Herzlich willkommen beim Sportverein Horrheim!

SVH NEWS

SVH kommt souverän aus Winterpause

Horrheims Marie Pfaffeneder (rechts) war von Ludwigsburgs Albulena Berisha auch im Rückspiel nicht zu halten.

19. März 2019
TSV Ludwigsburg - SV Horrheim 0:3 (0:1)
So richtig hat Markus Messirek dem Braten nicht getraut. Auf dem Kunstrasenplatz des TSV Ludwigsburg hatten sich die Fußballerinnen des SV Horrheim bereits in der vergangenen Saison einen Ausrutscher geleistet. Doch in dieser Saison ließen sie dem Vorletzten der Regionenliga 2 keine Chance und fuhren einen souveränen 3:0 (1:0)-Sieg ein. „Für mich war das sehr schön“, freut sich SVH-Übungsleiter Messirek. Zum einen hat sich die Rückrundenvorbereitung in unserer heutigen Leistung widergespiegelt. Zum anderen war es ein wichtiger Sieg.“ Der Selbstvertrauen gibt mit Blick auf das Spitzenspiel gegen Tabellenführer SGM Sillenbuch/Heumaden/SV Eintracht am nächsten Wochenende. Zunächst taten sich die Horrheimerinnen in Ludwigsburg aber ein bisschen schwer. „Wir hatten den TSV zwar im Griff. Und das Geschehen spielte sich auch hauptsächlich in der Hälfte der Gastgeberinnen ab“, berichtet Messirek. „Aber wir haben etwas gebraucht, bis wir uns an den Platz gewöhnt hatten und bis wir im Spielfluss waren. Kunstrasen war schon immer unser Manko. Und das Platz in Ludwigsburg ist auch noch recht klein.“ Doch spätestens nach dem 1:0 durch Marie Pfaffeneder war das Eis gebrochen. Aus dem Mittelfeld wurde die Offensivspielerin des SVH auf der Außenbahn angespielt und nutzte dann ihre Schnelligkeit. Im Eins-gegen-eins ließ sie TSV-Torfrau Nicole Mihalek keine Chance (20. Minute). Davor war Marie Pfaffeneder zwei Mal gescheitert. „Die Erleichterung war da. Danach hatten wir die Ludwigsburgerinnen vollkommen im Griff“, erklärt Messirek. „Für uns war wichtig, dass wir nichts anbrennen ließen. Im letzten Jahr sind wir in Rückstand geraten und haben erst spät den Ausgleich erzielt.“ Das einzige Manko der Horrheimerinnen war die Chancenverwertung. „Wir hätten eigentlich schon mit einer 3:0-Führung in die Pause gehen müssen. Doch bei einem Eckball kam in der Mitte nicht wirklich jemand sauber an den Ball, so dass er ins Aus ging. Und zwei Mal scheiterte Marie Pfaffeneder an der Ludwigsburger Torfrau“, berichtet Messirek. Nach dem Seitenwechsel knüpften die Gäste aus Horrheim an die Leistung der ersten 45 Minuten nahtlos an. „Wir hatten die Ludwigsburgerinnen sauber im Griff. Unsere Torfrau Hannah Schmidtke hat fast nichts zu tun bekommen – eigentlich überhaupt nichts“, erzählt SVH-Trainer Messirek. Nach 57 Minuten ließ Lena Müller, die von Romy Bahmer in der Schnittstelle bedient worden war, das 2:0 folgen. In der 77. Minuten stellte Marie Pfaffeneder bereits den Endstand her. Die Horrheimerinnen hatten den Ball auf Höhe der Mittellinie abgefangen und dann blitzschnell umgeschaltet. Marie Pfaffeneder vollendete den Steilpass. Von den Ludwigsburgerinnen kam dagegen nichts. Selbst in der Schlussphase war kein Aufbäumen zu sehen. Messirek: „Sie haben einfach weitergespielt. Es war aber nicht so, dass sie noch mal richtig Gas gegeben hätten.“

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Kerstin Englert, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (61. Anna-Lena Collmer), Romy Bahmer (68. Cheyenne Kust), Henrike Reinsch, Nadine Pfaffeneder, Juliane Friedmann, Lena Müller, Anna Zündel.

Ein Unentschieden, das keiner haben will

17. März 2019
SV Horrheim - FV Markgröningen 1:1 (0:1)
„Scheiß aufs Unentschieden – vor!“ Die Ansage für die letzten Sekunden der Partie ist eindeutig. Beim Stand von 1:1 nimmt Horrheims Torwart Christian Asprion die Beine in die Hand und steht beim Freistoß bereit, seine Offensive zu verstärken. Doch die Markgröninger Abwehr entschärft den Schuss, so dass Asprion erneut zum Trab ansetzt, um wieder an seinen eigentlichen Arbeitsplatz zu gelangen. Dann kommt aber schon der Schlusspfiff. Nach dem 1:1-Unentschieden zwischen dem SV Horrheim und dem FV Markgröningen in der Fußball-Kreisliga B 7 ist SVH-Trainer Sergej Hilgenberg nicht glücklich. „Das war ein bisschen unglücklich“, sagt er. „Das Unentschieden bringt keinem was.“ Sowohl Horrheim als auch Markgröningen würden gerne besser dastehen als auf den Rängen fünf und sieben der Tabelle. Der Tabellenzweite VfB Vaihingen hat drei Punkte mehr, aber zwei Spiele weniger als Horrheim und sogar drei weniger als Markgröningen. Die Punkteteilung im Verfolgerduell zementiert diese Situation. » mehr

1000 Wanderer genießen die Natur

Die AH-Fußballer des SVH betreuen die Kontrollstelle beim VFR Sersheim.

28. Januar 2019
43. Volkswandertag des SV Horrheim mit drei Strecken -
Im vergangenen Jahr gingen alle Strecken in Richtung Gündelbach. In den nächsten zwei Jahren wird deshalb südlich von Horrheim gewandert. Gestern führten die drei Strecken beim 43. IVV-Volkswandertag des Sportvereins Horrheim in Richtung Ensinger See, Kleinglattbach, Sersheim und bei der große Runde noch durch die Weinberge des Klosterbergs. » mehr

Die Schwarzwurst erspielt

Die Platzierten - auf der linken Seite Rainer Götz.

11. Januar 2019
Der Sportverein Horrheim hat – inzwischen schon traditionell am Dreikönigstag – sein 12. Binokelturnier im Vereinsheim veranstaltet. Zu den Stammspielern, darunter immerhin zwölf Damen, konnte Rainer Götz auch neue Spieler begrüßen. Das Turnier wurde mit 45 Teilnehmern eröffnet Die Binokelfreunde waren in drei Serien zu je zwölf Spielen in Aktion und die Punkte wurden mit viel Engagement erspielt. Die sechs Preisträger hatten alle über 7000 Punkte. Den ersten Platz belegte Lothar Krauter mit 7910 Punkten. Zweiter wurde Wolfgang Hangsdörfer mit 7780 Punkten. Den dritten Platz erspielte sich Barbara Desife-Mitchell mit 7495 Punkten, auf den vierten Platz mit 7330 Punkten spielte sich Margit Hofer, Felix Frommer wurde mit 7310 Punkten Fünfter. Den sechsten Platz mit 7210 Punkten belegte Albrecht Hofer. Den letzten Platz beim Turnier belegte Anita Münch, sie erhielt einen Ring Schwarzwurst.

Zwölf Treffer eingeschenkt

09. Dezember 2018
SV Horrheim - SV Kaman 91 Bönnigheim II 12:0 (7:0)
Der SV Horrheim hat dem Tabellenletzten Kaman Bönnigheim II keine Chance gelassen und zwölf Treffer eingeschenkt. „Der Qualitätsunterschied war deutlich. Denn Bönnigheim wollte von Anfang an nicht viel“, berichtet Mittelfeldspieler Ron Räpple, der aufgrund einer Rotsperre nur von der Seitenlinie aus zusehen durfte. Die einseitig geführte Begegnung ging auschließlich in Richtung Tor der Gäste. Jeweils zwei Treffer von Marco Burkhardt und Emil Arnold sowie ein Tor von Oliver Seidel, Sergej Hilgenberg und Daniel Stierle machten bereits zur Pause den Klassenunterschied deutlich. Horrheim wechselte nach der Pause munter durch. Florian Brosi, Dominik Haydl, Jan Maier und Alexander Heine erhöhten den Spielstand zunächst auf 11:0, ehe der eingewechselte Jugendspieler Fabian Abel mit einem satten Schuss aus spitzem Winkel sein erstes Tor für Horrheim und den schönsten Treffer der Begegnung erzielte (82.). Der Treffer zum 12:0 war gleichzeitig auch der Schlusspunkt in einer torreichen Partie.

SV Horrheim: Christian Asprion – Oliver Seidel (46. Florian Brosi), Mario Werthwein, Pascal Kohler, Paul Arnold (46. Dominik Haydl), Thomas Trinkl, Emil Arnold, Jan Maier, Marco Burkhardt (46. Alexander Heine), Daniel Stierle, Sergej Hilgenberg (46. Fabian Abel).

SVH lässt in den letzten Minuten Punkte liegen

24. November 2018
SGM SC Hohenhaslach-SV Freudental II - SV Horrheim 2:2 (0:1)
„Wir hatten Schwierigkeiten mit dem Kunstrasen, wo der Ball sehr schnell wurde“, erklärt SVH-Spielertrainer Hilgenberg. „Wir hatten uns vorgenommen, hinten gut zu stehen und kein Gegentor zu bekommen“, sagt Hilgenberg. Das gelang den Gästen auch, so dass die SGM in der ersten Halbzeit kaum zu vernünftigen Chancen kamen. In der 26. Minute wurden die Horrheimer dann vorne aktiv. Daniel Stierle spielte einen tiefen Ball auf Jan Maier. Dieser lief dann auf SGM-Torwart Julian Kummer zu und legte vor diesem noch einmal auf den mitlaufenden Thomas Trinkl auf, der keine Probleme hatte, ins leere Tor einzuschieben – 1:0. „Wir wollten in der zweiten Halbzeit mit einem schnellen Tor nachlegen und den Deckel auf die Partie machen“, berichtet Hilgenberg. In der 60. Minute wurde Oliver Seidel auf der rechten Seite frei gespielt und setzte mit seiner Flanke Stierle in Szene, der im Strafraum der SGM Hohenhaslach/Freudental wartete. Stierle verarbeitete den Ball aber unsauber, so dass er mit seinem schwachen linken Fuß den Abschluss aus spitzen Winkel suchen musste – Kummer parierte ohne Probleme. In der 65. Minute wurde es dann im Horrheimer Strafraum gefährlich. Kim Heidler wurde durch einen Flachpass in Szene gesetzt. Dieser kam nach einem kurzen Dribbling frei im Strafraum zum Abschluss. Den halbhohen Schuss parierte Christian Asprion aber mit einem starken Reflex. In der 81. Minute war es dann erneut Stierle der im Zentrum der Hälfte der Gastgeber freigespielt wurde. Mit einer kurzen Körpertäuschung ließ er einen SGM-Verteidiger hinter sich und überlupfte den herauskommenden Kummer – 2:0. Doch das Tor war noch nicht die Entscheidung. In der 86. Minute eroberten die Gastgeber den Ball am gegnerischen Strafraum. Durch einen schnellen Pass stand Kagan Candir frei vor Aspiron und vollstreckte per Flachschuss zum Anschlusstreffer. Nur zwei Minuten später wurde die Heimmannschaft über einen Standard gefährlich. Ein Eckball von der rechten Seite wurde im Strafraum von Vincent Albrecht per Kopfball zum 2:2 verwertet. Doch auch nach dem Ausgleich liefen die Gastgeber weiter an. In der 90. Minute führte Timo Etzel einen Freistoß aus 20 Metern aus. Dieser fand aber nur den Weg an den Pfosten, so dass es am Ende der Partie beim Unentschieden blieb. „Es ist ärgerlich, wenn du das Spiel über 80 Minuten dominierst und am Ende noch um den einen Punkt bangen musst“, fasst Hilgenberg zusammen.

SV Horrheim: Christian Asprion - Oliver Seidel, Pascal Kohler, Marco Burkhardt, Paul Arnold, Thomas Trinkl (50. Alexander Heine), Emil Arnold, Jan Maier, Daniel Stierle, Dominik Haydl (76. Florian Palesch), Simon Kiefer.

Preisträger und Fußballhelden

Preisträger Heidi Faigle-Maier und Philipp Hachtel.

27. November 2018
DFB würdigt ehrenamtliches Engagement bei Trainern und Organisationstalenten - Ohne ehrenamtliches Engagement funktioniert kein Verein. Das hat auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erkannt und über Landesverbände und Bezirke mehrere Preise ausgelobt, mit denen herausragender Einsatz in den Vereinen belohnt werden soll. Von den Vereinen in der Region sind viele weitere Nominierungen eingegangen, doch nur zwei konnten den Titel des Bezirkssiegers bekommen. So hat der SV Horrheim Philipp Hachtel in der Kategorie Junge Fußballhelden nominiert. Er war Jugendspieler und ist seit Januar 2015 bei den Aktiven. Besonderen Einsatz bringt er im Training der D- und B-Juniorinnen und mittlerweile auch als Torspielertrainer der SVH-Frauenmannschaften. Der SV Horrheim nominierte Heidi Faigle-Maier für den DFB-Ehrenamtspreis. „Seit 2014 Schatzmeisterin im Gesamtverein, weil sich bei der Hauptversammlung niemand gefunden hat“, ist eine ihrer Tätigkeiten. Sie leitet die Gymnastikabteilung und unterstützt den Verein bei der Bewirtung von Festen und Heimspielen der Kickerinnen und Kicker. Neben Einzelpersonen werden bei der DFB-Aktion auch ganze Vereine für ihren Einsatz gewürdigt. Hinter Bezirkssieger SKV Rutesheim und dem FV Kirchheim auf Rang zwei wurde der SV Horrheim Dritter in dieser Kategorie im Fußballbezirk Enz/Murr. Dabei würdigte die Jury neben der schieren Zahl an ehrenamtlichen Helfern und den von ihnen betreuten Mannschaften auch Aktionen, die über das übliche Programm von Sportvereinen hinausgehen. Ein Aushängeschild des SV Horrheim ist der Einsatz für den Mädchenfußball.

Horrheim überwintert auf Rang zwei

Marie Pfaffeneder (links) enteilt Torfrau Kerstin Holst, stellt in diesem Moment aber keine Gefahr dar. Sie trägt ihren Treffer zum 4:1-Sieg des SV Horrheim in der 7. Minute bei.

26. November 2018
SG Leinfelden-Echterdingen - SV Horrheim 1:4 (1:2)
Die Fußballerinnen des SV Horrheim haben sich mit einem Sieg in die Winterpause der Regionenliga 2 verabschiedet. Das 4:1 gegen die SG Leinfelden-Echterdingen bedeutet zugleich, dass den Horrheimerinnen bis Mitte März der zweite Tabellenplatz nicht zu nehmen ist. Die Partie gegen Leinfelden-Echterdingen wurde wegen Totensonntags bereits am Samstag unter Flutlicht ausgetragen. Und obwohl die Gastgeberinnen druckvoll spielten, gerieten sie zunächst in Rückstand. Das 0:1 in der 2. Minute fiel nach einem Eckball für die SG Leinfelden-Echterdingen. „Der Ball ist unglücklich abgeprallt von unserer Torfrau Hannah Schmidtke“, berichtet SVH-Trainer Markus Messirek. Sarah Arneving musste nur noch aus kurzer Distanz einschieben. „Danach hat Leinfelden-Echterdingen nicht nachgelassen“, sagt Messirek. „Aber wir wollten gewinnen und haben das Spiel in die Hand genommen.“ Es war ein recht gutes Frauenfußballspiel. „Unsere Gäste sind in Mittelfeld und Abwehr gut gestanden“, sagt der Übungsleiter des SVH. „Unsere Abwehr ist aber auch gut gestanden. Und wir haben uns aus dem Mittelfeld heraus einige Torchancen erarbeitet.“ Lena Müller durch einen Freistoß und Juliane Friedmann über außen hatten zwei hochkarätige Chancen, die nicht zum Erfolg führten. Ansonsten gab es nur die vier, bei denen auch Tore fielen. Den Ausgleich schoss Marie Pfaffeneder schon sieben Minuten, nachdem ihr Team in Rückstand geraten war. Romy Bahmer traf in der 25. Minute zur 2:1-Führung, die Lena Müller in der 68. Minute auf 3:1 ausbaute. „Alle drei Tore waren schön übers Mittelfeld herausgespielt“, berichtet Messirek. „Jeweils ist die Abwehr sauber hinterspielt worden, jedes Mal musste der Ball nur noch aus kurzer Distanz rein.“ Dem 4:1 in der 82. Minute ist ein Freistoß von Romy Bahmer vorausgegangen. Lena Müller bekam den Ball und verwandelte zum Endstand. Der Übungsleiter des SV Horrheim ist rundum zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die aber auch zu Beginn der Winterpause noch weiter trainieren will. „Bis Weihnachten“, kündigt Messirek an. „Im Januar gehen wir dann ein Mal pro Woche in die Halle.“ Und Ende Januar, Anfang Februar wird er die Kickerinnen des SVH fit machen für den zweiten Teil der Saison.

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Sabrina Frommeld, Cheyenne Kust, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Romy Bahmer, Alena Sinn (26. Sabrina Müller), Anna Zündel, Nadine Pfaffeneder, Anna-Lena Collmer (66. Juliane Friedmann), Lena Müller.

Horrheim kassiert zwei Platzverweise

24. November 2018
TSV Phönix Lomersheim II - SV Horrheim 3:2 (1:2)
Mit großen Personalproblemen angereist, hat sich die Mannschaft des SV Horrheim beim Gastspiel in Lomersheim noch weiter dezimiert. Eine Gelb-Rote Karte gegen Mario Werthwein schon in der 42. Minute und eine Rote Karte gegen Sascha Berger in der 88. bedeuteten eine herbe Schwächung. „Bei Mario waren es zwei Fouls“, ärgert sich SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. „Das erste hätte gar keine Karte geben dürfen.“ Das zweite schon, gibt er zu, findet aber dennoch den Feldverweis überzogen. Kurz vor Schluss wurde ein Foul an Berger nicht geahndet. „Für das gleiche Foul hat Ron Räpple vor kurzem die Rote Karte gesehen, und hier wurde es nichtmal gepfiffen“, berichtet Hilgenberg. Berger habe seinem Unmut dann unüberhörbar Luft gemacht und musste direkt duschen gehen. „Du pfeifst ja einen Witz zusammen“, berichtet sein Trainer von der Unmutsäußerung. Zu diesem Zeitpunkt lag Horrheim bereits mit 2:3 zurück. Und einen an Berger eigentlich verschuldeten Elfmeter – sein Kontrahent war laut Hilgenberg mit dem gestreckten Bein reingegangen – hatte es ebenfalls schon nicht gegeben. „Das war, als wir mit 1:0 geführt haben“, sagt der SVH-Trainer. Der erste Treffer durch Emil Arnold war bereits in der 14. Minute gefallen. Einen Elfmeter für Lomersheim II gab der Schiedsrichter, doch der Schütze donnerte das Leder an den Pfosten. Hilgenberg: „Das war gerecht so, denn der Gegner war gegen Jan Maier gerannt, statt gefoult worden zu sein.“ Nach dem Seitenwechsel kam die spielstarke Phönix-Reserve zunächst nach einem Standard zum 1:1 durch Oliver Lochmüller (53.), der in der 78. Minute auch das 2:1 erzielte. Eine Ecke, die nicht endgültig geklärt wurde, begünstigte in der 81. Minute den Ausgleichstreffer durch Arnold, der den Ball von Thomas Trinkl zugespielt bekam. „Im Gegenzug haben wir nicht gut ausgesehen“, sagt Hilgenberg. „Die Dreierkette stand nicht sauber, Sören Brüstle hat das 3:2 geschossen.“

SV Horrheim: Christian Asprion – Florian Brosi, Mario Werthwein, Marco Burkhardt, Paul Arnold, Thomas Trinkl (55. Simon Kiefer), Emil Arnold, Jan Maier, Sascha Berger (46. Felix Abel), Daniel Stierle, Dominik Haydl (70. Florian Palesch).

SVH bei spielstarker Phönix-Reserve

23. November 2018
Horrheim muss in Lomersheim antreten - Bänderrisse und Zerrungen dezimieren das Gästeteam - „Die Niederlage gegen Ensingen hat uns arg weh getan“, berichtet der Horrheimer Trainer Sergej Hilgenberg. „Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft, haben aber nach der Roten Karte gegen Ron Räpple 75 Minuten in Unterzahl gespielt.“ Immerhin verlor der SV Horrheim das Spiel der Fußball-Kreisliga B 7 nur knapp mit 1:2. Eine Woche später bezwang der SVH den SV Sternenfels auswärts mit 3:0, hatte dann spielfrei. „Wir haben ein bisschen lockerer trainiert“, sagt Hilgenberg über die Zeit nach dem Spiel gegen Ensingen. „Außerdem tun Wehwehchen nach einer Niederlage noch ein bisschen mehr weh.“ Die Wunden sind geleckt, jetzt spielt Horrheim auswärts gegen den TSV Phönix Lomersheim II. Anstoß ist am Samstag um 12.30 Uhr. » mehr

Wir nutzen Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Mit der Nutzung der Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Entsprechende Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.