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SVH NEWS

SVH gewinnt auch drittes Duell

17. Mai 2019
SV Horrheim - SGM Riexingen II 4:2 (2:1)
Sieg im Wiederholungsspiel mit 4:2 -
Der SV Horrheim hat auch im Nachsitzen die Punkte gegen die SGM Riexingen II behalten. Der SVH setzte sich auch in der Neuansetzung der Partie der Fußball-Kreisliga B 7 mit 4:2 (2:1) durch, nachdem der ursprüngliche 5:2-Sieg des SVH aufgrund einer Fehlentscheidung des Schiedsrichters annulliert worden war. Sergej Hilgenberg ging mit einem etwas mulmigen Gefühl in das Nachholspiel am Mittwochabend. „Ich wusste nicht recht, ob meine Jungs Lust hatten, die Partie noch mal zu spielen“, erklärt der SVH-Trainer. Doch als die Riexinger mit sieben Spielern aus der Bezirksligamannschaft aufliefen, „war das genug Motiviation“, ergänzt Hilgenberg. „Und so sind wir auch aufgetreten. Was die Jungs für eine Abwehrleistung abgeliefert haben, Hut ab. Die Riexinger hatten eine Chance – die war aber auch gleich drin.“ Nach 15 Minuten eroberten die Gäste den Ball und schalteten schnell um. Vor dem Tor musste Marc Tröger dann nur noch den Fuß hinhalten. „Davor hätten wir aber bestimmt drei Tore machen können“, sagt Hilgenberg. Bereits nach gefühlt rund zehn Sekunden hatte Felix Abel die erste Chance. Doch der Ball versprang ihm freistehend vor SGM-Torwart Manuel Bergamotto. Auch das Gegentor zeigte wenig Wirkung bei den Horrheimern. Neun Minuten später schoss Daniel Stierle im ersten Versuch noch Bergamotto an. Doch beim Nachsetzen wurde er vom SGM-Torwart im Strafraum von den Beinen geholt. Den Elfmeter verwandelte Jan Maier zum 1:1 (24. Minute). Rund eine Viertelstunde später legte Felix Abel nach (38.). Nach dem Seitenwechsel pressten die Horrheimer weiter aggressiv und gingen voll drauf. Joshua Krone und Stierle hatten als Folge daraus mehrere Chancen. Doch erst in der 76. Minute zappelte der Ball erneut im Netz der Riexinger. Bei einem „Rot-würdigen Foul“ (Hilgenberg) im Strafraum der Riexinger an Krone sprang der Ball Abel vor die Füße, der Danke sagte. In der 90. Minute verursachte Bergamotto einen zweiten Strafstoß, als der SGM-Torwart Markus Bäuerle von den Füßen holte. Den Elfmeter verwandelte Stierle. Zwei Minuten später zeigte Schiedsrichter Alexander May auch auf der anderen Seite auf den Punkt, als ein Riexinger bei einem Zweikampf mit Mario Werthwein im SVH-Strafraum fiel. Den Elfmeter verwandelte Mike Renier (90.+2). Da waren die Horrheimer aber nur noch zu zehnt. Florian Brosi hatte in der 82. Minute Gelb-Rot gesehen.

SV Horrheim: Christian Asprion – Mario Werthwein, Marco Burkhardt, Paul Arnold, Mario Vehlgut, Florian Brosi, Jan Maier, Felix Abel (60. Markus Bäuerle), Daniel Stierle, Joshua Krone, Emil Arnold (88. Jonas Hachtel).

SVH lässt keine Zweifel an seiner Dominanz

14. Mai 2019
TSV Münchingen II - SV Horrheim 1:5 (0:4)
Die zweite Frauenmannschaft des TSV Münchingen ist in der Regionenliga 2 eigentlich ganz und gar nicht als Kanonenfutter bekannt. Bei den Fußballerinnen halten sich jeweils acht Siege und acht Niederlagen die Waage. Doch dem SV Horrheim war Münchingen II am Sonntag nicht gewachsen. Die Elf von Trainer Markus Messirekt gewann mit 5:1 (4:0). „Unsere Spielerinnen waren richtig gut drauf“, freut sich SVH-Spielleiterin Andrea Pfeifer. „Obwohl die meisten davor eine kurze Nacht hatten, haben sie gut gespielt.“ Vor allem die erste Halbzeit geriet zu einem wahren Schützenfest. Lena Müller (18. Minute), Anna-Lena Collmer (31.) und kurz vor der Pause ein Doppelpack von Lena Müller und Nadine Pfaffeneder – Horrheim zeigte einen klaren Zug nach vorne und war sicher im Abschluss. „Dabei war der Münchinger Kunstrasen eigentlich nicht schön zu bespielen“, berichtet Andrea Pfeifer. „Zumindest nicht für unsere Spielerinnen, die echten Rasen gewöhnt sind. Aber der Ball ist schnell gelaufen, und sie haben das gut im Griff gehabt.“ Auch von der Aufstellung her mussten sich die Horrheimerinnen umgewöhnen. Verletzungsbedingt musste eine Lücke in der Abwehr geschlossen werden. Das übernahm Romy Bahmer, die sonst vorne oder im Mittelfeld ihren angestammten Platz hat. „Die Umstellung hat gut funktioniert“, freut sich Andrea Pfeifer über den Erfolg dieser Maßnahme. „Unsere Viererkette ist sehr sicher gestanden.“ So kam es, dass auch in der zweiten Spielhälfte der Kantersieg nie in Gefahr geriet, auch wenn diese Hälfte für sich genommen unentschieden ausging. Fünf Minuten vor Spielende erzielte Alessa Bürger den Ehrentreffer für Münchingen II. Und als die Nachspielzeit schon vier Minuten alt war, setzte Marie Pfaffeneder den Schlusspunkt unter die Partie. „Sie hat sich den Ball geschnappt“, berichtet die Spielleiterin. „Dann hat sie ein, zwei Abwehrspielerinnen ausgetanzt und den Ball zum 5:1 versenkt.“

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert (71. Lea Ruof), Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (53. Cheyenne Kust), Romy Bahmer, Nadine Pfaffeneder, Juliane Friedmann, Anna-Lena Collmer, Lena Müller.

Felix Abel: „Wir haben hoch verdient gewonnen"

12. Mai 2019
SV Horrheim - TSV Aurich 5:1 (1:0)
„Unser Ziel war es, das Ergebnis im Rahmen zu halten“, sagte Aurichs Trainer Hans-Ulrich Rähmer. Da der Top-Torjäger und ehemalige Vaihinger Spieler Qendrim Emini nicht auflaufen konnte, war Rähmer klar, dass die Auricher vermutlich nicht gewinnen werden. Daher lautete die Devise, sich hinten kein Tor einzufangen. Bis die Hausherren das Abwehrbollwerk knackten, dauerte es mehr als 30 Minuten. Nach einem Angriff über die linke Seite legte Felix Abel auf Joshua Krone quer, der den Ball zum 1:0 für Horrheim versenkte. Das 2:0 folgte erst nach 64 Minuten, als Abel in Szene gesetzt wurde und den Ball über Aurichs Torhüter Entsion Ozouni chipte – 2:0. Krone schnürte in der 71. Minute seinen Doppelpack und machte den Sack zu. Zwei Zeigerumdrehungen später trug Abel seinen Namen ebenfalls das zweite Mal in die Torschützenliste ein. Nachdem sich Krone über die rechte Seite durchgesetz und Abel angespielt hatte, schoss dieser das Spielgerät zum 4:0 ins lange Eck. In der 79. Minute setzte der eingewechselte Andre Faigle noch einen drauf. Nach einem Freistoß legte ein Horrheimer das Leder quer. Faigle schob den Ball zum 5:1-Endstand über die Linie. „Wir haben hoch verdient gewonnen.“, sagte Doppeltorschütze Abel.

SV Horrheim: Christian Asprion – Pascal Kohler, Marco Burkhardt (76. Andre Faigle), Paul Arnold, Philipp Hachtel, Florian Brosi (74. Jonas Hachtel), Jan Maier, Felix Abel, Daniel Stierle, Joshua Krone, Emil Arnold (28. Mario Werthwein).

Horrheim tut sich beim 6:1 in Gündelbach schwer

09. Mai 2019
FC Gündelbach - SV Horrheim 1:6 (0:2)
Die Gündelbacher standen tief und waren vor allem auf Konter und Standards aus, wodurch sie es den Horrheimern schwer machten, die kaum Lücken fanden. „Wir waren zu leichtsinnig und haben zu langsam gespielt“, berichtet SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Nach einem Handspiel von Andreas Brett und dem verwandelten Elfmeter durch Daniel Stierle wurde es ein bisschen besser (25. Minute). Die Horrheimer legten bis zur Pause aber nur noch ein weiteres Tor durch Jan Maier (33.) nach. Dafür begann die zweite Hälfte nach Maß. Einen langen Ball ließen die Gäste auf Pascal Kohler prallen, der noch zwei Abwehrspieler ausspielte und zum 3:0 einschob (46.). Die Gündelbacher witterten mit dem Anschlusstreffer durch Waldemar Grinko Morgenluft (59.). Doch jede Hoffnung wurde durch das 4:1 durch Emil Arnold erstickt (78.). In der Schlussphase legten dann noch Mario Werthwein fast mit einer Kopie des Treffers von Kohler auf 5:1 nach (83.). Und Paul Arnold staubte fünf Minuten später zum 6:1 ab, als Falk Zeeh nach einem Horrheimer Freistoß von seinem eigenen Mitspieler behindert wurde, so dass der FCG-Torwart den Ball fallen ließ (88.).

SV Horrheim: Christian Asprion – Pascal Kohler, Paul Arnold, Philipp Hachtel, Florian Brosi (76. Andre Faigle), Jan Maier, Sascha Berger (6. Alexander Heine), Daniel Stierle, Joshua Krone (46. Jonas Hachtel), Emil Arnold, Markus Bäuerle (46. Mario Werthwein).

SVH mit Kantersieg gegen Schlusslicht

Anna-Lena Collmer (rechts) erzielte innerhalb von noch nicht einmal einer Viertelstunde einen lupenreinen Hattrick gegen den MTV Stuttgart.

07. Mai 2019
SV Horrheim - MTV Stuttgart 5:0 (5:0)
Die Horrheimerinnen gewinnen mit 5:0 gegen Schlusslicht MTV Stuttgart – Collmer mit Hattrick -
Die Fussballerinnen des SV Horrheim haben sich den Frust nach der bitteren 1:5-Pokalpleite am vergangenen Mittwoch gegen Ligakonkurrent FSV 08 Bissingen von der Seele geschossen. Die Mannschaft von Trainer Markus Messirek fertigte das abgeschlagene Schlusslicht der Regionenliga 2, den MTV Stuttgart, in der Liga mit 5:0 (5:0) ab. Vor dem Spiel hatte SVH-Trainer Messirek kein allzu gutes Gefühl: „So hat die Mannschaft noch nie zusammengespielt. Doch schon beim Aufwärmen habe ich gemerkt, dass die Mädels Bock haben.“ Man sah von Anfang an, dass die Horrheimerinnen das Pokalspiel gut verdaut hatten. Die Partie startete furios. Schon in der 5. Minute erzielte Anna-Lena Collmer das 1:0. Und es wurde schnell klar, dass das Pokalaus nur ein Ausrutscher war. Schon kurz darauf, nur vier Minuten später, brachte Alena Sinn den Ball im Tor unter und machte so den Traumstart perfekt (9. Minute). „Wir sind einfach topfit“, merkte Messirek zum starken Start an. Dann folgte die große Collmer-Show. In der 21. Minute ließ sie den Ball zum 3:0 im Stuttgarter Netz zappeln und entschied das Spiel schon früh zu Gunsten der Horrheimerinnen. „Mit dem Tor zum 3:0 haben wir den Sack zugemacht,“ sagte Messirek. Zwei Minuten später, in der 23. Minute, brachte Collmer den Ball wieder im Stuttgarter Gehäuse unter und erhöhte auf 4:0. In der 34. Minute erzielte Collmer dann mit ihrem Treffer zum 5:0 ihren lupenreinen Hattrick. „In der ersten Halbzeit sind wir viel gelaufen und hatten eine sehr gute Chancenverwertung“, meinte SVH-Coach Messirek zum Verlauf der starken ersten Halbzeit seines Teams. Nach dem Seitenwechsel nahmen die Spielerinnen aus Horrheim etwas das Tempo heraus. „Wir haben nicht mehr so viel Druck gemacht“, sagte Messirek. So blieb es nach einer ruhigeren zweiten Hälfte beim 5:0 für den SV Horrheim. Der SVH-Trainer zeigte sich nach der Wiedergutmachung von dem Pokalaus zufrieden mit der Leistung seiner Spielerinnen. Mit dem deutlichen Sieg verteidigten die Horrheimerinnen den dritten Platz, „der jetzt auch das Ziel ist, weil wir nach oben fast keine Chancen mehr haben“, berichtete Messirek. Auf Rang zwei fehlen schon fünf Punkte.

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Luisa Pfeifer, Lea Ruof (85. Jessica Napolitano), Sabrina Müller, Lana Pietsch, Alena Sinn (66. Cheyenne Kust), Anna Zündel, Juliane Friedmann, Anna-Lena Collmer.

Elfmeter kostet SVH Sieg gegen Riexingen II

02. Mai 2019
Spiel wird wegen Fehlentscheidung des Schiedsrichters neu angesetzt - Fehlentscheidungen im Fußball gehören ebenso zur Tagesordnung wie die Devise, dass das Runde ins Eckige muss. Ein Pfiff nach einem Foul, das eigentlich keines war oder ein Einwurf für das falsche Team kommt immer wieder vor. Was in der Partie zwischen dem SV Horrheim und der SGM Riexingen II in der Kreisliga B 7 am 14. April vorgekommen war, hatte aber eher Seltenheitscharakter. Schiedsrichter Wilhelm Matthias Tafel unterlief eine klare Fehlentscheidung, die spielentscheidend war. Deshalb muss die Partie neu angesetzt werden. Doch was war eigentlich passiert? In der 60. Spielminute beim Spielstand von 2:1 für Gastgeber Horrheim wurde dem SVH ein Eckball zugesprochen. Dieser brachte aber wenig ein. Marcel Mutz fing das Spielgerät. Als der Torhüter der SGM Riexingen II abschlagen wollte, lief SVH-Verteidiger Paul Arnold vor ihm her und behinderte ihn etwas. Was dann passierte, hat auf dem Fußballfeld eigentlich nichts verloren: Mutz beleidigte Arnold, was der Unparteiische Tafel hörte, worauf er den Torwart mit glatt Rot umgehend des Platzes verwies. Darüber hinaus zeigte Tafel auf den Punkt, da sich der Kontrollverlust des SGM-Torhüters im Strafraum abgespielt hatte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Horrheims Alexander Heine zur zwischenzeitlichen 3:1-Führung. Mit zehn Mann, einem Feldspieler im Tor – es war kein positionsgetreuer Ersatzmann für Mutz auf der Auswechselbank – und einem Zwei-Tore-Rückstand war die Partie gelaufen. Letztlich mussten sich die Riexinger mit 2:5 (1:0) geschlagen geben. Die Problematik liegt allerdings in der Elfmeterentscheidung. Denn laut dem Regelwerk hätte der Schiedsrichter nicht auf Strafstoß, sondern auf indirekten Freistoß entscheiden müssen und sorgte mit seiner klaren Fehleinschätzung und Entscheidung für einen irregulären Treffer der Horrheimer. Obwohl ihm mehrere Beteiligten gesagt hätten, dass ein indirekter Freistoß die Konsequenz hätte sein müssen, nahm Tafel die Entscheidung nicht zurück. Auf Drängen mehrerer Spieler, die direkt nach Abpfiff auf Jens Märkle zugingen, legte der Abteilungsleiter des TSV Unterriexingen Einspruch beim Württembergischen Fußball-Verband (WFV) ein. Dem wurde auch stattgegeben. Die Partie muss neu angesetzt werden. Denn eine spielentscheidende Szene, die von einem Unparteiischen falsch geahndet wird, führt laut WFV-Regelwerk zu einer Neuansetzung der Begegnung. Beim SVH stößt die ganze Sache aber auf Unverständnis. Die Verantwortlichen haben Berufung eingelegt. Zurzeit liegt die Akte beim Verbandsgericht des WFV. Unabhängig von der Entscheidung ist Sergej Hilgenberg mit dem Verhalten der Riexinger nicht einverstanden: „Das ist schon eine Sauerei. Und mit Fair-Play hat das meiner Meinung nach auch nichts zu tun“, echauffiert sich der SVH-Trainer. „Im Hinspiel haben wir gegen die Riexinger mit 6:0 gewonnen. Und dieses Mal haben wir ihnen auch fünf Tore eingeschenkt. Ich kann verstehen, dass es bei der SGM II um den Aufstiegs-Relegationsplatz geht. Aber wenn die Riexinger gegen uns so eine Leistung zeigen, haben sie es auch einfach nicht verdient, eine Klasse höher zu spielen. Außerdem wäre das noch ein Spiel mehr unter der Woche – von den Spielern, die sie aus der ersten Mannschaft runterziehen können, ganz zu schweigen.“ Märkle schlägt bei der ganzen Thematik dagegen einen etwas versöhnlicheren Ton an: „Wir hatten nie Probleme mit den Horrheimern. Und ich kann auch verstehen, dass sie sauer sind. Aber wir machen einfach nur von dem Recht Gebrauch, das uns zusteht. Denn das war eine klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Es hätte keinen Elfmeter geben dürfen. Die vier Wochen Strafe für unseren Torwart akzeptieren wir, das ist ja gar keine Frage.“

„Uns hat der letzte Biss gefehlt“

Lena Müller und Marie Pfaffeneder (von rechts) behindern sich fast gegenseitig, so dass 08-Torfrau Janine Brinnig klären kann.

01. Mai 2019
SV Horrheim - 08 Bissingen 1:5 (0:1)
Horrheim geht im Frauenfußball-Bezirkspokal-Halbfinale mit 1:5 (0:1) gegen 08 Bissingen unter - Ehrentreffer durch Marie Pfaffeneder -
Die Enttäuschung ist riesengroß gewesen. „Ich war davon ausgegangen, dass wir das Ding rocken“, erklärt SVH-Trainer Markus Messirek. Doch der Frauenfußball-Regionenligist SV Horrheim schied im Halbfinale des Bezirkspokal-Halbfinale gegen seinen Ligakonkurrenten FSV 08 Bissingen aus. Er verlor gestern Vormittag mit 1:5 (0:1). Während die Bissinger feierten und „Finale! Finale!“ über den Platz hallte, saßen die Horrheimerinnen wie Häufchen Elend an der Mittellinie auf dem Boden. Sie hatten sich so viel vorgenommen für das Bezirkspokal-Halbfinale gegen den FSV 08 Bissingen, nachdem sie in der Frauenfußball-Regionenliga 2 auch schon alle Chancen auf den Titel oder die Aufstiegsrelegation verspielt hatten. Doch am Ende blieb nur Katzenjammer. „Uns hat der letzte Biss gefehlt“, analysiert SVH-Trainer Markus Messirek. Zu Beginn sah auch alles nach einem Sieg für die Horrheimerinnen aus. In den ersten zehn, 15 Minuten schnürten sie die Bissingerinnen regelrecht in ihrer eigenen Hälfte ein. Es erinnerte fast an ein Powerplay beim Eishockey. Das Einzige, was dabei heraussprang, war allerdings eine Halbchance von Anna-Lena Collmer. Doch 08-Torfrau Janine Brinnig spielte mit (12. Minute). Nach und nach wurden aber auch die Bissingerinnen mutiger. Einen ersten Warnschuss von Marie Claire Fischer machte SVH-Torhüterin Hannah Schmidtke zunichte, nachdem die Bissinger Rechtsaußen Marie Pfaffeneder überlaufen hatte (14.). Und auch ein Kopfball von Jule Nägele nach einer Ecke ging noch drüber (20.). Doch nachdem die Bissingerinnen einen Freistoß rund 25 Meter vor dem Tor schnell ausgeführt hatten, stand Nägele an der Strafraumgrenze komplett frei, hatte Zeit den Ball anzunehmen und ließ Schmidtke keine Chance – 1:0 (22.). In der Folge entwickelte sich ein offenens Spiel, wobei die besseren Chancen die Gäste hatten, während bei den Horrheimerinnen die letzte Konsequenz fehlte. Meist war der finale Pass zu ungenau, so dass Brinnig einen Schritt vor den Gastgeberinnen am Ball war wie in der 37. Minute, als sich Marie Pfaffeneder und Lena Müller auch noch gegenseitig behinderten. Auch in der 45. Minute war Brinnig vor Romy Bahmer am Ball. Und ging es mal in die Tiefe, dann ließen sich die Horrheimerinnen abkochen. „Die Bissingerinnen waren aggressiver am Mann. Wir haben wohl gedacht, wir laufen an den Gegenspielerinnen einfach so vorbei. Doch die stellten geschickt den Körper rein“, ärgert sich Messirek. Bei der größten Chance für den SVH spielte dann der Zufall eine gewichtige Rolle. Bei einer Ecke untersprang Brinnig den Ball. Im Getümmel fiel das Spielgerät Henrike Reinsch vor die Füße. Doch diese jagte den Ball aus rund fünf Metern über die Latte (45.+2). Da hätte es aber auch schon 0:2 stehen können. Denn in der 33. Minute wurde eine Flanke von Fischer unglücklich im Horrheimer Strafraum an den langen Pfosten verlängert, wo Janina Fernandez Sanchez frei stand. Doch deren Schuss kratzte Collmer für ihre geschlagene Torfrau Schmidtke von der Linie. „Nachdem Sabrina Frommeld auf die Schulter gefallen war und den Arm nicht mehr bewegen konnte, mussten wir schon nach rund 20 Minuten umstellen. Dadurch hatten wir zu große Lücken im Mittelfeld. Wir sind nicht hinterhergekommen und haben den Druck nicht aufrechterhalten“, berichtet Messirek. Den zweiten Treffer holten die Bissingerinnen dann direkt nach dem Seitenwechsel nach. Nach einem Konter fand Ann-Kathrin Nebel mit ihrer Flanke Nägele, deren Schuss Schmidtke noch parierte. Doch den Nachschuss setzte Katarina Bott an den Innenpfosten – 2:0 (51.). Die Horrheimerinnen schienen sich in der Folge in ihr Schicksal zu ergeben. Das habe sich schon in der Pause in der Kabine abgezeichnet, erklärt Messirek und ergänzt: „Nur Romy Bahmer und Hannah Schmidtke haben versucht, Stimmung zu machen. Alle anderen haben sich in der Kabine, aber auch auf dem Platz etwas versteckt und sind nicht den letzten Weg gegangen, auch wenn er wehtat.“ Nachdem Schmidtke einen Schuss von Nebel entschärfte (54.) und Nägele einen Fallrückzieher knapp neben das Tor setzte (55.), erhöhte Nebel per Abstauber nach einem Konter auf 3:0 (74.). Zwar antworteten die Horrheimerinnen direkt darauf mit dem Anschlusstreffer durch Marie Pfaffeneder (77.). Doch es war nur ein kurzes Strohfeuer. Die Bissingerinnen ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.Sarah Arlotta erhöhte nach einem Konter und in der Nachspielzeit nach einem Pass in die Schnittstelle erst auf 4:1 (86.) und dann auf 5:1 (90.+4). Auf der anderen Seite zogen sich die Probleme der ersten Halbzeit auch in der zweiten fort. Die letzte Konsequenz fehlte. So legte sich Collmer den Ball zu weit vor, so dass Brinnig klärte (76.). Und auch bei einem langen Pass in die Tiefe war die Bissinger Torfrau vor Collmer und Nadine Pfaffeneder am Ball (90.+3).

Messirek rechnet mit Finaleinzug

30. April 2019
Um in das Bezirkspokal-Finale einzuziehen, müssen die Fußballerinnen des SV Horrheim nur noch ein Mal gewinnen. Für die Elf von Trainer Markus Messirek ist der Gegner aber kein Unbekannter. Mit dem FSV 08 Bissingen erwartet die Horrheimerinnen ein Team, das sie bereits aus der Regionenliga 2 kennen. Trainer Messirek ist im Vorfeld der Partie allerdings positiv gestimmt und zweifelt keineswegs am Finaleinzug seiner Schützlinge. „Die Spielerinnen sind gut drauf. Das habe ich in den letzten Trainingseinheiten gesehen. Sie haben mir klar zu verstehen gegeben, dass sie gewinnen wollen“, sagte der Übungsleiter. Dennoch ist er sich darüber im Klaren, dass auch seitens der Gäste alles in die Waagschale geworfen wird, um ins Finale des Bezirkspokals einzuziehen. Messirek ergänzt: „Die Bissingerinnen werden kämpfen und es uns nicht einfach machen.“ Im November 2018 zeigte die Messirek-Elf bereits, dass sie ihre Kontrahentinnen bezwingen kann. Nach einem 0:2-Rückstand drehten die Horrheimerinnen die Partie durch vier Treffer zu ihren Gunsten. Im Kampf um den Finaleinzug stehen dem Übungsleiter voraussichtlich alle Spielerinnen zur Verfügung. Die Partie wird morgen um 11 Uhr in Horrheim angepfiffen.

Ein Klassenunterschied: SVH demontiert Wiernsheim

28. April 2019
SV Horrheim - TSV Wiernsheim 9:1 (4:1)
In der Partie zwischen dem SV Horrheim und dem TSV Wiernsheim haben sich große Klassenunterschiede gezeigt. „Wiernsheim hat es uns leicht gemacht. Wir hatten gefühlt 80 Prozent Ballbesitz. Der Gegner hatte einen Torschuss und das war der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:3“, berichtet Horrheims Felix Abel. Ansonsten war beinahe nur Florian Brosi im Rampenlicht, der den Großteil der Horrheimer Treffer erzielte. Sascha Berger, Abel und Alexander Heine trugen jeweils einen Tor zum 9:1 bei. Doch bei den anderen Treffern zeichnete sich immer wieder Brosi aus. „Er war immer zur richtigen Stelle da und hat die Möglichkeiten kaltschneutzig genutzt“, meint Abel. Wiernsheim machte es den Horrheimern nicht nur qualitativ sondern auch personell leicht . Bereits in der 40. Minute musste ein TSV-Spieler wegen Meckerns das Spielfeld mit Gelb-Rot verlassen, weshalb die Gastgeber über eine Halbzeit in Überzahl agieren durfte.

SV Horrheim: Christian Asprion – Pascal Kohler (55. Mario Werthwein), Marco Burkhardt (55. Emil Arnold), Paul Arnold, Philipp Hachtel, Florian Brosi, Mario Vehlgut (69. Markus Bäuerle), Sascha Berger, Daniel Stierle, Joshua Krone (62. Alexander Heine), Felix Abel.

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