Herzlich willkommen beim Sportverein Horrheim!

SVH NEWS

Liebe SVH Mitglieder, liebe Horrheimer,

aufgrund der Corona Pandemie und den damit verbundenen Hygienevorschriften, und Personenbegrenzungen, ist es der SVH Vereinsführung nicht möglich, dass wir unsere traditionellen Veranstaltungen durchführen.

Daher müssen wir, schweren Herzens und auch im Hinblick auf den finanziellen Verlust, folgende Termine absagen.

1. Das Weißwurst Essen am Sonntag, 01.11.2020
2. Kirbe Essen am Sonntag,  08.11.2020
3. Die Jugendweihnachtsfeier am Sonntag, 13.12.2020
4. Den Silvestertreff am Sportplatz 2020
5. Den IVV Wandertag, am Sonntag, 31.01.2021

Diese Veranstaltungen, sind nach den vorgegebenen Hygienevorschriften und Begrenzung der Teilnehmer, in dieser Corona Zeit, und in Verantwortung für den SVH, nicht realisierbar.

Das Binokelturnier am 06.01.2021 - werden wir, wenn möglich, durchführen, nur mit  Anmeldung und der, bis dahin geltenden Regelung und Zulassung der Personenzahl.

SVH stellt auf modernes LED-Licht um

Freuen sich über die helleren Lichtverhältnisse bei Abendspielen auf dem oberen Sportplatz des Fußball-B-Ligisten SV Horrheim: (von links) der kommissarische Vorsitzende Michael Maier, der Aera-Vertriebsleiter Steffen Schütz sowie Jugendleiter Dennis Krieger.

14. November 2020
B-Ligist SV Horrheim erneuert Flutlichtanlage auf dem oberen Fußballplatz durch eine großzügige Spende des ortsansässigen Softwareunternehmen Aera, das dafür als symbolischen Akt die Namensrechte an den Sportanlagen für fünf Jahre erhält. Die Tage werden kürzer. Dunkel wird es meist schon gegen 17 Uhr, wenn in der Regel im Herbst Fußballspiele noch laufen. Da ist es essentiell wichtig, dass es auf dem Sportplatz eine gute Flutlichtanlage gibt – ganz abgesehen von Pokal- und Liganachholspielen unter der Woche. Der SV Horrheim ist da aktuell mit am besten aufgestellt. Die Verantwortlichen des B-Ligisten haben die Flutlichtanlage auf dem oberen Sportplatz erneuert und sich dabei für ein LED-System entschieden. „Die erwachsenen Fußballer bei uns haben nun professionellere Bedingungen. Selbst beim Trainingsbetrieb mit nur 80 Prozent Leistung ist es nun heller als vorher bei der alten Anlage. Und im Spielbetrieb mit 100 Prozent ist es jetzt fast taghell. Auch die Ecken sind jetzt richtig gut ausgeleuchtet. Bei den alten Anlagen mit Glühlampen hatte man immer irgendwo dunkle Stellen“, berichtet Dennis Krieger, der Jugendleiter des SV Horrheim.Die neue Flutlichtanlage macht den oberen Sportplatz sogar richtig attraktiv. „Früher sind die Teams zum Training lieber auf den unteren Sportplatz gegangen, weil er größer ist und weil der Untergrund weicher ist. Jetzt – so ist zumindest meine subjektive Empfindung – gehen sie gerne nach oben und nehmen auch die eine oder andere Unebenheit in Kauf.“Die Verantwortlichen des SV Horrheim haben aber nicht aus Jux und Dollerei oder aus Langeweile eine neue Flutlichtanlage installiert. „Die bishere Anlage stammt aus den 1980er-Jahren. Sie wurde errichtet, nachdem aus dem Hart- ein Rasenplatz geworden war“, erzählt Krieger. Dazu sei die alte Installation ein Geldfresser gewesen. „Die Lampen sind recht oft verreckt. Und die Beschaffung von Ersatz war teuer. So eine Glühbirne kostet rund 500 Euro“. berichtet der SVH-Jugendleiter. „Dazu ist der Tausch recht aufwändig. Zum Glück haben wir einen Elektriker im Verein, der sich nicht zu schade dafür war.“ Dazu kamen die laufenden Kosten. „Durch die Doppelbelegung unserer Plätze durch die Männer und die Frauen gibt es eigentlich keinen Tag, an dem wir das Flutlicht nicht brauchten“, erklärt Krieger.Schnell fiel deshalb die Entscheidung, die Anlage zu erneuern. „Kurz haben wir überlegt, ob wir das Flutlicht auf beiden Sportplätzen austauschen. Aber eine Investition von rund 30 000 Euro für die Installation auf dem oberen Platz mit sechs Masten ist kein Pappenstil“, berichtet der SVH-Jugendleiter. „Und am unteren Platz haben wir sowieso nur zwei Masten. Da können sowieso keine Abendspiele stattfinden, sondern nur Training.“Zum Glück aus ihrer Sicht fanden die Horrheimer Verantwortlichen einen potenten Sponsor. Das ortsansässige Softwareunternehmen Aera, das den SVH schon seit Langem zum Beispiel mit dem Aera-Cup oder Trikotspenden für die Frauen und die Jugendlichen unterstützt, ließ den Traum der Horrheimer wahr werden und steuerte eine großzügige Spende zur Umsetzung der Erneuerung der Flutlichtanlage bei. Als Dankeschön benannten die SVH-Verantwortlichen die Sportanlage in Horrheim in Aera-Stadion um. „Wir können für die Großzügigkeit von Aera keine Gegenleistung bieten – außer vielleicht einem symbolischen Akt“, berichtet Krieger. „Dennoch war die Umbenennung erst einmal als Spaß gedacht.“ Doch das Softwareunternehmen hält nun für mindestens die nächsten fünf Jahre die Namensrechte an den Horrheimer Sportplätzen. „Für einen Kreisligisten doch recht ungewöhnlich“, sagt der SVH-Jugendleiter und schmunzelt.Und der Umbau war keine Kleinigkeit. Die Masten mussten stabilisiert werden, weil sie nun ein höheres Gewicht tragen müssen. „Bisher hatten wir pro Eck eine Lampe. Jetzt sind die LED-Dioden fächerförmiger aufgebaut“, erzählt Krieger. Dazu musste die Verkabelung ausgetauscht werden, was der Jugendabteilung auch noch einmal 50 Euro vom Schrotthändler für die alten Kabel einbrachte. Denn das Steuerpult hat nun mehr Möglichkeiten. Krieger: „Nur den halben Platz zu beleuchten ging bisher zwar auch schon. Aber jetzt kann ich jede Diode einzeln ansteuern und auch ihre Helligkeit steuern. So sind für den Trainingsbetrieb nur 80 Prozent Leistung vorgesehen im Gegensatz zum Spiel mit 100 Prozent.“Das und die modernere Technik generell tragen deutlich zu Kostensenkungen im laufenden Betrieb bei. „Die Anlage armortisiert sich bedeutend früher“, erklärt der SVH-Jugendleiter. „Wir groß allerdings wirklich die Einsparungen sind, kann ich noch nicht sagen.“

Auch unter Flutlicht ist der SVH nicht zu stoppen

25. Oktober 2020
SV Horrheim - TSV Phönix Lomersheim II 3:0 (1:0)
„Das war heute ein im Endeffekt souveräner Sieg von uns. Wir haben keinen einzigen Torschuss gegen die Mannschaft mit den meisten Treffern zugelassen“, zeigt sich Trainer Sergej Hilgenberg zufrieden. In der 17. Minute klingelte es zum ersten Mal, als Joshua Krone vom Sechzehnereck abzog und in den Winkel traf. Noch vor dem Seitenwechsel musste Hilgenberg Hannes Widmann herausnehmen, der eine Zerrung zu beklagen hatte. „Ab da gab es ein Bruch im Spiel. Es gab viele kleine Fouls, auch gegen uns, und durch die Standards des Gegners entstand Unruhe“, berichtet der Horrheimer Übungsleiter. Zudem hatten zwei Chancen von Felix Abel ihr Ziel verfehlt, so dass die zweite Vertretung der Lomersheimer zur Pause nur mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine marschierte. Den zweiten Durchgang bestritten die Gastgeber dann ungleich ruhiger. Ein Eigentor durch Jonas Riexinger brachte den SVH endgültig auf die Siegerstraße. Den 3:0-Endstand besorgte Abel, der zuvor gut gepresst hatte. Der Rückpass zum Lomersheimer Schlussmann Marco Blessing zwang jenen zu einem zu kurz geratenen Pass, den der Torschütze eiskalt ausnutzte.

„Läuft gut“

Felix Abel (links) stehen mit dem SV Horrheim anspruchsvolle, aber auch reizvolle Aufgaben bevor. Bis zum Geburtstag des Trainers soll der SVH die Tabellenspitze erklommen haben.

23. Oktober 2020
Verlustpunktfrei geht der SV Horrheim in die Spiele gegen die Spitzenteams der Kreisliga B 6. Horrheims Fußballtrainer Sergej Hilgenberg braucht nicht viele Worte, um zusammenzufalssen, was sein Team bis jetzt in der Kreisliga B 6 erreicht hat: „Läuft gut“, sagt er kurz und bündig. „Die Vorbereitung war eine der besten, die wir je hatten. Und so sind wir auch in die Saison gestartet.“ Mit fünf Siegen aus fünf Spielen grüßt der SVH vom dritten Tabellenplatz. „Spätestens an meinem Geburtstag will ich Tabellenführer sein“, sagt Hilgenberg. Bis zu diesem Datum Mitte November hat sein Team gegen alle Mannschaften aus der Spitzengruppe gespielt. An diesem Sonntag empfängt der SV Horrheim den Vierten TSV Phönix Lomersheim II.Das Spiel des B-6-Teams ist auf 17 Uhr angesetzt, weil bis zum Mittag erst die beiden Horrheimer Frauenmannschaften an der Reihe sind. „Das Spiel der zweiten Mannschaft haben wir schon auf einen anderen Termin verlegt“, sagt Hilgenberg. „Damit ist genug Zeit, die Kabinen zu desinfizieren. Aber es gibt ein Spiel, das man nie auf einen Wochentag verlegen darf – das ist das gegen Lomersheim II.“ Denn auch wenn sich der SVH-Trainer sicher ist, dass sein Team die Herausforderung sucht (Hilgenberg: „Die Jungs freuen sich auf die starken Gegner.“), will er doch nicht zu viel Verstärkung aus der Bezirksliga gegen sich stehen haben, wenn Horrheim gegen die Reserve des TSV Phönix antritt.Bedenken hat der Horrheimer Übungsleiter vor dem Spiel gegen den Vierten nicht. „Es ist eine zweite Mannschaft“, sagt er. „Und wir haben Heimspiel.“ Damit ist der Anspruch klar formuliert. Dabei komme es den Horrheimern entgegen, dass der Gegner am Sonntag zwar eine Reserve sei, aber eben die eines Bezirksligisten. „Die Lomersheimer stellen sich nicht nur hintenrein und versuchen es mit Kontern und langen Bällen, was ich hasse“, sagt Hilgenberg. „Sie werden mitspielen.“ Doch sein Team müsse auf der Hut sein – und das bis zum Abpfiff. „Unser Problem ist, dass wir den Gegner beherrschen, dann aber doch immer ein Gegentor bekommen“, sagt Hilgenberg. Zum Beispiel einen Eckball wie zuletzt im Spiel gegen den TSV Großglattbach. „Wir haben große Leute, das ist einfach nur fehlende Konzentration“, ärgert sich der SVH-Trainer bei aller Freude über den Erfolg.Mit welchem Team die Horrheimer am Sonntag auflaufen werden, stand gestern noch nicht fest. Joshua Krone und Marius Kohler profitierten von einem spielfreien Wochenende, nachdem sie sich gegen Großglattbach Zerrungen zugezogen hatten. Oliver Seidel musste pausieren, nachdem er sich gegen Markgröningen eine Platzwunde geholt hatte. „Ihn im Zusammenspiel mit Hannes Widmann auf der linken Seite zu ersetzen, das geht einfach nicht, denn das war Wahnsinn“, sagt Hilgenberg, der auf eine Rückkehr hofft. Daniel Stierle hatte in der vergangenen Woche seine Kreuzband-Operation und fehlt die gesamte Saison. „Aber er war am Sonntag gleich wieder auf dem Platz“, freut sich Hilgenberg über den Besuch des Langzeitverletzten.Beinahe jedes Spiel der B 6 an diesem Sonntag hat seine eigene Anstoßzeit. Um 12.30 Uhr empfängt die SGM Hohenhaslach/Freudental II den VfB Vaihingen. „Vom Namen her muss Vaihingen gewinnen“, sagt Hilgenberg. „Die Vaihinger haben in diesem Jahr große Probleme. Aber sie werden knapp gewinnen.“ Um 13 Uhr folgt die Partie der SGM Sachsenheim II gegen Mitfavorit TSV Enzweihingen. „Da wird sich Enzweihingen keine Blöße geben“, ist sich der SVH-Trainer sicher. „Xhavit Halilaj wird nach dem 0:1 in Hohenhaslach ordentlich Druck gemacht haben, die Spieler haben es begriffen.“ Der andere Mitbewerber um den Titel, der TSV Ensingen, ist um 15 Uhr beim FV Markgröningen zu Gast. „Ich wünsche mir einen Ensinger Sieg, damit wir im November beide mit einer weißen Weste zum Spitzenspiel gegeneinander antreten können“, sagt Hilgenberg. Ebenfalls um 15 Uhr spielt der FC Gündelbach gegen den SV Walheim. „Bei den Gündelbachern entscheidet es sich an einzelnen Personen, wie stark sie spielen“, berichtet Hilgenberg. „Die Walheimer haben sich gegen uns gar nicht so schlecht präsentiert. Und weil ich erwarte, dass es bei Gündelbach mehrere Ausfälle gibt, wird Walheim gewinnen.“ Die ebenfalls für Sonntag angesetzte Begegnung des SV Sternenfels mit dem TSV Wiernsheim wurde abgesetzt – beim SVS gibt es mindestens einen Spieler mit Coronaverdacht.

Horrheim muss sich Physis von Lauchhau beugen

23. Oktober 2020
SV Horrheim - 1. FC Lauchhau-Lauchäcker 2:3 (1:1)
Auch im dritten Spiel nehmen B-Juniorinnen keine Punkte mit - Auch am dritten Spieltag der B-Juniorinnen-Verbandsstaffel Nord ist es nichts mit dem ersten Punktgewinn für den SV Horrheim gewesen. In einem abwechslungsreichen Spiel mit vielen Torchancen mussten sich die Gastgeberinnen am Ende der besseren Physis des 1. FC Lauchhau-Lauchäcker geschlagen geben. Die Horrheimerinnen verloren mit 2:3 (1:1). Der SVH erwischte den besseren Start. Einen Schuss von Antonia Lutz lenkte Gästetorfrau Anwen Rath gerade noch an die Latte (7. Minute). Mit dem ersten gelungenen Angriff gingen dann die Gäste in Führung. Anika Smith musste eine schöne Hereingabe nur noch über die Linie drücken (12.). Allerdings ließ die Antwort der Horrheimerinnen nicht lange auf sich warten. Antonia Lutz sorgte in der 16. Minute mit einem fulminanten Schuss in den Winkel für das 1:1. In der Folge hatte der SVH ein spielerisches Übergewicht mit mehr Ballbesitz und einigen guten Möglichkeiten. Die Chancen wurden aber allesamt meist zu unkonzentriert vergeben.Die zweite Halbzeit war noch keine zwei Minuten alt, da ging der SVH in Führung. Einen Steilpass von Sarah Thüry nahm Antonia Lutz an und ließ Rath keine Abwehrmöglichkeit. Bis zur 60. Minute hatten die Horrheimerinnen dann das Spiel weitestgehend im Griff und ließen Ball und Gegner laufen. Der 2:2-Ausgleich von Marina Neuberger bedeutete dann allerdings einen Bruch im Horrheimer Spiel (63.). Zwar hatte man anschließend durch einen abgefälschten Lattenschuss von Sophie Krupop nochmals die Chance, in Führung zu gehen (69.). Doch die Kräfte schwanden sichtlich beim SVH, während die Gäste immer mehr Aufwind bekamen. Einen ihrer nun zahlreichen Angriffe über die schnellen Außenpositionen nutzten die Gäste durch Charlotte Uchtländer in der 73. Minute zum 3:2-Endstand.

SVH II macht Kampf um Spitze spannend

22. Oktober 2020
SV Horrheim II - SV Kornwestheim 5:1 (2:0)
Der SV Horrheim II hat den Kampf um die Spitzenplätze der Frauenfußball-Bezirksliga wieder extrem spannend gemacht. Durch den 5:1-Sieg der SVH-Reserve am Dienstag gegen den Tabellenführer SV Salamander Kornwestheim sind jetzt praktisch drei Mannschaften punktgleich an der Spitze. Der SVK führt die Tabelle noch mit zehn Punkten an, hat aber mit fünf Begegnungen auch ein Spiel mehr als die direkte Konkurrenz auf dem Konto. Den Kornwestheimerinnen sitzen aber der TSV Ludwigsburg und die SGM Roßwag/Großglattbach mit jeweils neun Zählern im Nacken.

Tore: 1:0 Nathalie Renz (4.), 2:0 Leonie Schulte (42.), 3:0 Marie Pfaffeneder (49.), 3:1 Paula Bartmann (57.), 4:1 Henrike Reinsch (70./Elfmeter), 5:1 Leonie Großkopf (86.).

„Wir finden 45 Minuten lang nicht statt“

Mit ihrem aggressiven Forepressing stellten Lia Kayser (von rechts) und der TSV Hoffeld Anna-Lena Collmer und den SV Horrheim vor fast unlösbare Aufgaben. „Wir waren ein stückweit hilflos“, ärgert sich SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher.

13. Oktober 2020
SV Horrheim - SV Hoffeld 2:6 (0:4)
Nach unterirdischer ersten Hälfte liegt Horrheim gegen Hoffeld beim 2:6 schon mit 0:4 zurück. - „Wenn man selbst 45 Minuten lang nicht stattfindet und dann nicht gerade gegen ein schlechtes Team spielt, dann ist so ein Ergebnis das Resultat“, ärgert sich SVH-Trainer Bernd Erkenbrecher. „Es ist schwer zu erklären, wie man so auftreten kann. Wenn man nicht präsent ist, macht man Fehler und lädt den Gegner zu Toren ein. Wir hatten keine Zweikampfführung, waren zu weit weg von den Gegenspielerinnen, kamen in der Regel einen Schritt zu spät und haben oft erst reagiert, wenn der Ball schon gespielt war. Darüber hinaus waren die Hoffelderinnen aggressiver und haben uns den Schneid abgekauft.“ Am Ende hatte der SV Horrheim in der Frauenfußball-Regionenliga 2 mit 2:6 (0:4) gegen den TSV Hoffeld verloren.Die Gäste liefen die Horrheimerinnen von Beginn an früh an, so dass die Gastgeberinnen kaum hinten rausgekommen sind. „Wir waren ein stückweit hilflos“, berichtet Erkenbrecher. „Vielleicht hatten die Mädels im Hinterkopf, dass es nur ein Aufsteiger ist, auch wenn wir vor so einer Haltung vor dem Spiel gewarnt haben.“ Früh gingen die Hoffelderinnen dann auch in Führung. Charlize Zerr traf bereits nach fünf Minuten zum 1:0. Sina Görnitz erhöhte in der 14. Minute auf 2:0. Und mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause schraubten die Gäste das Ergebnis sogar auf 4:0 in die Höhe. Torschützinnen waren Louisa Kiefer (40. Minute) und erneut Görnitz (42.).Die Horrheimerinnen kamen dagegen nur ein Mal gefährlich vor den Kasten von TSV-Torfrau Helene Henn. Doch Lena Müller ließ sich nicht fallen, als sie im Strafraum der Hoffelderinnen von der Torhüterin getroffen wurde, sondern versuchte noch querzulegen. Doch den Pass erreichte die mitgelaufene Horrheimerin nicht, weil er nach dem Foul von Henn etwas zu ungenau war. „Wenn Lena sich fallen lässt, gibt es Elfmeter“, ist sich Erkenbrecher sicher.Nach dem Seitenwechsel stellten die Horrheimerinnen personell und taktisch um. „Und das hat auch funktioniert“, berichtet der SVH-Trainer, auch wenn die Gäste direkt nach Wiederanpfiff auf 5:0 durch Zerr erhöhte (48.). „Das Spiel war aber ausgeglichener. Und wir haben endlich Abschlüsse hinbekommen.“ Müller verkürzte in der 56. Minute auf 1:5. Und nach dem 6:1 durch Eileen Haingartner (71.), betrieb Jana Klein auch noch mal etwas Ergebniskosmetik (74.). „Bei beiden Treffern haben wir die Hoffelderinnen unter Druck gesetzt, dadurch dass wir höher standen, und haben dann schnell umgeschaltet und uns schön durchkombiniert“, berichtet Erkenbrecher.

Mit 15 Punkten weiter in der Spitzengruppe dabei

Großglattbachs Mateo Kazenmaier (von links) kommt im Spitzenspiel der Kreisliga B 6 gegen Horrheims Jonas Brosi einen Schritt zu spät.

11. Oktober 2020
SV Horrheim - TSV Großglattbach 4:1 (2:0)
„Der Sieg heute war zu keiner Zeit gefährdet und ist hochverdient. Wir haben sogar eigentlich zu wenig Tore geschossen für das, was wir heute geleistet haben“, resümiert Horrheims Trainer Sergej Hilgenberg. Sein Gegenüber, Großglattbach-Coach Daniel Fuchs, gibt ihm Recht. „Das war ein verdienter Sieg für Horrheim. In der ersten Halbzeit haben wir keinen Fußball gespielt. Ich weiß nicht, ob meiner Mannschaft zuvor Schlaftabletten gegeben wurden, aber wir waren wie im Tiefschlaf“, zeigt sich der Übungsleiter enttäuscht. Dieser äußerte sich bereits in der 18. Minute, als Felix Abel eine der schon zuvor zahlreichen Chancen verwertete und zum 1:0 traf. Noch bitterer wurde es aus Sicht der Gäste, als Matteo Kazenmaier ein Eigentor fabrizierte. Der Verteidiger hatte nach dem Anlaufen seiner Gegenspieler den Ball zurück zum Torwart gespielt. Großglattbachs Schlussmann Nathanael Wenzler jedoch reagierte nicht, so dass es nach 40 Minuten bereits 2:0 für die Horrheimer stand. Nach dem Seitenwechsel lief es besser für die Gäste, die durch Marvin Prohaska nach einem Eckball sogar zum 1:2-Anschlusstreffer kamen. „Danach jedoch kam von uns wieder viel zu wenig. Auch wenn das 3:1 aus meiner Sicht abgepfiffen werden muss“, kritisiert Fuchs. Dieses erzielte abermals Abel (69.). „Das 4:1 freut mich besonders, da sich Hannes Widmann für sein gutes Spiel belohnt hat“, sagt Hilgenberg. Nach einem Dribbling, mit dem Widmann drei Gegenspieler „nass machte“, wie der Coach erläutert, hatte der Stürmer immer noch die Übersicht, den Ball vorbei am Torwart im Gehäuse unterzubringen. „Eigentlich war uns wichtig, heute kein Tor zu kassieren“, erklärt Hilgenberg. „Das haben wir leider nicht geschafft. Dennoch war das ein super Auftritt meiner Mannschaft.“

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