Herzlich willkommen beim Sportverein Horrheim!

SVH NEWS

Für den SVH ist der Wettbewerb vorbei

16. September 2020
SV Horrheim – Germania Bietigheim II n.V. 5:6 (1:1, 0:0)
„Wir haben jetzt schon gegen fünf A-Liga-Mannschaften nicht innerhalb der regulären Spielzeit verloren“, sagt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Die Entscheidung im Pokalspiel gegen den SV Germania Bietigheim II fiel gestern erst im Elfmeterschießen. „Emil Arnold wollte unbedingt schießen, obwohl er sich zehn Minuten vorher die Schulter ausgekugelt hatte“, berichtet Hilgenberg. „Am Sonntag hatte er ja getroffen, und auch dieses Mal hat er gut geschossen. Aber der Torwart ist in die richtige Ecke gesprungen.“ Alle übrigen Schützen erwiesen sich treffsicher – die Germania-Reserve war damit weiter. In den 90 Minuten zuvor hatte aber über weite Strecken der SV Horrheim das Geschehen dominiert. „Nur in den ersten zehn Minuten hatten wir zwei Ballverluste im Zentrum“, sagt Hilgenberg. „Aber die Gäste haben jeweils aus spitzem Winkel verzogen.“ Danach hatte Horrheim mehr vom Spiel, kam ständig bis zum gegnerischen Strafraum vor, und der Ball fand auch häufig zu Torjäger Felix Abel. „Aber die Abschlüsse fanden dann nicht das Ziel“, bedauert der SVH-Trainer. Nach dem Seitenwechsel forderte Horrheim einen Handelfmeter. Abel war im Strafraum von einem Verteidiger umklammert worden, dem der Ball an die Hand sprang – der Schiedsrichter hielt es allerdings für Abels Hand. „Ansonsten hat er aber gut gepfiffen“, sagt Hilgenberg. Allerdings lief sein Team direkt nach dieser Situation in einen Konter, an dessen Ende ein Missverständnis zwischen Torwart und Jan Maier - Luke Stockburger den Treffer zur 1:0-Gästeführung ermöglichte (57.). Drei Minuten später hatten die Gastgeber aber die richtige Antwort parat. Thomas Trinkl schickte Joshua Krone, der den Ball scharf in den Strafraum schoss. „Felix Abel hätte schießen können, hat aber durchgelassen zu Mario Vehlgut“, berichtet Hilgenberg – 1:1. Aus einer ähnlichen Situation heraus, als Krones Schuss in den Strafraum einem Verteidiger an die Hand sprang, hätte Horrheim erneut Handelfmeter haben wollen. „Zu kurze Distanz“, beschied indes Schiedsrichter Stefan Schweizer. In der Nachspielzeit spielte Arnold den Ball weit zu Sascha Berger, der aber am langen Eck den Ball nicht richtig erwischte. „Eigentlich hätten wir gar nicht ins Elfmeterschießen kommen dürfen“, fasst Hilgenberg die Chancenverteilung zusammen.

Horrheim leistet sich drei folgenschwere Fehler

15 September 2020
TSV Leinfelden - SV Horrheim 2:4 (1:3)
SVH verliert zum Auftakt der Regionenliga 2 mit 2:4 in Leinfelden. Drei Gegentore legen sich die Gäste aber fast selbst ins Netz. „Wir waren so gut vorbereitet. Doch dann fahren wir den Lohn nicht ein, weil wir nicht konzentriert sind“, ärgert sich SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher auch noch nach einer Nacht schlafen über die 2:4 (1:3)-Niederlage seines SV Horrheim beim TSV Leinfelden zum Auftakt der Saison in der Frauenfußball-Regionenliga 2. „Die Gastgeberinnen haben fünf Mal auf unser Tor geschossen – vier Mal davon war der Ball drin. Und alle Tore folgten auf Fehler von uns, wobei drei einfach nicht passieren dürfen.“Zumal zwei dieser Fehler direkt in der Anfangsphase passierten. Zunächst spielte eine Horrheimerin den Ball am eigenen Strafraum direkt in den Fuß von Anna-Lena Mühleisen, die nur noch einschieben musste (5. Minute). Nur zwei, drei Minuten später nahm eine Horrheimerin den Ball kurz vor der Torauslinie an, statt ihn ins Aus gehen zu lassen, und verschuldete damit einen Eckball, „den wir nie und nimmer bekommen dürfen“, echauffiert sich Erkenbrecher. Beim Versuch, die Ecke zu klären, sprang der Ball dann einer Horrheimerin vom Oberschenkel an die Hand. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sabrina Hummel zum 2:0 (9.). „Das war wie ein Schlag in die Magengrube, den wir erst einmal verdauen mussten. Wir waren danach wie gelähmt und komplett von der Rolle“, berichtet der SVH-Übungsleiter. „Und wenn man so früh mit 0:2 zurückliegt, wird es natürlich schwer – zumal bei den heißen Temperaturen und auf einem recht kleinen Kunstrasenplatz, der unserem Spiel nicht entgegengekommen ist.“Mit dem ersten konstruktiven Angriff danach kamen die Gäste aber zum Anschlusstreffer. Nachdem Lena Müller im gegnerischen Strafraum von den Beinen geholt worden war, erzielte Anna-Lena Collmer per Elfmeter das 1:2 (35.). „Doch praktisch mit dem Gegenzug bekommen wir den nächsten Nackenschlag“, erklärt Erkenbrecher. Beim Klären traf eine Horrheimerin den Ball nicht richtig. Damit stand Mühleisen erneut frei vor Torhüterin Anna Winkler – 3:1 (39.). In der Pause war Erkenbrecher erst einmal als Psychologe gefragt. „Die Spielerinnen waren schockiert. Wir hatten uns so viel vorgenommen – nicht nur für dieses Spiel“, berichtet der Trainer. Die Ansprache fruchtete auch sofort. Die Horrheimerinnen erspielten sich in der zweiten Halbzeit einige Chancen. Nach einer Ecke drückte Jana Klein den Ball auch zum 2:3 über die Linie (64.). Dazu trafen Müller, Collmer und Romy Bahmer zwei Mal den Pfosten und ein Mal die Latte. „Irgendwann wollten wir es dann erzwingen, so dass die Leinfeldenerinnen zu Kontern kamen“, erklärt Erkenbrecher. Der vierte Gegentreffer der Horrheimerinnen resultierte aber wieder aus einem eigenen Fehler. „Eigentlich war der Ball schon geklärt. Doch dann kam es wieder zu einem Missverständnis zwischen zwei Spielerinnen“, bemängelt der SVH-Übungsleiter. Mühleisen sprintete dazwischen und schob zum Endstand von 4:2 ein (78.). Die Horrheimerinnen versuchten zwar noch einmal alles. Etwas Zählbares kam allerdings nicht mehr heraus. „Wir haben uns zumindest, was das betrifft, nichts vorzuwerfen. Wir haben uns nicht hängen lassen. Aber irgendwie waren wir ein stückweit wie gelähmt“, berichtet Erkenbrecher.

Drei Platzverweise und Sieg in der Nachspielzeit

13 September 2020
FV Markgröningen - SV Horrheim 1:2 (0:1)
Der SV Horrheim schlägt den FV Markgröningen nach einer hart umkämpften Partie in letzter Sekunde mit 2:1, aber sein Kader dezimiert sich um Gesperrte und Verletzte. „Vor dem Spiel in Markgröningen hatte ich gesagt, ich nehme auch einen dreckigen Sieg, aber Hauptsache es gibt keine Verletzten“, berichtet Sergej Hilgenberg. Nach dem 2:1-Erfolg im Topspiel der Fußball-Kreisliga B 6 zieht der Trainer des SV Horrheim Bilanz: „Jetzt haben wir zwei Verletzte und zwei Gesperrte.“ Aber der SVH hat auch die drei Punkte nach einer hitzig geführten Partie mit einem verwandelten, einem verschossenen und mehreren nicht gegebenen Strafstößen - Das Grundübel beim Spiel in Markgröningen war der Untergrund – ein extrem holpriger Rasenplatz. „Trotzdem haben wir versucht, mit kurzen Pässen zu spielen“, berichtet SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. „Wir sind ein Team, das über Technik und Kombinationen kommt.“ Das brachte gestern überhaupt keinen Erfolg – ebenso wenig wie der erste Strafstoß, den Schiedsrichter Wolfgang Schoch dem SV Horrheim gestern zubilligte. „Da hat ein Markgröninger Joshua Krone hinten reingetreten, das war ein klarer Elfmeter“, sagt Hilgenberg. „Und Felix Abel hatte ein sicheres Gefühl und hat sich auch gleich den Ball genommen.“ Doch FVM-Keeper Benjamin Scheeder ahnte die Ecke und lenkte den Schuss am Kasten vorbei. Schüsse von Abel, Krone und Emil Arnold verfehlten das Ziel jeweils nur knapp. Dann holte Torwart Scheeder Abel von den Beinen – es gab den zweiten Elfmeter für die Gäste. Scheeder sprang wieder in die gleiche Ecke, doch dieses Mal versenkte Emil Arnold den Strafstoß im anderen Eck zur 1:0-Pausenführung (42. Minute).Nach dem Seitenwechsel kamen die Markgröninger vom Anpfiff weg zum Ausgleich. „Das war ihre erste und letzte Chance, und wir sind noch gar nicht in den Zweikampf gekommen“, sagt Hilgenberg. Zwei Mal zappelte der Ball nach Angriffen von Abel und Krone im Markgröninger Tor, doch zwei Mal machte Schiedsrichter Schoch Abseits geltend. „Beim ersten Mal sind noch zwei Abwehrspieler dringestanden, das war ganz klar“, sagt Hilgenberg. „Beim zweiten war es knapper. Und zwei Fouls an Joshua hat der Schiedsrichter auch aus dem Strafraum raus verlegt.“Als Paul Arnold, der bereits verwarnt war, einen Einwurf an der Mittellinie ausführen wollte, waren die angezeigten fünf Minuten Nachspielzeit gerade abgelaufen. „Der Schiedsrichter wollte, dass er ein paar Meter weiter hinten wirft“, berichtet Hilgenberg von einem kleinen Disput, von dem in der aufgeheizten Stimmung allerdings kaum etwas zu vernehmen war. Als Paul Arnold dann aus Sicht des Unparteiischen von der falschen Stelle aus einwarf, zückte Schoch die Ampelkarte. „Schiedsrichter, das ist doch lächerlich, dafür Gelb-Rot zu zeigen.“ Der längst ausgewechselte Florian Brosi sprach aus, was die Horrheimer dachten und sah dafür die Rote Karte. „Ein Markgröninger hatte bestimmt 15 Fouls, aber der durfte zu Ende spielen“, ärgert sich auch Hilgenberg. Lediglich ein anderer musste anfangs der Nachspielzeit ebenfalls mit Gelb-Rot vom Platz. „Dadurch wurde aber noch länger nachgespielt“, sagt der SVH-Trainer. Zum Glück für sein Team. In letzter Sekunde brachte Felix Abel, obwohl er gefoult worden war, den Ball irgendwie im Tor unter. „Der Rest waren Emotionen pur“, berichtet Hilgenberg vom 2:1-Sieg. „Ich glaub’, ich geh jetzt direkt ins Bett.“ Das hätten auch Pascal Kohler und Oliver Seidel brauchen können. Kohler bekam gleich in der Anfangsphase einen heftigen Pferdekuss ab, und Seidel zog sich kurz danach beim Kopfball eine Platzwunde zu, die im Krankenhaus genäht werden musste.

Horrheimer Torhunger ist nicht zu stillen

Vor allem in Hälfte eins waren die Horrheimer über die rechte Angriffsseite mit Joshua Krone (links) nicht zu bremsen. Hier gewinnt allerdings der Bönnigheimer Kevin Travnicsek das Laufduell.

10. September 2020
SV Horrheim - TSV Bönnigheim 8:1 (5:0)
SVH zeigt im Bezirkspokal gegen den A-Ligisten TSV Bönnigheim, wieviel Spielwitz, Schnelligkeit und Offensivkraft in der Mannschaft steckt. In der Abwehr ist das Team von Trainer Hilgenberg manchmal zu sorglos. Bönnigheim hätte mehr als einen Treffer verdient gehabt - Der SV Horrheim hat gestern Abend gezeigt, welcher Spielwitz, welche Schnelligkeit und welche Offensivkraft in der Mannschaft von Trainer Sergej Hilgenberg steckt. In der zweiten Runde des Fußball-Bezirkspokals schoss der SVH den klassenhöheren TSV Bönnigheim mit 8:1 (5:0) ab. Und damit waren die Gäste noch gut bedient. Hätten die Horrheimer alle ihre Möglichkeiten genutzt, wäre das Ergebnis zweistellig ausgefallen. Allerdings hätten auch die Bönnigheimer mehr als nur den einen Treffer erzielen können. Denn in der Defensive waren die Gastgeber das eine oder andere Mal etwas zu sorglos.Bereits nach fünf Minuten zappelte der Ball das erste Mal im Bönnigheimer Netz. Tom Borchert hatte das Spielgerät nach einer Horrheimer Ecke am langen Pfosten über die Linie gedrück – allerdings mit dem Arm. Es war der Auftakt eines offensiv furiosen Abends der Gastgeber, die sich in der ersten Halbzeit rund ein Dutzend hochkarätiger Chancen herausspielte. Vor allem bei Standards kamen sie immer wieder zum Abschluss, wobei bei den vielen Kopfbällen die Feinjustierung nicht passte. Besser machten sie es, wenn sie über die rechte Seite kamen. Florian Brosi fand immer wieder die Lücken in der Vierer-Abwehrkette des TSV. So entstanden das 2:0 und das 3:0. Zunächst fand Florian Brosi seinen Bruder Jonas Brosi, der ins lange Eck traf (30. Minute), dann fast in einer Kopie des Treffers zuvor Marco Burkhardt, der den Ball ebenfalls in lange Eck drosch (31.). Und auch das 4:0 war wieder über rechts mit einem Pass in die Gasse entstanden. Dieses Mal legte Krone noch für Jonas Brosi in der Mitte auf (34.). Davor Hatte sich Hannes Widmann auf links durchgesetzt und auf Joshua Krone zurückgelegt, der in der 20. Minute schon das 1:0 erzielt hatte. Und vor dem 5:0 kombinierten sich die Horrheimer mit Tiki-Taka-Fußball über links durch. Widmann legte dann noch für Krone auf (38.).Mit der komfortablen Führung im Rücken wurden die Gastgeber nach dem Seitenwechsel in der Defensive noch ein bisschen sorgloser, nachdem SVH-Torwart Robin Brosi schon in Hälfte eins den einen oder anderen Bönnigheimer Treffer verhindert hatte (10., 32. und 41.). Ein Einwurf von Florian Brosi landete im Lauf von Noah Maier, der dieses Mal Robin Brosi keine Chance ließ (49.). Maier hätte acht Minuten später nachlegen können, als er nach einer Ecke am langen Pfosten sträflich freigelassen worden war (57.). Doch mit dem 6:1 durch Thomas Trinkl nach einem kurz ausgeführten Freistoß von Widmann war der Bönnigheimer Widerstand gebrochen (64.). Zumal nur drei Minuten später Paul Arnold auf 7:1 erhöhte, nachdem Widmann TSV-Torwart Adrian Jung umkurvt und abgelegt hatte (67.). In der 77. Minute belohnte sich der SVH-Linksaußen noch selbst und vollendete zum 8:1. Auch in Hälfte zwei hätten die Horrheimer noch nachlegen können.Doch auch die Bönnigheimer hätten sich noch mindestens einen Treffer verdient gehabt. Doch Maier schob am langen Pfosten vorbei, anchdem Marco Burkhardt den Ball vertendelt hatte (71.). Und in der 83. Minute rettete Robin Brosi gegen Oskar Scherer.

Zu motiviert, um Tore zu schießen

06. September 2020
SV Horrheim - SV Sternenfels 4:0 (0:0)
Beim SV Horrheim waren die Spieler zu Saisonbeginn so motiviert, dass sie zunächst gar nicht getroffen haben. Doch nach dem Seitenwechsel löste sich der Knoten. Der 4:0-Sieg gegen den SV Sternenfels bedeutet, dass der SVH auch in diesem Jahr als Tabellenführer der Fußball-Kreisliga B 6 in die Runde startet - „Der Anfang war schwierig. Da waren die Jungs etwas verkrampft, weil sie zu heiß waren“ berichtet SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. „Hinten haben wir zwar nichts zugelassen, aber vorne lief es nicht so geschmeidig.“ Dementsprechend wenig Höhepunkte gab es in der ersten Spielhälfte. In der Pausenansprache warnte der Übungsleiter noch davor, sich über den ausbleibenden Erfolg allzusehr zu ärgern und mahnte Geduld an. Als nach einem Eckball von Philipp Hachtel in der 52. Minute Felix Abel das Leder ins Tor köpfte, sah Hilgenberg die 1:0-Führung als „Knotenlöser“. Joshua Krone, in der ersten Halbzeit wegen einer Zerrung noch geschont, stürmte über die rechte Seite vor und spielte das Leder zu Abel. Der legte noch einmal quer, Emil Arnold vollstreckte aus fünf Metern zum 2:0 (64.). Beim nächsten Mal war es Abel selbst, der das Tor schoss. Hannes Widmann tanzte bei einem Solo über die linke Seite drei, vier Mann der Gäste aus und spielte so genau zu Abel, dass dieser nur noch den Fuß hinhalten musste (69.). „Es war wirklich brutal, was Hannes mit seinen Gegenspielern macht“, berichtet Hilgenberg. „Was der für einen Spielwitz zeigt, wie er sie tunnelt – das war richtig gut.“ So war Widmann auch am letzten Treffer der Partie beteiligt. Im Zusammenspiel mit Oliver Seidel, der die entscheidende Flanke ins Zentrum schlug, bereitete er das 4:0 vor, das schließlich Jonas Brosi per Kopfball erzielte. Hilgenberg: „Jonas hatte eine nicht so gute erste Halbzeit gespielt, mich aber um eine zweite Chance gebeten. Und er hat sich mit seinem Treffer belohnt.“ Dass bis zum Seitenwechsel nicht nur Brosi, sondern das gesamte Horrheimer Team Probleme hatte, macht der SVH-Trainer am Auftritt des Gegners fest: „Die Sternenfelser sind vorne richtig gut drauf gegangen. Dagegen sind wir erst in der zweiten Halbzeit gut angekommen.“

Saisonauftakt gegen den SV Sternenfels

Marius Kohler mit dem SV Horrheim (links) und Michael Mahler mit dem TSV Ensingen gehören zu den heißesten Titelanwärtern.

04. September 2020
Für den SV Horrheim ist es nicht neu, den Saisonauftakt gegen den SV Sternenfels zu bestreiten. „Das war die letzten Jahre immer so“, sagt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Der Favorit hat im vergangenen Jahr das Auftaktspiel mit 2:0 gewonnen und ließ neun weitere Siege folgen. Hilgenberg ist zuversichtlich, dass sein Team auch in diesem Jahr nicht mit einem Ausrutscher in die Runde startet. Zu akribisch hat er die Fußballer in den vergangenen Monaten vorbereitet, zu gut besucht waren seine Einheiten. „In jedem Training hatten wir einen Koordinationsparcours aufgebaut“, berichtet der Übungsleiter. „Schnellkraft, schnelles Umschalten, auf solche Sachen habe ich Wert gelegt.“ Kondition pumpten viele seiner Kicker sogar außerhalb der gemeinsamen Einheiten. Auch am System wurde gefeilt. „Schon für die Rückrunde hatten wir ein anderes Spielsystem vorgesehen, und man hat gesehen, dass es gut zu den Spielern passt“, sagt Hilgenberg über die Zeit, bevor die vergangene Saison coronabedingt abgebrochen wurde.Personell hat sich beim SV Horrheim nicht viel getan, doch zwei Änderungen im Mittelfeld im Mittelfeld stechen hervor. Einerseits kommt in Person von Jonas Brosi ein ehemaliger Jugendspieler ins Team. „Er wäre in der Rückrunde schon dabei gewesen und hatte sein erstes Spiel für die Aktiven auch schon gegen die SGM Sachsenheim“, berichtet sein Trainer, der nur ungern an die 1:6-Klatsche in Sachsenheim zurückdenkt. „Das war kein toller Start. Aber wenn ein Jugendspieler rauskommt, darf es nicht an ihm liegen.“ Und von der Qualität des jungen Mannes ist Hilgenberg überzeugt: „Er ist ein Sechser, macht vieles richtig, ist mit dem Ball am Fuß technisch stark und ist auch defensiv super stark. Damit klopft er stark an die Stammplätze an.“ Einer davon ist gleich zu Beginn der Saisonvorbereitung frei geworden. „Die Vorbereitung war sehr gut“, sagt Hilgenberg. „Aber was alles ein bisschen gestört hat, war die Verletzung von Daniel Stierle. Er hat sich gleich im zweiten Testspiel gegen den GSV Hemmingen einen Kreuzbandriss zugezogen.“ Die schwere Verletzung hat auch den Trainer mitgenommen. „Daniel ist 97er-Jahrgang, seit der C-Jugend habe ich ihn trainiert, und er ist nie verletzt gewesen“, sagt Hilgenberg. „Er war brutal torgefährlich und im Sommer auch wieder megafit. Sein Ausfall ist ein ganz großer Wermutstropfen. Auch verletzt ist er jetzt bei jedem Training draußen und unterstützt die Mannschaft.“ Wenn am Sonntag um 15 Uhr die Punkterunde losgeht, hat der SVH Heimrecht gegen Sternenfels.

Abteilung Gesamtgymnastik

Start der Gymnastikgruppen ab KW 38 ab 14.09.2020 in der Mettertalhalle

Information an alle Teilnehmer, aufgrund der Corona Hygienevorschriften, möchten wir darauf hinweisen, dass die vorgegebenen Maßnahmen eingehalten werden müssen.

Montag: Aktiv-ins-Alter 15:00 Uhr -17:00 Uhr
Montag: Flotte Gymnastik 19:00 Uhr - 20:00 Uhr
Montag: Männerfitness 20:15 Uhr - 22:00 Uhr
Mittwoch: Rücken-fit 18:45 Uhr - 20:00 Uhr
Mittwoch: Frauengymnastik 20:00 Uhr - 21:30 Uhr

Beachten:
Donnerstag, 24.09. startet Zumba um 20:00 Uhr - 21:00 Uhr, Freitag, 25.09. Zumba 8:30 Uhr - 9:30 Uhr

Start der Kinder/Jugend Gymnastikstunden erst ab der KW 39 am 23.09.2020

Mittwoch: 1. und 2. Klasse um 15:30 Uhr - 16:30 Uhr, bitte beachten.
Mittwoch: Geräteturnen um 17:00 Uhr - 18:30 Uhr
Donnerstag: Eltern-Kind-Turnen um 16.00 - 17:00 Uhr
Freitag Kiga: - Kinder um 16:00 - 17:00 Uhr

Hilgenberg ist beim SVH noch nicht fertig

25. Juni 2020
Weil der A-3-Aufstieg immer noch fehlt, hängt Trainer ein Jahr dran - „Er ist beim SV Horrheim groß geworden. Er ist einfach ein SV’ler.“ Doch nicht nur deshalb war es Rainer Götz ein Anliegen, den Vertrag mit Trainer Sergej Hilgenberg beim Fußball-B-Ligisten SV Horrheim zu verlängern, bevor der SVH-Vorsitzende sein Amt nach 24 Jahren zum 30. Juni aufgibt. Es haben auch alle sportlichen Gründe für Hilgenberg gesprochen. „Sergej lebt Fußball. Und ich kann das beurteilen. Immerhin war ich auch 15 Jahre lang Trainer der Aktiven“, erklärt Götz. „Wenn man rausgeht und sich seine Trainingsmodule anschaut, dann passt das einfach. Außerdem geht er immer als Vorbild voran. Wenn es in dem einen oder anderen Spiel nicht so gelaufen ist, hat er sich auch mal selbst eingewechselt und ist auch auf dem Platz vorangegangen.“Mit seiner Anfrage rannte Götz bei Hilgenberg praktisch offene Türen ein. Nachdem der Übungsleiter eigentlich schon vor der durch den Corona-Lockdown abgebrochenen Saison ans Aufhören dachte (Hilgenberg: „Ich beschäftige mich schon seit zwei, drei Jahren damit, dass ich eigentlich eine Pause brauche. Immerhin bin ich seit 2002 Trainer beim SVH – zuerst in der Jugend, jetzt bei den Aktiven.“) und nur weitermachte, weil ihn die Spieler überredeten, „war die Vertragsverlängerung dieses Mal innerhalb von drei Minuten gesprochen“, berichtet der Vorsitzende. „Er musste überhaupt nicht lange nachdenken und hat sofort zugesagt.“Denn Hilgenberg ist so etwas wie der Unvollendete in Horrheim. Schon seit Jahren haben er und sein Team das Ziel, die Rückkehr in die Kreisliga A 3 zu schaffen. Doch immer wieder sind sie gescheitert. Zuletzt machte ihnen der Corona-Lockdown und damit der Abbruch der Saison einen Strich durch die Rechnung. „Mannschaften, die etwas härter zur Sache gegangen sind, haben uns immer wieder wehgetan. Das passiert erfahrenen Teams nicht so“, erzählt der SVH-Trainer. Aber eben so jungen Mannschaften wie die aktuelle des SV Horrheim. „Doch wir haben in dieser Saison wieder einen Schritt nach vorne gemacht“, ist sich Hilgenberg sicher und ergänzt: „Die Jungs wollen es auch selbst. Das merkt man auch. Sie sind reif genug, obwohl sie noch sehr jung sind. Außerdem haben die Jungs auch sehr viel Qualität.“ Und auch Götz hätte nichts dagegen, wenn es dann in der Saison 2020/2021 endlich mit dem Sprung in die A 3 klappen würde. „Ich würde es Sergej gönnen, wenn er mit dem Team aufsteigt“, sagt der Vorsitzende. Neben Hilgenberg macht auch Co-Trainer Joachim Müller weiter. „Joachim ist ein super Typ“, erklärt Götz. „Außerdem verstehen sich er und Sergej sehr gut. Sie bilden ein gutes Team.“ Und nach mehreren Jahren Vakanz sind auch die Posten des Spielleiters und seines Stellvertreters wieder besetzt. Die Spielleitung hat Sascha Berger übernommen, sein Stellvertreter ist Bernd Schneider. „Somit läuft das auch wieder in geordneten Bahnen“, freut sich Götz. „Und es ist schön, dass auch hier junge Spieler wie Sascha Berger vorangehen. Daran sieht man auch, wie viel Spaß es ihnen bei uns macht.“

Wir nutzen Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Mit der Nutzung der Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Entsprechende Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.