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SVH NEWS

SVH will sich keine Blöße geben

Joshua Krone (MItte) wird den Roten aus Horrheim eine Weile fehlen, nachdem bei ihm die Bänder am Sprunggelenk abgerissen sind.

03. Dezember 2021
Bestätigt der Tabellenführer der Kreisliga B 6 seine Form auch gegen Hohenhaslach/Freudental II?
Der SV Horrheim ist in der Fußball-Kreisliga B 6 das Maß aller Dinge. Zwar hat jedes der Topteams mittlerweile in mindestens einem der Spitzenspiele Punkte liegen lassen müssen, doch der SVH hat dies als einzige Mannschaft bislang nur ein Mal getan – beim 0:1 in Vaihingen vor vier Wochen. „Da haben wir schwach gespielt, danach gegen Enzweihingen aber wieder top“, berichtet der Horrheimer Trainer Sergej Hilgenberg. Jetzt hat sein Team mit der A-Liga-Reserve der SGM Hohenhaslach/Freudental einen vermeintlich schwachen Gegner vor der Brust. Anpfiff ist am Sonntag um 14 Uhr. „Wir gehen davon aus, dass wir spielen“, sagt Hilgenberg. „Auch wenn die Wahrscheinlichkeit nicht hoch ist. Denn die Gegner hatten schon zwei Mal Personalprobleme, die Wettervorhersage sieht nicht gut aus und wir wissen nicht, was Corona noch macht.“ Aber falls gespielt wird, haben die Horrheimer einen Matchplan. Ihr Trainer erklärt: „Gegen solche Mannschaften mussst du als Tabellenführer dominant auftreten. Den Ball unter Kontrolle halten, den Mann vorne kontrollieren und Gegenkonter unterbinden. Dann kann ihnen schnell die Lust vergehen.“ Am wichtigsten sei aber, permanent auf der Hut zu sein und aufzupassen. Von den Qualitäten seiner Mannschaft ist Hilgenberg überzeugt, doch der wichtigste Punkt ist für ihn: „Wir haben einen breiten Kader.“ Auch wenn der Ausfall von Hannes Widmann (Zerrung) und Joshua Krone (Bänder am Sprunggelenk gerissen) weh tut, lasse er sich doch mit anderen Akteuren kompensieren. „Das ist unser größter Pluspunkt“, freut sich der SVH-Trainer. „Und die Spieler zeigen im Training und in den Spielen eine wahnsinnige Leistung. Nur gegen Vaihingen hatten wir einen Riesen-Ausrutscher.“ Eindrucksvoll ist für den Übungsleiter nicht zuletzt, welche Einstellung seine Kicker im Training an den Tag legen. „Die wollen immer gefordert werden, ich muss ihnen was bieten, die wollen immer Gas geben.“ Und allem Konkurrenzkampf in der Mannschaft zum Trotz gebe es auf dem Platz immer gegenseitige Unterstützung. „Wir haben zehn Mann, die in dieser Saison schon drei oder mehr Tore geschossen haben“, sagt Hilgenbeg. „In Enzweihingen verteilt es sich bei ähnlich viel Toren nur auf vier Spieler.“ Schon am Sonntagmorgen um 10 Uhr spielt die SpVgg Bissingen III gegen den FV Markgröningen. „Markgröningen wird es schon machen, auch wenn Bissingen III vor einer Woche ausgesetzt hat“, ist sich Hilgenberg sicher. Auf eine Punkteteilung tippt er im Verfolgerduell des TSV Phönix Lomersheim II gegen den TSV Ensingen. „Ich glaube, es ist ganz, ganz schwer, in Lomersheim zu gewinnen“, sagt der SVH-Trainer. „Aber Ensingen wird die Niederlage vom vergangenen Wochenende vergessen machen wollen, um sich gegen uns so gut wie möglich zu präsentieren.“ Dieses Spiel wurde allerdings schon abgesetzt. Das 12-Uhr-Spiel des SV Illingen II gegen den FC Gündelbach stand gestern Abend noch. „Da haben aber beide Mannschaften keine Leute, und ich glaube nicht, dass das Spiel stattfindet“, sagt Hilgenberg. Alle übrigen Spiele sollen um 14 Uhr beginnen werden. Der TSV Enzweihingen empfängt den TSV Wiernsheim. „Da gewinnt Enzweihingen“, prophezeit Hilgenberg. „Das ist mit uns die beste Mannschaft – spielerisch, vom Kader und von der Einstellung her.“ Im zweiten Verfolgerduell zwischen dem VfB Vaihingen und dem TSV Großglattbach tippt der Horrheimer Trainer auf die Gäste. „Die Vaihinger sind schon auf dem Zahnfleisch dahergekommen, während Großglattbach spielfrei hatte“, sagt er. „Und sie sind vorne dabei, wahrscheinlich für sie selbst überraschend, wie weit vorne sie gerade sind.“ Auf dem Walheimer Kunstrasen erwartet Hilgenberg einen Heimsieg des SVW gegen Sternenfels.

SVH bewährt sich trotz diverser Ausfälle

29. November 2021
SpVgg Bissingen III – SV Horrheim 0:7 (0:4)
„Wir haben heute unsere Leistung abgerufen. Anders als in den vermeintlich leichten Spielen in der Vergangenheit haben wir den Gegner ernst genommen und eine solides Spiel gemacht“, sagt Horrheims Offensivmann Sascha Berger. Auch wenn der Kunstrasen für die Horrheimer etwas „ungewohnt“ (Berger) war, dauerte es nicht lange, bis die Gäste dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Nach sechs Minuten brachte Jonas Brosi den SVH mit 1:0 in Führung. Die Bissinger, die sehr tief standen, ließen den Horrheimern über außen viele Räume. Demnach waren Flanken aller Art das Mittel der Wahl für die Schützlinge von Trainer Sergej Hilgenberg. Effektiv waren sie noch dazu. Denn sowohl der Führungstreffer als auch die drei darauf folgenden Tore, in denen Justin Stroh ein Mal und Brosi noch zwei Mal trafen, entstanden aus Situationen, in denen die Gäste das Spielgerät über die Außenbahnen in den Strafraum beförderten. Es waren gerade erst 21 Minuten gespielt, da stand es schon 4:0 für Horrheim und der Drops war gelutscht. In der 54. Minute reihte sich Daniel Stierle noch in die Torschützenliste ein. Nach einem Ball aus dem Halbfeld nahm der Horrheimer Akteur das Spielgerät mit und netzte von der Strafraumgrenze zum zwischenzeitlichen 5:0 ein. Das 7:0 machte er dannn noch eine Viertelstunde vor Schluss. Zuvor hatte Marius Kohler bereits auf 6:0 erhöht (62.). „Wir hatten aus verschiedenen Gründen einige Ausfälle, vor allem in der Offensive. Daher können wir wirklich zufrieden sein, denn wir haben gezeigt, dass wir auch solche Ausfälle kompensieren können“, attestiert Berger.

Horrheim behält in Lomersheim die Oberhand

Horrheims Luis Weber (rechts), der hier Kevin Rückert aussteigen ließ, war in Lomersheim nahe dran an seinem vierten Saisontor.

22. November 2021
TSV Phönix Lomersheim II – SV Horrheim 0:1 (0:0)
Die Leistung der Horrheimer am vergangenen Wochenende gegen den TSV Enzweihingen zu wiederholen, ist schwer. Dennoch ist sich SVH-Trainer sicher: „In Lomersheim sind wir nah dran gewesen.“ Was gefehlt hat, war ein früherer Treffer. „Die Lomersheimer spielten eine Fünfer-Abwehrkette mit zwei Sechsern davor“, berichtet Hilgenberg. Das Tor des Tages erzielte Sascha Berger erst in der 82. Minute. Mario Vehlgut hatte Florian Brosi auf der Außenbahn geschickt, der eine Flanke schlug. Am langen Pfosten hämmerte Berger den Ball unter die Latte. Durch die kompakt stehenden Gastgeber waren Strafraumszenen zunächst Mangelware. Das erste Mal gefährlich vor dem Lomersheimer Kasten tauchten die Horrheimer nach rund 25 Minuten auf. Pajtim Ajeti zimmerte den Ball aus 16 Metern an die Unterkante der Latte. Von dort sprang das Spielgerät Felix Abel vor die Füße. Doch Gabriel Santorelli, der Torwart der Gastgeber, verkürzte geschickt den Winkel, so dass der SVH-Stürmer über das Tor zielte. Danach waren die Gäste vor allem durch Standards gefährlich. Doch Pascal Kohler köpfte nach einer Ecke knapp über die Latte. Und Luis Weber traf nach einer anderen Ecke den Ball zwar satt. Doch Santorelli war zur Stelle. Auch nach dem Seitenwechsel waren eigentlich nur die Horrheimer gefährlich. Doch auch Abel scheiterte an Santorelli. Der Lomersheimer Torwart hatte irgendwie den Fuß an Abels Schuss bekommen, nachdem Marius Kohler den Ball in den Lauf seines Mittelstürmers gechippt hatte. Bei der anschließenden Ecke platzierte Pascal Kohler seinen Kopfball wieder leicht zu hoch. „Danach kam bei uns etwas Hektik auf. Wir wollten zu schnell zu viel, obwohl noch eine Viertelstunde zu spielen war“, berichtet Hilgenberg. Und beinahe wurden die Gäste bestraft. Einen Kopfball eines Lomersheimers nach einer Ecke klärte Ajeti gerade noch auf der Linie. Es sollte die einzige wirklich gefährliche Aktion der Gastgeber gewesen sein.

Horrheim fährt Pflichtsieg ein

16. November 2021
FC Biegelkicker Erdmannhausen II – SV Horrheim 1:5 (0:2)
Der SV Horrheim hat in der Frauenfußball-Regionenliga 2 gegen das weiter punktlose Schlusslicht FC Biegelkicker Erdmannhausen II einen souveränen Pflichtsieg eingefahren. „Wenn wir das nicht geschafft hätten, hätte ich nicht gewusst, was ich noch machen soll“, berichtet SVH-Trainer Markus Messirek. Beim 5:1 (2:0)-Erfolg liefen die Gäste nie Gefahr, dass „ etwas anbrennt“, sagt Messirek. „Wir haben das Spiel komplett in der Hand gehabt.“ Die Erdmannhausenerinnen stellten sich fast nur hinten rein und versuchten, mit elf Spielerinnen ein Gegentor zu verhindern. „Wir mussten den Gegner erst mal auseinanderziehen, damit sich Lücken auftun“, erklärt der Horrheimer Übungsleiter. Das gelang allerdings gleich nach fünf Minuten das erste Mal. Jana Klein marschierte auf dem Flügel die Linie hinunter und schlug eine Flanke, die Antonia Lutz nur noch einschieben musste. Eine Viertelstunde später schlug Lutz erneut zu – dieses Mal nach Vorarbeit von Romy Bahmer (20. Minute). Nach dem Seitenwechsel mussten die Gäste aber zunächst den Anschlusstreffer durch Lisa Rothacker hinnehmen (60.). „Das war ein klassischer Konter, nachdem wir kurz nach der Mittellinie den Ball verloren haben“, erzählt Messirek. Nur drei Minuten später stellte Bahmer den alten Zwei-Tore-Vorsprung aber wieder her (63.). Sie köpfte eine Ecke über die Linie. Kurz davor hatte Lena Müller einen Foulelfmeter verschossen, nachdem Hannah Schwarz im gegnerischen Strafraum von hinten zu Fall gebracht worden war. Als die Kräfte der Erdmannhausenerinnen mit zunehmender Spieldauer immer weiter schwanden, legte Müller noch zwei Mal nach. Beim 4:1 wurde ihr Schuss unhaltbar abgefälscht (84.). Und vier Minuten später senkte sich ein weiterer Schuss von ihr aus 20 Metern über Torfrau Vera Binnewies ins Netz (88.).

Horrheim jagt Enzweihingen über den Platz

15. November 2021
SV Horrheim – TSV Enzweihingen 4:0 (1:0)
Mit großer Intensität und unbändigem Einsatz kauft der SVH dem TSV in der Kreisliga B 6 beim 4:0 den Schneid ab. Nun hat es auch den TSV Enzweihingen erwischt. Als letzte Mannschaft aus der Fußball-Kreisliga B 6 hat das Team von Trainer Xhavit Halilaj eine Niederlage hinnehmen müssen. Die Enzweihinger verloren beim SV Horrheim mit 0:4 (0:1). Die Pleite tut aber dem Übungsleiter des TSV gar nicht so arg weh. „Es war klar, dass wir – also der SV Horrheim, der TSV Ensingen und der VfB Vaihingen – uns gegenseitig Punkte wegnehmen werden. Wichtig ist nur, dass wir gegen die anderen Mannschaften wie zum Beispiel den TSV Großglattbach oder den TSV Phönix Lomersheim II, die auch zur Spitzengruppe gehören, nicht verlieren“, erklärt Halilaj. „Und lieber verliere ich ein Mal so hoch, anstatt zwei Unentschieden zu kassieren.“ » mehr

VfB belohnt sich im Topspiel für starke Leistung

08. November 2021
VFB Vaihingen – SV Horrheim 1:0 (1:0)
Vaihingen entscheidet das Stadtderby gegen den SV Horrheim durch eine fulminante erste Halbzeit mit 1:0 für sich. Als vorletztes Team aus der Spitzengruppe der Fußball-Kreisliga B 6 hat der SV Horrheim gestern seine erste Saisonniederlage bezogen. Beim Gastspiel in Vaihingen zog die Elf von Sergej Hilgenberg mit 0:1 den Kürzeren. Das Tor des Tages fiel in der 43. Minute, als die Gäste es versäumten, eine brenzlige Situation endgültig zu klären. Außerdem investierte der VfB vor allem in der ersten Halbzeit mehr. „Es war unsere beste Saisonleistung“, sagt denn auch Spielertrainer Pasquale Arena. » mehr

Illingen wollte gar keine Tore schießen

02. November 2021
SV Horrheim – SV Illingen II 8:0 (2:0)
„Ich glaube, die Illinger wollen gar keine Tore schießen. Sie stehen nur hintendrin“, berichtet Sergej Hilgenberg. Dementsprechend entwickelte sich von Anfang ein Spiel auf ein Tor – das der Gäste. „Die Illinger haben aber alles weggehauen und waren nie ungeordnet“, zollt der SVH-Trainer den Gästen Respekt. „Deshalb mussten wir geduldig sein, immer wieder anlaufen, die Abwehr bewegen und zu Reaktionen zwingen.“ Das war das erste Mal in der 33. Minute erfolgreich. Marius Kohler traf zum 1:0. Nur sieben Zeigerumdrehungen darauf legte Sascha Berger zum 2:0 nach (40.). Nach dem Seitenwechsel schraubten die Gastgeber das Ergebnis bis auf 8:0. „Ich glaube, irgendwann waren die Illinger platt“, berichtet Hilgenberg. Jan Maier eröffnete den Torreigen nach Wiederanpfiff (55.), ehe der A-Jugendliche Luis Weber zwei Mal einnetzte (62. und 72.). Direkt vom Anspiel der Illinger weg ließ Felix Abel das 6:0 folgen (72.). Kohler sorgte kurz vor Schluss für das 7:0 (87.). Und den Schlusspunkt setzte Hannes Widmann (90.).

Viererpack zu Spielbeginn nicht mehr wettgemacht

02. November 2021
SV Hoffeld – SV Horrheim 6:5 (5:3)
SVH-Fußballerinnen verlieren mit 5:6 beim SV Hoffeld. Kaum hat die Partie des SV Hoffeld gegen den SV Horrheim begonnen, steht es 4:0 für die Gastgeberinnen. Innerhalb der ersten 13 Minuten haben sie die Grundlage für ihren 6:5-Sieg in der Fußball-Regionenliga 2 herausgeschossen. „In den ersten zehn Minuten waren wir noch nicht richtig auf dem Platz und hatten keine Zuordnung“, berichtet SVH-Trainer Markus Messirek. „Da hat es gleich vier Mal geklingelt. Ich habe gedacht, das war es. Aber die Mannschaft hat nie aufgegeben und ist immer wieder rangekommen.“ Judith Alt (1. Minute), Sina Görnitz (10.), Louisa Kiefer (11.) und noch einmal Görnitz (13.) sorgten dafür, dass der SV Horrheim mit einer ganz großen Hypothek in den Rest der Partie startete. „Unser Sturm-Trio passt, da läuft es sehr gut“, sagt Messirek aber über das Prunkstück seiner Mannschaft. Lena Müller (26.), Anna-Lena Collmer (27.) und Romy Bahmer (33.) schossen auch drei Tore noch vor dem Seitenwechsel, allerdings unterbrochen durch den dritten Görnitz-Treffer auf der anderen Seite. Und weil auch noch Kiefer nach der Halbzeitpause auf 6:3 erhöhte, sah es für die Horrheimerinnen zappenduster aus. Doch wiederum kämpften sie sich heran. Zwei weitere Treffer von Collmer in der 61. und 71. Minute sorgten dafür, dass das Ergebnis mit 5:6 noch erträglich ausging. „Es hat leider nicht gereicht“, sagt Messirek. „Sie hatten aber Kopf und Kräfte zusammengenommen und sich auch genügend Chancen erspielt.“

Horrheim stürzt Tabellenführer vorerst vom Thron

26. Oktober 2021
SV Horrheim – Sportvg Feuerbach 2:2 (1:0)
SVH hat beim 2:2 gegen Feuerbach sogar viele Chancen auf den Sieg. „Die Mädels haben die Niederlage in Heimsheim in der Vorwoche wettgemacht. Ich habe endlich wieder das Team gesehen, das ich von früher kenne, als ich das erste Mal in Horrheim Trainer war. Wir sind mit dem 2:2 sehr froh. Schade ist aber, dass wir nicht sogar gewonnen haben. Die Chancen waren da“, erklärt SVH-Trainer Markus Messirek nach dem 2:2 (1:0)-Unentschieden seines SV Horrheim gegen den bisherigen Tabellenführer der Frauenfußball-Regionenliga 2, die Sportvg Feuerbach. Die Horrheimerinnen waren von der ersten Sekunde da. „Wir sind kämpferisch gut reingekommen. Vor allem Finnja Röhm hat ein super Spiel abgeliefert. Ihre Aufgabe war es, der überragenden Spielerin der Feuerbacherinnen, Lea Nagel, auf den Füßen zu stehen und ihr die Bälle abzulaufen. Und sie hatte die Feuerbacherin optimal im Griff“, berichtet Messirek. Ohne ihre Zielspielerin als Anspielstation taten sich die Gäste schwer, offensiv überhaupt etwas Zählbares zustande zu bringen. Die Horrheimerinnen schlugen dagegen schon nach sieben Minuten zu. Romy Bahmer erkämpfte sich an der gegnerischen Strafraumgrenze den Ball und schlenzte das Spielgerät über Sportvg-Torfrau Jule Weiß ins Tor. Weitere Möglichkeiten hatten Anna-Lena Collmer, die an Weiß scheiterte, sowie zwei Mal Maya Cords, die jeweils knapp drüber zielte. Nach dem Seitenwechsel machten die Horrheimerinnen dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Doch Bahmer und Sabrina Müller kamen jeweils nach Ecken am langen Pfosten jeweils einen Schritt zu spät. Und so kam es, wie es fast kommen musste: Nagel hämmerte einen Freistoß aus rund 17 Metern ins lange Eck (63. Minute). Die Horrheimerinnen ließen sich dadurch aber nicht beirren. Cords hatte die erneute Führung auf dem Fuß, schob den Ball aber knapp am Pfosten vorbei. Auch das 1:2, das Martina Zöllner praktisch ins Netz stolperte (90.), brachte die Gastgeberinnen nicht aus dem Konzept. Jana Klein gelang per Kopf nach einer Ecke nur zwei Minuten darauf das 2:2 (90.+2). Und Alani Tiefenbach mit einem Außenpfostentreffer und Collmer, deren Schuss Weiß aber „mit einer Glanzparade“ (Messirek) parierte, hatten sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß.

SVH mit Selbstvertrauen vor den B-6-Ligakrachern

18. Oktober 2021
SV Horrheim – SV Walheim 9:0 (2:0)
Die Hilgenberg-Elf schenkt den Gästen aus Walheim neun Tore ein und ist ein paar Wochen vor den Begegnungen gegen die direkten Konkurenten gut in Form. SVH-Trainer Sergej Hilgenberg war rundum zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Es ist eigentlich perfekt gelaufen. Die meisten Offensivspieler haben Tore gemacht“, erklärt der Übungsleiter. Auch dass die Horrheimer zu null spielten und konzentiert das umgesetzt haben, was sie sich vor der Partie vorgenommen hatten, stimmte Hilgenberg positiv für die entscheidenden Spiele in der Liga, die den SVH in den nächsten Wochen erwarten. Das 1:0 machte Pajim Ajeti, der Felix Abel in der Spitze anspielte. Dieser ließ prallen, und Ajeti hämmerte das Leder unter die Latte. Das 2:0 erzielte der vorige Vorlagengeber Abel in Minute 21 dann selbst. Hilgenberg forderte seine Mannschaft in der Halbzeitbesprechung noch auf, bei Offensivaktionen nachzurücken, um die zweiten Bälle zu erobern. Das 3:0 durch Tom Borchert sowie das 4:0 durch Felix Abel in den Minuten 53 und 55 resultierten aus Schüssen, die der Gästekeeper abprallen lassen musste und bei denen die Horrheimer Akteure jeweils nachgesetzt hatten – mit entsprechendem Torerfolg. Oliver Seidel und Marius Kohler trafen ebenfalls beim Horrheimer Kantersieg. Letzterer setzte mit einem verwandelten Foulelfmeter in der 84. Minute den Schlusspunkt. Zuvor hatte Jonas Brosi bereits geknipst und SVH-Goalgetter Sascha Berger sogar doppelt getroffen.

Horrheim müht sich lange zum 4:2-Sieg beim FVM

11. Oktober 2021
FV Markgröningen – SV Horrheim 2:4 (2:1)
Beim Spiel auf dem Markgröninger Kunstrasen ging es gestern hoch her. „Es war ein komplett chaotisches Spiel“, sagt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. „Schon von den ersten zehn Minuten wurden nur zwei gespielt.“ Denn bei den Gastgebern verletzte sich Linksverteidiger Dennis Elsässer schon nach wenigen Minuten so, dass er vom Rettungsdienst abgeholt werden musste. „Da ist der Rettungswagen dann direkt auf den Kunstrasen gefahren“, berichtet Hilgenberg. „Der Schiedsrichter hat in der ersten Halbzeit eine ganze Viertelstunde nachspielen lassen.“ In der 17. Minute war eine Markgröninger Ecke eigentlich schon geklärt, doch die Horrheimer Abwehrkette rückte zu spät nach. Stefanos Likoudis nutzte seine Chance und schoss das 1:0. Der Ausgleich fiel schon fünf Minuten später, als Pajtim Ajeti einen Eckball von Jonas Brosi einköpfte. Als Ajeti zehn Minuten vor der Pause gefoult wurde und auf den Ball fiel, erkannte der Schiedsrichter auf Freistoß für Markgröningen. Nach dem Freistoß kam es zum Foul im Strafraum, und Walter Vins verwandelte den Elfmeter zur 2:1-Pausenführung des FVM. „Der Schiedsrichter hat viel laufen lassen“, sagt Hilgenberg. Dennoch zeigte er den Markgröningern nach dem Seitenwechsel allein vier Mal Gelb. Das hatte in der 63. Minute auch eine Gelb-Rote Karte zur Folge – danach nutzten die Horrheimer ihre Freiräume. Als Daniel Stierle in der 66. Minute gut freigespielt war, zog er aus 20 Metern auf den Torwart ab, der abklatschen ließ. Oliver Seidel verwertete zum 2:2. Einen scharfen Schuss von Joshua Krone fälschte Fabian Bamberg ins eigene Tor ab (84.). Den Schlusspunkt setzte Hannes Widmann mit dem 4:2 in der 90. Minute.

SVH II gewinnt das Elfmeterschießen

08. Oktober 2021
SV Horrheim II – SGM Roßwag/Großglattbach 5:3 (nE)
Für die Fußballerinnen der SGM Roßwag/Großglattbach war im Bezirkspokal bereits in der ersten Runde Endstation. Am Mittwochabend setzte sich die zweite Mannschaft des SV Horrheim gegen die SGM durch. Nach regulärer Spielzeit stand es 1:1, nach dem Elfmeterschießen 5:3.„Wir sind gut gestartet und früh angelaufen“, berichtet SGM-Trainer Alexander Garcia von der Anfangsphase des Pokalspiels. „Das wollten wir so beibehalten. Aber dann haben die Kräfte nachgelassen.“ Schon ziemlich früh kamen die Gastgeberinnen aus Horrheim auf. Ihr Treffer zur 1:0-Führung in der 34. Minute resultierte aber aus einem Strafstoß. „Für mich war es kein Elfmeter“, sagt Garcia. Zumindest habe er aus der Entfernung kein Foul gesehen. Henrike Reinsch verwandelte für die Gastgeberinnen. Bei der SGM ging daraufhin die Zuordnung verloren. „Bis zur Pause haben wir gar nicht mehr in die Partie gefunden“, sagt Garcia. „Aber dann haben wir uns besprochen und es nach dem Seitenwechsel auch besser gemacht.“ Allerdings sei auch da wieder die Zweiteilung offenbar geworden, die sich bei den Fußballerinnen aus Roßwag und Großglattbach von Spiel zu Spiel zieht. „In der Offensive tun wir uns unheimlich schwer, während wir hinten relativ gut stehen. Darum haben wir auch so wenige Gegentore“, erläutert der SGM-Trainer. Gleichwohl haben sich die Gäste das einzige Tor aus dem Spiel heraus gut erarbeitet. Aus dem Mittelfeld kam ein Pass nach vorne, wo die zur zweiten Halbzeit eingewechselte Verena Henzen ihr ganzes Tempo ausspielte und schließlich aus sechs, sieben Metern Torentfernung ins lange Eck abschloss (66. Minute).Weil es am Ende der regulären Spielzeit immer noch 1:1 stand, musste ein Elfmeterschießen über den Einzug in die zweite Hauptrunde entscheiden. Bei der SGM Roßwag/Großglattbach verschossen gleich die ersten zwei Torschützinnen, während Horrheim II an diesem Abend treffsicher war und mit 5:3 gewann. „Über die 90 Minuten gesehen hatten die Horrheimerinnen auch deutlich mehr Torchancen als wir“, sagt Garcia. „Der Sieg geht absolut in Ordnung.“Am Sonntag stehen sich beide Teams erneut gegenüber, dieses Mal allerdings in der Bezirksliga. „Natürlich wollen wir da punkten“, sagt der SGM-Trainer. „Vom Spielerischen her war uns Horrheim II am Mittwoch überlegen. Kämpferisch waren wir voll da, und die Horrheimerinnen sind auch durchaus schlagbar.“

Horrheim II erkämpft vierten Dreier in Folge

SGM-Keeperin Christina Schneider setzt alles ein, um den Ball vor Horrheims Doppeltorschützin Viviana König zu bekommen, zudem blockt Verena Lillich (Mitte) erfolgreich.

05. Oktober 2021
SGM Sternenfels/Häfnerhaslach – SV Horrheim II 1:3 (0:3)
SVH-Fußballerinnen drücken der Bezirksliga ihren Stempel auf und gewinnen auch gegen die SGM Sternenfels/Häfnerhaslach mit 3:1. „Der Horrheimer Sieg ist verdient, wenn man die ganzen 90 Minuten betrachtet“, sagt Fabian Götz, der Trainer der gastgebenden SGM Sternenfels/Häfnerhaslach. „Wir haben es nicht geschafft, von Anfang an präsent zu sein. In der ersten Halbzeit haben wir mehr reagiert als agiert, und bei den Gegentoren hat es einfach nicht gepasst.“ Dass die Gastgeberinnen ihren Gästen etwas zu viel Platz ließen, zog sich wie ein roter Faden durch den ersten Spielabschnitt. In der 17. Minute spielten die Horrheimerinnen einen Ball von der linken Seite in die Schnittstelle. Antonia Lutz lief durch und zog aus 20 Metern ab. „Der Ball ist über unserer Torhüterin unter der Latte eingeschlagen“, berichtet Götz. Beim Doppelpack von Viviana König (32. und 38. Minute) waren die Gästespielerinnen zwei Mal mit dem selben Rezept erfolgreich. „Sie haben sich über links durchgespielt und auf Höhe der Torlinie scharf in der Sechzehner vors Tor gespielt“, sagt Götz. „Zwei Mal musste die Spielerin nur noch den Fuß hinhalten. Und wir waren zum Teil noch dran, aber der Ball hat trotzdem den Weg vors Tor gefunden.“ Der Übungsleiter der SGM spricht von einem „intensiven Spiel“, das auch recht schnell war. „Aber in der ersten Halbzeit haben wir uns den Schneid abkaufen lassen“, bedauert er. Darum wurde in der Pause umgestellt. „Auf ihren altgewohnten Positionen waren die Spielerinnen dann näher dran und haben mehr Druck gemacht“, freut sich Götz über den Erfolg seiner Maßnahme. „Und wir hatten Alani Tiefenbach in der ersten Halbzeit gar nicht in den Griff bekommen. In der zweiten ging es.“ Die Gastgeberinnen erspielten sich gleich nach dem Seitenwechsel eine Chance, doch der Schuss von Tamara Lillich aus spitzem Winkel blieb an der Horrheimer Torhüterin hängen. In der 60. Minute setzte sich Vanessa Held links durch und schloss mit einem hohen Schuss über die Torhüterin ab – 1:3. „Danach haben wir weiter Druck aufgebaut, aber Horrheim II war über Konter gefährlich und hat sich gut durchkombiniert“, berichtet Götz vom weiteren Verlauf. Doch es blieb bei der fünften Niederlage der SGM im fünften Saisonspiel. „Wir müssten endlich mal dreckig punkten“, sagt Götz. „Damit es in den Köpfen endlich wieder passt.“

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