Herzlich willkommen beim Sportverein Horrheim!

SVH NEWS

Liebe SVH Mitglieder, liebe Horrheimer,

aufgrund der Corona Pandemie und den damit verbundenen Hygienevorschriften, und Personenbegrenzungen, ist es der SVH Vereinsführung nicht möglich, dass wir unsere traditionellen Veranstaltungen durchführen.

Daher müssen wir, schweren Herzens und auch im Hinblick auf den finanziellen Verlust, folgende Termine absagen.

1. Das Weißwurst Essen am Sonntag, 01.11.2020
2. Kirbe Essen am Sonntag,  08.11.2020
3. Die Jugendweihnachtsfeier am Sonntag, 13.12.2020
4. Den Silvestertreff am Sportplatz 2020
5. Den IVV Wandertag, am Sonntag, 31.01.2021

Diese Veranstaltungen, sind nach den vorgegebenen Hygienevorschriften und Begrenzung der Teilnehmer, in dieser Corona Zeit, und in Verantwortung für den SVH, nicht realisierbar.

Das Binokelturnier am 06.01.2021 - werden wir, wenn möglich, durchführen, nur mit  Anmeldung und der, bis dahin geltenden Regelung und Zulassung der Personenzahl.

Auch unter Flutlicht ist der SVH nicht zu stoppen

25. Oktober 2020
SV Horrheim - TSV Phönix Lomersheim II 3:0 (1:0)
„Das war heute ein im Endeffekt souveräner Sieg von uns. Wir haben keinen einzigen Torschuss gegen die Mannschaft mit den meisten Treffern zugelassen“, zeigt sich Trainer Sergej Hilgenberg zufrieden. In der 17. Minute klingelte es zum ersten Mal, als Joshua Krone vom Sechzehnereck abzog und in den Winkel traf. Noch vor dem Seitenwechsel musste Hilgenberg Hannes Widmann herausnehmen, der eine Zerrung zu beklagen hatte. „Ab da gab es ein Bruch im Spiel. Es gab viele kleine Fouls, auch gegen uns, und durch die Standards des Gegners entstand Unruhe“, berichtet der Horrheimer Übungsleiter. Zudem hatten zwei Chancen von Felix Abel ihr Ziel verfehlt, so dass die zweite Vertretung der Lomersheimer zur Pause nur mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine marschierte. Den zweiten Durchgang bestritten die Gastgeber dann ungleich ruhiger. Ein Eigentor durch Jonas Riexinger brachte den SVH endgültig auf die Siegerstraße. Den 3:0-Endstand besorgte Abel, der zuvor gut gepresst hatte. Der Rückpass zum Lomersheimer Schlussmann Marco Blessing zwang jenen zu einem zu kurz geratenen Pass, den der Torschütze eiskalt ausnutzte.

„Läuft gut“

Felix Abel (links) stehen mit dem SV Horrheim anspruchsvolle, aber auch reizvolle Aufgaben bevor. Bis zum Geburtstag des Trainers soll der SVH die Tabellenspitze erklommen haben.

23. Oktober 2020
Verlustpunktfrei geht der SV Horrheim in die Spiele gegen die Spitzenteams der Kreisliga B 6. Horrheims Fußballtrainer Sergej Hilgenberg braucht nicht viele Worte, um zusammenzufalssen, was sein Team bis jetzt in der Kreisliga B 6 erreicht hat: „Läuft gut“, sagt er kurz und bündig. „Die Vorbereitung war eine der besten, die wir je hatten. Und so sind wir auch in die Saison gestartet.“ Mit fünf Siegen aus fünf Spielen grüßt der SVH vom dritten Tabellenplatz. „Spätestens an meinem Geburtstag will ich Tabellenführer sein“, sagt Hilgenberg. Bis zu diesem Datum Mitte November hat sein Team gegen alle Mannschaften aus der Spitzengruppe gespielt. An diesem Sonntag empfängt der SV Horrheim den Vierten TSV Phönix Lomersheim II.Das Spiel des B-6-Teams ist auf 17 Uhr angesetzt, weil bis zum Mittag erst die beiden Horrheimer Frauenmannschaften an der Reihe sind. „Das Spiel der zweiten Mannschaft haben wir schon auf einen anderen Termin verlegt“, sagt Hilgenberg. „Damit ist genug Zeit, die Kabinen zu desinfizieren. Aber es gibt ein Spiel, das man nie auf einen Wochentag verlegen darf – das ist das gegen Lomersheim II.“ Denn auch wenn sich der SVH-Trainer sicher ist, dass sein Team die Herausforderung sucht (Hilgenberg: „Die Jungs freuen sich auf die starken Gegner.“), will er doch nicht zu viel Verstärkung aus der Bezirksliga gegen sich stehen haben, wenn Horrheim gegen die Reserve des TSV Phönix antritt.Bedenken hat der Horrheimer Übungsleiter vor dem Spiel gegen den Vierten nicht. „Es ist eine zweite Mannschaft“, sagt er. „Und wir haben Heimspiel.“ Damit ist der Anspruch klar formuliert. Dabei komme es den Horrheimern entgegen, dass der Gegner am Sonntag zwar eine Reserve sei, aber eben die eines Bezirksligisten. „Die Lomersheimer stellen sich nicht nur hintenrein und versuchen es mit Kontern und langen Bällen, was ich hasse“, sagt Hilgenberg. „Sie werden mitspielen.“ Doch sein Team müsse auf der Hut sein – und das bis zum Abpfiff. „Unser Problem ist, dass wir den Gegner beherrschen, dann aber doch immer ein Gegentor bekommen“, sagt Hilgenberg. Zum Beispiel einen Eckball wie zuletzt im Spiel gegen den TSV Großglattbach. „Wir haben große Leute, das ist einfach nur fehlende Konzentration“, ärgert sich der SVH-Trainer bei aller Freude über den Erfolg.Mit welchem Team die Horrheimer am Sonntag auflaufen werden, stand gestern noch nicht fest. Joshua Krone und Marius Kohler profitierten von einem spielfreien Wochenende, nachdem sie sich gegen Großglattbach Zerrungen zugezogen hatten. Oliver Seidel musste pausieren, nachdem er sich gegen Markgröningen eine Platzwunde geholt hatte. „Ihn im Zusammenspiel mit Hannes Widmann auf der linken Seite zu ersetzen, das geht einfach nicht, denn das war Wahnsinn“, sagt Hilgenberg, der auf eine Rückkehr hofft. Daniel Stierle hatte in der vergangenen Woche seine Kreuzband-Operation und fehlt die gesamte Saison. „Aber er war am Sonntag gleich wieder auf dem Platz“, freut sich Hilgenberg über den Besuch des Langzeitverletzten.Beinahe jedes Spiel der B 6 an diesem Sonntag hat seine eigene Anstoßzeit. Um 12.30 Uhr empfängt die SGM Hohenhaslach/Freudental II den VfB Vaihingen. „Vom Namen her muss Vaihingen gewinnen“, sagt Hilgenberg. „Die Vaihinger haben in diesem Jahr große Probleme. Aber sie werden knapp gewinnen.“ Um 13 Uhr folgt die Partie der SGM Sachsenheim II gegen Mitfavorit TSV Enzweihingen. „Da wird sich Enzweihingen keine Blöße geben“, ist sich der SVH-Trainer sicher. „Xhavit Halilaj wird nach dem 0:1 in Hohenhaslach ordentlich Druck gemacht haben, die Spieler haben es begriffen.“ Der andere Mitbewerber um den Titel, der TSV Ensingen, ist um 15 Uhr beim FV Markgröningen zu Gast. „Ich wünsche mir einen Ensinger Sieg, damit wir im November beide mit einer weißen Weste zum Spitzenspiel gegeneinander antreten können“, sagt Hilgenberg. Ebenfalls um 15 Uhr spielt der FC Gündelbach gegen den SV Walheim. „Bei den Gündelbachern entscheidet es sich an einzelnen Personen, wie stark sie spielen“, berichtet Hilgenberg. „Die Walheimer haben sich gegen uns gar nicht so schlecht präsentiert. Und weil ich erwarte, dass es bei Gündelbach mehrere Ausfälle gibt, wird Walheim gewinnen.“ Die ebenfalls für Sonntag angesetzte Begegnung des SV Sternenfels mit dem TSV Wiernsheim wurde abgesetzt – beim SVS gibt es mindestens einen Spieler mit Coronaverdacht.

Horrheim muss sich Physis von Lauchhau beugen

23. Oktober 2020
SV Horrheim - 1. FC Lauchhau-Lauchäcker 2:3 (1:1)
Auch im dritten Spiel nehmen B-Juniorinnen keine Punkte mit - Auch am dritten Spieltag der B-Juniorinnen-Verbandsstaffel Nord ist es nichts mit dem ersten Punktgewinn für den SV Horrheim gewesen. In einem abwechslungsreichen Spiel mit vielen Torchancen mussten sich die Gastgeberinnen am Ende der besseren Physis des 1. FC Lauchhau-Lauchäcker geschlagen geben. Die Horrheimerinnen verloren mit 2:3 (1:1). Der SVH erwischte den besseren Start. Einen Schuss von Antonia Lutz lenkte Gästetorfrau Anwen Rath gerade noch an die Latte (7. Minute). Mit dem ersten gelungenen Angriff gingen dann die Gäste in Führung. Anika Smith musste eine schöne Hereingabe nur noch über die Linie drücken (12.). Allerdings ließ die Antwort der Horrheimerinnen nicht lange auf sich warten. Antonia Lutz sorgte in der 16. Minute mit einem fulminanten Schuss in den Winkel für das 1:1. In der Folge hatte der SVH ein spielerisches Übergewicht mit mehr Ballbesitz und einigen guten Möglichkeiten. Die Chancen wurden aber allesamt meist zu unkonzentriert vergeben.Die zweite Halbzeit war noch keine zwei Minuten alt, da ging der SVH in Führung. Einen Steilpass von Sarah Thüry nahm Antonia Lutz an und ließ Rath keine Abwehrmöglichkeit. Bis zur 60. Minute hatten die Horrheimerinnen dann das Spiel weitestgehend im Griff und ließen Ball und Gegner laufen. Der 2:2-Ausgleich von Marina Neuberger bedeutete dann allerdings einen Bruch im Horrheimer Spiel (63.). Zwar hatte man anschließend durch einen abgefälschten Lattenschuss von Sophie Krupop nochmals die Chance, in Führung zu gehen (69.). Doch die Kräfte schwanden sichtlich beim SVH, während die Gäste immer mehr Aufwind bekamen. Einen ihrer nun zahlreichen Angriffe über die schnellen Außenpositionen nutzten die Gäste durch Charlotte Uchtländer in der 73. Minute zum 3:2-Endstand.

SVH II macht Kampf um Spitze spannend

22. Oktober 2020
SV Horrheim II - SV Kornwestheim 5:1 (2:0)
Der SV Horrheim II hat den Kampf um die Spitzenplätze der Frauenfußball-Bezirksliga wieder extrem spannend gemacht. Durch den 5:1-Sieg der SVH-Reserve am Dienstag gegen den Tabellenführer SV Salamander Kornwestheim sind jetzt praktisch drei Mannschaften punktgleich an der Spitze. Der SVK führt die Tabelle noch mit zehn Punkten an, hat aber mit fünf Begegnungen auch ein Spiel mehr als die direkte Konkurrenz auf dem Konto. Den Kornwestheimerinnen sitzen aber der TSV Ludwigsburg und die SGM Roßwag/Großglattbach mit jeweils neun Zählern im Nacken.

Tore: 1:0 Nathalie Renz (4.), 2:0 Leonie Schulte (42.), 3:0 Marie Pfaffeneder (49.), 3:1 Paula Bartmann (57.), 4:1 Henrike Reinsch (70./Elfmeter), 5:1 Leonie Großkopf (86.).

„Wir finden 45 Minuten lang nicht statt“

Mit ihrem aggressiven Forepressing stellten Lia Kayser (von rechts) und der TSV Hoffeld Anna-Lena Collmer und den SV Horrheim vor fast unlösbare Aufgaben. „Wir waren ein stückweit hilflos“, ärgert sich SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher.

13. Oktober 2020
SV Horrheim - SV Hoffeld 2:6 (0:4)
Nach unterirdischer ersten Hälfte liegt Horrheim gegen Hoffeld beim 2:6 schon mit 0:4 zurück. - „Wenn man selbst 45 Minuten lang nicht stattfindet und dann nicht gerade gegen ein schlechtes Team spielt, dann ist so ein Ergebnis das Resultat“, ärgert sich SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher. „Es ist schwer zu erklären, wie man so auftreten kann. Wenn man nicht präsent ist, macht man Fehler und lädt den Gegner zu Toren ein. Wir hatten keine Zweikampfführung, waren zu weit weg von den Gegenspielerinnen, kamen in der Regel einen Schritt zu spät und haben oft erst reagiert, wenn der Ball schon gespielt war. Darüber hinaus waren die Hoffelderinnen aggressiver und haben uns den Schneid abgekauft.“ Am Ende hatte der SV Horrheim in der Frauenfußball-Regionenliga 2 mit 2:6 (0:4) gegen den TSV Hoffeld verloren.Die Gäste liefen die Horrheimerinnen von Beginn an früh an, so dass die Gastgeberinnen kaum hinten rausgekommen sind. „Wir waren ein stückweit hilflos“, berichtet Erkenbrecher. „Vielleicht hatten die Mädels im Hinterkopf, dass es nur ein Aufsteiger ist, auch wenn wir vor so einer Haltung vor dem Spiel gewarnt haben.“ Früh gingen die Hoffelderinnen dann auch in Führung. Charlize Zerr traf bereits nach fünf Minuten zum 1:0. Sina Görnitz erhöhte in der 14. Minute auf 2:0. Und mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause schraubten die Gäste das Ergebnis sogar auf 4:0 in die Höhe. Torschützinnen waren Louisa Kiefer (40. Minute) und erneut Görnitz (42.).Die Horrheimerinnen kamen dagegen nur ein Mal gefährlich vor den Kasten von TSV-Torfrau Helene Henn. Doch Lena Müller ließ sich nicht fallen, als sie im Strafraum der Hoffelderinnen von der Torhüterin getroffen wurde, sondern versuchte noch querzulegen. Doch den Pass erreichte die mitgelaufene Horrheimerin nicht, weil er nach dem Foul von Henn etwas zu ungenau war. „Wenn Lena sich fallen lässt, gibt es Elfmeter“, ist sich Erkenbrecher sicher.Nach dem Seitenwechsel stellten die Horrheimerinnen personell und taktisch um. „Und das hat auch funktioniert“, berichtet der SVH-Trainer, auch wenn die Gäste direkt nach Wiederanpfiff auf 5:0 durch Zerr erhöhte (48.). „Das Spiel war aber ausgeglichener. Und wir haben endlich Abschlüsse hinbekommen.“ Müller verkürzte in der 56. Minute auf 1:5. Und nach dem 6:1 durch Eileen Haingartner (71.), betrieb Jana Klein auch noch mal etwas Ergebniskosmetik (74.). „Bei beiden Treffern haben wir die Hoffelderinnen unter Druck gesetzt, dadurch dass wir höher standen, und haben dann schnell umgeschaltet und uns schön durchkombiniert“, berichtet Erkenbrecher.

Mit 15 Punkten weiter in der Spitzengruppe dabei

Großglattbachs Mateo Kazenmaier (von links) kommt im Spitzenspiel der Kreisliga B 6 gegen Horrheims Jonas Brosi einen Schritt zu spät.

11. Oktober 2020
SV Horrheim - TSV Großglattbach 4:1 (2:0)
„Der Sieg heute war zu keiner Zeit gefährdet und ist hochverdient. Wir haben sogar eigentlich zu wenig Tore geschossen für das, was wir heute geleistet haben“, resümiert Horrheims Trainer Sergej Hilgenberg. Sein Gegenüber, Großglattbach-Coach Daniel Fuchs, gibt ihm Recht. „Das war ein verdienter Sieg für Horrheim. In der ersten Halbzeit haben wir keinen Fußball gespielt. Ich weiß nicht, ob meiner Mannschaft zuvor Schlaftabletten gegeben wurden, aber wir waren wie im Tiefschlaf“, zeigt sich der Übungsleiter enttäuscht. Dieser äußerte sich bereits in der 18. Minute, als Felix Abel eine der schon zuvor zahlreichen Chancen verwertete und zum 1:0 traf. Noch bitterer wurde es aus Sicht der Gäste, als Matteo Kazenmaier ein Eigentor fabrizierte. Der Verteidiger hatte nach dem Anlaufen seiner Gegenspieler den Ball zurück zum Torwart gespielt. Großglattbachs Schlussmann Nathanael Wenzler jedoch reagierte nicht, so dass es nach 40 Minuten bereits 2:0 für die Horrheimer stand. Nach dem Seitenwechsel lief es besser für die Gäste, die durch Marvin Prohaska nach einem Eckball sogar zum 1:2-Anschlusstreffer kamen. „Danach jedoch kam von uns wieder viel zu wenig. Auch wenn das 3:1 aus meiner Sicht abgepfiffen werden muss“, kritisiert Fuchs. Dieses erzielte abermals Abel (69.). „Das 4:1 freut mich besonders, da sich Hannes Widmann für sein gutes Spiel belohnt hat“, sagt Hilgenberg. Nach einem Dribbling, mit dem Widmann drei Gegenspieler „nass machte“, wie der Coach erläutert, hatte der Stürmer immer noch die Übersicht, den Ball vorbei am Torwart im Gehäuse unterzubringen. „Eigentlich war uns wichtig, heute kein Tor zu kassieren“, erklärt Hilgenberg. „Das haben wir leider nicht geschafft. Dennoch war das ein super Auftritt meiner Mannschaft.“

Forepressing von Horrheim führt zu zwei Treffern

06. Oktober 2020
VFB Tamm - SV Horrheim 1:4 (1:3)
„Es war nicht unsere beste Leistung, auch wenn wir die Partie kontrolliert haben. Vor allem spielerisch war es nicht so, wie wir uns das vorstellen. Dazu kommt, dass der Kunstrasen bei uns immer ein spezielles Thema ist. Auch in Tamm haben wir wieder lange gebraucht, bis wir im Spiel waren“, berichtet SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher. „Letztlich war es aber relativ souverän.“ Denn der SV Horrheim gewann in der Frauenfußball-Regionenliga 2 beim VfB Tamm mit 4:1 (3:1) – der erste Saisonsieg. „Die drei Punkte tun gut“, erklärt Erkenbrecher.Die Anfangsphase war etwas wild auf beiden Seiten. Erst nach dem Rückstand bekamen die Horrheimerinnen die Begegnung besser in den Griff. Ein Eckball kam zu der Spielerin zurück, die ihn getreten hatte. Und die erneute flankte köpfte Erika Immorlano über die Linie (15. Minute). „Wir haben aber ganz gut auf den Rückstand reagiert“, berichtet Erkenbrecher. Es dauerte auch nur zehn Minuten, da glich Jana Klein aus (25.). Sie drückte einen Eckball (Erkenbrecher: „Es war der sechste oder siebte in Folge.“) am kurzen Pfosten über die Linie. „Es ist schön, dass wir auch über Standards Tore schießen“, lobt Erkenbrecher, bemängelt aber direkt im gleichen Atemzug: „Ich würde mir wünschen, dass wir jeden Treffer herausspielen.“ Das taten die Horrheimerinnen dann beim 2:1. Maya Cords hatte sich auf der Außenbahn durchgetankt, bevor Lena Müller den Ball vor den VfB-Kasten flankte, wo Klein ihn in aller Ruhe mit der Brust annehmen und im Tor unterbringen konnte (32.). Und nicht einmal 60 Sekunden später erhöhte Romy Bahmer sogar auf 3:1. „Die Tammerinnen spielten vom Anspiel nach hinten. Wir sind aber sofort ins Pressing gegangen und haben einen Fehlpass provoziert“, berichtet Erkenbrecher.Gelaufen war die Partie allerdings erst nach dem nächsten Treffer. Wieder hatten die Horrheimerinnen die Tammerinnen unter Druck gesetzt. Bahmer fing wieder einen Pass ab und schob den Ball ins leere Tor (59.). „Mit zunehmender Spieldauer schwanden bei den Gastgeberinnen die Kräfte. Sie hatten aber noch eine Großchance“, berichtet Erkenbrecher. „Wir sind dagegen körperlich in guter Verfassung und haben die Partie kontrolliert.

Müller verhindert höhere Pleite

06. Oktober 2020
SG Oppenweiler/Strümpfelbach - SV Horrheim 4:0 (1:0)
Die Aufstiegseuphorie bei den B-Juniorinnen des SV Horrheim ist gleich erstickt worden. Der SVH verlor im ersten Spiel nach dem Aufstieg in die Verbandsstaffel Württemberg Nord bei der SG Oppenweiler/Strümpfelbach mit 0:4 (0:1). Damit waren die Horrheimerinnen sogar noch gut bedient. SVH-Torfrau Sina Müller verhinderte eine noch höhere Niederlage.Von Beginn an entwickelte sich ein zerfahrenes Spiel. Viele technische Fehler und Fehlpässe prägten das Bild auf beiden Seiten. Aber wenigstens schafften es die Horrheimerinnen, die Gastgeberinnen weit weg vom eigenen Tor zu halten – ebenso wie die Openweilerinnen und Stümpfelbacherinnen die Gäste, da sich die Mannschaften im Mittelfeld quasi neutralisierten. Lediglich ein Pfostenschuss hatten die Gastgeberinnen in der ersten halben Stunde zu verzeichnen. So fiel der Führungstreffer für die SGM kurz vor dem Pausenpfiff doch etwas überraschend. Nach einem Eckball brachte die SVH-Defensive den Ball nicht aus der Gefahrenzone, so dass das Leder aus dem Getümmel heraus den Weg ins Tor fand (37. Minute). Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Horrheimerinnen dann ihre beste Phase im Spiel. Sie spielten sich ein paar Mal bis zum Strafraum der SGM durch, ließen aber im Torabschluss die notwendige Konsequenz vermissen. In der 55. Minute kam der Knackpunkt im Spiel: Ein etwas zweifelhafter Elfmeter brachte die Horrheimerinnen auf die Verliererstraße. Von diesem Zeitpunkt an dominierten die Gastgeberinnen die Partie komplett und ließen bereits drei Minuten später das 3:0 folgen. Kurz vor dem Abpfiff bekamen sie einen zweiten Foulelfmeter zugesprochen – 4:0.

Abel wandelt auf den Spuren von Giovanni Reyna

04. Oktober 2020
SV Walheim - SV Horrheim 2:5 (1:1)
Giovanni Reyna wurde beim 4:0-Sieg von Borussia Dortmund über den SC Freiburg gefeiert. Drei Treffer bereitete der 17-Jährige in dieser Partie vor. Felix Abel vom SV Horrheim übertraf den Dortmunder Youngster einen Tag darauf in der Begegnung der Fußball-Kreisliga B 6 beim SV Walheim sogar noch. Der SVH-Allrounder bereitete drei Tore vor und erzielte eins beim 5:2-Sieg der Horrheimer selbst. Damit drückte er dem Spiel genauso seinen Stempel auf wie Thomas Trinkl. „Thomas hat als Sechser unsere Defensive zusammengehalten“, lobt Übungsleiter Joachim Müller, der den im Urlaub weilenden Horrheimer Trainer Sergej Hilgenberg vertrat. Joachim Müller hat die Urlaubsvertretung von SVH-Trainer Sergej Hilgenberg mit der bestmöglichen Ausbeute beendet. „Wenn man für einen Trainer nur kurz einspringt, freut man sich natürlich, dass beide Spiele gewonnen wurden“, berichtet der Übungsleiter. Bis der Sieg in Walheim aber feststand, das war ein hartes Stück Arbeit. „Wir hatten die Partie zwar jederzeit im Griff. Aber die Walheimer haben es vor allem anfangs mit Härte probiert. Da mussten wir in der Pause erst einmal durchschnaufen“, erklärt Joachim Müller. Aus seiner Sicht hatten die Gastgeber aber auch Glück, dass sie überhaupt zu elft das Spiel beendet haben. „So nach 20 Minuten hätte ein Walheimer nach einer klaren Tätlichkeit gegen Hannes Widmann Rot sehen müssen. Schiedsrichter Jose Benitez hat es aber nicht geahndet“, erzählt Joachim Müller. „Und um die 70. Minute hat ein Walheimer dann Marco Burkhardt mit einem Schlag zu Boden gestreckt. Das hätte eigentlich auch Rot geben müssen.“Die Horrheimer gerieten auf dem Kunstrasenplatz in Walheim erst einmal in Rückstand. Nach einer Ecke versenkte Recep Can den Ball aus dem Getümmel heraus zum 1:0 für die Walheimer (20. Minute). Durch den Rückstand ließen sich die Gäste aber nicht beirren. „Wir haben ganz normal weitergespielt und uns auch hochkarätige Chancen erarbeitet. Der Abschluss ging aber oft knapp am Tor vorbei“, berichtet Joachim Müller. Erst in der 44. Minute erlöste Sascha Berger die Horrheimer, nachdem Felix Abel quergelegt hatte. Jonas Brosi brachte die Gäste dann in der 57. Minute in Führung. „Eigentlich dachte ich, die Partie ist nun für uns gelaufen“, erklärt Joachim Müller. Doch nur drei Minuten später zeigte Schiedsrichter Benitez auf den Punkt. „Pascal Kohler stand neben zwei Walheimern – und plötzlich hat es Elfmeter gegeben“, erzählt Müller. Den verwandelte Kai Müller zum 2:2. Doch nur acht Minuten darauf rückten die Horrheimer die Kräfteverhältnisse wieder zurecht. Abel schickte Marius Kohler, der zum 3:2 einschob (68.). Dann trug sich auch Abel in die Torschützenliste ein (79.). Den Schlusspunkt setzte erneut Marius Kohler (90.).

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