche Ecke hechten und verwandelte sicher zum 4:0 (80.). Damit war der Bann wieder gebrochen. Drei Minuten später erzielte Jonas Brosi einen wunderschönen Treffer beinahe in den linken Winkel. „Über sein Tor haben sich alle gefreut, nachdem er acht Wochen raus war“, sagt Hilgenberg. Krone hatte gestern kein Glück und traf aus kurzer Entfernung in der 84. Minute erneut den VfB-Schlussmann. Dafür setzte der eingewechselte Florian Brosi mit seinem Treffer zum 6:0 den Schlusspunkt, als der Ball in der 86. Minute vom Innenpfosten ins Tor ging. „Sie haben ihrer Mutter ein schönes Muttertagsgeschenk gemacht. Sie ist bei den Spielen immer da“, sagt Hilgenberg über den Doppelpack der beiden Brüder. Für die Gäste hatten Schuller und Meyer in der 88. Minute gemeinsam eine der Chancen auf den Ehrentreffer, doch er blieb ihnen versagt. „Mit der zweiten Halbzeit bin ich im großen und ganzen zufrieden“, sagt Herrmann. „Eine sehr gute Saison spielen wir so oder so.“ Dass die Horrheimer glücklich waren, bewies eine riesige Traube auf erster und zweiter Mannschaft nach Abpfiff.

SV Horrheim: Robin Brosi – Oliver Seidel (61. Tom Borchert), Pascal Kohler, Pajtim Ajeti, Hannes Widmann (61. Florian Brosi), Marius Kohler (28. Justin Stroh), Daniel Stierle (62. Jonas Brosi), Joshua Krone, Philipp Hachtel, Marco Burkhardt, Mario Vehlgut.

VfB Vaihingen: Manuel Nitsche – Tobias Rehfuß, Philipp Meyer, Rosario Belluardo, Muhammed Ali Yaman (36. Okan Ilhan), Emanuel Isaia (32. Marco Barbera), Nico Müller, Ahmed Ciftci, Joschua Schuller, Pasquale Arena, Fabio Tricarico.

Tore: 1:0 Marius Kohler (15.), 2:0 Marius Kohler (22.), 3:0 Hannes Widmann (33.), 4:0 Pajtim Ajeti (80./Foulelfmeter), 5:0 Jonas Brosi (83.), 6:0 Florian Brosi (86.).

Spieler des Tages: Joshua Krone und Marius Kohler (beide SV Horrheim) sowie Manuel Nitsche und Philipp Meyer (beide VfB Vaihingen).

Schiedsrichter: Nedzo Halilovic (FSV 08 Bissingen).

Zuschauer: 190.

Messirek ist rundum zufrieden mit dem Auftritt

Cheyenne Kust (rechts) hat den Heimsheimer Angriff – hier Annika Walther – im Griff. Horrheim siegt durch schnelle Tore mit 4:1.

03. Mai 2022
SV Horrheim – TSV Heimsheim 4:1 (4:1)
Der SV Horrheim hat in der Regionenliga 2 nach zuletzt fünf Niederlagen endlich wieder gewonnen. Die SVH-Fußballerinnen bezwangen den TSV Heimsheim vor heimischem Publikum mit 4:1 (4:1). „Sie haben die Leistung abgerufen, die sie können, und die wir von ihnen kennen“, berichtet der Horrheimer Übungsleiter Markus Messirek. „Sie sind auch die Wege gelaufen, die weh tun. Es hat geklappt.“ Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg war offenbar auch, dass die Anweisungen akribisch umgesetzt worden, die das Trainerteam um Messirek den Spielerinnen unmittelbar vor dem Anpfiff mit auf den Weg gegeben hatte. „Wir haben die Heimsheimerinnen in der ersten halben Stunde überrannt“, sagt der Übungsleiter. „Horrheim hat gleich das Spiel in die Hand genommen und war Heimsheim spielerisch auch überlegen.“ Dazu kam aber auch ein erheblicher Unterschied zu den vorigen Begegnungen, ergänzt Messirek: „Wir haben von Anfang an alle Chancen genutzt, die wir hatten.“ Zehn Minuten waren gespielt, als Romy Bahmer den Ball in den gegnerischen Strafraum flankte. Maya Cords nahm am langen Pfosten ab und schob zur 1:0-Führung über die Linie. Innerhalb von zehn Minuten erhöhten die Platzherrinnen vorentscheidend auf 3:0, nach 25 Minuten stand es sogar schon 4:1. „Die nächsten drei Tore sind alle nach dem gleichen Muster entstanden“, berichtet Messirek – genau nach dem Muster, das er seinem Team vor dem Spiel vorgezeichnet hatte. „Die waren ganz genau so herausgespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten: Im Mittelfeld den Ball erobern, dann das Spiel breit machen über den ganzen Platz“, sagt Messirek. „Bei den drei Angriffen ist der Ball jeweils in Richtung Eckfahne gespielt worden, und dann haben Lena Müller oder Maya Cords ihn in den Sechzehner geflankt. Marie Pfaffeneder hat dort das 2:0 geschossen, Romy Bahmer das 3:0 und das 4:1.“ Die Treffer in der 13., 18. und 25. Minute waren Balsam auf die Seele der Spielerinnen, die sich wochenlang nicht für ihre Leistung belohnt hatten. „Das 1:3 für Heimsheim ist nach einem Eckball gefallen“, sagt der SVH-Trainer. „Da haben wir geschlafen, eine Gegnerin ist an den Ball gekommen und hat ihn ins Tor geköpft.“ Das war Natalie Hieronymus in der 19. Minute. Nach nicht einmal einer halben Stunde war der Horrheimer Sturmlauf vorbei. „Ab da haben wir es souverän runtergespielt“, sagt Messirek. „Nur in der zweiten Halbzeit haben wir nochmal eine kleine Torchance gehabt. Aber da hat die Heimsheimer Torhüterin gut verteidigt.“ Mit dem Sieg verbessert sich der SV Horrheim zwar nicht in der Tabelle, entfernt sich aber nach Punkten vom Abstiegsrelegationsplatz und verkürzt den Abstand zum oberen Mittelfeld.

Horrheim mühte sich zum Erfolg in Illingen

02. Mai 2022
SV Illingen II – SV Horrheim 2:4 (1:0)
Mit einem blauen Auge ist der Titelanwärter SV Horrheim beim Vorletzten SV Illingen II davongekommen. „Die erste Halbzeit war ganz schlecht. Vielleicht haben die Jungs gedacht, es geht mit 70 Prozent“, ärgert sich SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Die Horrheimer mussten allerdings auch auf elf Spieler verzichten. Am Spieltag fielen unter anderem kurzfristig auch Kapitän Jan Maier (Fieber) und der beste SVH-Torjäger Sascha Berger (umgeknickt) aus. „So kam eins zum anderen“, erklärt Hilgenberg. Darunter auch noch ein haarsträubender Fehler: Ein Rückpass von Felix Abel auf Torwart Robin Brosi kullerte zum 1:0 der Gastgeber ins Tor (25. Minute). Hilgenberg: „Durch die Führung haben sich die Illinger, die sowieso tief standen, noch weiter zurückgezogen, sich aber auch noch mal umso mehr reingeworfen in die Zweikämpfe.“ Die Folge: Die Horrheimer schafften es nicht, das SVI-Bollwerk zu knacken – bis auf einen Fernschuss von Kilian Kohl, der abgefälscht an den Pfosten ging. Mit einer Umstellung auf zwei Stürmer nach dem Seitenwechsel – Hilgenberg beorderte Abel von der Abwehrreihe ins Sturmzentrum – kamen die Horrheimer besser in die Partie. Nach knapp einer Stunde traf Pajtim Ajeti aus dem Getümmel heraus auch zum Ausgleich (58.). In der Folge hätten die Gäste das Spiel schon entscheiden können. Doch Abel köpfte das Spielgerät nach einem Eckball nur an die Latte. „Und zwei Mal haben wir Illinger auf der Torlinie abgeschossen“, berichtet Hilgenberg. Ein weiterer Eckball brachte dann aber doch die Führung. Nachdem die Illinger den Ball nicht weit genug geklärt hatten, traf Justin Stroh zum 2:1 (75.). Und Joshua Krone traf nach einer Kombination über links, die er selbst eingeleitet hatte, 3:1. Doch die Illinger kamen noch einmal heran. Nach einem langen Ball, den „Robin Brosi unterschätzt hat“, erklärt Hilgenberg, musste Ilja Bochonow nur noch einschieben. Mit einem trockenen Schuss aus rund 23 Metern machte Ajeti aber alles klar. Hilgenberg: „Pajtim war heute unsere Lebensversicherung. Schon die ganze Saison ist er Gold wert. Wenn es eng wird, geht er mit Leistung voran.“

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