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SVH NEWS

Trinkpausen bringen Bruch ins Spiel

Romy Bahmer hat für den SV Horrheim den Ball fest im Blick.

17. September 2019
SV Horrheim - TSV Heimsheim 4:2 (2:2)
Horrheimer Fußballerinnen jeweils nach der Unterbrechung wie verwandelt -
Zwei gute halbe Halbzeiten haben den Fußballerinnen des SV Horrheim gereicht, um in der Regionenliga 2 gegen den TSV Heimsheim zu gewinnen. Dazwischen boten die Kickerinnen allerdings auch Phasen, von denen Trainer Bernd Erkenbrecher ganz und gar nicht überzeugt war. „Bis zur Trinkpause Mitte der ersten Halbzeit haben wir gut ausgesehen“, berichtet der Übungsleiter der Horrheimerinnen. „Wir haben das Spiel weitestgehend kontrolliert und auch zwei Tore geschossen. Aber nach der Unterbrechung haben wir auf einmal aufgehört, Fußball zu spielen.“ Wie abgeschnitten war der Spielfluss der Gastgeberinnen, die vorher so überzeugend aufgetreten waren. Zwei Mal innerhalb von fünf Minuten waren Angriffe über die Mitte vorgetragen und von Anna-Lena Collmer im Eins-gegen-eins mit der gegnerischen Torfrau erfolgreich abgeschlossen worden (16. und 21. Minute). „Mit dieser 2:0-Führung hätten wir souveräner spielen müssen“, sagt Erkenbrecher. Doch nach der Trinkpause ließ der SVH den Gästen aus Heimsheim zu viel Freiheiten. „Das 1:2 in der 37. Minute entstand aus einem Fehler von uns, und das 2:2 zur Pause fiel zu diesem Zeitpunkt zu Recht“, urteilt der Horrheimer Trainer. Auch nach dem Seitenwechsel trat sein Team noch nicht wieder so souverän auf, wie er sich das erhoffte. „Bis zur nächsten Trinkpause waren wir mäßig“, sagt er. Und unmittelbar bevor der Unparteiische die Begegnung für eine kurze Erfrischung unterbrach, herrschte bei den Gästen helle Aufregung. Sie hatten nach einem Torschuss den Ball bereits im Horrheimer Gehäuse gesehen, doch der Schiedsrichter entschied, das Leder habe die Torlinie nicht im vollen Umfang überschritten. Das letzte Viertel der Partie gehörte dann wieder dem SV Horrheim. Erneut war es Collmer, die in der 74. Minute erfolgreich war. „Ähnlich wie bei ihren ersten zwei Toren“, sagt Erkenbrecher. „In der Mitte gab es viel Platz, weil wir außen besetzt waren, und Anna-Lena setzt sich im Eins-gegen-eins durch.“ Gut vorbereitet und durch Marie Pfaffeneder abgeschlossen war auch der letzte Treffer der Partie. In der 85. Minute erzielte sie den 4:2-Endstand. „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden“, sagt denn auch Erkenbrecher. „Nur mit dem Spiel nicht ganz. Wir haben uns erst am Schluss so verhalten, wie wir es beim 2:0 hätten tun müssen.“

SV Horrheim: Tabea Kasper – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Cheyenne Kust (68. Alena Sinn), Luisa Pfeifer (86. Selina Müller), Marie Pfaffeneder, Romy Bahmer, Maya Cords (31. Juliane Friedmann), Hannah Schmidtke, Tamara Klüss (44. Sabrina Müller), Anna-Lena Collmer.

Horrheim bleibt dank knappem Sieg Tabellenführer

15. September 2019
SGM Hohenhaslach/Freudental II - SV Horrheim 2:4 (1:1)
Bereits in der 12. Minute gingen die Gastgeber durch das Tor von Phillip Gögel in Führung. Ein Eckball der SGM-Reserve von der linken Seite wurde nicht aus dem Horrheimer Strafraum geklärt, so dass Gögel aus fünf Metern keine Probleme hatte, den Ball im Tor unterzubringen. In der 25. Minute kamen die Gäste aber wieder zurück in die Partie. Sascha Berger wurde im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Daniel Stierle sicher zum Ausgleich. „Solche Spiele haben uns in der letzten Saison einige Punkte gekostet. Diese Spielzeit müssen wir aber auch diese Partien gewinnen“, erklärt SVH-Spielertrainer Sergej Hilgenberg. Dennoch gingen in der 62. Minute erneut die Gastgeber in Führung. Marlo Mack legt den Ball im Strafraum quer auf Volkan Akdeniz. Dieser schob mit einem plazierten Schuss ins rechte untere Eck zum 2:1 ein. Doch auch von diesem Rückstand erholten sich die Horrheimer. Marius Kohler verwandelte in der 75. Minute einen Freistoß direkt zum Augleich – 2:2. In der 85. Minute wurde Marius Kohler auf der halblinken Seite im Strafraum in Szene gesetzt. Aus zehn Metern schob er den Ball eiskalt zur erstmaligen Führung ein. Beim letzten Freistoß der Partie ging auch SGM-Torwart Julian Kummer mit nach vorne in den Horrheimer Strafraum. Der Ball wurde nach vorne geklärt, wo Berger ohne Probleme ins leere Tor einschob – 4:2.

SV Horrheim: Robin Brosi – Oliver Seidel, Florian Brosi, Felix Abel (85. Markus Bäuerle), Pascal Kohler, Hannes Widmann (46. Philipp Hachtel), Marius Kohler, Daniel Stierle, Sascha Berger, Thomas Trinkl (20. Emil Arnold), Simon Kiefer (80. Sergej Hilgenberg).

Neu sortiert und ab dann dominant

10. September 2019
SV Horrheim - TSV Leinfelden 6:2 (3:2)
In der Regionenliga 2 haben die Fußballerinnen des SV Horrheim den TSV Leinfelden mit 6:2 (3:2) geschlagen. „Unsere Abwehr hat so zum ersten Mal zusammengespielt“, berichtet SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher. „Da waren wir noch nicht sortiert. Aber nach einer halben Stunde hat es gepasst. Zur Pause hätten wir schon höher führen müssen.“
Denn zwei Pfostenschüsse auf Seiten der Gastgeberinnen hätten ebensogut rein gehen können. So musste sich Erkenbrecher damit begnügen, dass sein Team jeweils vorlegte, die Gäste aber gleich nachzogen. Als einziger Treffer nach einer Standardsituation gilt Romy Bahmers 1:0 in der 3. Minute. „Sie hat den Kopf schön hingehalten und eingenickt“, sagt ihr Übungsleiter. Die weiteren zwei Tore für Horrheim schoss Marie Pfaffeneder, jeweils zum Abschluss eines guten Spielzugs. Dazwischen traf die Mannschaft aus Leinfelden jeweils zum Ausgleich. „Die Gäste haben uns zwei Mal gut ausgekontert“, sagt Erkenbrecher. „Solange sie das noch konnten.“ Denn die Fitness der Horrheimer Mannschaft habe in diesem Kräftemessen ganz klar den Ausschlag gegeben, erzählt der Trainer. „Wir konnten in der zweiten Halbzeit noch laufen, die anderen waren stehend k.o.“, sagt er. „In diesem Spiel hat es sich schon bezahlt gemacht, dass die Mannschaft in der Vorbereitung so gut mitgezogen hat. Auch wenn nach dem Trainingslager alle ein paar Tage lang schwere Beine hatten und wir das erste Spiel verloren haben.“ In der zweiten Halbzeit trafen am Sonntag nur noch die Gastgeberinnen aus Horrheim. Bahmer erhöhte in der 55. Minute auf 4:2, dem Anna-Lena Collmer in der 83. Minute das 5:2 folgen ließ. Erneut Bahmer mit ihrem dritten Treffer sorgte zwei Minuten vor dem Schlusspfiff für den 6:2-Endstand.

SV Horrheim: Tabea Kasper – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Cheyenne Kust, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Romy Bahmer, Maya Cords, Hannah Schmidtke (74. Sabrina Müller), Tamara Klüss (46. Jana Klein), Anna-Lena Collmer.

Sportlich hat Müller nichts zu klagen

10. September 2019
Roßwag/Mühlhausen II - SV Horrheim 0:4 (0:1)
Beim SV Horrheim musste Marco Burkhardt schon nach 20 Minuten verletzt vom Feld. „Er hat sich an der Nase verletzt“, sagt Horrheims Co-Trainer Joachim Müller. Nach gut einer Stunde folgte Jan Maier, der einen Schlag auf die Wade abbekommen hatte. Sportlich hat Müller nichts zu klagen: „Es war ein gutes Fußballspiel mit schön herausgespielten Toren.“ Das 1:0 fiel durch einen Freistoß von Daniel Stierle (19.). Stierle bereitete dann den zweiten Treffer elegant vor, so dass Sascha Berger in der 53. Minute nur noch einschieben musste. Tor des Tages war das 3:0 in der 81. Minute. Simon Kiefer spielte einen 40-Meter-Pass diagonal übers Feld zu Joshua Krone, der den Ball sauber annahm, sich gut durchsetzte und dann am Torwart vorbei einschoss. Den Schlusspunkt setzte Berger in der 90. Minute mit dem 4:0, für das ihn Oliver Seidel gut in Szene gesetzt hatte.

SV Horrheim: Robin Brosi – Oliver Seidel, Felix Abel, Mario Vehlgut, Marco Burkhardt (20. Simon Kiefer), Florian Brosi (35. Sascha Berger), Jan Maier (66. Emil Arnold), Marius Kohler, Daniel Stierle, Joshua Krone, Pascal Kohler.

Aus In der ersten Hauptrunde des Bezirkspokals

06. September 2019
SV Horrheim - SGM Riexingen 1:4 (0:3)
Tore von Tim Röcker, Kevin Bürkle und erneut Röcker haben der zuletzt in der Liga gebeutelten SGM Riexingen bis zur 41. Minute eine scheinbar komfortable 3:0-Führung beschert, die auch über den Seitenwechsel Bestand hatte. „Aber es waren glückliche Tore, zum Teil Torwartfehler“, sagt SGM-Trainer Andreas Müller. „In der ersten Hälfte haben wir nichts anbrennen lassen. Aber in der zweiten sind wir ins Schwimmen gekommen und haben den Gegner durch unsere eigenen Fehler aufgebaut.“ Horrheims Co-Trainer Joachim Müller ärgert sich, die erste Halbzeit „verschlafen“ zu haben, freut sich aber über die Leistungssteigerung. „Unser kleiner Platz mit Flutlicht war unser Handicap“, sagt er. „Da kamen unsere schnellen Leute nicht zur Entfaltung.“ Zum 1:3 durch Marius Kohler reichte es noch (62.). Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff machte Kevin Bürkle mit dem 4:1 den Deckel drauf.

Mit schweren Beinen zum Saisonauftakt

04. September 2019
SB Asperg - SV Horrheim 3:0 (2:0)
Direkt aus dem Trainingslager tun sich Horrheimer Fußballerinnen schwer – SB Asperg dominiert die Partie und gewinnt mit 3:0 -
Es war eine unglückliche Terminüberschneidung für die Fußballerinnen des SV Horrheim. Direkt aus dem Trainingslager fuhren sie zu ihrem ersten Saisonspiel in der Regionenliga 2, das sie am Sonntag gegen den SB Asperg bestritten. „Das Trainingslager konnten wir nicht verlegen, aber das Spiel hätten wir vielleicht doch verlegen sollen“, sagt SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher. Sein Team verlor in Asperg mit 0:3 (0:2). „Wenn es zur Pause schon 0:4 gestanden hätte, dann hätten wir uns auch nicht beklagen dürfen“, sagt er. Zum Abschluss eines Wochenendes, an dem der neue Übungsleiter und sein Team intensiv gearbeitet haben, „waren die Spielerinnen im Kopf müde“, berichtet Erkenbrecher. „Von den Gedanken her ging gar nichts, und der Gegner ist aggressiv aufgetreten.“ Doch die Auftaktniederlage nahm schon kurz vor dem Anpfiff ihren Lauf. „Kurz vor Ende des Warmmachens hat sich Torwart Tabea Kasper verletzt“, sagt der Trainer. Nachdem sie lange Zeit wegen eines Kreuzbandrisses ausgefallen war, hofft Erkenbrecher jetzt darauf, dass es sich bei den Beschwerden nur um den Nachhall des intensiven Trainingswochenendes handelt. „Dadurch haben wir kurz vor Beginn umstellen müssen“, sagt er und beorderte Hannah Schmidtke ins Tor. Während sich die Horrheimerinnen in der ersten Halbzeit des Spiels wenig frisch zeigten, ging Asperg munter zu Werke. Neben mehreren vergebenen Chancen gab es auch die Treffer von Laura Bäurle (31. Minute) und Angelia Riep (45.) zu sehen. „Die zweite Halbzeit war besser von uns“, sagt Erkenbrecher. „Die Mädels haben das gemacht, was noch ging.“ Dazu gehörte zwar kein Treffer, doch immerhin erspielten sie sich mehrere Chancen. „Wir haben mehr gespielt, aber dadurch sind auch Fehler passiert“, sagt der SVH-Trainer. „Asperg hatte zwei Stürmerinnen, die das gleich ausgenutzt haben.“ So wie Riep beim 3:0 (80.).

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Cheyenne Kust, Luisa Pfeifer (54. Sabrina Müller), Marie Pfaffeneder (85. Selina Müller), Romy Bahmer, Maya Cords (46. Nadine Pfaffeneder), Ayla Tiefenbach, Tamara Klüss (61. Lana Pietsch), Anna-Lena Collmer.

SVH gegen VFL-Reserve in Torlaune

01. September 2019
SV Horrheim - VfL Gemmrigheim II 11:1 (5:1)
Von der 3. bis zur 85. Minute gab es für die Zuschauer insgesamt zwölf Tore zu sehen. Da hat auch der Co-Trainer und aktuelle Vertreter von SVH-Coach Sergej Hilgenberg, Joachim Müller, seinen Spaß gehabt: „Das war eine erstklassige Mannschaftsleistung heute. Ich kann auch gar niemanden herausheben, weil es heute alle durchweg klasse gemacht haben. Das macht Lust auf mehr“, freut er sich. Nach 20 Minuten bereits war die Partie entschieden. Daniel Stierle (3.), Sascha Berger (5.), Marco Burkhardt (7.) und Joshua Krone (12.) hatten für den SVH getroffen und so den Weg zu einem deutlichen Sieg geebnet. „Man muss schon sagen: Wir haben sie an die Wand gespielt. Zwar haben wir nach 20 Minuten das Tempo aufgrund der Temperaturen etwas herausgenommen und ein völlig unnötiges Gegentor nach einer langen Unterbrechung kassiert. Aber es war dennoch überragend“, zeigt sich Müller erfreut. Nachdem Marius Kohler zum 5:0 getroffen hatte (40.), folgte besagtes Gegentor eine Minute vor der Pause. Doch auch nach dem Seitenwechsel ging es weiter mit dem Vollgasfußball der „jungen Wilden“, wie sie der Co-Trainer bezeichnet. Der eingewechselte Felix Abel traf dabei gleich drei Mal (50., 65., 70.). Lediglich Kohler machte ihm in der 57. Minute den lupenreinen Hattrick zunichte. Das Sahnehäubchen lieferte Simon Kiefer in der 75. Minute mit einem direkten Freistoßtor zum 10:1. Den Schlusspunkt setzte abermals Berger in der 85. Minute – 11:1.

SV Horrheim: Robin Brosi – Marco Burkhardt (30. Emil Arnold), Mario Vehlgut, Philipp Hachtel, Jan Maier, Marius Kohler (60. Florian Brosi), Daniel Stierle (44. Simon Kiefer), Joshua Krone, Thomas Trinkl, Pascal Kohler, Sascha Berger (38. Felix Abel).

Vier, fünf Tore hätten wir noch machen müssen

18. August 2019
SV Horrheim - SV Sternenfels 2:0 (1:0)
Mit dem Ergebnis könne man zwar gut leben, in den nächsten Wochen müsse aber trotzdem eine klare Leistungssteigerung her. So fiel das Resümee von Horrheims Trainer Sergej Hilgenberg aus. „Bis zum Strafraum war viel Gutes dabei, aber vor dem Tor haben wir zu oft die falsche Entscheidung getroffen. Auch hinten waren ein paar unnötige Fehler drin“, analysierte der Übungsleiter. Über die linke Seite sorgte Hannes Widmann bei den Horrheimern für viel Wirbel und bereitete nach einem Doppelpass mit Marco Burkhardt das 1:0 durch Marius Kohler vor. Doch wenn er und seine Offensivkollegen mit ein wenig mehr Übersicht im Strafraum agiert hätten, wäre der Ausgang der Partie wohl schon wesentlich früher entschieden gewesen. „Mal hätten wir abspielen müssen statt zu schießen, mal schießen anstatt abzuspielen. Wir hätten vier oder fünf Tore mehr machen können,“ sagte Hilgenberg. Dem Gegner, dem Hilgenberg einen „laufstarken und engagierten Auftritt“ bescheinigte, gelang es indes nicht, offensive Nadelstiche zu setzen. Letztlich sorgte Sturmspitze Marius Kohler per Abpraller in der 73. Spielminute für die Entscheidung. Zuvor war Joshua Krone am Sternenfelser Torhüter gescheitert.

SV Horrheim: Robin Brosi – Mario Vehlgut, Pascal Kohler, Philipp Hachtel, Hannes Widmann, Jan Maier, Marius Kohler (11. Florian Brosi), Marco Burkhardt, Joshua Krone, Thomas Trinkl, Emil Arnold (46. Simon Kiefer, 85. Alexander Heine).

Gekickt, bis der Platz unter Wasser steht

Gegen die TSG 1899 Hoffenheim (links Chiara Jahn) haben Alena Sinn und ihre Mitstreiterinnen vom SV Horrheim meist das Nachsehen.

17. JuLi 2019
4. Aera-Cup beim SV Horrheim wird am letzten Turniertag vom Gewitter gestoppt – Bundesligisten bei den B-Juniorinnen am Start - Zwei Altersklassen der Jungs und vier der Mädchen sind ordnungsgemäß ausgespielt worden. Doch als beim 4. Aera-Cup am Sonntag die Jüngsten das Turnier abschließen sollten, zogen über Horrheim dunkle Wolken auf. Die Spiele wurden bei einsetzendem Regen zunächst unterbrochen. Wenig später brachen die Veranstalter das Turnier im Gewitter ganz ab. „Wo es donnert, gibt es auch Blitze“, sagt Jugendleiter Dennis Krieger, der mit einer ganze Reihe an Helfern für das Gelingen der Fußballturniere beim SV Horrheim verantwortlich war. „Darum haben wir, als aus dem leichten Regen ein Gewitter-Platzregen geworden ist, die Spiele unterbrochen und Spieler und Zuschauer aufgerufen, unter die Dächer zu kommen.“ Dort standen sie dann dicht an dicht und warteten auf besseres Wetter. Neben dem oberen Spielfeld gab es etwas mehr Platz im Trockenen, beim unteren etwas weniger. „Als es nach zehn Minuten nicht besser geworden ist, haben wir nochmal zehn Minuten gewartet“, sagt Krieger. Dann hatte es so viel geregnet, dass auf dem oberen Platz kaum noch hätte weitergespielt werden können – die Zuschauer waren zwar trockener geblieben als die nebenan, doch die Drainage verpackte die Regenmengen nicht. „Das war nicht schlimm, weil bei der F-Jugend sowieso fast alle durch waren“, berichtet der Jugendleiter. Doch bei der E-Jugend hätte man gerne weitergespielt. Dann dröhnte unvermittelt ein weiterer Donnerschlag über das Sportgelände – die Veranstalter fackelten nicht mehr lange und riefen zur vorgezogenen Siegerehrung. Bis dahin hatten die zwei Rasenplätze zwei Tage lang den Rahmen für guten Jugendfußball geboten. Am Samstag war es noch gemütlich zugegangen. Hier wurde in den Spielpausen ein wenig rumgeblödelt, dort vertrieb sich eine Mädchenmannschaft die Wartezeit mit dem gemeinsamen Singen. Je nach Altersklasse stand aber auch der absolute Wettkampfgedanke im Vordergrund. Insbesondere bei den B-Juniorinnen war dies der Fall. Gleich vier Bundesligateams der Altersklasse waren am Start, ergänzt um den TSV Plattenhardt aus der Verbandsstaffel und Gastgeber SV Horrheim. Für die Spitzenteams war es ein willkommener Vergleichskampf, den sie beinahe untereinander austrugen. „Und der SC Freiburg hatte am Samstag die deutlich bessere Mannschaft als die TSG 1899 Hoffenheim“, urteilt Krieger, der bei diesem Wettbewerb die Turnierleitung hatte. Am Ende sicherte sich Freiburg punktgleich mit Hoffenheim, aber mit 13:1 gegenüber 9:0 Toren den Turniersieg. Für die Horrheimerinnen galt es in dieser Konkurrenz nur, sich nicht abschlachten zu lassen. Dem 0:7 gegen Freiburg und 0:6 gegen Hoffenheim standen vergleichsweise gnädige Ergebnisse von 0:1 gegen den SV Alberweiler und 0:3 gegen den FC Speyer gegenüber. Gegen Plattenhardt reichte es sogar zum torlosen Unentschieden – bis vor kurzem hatten die Horrheimerinnen schließlich selbst in der Verbandsstaffel gespielt. Als Besonderheit beim Horrheimer Jugendfußballturnier gilt, dass der komplette Samstag dem Mädchenfußball gewidmet ist. „Dass wir ziemlich weit hinten gelandet sind, liegt daran, dass wir sehr starke Konkurrenz am Start hatten“, sagt Krieger. „Vor allem die SGM Donzdorf macht eine tolle Nachwuchsarbeit.“ Dementsprechend holten sich die Donzdorferinnen die Turniersiege bei den C-, D- und E-Juniorinnen. Für Horrheim blieben die Plätze drei von vier in der C-Jugend, fünf von acht in der D-Jugend und die letzten zwei in der E-Jugend. Bei den Jungs, die schon am Freitagabend an der Reihe waren, kamen die Gastgeber zumindest in der C-Jugend etwas besser davon. Hinter Lomersheim und der SGM Nussdorf wurde die SG Horrheim/Ensingen/Kleinglattbach Dritter. Als Vierter folgte aber auch in diesem Turnier eine Mädchenmannschaft. Die TSG 1899 Hoffenheim ließ ihre weibliche U 15 gegen die Jungenmannschaften antreten. Der SC Hohenhaslach folgte als Fünfter. Ähnlich das Bild auch bei den D-Junioren: Hinter FV Löchgau und TSV Phönix Lomersheim folgen drei Teams aus dem Raum Vaihingen. Der VfR Sersheim als Dritter, Hohenhaslach als Vierter und die SG Horrheim/Ensingen/Kleinglattbach als guter Gastgeber auf dem letzten Platz vervollständigten das Teilnehmerfeld.

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