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„Was letztes Mal gut war, haben wir nicht gezeigt“

18. September 2018
SGM Heumaden/Sillenbuch/Eintracht - SV Horrheim 3:0 (1:0)
Fußballerinnen des SV Horrheim verlieren in Regionenliga mit 0:3 -
Der SV Horrheim ist vor einer Woche mit einem 9:0-Heimsieg gegen den TSV Ludwigsburg optimal in die Frauenfußball-Regionenliga 2 gestartet. Prompt setzte es am Sonntag einen herben Dämpfer. Der SVH verlor auswärts gegen die SGM Heumaden/Sillenbuch/Eintracht mit 0:3. Für Trainer Markus Messirek steht nach einer ersten Analyse fest: „Alles, was letztes Mal gut war, haben wir dieses Mal nicht gezeigt.“ Beim Gastspiel in der Landeshauptstadt gerieten die Horrheimer Kickerinnen schnell in Rückstand. Das 1:0 für die SGM lässt Horrheims Trainer noch gelten. „Das war ein Sonntagsschuss, der hat sauber oben ins Eck gepasst“, berichtet Messirek. Das war in der 8. Minute. Ab da habe sein Team zwar versucht, das Spiel zu drehen, damit aber keinen Erfolg gehabt, sagt der Übungsleiter. „Wir hatten am Sonntag absolut keinen Tag, um Fußball zu spielen“, bedauert er. „Die Gegnerinnen wollten absolut nichts von uns. Aber wir haben sie ins Spiel gebracht. Sie standen kompakt hinten drin und hatten in der ganzen Begegnung nur die drei Chancen, die sie genutzt haben. Wir hatten gar keine.“ Nach dem Seitenwechsel waren die Gastgeberinnen zwei Mal erfolgreich. In der 48. Minute vollendete Felicitas Obst einen Konter mit dem erfolgreichen Abschluss. Und in der 70. Minute bekam die SGM einen Elfmeter. „Der war eigentlich gar keiner“, schimpft Messirek. „Die Spielerin hat sich geschickt fallen lassen, obwohl es gar keine Berührung mit unserer gegeben hat. Da hätte der Schiedsrichter nicht Elfmeter pfeifen dürfen.“ Rebecca Schönherr verwandelte den Strafstoß zum 3:0-Endstand. Und zu allem Überfluss musste Messirek für die letzte Viertelstunde der Begegnung auch noch Torfrau Hannah Schmidtke verletzt auswechseln. „Sie hat nach einem Zusammenstoß über Rückenschmerzen“, sagt der Übungsleiter der Horrheimerinnen. Damit Maya Cords auf die Position zwischen den Pfosten wechseln konnte, kam Lea Ruf frisch ins Spiel. Am nächsten Wochenende empfängt der SVH den FC Remseck-Pattonville.

SV Horrheim: Hannah Schmidtke (75. Lea Ruf) – Kerstin Englert (60. Alena Sinn), Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (49. Maya Cords), Romy Bahmer, Sarah Kargl, Anna Zündel, Nadine Pfaffeneder, Sabrina Frommeld, Anna-Lena Collmer, Jule Götz (25. Luisa Pfeifer).

Am Ende hat der SVH im Derby die Nase knapp vorne

Horrheims Oliver Seidel (hinten) und Emre Eren von den Gästen aus Sersheim schenken sich nichts.

16. September 2018
SV Horrheim - VFR Sersheim 2:1 (1:1)
Bei der Partie zwischen dem SV Horrheim und dem VfR Sersheim hatten die Gastgeber letztendlich knapp die Nase vorn. Die erste Möglichkeit hatte der SVH, doch der Treffer von Emil Arnold wurde aufgrund einer Abseitsposition zurückgepfiffen. Auf der anderen Seite agierte die SVH-Abwehr dann ungeschickt. Ein Rückpass von Jovan Gazinkovski auf Torwart Christian Asprion ging direkt vor die Füße von Fabian Antoni. Der VfR-Angreifer spielte daraufhin die Kugel zu Andre Egenlauf, der Asprion im Eins-gegen-Eins keine Chance ließ. Auf Sersheimer Seite lief es mit dem Rückspielen auf den Torwart ebenfalls nicht rund, denn Schlussmann Johannes Neher nahm einen Pass seines Mitspielers verbotenerweise in die Hand. Den indirekten Freistoß nutzten die Horrheimer zum Ausgleich. Felix Abel tippte den Ball nur an, und Philipp Hachtel schoss den Ball durch die Mauer hindurch zum 1:1 (12.). Nach dem Seitenwechsel brachte Sersheims Dominic Wennberg im Ausrutschen Emil Arnold zu Fall (55.). Abel erzielte vom Punkt aus das 2:1, wobei es letztendlich trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten auch blieb.

SV Horrheim: Christian Asprion – Oliver Seidel, Jovan Gazinkovski, Felix Abel, Marco Burkhardt, Philipp Hachtel, Hannes Widmann, Jan Maier (38. Daniel Stierle), Florian Brosi, Ron Räpple (65. Paul Arnold), Emil Arnold (61. Wabundo Emordi).

Mit Kantersieg an Spitze katapultiert

Der Ball gehört mir! Marie Pfaffeneder (links) lässt keine Zweifel aufkommen.

11. September 2018
SV Horrheim - TSV Ludwigsburg 9:0 (4:0)
Fußballerinnen des SV Horrheim gewinnen Auftaktspiel der Regionenliga 2 gegen TSV Ludwigsburg -
Für die Regionenliga-Fußballerinnen des SV Horrheim war das erste Heimspiel der Saison ein Auftakt nach Maß. Die Mannschaft von Trainer Markus Messirek hat am Sonntag mit 9:0 (4:0) gegen den TSV Ludwigsburg gewonnen. Damit ist die Revanche geglückt. „Das war eine supergute Mannschaftsleistung“, sagt der Übungsleiter der Horrheimerinnen. „Ich bin sehr zufrieden.“ Mit dem 9:0-Sieg haben sich die Kickerinnen von der Metter zugleich die Spitzenposition der Regionenliga 2 erobert – der zweithöchste Sieg am ersten Spieltag gelang dem TSV Münchingen II mit dem 4:1 gegen den FSV Oßweil. Doch nicht nur das Ergebnis ist es, was den SVH-Trainer zuversichtlich stimmt. „Die Mannschaft hat es so umgesetzt, wie ich es vorgegeben hatte. Wir wollten den Druck hoch halten, schöne Bälle spielen, mit Doppelpässen agieren und unsere Chancen nutzen“, berichtet Messirek. Und das habe genau so funktioniert. „Acht der Treffer sind sauber übers Mittelfeld herausgespielt worden“, sagt er. „Und jedes Mal ist der Ball in die Gasse gekommen.“ Die Gäste aus Ludwigsburg waren mit dem Auftreten des Vorjahresdritten überfordert. Im Rückspiel der vergangenen Saison hatten sie dem SVH noch ein 1:1 abgetrotzt, was die Horrheimerinnen später die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation kostete. Ein Grund mehr, dieses Mal von Anfang an nichts anbrennen zu lassen. Romy Bahmer, Lena Müller, Marie Pfaffeneder und erneut Bahmer schraubten das Ergebnis schon in der ersten Spielhälfte dermaßen in die Höhe, dass ein Aufbäumen TSV Ludwigsburg aussichtslos erschien. „Wir haben 90 Minuten lang die Oberhand behalten“, sagt Messirek. Doch die Spannung sei im Lauf des zweiten Durchgangs verloren gegangen, gibt er zu: „Am Ende haben wir es runtergespielt.“ Weitere Treffer von Lena Müller, Marie Pfaffeneder und ein Doppelpack von Nadine Pfaffeneder bauten die Führung auf 8:0 aus. Den letzten Treffer erzielte die erst in der 70. Minute eingewechselte Alena Sinn per Foulelfmeter. „Marie Pfaffeneder war gefoult worden“, berichtet Messirek. „Sie haben es unter sich ausgemacht, wer schießt, und Alena hat sich getraut.“ Das Auftaktspiel gegen den TSV Ludwigsburg war aus mehreren Gründen wichtig für die Horrheimerinnen. Zum einen haben sie die Scharte aus der Vorsaison ausgewetzt. Zum anderen hat der Übungsleiter angesichts der Kräfteverhältnisse im ersten Punktspiel nach der Vorbereitung unter Wettkampfbedingungen ein paar Dinge ausprobieren können. „Wir haben das Passspiel so gestaltet, wie wir es im Training favorisiert haben“, sagt Messirek. „Das haben wir im Mittelfeld ausprobiert und auch angewendet. Und das bringt uns am Sonntag beim Auswärtsspiel gegen die SGM Heumaden/Sillenbuch/Eintracht bestimmt weiter.“ Der Sechste des Vorjahres hat in seinem Auftaktspiel einen 1:0-Sieg beim FSV 08 Bissingen geholt – jener Mannschaft, die an Stelle des SV Horrheim das Relegationsspiel um den Aufstieg in die Landesliga bestritten hat.

SV Horrheim: Hannah Schmidtke (80. Anna Winkler) – Kerstin Englert, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (70. Alena Sinn), Romy Bahmer, Anna Zündel (77. Sarah Kargl), Nadine Pfaffeneder, Juliane Friedmann, Anna-Lena Collmer, Lena Müller (75. Jule Götz).

"Der Platz war eine Katastrophe"

10. September 2018
FV Markgröningen - SV Horrheim 4:1 (1:0)
„Der Platz in Markgröningen war eine Katastrophe. Er war sehr holprig und schwer zu bespielen“, sagt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Die schweren Platzverhältnisse wurden den Gästen auch direkt zum Verhängnis. In der vierten Spielminute misslang den Horrheimern ein Klärungsversuch am eigenen Strafraum. Der Markgröninger Stürmer schnappte sich dann den Ball und schob zum 1:0 ein. Im weiteren Verlauf kam der SVH in Person von Sascha Berger zu einer guten Chance. Ein guter Schuss aus nähe des Strafraums wurde aber vom Markgröninger Torwart aus dem Eck gefischt. „In der Halbzeitpause konnte ich meinen Spielern nur mitgeben, dass sie probieren sollen, über lange Bälle das Spiel zu gestalten“, sagt Hilgenberg. Bereits in der 47. Spielminute tankte sich Ron Räpple über die rechte Seite durch und zog auf Höhe des Strafraums ab. Aufgrund der schlechten Platzverhältnisse sprang der Ball unhaltbar auf dem Boden auf und ins Tor – 1:1. Wiederum zwei Minuten später unterschätzten die Horrheimer Innenverteidiger einen langen Ball, so dass sich ein Markgröninger Mittelfeldspieler den Ball hinter der Kette holte und zur erneuten Führung der Gastgeber einschob. In den Schlussminuten mussten die Gäste hinten aufmachen und versuchten, die Markgröninger vorne unter Druck zu setzen. Dennoch war es wieder der Platz, der ihnen da einen Strich durch die Rechnung machte. In der 70. Spielminute versprang im Horrheimer Mittelfeld der Ball, wodurch die Markgröninger nur den Ball schnell durchstecken mussten, um dann auf 3:1 zu erhöhen. Kurz vor Schluss setzten die Markgröninger dann mit dem 4:1 den Schlusspunkt. „Wenn man ein Spiel nur mit langen Bällen aufziehen kann, hat das leider nichts mehr mit Fußball zu tun“, sagt Hilgenberg. „Dennoch muss man dieses Spiel mit der richtigen Einstellung angehen und dann auch gewinnen.“

SV Horrheim: Christian Aspirion – Oliver Seidel, Jovan Gazinkovski (65. Mario Werthwein), Pascal Kohler (70. Florian Palesch), Marco Burkhardt, Philipp Hachtel, Sascha Berger, Emil Arnold (40. Wabundo Emordi), Daniel Stierle, Ron Räpple, Jan Maier.

VfB reicht dreimalige Führung nicht

02. September 2018
SV Horrheim - VFB Vaihingen 3:3 (1:2)
Horrheim zeigt Moral und holt gegen Vaihingen ein 3:3 (1:2) – Asprion hält in 82. Minute Foulfelfmeter von Rähmer -
Sergej Hilgenberg hat mit dem 3:3 (1:2) seines SV Horrheim gegen den VfB Vaihingen etwas besser leben können als Sven Adamovic. „Es zeichnet uns in der Zwischenzeit aus, dass wir uns auch von Rückständen nicht aus der Ruhe bringen lassen“, berichtet der SVH-Trainer. Adamovic war dagegen angefressen: „Wir waren selbst schuld, dass wir nur ein Unentschieden holten.“ » mehr

SVH gewinnt nach zähem Spiel mit 3:0

19. August 2018
SV Horrheim - Hohenhaslach/Freudental II 3:0 (0:0)
Ein bis dahin sehr zähes Spiel nahm in der 65. Minute eine Wendung. Nach einem Querpass in den Strafraum der Gäste war Sascha Berger zur Stelle und sorgte mit einem Schuss ins lange Eck für die Horrheimer Führung. Zehn Minuten später nutzten die Gastgeber die Räume hinter der Freudentaler Verteidigungskette, so dass Florian Palesch nach einem Konter frei auf das gegnerische Tor zulief und eiskalt auf 2:0 erhöhte. Das 3:0 fiel in der 89. Spielminute als Sascha Berger eine Flanke von der Außenbahn nutzte und per Direktabnahme zum 3:0-Enstand verwertete.

SV Horrheim: Christian Asprion – Jovan Gazinkovski, Mario Werthwein, Pascal Kohler, Wabundo Emordi (55. Marius Kohler), Philipp Hachtel, Hannes Widmann (70. Florian Palesch), Jan Maier, Jan Rückher (20. Sascha Berger), Ron Räpple, Simon Kiefer (75. Paul Arnold).

Vorschau: Horrheim jetzt schon hungrig

17. August 2018
Sergej Hilgenberg freut sich auf den Saisonstart. Der SVH-Trainer trifft mit seinem SV Horrheim zunächst mit der SGM Hohenhaslach/Freudental II und dem SV Kaman Bönnigheim II auf zwei zweite Mannschaften. „Das ist wirklich gut. Da haben wir eine gute Chance, gut reinzukommen und uns Selbstvertrauen zu holen“, berichtet der Übungsleiter. Am dritten Spieltag kommt es dann zum Duell mit dem VfB Vaihingen. Hilgenberg: „Da sieht man, wo wir genau stehen.“ Denn das Ziel der Horrheimer ist ambitioniert. Nach drei fünften Plätzen in Folge soll es nun weiter nach oben gehen. „Wir wollen um den Aufstieg mitspielen. Das Ziel kam von den Jungs“, berichtet Hilgenberg. „Eigentlich hatte ich vor drei Jahren gesagt, als ich den Job als Trainer übernommen habe, ich mache das drei Jahre lang. Doch jetzt sind die Jungs zu mir gekommen und haben gesagt: , Komm, lass uns zusammen aufsteigen.‘“ Da konnte der Übungsleiter fast nicht anders als noch mindestens eine vierte Saison dranzuhängen. Dass der Trainer eine Mannschaft zusammen hat, die dieses Ziel auch durchaus umsetzen kann, hat man bereits in der zweiten Saisonhälfte gesehen. Zwar kamen die Horrheimer mit drei Niederlagen in Folge gegen den TSV Großglattbach, die SGM Hohenhaslach/Freudental und die SGM Sachsenheim aus der Winterpause. Doch in der Folge ließen sie nur noch bei den Unentschieden bei der SGM Roßwag/Mühlhausen und beim TSV Ensingen sowie beim Ausrutscher beim TSV Nussdorf II (2:3) Punkte liegen. „Man hat schon in der Rückrunde gesehen, dass die Jungs richtig heiß sind. Und wir haben mit Ron Räpple und Jovan Gazinkovski sowie den eigenen A-Junioren gute Neuzugänge“, berichtet Hilgenberg. „Wir haben einen enormen Konkurrenzkampf. Wenn einer mal nicht funktioniert, kann ich ihn rausnehmen. Es ist auch im Training ein ganz anderes Tempo drin, was wiederum jedem zugutekommt.“ Darüber hinaus profitiert der Übungsleiter in der täglichen Arbeit davon, dass jetzt lauter Spieler aus den A-Junioren herauswachsen, die Hilgenberg selbst einmal vor Jahren in der Jugend trainiert hat. Die Anpassung an das System des Trainers geht deshalb leichter. Dabei baut Hilgenberg nicht auf die eine taktische Ausrichtung. „Ich schaue immer, welche Spieler ich zur Verfügung habe und wie ich sie am besten einsetzen kann. So haben wir in der Rückrunde in der Regel mit einer Dreier-Abwehrkette und zwei Stürmern gespielt, um vorne noch mehr Druck zu entwickeln. Dabei bin ich ein Fan der Viererkette“, berichtet der Übungsleiter. Doch egal mit welcher taktischen Aufstellung die Horrheimer auflaufen, eines ist immer gewiss: Sie wollen im Zentrum kompakt sein, um dem jeweiligen Gegner zu zeigen, dass es dort kein Durchkommen gibt.“

Vorbereitung: Horrheim fertigt Sachsenheim ab

11. August 2018
Dass mit dem SV Horrheim in der neuen Saison in der Fußball-Kreisliga B 7 zu rechnen ist, hat er am Donnerstagabend beweisen. Die Mannschaft von Trainer Sergej Hilgenberg schoss den amtierenden B-7-Meister SGM Sachsenheim mit 4:0 (3:0) ab. Die Gäste mussten allerdings auf einige Leistungsträger verzichten. Den Torreigen beim 4:0-Sieg des SV Horrheim gegen die SGM Sachsenheim eröffnete Daniel Stierle in der 19. Minute. Nur acht Zeigerumdrehungen später legte Pascal Kohler zum 2:0 nach (27.). Noch vor dem Seitenwechsel erhöhte Ron Räpple auf 3:0 (40.). Nachdem vor allem SVH-Trainer Sergej Hilgenberg, aber auch sein Gegenüber Timo Schlayer kräftig durchgewechselt hatten, litt der Spielfluss etwas. Erst in der Schlussphase waren die Horrheimer erneut erfolgreich. Emil Arnold stellte in der 80. Minute den Endstand von 4:0 her.

Vorschau Kreisliga B7 Saison 2018/19

Der SV Horrheim (rechts Florian Brosi) hat sich auf die Fahnen geschrieben, einen der Spitzenplätze in der B 7 zu erkämpfen.

11. August 2018
Hilgenberg wechselt wie Handballtrainer - „Wir wollen nach drei fünften Plätzen oben angreifen“ Der SV Horrheim durfte sich in der vergangenen Saison mit dem inoffiziellen Titel Best of the Rest schmücken – bestes Team hinter den vier Mannschaften, die um die beiden Aufstiegsplätze gekämpft haben. Das war vielleicht auch der Grund, weshalb Trainer Sergej Hilgenberg noch ein viertes Jahr drangehängt hat. Denn mit Meister SGM Sachsenheim und dem Dritten SGMHohenhaslach/Freudental haben zwei der Topteams die Kreisliga B 7 in Richtung A-Klasse verlassen. „Eigentlich habe ich damals das Traineramt übernommen mit der Ansage, ich mache das drei Jahre lang. Doch jetzt sind die Jungs auf mich zugekommen: ,Lass uns gemeinsam aufsteigen‘“, berichtet Hilgenberg. Da konnte der Übungsleiter nicht widerstehen. Im vierten Jahr, in dem er in der Verantwortung ist, soll endlich mal mehr rausspringen als der fünfte Platz, den der SVH in den vergangenen drei Spielzeiten jeweils erreicht hat. „Es steigen auch die eigenen Erwartungen. Und man hat schon in der Rückrunde gesehen, dass die Jungs heiß sind. Jetzt kommen auch noch gute Neuzugänge wie Ron Räpple, Jovan Gazinkovski und die Spieler aus der eigenen Jugend hinzu. Wir werden angreifen“, erklärt der SVH-Trainer. Die Marschroute, wie dieses Ziel erreicht werden soll, ist klar umrissen. „Wir wollen im Zentrum kompakt sein und die Gegner zwingen, den langen Pass zu spielen. Außerdem will ich pressen lassen. Und wenn wir den Ball haben, soll es schnell gehen. Mit unseren schnellen Spielern wie Sascha Berger, Hannes Widmann, Ron Räpple oder Jovan Gazinkovski sollte das möglich sein“, erzählt Hilgenberg. In der Vorbereitung bestand aber noch eine große Baustelle. „Wir müssen so pressen, dass der Gegner den langen Ball nicht punktgenau spielen kann. Da müssen wir dann aber auch mit dem Kopf bei der Sache sein und richtig verschieben“, berichtet der SVH Übungsleiter. „Wenn nur einer pennt, spielt der Gegner locker durchs Zentrum – und wir sind wahrscheinlich vor dem eigenen Strafraum in Unterzahl.“ Doch Hilgenberg hat eine gute Möglichkeit gefunden, wie er solche Nachlässigkeiten unterbinden kann. Durch die Möglichkeit des Rückwechsels kann er Spieler beliebig oft vom Feld nehmen und wieder reinschmeißen – fast so wie ein Basketball- oder Handballtrainer. „Wir haben ein immer noch extrem junges Team. Die Jungs brauchen immer mal wieder Erklärungen. Und durch die Möglichkeit des Rückwechsels kann ich sie an die Seitenlinie holen, mit ihnen kurz etwas durchsprechen und sie darauf hinweisen, wie es zum Beispiel ein anderer Spieler macht. Und auch wenn sich die Gegner oder die Fans der Gegner aufregen: Wenn ich die Chance dazu habe, warum soll ich sie nicht nutzen?“.

TRAINER: Sergej Hilgenberg (seit Saison 2015/16)
TOR: Nicholas Arndt
ABWEHR: Felix Abel, Marco Burkhardt, Pascal Kohler, Paul Arnold, Oliver Seidel, Mario Werthwein, Yücel Bayramoglu, Martin Fritz, David Plesch, Mario Vehlgut
MITTELFELD: Jan Maier, Simon Kiefer, Dominik Haydl, Philipp Hachtel, Daniel Stierle, Florian Palesch, Jonas Hachtel, Max Schiefer, Thomas Trinkl, Andre Faigle, Fabian Abel
ANGRIFF: Sascha Berger, Ron Räpple, Marius Kohler, Alexander Heine, Jan Rückher, Maxi Seidel, Hannes Widmann
ZUGÄNGE: Ron Räpple (VfB Vaihingen), Jovan Gazinkovski (TSV Enzweihingen)
ABGÄNGE: Modou Gueye (FC Gündelbach)
SAISONZIEL: Top vier
MEISTERSCHAFTFAVORIT: VfB Vaihingen, FV Markgröningen

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