Herzlich willkommen beim Sportverein Horrheim!

SVH NEWS

Horrheim schießt sich Frust von Seele

Etwas nach gefährlichen Spiel sieht es aus, wie Horrheims Kerstin Englert den Ball gegen Oßweils Lisa Holzer erobert.

29. Oktober 2019
SV Horrheim - FSV Oßweil 6:1 (2:0)
Oßweil kommt als Aufbaugegner gerade recht – SVH-Trainer Erkenbrecher: Anfangs fehlt Lockerheit -
„Wir waren nach den beiden Niederlagen gegen den FSV 08 Bissingen in der Liga und im Pokal nicht geknickt. Denn wir hatten beide Male gut gespielt“, berichtet SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher. Dennoch kam das Schlusslicht der Regionenliga 2 FSV Oßweil für die Fußballerinnen des SV Horrheim gerade recht. „Man hat doch gemerkt, dass am Anfang vor allem im Torabschluss die Lockerheit gefehlt hat. Wir haben uns schon gegen Bissingen viele Chancen erarbeitet, aber in den beiden Spielen nur jeweils ein Mal getroffen. Und auch gegen Oßweil haben wir einige vergeben. Wir hatten wohl doch noch Bissingen im Hinterkopf“, erklärt der Horrheimer Übungsleiter. Am Ende erzielten seine Mannschaft beim 6:1 (2:0) aber sechs Treffer. Erkenbrecher: „Das hat gutgetan.“ Die Horrheimerinnen ließen von Anfang keine Zweifel, wer den Platz als Sieger verlassen wollte. Doch Marie Pfaffeneder schob den Ball in der zweiten Minute vorbei, obwohl „die Oßweilerinnen schon abgeschalten hatten“, berichtet Erkenbrecher. Auch Maya Cords, die über die Außenbahn sehr viel Druck machte, Alani Tiefenbach, Sabrina Müller und Romy Bahmer vergaben jeweils. Pfaffeneder scheiterte nach dem Seitenwechsel zudem zwei Mal an der Latte. Erkenbrecher: „Da beginnt man natürlich, an sich zu zweifeln. Umso schöner war es, dass sie sich doch noch mit einem Tor belohnt hat.“ Ebenso wie Bahmer, die nach einer scharfen Hereingabe von Außen den Ball aus kurzer Entfernung zum 1:0 über die Linie drückte (14. Minute). Nur knapp eine Viertelstunde später traf Kerstin Englert ebenfalls nach einer scharfen Hereingabe von Außen zum 2:0 (27.). Die Oßweilerinnen waren dagegen nur bei der einen oder anderen Standardsituation gefährlich, hatten allerdings auch einige Angriffe nicht sauber und konsequent zu Ende gespielt. Nach dem Seitenwechsel kamen sie durch einen Konter dann aber doch zum Anschlusstreffer. Torschützin war Anna-Lisa Dillenburger (50.). „Wir haben uns aber nicht rausbringen lassen. Wir haben gewusst, dass Oßweil ein Gegner ist, gegen den wir weiter zu Chancen kommen werden“, berichtet Erkenbrecher. Und es dauerte auch nur rund eine Viertelstunde, da hatte Cords den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Sie verwandelte einen Eckball volley aus sieben Metern (64.). Nur eine Minute später erhöhte Tiefenbach auf 4:1 (65.). Damit war die Partie entschieden. Pfaffeneder, die „ihren Fust über die vergebenen Möglichkeiten von Seele schoss, als sie eine zu kurz abgewehrte Ecke unter die Latte zimmerte“ (Erkenbrecher), legte das 5:1 nach (72.). Kurz vor dem Abpfiff setzte Tiefenbach mit ihrem zweiten Treffer dann den Schlusspunkt – 6:1 (90.). Die Oßweilerinnen waren bis auf die Anfangsphase der zweiten Halbzeit nach dem Seitenwechsel offensiv praktisch nicht mehr existent. Mit der Umstellung von der Dreier- auf die Vierer-Abwehrkette mit der Einwechslung von Mara Solar in der 53. Minute standen die Horrheimerinnen hinten noch sicherer. „Wir haben nichts mehr zugelassen. Was kam, hat die Abwehr um Anna Zündel, die sie super organisiert hat, weggemacht“, erzählt SVH-Trainer Erkenbrecher.

SV Horrheim: Tabea Kasper – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Luisa Pfeifer (71. Anna Winkler), Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (53. Mara Solar), Romy Bahmer, Maya Cords, Anna Zündel, Juliane Friedmann, Lea Ruof (60. Tamara Klüss).

SVH Siegesserie reißt beim Derby in Ensingen

Ensingens Michael Mahler (rechts) versucht, Horrheims Marius Kohler aussteigen zu lassen.

27. Oktober 2019
TSV Ensingen - SV Horrheim 1:1 (0:0)
„Man hat von Beginn an gesehen, dass es sich um ein Stadtderby handelt. Beide Teams gingen sehr robust ins Spiel“, berichtet TSV-Trainer Siegfried Blum. In der ersten Halbzeit kam keine der beiden Mannschaften zu nennenswerten Torszenen. „Wir haben in der ersten Halbzeit zu viel mit langen Bällen gespielt. Das wollten wir nach dem Seitenwechsel ändern“, erklärt Blum. In der 61. Minute hatten dann die Horrheimer die erste Großchance. Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld kam ein Horrheimer Spieler kurz vor dem gegnerischen Tor zum Kopfball, den TSV-Schlussmann Lukas Lohfink abklatschen ließ. Den Abstauber verwertete Felix Abel zum 1:0. In der 85. Minute flog mit Marco Burkhardt ein Defensivspieler der Gäste vom Platz. Nach wiederholtem Foulspiel sah der Horrheimer die Gelb-Rote Karte. „Es war ein sehr aggressives Spiel. Es hätte auch sein können, dass ein Ensinger Akteur vom Platz fliegt“, sagt Blum. In der 90.+1 Minute kam Michael Mahler aus 25 Metern zum Schuss. Der Ball wurde von einem Horrheimer Spieler abgefälscht und fand so den Weg ins Gästetor.

SV Horrheim: Robin Brosi – Oliver Seidel, Felix Abel, Hannes Widmann (45. Sascha Berger), Marco Burkhardt, Marius Kohler, Daniel Stierle (69. Mario Werthwein), Joshua Krone, Thomas Trinkl, Emil Arnold, Mario Vehlgut (62. Pascal Kohler).

Frauenfußball-Pokalachtelfinale

25. Oktober 2019
FSV 08 Bissingen - SV Horrheim 4:1 (1:0)
Bissingen und Horrheim scheinen auf das Ergebnis geeicht zu sein – im Vorjahr im Pokalhalbfinale, dann am Wochenende in der Liga und nun im Pokalachtelfinale. „Bissingen war deutlich stärker als am Sonntag. Mit Rihane Dogan standen sie hinten sicherer“, berichtet SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher. Dennoch war es vor allem in der ersten Halbzeit ein offenes Spiel. „Wir waren körperlich präsenter, haben die Zweikämpfe angenommen, waren bissiger und aggressiver“, erklärt Erkenbrecher. Erst spät kamen die Gastgeberinnen zu ihrer ersten Chance, nutzten diese aber gleich durch Janina Fernandez Sanchez (42. Minute). Kurz darauf hatte Anna-Lena Collmer eine Doppelchance. Doch zunächst parierte Torfrau Janine Brinnig ihren Schuss. Im Nachsetzen traf Collmer nur die Unterkante der Latte. Mehr Glück mit dem Aluminium hatte direkt nach dem Seitenwechsel Marie Claire Fischer, deren Schuss vom Innenpfosten ins Tor ging (48.). Erkenbrecher: „Danach haben wir kurz die Ordnung verloren.“ Lea Pfeiffer nutzte das zum 3:0 (53.). „Wir haben uns aber wieder berappelt“, berichtet Erkenbrecher. Doch zunächst trafen Marie Pfaffeneder (Innenpfosten) und Sabrina Müller (Latte) nur Aluminium. Erst in der 81. Minute verkürzte Pfaffeneder auf 1:3. Doch mit einem Konter erzielte Fischer in der 85. Minute den Endstand.

Fischer macht den Unterschied

22. Oktober 2019
FSV 08 Bissingen - SV Horrheim 4:1 (2:0)
„Wir haben geschätzt 70 Prozent Ballbesitz gehabt. Aber wir haben eines nicht geschafft: Marie Claire Fischer in den Griff zu bekommen“, berichtet SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher. Die Stürmerin hat drei Tore beim 4:1-Sieg des FSV 08 Bissingen in der Frauenfußball-Regionenliga 2 gegen den SV Horrheim erzielt (4., 31. und 75. Minute). „Und der vierte Treffer ging eigentlich auch auf ihr Konto. Sie hat den Ball so scharf vors Tor gebracht, dass Alani Tiefenbach keine Chance mehr hatte. Sie hätte sich in Luft auflösen müssen“, erklärt Erkenbrecher. Da Tiefenbach den Pass in den eigenen Kasten abgelenkt hat, wurde der Treffer ihr als Eigentor angekreidet (89.). Die Bissingerinnen beschränkten sich hauptsächlich auf das Verhindern von Toren. „Außer den Toren hatten sie praktisch keine Chancen mehr. Und die Treffer sind alle nach langen Bällen von hinten raus gefallen“, erzählt Erkenbrecher. Um das Spiel der Horrheimerinnen zu zertören, waren den Gastgeberinnen auch unsportliche Mittel recht. „Romy Bahmer wurde praktisch immer sofort gefoult, wenn sie an den Ball kam“, berichtet Erkenbrecher. „Da sind wir zu brav und zu anständig.“ Die vielen Fouls der Gastgeberinnen führten zu vielen Freistößen für den SVH. Und da wurde es meist gefährlich. Doch ein Mal klärte 08-Torfrau Janine Brinnig auf der Linie. Ein anderes Mal kratzte eine Abwehrspielerin den Schuss von der Linie. Und dann bekamen die Bissinger das Spielgerät aus einem Getümmel im Fünfmeterraum geklärt. Lediglich ein Mal waren die Horrheimerinnen erfolgreich. In der 71. Minute erzielte Bahmer den zwischenzeitlichen Treffer zum 1:2. „Danach wollten wir unbedingt den Ausgleich, sind aber nur vier Minuten später in einen Konter gelaufen“, erklärt Erkenbrecher. Das war dann schon die Vorentscheidung.Unschön war allerdings nicht nur, dass die Bissingerinnen auf dem Platz recht hart zur Sache gegangen sind. „Wenn meine Spielerinnen nahe der Seitenlinie waren, wurden sie immer wieder sowohl von 08-Betreuern als auch von Zuschauern beleidigt“, ärgert sich SVH-Trainer Erkenbrecher. „Aber auch das müssen die Spielerinnen lernen, dass sie die Zuschauer hinter der Barriere ausblenden und ignorieren müssen.“

SV Horrheim: Anna Winkler – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Cheyenne Kust, Luisa Pfeifer (80. Cosima Taton), Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (65. Lisa Hennig), Romy Bahmer, Maya Cords (83. Alena Sinn), Tamara Klüss (46. Lana Pietsch), Anna-Lena Collmer.

Horrheim weitet Auftaktserie auf zehn Siege aus

20. Oktober 2019
SV Horrheim - VFB Vaihingen 2:0 (1:0)
„Mehr als sieben Siege in Folge zum Saisonstart hat noch kein Team in der Kreisliga B 7 hinbekommen“, sagt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Mit dem Sieg gegen den VfB Vaihingen hat der SV Horrheim seine Serie nun auf zehn Erfolge in die Höhe geschraubt. „Und das mit einem Altersdurchschnitt von rund 21 Jahren. Das ist krass“, erklärt der Übungsleiter. » mehr

SVH dreht Spiel mit Doppelpack

15. Oktober 2019
SV Horrheim - Sportvg Feuerbach 3:2 (1:1)
Es hatte etwas von verkehrter Welt, als die Fußballerinnen des SV Horrheim in der Regionenliga 2 gegen die Sportvg Feuerbach gespielt haben. Am Ende stand ein 3:2-Heimsieg der Horrheimerinnen. Denn als die Gastgeberinnen am Drücker waren, traf Feuerbach. Und als die Gäste mit 2:1 vorne lagen und Oberwasser hatten, drehte der SVH das Spiel wieder. Trotz klarer Überlegenheit in der ersten Hälfte gelang erst Marie Pfaffeneder in der 40. Minute der Führungstreffer. „Romy Bahmer hat gesehen, wie Marie startet, und sie mit einem langen Ball durch die Mitte bedient“, berichtet Übungsleiter Bernd Erkenbrecher. Pfaffeneder war pfeilschnell unterwegs, ließ drei Gegenspielerinnen stehen und überwand dann auch die Torfrau, während ihre Mitspielerinnen ebenfalls nach vorne stürmten und die Aufmerksamkeit der Abwehr auf sich zogen. In der letzten Aktion vor der Pause fiel Greta Haaks ein Abpraller direkt vor die Füße, was sie zum 1:1-Ausgleich nutzte. Zwischen ungenutzten Horrheimer Möglichkeiten fiel in der 49. Minute das 2:1 für Feuerbach. „Lea Nagel, die außerdem Latte und Pfosten getroffen hat, hat sich da gut durchgesetzt“, zollt Erkenbrecher der Feuerbacherin Respekt. Dann waren die Gäste dem 3:1 näher als der SVH dem Ausgleich. Doch dieser stellte um, zog Alani Tiefenbach nach vorne und wurde belohnt. In der 75. Minute eroberte sich Tiefenbach den Ball und schoss aus 20 Metern das 2:2. Beim 3:2 drei Minuten vor Spielende erkämpfte sie sich einen zu kurz geratenen Rückpass.

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Cheyenne Kust (72. Lisa Hennig), Marie Pfaffeneder (72. Tamara Klüss), Sabrina Müller, Romy Bahmer, Maya Cords (61. Alena Sinn), Jana Klein (61. Nathalie Renz), Lana Pietsch, Anna-Lena Collmer.

Horrheimer Siegesserie hält

13. Oktober 2019
SV Illingen II - SV Horrheim 0:3 (0:0)
„Bei uns sind einige erfahrene Akteure ausgefallen, weshalb sich auch zu Beginn ein sehr holpriges Spiel entwickelte “, erklärt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Die Illinger Reserve versuchte die Horrheimer früh in der eigenen Hälfte zu stören, weshalb die Gastgeber auch zu den ersten beiden Chance der Partie kamen. „Wir waren in der gegnerischen Hälfte nicht zielstrebig genug, weshalb wir nur zu wenigen Torchancen kamen“, sagt Hilgenberg. Erst in der zweiten Halbzeit kamen die Gäste zu sehenswerten Chancen. In der 49. Minute eroberte Marco Burkhardt den Ball im Zentrum. Sein direkter Pass nach außen setzte Joshua Krone in Szene, der das Spielgerät auf den freien Sascha Berger legte, der für die Horrheimer Führung sorgte. „In der zweiten Spielhälfte wollten wir offensiver stehen und die Illinger durch Pressing jagen“, erklärt Hilgenberg. In der 75. Minute spielten die Gäste einen hohen Ball über die gegnerische Abwehrkette. Dort wartete erneut Berger, der überlegt zum 2:0 einschob. In der 89. Minute machten die Gäste dann den Deckel auf die Partie. Ein langer Diagonalpass auf Jonas Hachtel wurde nach der Annahme in die Mitte auf Marius Kohler gespielt. Dieser blieb vor SVI-Torwart Dustin Seidel ruhig und erhöhte auf 3:0. „Meine jungen Spieler haben es super gemacht und einen verdienten Sieg eingefahren“, fasst Hilgenberg zusammen.

SV Horrheim: Robin Brosi – Oliver Seidel, Florian Brosi, David Plesch (80. Markus Bäuerle), Pascal Kohler, Hannes Widmann, Daniel Stierle (24. Marco Burkhardt), Joshua Krone, Sascha Berger (19. Marius Kohler), Thomas Trinkl, Emil Arnold.

Besondere Vorkommnisse: Ein SVH-Anhänger musste fünf Minunten vor Spielende das Sportgelände verlassen, da er mit der Schiedsrichterleistung nicht einverstanden war.

Reihenweise Chancen vergeben

08. Oktober 2019
TSV Münchingen II - SV Horrheim 4:1 (1:1)
In der Regionenliga 2 haben die Fußballerinnen des SV Horrheim das Gastspiel beim TSV Münchingen II mit 1:4 (1:1) verloren. Eine Viertelstunde lagen die Horrheimerinnen sogar in Führung. „Wir haben Chance um Chance ausgelassen“, fasst SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher die Begegnung in einem Satz zusammen. Gerade mal eine Minute war gespielt, da gingen die Gäste am Sonntag bereits in Führung. „Nach einem Eckball hat Maya Cords aus kurzer Distanz eingeschoben“, berichtet Erkenbrecher. „Für die Torfrau war es schwer, den ersten Ball festzuhalten. Haltbar gewesen wäre er.“ Doch regennass und glitschig bei tiefem Geläuf hatte Lea Böhler ebenso Probleme wie später auf der anderen Seite Horrheims Keeperin Tabea Kasper. „Sie konnte einen Freistoß nicht festhalten“, sagt der SVH-Trainer über die Szene, die in der 18. Minute zum Ausgleich führte. „Davor haben wir es aber schon versäumt, ein, zwei Treffer nachzulegen. Mehrere Chancen hatten wir.“ Doch dann führte Münchingens erster Torschuss gleich zum einzigen Treffer der Gastgeberinnen in Hälfte eins. Auch nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Horrheimerinnen nicht eingeschüchtert, sondern hatten ordentlich Zug zum Tor. „Aber wir haben unsere Chancen ausgelassen“, ärgert sich der Übungsleiter der Gäste. „Immer waren Pfosten oder Latte im Weg. Ansonsten stand eine Verteidigerin auf der Torlinie. Es war schwierig, weil wir auf dem schweren Boden des alten Rasenplatzes sehr viel Laufarbeit investiert haben.“ Und das, ohne sich dafür zu belohnen. Die Tore in der zweiten Halbzeit schoss ausschließlich die Münchinger Reserve. Das 2:1 fiel in der 63. Minute. „Das war ebenso wie das 3:1 begünstigt durch einen individuellen Fehler von uns“, sagt Erkenbrecher. Horrheim machte zehn Minuten vor Spielende auf und kassierte prompt in der 83. Minute ein Kontertor. Der Treffer zum 4:1-Endstand für Münchingen II fiel durch einen Elfmeter. „Ob Hand- oder Foulelfmeter kann ich gar nicht sagen“, sagt der SVH-Trainer. „Es weiß niemand von uns, was da gewesen sein sollte.“ Früher im Spiel hätte sich Erkenbrecher mehr Durchgreifen vom Schiedsrichter gewünscht. „Ich habe zwei Mal verletzungsbedingt auswechseln müssen“, sagt er. „Unter anderem unsere Torschützin Maya Cords wurde so hart angegangen, dass sie raus musste. Aber auch Romy Bahmer und Marie Pfaffeneder mussten sehr viel einstecken.“ Letztlich bescheinigt Erkenbrecher seinem Team „kein schlechtes Spiel“, doch für einen Erfolg reichte es am Sonntag nicht.

SV Horrheim: Tabea Kasper – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Luisa Pfeifer (58. Cheyenne Kust), Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller, Romy Bahmer, Maya Cords (30. Anna Winkler), Hannah Schmidtke, Juliane Friedmann, Anna-Lena Collmer.

Maximale Ausbeute von 24 Punkten aus acht Spielen

06. Oktober 2019
SV Horrheim - TSV Phönix Lomersheim II 2:1 (0:1)
Der verlustpunktfreie Tabellenführer der Kreisliga B 7 hat sich auch gestern keinen Patzer geleistet. Allerdings brauchte er lange Zeit, um im Heimspiel gegen die Bezirksliga-Reserve des TSV Phönix Lomersheim die Weichen auf Sieg zu stellen. Unmittelbar vor Ende der ersten Halbzeit geriet die Elf von Trainer Sergej Hilgenberg dann sogar mit 0:1 in Rückstand. In der 44. Minute traf Nils Holler für die Gäste. Doch nach dem Seitenwechsel war es ein Doppelpack von Daniel Stierle und Emil Arnold in der 50. und 57. Minute, was für den knappen Sieg sorgte. Der SVH steht mit der maximalen Ausbeute von 24 Punkten aus acht Spielen auf dem Platz an der Sonne.

SV Horrheim: Robin Brosi – Oliver Seidel, Florian Brosi (35. Sascha Berger), Pascal Kohler, Hannes Widmann, Jan Maier, Daniel Stierle (65. Philipp Hachtel), Joshua Krone, Thomas Trinkl, Emil Arnold (35. Felix Abel), Mario Vehlgut.

Horrheim II klettert auf den zweiten Platz

Viviana, Viola und Cosima freuen sich nach dem Spiel gegen Heimerdingen über den zweiten Sieg in der jungen Saison.

02. Oktober 2019
SV Horrheim II - TSV Heimerdingen 4:1 (2:0)
Der SV Horrheim II ist durch den souveränen 4:1 (2:0)-Sieg gegen den TSV Heimerdingen, seinem zweiten Saisonerfolg, auf den zweiten Platz der Frauenfußball-Bezirksliga gesprungen. Die Horrheimerinnen haben aber nur dank des besseren Torverhältnis die Nase vor den punktgleichen Verfolgern TSV Ludwigsburg und KSV Hoheneck.

Tore: 1:0 Anna-Lena Collmer (6.), 2:0 Alani Tiefenbach (17.), 3:0 Hannah Leonie Geppert (53./Eigentor), 3:1 Laura Embacher (55.), 4:1 Anna-Lena Collmer (90.).

Wir nutzen Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Mit der Nutzung der Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Entsprechende Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.