Herzlich willkommen beim Sportverein Horrheim!

SVH NEWS

44. IVV Wandertag

Der SVH veranstaltet am Sonntag, den 26.01.2020 den 44. IVV Wandertag.
Start und Ziel : Mettertalhalle, Neue Schulstraße
Startzeiten von 7:00 bis 13:00 Uhr
Zielschluss ist um 17:00 Uhr
Wanderstrecken sind 7 km, 11 km, 20 km, Startgebühr beträgt 3,-€

Die Kontrollstellen sind bewirtet.

Bei Voranmeldung, bis spätestens 23. Januar 2020 durch Einzahlung der Startgebühr auf
folgendes Konto:
Kreissparkasse Ludwigsburg, IBAN DE20604500500008950750, BIC : SOLADES1LBG
Volksbank Ludwigsburg,         IBAN DE18604901500071393013, BIC: GENODES1LBG

Gruppenmeldungen, bitte schriftlich bis 23.Januar 2020 an Rainer Götz, Lerchenbergstr. 2
71665 Vaihingen/Enz  - oder telefonische Auskunft : 07042 3 35 07 (ab 17:00 Uhr)

Für Bahnreisende mit Ankunft in Vaihingen/Enz - wird ein Zubringerdienst eingerichtet.

13. Binokelturnier bestritten

Der Vorsitzende mit den Platzierten (von links): Wolfgang Hangsdörfer, Peter Seyb, Sascha Berger, Dominik Haydl, Marco Burkhardt, Willi Haberstroh, Rainer Götz und Margit Hofer.

10. Januar 2020
Ring Schwarzwurst für den Letzten beim Sportverein Horrheim - Der Sportverein Horrheim hat inzwischen schon traditionell am Dreikönigstag sein Binokelturnier im Vereinsheim veranstaltet, in diesem Jahr das 13. seiner Art. Neben Stammspielern mit immerhin zehn Damen, konnte Rainer Götz auch neue Teilnehmer begrüßen. Das 13. Turnier wurde mit 48 Teilnehmern eröffnet. Die Binokelfreunde waren in drei Serien zu je zwölf Spielen in Aktion und die Punkte wurden mit viel Engagement erspielt. Den ersten Platz belegte Wolfgang Hangsdörfer mit 8300 Punkten. Zweiter wurde Willi Haberstroh mit 8100 Punkten. Den dritten Platz erspielte sich Margit Hofer mit 7760 Punkten, auf den vierten Platz mit 7120 Punkten spielte sich Peter Seyb, Marco Burkhardt wurde mit 6790 Punkten Fünfter. Den sechsten Platz mit 6660 Punkten belegte Dominik Haydl. Den letzten Platz beim Turnier mit 3240 Punkten belegte Sascha Berger, er bekam einen Ring Schwarzwurst.

Ein Treffer reicht für Einzug ins Achtelfinale

Gegen den TSV Grafenau hat Anna Winkler (am Ball) noch mitgespielt. Sie musste verletzt vom Feld, kurz bevor Kerstin Englert das 1:0 schoss, das den Einzug ins Achtelfinale bedeutete.

08. Januar 2020
Minimalistinnen vom SV Horrheim schaffen bei der Hallenfußballgala im Glaspalast sogar beinahe Überraschung gegen Oberligisten - Ein torloses Unentschieden gegen den Bezirksligisten TSV Bernhausen, ein 1:0-Sieg gegen den TSV Grafenau aus der Regionenliga 4 und zwei Niederlagen – die Fußballerinnen des SV Horrheim haben mit vier Punkten und 1:6 Toren aus der Vorrunde den Einzug ins Achtelfinale geschafft. Bei der Premiere der Hallenfußballgala für Frauenteams im Sindelfinger Glaspalast schnupperten sie sogar an einer Überraschung. Dass der SV Horrheim bei der Premiere eines Frauenturniers bei der alljährlichen Hallenfußballgala an den Start gehen würde, war sofort nach Erhalt der Einladung klar. „Falls das Turnier im nächsten Jahr wieder stattfindet, werden wir sicher wieder hingehen“, verkündet SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher nach dem Wettbewerb. Er ist ebenso wie die Spielerinnen sehr zufrieden mit dem Auftritt auf ungewohntem Untergrund und vor ungewohnt großem Publikum. Um Haaresbreite verpasste der Regionenligist im Achtelfinale eine faustdicke Überraschung. Dem klar favorisierten VfL Sindelfingen – Zweiter der Oberliga – boten die Horrheimerinnen lange Zeit Paroli. „Die ersten zwei Chancen in dem Spiel hatten sogar wir“, berichtet Erkenbrecher. „Mit etwas Glück hätte uns Romy Bahmer ins Viertelfinale geschossen. Wir haben uns sehr gut geschlagen und uns gegen die starke Mannschaft teuer verkauft.“ Wie eng es in dem Spiel zuging, zeigt der Stand von 0:0 nach Ende der regulären Spielzeit. Im Neunmeterschießen trugen Cheyenne Kust, Jule Götz und Jana Klein die Verantwortung fürs Weiterkommen. Nach den ersten drei Schüssen stand es weiterhin Unentschieden, im zweiten Durchgang hatte Horrheim zwei Mal Pech. Während beim Gegner der Ball von der Unterseite der Latte ins Tor sprang, mussten die Horrheimerinnen zusehen, wie ihr Versuch von der Innenseite des Pfostens wieder herausprallte. Und den letzten Schuss hielt die Sindelfinger Torfrau. Bis dahin hatten die Horrheimerinnen in dem Turnier aber das Maximale herausgeholt und brauchten hierfür nur einen Treffer. Die Konstellation in ihrer Vorrundengruppe gab es her, dass der 1:0-Sieg im vierten und letzten Spiel des SVH ausreichte. Gegen den TSV Grafenau wogte die Partie zunächst zwischen den beiden Strafräumen hin und her. Dann fasste sich Kerstin Englert ein Herz und zog ab – rund eine Minute vor Ablauf der Spielzeit stand ihr Team so gut wie im Achtelfinale. Genau dies hatte Erkenbrecher insgeheim als Ziel ins Auge gefasst, auch wenn der Spaß und die etwas andere Trainingseinheit mitten in der Winterpause noch wichtiger waren. Mit Ertönen der Schlusssirene lochte sogar auch noch Jule Götz ein, doch der Treffer war um Sekundenbruchteile zu spät und galt nicht mehr.
Vor dem Sieg, der den Einzug ins Achtelfinale bedeutete, hatten die Horrheimerinnen in ihrer Gruppe wechselhafte Auftritte hingelegt. Das Auftaktspiel des Turniers bestritt der SVH gegen den TSV Münchingen. „Das war ganz schlecht“, urteilt Erkenbrecher. „Wir haben nicht ins Spiel gefunden.“ Nach dem 0:2 gegen den Verbandsligisten folgte zwar eine 0:4-Niederlage, doch Erkenbrecher war zufrieden. „Wir haben eine deutliche Steigerung gezeigt, aber gegen den Regionalligisten SV Alberweiler hat es nicht gereicht“, sagt der SVH-Trainer. „Gegen den TSV Bernhausen hatten wir dann aber mehr vom Spiel. Die gegnerische Mannschaft ist nur ein Mal zum Abschluss gekommen, aber von unseren Schüssen ist auch keiner reingegangen.“ Das 0:0 gegen den Bezirksligisten war letztlich ohne Bedeutung, weil der Sieg gegen Grafenau den erhofften Einzug in die nächste Runde sicherte. Wermutstropfen aus Horrheimer Sicht waren lediglich die zwei Verletzungen von Anna Winkler im letzten Gruppenspiel und von Englert im Achtelfinale. „Kerstin Englert hat sich gleich zu Beginn des Spiels gegen Sindelfingen verletzt“, berichtet ihr Übungsleiter. „Bei einem Pressschlag, den die Gegenspielerin voll durchgezogen hat, hat sie nicht entsprechend dagegengehalten.“ Winkler dagegen bekam einen Schlag ans Bein und knickte daraufhin um. „Bei ihr war es der ohnehin schon verletzte Fuß“, sagt Erkenbrecher. „Wie viel passiert ist, weiß ich noch nicht.“

Nachwuchs begeistert mit Turn- und Ballkünste

Auch die jüngsten Turner hatten zusammen mit ihren Eltern ihren Auftritt.

20. Dezember 2019
Jugendweihnachtsfeier der Gymnastik- und Fußballjugend im SV Horrheim – Ein Zauberer und der Nikolaus sorgen für Überraschungen - Zum sportlichen Jahresabschluss des SV Horrheim gehört die Jugendweihnachtsfeier der Gymnastik- und Fußballjugend. Auch dieses Jahr eröffnete der SV-Vorsitzende Rainer Götz das Programm. Als Moderatorin übernahm Lara Nimmerfroh – sie ist D-Jugendfußballspielerin und beim Geräteturnen – die Ansage für das bunt gemischte Programm, das dieses Jahr eine Besonderheit zu bieten hatte: In der Pause und zum Schluss des sportlichen Teils führte ein echter Magier dem Publikum seine Zauberkünste vor.Den Auftakt gestalteten aber die Kiga-Kinder unter der Leitung von Simone Jerabek und Saskia Bubser Es ist nicht immer einfach für die Kleinen, plötzlich zu den Großen zu gehören, wenn sie aus der Eltern-Kind-Gruppe kommen. Zum ersten Mal alleine im Kinder-Turnen, ohne Eltern. Aber die Übungsleiter und die Kinder zusammen meistern ihre Turnkünste sehr gut. Mit Steigen, Klettern, Hüpfen und Springen macht das Turnen Spaß. Wenn nicht jetzt, wann dann? So starteten die Mädchen und Jungs von der F-Jugend unter der Leitung von Ralf Stierle, Mathias Wild und Viktor Strauß. Sie zeigten den Gästen ihre Fußballkünste aus einem Fußballalltag, Torschüsse, Bewegung mit dem Ball, Koordination, Kondition und noch vieles mehr gehört zum Training eines Fußballers und derer, die es einmal werden wollen. Dass Bewegung und ein Miteinander für Kinder sehr wichtig ist, zeigten anschließend die SVH-Dancer, Kinder der 1. und 2. Klasse unter der Leitung von Melanie Mrowetz. Nicht nur das Turnen alleine steht auf dem Plan, sondern selbstverständlich auch andere Bewegungsarten. Koordination und rhythmische Bewegungseinheiten können beispielsweise auch eine Art Sport sein, die sehr viel Spaß macht. Magic Paddy begeistert die Zuschauer mit seinen Illusionen. In der Pause der ersten sportlichen Darbietungen hieß es nun: Abrakadabra. Der Zauberer Magic Paddy begeisterte nicht nur die kleinen Gäste, sondern auch die Erwachsenen. Mit Zauberei, Illusionen, Jonglagen und einer Leucht-Show wurde das Publikum wahrhaftig verzaubert. Es folgte der Auftritt der Eltern-Kind-Gruppe. Die Weihnachtsbäckerei wurde von den Kleinsten beim SVH unter der Leitung von Maren Abel und Stefanie Renz eröffnet. Mit sehr viel Spaß und Begeisterung gingen die Allerkleinsten im Alter zwischen einem und drei Jahren an den Start. Immer donnerstags kommen die Kleinen voller Freude zusammen mit ihren Eltern zur Turnstunde. Die Kinder des Geräteturnens unter der Leitung von Sabrina Faigle und Jasmin Widmann zeigten dem Publikum dann, wie man wunderbar Klassik mit Modernem vermischen kann. Und dass Geräteturnen mit modernem Tanz sehr gut kombinierbar ist. An den Geräten sind die Turnkinder echte Akrobaten. Eine kleine Überraschung hatte der Sportverein dann noch im Programm: Ein Tanzmariechen zeigte, dass sie nicht nur an Fasching ihre Freude am Tanzen hat, sondern auch das ganze Jahr über sehr viel üben und trainieren muss. Jule Mrowetz, zeigte einen Ausschnitt ihres Könnens mit viel Energie, Elan und turnerischem Geschick. Jule ist ein SVH-Turnmädchen und trainiert außerdem noch bei D’Würmelsbader in Bissingen Gardetanz. Und zum Schluss kam selbstverständlich auch noch der Nikolaus zur Jugendweihnachtsfeier des SV Horrheim. Er hatte für alle anwesenden Kinder ein kleines Geschenk dabei.

DFB - Aktion Ehrenamt

Verdiente Mitglieder: Marco Burkhardt (links) und Markus Messirek.

04. Dezember 2019
am Freitag, 29.11.19, war in Remseck/Hochdorf wieder der Ehrungsabend. Ohne ehrenamtliches Engagement funktioniert kein Verein, das hat auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erkannt. Bei der Ehrung des Fußballbezirkes Enz/Murr, wurden vom SV Horrheim zwei verdiente Mitglieder in der Kategorie - Junge Fußballhelden und Ehrenamt im Verein, ausgezeichnet. Kandidat für die Fußballhelden Enz/Murr 2019 - Marco Burkhardt. Er ist aktiver Fußballspieler der 1. SVH Mannschaft - und unterstützte als Co -Trainer, und Stellvertreter, auch bei Gesprächen und Sitzungen den aktiven Fußball Trainer. Eine weitere Aufgabe übernahm er noch dazu, er war 5 Jahre - Trainer der A-Junioren des SVH, es besteht eine Spielgemeinschaft mit Ensingen. Marco ist auch Ansprechpartner, wenn Arbeitseinsätze anstehen rund ums Sportgelände und hilft wenn Not am Mann ist, auch bei Bewirtungen.

1. Vorstand Rainer Götz (links) sowie 2. Vorstand Michael Maier mit den geehrten Marco Burkhardt und Markus Messirek.

Eine DFB Auszeichnung für ehrenamtliche Tätigkeit ging an Markus Messirek, er spielte seit 01.08.1996 als aktiver Spieler beim SVH. Inzwischen gehört er zum Team der AH. Ab 2010 übernahm er die aktive Frauenmannschaft als Trainer. Vor drei Jahren gelang mit ihm der Aufstieg in die Regionenliga. Letztes Jahr meldete der SVH eine zweite aktive Frauenmannschaft in die Bezirksliga. Seine Trainerlaufbahn, endete zum Ende der Saison 18/19. Markus, steht dem Verein bei diversen Tätigkeiten und Arbeitseinsätzen immer zur Verfügung und unterstützt den SVH. Er spendete dem Verein für diverse Einrichtungen neben den Sportplätzen Material und übernahm dazu auch noch den Auf- bzw. Einbau. Der SV Horrheim hat bei der WFV Auszeichnung für den Vereins Ehrenamtspreis den dritten Platz belegt. Die Jury des Fußballbezirk Enz/Murr, würdigte die gute Jugendarbeit der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer der von ihnen betreuten Mannschaften. Aushängeschild des SV Horrheim ist der Einsatz für den Mädchenfußball.

Horrheim rettet 2:1-Sieg ins Ziel

30. November 2019
SV Sternenfels - SV Horrheim 1:2 (0:1)
Weil beim SVH viele Stammkräfte verletzt ausfielen, stand unter anderem Trainer Sergej Hilgenberg mal wieder auf dem Platz. „Es war ein super Spiel von dieser Mannschaft“, berichtet Co-Trainer Joachim Müller. „Vor allem Mario Werthwein und Marco Burkhardt haben eine gute Leistung gezeigt.“ Dazu hatte Markus Bäuerle nur 27 Minuten lang Zeit, dann sah er die Gelb-Rote Karte. Das 1:0 erzielte Pascal Kohler in der 40. Minute nach einem Eckball. „Wir haben in Unterzahl nichts zugelassen“, freut sich Müller. Florian Brosi verwertete nach dem Seitenwechsel eine Flanke zum 2:0 (50. Minute). „Nachdem wir den Ball schon sicher hatten, hat eine Unsicherheit in der Abwehr das 1:2 verursacht“, ärgert sich der Co-Trainer des SVH. Mehdi-Cihan Ceylan erzielte in der 63. Minute den Anschlusstreffer. Da wurde es wieder brenzlig. „Und kurz vor dem Gegentor hatte Florian den Ball schon aus einem Meter Entfernung übers Tor geschossen – das war schwieriger als zu treffen“, sagt Müller. In der letzten Minute fischte SVH-Keeper Robin Brosi noch einen Ball raus und rettete den Sieg.

SV Horrheim: Robin Brosi – Yücel Bayramoglu, Mario Werthwein, Marco Burkhardt, Pascal Kohler, Florian Brosi, Marius Kohler (81. Lucas Brosi), Thomas Trinkl, Emil Arnold, Markus Bäuerle, Sergej Hilgenberg (41. Mario Vehlgut).

Wie weit reicht die Horrheimer Luft?

29. November 2019
Furiosem Auftakt des SVH in Kreisliga B 7 folgt 1:6-Niederlage gegen neuen Tabellenführer - Mit einem Paukenschlag hat die Hinrunde der Fußball-Kreisliga B 7 geendet. Spitzenreiter SGM Sachsenheim schoss den Zweiten SV Horrheim mit 6:1 ab und setzte sich auf fünf Punkte ab. Spielerisch hat der SV Horrheim in der Hinrunde nicht immer überzeugt. Dennoch stellte die Mannschaft von Trainer Sergej Hilgenberg einen Staffelrekord auf. Zehn Spiele in Folge zum Start hat noch keine andere Mannschaft gewonnen. Doch hinten raus ging den Horrheimern etwas die Luft aus. Aus den vergangenen vier Spielen holten sie nur fünf Punkte. Gründe dafür sind vielschichtig. Zum einen fielen im Hinrundenendspurt unter anderem auch noch Daniel Stierle (Verdacht auf einen Kreuzbandriss) und Hannes Widmann (Schürfwunde am Fuß) zu Langzeitverletzten wie Jan Maier aus. Zum anderen schwächte sich der SVH auch selbst, indem zum Beispiel Marco Burkhardt sich eine Gelb-Rot-Sperre einhandelte. Damit fehlte in den vergangenen Spielen der ein oder andere erfahrene Führungsspieler zu viel. Das fing die junge Horrheimer Mannschaft nicht einfach so auf. Zum anderen ist auch der eine oder andere Spieler „überspielt“, mutmaßt Hilgenberg. Denn einige Akteure hätten im Hinrundenendspurt nicht mehr ihre Leistungen abgerufen. „Dennoch haben wir die erfolgreichste Hinrunde der Vereinsgeschichte absolviert mit elf Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage“, ist Hilgenberg stolz. Und der SVH hat einen ganz großen Vorteil: Bis auf den VfB Vaihingen empfangen die Horrheimer noch alle Mannschaften, die als besonders stark eingeschätzt werden, noch an der Metter – Spitzenreiter SGM Sachsenheim, den Dritten TSV Ensingen, den Vierten TSV Enzweihingen und den Siebten FV Markgröningen. Ein klarer Vorteil für die Hilgenberg-Truppe auf dem großen Horrheimer Platz.

Erstes Unentschieden für den SVH

Alani Tiefenbach (vorne) hatte gegen Ottmarsheim kaum Raum zum Spielen.

26. November 2019
SV Horrheim - TSV Ottmarsheim 0:0 (0:0)
Seine sechs Auswärtsspiele hat der SV Horrheim in der Frauenfußball-Regionenliga 2 verloren, doch dafür alle Heimspiele gewonnen. Nach vier Siegen auf dem Horrheimer Rasen folgte jetzt allerdings die erste Punkteteilung vor heimischem Publikum. Gegen den TSV Ottmarsheim blieb es am Samstag beim torlosen Unentschieden. „Beide Mannschaften sind hintendrin gut gestanden“, berichtet SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher. „Und wenn wir doch mal was zugelassen haben, hat es Anna Winkler im Tor gut gemacht.“ Damit meint er vor allem einen Kopfball und zwei Freistöße, bei denen die Keeperin in der ersten Spielhälfte gefragt war. „Auf der anderen Seite war es ähnlich“, sagt Erkenbrecher. „Ottmarsheim ist gut gestanden und hat die Räume eng gemacht. Weil wir in Horrheim nur auf dem kleinen Platz Flutlicht haben, war es für uns schwierig durchzukommen.“ Torgefährlich wurde es nur manchmal. „Wir hatten einen Freistoß und waren zwei Mal im Strafraum“, zählt der Übungsleiter der Gastgeberinnen auf, was sein Team in der ersten Halbzeit zeigte. Und kurz vor Schluss war Kerstin Englert drauf und dran, einen gut vorgetragenen Angriff mit dem ersehnten Treffer abzuschließen. „Sie hat aber knapp am Tor vorbeigeschossen“, berichtet Erkenbrecher. „Dann war’s das eben.“ Unterm Strich war es ein intensives Spiel, das am Samstagabend geboten wurde. „Das war bei dem tiefen, kleinen Platz aber auch nicht anders zu erwarten“, sagt der Horrheimer Trainer. Auch wenn die Siegesserie auf heimischem Rasen jetzt gerissen ist, sieht Erkenbrecher das Positive: „Immerhin sind wir daheim noch ungeschlagen. Auswärts auf Kunstrasen tun wir uns immer schwer. Dafür haben wir Vorteile, wenn die Mannschaften, die Kunstrasen gewöhnt sind, bei uns spielen.“ Am Sonntag gastiert mit dem Tabellenzweiten SB Asperg ein Spitzenteam zum dritten Horrheimer Heimspiel innerhalb von acht Tagen. Dann ist auch beim SVH Winterpause.

INFO: Heimspiel gegen Löchgau II wurde abgesagt.

SV Horrheim: Anna Winkler – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Cheyenne Kust, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder (81. Jule Götz), Sabrina Müller, Maya Cords (64. Jana Klein), Hannah Schmidtke, Anna Zündel, Anna-Lena Collmer.

Horrheim schießt sich Frust von Seele

Etwas nach gefährlichen Spiel sieht es aus, wie Horrheims Kerstin Englert den Ball gegen Oßweils Lisa Holzer erobert.

29. Oktober 2019
SV Horrheim - FSV Oßweil 6:1 (2:0)
Oßweil kommt als Aufbaugegner gerade recht – SVH-Trainer Erkenbrecher: Anfangs fehlt Lockerheit -
„Wir waren nach den beiden Niederlagen gegen den FSV 08 Bissingen in der Liga und im Pokal nicht geknickt. Denn wir hatten beide Male gut gespielt“, berichtet SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher. Dennoch kam das Schlusslicht der Regionenliga 2 FSV Oßweil für die Fußballerinnen des SV Horrheim gerade recht. „Man hat doch gemerkt, dass am Anfang vor allem im Torabschluss die Lockerheit gefehlt hat. Wir haben uns schon gegen Bissingen viele Chancen erarbeitet, aber in den beiden Spielen nur jeweils ein Mal getroffen. Und auch gegen Oßweil haben wir einige vergeben. Wir hatten wohl doch noch Bissingen im Hinterkopf“, erklärt der Horrheimer Übungsleiter. Am Ende erzielten seine Mannschaft beim 6:1 (2:0) aber sechs Treffer. Erkenbrecher: „Das hat gutgetan.“ Die Horrheimerinnen ließen von Anfang keine Zweifel, wer den Platz als Sieger verlassen wollte. Doch Marie Pfaffeneder schob den Ball in der zweiten Minute vorbei, obwohl „die Oßweilerinnen schon abgeschalten hatten“, berichtet Erkenbrecher. Auch Maya Cords, die über die Außenbahn sehr viel Druck machte, Alani Tiefenbach, Sabrina Müller und Romy Bahmer vergaben jeweils. Pfaffeneder scheiterte nach dem Seitenwechsel zudem zwei Mal an der Latte. Erkenbrecher: „Da beginnt man natürlich, an sich zu zweifeln. Umso schöner war es, dass sie sich doch noch mit einem Tor belohnt hat.“ Ebenso wie Bahmer, die nach einer scharfen Hereingabe von Außen den Ball aus kurzer Entfernung zum 1:0 über die Linie drückte (14. Minute). Nur knapp eine Viertelstunde später traf Kerstin Englert ebenfalls nach einer scharfen Hereingabe von Außen zum 2:0 (27.). Die Oßweilerinnen waren dagegen nur bei der einen oder anderen Standardsituation gefährlich, hatten allerdings auch einige Angriffe nicht sauber und konsequent zu Ende gespielt. Nach dem Seitenwechsel kamen sie durch einen Konter dann aber doch zum Anschlusstreffer. Torschützin war Anna-Lisa Dillenburger (50.). „Wir haben uns aber nicht rausbringen lassen. Wir haben gewusst, dass Oßweil ein Gegner ist, gegen den wir weiter zu Chancen kommen werden“, berichtet Erkenbrecher. Und es dauerte auch nur rund eine Viertelstunde, da hatte Cords den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Sie verwandelte einen Eckball volley aus sieben Metern (64.). Nur eine Minute später erhöhte Tiefenbach auf 4:1 (65.). Damit war die Partie entschieden. Pfaffeneder, die „ihren Fust über die vergebenen Möglichkeiten von Seele schoss, als sie eine zu kurz abgewehrte Ecke unter die Latte zimmerte“ (Erkenbrecher), legte das 5:1 nach (72.). Kurz vor dem Abpfiff setzte Tiefenbach mit ihrem zweiten Treffer dann den Schlusspunkt – 6:1 (90.). Die Oßweilerinnen waren bis auf die Anfangsphase der zweiten Halbzeit nach dem Seitenwechsel offensiv praktisch nicht mehr existent. Mit der Umstellung von der Dreier- auf die Vierer-Abwehrkette mit der Einwechslung von Mara Solar in der 53. Minute standen die Horrheimerinnen hinten noch sicherer. „Wir haben nichts mehr zugelassen. Was kam, hat die Abwehr um Anna Zündel, die sie super organisiert hat, weggemacht“, erzählt SVH-Trainer Erkenbrecher.

SV Horrheim: Tabea Kasper – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Luisa Pfeifer (71. Anna Winkler), Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (53. Mara Solar), Romy Bahmer, Maya Cords, Anna Zündel, Juliane Friedmann, Lea Ruof (60. Tamara Klüss).

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