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Herzlich willkommen beim Sportverein Horrheim!

SVH NEWS

Eigener Saft aus eigenem Obst

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Offener Schlagabtausch in Horrheim

16. September 2021
SV Horrheim – TSV Lomersheim 4:6 (3:3)
„Gegen den Bezirksligisten haben wir echt super gespielt“, freut sich SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. „Nur am Anfang hatten wir zu viel Respekt und Lomersheim hat punktgenaue Diagonalbälle gespielt.“ Schon nach drei Minuten köpfte Lukas Buck zur Gästeführung ein. Hannes Widmann glich in der 6. Minute aus, per Eigentor der Lomersheimer geriet Horrheim sogar in Führung. „In der 20. Minute hatte der Innenverteidiger einen Rückpass schärfer gespielt als der Torwart erwartet hat“, beschreibt Hilgenberg die Situation. Nach zwei Eckbällen in der 25. und 40. Minute drehten Julius Stotz und Joschka Heugel das Ergebnis wieder zugunsten der Gäste. Joshua Krone glich fast mit dem Pausenpfiff nach einem Eins-gegen-eins mit dem Torwart auf 3:3 aus. „Ein paar angeschlagene Spieler haben uns hintendrin gefehlt“, bedauert der SVH-Trainer. „In der zweiten Hälfte war es erst ausgeglichen. Aber dann sind wir müde geworden.“ Da stand es nach dem zweiten Heugel-Treffer schon 3:4. Ein Doppelschlag von Dennis Oehler und Yaya Youssouf in der 82. und 83. Minute brachte die Entscheidung. „Der Treffer von Daniel Stierle, der so lange am Kreuzband verletzt war, hat mich aber sehr gefreut“, sagt Hilgenberg über das 4:6 kurz vor dem Schlusspfiff.

Gegen Münchingen II kaum Torchancen herausgespielt

Romy Bahmer kommt zwischen zwei Münchingerinnen an den Ball, doch für den SV Horrheim gibt es diesmal nichts zu holen.

15. September 2021
SV Horrheim – TSV Münchingen II 0:4 (0:1)
SV Horrheim kassiert im ersten Heimspiel der Regionenliga 2 eine 0:4-Niederlage. „Das Ergebnis ist um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen“, ärgert sich Alexander König. Die Fußballerinnen des SV Horrheim haben in der Regionenliga 2 ihr erstes Heimspiel gegen den TSV Münchingen II mit 0:4 (0:1) verloren. Der SVH-Trainer hadert indes nicht mit der Tatsache, dass sein Team unterlegen ist, sondern nur mit der Höhe. „Münchingen II hat verdient gewonnen“, sagt er. „Die Abwehr war sehr kompakt. Die Münchingerinnen haben mit ihren großen Spielerinnen auch sehr körperlich agiert.“ Schon nach zehn Minuten Spielzeit gerit der SV Horrheim in Rückstand. In einer unübersichtlichen Situation im Strafraum des Heimteams wurde der Ball nicht geklärt und fand sich irgendwann im Tor wieder – Jessica Legel hatte das 1:0 geschossen. „Wir haben zwar über weite Strecken ebenbürtig gespielt, haben selbst aber nur wenige Torchancen kreieren können“, sagt König. „Je näher wir zum Tor gekommen sind, umso besser haben es die Münchingerinnen gemacht. Wir haben alles probiert.“ Nach dem frühen Gegentor plätscherte das Spiel im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit aber nur so dahin. „In der Pause haben wir uns vorgenommen, kompakter zu stehen und für unsere Angriffe wieder eine Überzahl zusammenzubekommen“, berichtet der Übungsleiter der Horrheimerinnen. Das funktionierte in der Viertelstunde nach Wiederanpfiff auch ganz gut. Doch dann setzten die Münchingerinnen unvermittelt zu einem Konter an, den Letizia Melody Steil mit dem Treffer zum 2:0 abschloss (57. Minute). „Dieser Treffer hatte sich nicht angekündigt“, sagt König. Zumal Romy Bahmer kurz zuvor eine hochkarätige Chance hatte, aber dann auf Lena Müller ablegte, statt selbst den Abschluss zu suchen. Müllers Schuss wurde geblockt. Bei einem Eckball in der 72. Minute zeigte sich die Kopfballstärke der Gäste, Stefanie Geiger erzielte das 3:0. „Dann haben wir die Vierer-Abwehrkette aufgelöst und wollten wenigstens noch den Ehrentreffer“, berichtet der SVH-Trainer. Stattdessen liefen die Horrheimerinnen aber in einen weiteren Konter. Geiger schoss auch das 4:0.

„Einfach großartig!“

Die Grundschüler starten in ihre Runden und sammeln Spendengeld für die Flutopfer.

13. September 2021
Beim Spendenlauf des Kinder- und Jugendfreizeitvereins und SV Horrheim kommen rund 5000 Euro für Flutopfer in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zusammen – vier Projekte waren im Vorfeld ausgesucht worden. 72 Kinder und Jugendliche machen mit. Insgesamt 72 Teilnehmer im Alter von einem Jahr bis 18 Jahre sind 1174 Runden für den guten Zweck gelaufen, kann Susan Faigle nach dem Spendenlauf vom Freitagabend berichten. 180 Todesopfer und Schäden in Millionenhöhe waren nach dem Starkregen im Juli in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu beklagen. Beim Horrheimer Kinder- und Jugendfreizeitverein (Kiju), dessen Vorsitzende Faigle ist, kam der Wunsch auf, zu helfen. Ein Spendenlauf wurde in Kooperation mit dem SV Horrheim auf die Beine gestellt. Drei Rundengrößen sind für die verschiedenen Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen auf dem Horrheim Sportplatz abgesteckt. Schon nach den Jüngsten sind 400 Euro erlaufen worden, kann Melanie Mrowetz vom Kiju am Freitag um 17 Uhr berichten. Mit dabei war die erst ein Jahr alte Lia-Marie, die mit Unterstützung des zehnjährigen Philipp Faigle eineinhalb Runden der 50-Meter-Strecke zurücklegt. Doch damit nicht genug. Die Kleine wird später im Kinderwagen mit Oma und Opa nochmal Spendenrunden drehen. Und auch Philipp nimmt nochmal die Beine in die Hand: 30 große Runden und damit neun Kilometer hat er sich als Ziel gesteckt und dafür fünf Sponsoren zum Spenden verpflichtet. „Das schaff ich in einer Stunde“, ist er sich im Vorfeld sicher. Allein die Jugend der evangelischen Kirchengemeinde sei 180 Runden und die Fußball D-Jugend mit Trainern nach ihrem Training 160 Runden gelaufen, berichtet Susan Faigle nach dem Spendenlauf. „Viele Läufer haben die maximale Rundenvorgabe von 30 Runden der großen Runde geschafft – und wären sicherlich noch weiter gelaufen“, so die Kiju-Vorsitzende weiter. Rund 15 Helfer der beiden Vereine waren am Freitag im Einsatz und auch deren Kinder packten zum Teil mit an. Der Kiju spendet fünf Euro pro Teilnehmer und somit 360 Euro, der Sportverein spendet eine Summe aus der Bewirtung, der genaue Betrag steht noch aus. Insgesamt wurde eine Summe von circa 5000 Euro gespendet. „Einfach großartig!“, findet Faigle. Im Vorfeld hatten die Organisatoren telefonisch Kontakt mit den besonders stark betroffenen Kommunen aufgenommen und erfragt, welche Vereine Bedarf für eine Unterstützung ihrer Jugendarbeit hätten. Insgesamt vier Vereine wurden dadurch auserkoren und sollen nun von dem Spendenlauf profitieren: die von der Flut überschwemmte Kinderbibliothek in Euskirchen soll beim Aufbau eines Tauschschrankes unterstützt werden; in Bad Münstereifel wurde der Jugendtreff zerstört, dort werde alles Mögliche benötigt – „von der Couch bis zum Tischkicker“, so Susan Faigle; dem Sportclub Bad Bodendorf soll bei der Beschaffung neuer Jugendtore geholfen werden; und der SC Sinzig wird Geld für die Beschaffung von Trainingsutensilien für die Jugend erhalten. Die Kinder und Jugendlichen in Horrheim konnten auf dem Anmeldeformular angeben, ob sie zum Beispiel einen speziellen Verein oder alle unterstützen möchten. Schon am Donnerstagabend habe einer der Vereine angerufen, ob es schon Fotos vom Spendenlauf für die eigene Homepage gebe, damit man sich bedanken könne – doch der Lauf war ja erst am darauffolgenden Tag. „Im nächsten Schritt wird jetzt wieder Kontakt mit den ausgesuchten Projekten aufgenommen. Geplant ist Ende Oktober in die Ortschaften zu fahren und die Spenden zu überbringen“, sagt Susan Faigle. Und weiter: „Wir sind überglücklich, denn unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Wir freuen uns, den betroffenen Vereinen eine großartige Hilfe zu bringen.“

SVH überrollt Großglattbach in Hälfte zwei

10. September 2021
TSV Großglattbach – SV Horrheim 2:6 (2:2)
Der SV Horrheim hat durch den 6:2 (2:2)-Erfolg in der vorgezogenen Partie des zweiten Spieltags beim TSV Großglattbach am Mittwochabend die Tabellenführung der Fußball-Kreisliga B 6 übernommen. „Der Sieg des SVH war verdient, ist aber zu hoch ausgefallen“, zollt TSV-Trainer Daniel Fuchs dem Gegner Respekt. Denn in der ersten Halbzeit war es noch ein Duell auf Augenhöhe. „Wir haben genau das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten“, berichtet Fuchs. Und sein Gegenüber Sergej Hilgenberg ergänzt: „Wir haben uns schwer getan. Auf dem kleinen Platz in Großglattbach konnten wir nicht so wie gewohnt durch das Zentrum kombinieren. Darauf mussten wir uns erst einstellen.“ Dazu kam, dass die Großglattbacher bereits in der 3. Minute in Führung gingen. Ein Schuss sprang SVH-Abwehrspieler Mario Vehlgut von dessen Fuß an die Hand. Den fälligen Elfmeter verwandelte Marvin Prohaska. „Das lief uns gar nicht in die Karten“, analysiert Hilgenberg. In der 9. Minute schafften es die Horrheimer dann aber doch mal, in die Tiefe zu kommen. Die Flanke von Sascha Berger ließ Felix Abel in der Mitte abtropfen, und Hannes Widmann jagte den Ball volley in die Maschen. Nach einem Kopfball von Jan Maier staubte dann Abel zum 2:1 ab (29. Minute). „Wir hatten Marius Kohler komplett vergessen und ihn frei flanken lassen“, ärgert sich Fuchs. Die Großglattbacher kamen aber auch ein Mal bis zur Grundlinie durch. Und die Hereingabe drückte Jakob Nabrotzki praktisch mit dem Pausenpfiff über die Linie (45.). „Dementsprechend war die Stimmung in der Pause. Der Ausgleich hat sich angefühlt, als ob wir gerade mit 0:6 verloren hätten“, berichtet Hilgenberg. Die Horrheimer kamen aber wieder zurück. Zumal die Großglattbacher nach dem Seitenwechsel kaum noch etwas entgegenzusetzen hatten. „Kurz vor der Pause mit Marvin Prohaska und in der Pause Jakob Nabrotzki verletzt raus. Das sind zwei Schlüsselspieler für uns. Ohne sie haben wir nicht mehr das auf den Platz bekommen, was wir in der ersten Halbzeit gespielt haben“, berichtet Fuchs. „Die Horrheimer übernahmen immer mehr die Initiative und haben uns immer weiter hinten rein gedrängt. Jeder Schuss war aber praktisch auch ein Treffer.“ Den Torreigen nach Wiederanpfiff eröffnete Jonas Brosi, der eine Hereingabe von Abel ins Tor schob (59.). Drei Minuten später drosch Abel den Abpraller eines von ihm geschossenen Freistoßes in den Winkel (62.). Und mit dem Eigentor von Großglattbachs Heiko Neu in der 68. Minute, der vor Brosi klären wollte, war die Partie entschieden. Joshua Krone beschenkte sich zu seinem Geburtstag dann noch selbst. Er erzielte in der 79. Minute den Endstand von 6:2.

Souveräner Sieg beim „Angstgegner“

07. September 2021
TSV Mühlhausen/​Stuttgart – SV Horrheim 0:3 (0:2)
Horrheim gewinnt in Mühlhausen mit 3:0. TSV mit nur einer Möglichkeit.
Die Frauen des SV Horrheim sind erfolgreich in die Saison 2021/2022 der Regionenliga 2 gestartet. Bei ihrem „Angstgegner“ (SVH-Trainer Markus Messirek) TSV Mühlhausen/Stuttgart siegten sie souverän mit 3:0 (2:0). „Die Mädels haben alles so umgesetzt, wie wir es besprochen hatten. Wir wollten auf dem kleinen Kunstrasen den Ball sauber in den Fuß spielen und so von hinten aufbauen, ohne den Ball lang zu schlagen“, berichtet SVH-Trainer Markus Messirek. „Und man hat gemerkt, dass die Mädels Spaß hatten am Fußballspielen.“ Das erste Mal belohnt haben sich die Horrheimerinnen bereits in der 12. Minute. Lena Müller vollendete nach einem Doppelpass mit Anna-Lena Collmer zum 1:0. „Das hat uns in die Karten gespielt“, erklärt Messirek. Die Mühlhausener spielten zwar auch mit. „Wir haben aber kaum etwas zugelassen. Die Abschlüsse der Gastgeberinnen gingen nicht wirklich aus Tor“, erzählt der SVH-Trainer. Nach einer halben Stunde erhöhte dann Mara Solar per Kopf nach einer Ecke von Müller auf 2:0 (30. Minute). Auch nach dem Seitenwechsel fanden die Horrheimerinnen direkt wieder in die Partie. „Die Ansage war, die ersten zehn Minuten wieder Druck zu machen. Das haben die Mädels gut umgesetzt“, berichtet Messirek. In der 80. Minute machte seine Mannschaft dann den Deckel drauf. Nach einer Ecke von Müller war erneut Solar zur Stelle, die zum 3:0 einschob. Die Horrheimerinnen hatten darüber hinaus noch einige Möglichkeiten, die jeweils „schön herausgespielt waren“, sagt Messirek. Doch ein weiteres Tor fiel nicht mehr. „Es war gut, dass wir uns diese Chancen herausgespielt haben. Noch besser wäre allerdings, wenn der Abschluss auch noch funktionieren würde“, erklärt der Übungsleiter. Die Mühlhausener brachten dagegen auch nach dem Seitenwechsel wenig Gefährliches zustande. Messirek: „Sie hatten einen Freistoß, der knapp über das Tor ging. Das war die einzige brenzlige Situation, in der etwas hätte passieren können.“ Noch mehr als über den Sieg freut sich der SVH-Trainer über den Auftritt seiner Mannschaft. „Mühlhausen ist sowas wie ein Angstgegner von uns. Die Mädels hatten gehörigen Respekt“, berichtet Messirek. „Der Kunstrasen dort ist klein. Und auf kleinen Plätzen haben wir uns schon immer schwer getan. Außerdem sahen die Mädels zuletzt in Mühlhausen nie wirklich gut aus.“

Zu viele Chancen nicht genutzt

06. September 2021
SV Horrheim – TSV Wiernsheim 4:0 (2:0)
Gegen den TSV Wiernsheim, der unter der Woche im Bezirkspokal gegen Riet erfolgreich gewesen war, ist der SV Horrheim gleich gut ins Spiel gekommen. „Aber wir haben unsere ersten Chancen nicht genutzt“, berichtet Übungsleiter Sergej Hilgenberg. In der 8. Minute stand Jonas Brosi goldrichtig, als er einen von Hannes Widmann überlegt aufgebauten Spielzug aus fünf Metern Torentfernung erfolgreich vollendete. Er legte in der 22. Minute auch das 2:0 nach, wiederum vorbereitet von Widmann, der diesmal mehrere Spieler auf sich gezogen hatte. Brosi zog im Strafraum volley ab. Ein Lattentreffer von Felix Abel untermauerte, wie die Kräfteverhältnisse waren. „Der Rasen war dieses Mal so stumpf, das der Ball nicht wie gewohnt gerollt ist“, berichtet Hilgenberg. Damit hatte der eine oder andere seine Probleme. Aber nicht Widmann, der gemeinsam mit Oliver Seidel auch den dritten Treffer vorbereitete. Sascha Berger drückte Seidels Flanke über die Torlinie (51.). Fünf Minuten vor Spielende schoss Abel aus der Drehung heraus stramm aufs Tor. Hilgenberg: „Ich glaube, der Ball wäre auch so ins Tor gegangen.“ Doch Berger ging auf Nummer sicher und half nach – 4:0. Ein Mal musste sich auch SVH-Torwart Christian Asprion lang machen. „Der 25-Meter-Schuss wäre im Winkel eingeschlagen“, berichtet Hilgenberg.

Runden drehen für die Opfer der Flut

Susan Faigle vom Kiju und Fabian Götz, Sportvorstand des SV Horrheim, hoffen auf viele Kinder beim Spendenlauf.

04. September 2021
Der Kinder- und Jugendfreizeitverein (Kiju) und der SV Horrheim veranstalten am 10. September einen Spendenlauf. Mit dem Erlös soll die Jugendarbeit von Vereinen im rheinland-pfälzischen und nordrhein-westfälischen Katastrophengebiet unterstützt werden. Mehr als 180 Todesopfer und Schäden in Milliardenhöhe – der Starkregen, der Mitte Juli über Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen niederging und Flüsse über die Ufer treten ließ, hatte für deutsche Verhältnisse bislang nahezu ungekannte Ausmaße. Riesengroß ist seither aber auch die Solidarität und die Bereitschaft in der Bevölkerung, die betroffenen Menschen bei der Bewältigung der Folgen zu unterstützen. Beim Horrheimer Kinder- und Jugendfreizeitverein (Kiju) kam ebenfalls der Wunsch auf, zu helfen. Seit Anfang August wird nun ein Spendenlauf vorbereitet. Weil es dafür einen Sportplatz braucht und weil es personelle Überschneidungen gibt, lag eine Kooperation mit dem SV Horrheim auf der Hand, berichtet die Kiju-Vorsitzende Susan Faigle. „Die Kinder wollen es“, stellt sie angesichts erster Reaktionen fest. Auch ihr eigener Sohn wolle seinen Urlaub extra verkürzen, um daran teilnehmen zu können. Die Urlaubszeit sei aber auch der Grund, weshalb sich die Anmeldungen bislang noch etwas in Grenzen hielten, glaubt Faigle. Der Spendenlauf soll am 10. September, dem letzten Freitag in den Ferien, stattfinden. Gestartet wird in drei Altersklassen: Kindergartenkinder (oder jünger) von 16 bis 17 Uhr, Grundschulkinder von 17.15 bis 18.15 Uhr und alle anderen Kinder und Jugendlichen von 18.30 bis 19.30 Uhr. Für Familien, bei denen Kinder aus verschiedenen Altersklasse mitlaufen möchten, gibt es aber auch Ausnahmen: Diese dürfen dann in einer Altersklasse starten. Denn der vordringliche Sinn und Zweck dieser Staffelung ist es, die Veranstaltung etwas zu entzerren und ein Gedränge auf dem Sportplatzgelände zu vermeiden. Ein Hygienekonzept, das bereits mit der Vaihinger Stadtverwaltung abgestimmt ist, gilt es nämlich einzuhalten. Wo es möglich ist, soll demnach auch bei dieser Freiluftveranstaltung ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Wo dies nicht möglich ist – etwa an der Registrierung am Eingang oder bei der Bewirtung – besteht Maskenpflicht.Wer teilnehmen möchte, sollte sich einen Sponsor suchen, der für jede gelaufene Runde einen Geldbetrag beisteuert. Man sei notfalls behilflich, Kinder und Sponsoren zusammenzuführen, sagt Faigle. Wer partout keinen Sponsor finde, könne dennoch mitlaufen und einen selbstgewählten Betrag spenden. Eine Voranmeldung bis zum 7. September sei für die Organisation zwar wünschenswert, aber nicht verpflichtend, sagt Fabian Götz, Sportvorstand beim SV Horrheim. „Wir hoffen auf viele spontane Besucher.“ Registriert werden müsse am Eingang ohnehin jeder Teilnehmende. Eine formlose Anmeldung helfe aber dabei, dieses notwendige Prozedere schneller hinter sich zu bringen. Der Kiju gibt dann am Ende zusätzlich nochmal fünf Euro je Teilnehmendem in die Kasse. Und der SV Horrheim, der an diesem Tag die Bewirtung mit Würsten oder Pommes übernehmen wird, steuert den Verkaufserlös bei. Ebenfalls mit an Bord ist die Firma Ensinger, welche die Getränke für die jungen Läuferinnen und Läufer sponsert. Für die Verwendung der Spenden haben sich die Organisatoren bereits konkrete Gedanken gemacht. Der Aufbau von Häusern, Kirchen oder Geschäften werde ja bereits in Angriff genommen. „Unter der Flutkatastrophe haben aber auch viele Vereine gelitten“, sagt Susan Faigle. Deshalb habe man telefonisch Kontakt mit den besonders stark betroffenen Kommunen aufgenommen und erfragt, welche Vereine Bedarf für eine Unterstützung ihrer Jugendarbeit hätten. Dort war man von dem Hilfsangebot überrascht, aber dafür auch sehr dankbar. Insgesamt vier Vereine wurden dadurch auserkoren und sollen nun von dem Spendenlauf profitieren: die von der Flut überschwemmte Kinderbibliothek in Euskirchen soll beim Aufbau eines Tauschschrankes unterstützt werden; in Bad Münstereifel wurde der Jugendtreff zerstört, dort werde alles mögliche benötigt – „von der Couch bis zum Tischkicker“, so Susan Faigle; dem Sportclub Bad Bodendorf soll bei der Beschaffung neuer Jugendtore geholfen werden (Fabian Götz: „Diese sind nicht billig.“); und der SC Sinzig wird Geld für die Beschaffung von Trainingsutensilien für die Jugend erhalten.Susan Faigle und Fabian Götz hoffen nun auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, damit die von der Flut betroffenen Kinder bald wieder glücklich sein können. Formlose Voranmeldungen für den Spendenlauf unter der Angabe von Name und Telefonnummer nimmt der Kiju bis 7. September per E-Mail an kiju-horrheim@web.de entgegen (siehe auch [646 KB] ) . Es ist aber auch eine spontane Teilnahme möglich.

Der Blick geht in Richtung A 3

03. September 2021
Sergej Hilgenberg hat zwar einen großen Kader zur Verfügung, doch auf manchen Positionen wird es trotzdem eng. „Fürs zentrale Mittelfeld sind für drei Plätze gerade noch drei Spieler übrig geblieben.“ Vor allem die schwere Knieverletzung von Thomas Trinkl an Meniskus und Kreuzband macht dem SVH-Übungsleiter zu schaffen. „Ich bin seit 15 Jahren Trainer und hatte nie schwerere Verletzungen in meiner Mannschaft“, sagt Hilgenberg. „Aber dann zwei Jahre in Folge in der Vorbereitung – jeweils ohne Fremdeinwirkung.“ Trinkl ist bereits operiert worden und seitdem auch bei jedem Termin bei der Mannschaft dabei. „Er macht auch jeden Tag was fürs Knie, zusätzlich zur Physio, er tut wahnsinnig viel“, sagt Hilgenberg. „Wenn sich einer so verletzt wie er oder vor einem Jahr Daniel Stierle, und ich war immer ihr Trainer, dann ist der Tag gelaufen. Und die Woche auch.“ Neben Trinkl und Stierle muss das Horrheimer Team auch Markus Burkhardt zumindest zeitweise ersetzen, der wegen Hausbau und Nachwuchs kürzer treten will.Die gesamte Mannschaft musste nach der großen Pause mehr für ihre Fitness tun als in anderen Jahren. „Sonst ist man bei einer kurzen Sommerpause nach ein, zwei Trainings wieder voll drin“, berichtet Hilgenberg. „Jetzt hat es länger gedauert. Aber es läuft gut, und auch in den Vorbereiungsspielen sind wir von Mal zu Mal stärker geworden.“ Dass dabei nicht alles funktioniert wie erhofft, sieht Hilgenberg nicht als Beinbruch. „Wir hatten viele Chancen, die wir nicht genutzt haben, und wir haben viele Konter nicht zu Ende gespielt“, berichtet er. „Natürlich hadern die Spieler damit. Aber als Trainer sage ich: ,Die Fitness ist das Problem, bleibt ruhig, der Rest wird kommen.‘ Wir müssen lernen, dass wir nicht schimpfen, sondern geduldig bleiben und Selbstvertrauen haben. Denn gerade erfahrene Gegner wollen einen dazu bringen, dass man mit sich selbst hadert, oder mit dem Schiedsrichter. Dann wird es richtig schwer.“Für den Saisonauftakt hat der SV Horrheim an diesem Sonntag um 15 Uhr mit dem TSV Wiernsheim einen Gegner vor der Brust, der in den vergangenen Jahren zu den leichteren zählte. „Aber Wiernsheim war früher auch schon mal spielerisch stark“, erinnert sich Hilgenberg. „Und die Mannschaft hat ihren Ex-Kapitän Domenico Vitale zurück, der aus Illingen wieder nach Wiernsheim gewechselt ist.“ Nachdem der TSV am Mittwochabend im Pokalspiel auch noch den SV Riet mit 4:1 geschlagen hat, ist Hilgenberg endgültig gewarnt. Denn der SV Horrheim tritt in der Kreisliga B 6 erneut an, um Meister zu werden oder zumindest über die Relegation den Aufstieg zu schaffen. „Für ein paar ältere Spieler geht die Karriere in der Kreisliga A oder B zu Ende“, sagt Hilgenberg. Da soll nicht schon vor den vermeintlichen Topspielen gegen Ensingen, Enzweihingen und Vaihingen im Spätherbst eine gute Ausgangsposition leichtfertig verspielt werden.

Der Vaihinger Meister heißt Horrheim

Kapitän Jan Maier (mit Pokal) und die Horrheimer bejubeln den souveränen Sieg beim eigenen Vorbereitungsturnier, dem Avantec-Preseason-Cup.

23. August 2021
SVH gewinnt souverän das eigene Vorbereitungsturnier Avantec-Preseason-Cup, den inoffiziellen Stadtpokal, vor Enzweihingen. Für alle Mannschaften ist der Wettbewerb eine gute Standortbestimmung zwei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel in der Liga. Der SV Horrheim hat den ersten Avantec-Preseason-Cup, die inoffizielle Vaihinger Fußball-Stadtmeisterschaft, souverän gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Sergej Hilgenberg gab sich beim eigenen Vorbereitungsturnier im Aera-Stadion keine Blöße. Der SVH gewann alle fünf Partien und blieb sogar ohne Gegentor. „Es ist uns gelungen, ein Zeichen zu setzen, auch wenn das gar nicht unser Ziel war“, erklärt Hilgenberg. „Für uns hatte das Turnier eher einen Trainingslagercharakter. Keiner der Spieler war zwischen den Spielen weg, ist nicht nach Hause gegangen. Wir haben uns noch mal für die Saison eingeschworen. Das haben wir gebraucht.“ Zu hoch will der SVH-Übungsleiter den Erfolg allerdings nicht hängen. „Es waren noch keine Pflichtspiele in der Kreisliga B 6. Man weiß nicht, was die jeweiligen Gegner bis jetzt in der Vorbereitung gemacht haben“, analysiert Hilgenberg. Auch Hans-Ulrich Rähmer vom TSV Enzweihingen und Siegfried Blum vom TSV Ensingen empfinden das Turnier als gute Standortbestimmung. „Man sieht, auf welchem Stand jedes Team ist“, erklärt Rähmer, der den im Urlaub weilenden Xhavit Halilaj vertrat. „Für mich war das sehr aufschlussreich. Vor allem kristallisiert sich langsam heraus, wer zum Stamm welcher Mannschaft beim TSV zählen wird. Denn es sollten nur die besten 14 oder 15 Spieler in der ersten auflaufen. Da gehört das technische Vermögen und taktische Verständnis dazu, aber auch wer genug läuft.“ Wichtigste Erkenntnis aber: „Alle kochen nur mit Wasser“, berichtet der Enzweihinger Übungsleiter. „Aber eine von den vier Mannschaften aus der B 6, die hier angetreten sind, wird das Rennen in der Liga machen.“Blum war nach dem vierten Platz seines TSV Ensingen dagegen nicht so positiv gestimmt. „Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen. Gegen die direkten Konkurrenten Horrheim, Enzweihingen und Vaihingen haben wir jeweils mit 0:1 verloren“, ärgert sich der Übungsleiter. Was ihn besonders gestört hat, war die Einstellung seiner Spieler. „Jeder dachte, wir spielen halt mal ein Turnier, statt sich auf die einzelnen Aufgaben, die anstehen, zu konzentrieren“, erklärt Blum. Dennoch blickt Hilgenberg zuversichtlich auf die anstehende Runde: „Jeder Gegner wird an uns eine Nuss zu knacken haben.“ Denn die Horrheimer haben sich zwei Wochen vor dem ersten Saisonspiel in der Liga in Frühform präsentiert. Defensiv äußerst stabil (Hilgenberg: „Wir haben kaum Chancen des Gegners zugelassen.“) und offensiv vor allem über die schnellen Außen unberechenbar haben sie fast jeden Kontrahenten beim Preseason-Cup im Griff gehabt. „Wir haben nicht mehr so hoch rausgeschoben und taktisch auch mal den Gegnern das Spiel überlassen“, erklärt Hilgenberg. „Dennoch haben wir uns viele Chancen herausgespielt. Wir haben aber eigentlich noch kein Torschusstraining absolviert. Deshalb haben wir auch nicht gehadern, als mal etwas nicht geklappt hat.“In die Elf des Turniers wurden von den Trainern der teilnehmenden Mannschaften als Torwart Semjon Röhlk (TSV Enzweihingen), in die Abwehr Manuel Klempin (SGM Roßwag/Mühlhausen), Nico Kulmman (TSV Ensingen), Attia Karim (VfB Vaihingen) und Christian Stier (TSV Enzweihingen) sowie in Mittelfeld und Angriff Sven Adamovic (TSV Enzweihingen), Patrick Gebhardt (SV Riet), Luca Fuchs (SGM Roßwag/Mühlhausen), Jan Maier, Jonas Brosi und Felix Abel (alle SV Horrheim) gewählt. Letzterer sicherte sich auch die Torjägerkanone. Über den Termin lässt sich aber weiterhin trefflich streiten. Schon seit Jahren wird unter den Verantwortlichen der Vaihinger Teams die Diskussion geführt, wann der Stadtpokal ausgespielt werden soll – weiterhin zum Abschluss einer Saison nach der Relegation oder vielleicht doch lieber in der Vorbereitung. Zwar hatte keiner der Trainer ein Problem mit dem Turnier in der Vorbereitung. Blum plädiert aber weiterhin für den Termin am Ende der Saison nach der Relegation. „Da kann man sich noch einmal drauf freuen und sich danach ausruhen“, berichtet der Ensinger Trainer. „Wenn sich jetzt so knapp vor Saisonbeginn ein Spieler verletzt, dann fehlt er voraussichtlich in den ersten Pflichtspielen in der Liga. Dabei geht es um Belastungsverletzungen. Wenn man bei so einem Turnier mit Krämpfen weitermacht, ist der Muskelfaserriss nicht weit.“ Dem entgegnet Rähmer, dass man sich auch in einem normalen Vorbereitungsspiel verletzen könne. „Ich war schon immer ein Befürworter davon, den Stadtpokal in der Vorbereitung zu spielen“, erklärt der Enzweihinger Trainer. „Nach der Saison muss man immer drei, teilweise sogar vier Wochen warten und die Spannung hochhalten.“ Ähnlich sieht es Hilgenberg. „Nach der Saison ist immer etwas die Luft raus“, sagt der Übungsleiter des SV Horrheim. „Deshalb finde ich einen Termin in der Vorbereitung ideal. Jetzt will sich jeder Spieler noch einmal anbieten.“

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