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SVH NEWS

Fussball Berichte

Horrheim deklassiert den FSV Ossweil

Gleich fünf Mal jubeln dürfen die Spielerinnen des SV Horrheim im letzten Saisonspiel beim FSV Ossweil.

03. Juni 2024
FSV Ossweil – SV Horrheim 0:5 (0:3)
Die Fußballerinnen feiern in der Regionenliga 2 zum Abschluss einen 5:0-Kantersieg. Mit der Leistung seiner Mannschaft ist Trainer Carsten Kruppa sehr zufrieden. Allerdings werden auch zahlreiche Chancen vergeben. „Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Man hat aber gemerkt, dass der Gegner schon abgestiegen war“, berichtet Carsten Kruppa. Das Team des SVH-Trainers agierte von Beginn an dominant und vor allem zielstrebig. Gerade einmal sechs Minuten waren gespielt, da staubte Lara Nimmerfroh im Anschluss an einen Eckball zur frühen Führung ab. Die Horrheimerinnen blieben am Drücker und legten sofort nach. Ein Seitenwechsel rutschte durch bis an den langen Pfosten. Dort stand Sabrina Freier frei und bugsierte die Kugel ins Netz (13. Minute). „Für die Zuschauer war es ein schönes Spiel. Es hätte durchaus auch höher ausgehen können. Wir haben einige hundertprozentige Chancen vergeben“, bemerkt Kruppa. Die Gastgeberinnen waren derweil überhaupt nicht gefährlich. Ossweil brachte nur einen einzigen Torschuss zustande und der flog deutlich über das Tor. Mit dem Pausenpfiff entschied Lara Nimmerfroh die Begegnung, nachdem sie durch einen schönen Steckpass gut in Szene gesetzt worden war (45.). Kruppa lobt seine Spielerin ausdrücklich. „Lara stand immer richtig und immer da, wo es gefährlich war.“ Für das vierte Tor zeichnete sich Lea Schmid verantwortlich. Die Horrheimerin setzte die Hintermannschaft des FSV Ossweil im Spielaufbau alleine unter Druck, eroberte den Ball und belohnte sich für den Aufwand mit einem Treffer (54.). Die Gäste zeigten über die gesamte Spielzeit die perfekte Mischung aus Kombinationen und Einzelaktionen. „Da waren viel Kommunikation und nur wenige lange Bälle. Man hat gemerkt, dass der Druck weg war. Darum haben die Mädels befreit aufgespielt“, erklärt Kruppa. Für den sehenswerten Schlusspunkt sorgte Vanessa Held, die den Ball aus 17 Metern oben rechts in den Winkel schlenzte (80.).

SV Horrheim feiert Kantersieg

28. Mai 2024
SV Horrheim – SB Asperg 8:0 (4:0)
„Wir sind zurück in der Spur. Das war eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zur vergangenen Woche“, freut sich Carsten Kruppa. Der Trainer der Horrheimerinnen hatte die Mannschaftsaufstellung der Personalsituation angepasst. Diese Taktik ging auf. Schon nach zwei Minuten sorgte Marie Pfaffeneder für die frühe Führung. Der SVH ließ den Gästen keine Luft zum Atmen und glänzte mit schönen Spielzügen. Bereits zur Pause war die Partie nach den Treffern von Pfaffeneder (26. Minute) und Lara Nimmerfroh (39. und 43.) entschieden. Direkt nach dem Seitenwechsel ließ Helen Scheer Tor Nummer fünf folgen (49.). „Nach dem 5:0 haben wir es etwas ruhiger angehen lassen und ein paar Mal gewechselt“, berichtet Kruppa. Dennoch hatten die Gastgeberinnen alles im Griff. Nur einmal wurde es gefährlich, als ein Freistoß der Aspergerinnen an die Latte klatschte. In der Schlussphase ließen bei den Gäste die Kräfte nach. Sabrina Freier nutzte das zum 6:0 (77.). Das schönste Tor des Tages erzielte kurz darauf Scheer (81.). Der Ball lief zügig über den Flügel, Pfaffeneder legte quer und Scheer vollendete. „Das haben wir richtig gut gemacht. So wünscht man sich als Trainer das“, lobt Kruppa den Spielzug. Auch für den Schlusspunkt war Scheer verantwortlich (86.).

Schiedlich-friedlich getrennt

27. Mai 2024
TSV Kleinglattbach – SV Horrheim 1:1 (1:1)
Auch wenn der TSV Kleinglattbach beiden Trainern zufolge die bessere Mannschaft war, trennten sich die Teams letztlich schiedlich-friedlich 1:1-Unentschieden. „Das ist ärgerlich, weil wir mehr investiert haben. Wenn man 90 Minuten über kämpft, will man auch gewinnen“, sagt TSV-Coach Martin Weeber. Der Horrheimer Übungsleiter Sergej Hilgenberg erklärt: „Das war ein glückliches Ende für uns. Auch wenn wir auch als Sieger hätten vom Platz gehen können. Kleinglattbach hat über 90 Minuten mehr vom Spiel gehabt. Wir haben zu oft die falschen Entscheidungen getroffen und zu viele Fehlpässe gespielt. Wir wirkten heute kraftlos.“ Dennoch erzielte Emil Arnold in der 21. Minute das 1:0 für die Hilgenberg-Elf. Volley nahm der Torschütze einen Eckball und zimmerte das Spielgerät unhaltbar ins linke Eck. Der SVH hätte gar auf 2:0 erhöhen können, hätte der Torschütze einen bedeutend einfacheren Ball kurz darauf nicht an die Latte gesetzt. Und so erzielte Lukas Strauss im direkten Gegenzug das 1:1 - abermals nach einem Standard (37.). „Wir können mit dem Punkt heute gut leben. Zumal Rang fünf für einen Aufsteiger wirklich überragend ist“, freut sich Hilgenberg.

Fast jeder Schuss landet im Tor der Gäste

23. Mai 2024
SV Horrheim – SV Illingen 5:1 (1:1)
Effiziente Horrheimer besiegen den SV Illingen in der zweiten Halbzeit
. „Ich habe gerade auf dem Platz noch eine Ansprache gehalten. Um ehrlich zu sein, bin ich ein bisschen schockiert“, sagt Hüsnü Gür. Laut dem Trainer der Illinger, hatten die Gäste über 50 Minuten mehr vom Spiel und brachen dann auseinander. Diese Sichtweise bestätigt Sergej Hilgenberg. „In der ersten Halbzeit war Illingen am Drücker und ist in Führung gegangen, weil wir in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren haben“, berichtet der Horrheimer Coach. Nutznießer war Zekeriya Tüney, der dem SVH-Keeper Pablo Kraft keine Chance ließ (19. Minute). Ein weiter Abwurf von Kraft leitete zwei Minuten später den Ausgleich von Sascha Berger ein (21.). Trotzdem war Hilgenberg nicht zufrieden. „Wenn wir Ballbesitz hatten, haben wir das nicht so gut gelöst, waren ein bisschen ängstlich und nicht so risikoreit“, moniert der Horrheimer Übungsleiter. Sein Gegenüber geriet dann über die zweite Halbzeit ins Staunen. „Schon der Ausgleich fiel aus heiterem Himmel und danach war fast jeder Schuss ein Treffer“, erklärt der Illinger Trainer. Sascha Berger schoss die Hausherren in Führung (54.) und Oliver Seidel legte nach einer schönen Kombination nach (67.). „Nach dem dritten Gegentor war ein Bruch im Spiel“, sagt Gür, dessen Mannschaft über die gesamte Spielzeit viele Möglichkeiten vergab. Marius Kohler sorgte mit einem Tor aus rund 25 Metern für die Vorentscheidung (69.). Aus ähnlicher Position netzte Hannes Widmann zum Endstand ein (80.). „In der zweiten Halbzeit haben wir gut kombiniert und dann hat eine zeitlang alles funktioniert“, freut sich Hilgenberg.

Auf ungeliebtem Kunstrasen nur 2:4

22. Mai 2024
SGM Oppenweiler/Sulzbach II – SV Horrheim 4:2 (1:1)
„Es war ein verdienter Sieg für Oppenweiler II“, sagt SVH-Trainer Carsten Kruppa. „Die haben es gut gemacht mit langen Bällen, auch wenn wir viel wegverteidigt haben.“ Dazu komme das eine oder andere „geschenkte Tor“, wie sich der Übungsleiter nach dem Spiel ärgert. Auf die Leistung seiner Mannschaft lässt er aber ansonsten nichts kommen. „Im Mittelfeld haben bei uns relativ viele gefehlt, so dass wir wieder mit einer anderen Aufstellung spielen mussten als in den Wochen vorher, und das haben wir nicht kompensieren können. Wenn Stürmerinnen auf der Sechs spielen müssen, dann ist es einfach nicht das. Noch dazu auf dem ungewohnten Geläuf.“ Es lag seiner Meinung nach nicht an mangelnder Laufleistung, sondern an nicht abgestimmten Laufwegen und an Lücken in der Aufstellung. „Nach fünf Minuten hatten wir einen Lattentreffer“, sagt Kruppa. Nach einer Viertelstunde lag Horrheim durch ein Eigentor zurück. „Da hatte Marie Pfaffeneder aber einfach Pech“, sagt ihr Trainer. „Geht sie nicht hin, ist hinter ihr die Angreiferin am Ball.“ In der 52. Minute schoss Annika Maurer das 2:0 für die Gastgeberinnen. Es folgte ein Doppelpack für Horrheim innerhalb einer Minute. Nach einem Pass in die Mitte kam es zum Missverständnis zwischen der SGM-Torhüterin und einer Verteidigerin – der Ball lag frei, Lara Nimmerfroh verwandelte. Nach einer Ecke fiel das 2:2 durch ein Eigentor der Gastgeberinnen (beides 56. Minute). Doch schon drei Minuten später ging die SGM-Reserve mit 3:2 in Führung. „In der 60. Minute haben wir das Mittelfeld stärker gemacht, die letzte Viertelstunde oder 20 Minuten waren wir dann richtig dran, haben das Ding aber auch nicht mehr gedreht“, sagt Kruppa. Das 4:2 fiel per Konter.

Traumtor entscheidet Lokalduell

Cheyenne Kust (rechts, hier im Zweikampf mit Nicole Kuhnle) gewinnt mit dem SV Horrheim das an Höhepunkten arme Lokalderby.

14. Mai 2024
SV Horrheim – SGM Roßwag/Großglattbach 1:0 (0:0)
Die Fußballerinnen des SV Horrheim haben das Derby der Regionenliga 2 gegen die SGM Roßwag/Großglattbach knapp mit 1:0 (0:0) gewonnen. Zumindest im Bezug auf die Spannung hielt das Lokalduell, was es versprach. Spielerisch bewegte sich die Partie auf eher mäßigem Niveau. „Von der Einstellung, der Intensität und vom Willen her, war es top. Über den Rest möchte ich lieber den Mantel des Schweigens hüllen“, erklärt Carsten Kruppa. Der SVH-Trainer war mit der spielerischen Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. In eine ähnliche Kerbe schlägt Cinja Lehmann. „Es war ein sehr ausgeglichenes, intensives und körperbetontes Spiel, aber immer fair. Viel hat sich im Mittelfeld abgespielt“, sagt die Co-Trainerin der SGM. Chancen waren daher auf beiden Seiten Mangelware. Die größte Möglichkeit hatten die Gäste bei einem Freistoß nach einer halben Stunde. Allerdings parierte die Horrheimer Torfrau Klea Wernstedt stark und lenkte den Schuss an die Latte. „Das 0:0 zur Pause war in Ordnung“, meint Kruppa. Nach dem Seitenwechsel setzte sich das Spielgeschehen fort. Die Gastgeberinnen agierten nun aber etwas druckvoller. „Wir waren einen Tick stärker, auch wenn wir nicht viele Chancen hatten“, berichtet Kruppa. Die SGM hielt konsequent dagegen. Besonders die zweikampfstarke Kapitänin der Gäste, Christine Dertinger, zog im Mittelfeld die Fäden. Das Tor des Tages fiel daher nach einer Standardsituation. Tabea Holzhäuer nagelte einen Freistoß aus rund 20 Metern Torentfernung mit dem Vollspann in den Winkel (66. Minute) – ein Traumtor. Danach passierte nicht mehr viel. Horrheim brachte den Vorsprung routiniert über die Zeit. „Ich bin stolz auf die Leistung der Mädels. Vor allem vor dem Hintergrund, dass wir seit der vergangenen Woche ja bereits abgestiegen sind. Wir haben uns nicht hängen lassen und waren als Kollektiv sehr konsequent“, lobt Lehmann ihr Team. Kruppa klingt ein wenig kritischer. „Wenn es unentschieden ausgeht, dürfen wir uns auch nicht beschweren. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit dem Spiel nicht“, gibt der SVH-Trainer zu Protokoll.

Knapper Auswärtssieg gegen Kirchheim

13. Mai 2024
FV Kirchheim – SV Horrheim 1:2 (1:2)
Der SVH startete gut ins Spiel, hatte auch erste Chancen mit einem Lattentreffer von Marius Kohler und Schüssen von Hannes Widmann und Felix Abel. Dann unterlief den Gästen ein Fehler im Spielaufbau. „Wir haben dem Gegner den Ball vor die Füße gespielt, der nur noch einmal querlegen muss“, ärgert sich der Horrheimer Trainer Sergej Hilgenberg. „So fiel aus dem Nichts das 1:0 durch Michele Lavorato. Aber dann gab es eine Trinkpause, in der wir angesprochen haben, solche Fehler wegzulassen.“ Beim Einwurf warf Widmann den Ball zu Abel, dessen Schuss abgefälscht zum 1:1-Ausgleich ins Tor ging (37.). In der 45. Minute wurde Dominik Bahmer angespielt, der blind hinter die Kette zu Marius Kohler weitergab. „Der hat überragend den Ball angenommen und ist im Eins-gegen-eins mit dem Torwart Sieger geblieben“, sagt Hilgenberg über das 2:1. „Weitere Chanen haben wir zu unsauber abgeschlossen“, berichtet der Trainer, der die letzten 20 Minuten selbst noch mitspielte. „Wir waren ziemlcih platt und haben unsere angeschlagenen Spieler nach Möglichkeit rausgehalten.“

Knapper Sieg wäre nicht unverdient gewesen

07. Mai 2024
TSV Ottmarsheim – SV Horrheim 3:0 (2:0)
Für Carsten Kruppa stand nach dem Spiel eines fest: „Es hört sich deutlicher an als es war. Ein Unentschieden oder ein knapper Sieg für uns wären nicht unverdient gewesen“, sagt der SVH-Trainer. In der Anfangsphase kannte das Spiel nur eine Richtung. Die Horrheimerinnen spielten munter nach vorne und setzten den Tabellenführer mächtig unter Druck. Beste Torchancen wurden jedoch nicht genutzt. Einmal trafen die Gäste sogar den Pfosten. Die Gastgeberinnen beschränkten sich im Spielaufbau auf lange Schläge der eigenen Torfrau. Ein solcher Ball fand Laura Pfeiffer, die für die Führung sorgte (24.). Für Diskussionen sorgte dann der zweite Treffer von Ottmarsheim. Eine Stürmerin der Gastgeberinnen rammte eine Abwehrspielerin aus Horrheim und ging zu Boden. Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Für Kruppa eine Fehlentscheidung. „Das war kein Elfer, das war gar nichts. Das war ein intensiver Zweikampf, mehr nicht“, ärgert sich der Übungsleiter. Katrin Hahn war es egal, sie verwandelte sicher (41.). Der Strafstoß erwies sich als Knackpunkt im Spiel. Nach der Pause stellte Horrheim um und löste die Viererkette auf. Allerdings gewann Ottmarsheim mit der Führung im Rücken immer mehr an Sicherheit und dominierte das Spielgeschehen. Der SVH kam nur noch sporadisch zu Chancen. In der Nachspielzeit besorgte Natalie Härterich mit einem Kopfball gegen die Laufrichtung der Horrheimer Torfrau nach einem Eckball das 3:0 (90.+1).

Müder Sommerkick

06. Mai 2024
SV Horrheim – SGM Roßwag/Mühlhausen 3:0 (2:0)
Die Hausherren sorgten schon früh für klare Verhältnisse. Ein langer Ball auf die linke Seite fand Dominik Bahmer, der die Kugel auf Hannes Widmann durchsteckte. Der SVH-Akteur scheiterte zunächst am Keeper der Gäste, versenkte jedoch den zweiten Versuch (3.). Kurz darauf legte Marius Kohler nach. „Das Tor fiel unter der Mithilfe des Torhüters. Der Ball ging ihm irgendwie durch die Beine. Aus Sicht von Roßwag sehr unglücklich“, berichtet Sergej Hilgenberg. Der Horrheimer Trainer war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, gab jedoch zu, dass das Spiel eher einem Sommerkick glich. Nach einer guten Stunde war die Partie entschieden. Pajtim Ajeti wurde im Zentrum freigespielt und versenkte daraufhin die Kugel im Netz (60.). Hilgenberg hatte nach dem Abpfiff auch noch anerkennende Worte für die Gäste übrig. „Roßwag war heute ohne Auswechselspieler da. Hut ab, dass sie die Saison so zu Ende spielen und trotzdem alles geben.“

Zerfahrenes Spiel mit gutem Ausgang

29. April 2024
SV Horrheim – SGM Hohenhaslach/Freudental 4:2 (2:1)
Die Gäste benötigten keine Anlaufzeit. Nach drei Minuten schoss Jannis Gottschick die SGM in Führung (3.). Den ersten Schuss parierte Pablo Kraft im Horrheimer Gehäuse noch gut, danach war er chancenlos. „Horrheim wollte am Anfang wenig und das haben wir genutzt“, berichtet Jonas Neuffer. Der Spielmacher der Gäste war der Dreh- und Angelpunkt bei den Hohenhaslacher und Freudentaler, musste aber nach 38 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Die Hausherren wachten nach dem Gegentor auf und glichen durch eine sehenswerte Kombination aus (24.). „Da haben wir uns auf der Außenbahn schön durchgespielt und in den Rückraum zu Emil Arnold gelegt. Das kann man nicht verteidigen“, freut sich Sergej Hilgenberg. Der Horrheimer Trainer durfte vier Minuten später erneut jubeln, weil Felix Abel alleine vor dem Tor der Gäste dem Torhüter keine Chance ließ (28.). „Das Spiel war zerfahren. Wir haben zu viele Fehler gemacht“, ärgert sich Neuffer. Doch auch das Spiel der Horrheimer war nicht fehlerfrei. Aus dem Getümmel heraus traf Dardan Marashi zum Ausgleich (56.). „Das war blöd von uns. Wir haben uns nicht sauber befreit“, beschreibt Hilgenberg das Gegentor. Allerdings hatte seine Mannschaft die passende Antwort parat. Ein Freistoß donnerte an die Latte der Gäste. Dann war Emil Arnold zur Stelle und bugsierte das Leder mit dem Oberschenkel ins Tor (66.). Entschieden wurde das Spiel jedoch erst eine Minute vor Schluss. Dominik Bahmer fand mit einem Freistoß den Kopf von Daniel Stierle, der einnicken konnte (89.). Schon vor dem entscheidenden Tor hatten die Hausherren zahlreiche beste Möglichkeiten. Allerdings versagten dem SVH vor dem Gehäuse regelmäßig die Nerven. Das erkannte am Ende auch Hilgenberg. „Wir haben unzählige Chancen liegen lassen“, stellt der Trainer fest.

Sersheim gewinnt vorgezogenes Derby gegen SVH

19. April 2024
VFR Sersheim – SV Horrheim 3:1 (1:1)
„Ich bin schon stolz auf die Leistung, auch weil bei uns einige gefehlt haben“, berichtet SVH-Trainer Sergej Hilgenberg trotz der Niederlage. Beide Mannschaften kamen gut ins Spiel. Für Horrheim schoss nach einem Eckball Felix Frommer den Ball dem Torwart voll in die Arme. Eros Ciatto traf schon in der 13. Minute aus spitzem Winkel ins lange Eck zum 1:0 für die Gastgeber. Für Horrheim verpasste Felix Abel mal knapp mit dem Kopf, schoss mal aus 20 Metern nur einen Meter am Pfosten vorbei und bediente mal Marius Kohler, dem es dann aber ganz genauso ging. Der Ausgleich fiel erst kurz vor dem Pausenpfiff. „Da waren wir nachlässiger geworden“, berichtet VfR-Trainer Eric Schmidtke. Nach einer Ecke klärte Sersheim den Ball zwar, doch dann kam Pascal Kohler ans Leder und zog aus 25 Metern ab. „Ein Sonntagsschuss am Donnerstagabend“, freut sich sein Übungsleiter über den Treffer in der 41. Minute. Nach der Pause waren gerade mal drei Minuten gespielt, als der eingewechselte Maurizio Aprigliano den Ball ins Zentrum zu Ciatto spielte. „Da waren sich zwei Horrheimer nicht einig, wer zum Ball geht“, sagt Schmidtke. „Eros ist durchgelaufen und hat ihn unten links versenkt.“ Die wohl größte Chance für Horrheim auf den Ausgleich hatte Marius Kohler. „Er ist gut ins Pressing gegangen“, berichtet Hilgenberg. „Der Torwart kam raus und ging mit der Hand an den Ball, ein Verteidiger hat das Tor zugemacht und er hat dann den Ball knapp dran vorbeigeschoben.“ So fiel die endgültige Entscheidung schon in der 67. Minute. Pascal Moses verwandelte einen Freistoß aus 27 Metern. „Perfekt in den Winkel“, bestätigen beide Trainer anerkennend. Weitere Konterversuche änderten am Resultat nichts mehr.

Müssen gerade eine Schwächephase überstehen

16. April 2024
VfB Obertürkheim – SV Horrheim 4:0 (0:0)
„Wir tun uns gerade ein bisschen schwer, unsere PS auf den Platz zu kriegen“, fasst SVH-Trainer Carsten Kruppa zusammen. „Das kommt bei einer jungen Mannschaft auch mal vor. Wir waren fast komplett, auch wenn wir nur zwei Auswechselspielerinnen hatten. Und letzte Woche war das Durchschnittsalter 20,8 Jahre, da hat man einfach Schwankungen drin. Um eine Saison lang auf einem Level zu spielen, gehört viel Erfahrung dazu, das ist ganz normal.“ Die Gastgeberinnen aus Obertürkheim hatten in der ersten Halbzeit die besseren Chancen, doch beim Stand von 0:0 wurden die Seiten gewechselt. „Ab der 60. Minute haben eigentlich nur noch wir gespielt“, sagt Kruppa. „Aber uns fehlt die Durchschlagskraft, wir haben gerade ein bisschen Pech an den Schuhen.“ Beim 0:1 konnten die Gäste nicht klären, als sich Naxhije Allaqi durch die Mitte spielte. Das 0:2 fiel durch einen Elfmeter. „Keiner weiß, warum“, ärgert sich Kruppa. „Wenn es ein Foul war, dann war es nicht innerhalb. Aber aus unserer Sicht war es gar kein Foul.“ Die Treffer drei und vier für Obertürkheim waren die Folgen von Kontern. „Das waren zwei Sonntagsschüsse, die waren halt drin“, sagt der SVH-Trainer. „Denn wir hatten kurz nach dem 0:2-Rückstand das Herz nochmal in die Hand genommen und versucht, das Spiel zu drehen. Dass man dann in einen Konter läuft, ist dann Schicksal.“ Auf Seiten der Gastgeber setzte lediglich Lena Müller einen Schuss knapp übers Tor. „Außerdem hatten wir ein paar Halbchancen“, sagt Kruppa. „Wir hatten so lange einen positiven Lauf, jetzt müssen wir gerade eine Schwächephase überstehen.“

Am Ende zählen die Punkte

15. April 2024
SV Horrheim – SGM Sachsenheim 1:0 (0:0)
Sergej Hilgenberg hatte Mitleid mit den Fans. „Das war ein kompletter Sommerkick und wahrscheinlich füchterlich für die Zuschauer“, mutmaßt der Trainer der Hausherren und ergänzt: „Am Ende zählen aber die Punkte und die haben wir eingefahren.“ Dabei war seine Mannschaft zumindest in der ersten Halbzeit nicht wirklich präsent. Wesentlich gefährlicher waren die Gäste, die über ihre linke Seite immer wieder gute Möglichkeiten kreierten. Allerdings schaffte es Horrheim, die Situationen immer wieder gut zu verteidigen. Auch Keeper Pablo Kraft war regelmäßig zur Stelle. Nur einmal war der SVH gefährlich. Ein Schuss von Dominik Bahmer war jedoch zu unplatziert. Die Unzulänglichkeiten wurden in der Pause angesprochen. Hilgenberg stellte um. „Die Wechsel haben frischen Wind gebracht. Das haben wir gebraucht“, erklärt der Übungsleiter. Nach einer guten Stunde kombinierte seine Mannschaft ansehnlich nach vorne. Ein Pass in die Schnittstelle fand David Klenk, der vor dem Tor cool blieb und zur Führung vollstreckte (61.). In der Folgezeit passierte nicht mehr viel. Beide Mannschaften leisteten sich noch einige Fouls und kassierten dafür Gelbe Karten.

SGM hat verdient gewonnen

08. April 2024
SGM Riexingen – SV Horrheim 1:0 (1:0)
Schon nach zwölf Minuten fiel gestern in Oberriexingen das Tor des Tages. „Wir haben gut angefangen und dementsprechend auch schnell das 1:0 gemacht“, freut sich SGM-Trainer Roman Kaisar. „Finley Buchenroth setzte sich über links im Eins-gegen-eins durch und spielte in den Sechzehner rein zu Nils Gutscher, der rechts unten zum frühen Siegtreffer einschob. Dann haben wir es bis zur 25. Minute gut gemacht, gepresst und Chancen herausgespielt, aber später haben wir zu viele Fehler gemacht.“ Trotz einer entsprechenden Pausenansprache brachten die Gastgeber in der zweiten Halbzeit spielerisch nicht auf den Platz, was sie laut Kasiar können. „Wir hatten trotzdem fünf, sechs Hundertprozentige, aber wir haben unsere Chancen nicht genutzt“, berichtet er. Doch am Ende blieb der frühe Treffer von Gutscher der einzige der Partie. „Wir haben es zum Glück nach Hause gebracht und irgendwie gewonnen, unterm Strich war es das wichtigste in der Situation, in der wir sind. Schön spielen können wir dann, wenn wir mal wieder 5:0 führen. Es war kein gutes Spiel von uns, aber trotzdem hatten wir so viele Chancen wie schon lange nicht mehr“, fasst Kasiar zusammen. Sein Trainerkollege Sergej Hilgenberg vom SVH berichtet von ersten aussichtsreichen Angriffen seiner Mannschaft durch Marius Kohler und Sascha Berger, ehe Gutscher einnetzte. „Sascha war mal über links durch“, sagt der SVH-Trainer. „Da wurde er zu Fall gebracht. Es war ein 50:50-Elfmeter.“ Später habe es Kohler getroffen, „aber da haben wir auch keinen Elfmeter bekommen“, ärgert sich Hilgenberg. „Aufs ganze Spiel gesehen hat der Gegner schon verdient gewonnen, wir hatten zu viele Fehler drin. Hintenraus haben wir aufgemacht, wo Pablo Kraft mindestens vier Mal überragend gehalten hat.“ Und dann zog sich wieder der Unparteiische den Unmut der Gäste zu. Hilgenberg: „Zum Schluss hätte es zum dritten Mal einen Elfmeter geben müssen. Hannes Widmann wurde einen Meter innerhalb des Strafraums abgeräumt. Aber Schiedsrichter hat das Foul nach draußen gelegt und der Freistoß hat uns nichts gebracht.“

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