Herzlich willkommen beim Sportverein Horrheim!

SVH NEWS

DFB - Aktion Ehrenamt

Verdiente Mitglieder: Marco Burkhardt (links) und Markus Messirek.

04. Dezember 2019
am Freitag, 29.11.19, war in Remseck/Hochdorf wieder der Ehrungsabend. Ohne ehrenamtliches Engagement funktioniert kein Verein, das hat auch der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erkannt. Bei der Ehrung des Fußballbezirkes Enz/Murr, wurden vom SV Horrheim zwei verdiente Mitglieder in der Kategorie - Junge Fußballhelden und Ehrenamt im Verein, ausgezeichnet. Kandidat für die Fußballhelden Enz/Murr 2019 - Marco Burkhardt. Er ist aktiver Fußballspieler der 1. SVH Mannschaft - und unterstützte als Co -Trainer, und Stellvertreter, auch bei Gesprächen und Sitzungen den aktiven Fußball Trainer. Eine weitere Aufgabe übernahm er noch dazu, er war 5 Jahre - Trainer der A-Junioren des SVH, es besteht eine Spielgemeinschaft mit Ensingen. Marco ist auch Ansprechpartner, wenn Arbeitseinsätze anstehen rund ums Sportgelände und hilft wenn Not am Mann ist, auch bei Bewirtungen.

1. Vorstand Rainer Götz (links) sowie 2. Vorstand Michael Maier mit den geehrten Marco Burkhardt und Markus Messirek.

Eine DFB Auszeichnung für ehrenamtliche Tätigkeit ging an Markus Messirek, er spielte seit 01.08.1996 als aktiver Spieler beim SVH. Inzwischen gehört er zum Team der AH. Ab 2010 übernahm er die aktive Frauenmannschaft als Trainer. Vor drei Jahren gelang mit ihm der Aufstieg in die Regionenliga. Letztes Jahr meldete der SVH eine zweite aktive Frauenmannschaft in die Bezirksliga. Seine Trainerlaufbahn, endete zum Ende der Saison 18/19. Markus, steht dem Verein bei diversen Tätigkeiten und Arbeitseinsätzen immer zur Verfügung und unterstützt den SVH. Er spendete dem Verein für diverse Einrichtungen neben den Sportplätzen Material und übernahm dazu auch noch den Auf- bzw. Einbau. Der SV Horrheim hat bei der WFV Auszeichnung für den Vereins Ehrenamtspreis den dritten Platz belegt. Die Jury des Fußballbezirk Enz/Murr, würdigte die gute Jugendarbeit der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer der von ihnen betreuten Mannschaften. Aushängeschild des SV Horrheim ist der Einsatz für den Mädchenfußball.

Horrheim rettet 2:1-Sieg ins Ziel

30. November 2019
SV Sternenfels - SV Horrheim 1:2 (0:1)
Weil beim SVH viele Stammkräfte verletzt ausfielen, stand unter anderem Trainer Sergej Hilgenberg mal wieder auf dem Platz. „Es war ein super Spiel von dieser Mannschaft“, berichtet Co-Trainer Joachim Müller. „Vor allem Mario Werthwein und Marco Burkhardt haben eine gute Leistung gezeigt.“ Dazu hatte Markus Bäuerle nur 27 Minuten lang Zeit, dann sah er die Gelb-Rote Karte. Das 1:0 erzielte Pascal Kohler in der 40. Minute nach einem Eckball. „Wir haben in Unterzahl nichts zugelassen“, freut sich Müller. Florian Brosi verwertete nach dem Seitenwechsel eine Flanke zum 2:0 (50. Minute). „Nachdem wir den Ball schon sicher hatten, hat eine Unsicherheit in der Abwehr das 1:2 verursacht“, ärgert sich der Co-Trainer des SVH. Mehdi-Cihan Ceylan erzielte in der 63. Minute den Anschlusstreffer. Da wurde es wieder brenzlig. „Und kurz vor dem Gegentor hatte Florian den Ball schon aus einem Meter Entfernung übers Tor geschossen – das war schwieriger als zu treffen“, sagt Müller. In der letzten Minute fischte SVH-Keeper Robin Brosi noch einen Ball raus und rettete den Sieg.

SV Horrheim: Robin Brosi – Yücel Bayramoglu, Mario Werthwein, Marco Burkhardt, Pascal Kohler, Florian Brosi, Marius Kohler (81. Lucas Brosi), Thomas Trinkl, Emil Arnold, Markus Bäuerle, Sergej Hilgenberg (41. Mario Vehlgut).

Wie weit reicht die Horrheimer Luft?

29. November 2019
Furiosem Auftakt des SVH in Kreisliga B 7 folgt 1:6-Niederlage gegen neuen Tabellenführer - Mit einem Paukenschlag hat die Hinrunde der Fußball-Kreisliga B 7 geendet. Spitzenreiter SGM Sachsenheim schoss den Zweiten SV Horrheim mit 6:1 ab und setzte sich auf fünf Punkte ab. Spielerisch hat der SV Horrheim in der Hinrunde nicht immer überzeugt. Dennoch stellte die Mannschaft von Trainer Sergej Hilgenberg einen Staffelrekord auf. Zehn Spiele in Folge zum Start hat noch keine andere Mannschaft gewonnen. Doch hinten raus ging den Horrheimern etwas die Luft aus. Aus den vergangenen vier Spielen holten sie nur fünf Punkte. Gründe dafür sind vielschichtig. Zum einen fielen im Hinrundenendspurt unter anderem auch noch Daniel Stierle (Verdacht auf einen Kreuzbandriss) und Hannes Widmann (Schürfwunde am Fuß) zu Langzeitverletzten wie Jan Maier aus. Zum anderen schwächte sich der SVH auch selbst, indem zum Beispiel Marco Burkhardt sich eine Gelb-Rot-Sperre einhandelte. Damit fehlte in den vergangenen Spielen der ein oder andere erfahrene Führungsspieler zu viel. Das fing die junge Horrheimer Mannschaft nicht einfach so auf. Zum anderen ist auch der eine oder andere Spieler „überspielt“, mutmaßt Hilgenberg. Denn einige Akteure hätten im Hinrundenendspurt nicht mehr ihre Leistungen abgerufen. „Dennoch haben wir die erfolgreichste Hinrunde der Vereinsgeschichte absolviert mit elf Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage“, ist Hilgenberg stolz. Und der SVH hat einen ganz großen Vorteil: Bis auf den VfB Vaihingen empfangen die Horrheimer noch alle Mannschaften, die als besonders stark eingeschätzt werden, noch an der Metter – Spitzenreiter SGM Sachsenheim, den Dritten TSV Ensingen, den Vierten TSV Enzweihingen und den Siebten FV Markgröningen. Ein klarer Vorteil für die Hilgenberg-Truppe auf dem großen Horrheimer Platz.

Erstes Unentschieden für den SVH

Alani Tiefenbach (vorne) hatte gegen Ottmarsheim kaum Raum zum Spielen.

26. November 2019
SV Horrheim - TSV Ottmarsheim 0:0 (0:0)
Seine sechs Auswärtsspiele hat der SV Horrheim in der Frauenfußball-Regionenliga 2 verloren, doch dafür alle Heimspiele gewonnen. Nach vier Siegen auf dem Horrheimer Rasen folgte jetzt allerdings die erste Punkteteilung vor heimischem Publikum. Gegen den TSV Ottmarsheim blieb es am Samstag beim torlosen Unentschieden. „Beide Mannschaften sind hintendrin gut gestanden“, berichtet SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher. „Und wenn wir doch mal was zugelassen haben, hat es Anna Winkler im Tor gut gemacht.“ Damit meint er vor allem einen Kopfball und zwei Freistöße, bei denen die Keeperin in der ersten Spielhälfte gefragt war. „Auf der anderen Seite war es ähnlich“, sagt Erkenbrecher. „Ottmarsheim ist gut gestanden und hat die Räume eng gemacht. Weil wir in Horrheim nur auf dem kleinen Platz Flutlicht haben, war es für uns schwierig durchzukommen.“ Torgefährlich wurde es nur manchmal. „Wir hatten einen Freistoß und waren zwei Mal im Strafraum“, zählt der Übungsleiter der Gastgeberinnen auf, was sein Team in der ersten Halbzeit zeigte. Und kurz vor Schluss war Kerstin Englert drauf und dran, einen gut vorgetragenen Angriff mit dem ersehnten Treffer abzuschließen. „Sie hat aber knapp am Tor vorbeigeschossen“, berichtet Erkenbrecher. „Dann war’s das eben.“ Unterm Strich war es ein intensives Spiel, das am Samstagabend geboten wurde. „Das war bei dem tiefen, kleinen Platz aber auch nicht anders zu erwarten“, sagt der Horrheimer Trainer. Auch wenn die Siegesserie auf heimischem Rasen jetzt gerissen ist, sieht Erkenbrecher das Positive: „Immerhin sind wir daheim noch ungeschlagen. Auswärts auf Kunstrasen tun wir uns immer schwer. Dafür haben wir Vorteile, wenn die Mannschaften, die Kunstrasen gewöhnt sind, bei uns spielen.“ Am Sonntag gastiert mit dem Tabellenzweiten SB Asperg ein Spitzenteam zum dritten Horrheimer Heimspiel innerhalb von acht Tagen. Dann ist auch beim SVH Winterpause.

INFO: Heimspiel gegen Löchgau II wurde abgesagt.

SV Horrheim: Anna Winkler – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Cheyenne Kust, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder (81. Jule Götz), Sabrina Müller, Maya Cords (64. Jana Klein), Hannah Schmidtke, Anna Zündel, Anna-Lena Collmer.

Horrheim schießt sich Frust von Seele

Etwas nach gefährlichen Spiel sieht es aus, wie Horrheims Kerstin Englert den Ball gegen Oßweils Lisa Holzer erobert.

29. Oktober 2019
SV Horrheim - FSV Oßweil 6:1 (2:0)
Oßweil kommt als Aufbaugegner gerade recht – SVH-Trainer Erkenbrecher: Anfangs fehlt Lockerheit -
„Wir waren nach den beiden Niederlagen gegen den FSV 08 Bissingen in der Liga und im Pokal nicht geknickt. Denn wir hatten beide Male gut gespielt“, berichtet SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher. Dennoch kam das Schlusslicht der Regionenliga 2 FSV Oßweil für die Fußballerinnen des SV Horrheim gerade recht. „Man hat doch gemerkt, dass am Anfang vor allem im Torabschluss die Lockerheit gefehlt hat. Wir haben uns schon gegen Bissingen viele Chancen erarbeitet, aber in den beiden Spielen nur jeweils ein Mal getroffen. Und auch gegen Oßweil haben wir einige vergeben. Wir hatten wohl doch noch Bissingen im Hinterkopf“, erklärt der Horrheimer Übungsleiter. Am Ende erzielten seine Mannschaft beim 6:1 (2:0) aber sechs Treffer. Erkenbrecher: „Das hat gutgetan.“ Die Horrheimerinnen ließen von Anfang keine Zweifel, wer den Platz als Sieger verlassen wollte. Doch Marie Pfaffeneder schob den Ball in der zweiten Minute vorbei, obwohl „die Oßweilerinnen schon abgeschalten hatten“, berichtet Erkenbrecher. Auch Maya Cords, die über die Außenbahn sehr viel Druck machte, Alani Tiefenbach, Sabrina Müller und Romy Bahmer vergaben jeweils. Pfaffeneder scheiterte nach dem Seitenwechsel zudem zwei Mal an der Latte. Erkenbrecher: „Da beginnt man natürlich, an sich zu zweifeln. Umso schöner war es, dass sie sich doch noch mit einem Tor belohnt hat.“ Ebenso wie Bahmer, die nach einer scharfen Hereingabe von Außen den Ball aus kurzer Entfernung zum 1:0 über die Linie drückte (14. Minute). Nur knapp eine Viertelstunde später traf Kerstin Englert ebenfalls nach einer scharfen Hereingabe von Außen zum 2:0 (27.). Die Oßweilerinnen waren dagegen nur bei der einen oder anderen Standardsituation gefährlich, hatten allerdings auch einige Angriffe nicht sauber und konsequent zu Ende gespielt. Nach dem Seitenwechsel kamen sie durch einen Konter dann aber doch zum Anschlusstreffer. Torschützin war Anna-Lisa Dillenburger (50.). „Wir haben uns aber nicht rausbringen lassen. Wir haben gewusst, dass Oßweil ein Gegner ist, gegen den wir weiter zu Chancen kommen werden“, berichtet Erkenbrecher. Und es dauerte auch nur rund eine Viertelstunde, da hatte Cords den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder hergestellt. Sie verwandelte einen Eckball volley aus sieben Metern (64.). Nur eine Minute später erhöhte Tiefenbach auf 4:1 (65.). Damit war die Partie entschieden. Pfaffeneder, die „ihren Fust über die vergebenen Möglichkeiten von Seele schoss, als sie eine zu kurz abgewehrte Ecke unter die Latte zimmerte“ (Erkenbrecher), legte das 5:1 nach (72.). Kurz vor dem Abpfiff setzte Tiefenbach mit ihrem zweiten Treffer dann den Schlusspunkt – 6:1 (90.). Die Oßweilerinnen waren bis auf die Anfangsphase der zweiten Halbzeit nach dem Seitenwechsel offensiv praktisch nicht mehr existent. Mit der Umstellung von der Dreier- auf die Vierer-Abwehrkette mit der Einwechslung von Mara Solar in der 53. Minute standen die Horrheimerinnen hinten noch sicherer. „Wir haben nichts mehr zugelassen. Was kam, hat die Abwehr um Anna Zündel, die sie super organisiert hat, weggemacht“, erzählt SVH-Trainer Erkenbrecher.

SV Horrheim: Tabea Kasper – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Luisa Pfeifer (71. Anna Winkler), Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (53. Mara Solar), Romy Bahmer, Maya Cords, Anna Zündel, Juliane Friedmann, Lea Ruof (60. Tamara Klüss).

SVH Siegesserie reißt beim Derby in Ensingen

Ensingens Michael Mahler (rechts) versucht, Horrheims Marius Kohler aussteigen zu lassen.

27. Oktober 2019
TSV Ensingen - SV Horrheim 1:1 (0:0)
„Man hat von Beginn an gesehen, dass es sich um ein Stadtderby handelt. Beide Teams gingen sehr robust ins Spiel“, berichtet TSV-Trainer Siegfried Blum. In der ersten Halbzeit kam keine der beiden Mannschaften zu nennenswerten Torszenen. „Wir haben in der ersten Halbzeit zu viel mit langen Bällen gespielt. Das wollten wir nach dem Seitenwechsel ändern“, erklärt Blum. In der 61. Minute hatten dann die Horrheimer die erste Großchance. Nach einem Freistoß aus dem Mittelfeld kam ein Horrheimer Spieler kurz vor dem gegnerischen Tor zum Kopfball, den TSV-Schlussmann Lukas Lohfink abklatschen ließ. Den Abstauber verwertete Felix Abel zum 1:0. In der 85. Minute flog mit Marco Burkhardt ein Defensivspieler der Gäste vom Platz. Nach wiederholtem Foulspiel sah der Horrheimer die Gelb-Rote Karte. „Es war ein sehr aggressives Spiel. Es hätte auch sein können, dass ein Ensinger Akteur vom Platz fliegt“, sagt Blum. In der 90.+1 Minute kam Michael Mahler aus 25 Metern zum Schuss. Der Ball wurde von einem Horrheimer Spieler abgefälscht und fand so den Weg ins Gästetor.

SV Horrheim: Robin Brosi – Oliver Seidel, Felix Abel, Hannes Widmann (45. Sascha Berger), Marco Burkhardt, Marius Kohler, Daniel Stierle (69. Mario Werthwein), Joshua Krone, Thomas Trinkl, Emil Arnold, Mario Vehlgut (62. Pascal Kohler).

Frauenfußball-Pokalachtelfinale

25. Oktober 2019
FSV 08 Bissingen - SV Horrheim 4:1 (1:0)
Bissingen und Horrheim scheinen auf das Ergebnis geeicht zu sein – im Vorjahr im Pokalhalbfinale, dann am Wochenende in der Liga und nun im Pokalachtelfinale. „Bissingen war deutlich stärker als am Sonntag. Mit Rihane Dogan standen sie hinten sicherer“, berichtet SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher. Dennoch war es vor allem in der ersten Halbzeit ein offenes Spiel. „Wir waren körperlich präsenter, haben die Zweikämpfe angenommen, waren bissiger und aggressiver“, erklärt Erkenbrecher. Erst spät kamen die Gastgeberinnen zu ihrer ersten Chance, nutzten diese aber gleich durch Janina Fernandez Sanchez (42. Minute). Kurz darauf hatte Anna-Lena Collmer eine Doppelchance. Doch zunächst parierte Torfrau Janine Brinnig ihren Schuss. Im Nachsetzen traf Collmer nur die Unterkante der Latte. Mehr Glück mit dem Aluminium hatte direkt nach dem Seitenwechsel Marie Claire Fischer, deren Schuss vom Innenpfosten ins Tor ging (48.). Erkenbrecher: „Danach haben wir kurz die Ordnung verloren.“ Lea Pfeiffer nutzte das zum 3:0 (53.). „Wir haben uns aber wieder berappelt“, berichtet Erkenbrecher. Doch zunächst trafen Marie Pfaffeneder (Innenpfosten) und Sabrina Müller (Latte) nur Aluminium. Erst in der 81. Minute verkürzte Pfaffeneder auf 1:3. Doch mit einem Konter erzielte Fischer in der 85. Minute den Endstand.

Fischer macht den Unterschied

22. Oktober 2019
FSV 08 Bissingen - SV Horrheim 4:1 (2:0)
„Wir haben geschätzt 70 Prozent Ballbesitz gehabt. Aber wir haben eines nicht geschafft: Marie Claire Fischer in den Griff zu bekommen“, berichtet SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher. Die Stürmerin hat drei Tore beim 4:1-Sieg des FSV 08 Bissingen in der Frauenfußball-Regionenliga 2 gegen den SV Horrheim erzielt (4., 31. und 75. Minute). „Und der vierte Treffer ging eigentlich auch auf ihr Konto. Sie hat den Ball so scharf vors Tor gebracht, dass Alani Tiefenbach keine Chance mehr hatte. Sie hätte sich in Luft auflösen müssen“, erklärt Erkenbrecher. Da Tiefenbach den Pass in den eigenen Kasten abgelenkt hat, wurde der Treffer ihr als Eigentor angekreidet (89.). Die Bissingerinnen beschränkten sich hauptsächlich auf das Verhindern von Toren. „Außer den Toren hatten sie praktisch keine Chancen mehr. Und die Treffer sind alle nach langen Bällen von hinten raus gefallen“, erzählt Erkenbrecher. Um das Spiel der Horrheimerinnen zu zertören, waren den Gastgeberinnen auch unsportliche Mittel recht. „Romy Bahmer wurde praktisch immer sofort gefoult, wenn sie an den Ball kam“, berichtet Erkenbrecher. „Da sind wir zu brav und zu anständig.“ Die vielen Fouls der Gastgeberinnen führten zu vielen Freistößen für den SVH. Und da wurde es meist gefährlich. Doch ein Mal klärte 08-Torfrau Janine Brinnig auf der Linie. Ein anderes Mal kratzte eine Abwehrspielerin den Schuss von der Linie. Und dann bekamen die Bissinger das Spielgerät aus einem Getümmel im Fünfmeterraum geklärt. Lediglich ein Mal waren die Horrheimerinnen erfolgreich. In der 71. Minute erzielte Bahmer den zwischenzeitlichen Treffer zum 1:2. „Danach wollten wir unbedingt den Ausgleich, sind aber nur vier Minuten später in einen Konter gelaufen“, erklärt Erkenbrecher. Das war dann schon die Vorentscheidung.Unschön war allerdings nicht nur, dass die Bissingerinnen auf dem Platz recht hart zur Sache gegangen sind. „Wenn meine Spielerinnen nahe der Seitenlinie waren, wurden sie immer wieder sowohl von 08-Betreuern als auch von Zuschauern beleidigt“, ärgert sich SVH-Trainer Erkenbrecher. „Aber auch das müssen die Spielerinnen lernen, dass sie die Zuschauer hinter der Barriere ausblenden und ignorieren müssen.“

SV Horrheim: Anna Winkler – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Cheyenne Kust, Luisa Pfeifer (80. Cosima Taton), Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (65. Lisa Hennig), Romy Bahmer, Maya Cords (83. Alena Sinn), Tamara Klüss (46. Lana Pietsch), Anna-Lena Collmer.

Horrheim weitet Auftaktserie auf zehn Siege aus

20. Oktober 2019
SV Horrheim - VFB Vaihingen 2:0 (1:0)
„Mehr als sieben Siege in Folge zum Saisonstart hat noch kein Team in der Kreisliga B 7 hinbekommen“, sagt SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. Mit dem Sieg gegen den VfB Vaihingen hat der SV Horrheim seine Serie nun auf zehn Erfolge in die Höhe geschraubt. „Und das mit einem Altersdurchschnitt von rund 21 Jahren. Das ist krass“, erklärt der Übungsleiter. » mehr

SVH dreht Spiel mit Doppelpack

15. Oktober 2019
SV Horrheim - Sportvg Feuerbach 3:2 (1:1)
Es hatte etwas von verkehrter Welt, als die Fußballerinnen des SV Horrheim in der Regionenliga 2 gegen die Sportvg Feuerbach gespielt haben. Am Ende stand ein 3:2-Heimsieg der Horrheimerinnen. Denn als die Gastgeberinnen am Drücker waren, traf Feuerbach. Und als die Gäste mit 2:1 vorne lagen und Oberwasser hatten, drehte der SVH das Spiel wieder. Trotz klarer Überlegenheit in der ersten Hälfte gelang erst Marie Pfaffeneder in der 40. Minute der Führungstreffer. „Romy Bahmer hat gesehen, wie Marie startet, und sie mit einem langen Ball durch die Mitte bedient“, berichtet Übungsleiter Bernd Erkenbrecher. Pfaffeneder war pfeilschnell unterwegs, ließ drei Gegenspielerinnen stehen und überwand dann auch die Torfrau, während ihre Mitspielerinnen ebenfalls nach vorne stürmten und die Aufmerksamkeit der Abwehr auf sich zogen. In der letzten Aktion vor der Pause fiel Greta Haaks ein Abpraller direkt vor die Füße, was sie zum 1:1-Ausgleich nutzte. Zwischen ungenutzten Horrheimer Möglichkeiten fiel in der 49. Minute das 2:1 für Feuerbach. „Lea Nagel, die außerdem Latte und Pfosten getroffen hat, hat sich da gut durchgesetzt“, zollt Erkenbrecher der Feuerbacherin Respekt. Dann waren die Gäste dem 3:1 näher als der SVH dem Ausgleich. Doch dieser stellte um, zog Alani Tiefenbach nach vorne und wurde belohnt. In der 75. Minute eroberte sich Tiefenbach den Ball und schoss aus 20 Metern das 2:2. Beim 3:2 drei Minuten vor Spielende erkämpfte sie sich einen zu kurz geratenen Rückpass.

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Cheyenne Kust (72. Lisa Hennig), Marie Pfaffeneder (72. Tamara Klüss), Sabrina Müller, Romy Bahmer, Maya Cords (61. Alena Sinn), Jana Klein (61. Nathalie Renz), Lana Pietsch, Anna-Lena Collmer.

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