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SVH NEWS

Horrheim stürzt Tabellenführer vorerst vom Thron

26. Oktober 2021
SV Horrheim – Sportvg Feuerbach 2:2 (1:0)
SVH hat beim 2:2 gegen Feuerbach sogar viele Chancen auf den Sieg. „Die Mädels haben die Niederlage in Heimsheim in der Vorwoche wettgemacht. Ich habe endlich wieder das Team gesehen, das ich von früher kenne, als ich das erste Mal in Horrheim Trainer war. Wir sind mit dem 2:2 sehr froh. Schade ist aber, dass wir nicht sogar gewonnen haben. Die Chancen waren da“, erklärt SVH-Trainer Markus Messirek nach dem 2:2 (1:0)-Unentschieden seines SV Horrheim gegen den bisherigen Tabellenführer der Frauenfußball-Regionenliga 2, die Sportvg Feuerbach. Die Horrheimerinnen waren von der ersten Sekunde da. „Wir sind kämpferisch gut reingekommen. Vor allem Finnja Röhm hat ein super Spiel abgeliefert. Ihre Aufgabe war es, der überragenden Spielerin der Feuerbacherinnen, Lea Nagel, auf den Füßen zu stehen und ihr die Bälle abzulaufen. Und sie hatte die Feuerbacherin optimal im Griff“, berichtet Messirek. Ohne ihre Zielspielerin als Anspielstation taten sich die Gäste schwer, offensiv überhaupt etwas Zählbares zustande zu bringen. Die Horrheimerinnen schlugen dagegen schon nach sieben Minuten zu. Romy Bahmer erkämpfte sich an der gegnerischen Strafraumgrenze den Ball und schlenzte das Spielgerät über Sportvg-Torfrau Jule Weiß ins Tor. Weitere Möglichkeiten hatten Anna-Lena Collmer, die an Weiß scheiterte, sowie zwei Mal Maya Cords, die jeweils knapp drüber zielte. Nach dem Seitenwechsel machten die Horrheimerinnen dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Doch Bahmer und Sabrina Müller kamen jeweils nach Ecken am langen Pfosten jeweils einen Schritt zu spät. Und so kam es, wie es fast kommen musste: Nagel hämmerte einen Freistoß aus rund 17 Metern ins lange Eck (63. Minute). Die Horrheimerinnen ließen sich dadurch aber nicht beirren. Cords hatte die erneute Führung auf dem Fuß, schob den Ball aber knapp am Pfosten vorbei. Auch das 1:2, das Martina Zöllner praktisch ins Netz stolperte (90.), brachte die Gastgeberinnen nicht aus dem Konzept. Jana Klein gelang per Kopf nach einer Ecke nur zwei Minuten darauf das 2:2 (90.+2). Und Alani Tiefenbach mit einem Außenpfostentreffer und Collmer, deren Schuss Weiß aber „mit einer Glanzparade“ (Messirek) parierte, hatten sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß.

SVH mit Selbstvertrauen vor den B-6-Ligakrachern

18. Oktober 2021
SV Horrheim – SV Walheim 9:0 (2:0)
Die Hilgenberg-Elf schenkt den Gästen aus Walheim neun Tore ein und ist ein paar Wochen vor den Begegnungen gegen die direkten Konkurenten gut in Form. SVH-Trainer Sergej Hilgenberg war rundum zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Es ist eigentlich perfekt gelaufen. Die meisten Offensivspieler haben Tore gemacht“, erklärt der Übungsleiter. Auch dass die Horrheimer zu null spielten und konzentiert das umgesetzt haben, was sie sich vor der Partie vorgenommen hatten, stimmte Hilgenberg positiv für die entscheidenden Spiele in der Liga, die den SVH in den nächsten Wochen erwarten. Das 1:0 machte Pajim Ajeti, der Felix Abel in der Spitze anspielte. Dieser ließ prallen, und Ajeti hämmerte das Leder unter die Latte. Das 2:0 erzielte der vorige Vorlagengeber Abel in Minute 21 dann selbst. Hilgenberg forderte seine Mannschaft in der Halbzeitbesprechung noch auf, bei Offensivaktionen nachzurücken, um die zweiten Bälle zu erobern. Das 3:0 durch Tom Borchert sowie das 4:0 durch Felix Abel in den Minuten 53 und 55 resultierten aus Schüssen, die der Gästekeeper abprallen lassen musste und bei denen die Horrheimer Akteure jeweils nachgesetzt hatten – mit entsprechendem Torerfolg. Oliver Seidel und Marius Kohler trafen ebenfalls beim Horrheimer Kantersieg. Letzterer setzte mit einem verwandelten Foulelfmeter in der 84. Minute den Schlusspunkt. Zuvor hatte Jonas Brosi bereits geknipst und SVH-Goalgetter Sascha Berger sogar doppelt getroffen.

Horrheim müht sich lange zum 4:2-Sieg beim FVM

11. Oktober 2021
FV Markgröningen – SV Horrheim 2:4 (2:1)
Beim Spiel auf dem Markgröninger Kunstrasen ging es gestern hoch her. „Es war ein komplett chaotisches Spiel“, sagt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. „Schon von den ersten zehn Minuten wurden nur zwei gespielt.“ Denn bei den Gastgebern verletzte sich Linksverteidiger Dennis Elsässer schon nach wenigen Minuten so, dass er vom Rettungsdienst abgeholt werden musste. „Da ist der Rettungswagen dann direkt auf den Kunstrasen gefahren“, berichtet Hilgenberg. „Der Schiedsrichter hat in der ersten Halbzeit eine ganze Viertelstunde nachspielen lassen.“ In der 17. Minute war eine Markgröninger Ecke eigentlich schon geklärt, doch die Horrheimer Abwehrkette rückte zu spät nach. Stefanos Likoudis nutzte seine Chance und schoss das 1:0. Der Ausgleich fiel schon fünf Minuten später, als Pajtim Ajeti einen Eckball von Jonas Brosi einköpfte. Als Ajeti zehn Minuten vor der Pause gefoult wurde und auf den Ball fiel, erkannte der Schiedsrichter auf Freistoß für Markgröningen. Nach dem Freistoß kam es zum Foul im Strafraum, und Walter Vins verwandelte den Elfmeter zur 2:1-Pausenführung des FVM. „Der Schiedsrichter hat viel laufen lassen“, sagt Hilgenberg. Dennoch zeigte er den Markgröningern nach dem Seitenwechsel allein vier Mal Gelb. Das hatte in der 63. Minute auch eine Gelb-Rote Karte zur Folge – danach nutzten die Horrheimer ihre Freiräume. Als Daniel Stierle in der 66. Minute gut freigespielt war, zog er aus 20 Metern auf den Torwart ab, der abklatschen ließ. Oliver Seidel verwertete zum 2:2. Einen scharfen Schuss von Joshua Krone fälschte Fabian Bamberg ins eigene Tor ab (84.). Den Schlusspunkt setzte Hannes Widmann mit dem 4:2 in der 90. Minute.

SVH II gewinnt das Elfmeterschießen

08. Oktober 2021
SV Horrheim II – SGM Roßwag/Großglattbach 5:3 (nE)
Für die Fußballerinnen der SGM Roßwag/Großglattbach war im Bezirkspokal bereits in der ersten Runde Endstation. Am Mittwochabend setzte sich die zweite Mannschaft des SV Horrheim gegen die SGM durch. Nach regulärer Spielzeit stand es 1:1, nach dem Elfmeterschießen 5:3.„Wir sind gut gestartet und früh angelaufen“, berichtet SGM-Trainer Alexander Garcia von der Anfangsphase des Pokalspiels. „Das wollten wir so beibehalten. Aber dann haben die Kräfte nachgelassen.“ Schon ziemlich früh kamen die Gastgeberinnen aus Horrheim auf. Ihr Treffer zur 1:0-Führung in der 34. Minute resultierte aber aus einem Strafstoß. „Für mich war es kein Elfmeter“, sagt Garcia. Zumindest habe er aus der Entfernung kein Foul gesehen. Henrike Reinsch verwandelte für die Gastgeberinnen. Bei der SGM ging daraufhin die Zuordnung verloren. „Bis zur Pause haben wir gar nicht mehr in die Partie gefunden“, sagt Garcia. „Aber dann haben wir uns besprochen und es nach dem Seitenwechsel auch besser gemacht.“ Allerdings sei auch da wieder die Zweiteilung offenbar geworden, die sich bei den Fußballerinnen aus Roßwag und Großglattbach von Spiel zu Spiel zieht. „In der Offensive tun wir uns unheimlich schwer, während wir hinten relativ gut stehen. Darum haben wir auch so wenige Gegentore“, erläutert der SGM-Trainer. Gleichwohl haben sich die Gäste das einzige Tor aus dem Spiel heraus gut erarbeitet. Aus dem Mittelfeld kam ein Pass nach vorne, wo die zur zweiten Halbzeit eingewechselte Verena Henzen ihr ganzes Tempo ausspielte und schließlich aus sechs, sieben Metern Torentfernung ins lange Eck abschloss (66. Minute).Weil es am Ende der regulären Spielzeit immer noch 1:1 stand, musste ein Elfmeterschießen über den Einzug in die zweite Hauptrunde entscheiden. Bei der SGM Roßwag/Großglattbach verschossen gleich die ersten zwei Torschützinnen, während Horrheim II an diesem Abend treffsicher war und mit 5:3 gewann. „Über die 90 Minuten gesehen hatten die Horrheimerinnen auch deutlich mehr Torchancen als wir“, sagt Garcia. „Der Sieg geht absolut in Ordnung.“Am Sonntag stehen sich beide Teams erneut gegenüber, dieses Mal allerdings in der Bezirksliga. „Natürlich wollen wir da punkten“, sagt der SGM-Trainer. „Vom Spielerischen her war uns Horrheim II am Mittwoch überlegen. Kämpferisch waren wir voll da, und die Horrheimerinnen sind auch durchaus schlagbar.“

Horrheim II erkämpft vierten Dreier in Folge

SGM-Keeperin Christina Schneider setzt alles ein, um den Ball vor Horrheims Doppeltorschützin Viviana König zu bekommen, zudem blockt Verena Lillich (Mitte) erfolgreich.

05. Oktober 2021
SGM Sternenfels/Häfnerhaslach – SV Horrheim II 1:3 (0:3)
SVH-Fußballerinnen drücken der Bezirksliga ihren Stempel auf und gewinnen auch gegen die SGM Sternenfels/Häfnerhaslach mit 3:1. „Der Horrheimer Sieg ist verdient, wenn man die ganzen 90 Minuten betrachtet“, sagt Fabian Götz, der Trainer der gastgebenden SGM Sternenfels/Häfnerhaslach. „Wir haben es nicht geschafft, von Anfang an präsent zu sein. In der ersten Halbzeit haben wir mehr reagiert als agiert, und bei den Gegentoren hat es einfach nicht gepasst.“ Dass die Gastgeberinnen ihren Gästen etwas zu viel Platz ließen, zog sich wie ein roter Faden durch den ersten Spielabschnitt. In der 17. Minute spielten die Horrheimerinnen einen Ball von der linken Seite in die Schnittstelle. Antonia Lutz lief durch und zog aus 20 Metern ab. „Der Ball ist über unserer Torhüterin unter der Latte eingeschlagen“, berichtet Götz. Beim Doppelpack von Viviana König (32. und 38. Minute) waren die Gästespielerinnen zwei Mal mit dem selben Rezept erfolgreich. „Sie haben sich über links durchgespielt und auf Höhe der Torlinie scharf in der Sechzehner vors Tor gespielt“, sagt Götz. „Zwei Mal musste die Spielerin nur noch den Fuß hinhalten. Und wir waren zum Teil noch dran, aber der Ball hat trotzdem den Weg vors Tor gefunden.“ Der Übungsleiter der SGM spricht von einem „intensiven Spiel“, das auch recht schnell war. „Aber in der ersten Halbzeit haben wir uns den Schneid abkaufen lassen“, bedauert er. Darum wurde in der Pause umgestellt. „Auf ihren altgewohnten Positionen waren die Spielerinnen dann näher dran und haben mehr Druck gemacht“, freut sich Götz über den Erfolg seiner Maßnahme. „Und wir hatten Alani Tiefenbach in der ersten Halbzeit gar nicht in den Griff bekommen. In der zweiten ging es.“ Die Gastgeberinnen erspielten sich gleich nach dem Seitenwechsel eine Chance, doch der Schuss von Tamara Lillich aus spitzem Winkel blieb an der Horrheimer Torhüterin hängen. In der 60. Minute setzte sich Vanessa Held links durch und schloss mit einem hohen Schuss über die Torhüterin ab – 1:3. „Danach haben wir weiter Druck aufgebaut, aber Horrheim II war über Konter gefährlich und hat sich gut durchkombiniert“, berichtet Götz vom weiteren Verlauf. Doch es blieb bei der fünften Niederlage der SGM im fünften Saisonspiel. „Wir müssten endlich mal dreckig punkten“, sagt Götz. „Damit es in den Köpfen endlich wieder passt.“

In Horrheim läuft fast nur Ottmarsheim

28. September 2021
SV Horrheim – TSV Ottmarsheim 0:4 (0:2)
SVH schaut auf den Tabellenführer der Regionenliga 2 wie das Kaninchen auf die Schlange. Auf verlorenem Posten sind die Fußballerinnen des SV Horrheim am Sonntag im Heimspiel gegen den TSV Ottmarsheim gestanden. Schon nach zwei Minuten lagen sie hinten, am Ende stand eine 0:4 (0:2)-Niederlage gegen den Tabellenführer der Regionenliga 2, der weiterhin verlustpunktfrei blieb. „Es war ein Spiel, das wir nicht so hätten verlieren müssen, wenn wir wirklich mit dem Kopf bei der Sache gewesen wären“, berichtet SVH-Trainer Markus Messirek. „Aber wir haben von Anfang an Angst vor dem Gegner gehabt. Dabei hätten wir vom Gefühl her mithalten können.“ Doch bei den Horrheimer Fußballerinnen lief am Sonntag bei weitem nicht alles so, wie es hätte laufen sollen. „Weil wir einige angeschlagene Spielerinnen hatten, mussten wir vier Mal durchwechseln“, sagt Messirek über eines der Puzzleteilchen, die gegen den Tabellenführer nicht so perfekt passten wie erhofft. „Wir sind nicht richtig ins Spiel gekommen“, sagt der Übungsleiter des SV Horrheim. „Die Ottmarsheimerinnen sind auch die Wege gelaufen, die weh tun. Wir nicht. Da hat einfach ein bisschen der Einsatz gefehlt in diesem Spiel.“ Das frühe Gegentor tat ein übriges. „Es hat gleich einen Eckball gegeben, und die Mädels waren noch nicht sortiert, als der Ball schon ins Tor geköpft war“, berichtet Messirek. Jessica Weng war die Torschützin. Katrin Hahn erhöhte in der 33. Minute auf 2:0. „Die Tore waren übers Mittelfeld schnell und gut herausgespielt“, sagt der SVH-Trainer über die Treffer zwei bis vier. In der 66. und 74. Minute war zwei Mal Antonia Fuchs erfolgreich. Ganz aus dem Gleis waren aber auch die Gastgeberinnen am Sonntag nicht. „Wenn wir die Laufwege gegangen sind, dann sind wir auch vors Tor gekommen“, sagt Messirek. „Wenn wir Druck aufgebaut haben, dann hatten wir auch Torchancen. Aber die Schüsse sind leider vorbei gegangen.“

Berger mit Sechser-Pack in Hochdorfer Gefilden

Hochdorfs Gürkan Atli (links) und Pajtim Ajeti schenken sich nichts, doch nach der Pause hatte der TSV nichts mehr entgegenzusetzen.

27. September 2021
TSV Hochdorf – SV Horrheim 1:3 (1:13)
Der SVH-Offensivmann katapultiert sich in der Torjägerliste weit nach vorne. „Das Resultat kann sich sehen lassen. Schwierig war es die ersten Minuten aber trotzdem. Hochdorf hat gepresst und damit hatten wir ein wenig Probleme“, analysierte Horrheims Goalgetter Sascha Berger die ersten Minuten der Begegnung. In der 7. Minute war auch eine Unachtsamkeit in der Horrheimer Defensive die Ursache, wieso Hochdorfs Baiel Mamanov die Hausherren mit 1:0 in Führung brachte. In der 20. Minute sorgte Horrheims Joschua Krone für den 1:1-Ausgleich. Oliver Seidel erhöhte ein paar Minuten vor der Halbzeit auf 2:1, ehe es nach dem 3:1-Zwischenstand durch Krone in die Pause ging. In der 60. Minute traf SVH-Regisseur Daniel Stierle vom Punkt zum 4:1. Unglücklicherweise war Stierle auch Protagonist in der nächsten Szene. Nachdem er dem Hochdorfer Torhüter Kaan Acar den Ball weggespitzelt und zum 5:1 getroffen hatte, sprang der Gästekeeper Stierle mit dem gestreckten Bein in die Wade. Der Unparteiische Kai Kredel zückte die Rote Karte für den Mann zwischen den Pfosten. Horrheims Trainer Sergej Hilgenberg war außer sich und wurde anschließend auch mit Rot des Platzes verwiesen. „Es ist verständlich, dass Sergej sich aufregt. Daniel hat oft mit Verletzungen zu kämpfen, und wenn er dann regelmäßig so brutal gefoult wird, geht es einem als Trainer schon durch“, verteidigt Berger seinen Trainer. Am Spielverlauf änderte diese Situation nichts. Krone traf zum zwischenzeitlichen 6:1. Berger reihte sich in die Liste der Torschützen beim 13:1-Sieg sechs Mal ein. Krone traf zwischenzeitlich noch zum 12:1.

Selina Müller rettet dem SVH einen Punkt

21. September 2021
TSV Leinfelden – SV Horrheim 1:1 (0:1)
Beim 1:1 in Leinfelden bleiben die Horrheimer Fußballerinnen unter ihren Möglichkeiten. Für die Fußballerinnen des SV Horrheim war nach der 0:4-Niederlage vor Wochenfrist Wiedergutmachung angesagt. Doch nach dem 1:1 am Sonntag gegen den TSV Leinfelden in der Regionenliga 2 sagt SVH-Trainer Markus Messirek: „Eigentlich sind wir mit dem Ergebnis noch gut bedient.“ Denn die Horrheimerinnen entwickelten nicht den erhofften Druck, während sich die Gastgeberinnen aus Leinfelden sogar gute Chancen auf weitere Treffer erspielten. „Wir sind in Leinfelden überhaupt nicht richtig ins Spiel bekommen“, berichtet Messirek. „Wir haben keinen Druck reinbekommen, und der Ball ist uns immer wieder von den Füßen gehüpft.“ Daraus resultierte, dass die Vorteile beim Gegner lagen. Und genau das ärgert den SVH-Übungsleiter. „Eigentlich hätten wir gewinnen können. Wir hätten mehr draus machen müssen“, sagt er. „Das war keine Übermannschaft.“ Doch mit Ball am Fuß agierten die Horrheimerinnen dieses Mal zu unsicher und schlossen dann auch überhastet ab. „Immer wieder haben wir auch den Ball schon im Mittelfeld verloren“, sagt Messirek. „Von den Chancen her hatte der Gegner viel mehr. Aber wir hatten eine sehr gute Torfrau hinten drin. Sie hat uns den Punkt gerettet.“ Öfter als dem Trainer und ihren Mitspielerinnen recht war, musste Sina Müller beweisen, dass sie ein zuverlässiger Rückhalt war. Doch auch in Leinfelden lief nicht alles gegen die Fußballerinnen aus Horrheim. „Vor dem Spiel hatten wir einiges besprochen“, sagt Messirek. „Das einzige, was sie versucht haben, umzusetzen, was eine frühe Führung.“ Der Versuch hatte Erfolg. Schon nach neun Minuten klingelte es im Gehäuse der Gastgeberinnen. Der Ball kam aus dem Mittelfeld zu Lena Müller, die ihn direkt in den Laufweg von Antonia Lutz weiterspielte. Diese fackelte nicht lange und schoss flach ins lange Eck ein. Aber statt die schnelle 1:0-Führung als Basis für einen klaren Erfolg zu nutzen, mussten die Horrheimerinnen fortan mit den vielfältigen Problemen kämpfen. Das Ergebnis hatte trotzdem bis zur 79. Minute Bestand. Da spielten die Gastgeberinnen einen langen Pass auf die Außenbahn. Lisa Lindel nahm den Ball noch ein Stückweit mit und schloss dann ins lange Eck ab – 1:1. „Wir müssen uns jetzt auf Sonntag konzentrieren“, sagt Messirek und richtet den Blick nach vorne. „Da steht für uns ein kleines Derby an. Im Heimspiel gegen den TSV Ottmarsheim wollen wir fit sein.“

Torgier hat beim SVH gefehlt

20. September 2021
SV Horrheim – FC Gündelbach 4:0 (1:0)
„Für das Personal, das wir heute hatten, kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen“, sagt FCG-Trainer Rafael Krupop. „Sie haben alles rausgehauen.“ Am Ende stand eine 0:4-Niederlage, die aber die Sieger nicht uneingeschränkt glücklich macht. „Wir haben die drei Punkte, mehr geht eigentlich nicht“, sagt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. „Aber unsere Pässe waren heute zu ungenau, die Torgier hat gefehlt.“ In der 13. Minute setzte sich Marius Kohler durch, doch sein Schuss wurde pariert. Der Ball stieg senkrecht gen Himmel und wurde schließlich von Oliver Seidel aus fünf Metern doch noch ins Tor geköpft. Um ein Zeichen zu setzen, brachte Hilgenberg kurz vor der Pause gleich drei neue Spieler. Der nächste Treffer fiel aber erst in der 57. Minute, als Jonas Brosi nach Vorarbeit von Felix Abel vollendete. Sascha Berger war in der 76. Minute Nutznießer davon, dass sich Pajtim Ajeti gut durchgesetzt hatte – 3:0. Das 4:0 hätte regulär fallen können, war aber letztlich das Resultat aus einem Foulelfmeter. „Nachdem Pascal Kohler im Strafraum gehalten worden war, hat Sascha Berger den Ball ins Tor geschossen, aber der Schiedsrichter auch schon auf Elfmeter entschieden“, sagt Hilgenberg. Der Frust über den nicht gegebenen Vorteil hielt sich nicht lange. Daniel Stierle, der so lange verletzt gewesen war, legte sich den Ball zurecht und verwandelte zum 4:0-Endstand (90.+3). Auf der anderen Seite hatten Donit Morina und zwei Mal Fatos Isafi die Chance, das Ergebnis knapper zu gestalten.

Offener Schlagabtausch in Horrheim

16. September 2021
SV Horrheim – TSV Lomersheim 4:6 (3:3)
„Gegen den Bezirksligisten haben wir echt super gespielt“, freut sich SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. „Nur am Anfang hatten wir zu viel Respekt und Lomersheim hat punktgenaue Diagonalbälle gespielt.“ Schon nach drei Minuten köpfte Lukas Buck zur Gästeführung ein. Hannes Widmann glich in der 6. Minute aus, per Eigentor der Lomersheimer geriet Horrheim sogar in Führung. „In der 20. Minute hatte der Innenverteidiger einen Rückpass schärfer gespielt als der Torwart erwartet hat“, beschreibt Hilgenberg die Situation. Nach zwei Eckbällen in der 25. und 40. Minute drehten Julius Stotz und Joschka Heugel das Ergebnis wieder zugunsten der Gäste. Joshua Krone glich fast mit dem Pausenpfiff nach einem Eins-gegen-eins mit dem Torwart auf 3:3 aus. „Ein paar angeschlagene Spieler haben uns hintendrin gefehlt“, bedauert der SVH-Trainer. „In der zweiten Hälfte war es erst ausgeglichen. Aber dann sind wir müde geworden.“ Da stand es nach dem zweiten Heugel-Treffer schon 3:4. Ein Doppelschlag von Dennis Oehler und Yaya Youssouf in der 82. und 83. Minute brachte die Entscheidung. „Der Treffer von Daniel Stierle, der so lange am Kreuzband verletzt war, hat mich aber sehr gefreut“, sagt Hilgenberg über das 4:6 kurz vor dem Schlusspfiff.

Gegen Münchingen II kaum Torchancen herausgespielt

Romy Bahmer kommt zwischen zwei Münchingerinnen an den Ball, doch für den SV Horrheim gibt es diesmal nichts zu holen.

15. September 2021
SV Horrheim – TSV Münchingen II 0:4 (0:1)
SV Horrheim kassiert im ersten Heimspiel der Regionenliga 2 eine 0:4-Niederlage. „Das Ergebnis ist um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen“, ärgert sich Alexander König. Die Fußballerinnen des SV Horrheim haben in der Regionenliga 2 ihr erstes Heimspiel gegen den TSV Münchingen II mit 0:4 (0:1) verloren. Der SVH-Trainer hadert indes nicht mit der Tatsache, dass sein Team unterlegen ist, sondern nur mit der Höhe. „Münchingen II hat verdient gewonnen“, sagt er. „Die Abwehr war sehr kompakt. Die Münchingerinnen haben mit ihren großen Spielerinnen auch sehr körperlich agiert.“ Schon nach zehn Minuten Spielzeit gerit der SV Horrheim in Rückstand. In einer unübersichtlichen Situation im Strafraum des Heimteams wurde der Ball nicht geklärt und fand sich irgendwann im Tor wieder – Jessica Legel hatte das 1:0 geschossen. „Wir haben zwar über weite Strecken ebenbürtig gespielt, haben selbst aber nur wenige Torchancen kreieren können“, sagt König. „Je näher wir zum Tor gekommen sind, umso besser haben es die Münchingerinnen gemacht. Wir haben alles probiert.“ Nach dem frühen Gegentor plätscherte das Spiel im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit aber nur so dahin. „In der Pause haben wir uns vorgenommen, kompakter zu stehen und für unsere Angriffe wieder eine Überzahl zusammenzubekommen“, berichtet der Übungsleiter der Horrheimerinnen. Das funktionierte in der Viertelstunde nach Wiederanpfiff auch ganz gut. Doch dann setzten die Münchingerinnen unvermittelt zu einem Konter an, den Letizia Melody Steil mit dem Treffer zum 2:0 abschloss (57. Minute). „Dieser Treffer hatte sich nicht angekündigt“, sagt König. Zumal Romy Bahmer kurz zuvor eine hochkarätige Chance hatte, aber dann auf Lena Müller ablegte, statt selbst den Abschluss zu suchen. Müllers Schuss wurde geblockt. Bei einem Eckball in der 72. Minute zeigte sich die Kopfballstärke der Gäste, Stefanie Geiger erzielte das 3:0. „Dann haben wir die Vierer-Abwehrkette aufgelöst und wollten wenigstens noch den Ehrentreffer“, berichtet der SVH-Trainer. Stattdessen liefen die Horrheimerinnen aber in einen weiteren Konter. Geiger schoss auch das 4:0.

„Einfach großartig!“

Die Grundschüler starten in ihre Runden und sammeln Spendengeld für die Flutopfer.

13. September 2021
Beim Spendenlauf des Kinder- und Jugendfreizeitvereins und SV Horrheim kommen rund 5000 Euro für Flutopfer in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zusammen – vier Projekte waren im Vorfeld ausgesucht worden. 72 Kinder und Jugendliche machen mit. Insgesamt 72 Teilnehmer im Alter von einem Jahr bis 18 Jahre sind 1174 Runden für den guten Zweck gelaufen, kann Susan Faigle nach dem Spendenlauf vom Freitagabend berichten. 180 Todesopfer und Schäden in Millionenhöhe waren nach dem Starkregen im Juli in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu beklagen. Beim Horrheimer Kinder- und Jugendfreizeitverein (Kiju), dessen Vorsitzende Faigle ist, kam der Wunsch auf, zu helfen. Ein Spendenlauf wurde in Kooperation mit dem SV Horrheim auf die Beine gestellt. Drei Rundengrößen sind für die verschiedenen Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen auf dem Horrheim Sportplatz abgesteckt. Schon nach den Jüngsten sind 400 Euro erlaufen worden, kann Melanie Mrowetz vom Kiju am Freitag um 17 Uhr berichten. Mit dabei war die erst ein Jahr alte Lia-Marie, die mit Unterstützung des zehnjährigen Philipp Faigle eineinhalb Runden der 50-Meter-Strecke zurücklegt. Doch damit nicht genug. Die Kleine wird später im Kinderwagen mit Oma und Opa nochmal Spendenrunden drehen. Und auch Philipp nimmt nochmal die Beine in die Hand: 30 große Runden und damit neun Kilometer hat er sich als Ziel gesteckt und dafür fünf Sponsoren zum Spenden verpflichtet. „Das schaff ich in einer Stunde“, ist er sich im Vorfeld sicher. Allein die Jugend der evangelischen Kirchengemeinde sei 180 Runden und die Fußball D-Jugend mit Trainern nach ihrem Training 160 Runden gelaufen, berichtet Susan Faigle nach dem Spendenlauf. „Viele Läufer haben die maximale Rundenvorgabe von 30 Runden der großen Runde geschafft – und wären sicherlich noch weiter gelaufen“, so die Kiju-Vorsitzende weiter. Rund 15 Helfer der beiden Vereine waren am Freitag im Einsatz und auch deren Kinder packten zum Teil mit an. Der Kiju spendet fünf Euro pro Teilnehmer und somit 360 Euro, der Sportverein spendet eine Summe aus der Bewirtung, der genaue Betrag steht noch aus. Insgesamt wurde eine Summe von circa 5000 Euro gespendet. „Einfach großartig!“, findet Faigle. Im Vorfeld hatten die Organisatoren telefonisch Kontakt mit den besonders stark betroffenen Kommunen aufgenommen und erfragt, welche Vereine Bedarf für eine Unterstützung ihrer Jugendarbeit hätten. Insgesamt vier Vereine wurden dadurch auserkoren und sollen nun von dem Spendenlauf profitieren: die von der Flut überschwemmte Kinderbibliothek in Euskirchen soll beim Aufbau eines Tauschschrankes unterstützt werden; in Bad Münstereifel wurde der Jugendtreff zerstört, dort werde alles Mögliche benötigt – „von der Couch bis zum Tischkicker“, so Susan Faigle; dem Sportclub Bad Bodendorf soll bei der Beschaffung neuer Jugendtore geholfen werden; und der SC Sinzig wird Geld für die Beschaffung von Trainingsutensilien für die Jugend erhalten. Die Kinder und Jugendlichen in Horrheim konnten auf dem Anmeldeformular angeben, ob sie zum Beispiel einen speziellen Verein oder alle unterstützen möchten. Schon am Donnerstagabend habe einer der Vereine angerufen, ob es schon Fotos vom Spendenlauf für die eigene Homepage gebe, damit man sich bedanken könne – doch der Lauf war ja erst am darauffolgenden Tag. „Im nächsten Schritt wird jetzt wieder Kontakt mit den ausgesuchten Projekten aufgenommen. Geplant ist Ende Oktober in die Ortschaften zu fahren und die Spenden zu überbringen“, sagt Susan Faigle. Und weiter: „Wir sind überglücklich, denn unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Wir freuen uns, den betroffenen Vereinen eine großartige Hilfe zu bringen.“

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