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Aktuelle Infos und News

Abteilungsleiter Fußball gesucht

Der Sportverein Horrheim, sucht ab sofort einen Abteilungsleiter Fußball für aktive Frauenmannschaft, aktive Männermannschaft, und der Jugendfußball-Mädchen/Jungs.

SVH Aufgabenplan ab Saison 2018/19

- Planung der gesamten Trainingspläne -
- Online Passbeantragung für Jugend, Aktive Frauen und Männer -
- Trainer und Betreuerpläne -
- Anschaffungen von Spiel- und Sportmaterial, immer mit vorheriger Absprache des 1. Vorsitzenden -
- Inventarlisten pflegen -
- Ansprechpartner für alle Themen " Rund um den Fußball"
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SVH gewinnt nach zähem Spiel mit 3:0

19. August 2018
SV Horrheim - Hohenhaslach/Freudental II 3:0 (0:0)
Ein bis dahin sehr zähes Spiel nahm in der 65. Minute eine Wendung. Nach einem Querpass in den Strafraum der Gäste war Sascha Berger zur Stelle und sorgte mit einem Schuss ins lange Eck für die Horrheimer Führung. Zehn Minuten später nutzten die Gastgeber die Räume hinter der Freudentaler Verteidigungskette, so dass Florian Palesch nach einem Konter frei auf das gegnerische Tor zulief und eiskalt auf 2:0 erhöhte. Das 3:0 fiel in der 89. Spielminute als Sascha Berger eine Flanke von der Außenbahn nutzte und per Direktabnahme zum 3:0-Enstand verwertete.

SV Horrheim: Christian Asprion – Jovan Gazinkovski, Mario Werthwein, Pascal Kohler, Wabundo Emordi (55. Marius Kohler), Philipp Hachtel, Hannes Widmann (70. Florian Palesch), Jan Maier, Jan Rückher (20. Sascha Berger), Ron Räpple, Simon Kiefer (75. Paul Arnold).

Vorschau: Horrheim jetzt schon hungrig

17. August 2018
Sergej Hilgenberg freut sich auf den Saisonstart. Der SVH-Trainer trifft mit seinem SV Horrheim zunächst mit der SGM Hohenhaslach/Freudental II und dem SV Kaman Bönnigheim II auf zwei zweite Mannschaften. „Das ist wirklich gut. Da haben wir eine gute Chance, gut reinzukommen und uns Selbstvertrauen zu holen“, berichtet der Übungsleiter. Am dritten Spieltag kommt es dann zum Duell mit dem VfB Vaihingen. Hilgenberg: „Da sieht man, wo wir genau stehen.“ Denn das Ziel der Horrheimer ist ambitioniert. Nach drei fünften Plätzen in Folge soll es nun weiter nach oben gehen. „Wir wollen um den Aufstieg mitspielen. Das Ziel kam von den Jungs“, berichtet Hilgenberg. „Eigentlich hatte ich vor drei Jahren gesagt, als ich den Job als Trainer übernommen habe, ich mache das drei Jahre lang. Doch jetzt sind die Jungs zu mir gekommen und haben gesagt: , Komm, lass uns zusammen aufsteigen.‘“ Da konnte der Übungsleiter fast nicht anders als noch mindestens eine vierte Saison dranzuhängen. Dass der Trainer eine Mannschaft zusammen hat, die dieses Ziel auch durchaus umsetzen kann, hat man bereits in der zweiten Saisonhälfte gesehen. Zwar kamen die Horrheimer mit drei Niederlagen in Folge gegen den TSV Großglattbach, die SGM Hohenhaslach/Freudental und die SGM Sachsenheim aus der Winterpause. Doch in der Folge ließen sie nur noch bei den Unentschieden bei der SGM Roßwag/Mühlhausen und beim TSV Ensingen sowie beim Ausrutscher beim TSV Nussdorf II (2:3) Punkte liegen. „Man hat schon in der Rückrunde gesehen, dass die Jungs richtig heiß sind. Und wir haben mit Ron Räpple und Jovan Gazinkovski sowie den eigenen A-Junioren gute Neuzugänge“, berichtet Hilgenberg. „Wir haben einen enormen Konkurrenzkampf. Wenn einer mal nicht funktioniert, kann ich ihn rausnehmen. Es ist auch im Training ein ganz anderes Tempo drin, was wiederum jedem zugutekommt.“ Darüber hinaus profitiert der Übungsleiter in der täglichen Arbeit davon, dass jetzt lauter Spieler aus den A-Junioren herauswachsen, die Hilgenberg selbst einmal vor Jahren in der Jugend trainiert hat. Die Anpassung an das System des Trainers geht deshalb leichter. Dabei baut Hilgenberg nicht auf die eine taktische Ausrichtung. „Ich schaue immer, welche Spieler ich zur Verfügung habe und wie ich sie am besten einsetzen kann. So haben wir in der Rückrunde in der Regel mit einer Dreier-Abwehrkette und zwei Stürmern gespielt, um vorne noch mehr Druck zu entwickeln. Dabei bin ich ein Fan der Viererkette“, berichtet der Übungsleiter. Doch egal mit welcher taktischen Aufstellung die Horrheimer auflaufen, eines ist immer gewiss: Sie wollen im Zentrum kompakt sein, um dem jeweiligen Gegner zu zeigen, dass es dort kein Durchkommen gibt.“

Vorbereitung: Horrheim fertigt Sachsenheim ab

11. August 2018
Dass mit dem SV Horrheim in der neuen Saison in der Fußball-Kreisliga B 7 zu rechnen ist, hat er am Donnerstagabend beweisen. Die Mannschaft von Trainer Sergej Hilgenberg schoss den amtierenden B-7-Meister SGM Sachsenheim mit 4:0 (3:0) ab. Die Gäste mussten allerdings auf einige Leistungsträger verzichten. Den Torreigen beim 4:0-Sieg des SV Horrheim gegen die SGM Sachsenheim eröffnete Daniel Stierle in der 19. Minute. Nur acht Zeigerumdrehungen später legte Pascal Kohler zum 2:0 nach (27.). Noch vor dem Seitenwechsel erhöhte Ron Räpple auf 3:0 (40.). Nachdem vor allem SVH-Trainer Sergej Hilgenberg, aber auch sein Gegenüber Timo Schlayer kräftig durchgewechselt hatten, litt der Spielfluss etwas. Erst in der Schlussphase waren die Horrheimer erneut erfolgreich. Emil Arnold stellte in der 80. Minute den Endstand von 4:0 her.

Vorschau Kreisliga B7 Saison 2018/19

Der SV Horrheim (rechts Florian Brosi) hat sich auf die Fahnen geschrieben, einen der Spitzenplätze in der B 7 zu erkämpfen.

11. August 2018
Hilgenberg wechselt wie Handballtrainer - „Wir wollen nach drei fünften Plätzen oben angreifen“ Der SV Horrheim durfte sich in der vergangenen Saison mit dem inoffiziellen Titel Best of the Rest schmücken – bestes Team hinter den vier Mannschaften, die um die beiden Aufstiegsplätze gekämpft haben. Das war vielleicht auch der Grund, weshalb Trainer Sergej Hilgenberg noch ein viertes Jahr drangehängt hat. Denn mit Meister SGM Sachsenheim und dem Dritten SGMHohenhaslach/Freudental haben zwei der Topteams die Kreisliga B 7 in Richtung A-Klasse verlassen. „Eigentlich habe ich damals das Traineramt übernommen mit der Ansage, ich mache das drei Jahre lang. Doch jetzt sind die Jungs auf mich zugekommen: ,Lass uns gemeinsam aufsteigen‘“, berichtet Hilgenberg. Da konnte der Übungsleiter nicht widerstehen. Im vierten Jahr, in dem er in der Verantwortung ist, soll endlich mal mehr rausspringen als der fünfte Platz, den der SVH in den vergangenen drei Spielzeiten jeweils erreicht hat. „Es steigen auch die eigenen Erwartungen. Und man hat schon in der Rückrunde gesehen, dass die Jungs heiß sind. Jetzt kommen auch noch gute Neuzugänge wie Ron Räpple, Jovan Gazinkovski und die Spieler aus der eigenen Jugend hinzu. Wir werden angreifen“, erklärt der SVH-Trainer. Die Marschroute, wie dieses Ziel erreicht werden soll, ist klar umrissen. „Wir wollen im Zentrum kompakt sein und die Gegner zwingen, den langen Pass zu spielen. Außerdem will ich pressen lassen. Und wenn wir den Ball haben, soll es schnell gehen. Mit unseren schnellen Spielern wie Sascha Berger, Hannes Widmann, Ron Räpple oder Jovan Gazinkovski sollte das möglich sein“, erzählt Hilgenberg. In der Vorbereitung bestand aber noch eine große Baustelle. „Wir müssen so pressen, dass der Gegner den langen Ball nicht punktgenau spielen kann. Da müssen wir dann aber auch mit dem Kopf bei der Sache sein und richtig verschieben“, berichtet der SVH Übungsleiter. „Wenn nur einer pennt, spielt der Gegner locker durchs Zentrum – und wir sind wahrscheinlich vor dem eigenen Strafraum in Unterzahl.“ Doch Hilgenberg hat eine gute Möglichkeit gefunden, wie er solche Nachlässigkeiten unterbinden kann. Durch die Möglichkeit des Rückwechsels kann er Spieler beliebig oft vom Feld nehmen und wieder reinschmeißen – fast so wie ein Basketball- oder Handballtrainer. „Wir haben ein immer noch extrem junges Team. Die Jungs brauchen immer mal wieder Erklärungen. Und durch die Möglichkeit des Rückwechsels kann ich sie an die Seitenlinie holen, mit ihnen kurz etwas durchsprechen und sie darauf hinweisen, wie es zum Beispiel ein anderer Spieler macht. Und auch wenn sich die Gegner oder die Fans der Gegner aufregen: Wenn ich die Chance dazu habe, warum soll ich sie nicht nutzen?“.

TRAINER: Sergej Hilgenberg (seit Saison 2015/16)
TOR: Nicholas Arndt
ABWEHR: Felix Abel, Marco Burkhardt, Pascal Kohler, Paul Arnold, Oliver Seidel, Mario Werthwein, Yücel Bayramoglu, Martin Fritz, David Plesch, Mario Vehlgut
MITTELFELD: Jan Maier, Simon Kiefer, Dominik Haydl, Philipp Hachtel, Daniel Stierle, Florian Palesch, Jonas Hachtel, Max Schiefer, Thomas Trinkl, Andre Faigle, Fabian Abel
ANGRIFF: Sascha Berger, Ron Räpple, Marius Kohler, Alexander Heine, Jan Rückher, Maxi Seidel, Hannes Widmann
ZUGÄNGE: Ron Räpple (VfB Vaihingen), Jovan Gazinkovski (TSV Enzweihingen)
ABGÄNGE: Modou Gueye (FC Gündelbach)
SAISONZIEL: Top vier
MEISTERSCHAFTFAVORIT: VfB Vaihingen, FV Markgröningen

Vorschau Regionenliga 2 Saison 2018/19

Lena Müller (Mitte) ist Dreh- und Angelpunkt im Spiel des SV Horrheim.

11. August 2018
Neuer Anlauf in Regionenliga - Frauenteam des Vorjahresdritten SV Horrheim hat sich erneut verstärkt - Die Fußballerinnen des SV Horrheim sind in der Vorsaison auf der Zielgeraden noch abgefangen worden. Als Dritter der Regionenliga 2 durften sie nicht in der Relegation um den Aufstieg in die Landesliga kämpfen. Seit vier Wochen sind sie schon wieder im Training, um in der neuen Runde zum nächsten Angriff auf die Tabellenspitze zu blasen. „Wir haben eine gute Truppe beieinander, mit der wir gut mitspielen können“, sagt Trainer Markus Messirek. „Die Mannschaft hat sich durch einige Jugendliche und zwei neue Mitspielerinnen, die schon höherklassig aktiv waren, gut verstärkt.“ Dass mit den Horrheimerinnen auch in der Saison zu rechnen sein wird, haben sie schon bei ihren ersten Auftritten mit dem neu zusammengestellten Team gezeigt. „Die ersten Spiele haben wir hinter uns“, sagt Messirek. Nach einer Turnierteilnahme in Mühlacker gab es das Kräftemessen mit dem FC Biegelkicker Erdmannhausen, das mit einer 1:2- Niederlage des SV Horrheim endete. „Ich glaube, das war die Landesliga-Mannschaft“, sagt Messirek. „Die ersten Eindrücke von unserem Team einschließlich der neuen Mitspielerinnen waren gut.“ Vor einer Woche ließen die Horrheimerinnen einen 3:0-Sieg gegen Ottmarsheim folgen. Die Staffel der Regionenliga schätzt der Horrheimer Trainer nicht stärker ein als vor Jahresfrist. Die meisten Gegner in der Staffel kennt Messirek aus den Partien der Vorsaison und urteilt: „Das ist recht ausgeglichen. Remseck/Pattonville ist zu uns aufgestiegen. Das ist keine Übermannschaft. Ich habe den FC in einem Pokalspiel gegen Bissingen gesehen Beim SV Horrheim hat der Übungsleiter über die Sommerpause keine grundlegenden Änderungen oder Symstemumstellungen vorgenommen. „Taktisch wollen wir verfestigen, was wir schon gelernt haben, und nur ein paar Kleinigkeiten neu einführen“, sagt er. „Der Schwerpunkt der Vorbereitung liegt auf dem schnellen Ballspiel – schnelle Verarbeitung und schnelle Züge nach vorne – und natürlich auf der Fitness.“ Ein Trainingslager im herkömmlichen Sinn gibt es beim SVH in diesem Sommer aber nicht. Messirek: „Wegfahren werden wir nicht. Aber vielleicht gibt es ein Trainingswochenende in Horrheim.“ Bis seine Kickerinnen fit für die Runde sein müssen, hat der Übungsleiter aber noch ein paar Wochen Zeit. Die Regionenliga beginnt am 9. September. Dass als erster Gegner der neuen Saison gleich der TSV Ludwigsburg auf den SVH wartet, ist für Messirek eine besondere Konstellation. „Daheim gegen Ludwigsburg zu spielen, ist ein guter Einstieg“, sagt er. „Da haben wir etwas gutzumachen. Kurz vor Saisonende hat uns das 1:1 gegen Ludwigsburg den möglichen Aufstieg gekostet.“

TRAINER: Markus Messirek (seit Saison 2015/2016)
TOR: Hannah Schmidtke, Tabea Kasper
ABWEHR: Anna-Lena Colmer, Juliane Friedmann, Cheyenne Kust, Luisa Pfeifer, Anna Zündel, Ayla Tiefenbach
MITTELFELD: Kerstin Englert, Sabrina Frommeld, Jule Götz, Sabrina Müller, Marie Pfaffeneder, Nadine Pfaffeneder
ANGRIFF: Romy Bahmer, Maya Cords, Lena Müller, Lea Ruof, Alani Tiefenbach
ZUGÄNGE: Tabea Kasper, Cheyenne Kust, Lea Ruof (eigene B-Juniorinnen), Sabrina Frommeld (Dürrenzimmern), Jule Götz (Löchgau)
ABGÄNGE: Keine
SAISONZIEL: Platz eins bis drei
MEISTERSCHAFTFAVORIT: Keine Angabe

Vorschau Bezirksliga Saison 2018/19

Lisa Hennig will den Sprung von den B-Juniorinnen zu den Aktiven beim SV Horrheim II schaffen.

11. August 2018
SV Horrheimmeldet auch in der Bezirksliga - Mit zweiter Mannschaft sollen alle Spielerinnen aus dem großen Kader Einsatzzeit bekommen - Als erster Verein hat der SV Horrheim in dieser Saison eine zweite Frauenmannschaft angemeldet. Das Team in der Bezirksliga soll all denen Spielerinnen Einsatzzeiten ermöglichen, die in der Regionenliga nicht viel oder gar nicht zum Zug kommen werden. „Es sind in den vergangenen Jahren so viele aus der Jugend gekommen, dass wir uns entschlossen haben, eine zweite Mannschaft zu melden“, sagt Joachim Müller. Er ist im SVH-Trainerteam schwerpunktmäßig für die Fußballerinnen in der Bezirksliga zuständig. Cheftrainer ist Markus Messirek. Torwarttrainer Philipp Hachtel unterstützt Müller bei Bedarf – vor allem bei Auswärtsspielen, wenn sich die Trainer auf beide Mannschaften aufteilen müssen. „Es wird einen Stammkader
der zweiten Mannschaft geben“, sagt Müller. „Aber bis auf ein paar Spielerinnen, die aus Freizeit- oder Arbeitsgründen bewusst in der Bezirksliga spielen wollen, hat je nach Situation jede die Chance auf die erste Mannschaft.“ Die solle dadurch gestärkt werden, dass diejenigen, die bei Bedarf in der Regionenliga aushelfen, in der Bezirksliga selbst an einem regelmäßigen Spielbetrieb teilnehmen. Dass der Frauenfußball in Horrheim so stark wächst, liegt zum einen an der Jugendarbeit, die der SVH seit Jahren leistet. Doch auch Messirek als Trainer der Aktiven hat seinen Anteil daran. „So einen wie den ,Messi‘ muss man auch erst einmal haben“, sagt Müller. „Er ist eine große Konstante und hat sich in den Jahren im Frauenfußball einen Namen gemacht.“ Die Breite des Kaders in Horrheim dürfte es auch ermöglichen, dass die Reserve in der Bezirksliga ebenfalls mit voller Mannschaftsstärke aufläuft und nicht im Flex-Modus zu neunt antreten wird. „Wenn nichts Besonderes passiert, dann reicht es“, sagt Müller und verweist darüber hinaus auf einige Jugendspielerinnen, die aufgrund ihres Alters ebenfalls schon bei den Frauen eingesetzt werden könnten. „Wahrscheinlich ist es so, dass wir sagen können: ,Wer trainiert, der spielt.‘ Spielerinnen gibt es genügend.“ Für Horrheim II beginnt die Saison am 23. September mit einem Heimspiel gegen den FV Roßwag, der sich durch die Zugänge aus Großglattbach und Nussdorf erheblich verstärkt hat. Davon lässt sich das frisch gegründete Team aber nicht abschrecken. Als Saisonziel geben die Verantwortlichen Platz drei bis fünf aus. Trainiert wird nach dem gleichen System und gemeinsam mit der ersten Mannschaft. So dass die Spielerinnen der zweiten als echte Reserve nahtlos einspringen können.

Vorbereitung: Horrheim spielt unentschieden

04. August 2018
SV Horrheim und der amtierende B-6-Meister VfB Tamm 2:2 (1:0) trennen sich unentschieden - beim 2:2 des SV Horrheim gegen den VfB Tamm brachte Philipp Hachtel die Gastgeber fast zum perfekten Zeitpunkt in Führung. Er traf in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit (45.+2). Doch die Tammer zeigten sich nicht geschockt. Der ehemalige Sersheimer Peter Maginot glich in der 47. Minute aus. Auch den erneuten Führungstreffer für den SVH durch Simon Kiefer (66.) per Elfmeter konterten die Tammer durch Patrick Müller (72.) schnell wieder.

„Die Gegnerinnen sind vom Kopf schneller“

Horrheims Sina Röhm (links) wird im Spiel gegen die B-Juniorinnen der TSG 1899 Hoffenheim hart angegangen.

18. Juli 2018
B-Juniorinnen des SV Horrheim misst sich mit Bundesligisten - SVH ist in der Regel guter Gastgeber beim eigenen Turnier - Ein Mal gegen einen Bundesligisten spielen - für die B-Juniorinnen des SV Horrheim ist dieser Traum wahr geworden. Die Nachwuchsfußballerinnen haben sich beim eigenen Turnier, dem Aera-Cup, unter anderem mit der TSG 1899 Hoffenheim oder dem SV Alberweiler gemessen. Und sahen dabei gar nicht so schlecht aus. „Wir sind doch auch talentiert“; sagt Lana Pietsch voller Selbstvertrauen. „Der einzige Unterschied ist, dass die Bundesligaspielerinnen mehr trainieren.“ Sina Röhm hat aber noch einen weiteren Unterschied ausgemacht: „Die Bundesligaspielerinnen sind vom Kopf viel schneller als wir.“ Und SVH-Trainer Kevin Reiner ergänzt: „Einige meiner Spielerinnen haben zu viel Respekt. Denen geht das Zäpfle. Wenn das Spiel aber angefangen hat, merken sie schnell, dass es gar nicht so schlimm ist. Beim Gegner kicken auch nur Mädchen, die wie jeder andere auch in einem Bett schlafen, zur Schule gehen und nur mit Wasser kochen.“ Und so schlecht sahen die B-Juniorinnen des SV Horrheim beim eigenen Turnier, dem dritten Aera-Cup, nicht gegen die deutlich höher spielende Konkurrenz aus. Gegen den Bundesligisten SV Alberweiler gelang den SVH-Nachwuchsfußballerinnen, die sich mit Torfrau Maya Cords sowie den Feldspielerinnen Alani Tiefenbach, Lena Müller und Romy Bahmer von den Frauen verstärkt hatten, bei der 1:2-Niederlage der erste Treffer im Turnier. „Das war unser Ziel in diesem Jahr. Letztes Jahr haben wir zwar sogar einen Sieg eingefahren. Das wurde dieses Mal aber schwierig“, erklärt Reiner.

Gegen späteren Turniersieger Hoffenheim gelingt erster Punkt

Im darauf folgenden Spiel holten die Horrheimerinnen sogar den ersten Punkt. Der „größten Herausforderung“ (SVH-Mittelstürmerin Antonia Lutz), die TSG 1899 Hoffenheim, trotzten die Gastgeberinnen ein 0:0-Unentschieden ab. Wenig später ließen sie gegen den Oberligisten FV Löchgau ein 1:1 folgen. Dem Bayernligisten FC Ingolstadt mussten sie sich knapp mit 0:1 geschlagen geben. Nur gegen den Meister der Südstaffel der Bundesliga und DM-Halbfinalisten SC Freiburg waren sie beim 0:3 mehr oder weniger chancenlos. Somit wurden die Horrheimerinnen, die allerdings auch außer Konkurrenz antraten, Letzte. Der Turniersieg ging an die TSG 1899 Hoffenheim vor dem SC Freiburg und dem SV Alberweiler. Dennoch zog SVH-Mittelstürmerin Antonia Fuchs ein positives Fazit: „Gegen solche Mannschaften zu spielen ist eine große Herausforderung. Aber eigentlich sollten wir uns glücklich schätzen. Die Spielerinnen schaffen es vielleicht irgendwann in die Frauen-Bundesliga oder werden sogar Nationalspielerinnen. Dann kann man sagen, man hat schon ein Mal gegen sie gespielt.“

Welchen Reiz das B-Juniorinnen-Teilnehmerfeld hat, zeigt die Tatsache, dass der SVH mehrere Anfragen von Mannschaften aus der Region hatte, die allerdings nicht berücksichtigt werden konnten. Damit die Teams im nächsten Jahr vielleicht in das begehrte Feld kommen, haben die meisten in den jüngeren Altersklassen der C-, D- und E-Juniorinnen Mannschaften gemeldet. „Vielleicht richten wir im nächsten Jahr zwei Wochen vor dem Aera-Cup ein Qualifikationsturnier aus. Der Gewinner bekommt dann einen Startplatz im B-Juniorinnen-Turnier“, macht Horrheims Jugendleiter Reiner Ruser den Clubs Hoffnung, dass mindestens einer im nächsten Sommer auch gegen B-Juniorinnen-Bundesligisten spielen darf.

Ganz ohne Niederlage blieben die C-Juniorinnen des Gastgebers. In ihrer Vorrundengruppe teilten sich die Horrheimerinnen gegen alle Gegnerinnen die Punkte – 0:0 gegen die SpVgg Oedheim, 0:0 gegen den SV Leingarten, 1:1 gegen den FC Ellwangen, wobei der SVH erst in der Schlussminute den Ausgleich kassierte, sowie 1:1 gegen die VfL Sindelfingen Ladies. Den Sieg holten sie dann im Spiel um Platz sieben nach, nachdem die vier Punkte nur zu Rang vier in ihrer Vorrundengruppe gereicht hatte. Im Platzierungsspiel bezwangen die Horrheimerinnen den Nachwuchs des Landesligisten SV Sülzbach mit 1:0.

Das gleiche Kunststück gelang fast auch den D-Juniorinnen. Auch sie spielten in ihrer Vorrundengruppe jeweils unentschieden - 0:0 gegen den TGV Dürrenzimmern, 1:1 gegen den SV Leonberg/Eltingen, 0:0 gegen die SGM Nufringen/Gärtringen, 1:1 gegen die TSG 1899 Hoffenheim sowie 0:0 gegen den TSV Talheim. Im Spiel um Platz fünf mussten sich die Horrheimerinnen allerdings dem TSV Weinsberg mit 1:4 geschlagen geben.

E-Juniorinnen müssen sich erst im Finale geschlagen geben

Beinahe sogar Turniersieger wäre der SV Horrheim bei den E-Juniorinnen geworden. Nachdem die SVH-Nachwuchsfußballerinnen in der Vorrunde vier Mal gesiegt hatten - 5:0 gegen den TSV Schwieberdingen, 3:1 gegen den FSV 08 Bissingen II, 4:0 gegen den SV Sülzbach und 2:1 gegen den SB Asperg - sowie ein Mal unentschieden gespielt hatten – 2:2 gegen den FC Biegelkicker Erdmannhausen – und auch im Halbfinale dem TSV Weinsberg mit 6:1 keine Chance gelassen hatten, zogen die Horrheimerinnen im Endspiel gegen den TGV Dürrenzimmern mit 2:7 den Kürzeren.

Im Großen und Ganzen präsentierten sich die Horrheimer allerdings als gute Gastgeber. Bis auf die E-Juniorinnen verpassten alle Mannschaften des SVH jeweils das Halbfinale. Die C-Junioren der SGM Horrheim/Ensingen/Gündelbach wurden Vierte. Die D-Junioren der SGM Horrheim/Ensingen/Kleinglattbach belegten den fünften Platz. Für die E-Junioren der SGM Horrheim/Ensingen war im Viertelfinale Endstation. Die F1-Junioren der SGM Horrheim/Ensingen verloren das Spiel um Platz fünf. Und bei den Bambini, die offiziell als F3-Junioren liefen, damit die Spiele gewertet werden durften, wurde der SV Horrheim Sechster.

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