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SVH NEWS

Schlechte erste Halbzeit des SVH

04. Oktober 2022
SpVgg Bissingen II – Horrheim 3:6 (2:3)
Obwohl dem SVH ein deutlicher Sieg gelang, konnte man mit der ersten Halbzeit nicht zufrieden sein. Zwar sorgte Marius Kohler (2. Minute) für die frühe Gästeführung, danach lief aber nicht mehr viel zusammen. Nach 20 Spielminuten war es Leon Grünenwald, der den Ausgleich besorgte. Nach einem umstrittenen Eckball köpfte Manuel Kühle zur Bissinger Führung ein (24.). Horrheim zeigte jedoch Moral und wendete durch Tore von Oliver Seidel (26.) und Marius Kohler (36.) das Blatt. “Die erste Halbzeit lief nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben. Dementsprechend deutlich war die Pausenansprache”, erzählte der sportliche Leiter des SVH Sascha Berger. Nach dem Seitenwechsel waren es jedoch die Gastgeber, die zuerst trafen. Robin Kroll überlistete aus gut 40 Metern Torentfernung den Horrheimer Keeper (48.). Danach waren die Gäste jedoch tonangebend und entschieden die Partie nach Treffern von Felix Abel (52.), Pajtim Ajeti (54.) und Philipp Hachtel (65.).

Horrheim macht es gnädig

Beim Kantersieg des SVH setzt sich Lisa Hennig (rechts) gegen Rümeysa Böhl durch.

27. September 2022
SV Horrheim – TSV Ludwigsburg 4:0 (1:0)
Die Fußballerinnen des SVH gewinnen gegen Schlusslicht TSV Ludwigsburg mit 4:0 (1:0), lassen gegen den Letzten der Regionenliga 2 aber reihenweise Torchancen liegen. In der Regionenliga 2 haben die Fußballerinnen des SV Horrheim vor einer Woche mit 11:1 gegen den TSV Mühlhausen/Stuttgart gewonnen, die SGM Roßwag/Großglattbach hat den TSV Ludwigsburg mit 7:0 abgefertigt. Dass die Horrheimerinnen jetzt am Sonntag ein 4:0 gegen Ludwigsburg folgen ließen, nimmt sich da vergleichsweise harmlos aus. „Es hätte auch schon zum Seitenwechsel 3:0 oder 5:0 für uns stehen können“, sagt SVH-Trainer Carsten Kruppa. „Aber wir haben die Chancen nicht verwertet.“ Dabei war das erste Tor schon in der 2. Minute gefallen. Von Romy Truckseß im gegnerischen Strafraum gut in Szene gesetzt, beförderte Sabrina Freier den Ball zur 1:0-Führung ins Gehäuse. Dann machten die Horrheimerinnen eine halbe Stunde lang weiter gut Druck, trafen allerdings nicht. „Danach ist Ludwigsburg auch öfter in unserer Hälfte aufgetaucht, und wir haben ein bisschen das Flattern bekommen“, berichtet Kruppa. „Wir wollten bloß kein Gegentor bekommen.“ Auch nach dem Seitenwechsel wurden die Gastgeberinnen auf eine Geduldsprobe gestellt, ehe es ihnen gelang, den zweiten Treffer nachzulegen. Der fiel dann beinahe zusammen mit dem dritten im Doppelpack. Alani Tiefenbach erhöhte mit einem zweiten Ball in der 71. Minute auf 2:0, dem Anna-Lena Collmer nach einem Diagonalpass prompt das 3:0 folgen ließ (74. Minute). „Da war dann auch die Sicherheit wieder da“, freut sich der SVH-Trainer. „Hintenraus haben wir aber einen Gang zurückgeschaltet.“ Collmer erhöhte eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit auf den Endstand von 4:0. „Das war ein kurzer, trockener Schuss nach einem Pass aus dem Mittelfeld“, sagt Kruppa. Er selbst hatte am Spielfeldrand immer wieder damit zu tun, leichtere Blessuren zu versorgen oder ein verrutschtes Tape zu richten. Gefährlich wurde es durch die Gäste aus der Barockstadt bis zum Schlusspfiff nicht mehr.

SVH-Fußballerinnen mit Kantersieg

20. September 2022
SV Horrheim – TSV Mühlhausen/Stutgart 11:1 (4:1)
In der ersten Halbzeit haben die Gäste aus Stuttgart noch ganz gut mitgehalten, doch danach brachen alle Dämme. „Wir waren die ganzen 90 Minuten überlegen“, sagt SVH-Trainer Carsten Kruppa. „Aber bis zum 3:1 war der Gegner gut mit dabei. Und unsere Torhüterin Sina Müller hat einen 50:50-Foulelfmeter pariert.“ Anna-Lena Collmer eröffnete das muntere Toreschießen bereits in der 5. Minute. Romy Truckseß und Sabrina Freier legten nach, ehe in der 29. Minute der Anschlusstreffer zum 1:3 fiel. Doch noch vor der Pause erhöhte Collmer auf 4:1. „Weil wir gleich nach dem Seitenwechsel das fünfte und sechste Tor geschossen haben, haben die Stuttgarterinnen danach nicht mehr so die Einstellung gezeigt wie anfangs“, berichtet Kruppa. Jule Götz und Lena Müller trafen in der 46. und 49. Minute. Beim Stand von 6:1 war die Partie längst entschieden. Truckseß, Maya Cords, erneutTruckseß, noch einmal Collmer und schließlich in der 90. Minute Truckseß mit ihrem vierten Treffer schraubten das Ergebnis bis auf 11:1 in die Höhe. „Das 3:0 von Sabrina Freier war ein echter Sonntagsschuss“, freut sich SVH-Trainer Kruppa. „Der ist aus 25 Metern unter die Latte gesegelt. Insgesamt haben wir eine gute Leistung gegen den Ball gezeigt. Wir sind auf dem richtigen Weg.“

SVH dominierte über die gesamte Spielzeit

David Klenk (hinten) hat mit dem SV Horrheim gegen den TSV Wiernsheim (vorne Jochen Schrafft) einen 8:0-Kantersieg geholt und im Gegensatz zum Vorjahr kein Gegentor zugelassen.

19. September 2022
SV Horrheim – TSV Wiernsheim 8:0 (3:0)
Die Gäste reisten mit zahlreichen Spielern der zweiten Mannschaft an und waren daher nur in der Anfangsphase konkurrenzfähig. Horrheim war über die gesamte Spielzeit das dominierende Team. Felix Abel (20./49./78.) war dreimal erfolgreich. Marius Kohler (25., 38., 60. und 72.) durfte sich gleich vier Mal in Torschützenliste eintragen lassen, zwei Treffer erzielte er per direktem Freistoß. Den schönsten Treffer des Tages erzielte David Klenk (58.), der aus großer Distanz den Wiernsheimer Keeper überlupfte. „Wir wussten, dass bei den Gästen irgendwann die Kräfte schwinden würden. Darauf haben wir gewartet“, erklärte Horrheims Trainer Sergej Hilgenberg den Matchplan.

Gegner war überlegen und auch spielerisch besser

15. September 2022
SV Winnenden – SV Horrheim 5:1 (2:1)
Die Gastgeber aus Winnenden gelten in der Regionenliga 2 als Titelfavorit und haben diese Rolle zum Saisonauftakt auch vollauf ausgefüllt. „Es ist eine starke Mannschaft“, sagt der Horrheimer Trainer Carsten Kruppa. Umso zufriedener war er, dass die SVH-Kickerinnen die Partie lange Zeit ausgeglichen gestalteten. „Wir haben viel Einsatz und Wille gezeigt, auch wenn wir stark ersatzgeschwächt waren und manche Spielerinnen außerdem angeschlagen waren.“ Nach acht Minuten ging Winnenden durch Mara Rechberger mit 1:0 in Führung.In der ersten Spielhälfte hielt der SVH gut mit, machte die Räume eng und verlegte sich ansonsten aufs Kontern. So war es ein akkurat gespielter Diagonalball von Lena Müller, der in der 21. Minute zu Anna-Lena Collmer fand, die zum 1:1-Ausgleich einnetzte. Dass Yvonne Stecher auf 2:1 für Winnenden stellte, als eine halbe Stunde gespielt war, störte die Gäste nicht allzusehr. Sie hielten die Partie bis in die Halbzeitpause hinein völlig offen. „Danach war es natürlich ein Dämpfer, dass wir gleich in der 46. Minute das 1:3 kassiert haben“, ärgert sich Kruppa. Erneut war es Rechberger, die ihr Team in Führung brachte. Ab da nahm das Spiel seinen Lauf. Das 4:1 von Rechberger (65.) und schließlich auch noch das 5:1 von Stecher acht Minuten vor Spielende hatten nicht zuletzt damit zu tun, dass Horrheim nicht in voller Besetzung angetreten war. „Der Gegner war überlegen und auch spielerisch das bessere Team“, fasst Kruppa zusammen. „Das Ergebnis ist auch in der Höhe okay. Denn am Schluss haben wir die Räume nicht mehr zumachen können. Im großen und ganzen bin ich mit unserem Spiel aber zufrieden.“

Klarer Heimsieg im Nachbarschaftsduell

09. September 2022
SV Horrheim – SGM Hohenhaslach/Freudental II 6:0 (3:0)
Beim klaren Heimsieg hatte der SV Horrheim von der ersten Minute an alles im Griff. „Der Saisonauftakt unter der Woche hat sich komisch angefühlt“, berichtet SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. „Einige unserer Spieler konnten erst kurz vor Spielbeginn auf dem Platz sein. Aber am Wochenende mit 26 Mann ins Trainingslager zu gehen, war mir wichtiger.“ Und das erste Saisontor der Gastgeber war umso schöner. „Wir haben einen scharfen Pass von ganz hinten auf unseren Stoßstürmer Hannes Widmann gespielt“, sagt Hilgenberg. „Er ist 17 Meter vor dem Tor gefoult worden, aber der Schiedsrichter hat gut geleitet und Vorteil laufen lassen. Hannes ist nach innen gelaufen, hat noch einen aussteigen lassen und dann traumhaft ins Tor geschossen.“ Das war in der 22. Minute. Felix Abel hate für Widmann zum 1:0 aufgelegt und bekam seinerseits die Vorlage fürs 2:0 vom Torschützen. Abel schoss auch das 3:0 (37. Minute). Pajtim Ajeti (49.) und Florian Brosi (54.) setzten sich jeweils im Eins-gegen-Eins durch. Hilgenberg: „Unser zweitschönstes Tor war das 6:0 von Sascha Berger, nachdem wir uns über vier Minuten durchkombiniert hatten“.

Habichte gegen Kobras, Adler und Leoparden

Der SV Horrheim (links) hat das Turnier der E-Juniorinnen gewonnen.

13. Juli 2022
Bei den Jugendfußballturnieren des SV Horrheim ist alles ein bisschen anders. Der Samstag gehört ausschließlich dem Mädchenfußball. Und bei den Bambini sind die Felder nicht mit Zahlen oder Buchstaben gekennzeichnet, sondern heißen „Maracanã“ oder „Camp Nou“. Tierisch was los war am Wochenende auf den Fußballplätzen des SV Horrheim. Da spielten die Vaihinger Panther gegen die Sersheimer Bullen, die Gündelbacher Adler gegen die Horrheimer Elefanten und die Kleinglattbacher Kobras gegen die Sersheimer Habichte. Tiernamen standen im Turnier der Jüngsten hoch im Kurs, vor allem Großkatzen. Bönnigheim hatte noch die Tiger im Angebot, Horrheim auch noch Löwen und Geparde. Wer gewonnen hat? Das ist beim Bambini-Fußball einfach: alle. Denn es werden zwar Tore geschossen, je nach Kräfteverhältnissen sogar ziemlich viele, aber sie werden nicht gezählt. Nicht einmal eine inoffizielle Statistik soll verraten, wer gewonnen oder verloren hätte, wäre er nur ein paar Jahre älter. Drei Tage lang spielte der Nachwuchs auf den beiden Rasenplätzen unter dem bekannten Storchennest. Dieses war nochmal eine Attraktion für sich, vor allem wenn die Altvögel klappernd beim Nachwuchs zu Gast waren oder wie aus dem Nichts plötzlich fünf ausgewachsene Störche den Funkmast mit den Jungen umkreisten. Da konnten unten Löwen, Panther und Kobras kicken, die Blicke gingen in den Himmel. „Geile Idee!“, kam immer wieder von einem der Betreuer oder Eltern, wenn es um die Benennung der Spielfelder ging. Denn die Talente spielten nicht einfach auf Feld A oder Platz 2. Nein, bei den Bambini hießen die Viertel des Rasenplatzes „Wembley“, „Maracanã“, „Anfield“ oder „Camp Nou“. Wenn schon, dann für den Nachwuchs nur das Beste. Nur mitzählen durfte keiner. Die Philosophie der Verbände ist, nicht gleich zu Beginn der Fußballerkarriere auf Sieg und Niederlage zu schauen, sondern einfach Spaß am Spiel zu haben – und möglichst nicht nur Tore zu kassieren, sondern auch welche zu schießen. Ab den E-Junioren durfte aber ganz regulär gezählt werden, was für die E-Juniorinnen ganz genauso galt. Das ist eine Besonderheit des Horrheimer Sportwochenendes um den Aera-Cup. Der ganze Samstag ist dem Mädchenfußball vorbehalten. Zwar gab es dieses Mal kein Turnier der Bundesligisten – dafür wären etwas mehr Anmeldungen nötig gewesen – aber bei den C-, D- und E-Juniorinnen gab es ein Kräftemessen, das dem der Jungs im gleichen Alter in nichts nachstand. Und bei den jüngsten Kickerinnen hatten die Gastgeberinnen sogar die Nase vorn. Die nächste Besonderheit in Horrheim ist, dass der gastgebende Verein in allen Altersklassen des Mädchenfußballs eigene Mannschaften stellen kann – ein Alleinstellungsmerkmal im weiten Umkreis. Bei den E-Juniorinnen setzte sich Horrheim in der Vorrunde als Gruppensieger durch und dominierte sein Halbfinale gegen den SB Asperg im zweiten Teil. Anfangs war es ein Spiel auf Augenhöhe, und auch bei der 1:0-Führung der Gastgeberinnen war noch lange nichts entschieden. Doch dann brachen alle Dämme, der SVH gewann mit 6:1. Im Endspiel gegen den FC Biegelkicker II – auch der andere Gruppensieger hatte sein Halbfinale gewonnen – gelang den Horrheimerinnen ein 3:2-Sieg.

Sersheimer Habichte (in Grün) gegen Vaihinger Leoparden – die Bambini beim Turnier in Horrheim haben sich durchgängig Tiernamen gegeben.

Bei den D-Juniorinnen dominierte der SVH die Gruppenphase und holte fünf Siege aus fünf Spielen. Das konnte Halbfinalgegner TSV Münchingen ganz und gar nicht sagen – zwei Siege und zwei Unentschieden – gewann das entscheidende Spiel aber mit 2:1 und setzte sich im Finale gegen die SGM Fellbach-Rommelshausen mit 3:0 durch. Horrheim verlor auch das Spiel um Platz drei gegen den 1. FC Biegelkicker mit 1:2 und wurde Vierter. Nicht besser erging es den C-Juniorinnen. Ein Unentschieden und zwei Niederlagen aus der Vorrundengruppe ließen sie um Platz sechs kämpfen. Doch da war die SpVgg Oedheim zu stark und gewann 5:0. Turniersieger wurde Donzdorf. Bei den Jungs war es ein bisschen wie bei den Mädchen – die Jüngsten landeten am weitesten vorne. In der E2-Jugend holten die Gastgeber vier Siege und zwei Unentschieden und setzten sich damit vor Illingen, Oberriexingen und Kleinglattbach an die Spitze. In der E1 gewann der TV Aldingen. Horrheim entschied das Spiel um Platz drei gegen den VfR Sersheim mit 3:1 für sich. Für die D2-Junioren waren bereits am Freitag Gruppenspiele zu jeweils 22 Minuten Dauer angesetzt. Am Ende hatte 08 Bissingen die Nase vorn, gefolgt von der SGM Horrheim/Kleinglattbach/Ensingen. In der D1 gab es ebenfalls den Modus Jeder gegen Jeden. Der VfB Vaihingen gewann mit acht Punkten vor der SGM Horrheim/Kleinglattbach/Ensingen mit sieben. Es folgten der SC Hohenhaslach, der VfR Sersheim und der FSV Oßweil. Neben vielen anderen Besonderheiten gab es am Wochenende auch ein ungewöhnliches Zeichen der Verbundenheit. Mit dem SC Bad Bodendorf war eine Mannschaft zu Gast, die in der Region völlig unbekannt ist. Als morgen vor einem Jahr das Ahrtal von den Sturzfluten verwüstet worden ist, gehörte auch der Sportplatz in Bad Bodendorf zu den vielen Verlusten. Der SV Horrheim hat bereits im vergangenen Jahr eine Hilfsaktion gestartet. SVH-Jugendleiter Dennis Krieger sagt: „Bei einem Spendenlauf sind ein paar tausend Euro zusammengekommen. Damit haben wir für zwei Vereine aus dem Ahrtal Trainingsmaterial spenden können. Bei der Übergabe kam der Kontakt zustande, aus dem sich jetzt eine Vereinsfreundschaft entwickeln kann.“ Die E-Junioren des SC Bad Bodendorf waren komplett eingeladen, Unterkunft fanden sie in der Horrheimer Sporthalle. Als Siebter im Klassement landeten sie zwischen dem Sechsten TSV Kleinglattbach und dem SV Illingen, dem VfB Vaihingen und dem VfR Sersheim II.

Fabio Tricarico wechselt an die Metter

Fabio Tricarico kehrt wieder zu seinen Heimatverein zurück.

09. Juli 2022
Der Horrheimer Trainer Sergej Hilgenberg bedauert den Weggang von Justin Stroh nach Enzweihingen. Er stand an der Schwelle vom Spieler, der in der ersten Mannschaft eingewechselt wird, hin zum Stamm des Teams. Doch es gibt auch eine ganze Reihe an Zugängen aus der eigenen Jugend, zu denen sich Nico Rothenburger gesellt, der zuletzt bei den A-Junioren des FV Löchgau aktiv war, davor aber auch schon in Horrheim gekickt hatte. Erfahrung ins Team bringen wird aber vor allem Fabio Tricarico. Er wechselt vom VfB Vaihingen an die Metter. Hilgenberg: „Mit ihm gewinnen wir massiv an Erfahrung, und spielerisch ist er auch gut. Er hat schon in der Jugend beim SV Horrheim gespielt und will jetzt wieder in seinen Heimatverein zurück. Gerade die älteren Spieler kennt er von früher her noch sehr gut.“

Zugänge: Fabio Tricarico (VfB Vaihingen), Nico Rothenburger (FV Löchgau A-Junioren), Benedikt Muck (Thüringen, war bereits Gastspieler), Louis Weber, Fabian Wasserbäch, Denis Müller, Andre Müller (alle eigene A-Junioren).

Abgänge: Justin Stroh (TSV Enzweihingen).

Horrheims Kryptonit heißt Ensingen

Horrheims Linksverteidiger Oliver Seidel (von links) hat es in der zweiten Halbzeit kaum noch in der Abwehr gehalten. Deshalb kam es immer wieder zu Zweikämpfen mit David Carl.

13. Juni 2022
SV Horrheim – TSV Ensingen 2:3 (0:2)
TSV tauscht nach dem 3:2 (2:0) beim SVH mit Hilgenberg-Elf die Plätze und löst Ticket für Aufstiegsrelegation. Die erste Heimniederlage für den SV Horrheim ist zur Unzeit gekommen. Durch das 2:3 (0:2) gegen den TSV Ensingen rutschte das Team von Trainer Sergej Hilgenberg vom zweiten auf den dritten Platz ab und muss den Aufstiegsrelegationsrang den Ensingern überlassen. „Man beschäftigt sich im Vorfeld überhaupt nicht mit einer Niederlage. Deshalb ist es jetzt schon sehr heftig“, sagt Hilgenberg. „Die Ensinger mit ihrer Spielweise waren in dieser Saison aber auch unser Kryptonit. “ Die Partie begann mit zwei Paukenschlägen. Nach drei Minuten wurde Ensingens Kevin Steinl lang geschickt und lief alleine auf Christian Asprion zu. Der SVH-Schlussmann traf Steinl außerhalb des Strafraums mit seinem Fuß am Fuß. Während sich die Fußballer unter den Zuschauern einig waren, dass das Foul Rot-würdig war, beließ es der Schiedsrichter aber bei Gelb. Den Freistoß zirkelte Tobias Häfner dann jedoch um die Mauer ins lange Eck – 1:0 (3. Minute). „Wir wussten, dass die Ensinger mit langen Bällen agieren. Unser erster Fehler war, dass wir hinten links geschlafen haben. Und beim Freistoß haben wir gleich den zweiten Fehler gemacht. Chris hat die Torwartecke verlassen“, ärgert sich Hilgenberg. Nur vier Minuten nach dem Rückstand wurde Jonas Brosi im Mittelfeld umgesenst. Mit Verdacht auf einen Bruch des Schienbeins wurde der Horrheimer Mittelfeldspieler vom Feld getragen. Auch hier beließ es der Schiedsrichter bei Gelb. „Dass Jonas Brosi so schwer verletzt wurde, trübt bei mir die Freude über das Erreichen der Relegation“, erklärt TSV-Trainer Siegfried Blum. „Ich weiß, dass mein Spieler ihn nicht verletzen wollte. Es ist ihm sogar so nahe gegangen, dass er sich hat auswechseln lassen.“ Doch auch die Horrheimer wurden dadurch mental aus dem Spiel genommen. „Das hat uns alle beschäftigt. In der Pause haben alle sofort nach Jonas gefragt“, berichtet Hilgenberg. Dennoch übernahmen die Gastgeber in der Folge das Kommando auf dem Platz. Sie hatten viel Ballbesitz. Gefährlich wurden sie allerdings nicht wirklich. Eine Ecke rutschte TSV-Torwart Lukas Lohfink durch die Finger und ging nur knapp am langen Pfosten vorbei (14.). In der 30. Minute setzte sich Marius Kohler gegen einen Ensinger an der Strafraumgrenze der Gäste durch, Lukas Lohfink war aber auf dem Posten. Nur eine Minute darauf zielte Hannes Widmann direkt auf den Torwart (31.). Und auch der Kopfball von Jan Maier nach einer Ecke war zu zentral platziert (39.). Während die Horrheimer anliefen, blieben die Ensinger bei Kontern gefährlich. Doch zunächst scheiterte Steinl an Asprion, als der Rechtsaußen versuchte, den Ball mit dem Außenrist über das Bein des Torwarts zu schieben (37.). Vier Minuten später zappelte der Ball aber im Netz des SVH. David Carl hatte Asprion aus kurzer Distanz geprüft. Die Faustabwehr des Torwarts landete mit zwei Pässen bei Dominik Urbani, der Asprion keine Chance ließ – 2:0 (41.). Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Die Horrheimer liefen an, die Ensinger lauerten auf Konter. Der gefährlichste Angriff der Gastgeber endete aber nur mit einem Lattenkopfball von Pascal Kohler (56.). In der Regel waren gleich mehrere Beine im Weg, wenn die Horrheimer schossen. „Die Ensinger warfen sich aber auch in alles rein“, zollt Hilgenberg Respekt. Und wenn mal was durchkam, dann fischte es meist Lukas Lohfink ab. „Er hat extrem aufmerksam gespielt und viel den Horrheimern weggenommen“, lobt Blum. Als Robin Carta einen Konter zum 3:0 abschloss (73.), schien die Partie gelaufen. „Zwei, drei Spieler hatten sich damit abgefunden, dass nichts mehr geht. Das darf nicht sein“, erklärt Hilgenberg. Doch der Anschlusstreffer von Sascha Berger brachte den Horrheimern neue Hoffnung (85.). Und als Christian Matthias knapp außerhalb des eigenen Strafraums Oliver Seidel anschoss und sich der Ball zum 2:3 in den Winkel senkte, schien die Wende für die Gastgeber zum Greifen nah zu sein. Doch ihnen lief die Zeit davon. Blum: „Es war unheimlich wichtig, dass wir das 3:0 gemacht haben. Wenn die Horrheimer früher dran geglaubt hätten, dass sie das Spiel noch drehen können, hätten sie bestimmt aggressiver gespielt.“

SV Horrheim: Christian Asprion – Mario Vehlgut (76. Emil Arnold), Felix Abel, Jan Maier, Pascal Kohler, Marco Burkhardt, Pajtim Ajeti, Joshua Krone, Jonas Brosi (7. Philipp Hachtel), Hannes Widmann, Marius Kohler (34. Sascha Berger).

TSV Ensingen: Lukas Lohfink – David Carl, Nico Kullmann (42. Michael Trautwein), Simon Fink, Markus Lotter, Kevin Steinl, Max Lohfink, Tobias Häfner, Dominik Urbani (42. Jonas Gaisser), Robin Carta (76. Christian Matthias), Paul Kopp (34. Marvin Till).

Tore: 0:1 Tobias Häfner (3.), 0:2 Dominik Urbani (41.), 0:3 Robin Carta (73.), 1:3 Sascha Berger (85.), 2:3 Oliver Seidel (90.+2). Spieler des Tages: Robin Carta, Tobias Häfner, Lukas Lohfink (alle TSV Ensingen).

Schiedsrichter: Keine Angabe.

Zuschauer: 450.

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