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SVH NEWS

SVH Jahreshauptversammlung 18.06.2021

Tagesordnungspunkte SVH Jahreshauptversammlung [335 KB]

Liebe Mitglieder,

der SV Horrheim musste seine geplante Jahreshauptversammlung im März 2021 aufgrund der Corona-Verordnungen und Pandemiemaßnahmen bzw. aufgrund der notwendigen Hygienekonzepte absagen. Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation ist es leider immer noch nicht möglich einen Ersatztermin festzulegen. Wir rechnen aufgrund der anstehenden Neuwahlen, vor allem der Vorstandschaft und dem Vorschlag einer neuen Satzung mit großem Interesse. Eine neue Satzung ist erforderlich, da weder auf der Jahreshauptversammlung im März 2020, noch auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Juni 2020 das Amt des 1. Vorsitzenden besetzt werden konnte. Im Nachgang wurde durch engagierte Mitglieder die Weiterführung des SVH und das Fortbestehen des Vereins sichergestellt. In einem längeren Prozess hat zwischenzeitlich der aktuelle Vorstand mit weiteren Vereinsmitgliedern eine neue Satzung entworfen. Die neue Satzung kann den SV Horrheim zukunftsfähig in der Vereinsführung aufstellen und ermöglicht eine Aufgabenaufteilung auf mehrere Verantwortliche. Außerdem fördert sie die Transparenz über die Vereinsaktivitäten und Verwendung des Vereinsvermögens. Die Erstellung der Satzung erfolgte unter anwaltlicher Begleitung und teilweiser Vorabprüfung durch das Amtsgericht. Um Ihnen vor der Jahreshauptversammlung die Gelegenheit zu geben, können Sie sich HIER in die neue Satzung einlesen. Evtl. Fragen zur neuen Satzung richten Sie bitte an satzung@sv-horrheim.de. Wir werden diese im Rahmen der Jahreshauptversammlung aufgreifen.

  • aufgrund der aktuellen Corona Bestimmungen, müssen wir die geplante SVH Jahreshauptversammlung am Freitag, 12.03.2021 absagen. Einen Ersatztermin können wir im Moment nicht nennen, hoffen aber auf baldige Lockerungen, damit der Sportbetrieb und ein Vereinsleben wieder starten kann.

    Weiterhin hat der SV Horrheim 1921 e.V. dieses Jahr sein 100 jähriges Jubiläum, wir planen zu diesem Anlass einige Veranstaltungen. Zur Zeit sind wir alle an die Corona Vorschriften gebunden, aber wir denken optimistisch, und hoffen, dass wir folgende Jubiläums Termine einhalten können.

    Terminplan
    AERA Cup -Jugendturnier Freitag, 09.07.2021 - Sonntag, 11.07.2021
    AH - Stadtpokal Samstag, 17.07.2021
    Aktive Stadtpokal Samstag, 24.07.2021 - Sonntag, 25.07.2021
    SVH Oktoberfest Samstag, 16.10.2021

    Der Corona Lockdown, so hoffen wir, ist bis dahin beendet und es können wieder Sportveranstaltungen stattfinden.

    Bleiben Sie alle gesund!

    Mit sportlichen Grüßen
    SVH Vorstandschaft

Ein Fußballer mit Ecken und Kanten

Daniel Stierle (links) ist der kreative, schussgewaltige und torgefährliche Kopf im Mittelfeld beim Fußball-B-Ligisten SV Horrheim.

03. April 2021
Daniel Stierle, Spielmacher beim SV Horrheim, vertritt seine Meinung, auch wenn das nicht immer gern gesehen wird – so charakterisieren ihn zumindest Freunde und Familie. Sein Vorbild ist Kevin Großkreutz, der mit wenig Talent viel erreicht hat. In einer Interviewserie stellte die VKZ-Sportredaktion den Menschen hinter dem Sportler vor. Daniel Stierle (23), Spielmacher oder klassischer Zehner beim Fußball-B-Ligisten SV Horrheim.

Wie geht es Ihnen?

Mir geht es soweit gut. Aber ich wäre froh – wahrscheinlich wie fast jeder –, wenn die Corona-Pandemie unser Leben nicht mehr so stark einschränken würde. Jetzt in der trainings- und spielfreien Phase: Wie halten Sie sich fit? Ich halte mich durch regelmäßiges Joggen fit, auch wenn es nicht zu meinen Leidenschaften gehört. Glücklicherweise kann ich meinen Hund mitnehmen, dadurch ist die Motivation größer. Und wie vertreiben Sie sich Ihre mehr-gewonnene Freizeit? Die gewonnene Zeit nutze ich, um Fußballspiele im Fernsehen zu verfolgen. Außerdem verbringe ich viel Zeit vor der Playstation in der fiktiven Stadt Verdansk im Spiel „Call of Duty Warzone“, um online Kontakt zu meinen Freunden zu pflegen, da es anders kaum möglich ist.

Was fehlt Ihnen aktuell am meisten?

Ganz klar fehlen mir die persönlichen Kontakte zu meinen Freunden und das gemeinsame Bier nach dem Training mit meinen Mannschaftskollegen. Außerdem fehlen mir auch unsere Kabinenfeste. Generell: einfach wieder ein bisschen Normalität in den Alltag zurückzubekommen. Blicken wir auf die bisher in dieser Saison absolvierten Wettkämpfe/auf die bisherige Saison zurück: Wie lief es? Einen besseren Start hätten wir uns kaum vorstellen können. Aus sechs Spielen haben wir die volle Punktausbeute geholt. Auch in der Bezirkspokalrunde sind wir gut gestartet – mit zwei eindeutigen Siegen gegen höherklassige Mannschaften. Was lief nicht so gut? Vorwürfe müssen wir uns nur für unser Pokalaus machen. Bei der Niederlage gegen Germania Bietigheim II hätten wir das Spiel schon in der regulären Spielzeit entscheiden müssen. Dann sind wir unglücklich im Elfmeterschießen rausgeflogen.

Und mit was sind Sie zufrieden?

Im Ligawettbewerb sind wir sehr zufrieden gewesen, da wir keinen einzigen Punkt haben liegen lassen. Hervorheben muss ich das Spiel gegen Markgrönigen, bei dem wir bei einem Spielstand von 1:1 zwei Rote Karten bekommen haben, aber uns nicht aufgegeben hatten, und das Spiel in der siebten Minute der Nachspielzeit noch für uns entschieden haben. Das wäre uns all die Jahre zuvor nicht gelungen. Haben Sie noch Hoffnung, dass die Saison zu Ende gespielt wird? Nein, leider nicht. Ich denke, bis überhaupt mal wieder der Trainingsbetrieb starten kann, wird noch einige Zeit vergehen. Der normale Spielbetrieb ist noch weit entfernt aufgrund der aktuellen Situation und der Einschränkungen. Deshalb rechne ich mit einem Abbruch der Saison, auch wenn ich hoffe, dass es noch Aufstiegs- und Abstiegsrelegation geben wird. Das wäre auch das optimale Szenario meiner Meinung nach.Und wenn Sie Ihre bisherige Laufbahn Revue passieren lassen: Was war das negative Highlight? Leider war mein negatives Highlight zum Beginn der Vorbereitung dieser Saison, als ich mir in einem Testspiel das vordere Kreuzband gerissen habe. Wer war der beste Konkurrent, gegen den Sie jemals haben antreten müssen? Auf Anhieb fällt mir da direkt Eric Schmidkte vom VfR Sersheim ein – gegen die Sersheimer haben wir ein Testspiel absolviert. Eric wusste schon vor mir selbst was mein nächster Schritt sein wird. Normalerweise bin ich den Gegnern einen Schritt voraus. Seine vorrauschauende Spielweise hat mir das Spiel gegen ihn sehr erschwert. Es heißt: Hinter jedem erfolgreichem Mann steht eine starke Frau und hinter jeder erfolgreichen Frau steht ein starker Mann. Wer ist bei Ihnen verantwortlich, dass Sie sportlich so erfolgreich sind? Die gemeinsame Leidenschaft des Fußballspielens teile ich mit meiner Freundin. Wir motivieren uns gegenseitig, immer ins Training zu gehen und alle Spiele zu spielen. Zudem kommt, dass wir uns auch jetzt ohne festes Training gemeinsam fithalten. Welches ist Ihr sportliches Vorbild? Zu meinem sportlichen Vorbild gehört Kevin Großkreutz, da er allen bewiesen hat, dass man auch ohne fußballerisches Talent, aber mit der richtigen Einstellung viel erreichen kann.

Wie charakterisiert Sie Ihre Familie oder Freunde?

Ich denke, sie würden sagen, dass ich eine aufrichtige Person bin und sage, was ich denke oder von jemandem halte, auch wenn das nicht immer gern gehört wird. Auch könnte die ein oder andere Person sagen, dass ich sehr launisch sein kann. Zudem würde man noch sagen, dass ich ein schlechter Verlierer bin und alles dafür tun würde, um zu gewinnen – auch mit unfairen Mitteln. Was ist Ihre größte Schwäche? Die Motivation für Dinge zu finden, die mich selbst nicht so interessieren oder mir nicht so Spaß machen. Das kostet meinem Gegenüber große Überzeugungskunst. Welche Schlagzeile würden Sie über sich gerne einmal in der VKZ lesen? „Nach Comeback nach Kreuzbandriss schießt Stierle den SV Horrheim zur Meisterschaft“. Ich würde mich aber auch damit zufrieden geben, wenn es jeder andere aus der Mannschaft entscheiden würde.

SVH stellt auf modernes LED-Licht um

Freuen sich über die helleren Lichtverhältnisse bei Abendspielen auf dem oberen Sportplatz des Fußball-B-Ligisten SV Horrheim: (von links) der kommissarische Vorsitzende Michael Maier, der Aera-Vertriebsleiter Steffen Schütz sowie Jugendleiter Dennis Krieger.

14. November 2020
B-Ligist SV Horrheim erneuert Flutlichtanlage auf dem oberen Fußballplatz durch eine großzügige Spende des ortsansässigen Softwareunternehmen Aera, das dafür als symbolischen Akt die Namensrechte an den Sportanlagen für fünf Jahre erhält. Die Tage werden kürzer. Dunkel wird es meist schon gegen 17 Uhr, wenn in der Regel im Herbst Fußballspiele noch laufen. Da ist es essentiell wichtig, dass es auf dem Sportplatz eine gute Flutlichtanlage gibt – ganz abgesehen von Pokal- und Liganachholspielen unter der Woche. Der SV Horrheim ist da aktuell mit am besten aufgestellt. Die Verantwortlichen des B-Ligisten haben die Flutlichtanlage auf dem oberen Sportplatz erneuert und sich dabei für ein LED-System entschieden. „Die erwachsenen Fußballer bei uns haben nun professionellere Bedingungen. Selbst beim Trainingsbetrieb mit nur 80 Prozent Leistung ist es nun heller als vorher bei der alten Anlage. Und im Spielbetrieb mit 100 Prozent ist es jetzt fast taghell. Auch die Ecken sind jetzt richtig gut ausgeleuchtet. Bei den alten Anlagen mit Glühlampen hatte man immer irgendwo dunkle Stellen“, berichtet Dennis Krieger, der Jugendleiter des SV Horrheim.Die neue Flutlichtanlage macht den oberen Sportplatz sogar richtig attraktiv. „Früher sind die Teams zum Training lieber auf den unteren Sportplatz gegangen, weil er größer ist und weil der Untergrund weicher ist. Jetzt – so ist zumindest meine subjektive Empfindung – gehen sie gerne nach oben und nehmen auch die eine oder andere Unebenheit in Kauf.“Die Verantwortlichen des SV Horrheim haben aber nicht aus Jux und Dollerei oder aus Langeweile eine neue Flutlichtanlage installiert. „Die bishere Anlage stammt aus den 1980er-Jahren. Sie wurde errichtet, nachdem aus dem Hart- ein Rasenplatz geworden war“, erzählt Krieger. Dazu sei die alte Installation ein Geldfresser gewesen. „Die Lampen sind recht oft verreckt. Und die Beschaffung von Ersatz war teuer. So eine Glühbirne kostet rund 500 Euro“. berichtet der SVH-Jugendleiter. „Dazu ist der Tausch recht aufwändig. Zum Glück haben wir einen Elektriker im Verein, der sich nicht zu schade dafür war.“ Dazu kamen die laufenden Kosten. „Durch die Doppelbelegung unserer Plätze durch die Männer und die Frauen gibt es eigentlich keinen Tag, an dem wir das Flutlicht nicht brauchten“, erklärt Krieger.Schnell fiel deshalb die Entscheidung, die Anlage zu erneuern. „Kurz haben wir überlegt, ob wir das Flutlicht auf beiden Sportplätzen austauschen. Aber eine Investition von rund 30 000 Euro für die Installation auf dem oberen Platz mit sechs Masten ist kein Pappenstil“, berichtet der SVH-Jugendleiter. „Und am unteren Platz haben wir sowieso nur zwei Masten. Da können sowieso keine Abendspiele stattfinden, sondern nur Training.“Zum Glück aus ihrer Sicht fanden die Horrheimer Verantwortlichen einen potenten Sponsor. Das ortsansässige Softwareunternehmen Aera, das den SVH schon seit Langem zum Beispiel mit dem Aera-Cup oder Trikotspenden für die Frauen und die Jugendlichen unterstützt, ließ den Traum der Horrheimer wahr werden und steuerte eine großzügige Spende zur Umsetzung der Erneuerung der Flutlichtanlage bei. Als Dankeschön benannten die SVH-Verantwortlichen die Sportanlage in Horrheim in Aera-Stadion um. „Wir können für die Großzügigkeit von Aera keine Gegenleistung bieten – außer vielleicht einem symbolischen Akt“, berichtet Krieger. „Dennoch war die Umbenennung erst einmal als Spaß gedacht.“ Doch das Softwareunternehmen hält nun für mindestens die nächsten fünf Jahre die Namensrechte an den Horrheimer Sportplätzen. „Für einen Kreisligisten doch recht ungewöhnlich“, sagt der SVH-Jugendleiter und schmunzelt.Und der Umbau war keine Kleinigkeit. Die Masten mussten stabilisiert werden, weil sie nun ein höheres Gewicht tragen müssen. „Bisher hatten wir pro Eck eine Lampe. Jetzt sind die LED-Dioden fächerförmiger aufgebaut“, erzählt Krieger. Dazu musste die Verkabelung ausgetauscht werden, was der Jugendabteilung auch noch einmal 50 Euro vom Schrotthändler für die alten Kabel einbrachte. Denn das Steuerpult hat nun mehr Möglichkeiten. Krieger: „Nur den halben Platz zu beleuchten ging bisher zwar auch schon. Aber jetzt kann ich jede Diode einzeln ansteuern und auch ihre Helligkeit steuern. So sind für den Trainingsbetrieb nur 80 Prozent Leistung vorgesehen im Gegensatz zum Spiel mit 100 Prozent.“Das und die modernere Technik generell tragen deutlich zu Kostensenkungen im laufenden Betrieb bei. „Die Anlage armortisiert sich bedeutend früher“, erklärt der SVH-Jugendleiter. „Wir groß allerdings wirklich die Einsparungen sind, kann ich noch nicht sagen.“

Auch unter Flutlicht ist der SVH nicht zu stoppen

25. Oktober 2020
SV Horrheim - TSV Phönix Lomersheim II 3:0 (1:0)
„Das war heute ein im Endeffekt souveräner Sieg von uns. Wir haben keinen einzigen Torschuss gegen die Mannschaft mit den meisten Treffern zugelassen“, zeigt sich Trainer Sergej Hilgenberg zufrieden. In der 17. Minute klingelte es zum ersten Mal, als Joshua Krone vom Sechzehnereck abzog und in den Winkel traf. Noch vor dem Seitenwechsel musste Hilgenberg Hannes Widmann herausnehmen, der eine Zerrung zu beklagen hatte. „Ab da gab es ein Bruch im Spiel. Es gab viele kleine Fouls, auch gegen uns, und durch die Standards des Gegners entstand Unruhe“, berichtet der Horrheimer Übungsleiter. Zudem hatten zwei Chancen von Felix Abel ihr Ziel verfehlt, so dass die zweite Vertretung der Lomersheimer zur Pause nur mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine marschierte. Den zweiten Durchgang bestritten die Gastgeber dann ungleich ruhiger. Ein Eigentor durch Jonas Riexinger brachte den SVH endgültig auf die Siegerstraße. Den 3:0-Endstand besorgte Abel, der zuvor gut gepresst hatte. Der Rückpass zum Lomersheimer Schlussmann Marco Blessing zwang jenen zu einem zu kurz geratenen Pass, den der Torschütze eiskalt ausnutzte.

„Läuft gut“

Felix Abel (links) stehen mit dem SV Horrheim anspruchsvolle, aber auch reizvolle Aufgaben bevor. Bis zum Geburtstag des Trainers soll der SVH die Tabellenspitze erklommen haben.

23. Oktober 2020
Verlustpunktfrei geht der SV Horrheim in die Spiele gegen die Spitzenteams der Kreisliga B 6. Horrheims Fußballtrainer Sergej Hilgenberg braucht nicht viele Worte, um zusammenzufalssen, was sein Team bis jetzt in der Kreisliga B 6 erreicht hat: „Läuft gut“, sagt er kurz und bündig. „Die Vorbereitung war eine der besten, die wir je hatten. Und so sind wir auch in die Saison gestartet.“ Mit fünf Siegen aus fünf Spielen grüßt der SVH vom dritten Tabellenplatz. „Spätestens an meinem Geburtstag will ich Tabellenführer sein“, sagt Hilgenberg. Bis zu diesem Datum Mitte November hat sein Team gegen alle Mannschaften aus der Spitzengruppe gespielt. An diesem Sonntag empfängt der SV Horrheim den Vierten TSV Phönix Lomersheim II.Das Spiel des B-6-Teams ist auf 17 Uhr angesetzt, weil bis zum Mittag erst die beiden Horrheimer Frauenmannschaften an der Reihe sind. „Das Spiel der zweiten Mannschaft haben wir schon auf einen anderen Termin verlegt“, sagt Hilgenberg. „Damit ist genug Zeit, die Kabinen zu desinfizieren. Aber es gibt ein Spiel, das man nie auf einen Wochentag verlegen darf – das ist das gegen Lomersheim II.“ Denn auch wenn sich der SVH-Trainer sicher ist, dass sein Team die Herausforderung sucht (Hilgenberg: „Die Jungs freuen sich auf die starken Gegner.“), will er doch nicht zu viel Verstärkung aus der Bezirksliga gegen sich stehen haben, wenn Horrheim gegen die Reserve des TSV Phönix antritt.Bedenken hat der Horrheimer Übungsleiter vor dem Spiel gegen den Vierten nicht. „Es ist eine zweite Mannschaft“, sagt er. „Und wir haben Heimspiel.“ Damit ist der Anspruch klar formuliert. Dabei komme es den Horrheimern entgegen, dass der Gegner am Sonntag zwar eine Reserve sei, aber eben die eines Bezirksligisten. „Die Lomersheimer stellen sich nicht nur hintenrein und versuchen es mit Kontern und langen Bällen, was ich hasse“, sagt Hilgenberg. „Sie werden mitspielen.“ Doch sein Team müsse auf der Hut sein – und das bis zum Abpfiff. „Unser Problem ist, dass wir den Gegner beherrschen, dann aber doch immer ein Gegentor bekommen“, sagt Hilgenberg. Zum Beispiel einen Eckball wie zuletzt im Spiel gegen den TSV Großglattbach. „Wir haben große Leute, das ist einfach nur fehlende Konzentration“, ärgert sich der SVH-Trainer bei aller Freude über den Erfolg.Mit welchem Team die Horrheimer am Sonntag auflaufen werden, stand gestern noch nicht fest. Joshua Krone und Marius Kohler profitierten von einem spielfreien Wochenende, nachdem sie sich gegen Großglattbach Zerrungen zugezogen hatten. Oliver Seidel musste pausieren, nachdem er sich gegen Markgröningen eine Platzwunde geholt hatte. „Ihn im Zusammenspiel mit Hannes Widmann auf der linken Seite zu ersetzen, das geht einfach nicht, denn das war Wahnsinn“, sagt Hilgenberg, der auf eine Rückkehr hofft. Daniel Stierle hatte in der vergangenen Woche seine Kreuzband-Operation und fehlt die gesamte Saison. „Aber er war am Sonntag gleich wieder auf dem Platz“, freut sich Hilgenberg über den Besuch des Langzeitverletzten.Beinahe jedes Spiel der B 6 an diesem Sonntag hat seine eigene Anstoßzeit. Um 12.30 Uhr empfängt die SGM Hohenhaslach/Freudental II den VfB Vaihingen. „Vom Namen her muss Vaihingen gewinnen“, sagt Hilgenberg. „Die Vaihinger haben in diesem Jahr große Probleme. Aber sie werden knapp gewinnen.“ Um 13 Uhr folgt die Partie der SGM Sachsenheim II gegen Mitfavorit TSV Enzweihingen. „Da wird sich Enzweihingen keine Blöße geben“, ist sich der SVH-Trainer sicher. „Xhavit Halilaj wird nach dem 0:1 in Hohenhaslach ordentlich Druck gemacht haben, die Spieler haben es begriffen.“ Der andere Mitbewerber um den Titel, der TSV Ensingen, ist um 15 Uhr beim FV Markgröningen zu Gast. „Ich wünsche mir einen Ensinger Sieg, damit wir im November beide mit einer weißen Weste zum Spitzenspiel gegeneinander antreten können“, sagt Hilgenberg. Ebenfalls um 15 Uhr spielt der FC Gündelbach gegen den SV Walheim. „Bei den Gündelbachern entscheidet es sich an einzelnen Personen, wie stark sie spielen“, berichtet Hilgenberg. „Die Walheimer haben sich gegen uns gar nicht so schlecht präsentiert. Und weil ich erwarte, dass es bei Gündelbach mehrere Ausfälle gibt, wird Walheim gewinnen.“ Die ebenfalls für Sonntag angesetzte Begegnung des SV Sternenfels mit dem TSV Wiernsheim wurde abgesetzt – beim SVS gibt es mindestens einen Spieler mit Coronaverdacht.

Horrheim muss sich Physis von Lauchhau beugen

23. Oktober 2020
SV Horrheim - 1. FC Lauchhau-Lauchäcker 2:3 (1:1)
Auch im dritten Spiel nehmen B-Juniorinnen keine Punkte mit - Auch am dritten Spieltag der B-Juniorinnen-Verbandsstaffel Nord ist es nichts mit dem ersten Punktgewinn für den SV Horrheim gewesen. In einem abwechslungsreichen Spiel mit vielen Torchancen mussten sich die Gastgeberinnen am Ende der besseren Physis des 1. FC Lauchhau-Lauchäcker geschlagen geben. Die Horrheimerinnen verloren mit 2:3 (1:1). Der SVH erwischte den besseren Start. Einen Schuss von Antonia Lutz lenkte Gästetorfrau Anwen Rath gerade noch an die Latte (7. Minute). Mit dem ersten gelungenen Angriff gingen dann die Gäste in Führung. Anika Smith musste eine schöne Hereingabe nur noch über die Linie drücken (12.). Allerdings ließ die Antwort der Horrheimerinnen nicht lange auf sich warten. Antonia Lutz sorgte in der 16. Minute mit einem fulminanten Schuss in den Winkel für das 1:1. In der Folge hatte der SVH ein spielerisches Übergewicht mit mehr Ballbesitz und einigen guten Möglichkeiten. Die Chancen wurden aber allesamt meist zu unkonzentriert vergeben.Die zweite Halbzeit war noch keine zwei Minuten alt, da ging der SVH in Führung. Einen Steilpass von Sarah Thüry nahm Antonia Lutz an und ließ Rath keine Abwehrmöglichkeit. Bis zur 60. Minute hatten die Horrheimerinnen dann das Spiel weitestgehend im Griff und ließen Ball und Gegner laufen. Der 2:2-Ausgleich von Marina Neuberger bedeutete dann allerdings einen Bruch im Horrheimer Spiel (63.). Zwar hatte man anschließend durch einen abgefälschten Lattenschuss von Sophie Krupop nochmals die Chance, in Führung zu gehen (69.). Doch die Kräfte schwanden sichtlich beim SVH, während die Gäste immer mehr Aufwind bekamen. Einen ihrer nun zahlreichen Angriffe über die schnellen Außenpositionen nutzten die Gäste durch Charlotte Uchtländer in der 73. Minute zum 3:2-Endstand.

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