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Herzlich willkommen beim Sportverein Horrheim!

SVH NEWS

Vorbereitungsspiel GSV Pleidelsheim

02. August 2021
Die Reserve des GSV Pleidelsheim hat gegen den SV Horrheim nach einer Viertelstunde vorgelegt, als Lukas Klein das 1:0 schoss. Zwei Treffer von Emil Arnold (18.) und Marius Kohler (27.) drehten den Spielstand – die Gäste führten mit 2:1. Allerdings nur kurzzeitig, denn mit seinem Treffer zum 2:2 stellte Niklas Eger schon in der 29. Minute den Endstand her.

Stadtpokal ist final terminiert

27. Juli 2021
Die Organisatoren des Vaihinger Fußball-Stadtpokals, der in diesem Jahr vom SV Horrheim anlässlich dessen 100-jährigen Jubiläums ausgerichtet wird, haben die Konsequenzen aus der Auslosung der Qualifikationsrunde des Bezirkspokals gezogen. Das Turnier um die Fußballkrone im Vaihinger Stadtgebiet findet am Wochenende, 21. und 22. August, statt. Es ist bereits der zweite Ausweichtermin. Das ursprüngliche Datum am vergangenen Wochenende war aufgrund der Corona-Pandemie nicht zu halten. Nun kann der Stadtpokal auch nicht am 14. und 15. August gespielt werden, weil der TSV Enzweihingen in der Pokalqualifikation ran muss.

SVH zeigt sich torhungrig

19. Juli 2021
Die Mannschaft von Trainer Sergej Hilgenberg gewann auch ihr zweites Vorbereitungsspiel gegen die SG Steinheim/Erdmannhausen II mit 6:2 (4:2). Pascal Kohler, Felix Abel, Joshua Krone und erneut Abel brachten die Horrheimer mit 4:0 in Führung. Noch vor dem Seitenwechsel verkürzten die Steinheimer und Erdmannhausener aber wieder auf 2:4. Davon ließen sich die Gastgeber aber nicht beeindrucken. Nach Wiederanpfiff machten erneut Krone und Sascha Berger den Endstand von 6:2 perfekt.

Vorbereitungsspiel beim TSF Ditzingen

14. Juli 2021
Für den SV Horrheim, der in der Kreisliga B 6 schon vor Saisonbeginn wieder sehr hoch gehandelt wird, hatte Trainer Sergej Hilgenberg einen höherklassigen Gegner ausgewählt. Sein Team war gestern bei den TSF Ditzingen zu Gast, die in der Kreisliga A 2 um Punkte kämpfen werden. Die Partie war torreich mit wechselnder Führung. Für die Horrheimer legte Joshua Krone in der 11. Minute das 1:0 vor, das beinahe schon die Pausenführung bedeutet hätte. Doch Marius Riedmiller glich noch für die TSF aus (44. Minute). Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel drehte Philipp Erlenmaier den Spielstand auf 2:1 für Ditzingen. Marius Kohler glich zwar aus, doch postwendend schoss David Schmitt in der 60. Minute das 3:2. Dieses Mal hatte das Ergebnis sechs Minuten lang Bestand, dann glich Felix Abel auf 3:3 aus. Den Siegtreffer zum 4:3 erzielte Kohler mit seinem zweiten Tor vier Minuten vor Ende des Testspiels.

Ensingens Nachfolger wird gesucht

Nachdem der Stadtpokal wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr nicht ausgespielt wurde, soll in diesem Sommer ein Nachfolger für den TSV Ensingen gesucht werden.

08. Juli 2021
Der SV Horrheim will das Fußball-Stadtpokalturnier in diesem Sommer ausrichten. Der ursprüngliche Termin Ende Juli ist aber nicht zu halten, deshalb visieren die SVH-Verantwortlichen ein Wochenende Mitte oder Ende August an. Nach einem coronabedingten Jahr Pause soll in diesem Sommer wieder ein Vaihinger Fußball-Stadtpokalsieger ermittelt werden. Der SV Horrheim, der in diesem Jahr wegen seines 100-jährigen Bestehens der Ausrichter ist, plant ganz fest damit, dass das Turnier stattfinden kann. „Mit der Pandemie ist es natürlich schwierig zu planen. Aber wir wollten wegen unseres Jubiläums wenigstens diese Gelegenheit nicht nehmen lassen. Eigentlich wollten wir viel mehr machen“, erklärt SVH-Spielleiter Sascha Berger, der selbst für die Horrheimer seine Kickstiefel schnürt. Lange war aber nicht absehbar, ob überhaupt ein Turnier möglich ist. „Wir haben lange und ausführlich diskutiert, unter welchen Umständen wir den Stadtpokal ausrichten wollen. Bei Testpflicht für alle oder keinem Zugang zu unseren Umkleindekabinen wäre die Durchführung des Wettbewerbs organisatorisch für uns nicht möglich“, berichtet Berger. „Wir haben uns dann entschieden, dass wir mal planen.“ Ursprünglich war die Suche nach einem Nachfolger des TSV Ensingen, der den Stadtpokal 2019 in Gündelbach gewonnen hat, auf das Wochenende, 24./25. Juli anvisiert. Dieser Termin ist aber praktisch nicht zu halten. Deshalb planen die Horrheimer Verantwortlichen um Berger mit dem Wochenende, 14./15. August. „Wir haben aber schon die eine oder andere Rückmeldung, die uns darauf hingewiesen hat, dass an diesem Wochenende die Qualifikationsrunde zum Bezirkspokal stattfindet. Deshalb müssen wir jetzt erst mal abwarten, wie die Auslosung aussieht. Ein weiterer Ausweichtermin wäre das Wochenende darauf“, erklärt der SVH-Spielleiter. Bis dahin, so hofft Berger, sind auch noch die letzten Hürden umschifft. Denn aktuell ist der Umkleidetrakt am Sportplatz in Horrheim von der Stadt noch gesperrt. „Und das ist unser Kriterium. Ohne Kabinen werden wir das Stadtpokalturnier nicht ausrichten“, sagt der Spielleiter, ergänzt aber direkt: „Ich gehe davon aus, dass sie bis im August wieder geöffnet sind. Was ich gehört habe, dürfen andere Vereine ihre Umkleiden schon wieder benutzen.“ Denn nicht nur die Horrheimer sind heiß darauf, wieder um den Stadtpokal zu kämpfen. „Von den anderen Vaihinger Clubs hat keiner gesagt, dass ist uns wegen der Pandemielage zu heiß. Alle wollen spielen. Dafür sind wir aber auch zu sehr Sportler durch und durch“, berichtet Berger. „Denn jeder hat nach so einer langen Zwangspause wieder Bock zu kicken. Und jeder will wieder auf Events gehen.“ Erstmals seit Jahren wird das Turnier dann wieder nicht als Saisonabschluss, sondern in der Vorbereitung ausgetragen. „Mir persönlich ist es egal, wann wir den Stadtpokal spielen“, erklärt Berger. „Aber ich weiß von Spielern, die nach dem letzten Saisonspiel abschalten und durchschnaufen wollen. Für die ist es ein Aufwand, sie für den Stadtpokal zu motivieren, wenn er direkt im Anschluss an die Relegation absolviert wird. Und auch ich sage zu einer Pause direkt nach der Saison nicht nein.“ Auf der anderen Seite hat der SVH-Spielleiter schon von einigen gehört, dass entweder der Trainer oder aber auch einige wichtige Spieler im August nicht da sein werden. „Man wird nie einen für jeden 100-prozentig richtigen Weg finden“, ist sich Berger sicher und ergänzt: „Ich denke aber, dass wird ein gutes Turnier und jeder Vaihinger Verein schickt eine starke Truppe.“

Neue Strukturen beim SV Horrheim

Das neue Vorstandsteam beim SV Horrheim: von links Reiner Bischoff, Markus Messirek, Lars Krieg und Fabian Götz.

30. Juni 2021
Vorstandsteam führt künftig den Verein. Seit der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Juni 2020 gab es keinen Vorsitzenden mehr. Rainer Götz ist Ehrenvorsitzender. Der Sportverein Horrheim hat sich neu strukturiert. Der Verein wird künftig von einem vierköpfigen Vorstandsteam geführt: Markus Messirek, Lars Krieg, Fabian Götz und Reiner Bischoff. Nachdem die Corona-Pandemie seit 2020 das Vereinsleben bestimmt und in seinen Aktivitäten ausgebremst hat, war es nun möglich, die Jahreshauptversammlung in der Mettertalhalle abzuhalten. Der SVH wurde nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 19. Juni 2020, bei der kein Vorsitzender gefunden wurde, vom zweiten Vorsitzenden Michael Maier kommissarisch geführt, ein einberufenes Gremium unterstützte ihn bei der Vereinsführung. Bei seinem Jahresbericht stellte er die organisatorischen Abläufe, die trotz der Pandemie zwingend ausgearbeitet werden mussten, vor. In verschiedenen Sitzungen und Telefonkonferenzen, wurde nach einer Lösung gesucht und erarbeitet. Es folgten die Berichte der Abteilungsleiter, die dieses Jahr aufgrund nicht möglicher sportlicher Tätigkeiten kurz gehalten waren. Bei dem Kassenbericht wurden drei Hauptblöcke vorgestellt, und hier hat die Pandemie auch ihre Spuren hinterlassen. Keine Einnahmen für den Verein bei Bewirtungen, die Ausgaben, Steuern, Versicherungen waren trotzdem fällig. Schriftführerin Dorrit Müller teilte der Versammlung den aktuellen Mitgliederstand des SVH mit – Stand März waren es 787 Mitglieder und trotz Corona und kurzer Sportmöglichkeit gab es 27 Neuzugänge, Austritte in 2020 von 56 Mitgliedern. Kassenprüferin Elfriede Götz konnte nach der Gesamtprüfung der Buchungen und Belege keine Beanstandungen feststellen, unterstützt wurde sie bei der Überprüfung von Saskia Bubser. Den Bericht für die aktive Herrenmannschaft stellte Spielleiter Bernd Schneider vor. Die Vorbereitung für die Saison war wie in den letzten Jahren intensiv und anspruchsvoll und man hatte eine gemeinsames Ziel: den Aufstieg. Aber nach kurzer Saisonspielzeit machte Corona dem Saisonziel ein Ende. Auch für die Frauenmannschaften wurde die Saison, trotz viel Trainingsfleiß der beiden Mannschaften in der Regionenliga und Bezirksliga, durch Corona ausgebremst. Auch die Jugend musste wegen Corona auf den geliebten Fußball verzichten berichtete Jugendleiter Dennis Krieger. Wir hatten in den Mannschaften beim SVH 105 Kinder - 60 Jungen und 45 Mädchen.

Übersicht der Mannschaften - Jungen
Bambinis, F-Jugend, E-Jugend SGM mit Kleinglattbach, D-Jugend, C-Jugen, B-Jugend und A-Jugend

Übersicht der Mannschaften Mädchen
E-Mädchen, D-Mädchen, C- Mädchen, B-Mädchen

Volker Gänzle ist neuer Abteilungsleiter der AH mit insgesamt 58 Mitgliedern, davon 25 Aktive. Die Gesamt-Gymnastik Abteilungsleiterin Heidi Faigle-Maier stellte in ihrem Bericht die Gruppen der ausgebildeten Übungsleiter vor. Zur Zeit sind im Erwachsenenbereich fünf Übungsleiter und vier Gruppen bei den Kindern. Die Sportstunden in der Mettertalhalle waren nur bis März 2020 möglich, nach den Sommerferien wurde für kurze Zeit der Unterricht freigegeben. Walter Kienle, er ist kommissarischer Abteilungsleiter der Abteilung Lauftreff: Die Abteilung musste auf ihr Hallentraining verzichten, auch im Freien war der Sport ab Mai 2020 untersagt. Die Entlastung der Vorstandschaft an die Mitglieder wurde von Guntram Zoller geleitet, es wurde einstimmig zugestimmt.

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft beim SV Horrheim: 15 Jahre Sandra Bramm-Stephan, Nadine Wasserbäch, Stefan Wasserbäch, Stefan Welleba. 25 Jahre Marion Bischoff, Dieter Faigle, Volker Gänzle, Michaela Grau, Markus Messirek, Irene Mikosch, Alfred Münch, Fritz Rossig, Klemens Röhrig, Volker Stephan, Karin Zoller, Rudi Ellwanger. 40 Jahre Anita Götz, Markus Knäble, Armin Köhler, Bettina Reiner.

Rainer Götz wurde für seinen Einsatz in den letzten 24 Jahren als Vorsitzender zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Das Ergebnis der Neuwahlen. Das neue Vorstandsteam Markus Messirek (Vorsitzender), Lars Krieg (Vorstand Finanzen), Fabian Götz (Vorstand Sport) und Reiner Bischoff (Vorstand Wirtschaft). Schriftführerin bleibt Dorrit Müller, Abteilungsleiter Gymnastik Melanie Mrowetz, Spielleiter aktive Männer Sascha Berger und Bernd Schneider, Abteilungsleiter AH Volker Gänzle, Spielleiter aktive Frauen Janine Napolitano und Sabrina Müller, Jugendleiter Fußball Dennis Krieger, Kassenprüfer Saskia Bubser und Ralf Mrowetz, Ältestenrat Bernhard Rau, Gisela Ballier, Jutta Wagner.

  • Der SV Horrheim 1921 e.V. dieses Jahr sein 100 jähriges Jubiläum, wir planen zu diesem Anlass einige Veranstaltungen. Zur Zeit sind wir alle an die Corona Vorschriften gebunden, aber wir denken optimistisch, und hoffen, dass wir folgende Jubiläums Termine einhalten können.

    Terminplan
    Aktive Stadtpokal geplant August 2021
    SVH Oktoberfest Samstag, 16.10.2021

    Der Corona Lockdown, so hoffen wir, ist bis dahin beendet und es können wieder Sportveranstaltungen stattfinden.

    Bleiben Sie alle gesund!

    Mit sportlichen Grüßen
    SVH Vorstandschaft

Ein Fußballer mit Ecken und Kanten

Daniel Stierle (links) ist der kreative, schussgewaltige und torgefährliche Kopf im Mittelfeld beim Fußball-B-Ligisten SV Horrheim.

03. April 2021
Daniel Stierle, Spielmacher beim SV Horrheim, vertritt seine Meinung, auch wenn das nicht immer gern gesehen wird – so charakterisieren ihn zumindest Freunde und Familie. Sein Vorbild ist Kevin Großkreutz, der mit wenig Talent viel erreicht hat. In einer Interviewserie stellte die VKZ-Sportredaktion den Menschen hinter dem Sportler vor. Daniel Stierle (23), Spielmacher oder klassischer Zehner beim Fußball-B-Ligisten SV Horrheim.

Wie geht es Ihnen?

Mir geht es soweit gut. Aber ich wäre froh – wahrscheinlich wie fast jeder –, wenn die Corona-Pandemie unser Leben nicht mehr so stark einschränken würde. Jetzt in der trainings- und spielfreien Phase: Wie halten Sie sich fit? Ich halte mich durch regelmäßiges Joggen fit, auch wenn es nicht zu meinen Leidenschaften gehört. Glücklicherweise kann ich meinen Hund mitnehmen, dadurch ist die Motivation größer. Und wie vertreiben Sie sich Ihre mehr-gewonnene Freizeit? Die gewonnene Zeit nutze ich, um Fußballspiele im Fernsehen zu verfolgen. Außerdem verbringe ich viel Zeit vor der Playstation in der fiktiven Stadt Verdansk im Spiel „Call of Duty Warzone“, um online Kontakt zu meinen Freunden zu pflegen, da es anders kaum möglich ist.

Was fehlt Ihnen aktuell am meisten?

Ganz klar fehlen mir die persönlichen Kontakte zu meinen Freunden und das gemeinsame Bier nach dem Training mit meinen Mannschaftskollegen. Außerdem fehlen mir auch unsere Kabinenfeste. Generell: einfach wieder ein bisschen Normalität in den Alltag zurückzubekommen. Blicken wir auf die bisher in dieser Saison absolvierten Wettkämpfe/auf die bisherige Saison zurück: Wie lief es? Einen besseren Start hätten wir uns kaum vorstellen können. Aus sechs Spielen haben wir die volle Punktausbeute geholt. Auch in der Bezirkspokalrunde sind wir gut gestartet – mit zwei eindeutigen Siegen gegen höherklassige Mannschaften. Was lief nicht so gut? Vorwürfe müssen wir uns nur für unser Pokalaus machen. Bei der Niederlage gegen Germania Bietigheim II hätten wir das Spiel schon in der regulären Spielzeit entscheiden müssen. Dann sind wir unglücklich im Elfmeterschießen rausgeflogen.

Und mit was sind Sie zufrieden?

Im Ligawettbewerb sind wir sehr zufrieden gewesen, da wir keinen einzigen Punkt haben liegen lassen. Hervorheben muss ich das Spiel gegen Markgrönigen, bei dem wir bei einem Spielstand von 1:1 zwei Rote Karten bekommen haben, aber uns nicht aufgegeben hatten, und das Spiel in der siebten Minute der Nachspielzeit noch für uns entschieden haben. Das wäre uns all die Jahre zuvor nicht gelungen. Haben Sie noch Hoffnung, dass die Saison zu Ende gespielt wird? Nein, leider nicht. Ich denke, bis überhaupt mal wieder der Trainingsbetrieb starten kann, wird noch einige Zeit vergehen. Der normale Spielbetrieb ist noch weit entfernt aufgrund der aktuellen Situation und der Einschränkungen. Deshalb rechne ich mit einem Abbruch der Saison, auch wenn ich hoffe, dass es noch Aufstiegs- und Abstiegsrelegation geben wird. Das wäre auch das optimale Szenario meiner Meinung nach.Und wenn Sie Ihre bisherige Laufbahn Revue passieren lassen: Was war das negative Highlight? Leider war mein negatives Highlight zum Beginn der Vorbereitung dieser Saison, als ich mir in einem Testspiel das vordere Kreuzband gerissen habe. Wer war der beste Konkurrent, gegen den Sie jemals haben antreten müssen? Auf Anhieb fällt mir da direkt Eric Schmidkte vom VfR Sersheim ein – gegen die Sersheimer haben wir ein Testspiel absolviert. Eric wusste schon vor mir selbst was mein nächster Schritt sein wird. Normalerweise bin ich den Gegnern einen Schritt voraus. Seine vorrauschauende Spielweise hat mir das Spiel gegen ihn sehr erschwert. Es heißt: Hinter jedem erfolgreichem Mann steht eine starke Frau und hinter jeder erfolgreichen Frau steht ein starker Mann. Wer ist bei Ihnen verantwortlich, dass Sie sportlich so erfolgreich sind? Die gemeinsame Leidenschaft des Fußballspielens teile ich mit meiner Freundin. Wir motivieren uns gegenseitig, immer ins Training zu gehen und alle Spiele zu spielen. Zudem kommt, dass wir uns auch jetzt ohne festes Training gemeinsam fithalten. Welches ist Ihr sportliches Vorbild? Zu meinem sportlichen Vorbild gehört Kevin Großkreutz, da er allen bewiesen hat, dass man auch ohne fußballerisches Talent, aber mit der richtigen Einstellung viel erreichen kann.

Wie charakterisiert Sie Ihre Familie oder Freunde?

Ich denke, sie würden sagen, dass ich eine aufrichtige Person bin und sage, was ich denke oder von jemandem halte, auch wenn das nicht immer gern gehört wird. Auch könnte die ein oder andere Person sagen, dass ich sehr launisch sein kann. Zudem würde man noch sagen, dass ich ein schlechter Verlierer bin und alles dafür tun würde, um zu gewinnen – auch mit unfairen Mitteln. Was ist Ihre größte Schwäche? Die Motivation für Dinge zu finden, die mich selbst nicht so interessieren oder mir nicht so Spaß machen. Das kostet meinem Gegenüber große Überzeugungskunst. Welche Schlagzeile würden Sie über sich gerne einmal in der VKZ lesen? „Nach Comeback nach Kreuzbandriss schießt Stierle den SV Horrheim zur Meisterschaft“. Ich würde mich aber auch damit zufrieden geben, wenn es jeder andere aus der Mannschaft entscheiden würde.

SVH stellt auf modernes LED-Licht um

Freuen sich über die helleren Lichtverhältnisse bei Abendspielen auf dem oberen Sportplatz des Fußball-B-Ligisten SV Horrheim: (von links) der kommissarische Vorsitzende Michael Maier, der Aera-Vertriebsleiter Steffen Schütz sowie Jugendleiter Dennis Krieger.

14. November 2020
B-Ligist SV Horrheim erneuert Flutlichtanlage auf dem oberen Fußballplatz durch eine großzügige Spende des ortsansässigen Softwareunternehmen Aera, das dafür als symbolischen Akt die Namensrechte an den Sportanlagen für fünf Jahre erhält. Die Tage werden kürzer. Dunkel wird es meist schon gegen 17 Uhr, wenn in der Regel im Herbst Fußballspiele noch laufen. Da ist es essentiell wichtig, dass es auf dem Sportplatz eine gute Flutlichtanlage gibt – ganz abgesehen von Pokal- und Liganachholspielen unter der Woche. Der SV Horrheim ist da aktuell mit am besten aufgestellt. Die Verantwortlichen des B-Ligisten haben die Flutlichtanlage auf dem oberen Sportplatz erneuert und sich dabei für ein LED-System entschieden. „Die erwachsenen Fußballer bei uns haben nun professionellere Bedingungen. Selbst beim Trainingsbetrieb mit nur 80 Prozent Leistung ist es nun heller als vorher bei der alten Anlage. Und im Spielbetrieb mit 100 Prozent ist es jetzt fast taghell. Auch die Ecken sind jetzt richtig gut ausgeleuchtet. Bei den alten Anlagen mit Glühlampen hatte man immer irgendwo dunkle Stellen“, berichtet Dennis Krieger, der Jugendleiter des SV Horrheim.Die neue Flutlichtanlage macht den oberen Sportplatz sogar richtig attraktiv. „Früher sind die Teams zum Training lieber auf den unteren Sportplatz gegangen, weil er größer ist und weil der Untergrund weicher ist. Jetzt – so ist zumindest meine subjektive Empfindung – gehen sie gerne nach oben und nehmen auch die eine oder andere Unebenheit in Kauf.“Die Verantwortlichen des SV Horrheim haben aber nicht aus Jux und Dollerei oder aus Langeweile eine neue Flutlichtanlage installiert. „Die bishere Anlage stammt aus den 1980er-Jahren. Sie wurde errichtet, nachdem aus dem Hart- ein Rasenplatz geworden war“, erzählt Krieger. Dazu sei die alte Installation ein Geldfresser gewesen. „Die Lampen sind recht oft verreckt. Und die Beschaffung von Ersatz war teuer. So eine Glühbirne kostet rund 500 Euro“. berichtet der SVH-Jugendleiter. „Dazu ist der Tausch recht aufwändig. Zum Glück haben wir einen Elektriker im Verein, der sich nicht zu schade dafür war.“ Dazu kamen die laufenden Kosten. „Durch die Doppelbelegung unserer Plätze durch die Männer und die Frauen gibt es eigentlich keinen Tag, an dem wir das Flutlicht nicht brauchten“, erklärt Krieger.Schnell fiel deshalb die Entscheidung, die Anlage zu erneuern. „Kurz haben wir überlegt, ob wir das Flutlicht auf beiden Sportplätzen austauschen. Aber eine Investition von rund 30 000 Euro für die Installation auf dem oberen Platz mit sechs Masten ist kein Pappenstil“, berichtet der SVH-Jugendleiter. „Und am unteren Platz haben wir sowieso nur zwei Masten. Da können sowieso keine Abendspiele stattfinden, sondern nur Training.“Zum Glück aus ihrer Sicht fanden die Horrheimer Verantwortlichen einen potenten Sponsor. Das ortsansässige Softwareunternehmen Aera, das den SVH schon seit Langem zum Beispiel mit dem Aera-Cup oder Trikotspenden für die Frauen und die Jugendlichen unterstützt, ließ den Traum der Horrheimer wahr werden und steuerte eine großzügige Spende zur Umsetzung der Erneuerung der Flutlichtanlage bei. Als Dankeschön benannten die SVH-Verantwortlichen die Sportanlage in Horrheim in Aera-Stadion um. „Wir können für die Großzügigkeit von Aera keine Gegenleistung bieten – außer vielleicht einem symbolischen Akt“, berichtet Krieger. „Dennoch war die Umbenennung erst einmal als Spaß gedacht.“ Doch das Softwareunternehmen hält nun für mindestens die nächsten fünf Jahre die Namensrechte an den Horrheimer Sportplätzen. „Für einen Kreisligisten doch recht ungewöhnlich“, sagt der SVH-Jugendleiter und schmunzelt.Und der Umbau war keine Kleinigkeit. Die Masten mussten stabilisiert werden, weil sie nun ein höheres Gewicht tragen müssen. „Bisher hatten wir pro Eck eine Lampe. Jetzt sind die LED-Dioden fächerförmiger aufgebaut“, erzählt Krieger. Dazu musste die Verkabelung ausgetauscht werden, was der Jugendabteilung auch noch einmal 50 Euro vom Schrotthändler für die alten Kabel einbrachte. Denn das Steuerpult hat nun mehr Möglichkeiten. Krieger: „Nur den halben Platz zu beleuchten ging bisher zwar auch schon. Aber jetzt kann ich jede Diode einzeln ansteuern und auch ihre Helligkeit steuern. So sind für den Trainingsbetrieb nur 80 Prozent Leistung vorgesehen im Gegensatz zum Spiel mit 100 Prozent.“Das und die modernere Technik generell tragen deutlich zu Kostensenkungen im laufenden Betrieb bei. „Die Anlage armortisiert sich bedeutend früher“, erklärt der SVH-Jugendleiter. „Wir groß allerdings wirklich die Einsparungen sind, kann ich noch nicht sagen.“

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