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SVH NEWS

Habichte gegen Kobras, Adler und Leoparden

Der SV Horrheim (links) hat das Turnier der E-Juniorinnen gewonnen.

13. Juli 2022
Bei den Jugendfußballturnieren des SV Horrheim ist alles ein bisschen anders. Der Samstag gehört ausschließlich dem Mädchenfußball. Und bei den Bambini sind die Felder nicht mit Zahlen oder Buchstaben gekennzeichnet, sondern heißen „Maracanã“ oder „Camp Nou“. Tierisch was los war am Wochenende auf den Fußballplätzen des SV Horrheim. Da spielten die Vaihinger Panther gegen die Sersheimer Bullen, die Gündelbacher Adler gegen die Horrheimer Elefanten und die Kleinglattbacher Kobras gegen die Sersheimer Habichte. Tiernamen standen im Turnier der Jüngsten hoch im Kurs, vor allem Großkatzen. Bönnigheim hatte noch die Tiger im Angebot, Horrheim auch noch Löwen und Geparde. Wer gewonnen hat? Das ist beim Bambini-Fußball einfach: alle. Denn es werden zwar Tore geschossen, je nach Kräfteverhältnissen sogar ziemlich viele, aber sie werden nicht gezählt. Nicht einmal eine inoffizielle Statistik soll verraten, wer gewonnen oder verloren hätte, wäre er nur ein paar Jahre älter. Drei Tage lang spielte der Nachwuchs auf den beiden Rasenplätzen unter dem bekannten Storchennest. Dieses war nochmal eine Attraktion für sich, vor allem wenn die Altvögel klappernd beim Nachwuchs zu Gast waren oder wie aus dem Nichts plötzlich fünf ausgewachsene Störche den Funkmast mit den Jungen umkreisten. Da konnten unten Löwen, Panther und Kobras kicken, die Blicke gingen in den Himmel. „Geile Idee!“, kam immer wieder von einem der Betreuer oder Eltern, wenn es um die Benennung der Spielfelder ging. Denn die Talente spielten nicht einfach auf Feld A oder Platz 2. Nein, bei den Bambini hießen die Viertel des Rasenplatzes „Wembley“, „Maracanã“, „Anfield“ oder „Camp Nou“. Wenn schon, dann für den Nachwuchs nur das Beste. Nur mitzählen durfte keiner. Die Philosophie der Verbände ist, nicht gleich zu Beginn der Fußballerkarriere auf Sieg und Niederlage zu schauen, sondern einfach Spaß am Spiel zu haben – und möglichst nicht nur Tore zu kassieren, sondern auch welche zu schießen. Ab den E-Junioren durfte aber ganz regulär gezählt werden, was für die E-Juniorinnen ganz genauso galt. Das ist eine Besonderheit des Horrheimer Sportwochenendes um den Aera-Cup. Der ganze Samstag ist dem Mädchenfußball vorbehalten. Zwar gab es dieses Mal kein Turnier der Bundesligisten – dafür wären etwas mehr Anmeldungen nötig gewesen – aber bei den C-, D- und E-Juniorinnen gab es ein Kräftemessen, das dem der Jungs im gleichen Alter in nichts nachstand. Und bei den jüngsten Kickerinnen hatten die Gastgeberinnen sogar die Nase vorn. Die nächste Besonderheit in Horrheim ist, dass der gastgebende Verein in allen Altersklassen des Mädchenfußballs eigene Mannschaften stellen kann – ein Alleinstellungsmerkmal im weiten Umkreis. Bei den E-Juniorinnen setzte sich Horrheim in der Vorrunde als Gruppensieger durch und dominierte sein Halbfinale gegen den SB Asperg im zweiten Teil. Anfangs war es ein Spiel auf Augenhöhe, und auch bei der 1:0-Führung der Gastgeberinnen war noch lange nichts entschieden. Doch dann brachen alle Dämme, der SVH gewann mit 6:1. Im Endspiel gegen den FC Biegelkicker II – auch der andere Gruppensieger hatte sein Halbfinale gewonnen – gelang den Horrheimerinnen ein 3:2-Sieg.

Sersheimer Habichte (in Grün) gegen Vaihinger Leoparden – die Bambini beim Turnier in Horrheim haben sich durchgängig Tiernamen gegeben.

Bei den D-Juniorinnen dominierte der SVH die Gruppenphase und holte fünf Siege aus fünf Spielen. Das konnte Halbfinalgegner TSV Münchingen ganz und gar nicht sagen – zwei Siege und zwei Unentschieden – gewann das entscheidende Spiel aber mit 2:1 und setzte sich im Finale gegen die SGM Fellbach-Rommelshausen mit 3:0 durch. Horrheim verlor auch das Spiel um Platz drei gegen den 1. FC Biegelkicker mit 1:2 und wurde Vierter. Nicht besser erging es den C-Juniorinnen. Ein Unentschieden und zwei Niederlagen aus der Vorrundengruppe ließen sie um Platz sechs kämpfen. Doch da war die SpVgg Oedheim zu stark und gewann 5:0. Turniersieger wurde Donzdorf. Bei den Jungs war es ein bisschen wie bei den Mädchen – die Jüngsten landeten am weitesten vorne. In der E2-Jugend holten die Gastgeber vier Siege und zwei Unentschieden und setzten sich damit vor Illingen, Oberriexingen und Kleinglattbach an die Spitze. In der E1 gewann der TV Aldingen. Horrheim entschied das Spiel um Platz drei gegen den VfR Sersheim mit 3:1 für sich. Für die D2-Junioren waren bereits am Freitag Gruppenspiele zu jeweils 22 Minuten Dauer angesetzt. Am Ende hatte 08 Bissingen die Nase vorn, gefolgt von der SGM Horrheim/Kleinglattbach/Ensingen. In der D1 gab es ebenfalls den Modus Jeder gegen Jeden. Der VfB Vaihingen gewann mit acht Punkten vor der SGM Horrheim/Kleinglattbach/Ensingen mit sieben. Es folgten der SC Hohenhaslach, der VfR Sersheim und der FSV Oßweil. Neben vielen anderen Besonderheiten gab es am Wochenende auch ein ungewöhnliches Zeichen der Verbundenheit. Mit dem SC Bad Bodendorf war eine Mannschaft zu Gast, die in der Region völlig unbekannt ist. Als morgen vor einem Jahr das Ahrtal von den Sturzfluten verwüstet worden ist, gehörte auch der Sportplatz in Bad Bodendorf zu den vielen Verlusten. Der SV Horrheim hat bereits im vergangenen Jahr eine Hilfsaktion gestartet. SVH-Jugendleiter Dennis Krieger sagt: „Bei einem Spendenlauf sind ein paar tausend Euro zusammengekommen. Damit haben wir für zwei Vereine aus dem Ahrtal Trainingsmaterial spenden können. Bei der Übergabe kam der Kontakt zustande, aus dem sich jetzt eine Vereinsfreundschaft entwickeln kann.“ Die E-Junioren des SC Bad Bodendorf waren komplett eingeladen, Unterkunft fanden sie in der Horrheimer Sporthalle. Als Siebter im Klassement landeten sie zwischen dem Sechsten TSV Kleinglattbach und dem SV Illingen, dem VfB Vaihingen und dem VfR Sersheim II.

Fabio Tricarico wechselt an die Metter

Fabio Tricarico kehrt wieder zu seinen Heimatverein zurück.

09. Juli 2022
Der Horrheimer Trainer Sergej Hilgenberg bedauert den Weggang von Justin Stroh nach Enzweihingen. Er stand an der Schwelle vom Spieler, der in der ersten Mannschaft eingewechselt wird, hin zum Stamm des Teams. Doch es gibt auch eine ganze Reihe an Zugängen aus der eigenen Jugend, zu denen sich Nico Rothenburger gesellt, der zuletzt bei den A-Junioren des FV Löchgau aktiv war, davor aber auch schon in Horrheim gekickt hatte. Erfahrung ins Team bringen wird aber vor allem Fabio Tricarico. Er wechselt vom VfB Vaihingen an die Metter. Hilgenberg: „Mit ihm gewinnen wir massiv an Erfahrung, und spielerisch ist er auch gut. Er hat schon in der Jugend beim SV Horrheim gespielt und will jetzt wieder in seinen Heimatverein zurück. Gerade die älteren Spieler kennt er von früher her noch sehr gut.“

Zugänge: Fabio Tricarico (VfB Vaihingen), Nico Rothenburger (FV Löchgau A-Junioren), Benedikt Muck (Thüringen, war bereits Gastspieler), Louis Weber, Fabian Wasserbäch, Denis Müller, Andre Müller (alle eigene A-Junioren).

Abgänge: Justin Stroh (TSV Enzweihingen).

Horrheims Kryptonit heißt Ensingen

Horrheims Linksverteidiger Oliver Seidel (von links) hat es in der zweiten Halbzeit kaum noch in der Abwehr gehalten. Deshalb kam es immer wieder zu Zweikämpfen mit David Carl.

13. Juni 2022
SV Horrheim – TSV Ensingen 2:3 (0:2)
TSV tauscht nach dem 3:2 (2:0) beim SVH mit Hilgenberg-Elf die Plätze und löst Ticket für Aufstiegsrelegation. Die erste Heimniederlage für den SV Horrheim ist zur Unzeit gekommen. Durch das 2:3 (0:2) gegen den TSV Ensingen rutschte das Team von Trainer Sergej Hilgenberg vom zweiten auf den dritten Platz ab und muss den Aufstiegsrelegationsrang den Ensingern überlassen. „Man beschäftigt sich im Vorfeld überhaupt nicht mit einer Niederlage. Deshalb ist es jetzt schon sehr heftig“, sagt Hilgenberg. „Die Ensinger mit ihrer Spielweise waren in dieser Saison aber auch unser Kryptonit. “ Die Partie begann mit zwei Paukenschlägen. Nach drei Minuten wurde Ensingens Kevin Steinl lang geschickt und lief alleine auf Christian Asprion zu. Der SVH-Schlussmann traf Steinl außerhalb des Strafraums mit seinem Fuß am Fuß. Während sich die Fußballer unter den Zuschauern einig waren, dass das Foul Rot-würdig war, beließ es der Schiedsrichter aber bei Gelb. Den Freistoß zirkelte Tobias Häfner dann jedoch um die Mauer ins lange Eck – 1:0 (3. Minute). „Wir wussten, dass die Ensinger mit langen Bällen agieren. Unser erster Fehler war, dass wir hinten links geschlafen haben. Und beim Freistoß haben wir gleich den zweiten Fehler gemacht. Chris hat die Torwartecke verlassen“, ärgert sich Hilgenberg. Nur vier Minuten nach dem Rückstand wurde Jonas Brosi im Mittelfeld umgesenst. Mit Verdacht auf einen Bruch des Schienbeins wurde der Horrheimer Mittelfeldspieler vom Feld getragen. Auch hier beließ es der Schiedsrichter bei Gelb. „Dass Jonas Brosi so schwer verletzt wurde, trübt bei mir die Freude über das Erreichen der Relegation“, erklärt TSV-Trainer Siegfried Blum. „Ich weiß, dass mein Spieler ihn nicht verletzen wollte. Es ist ihm sogar so nahe gegangen, dass er sich hat auswechseln lassen.“ Doch auch die Horrheimer wurden dadurch mental aus dem Spiel genommen. „Das hat uns alle beschäftigt. In der Pause haben alle sofort nach Jonas gefragt“, berichtet Hilgenberg. Dennoch übernahmen die Gastgeber in der Folge das Kommando auf dem Platz. Sie hatten viel Ballbesitz. Gefährlich wurden sie allerdings nicht wirklich. Eine Ecke rutschte TSV-Torwart Lukas Lohfink durch die Finger und ging nur knapp am langen Pfosten vorbei (14.). In der 30. Minute setzte sich Marius Kohler gegen einen Ensinger an der Strafraumgrenze der Gäste durch, Lukas Lohfink war aber auf dem Posten. Nur eine Minute darauf zielte Hannes Widmann direkt auf den Torwart (31.). Und auch der Kopfball von Jan Maier nach einer Ecke war zu zentral platziert (39.). Während die Horrheimer anliefen, blieben die Ensinger bei Kontern gefährlich. Doch zunächst scheiterte Steinl an Asprion, als der Rechtsaußen versuchte, den Ball mit dem Außenrist über das Bein des Torwarts zu schieben (37.). Vier Minuten später zappelte der Ball aber im Netz des SVH. David Carl hatte Asprion aus kurzer Distanz geprüft. Die Faustabwehr des Torwarts landete mit zwei Pässen bei Dominik Urbani, der Asprion keine Chance ließ – 2:0 (41.). Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Die Horrheimer liefen an, die Ensinger lauerten auf Konter. Der gefährlichste Angriff der Gastgeber endete aber nur mit einem Lattenkopfball von Pascal Kohler (56.). In der Regel waren gleich mehrere Beine im Weg, wenn die Horrheimer schossen. „Die Ensinger warfen sich aber auch in alles rein“, zollt Hilgenberg Respekt. Und wenn mal was durchkam, dann fischte es meist Lukas Lohfink ab. „Er hat extrem aufmerksam gespielt und viel den Horrheimern weggenommen“, lobt Blum. Als Robin Carta einen Konter zum 3:0 abschloss (73.), schien die Partie gelaufen. „Zwei, drei Spieler hatten sich damit abgefunden, dass nichts mehr geht. Das darf nicht sein“, erklärt Hilgenberg. Doch der Anschlusstreffer von Sascha Berger brachte den Horrheimern neue Hoffnung (85.). Und als Christian Matthias knapp außerhalb des eigenen Strafraums Oliver Seidel anschoss und sich der Ball zum 2:3 in den Winkel senkte, schien die Wende für die Gastgeber zum Greifen nah zu sein. Doch ihnen lief die Zeit davon. Blum: „Es war unheimlich wichtig, dass wir das 3:0 gemacht haben. Wenn die Horrheimer früher dran geglaubt hätten, dass sie das Spiel noch drehen können, hätten sie bestimmt aggressiver gespielt.“

SV Horrheim: Christian Asprion – Mario Vehlgut (76. Emil Arnold), Felix Abel, Jan Maier, Pascal Kohler, Marco Burkhardt, Pajtim Ajeti, Joshua Krone, Jonas Brosi (7. Philipp Hachtel), Hannes Widmann, Marius Kohler (34. Sascha Berger).

TSV Ensingen: Lukas Lohfink – David Carl, Nico Kullmann (42. Michael Trautwein), Simon Fink, Markus Lotter, Kevin Steinl, Max Lohfink, Tobias Häfner, Dominik Urbani (42. Jonas Gaisser), Robin Carta (76. Christian Matthias), Paul Kopp (34. Marvin Till).

Tore: 0:1 Tobias Häfner (3.), 0:2 Dominik Urbani (41.), 0:3 Robin Carta (73.), 1:3 Sascha Berger (85.), 2:3 Oliver Seidel (90.+2). Spieler des Tages: Robin Carta, Tobias Häfner, Lukas Lohfink (alle TSV Ensingen).

Schiedsrichter: Keine Angabe.

Zuschauer: 450.

Wir wollen jetzt positiv ins Endspiel gehen

07. Juni 2022
SGM Hohenhaslach/Freudental II – SV Horrheim 0:4 (0:4)
Ein Hattrick von Sascha Berger und dann noch ein von Berger verwandelter Handelfmeter zur Halbzeitpause – damit waren die Hausaufgaben des Tabellenweiten bei der SGM Hohenhaslach/Freudental II schon frühzeitig gemacht. „Wir wollten es in der ersten Halbzeit sicher machen und dann sauber über die Bühne bringen, ohne Verletzte und ohne Karten“, berichtet SVH-Trainer Sergej Hilgenberg von der Marschroute, die er für den vorletzten Spieltag der Saison vorgegeben hatte. Die wurde 1:1 umgesetzt. „Es ist alles egal, auch wie wir gewonnen haben. Wir wollen jetzt positiv ins Endspiel gehen“, sagt Hilgenberg über die Aufgabe, die seinem Team am letzten Spieltag noch bevorsteht – das Heimspiel gegen den Tabellendritten TSV Ensingen. Zwei der drei herausgespielten Tore erzielte Berger im Alleingang, wobei ihm die Teamkollegen aber den Weg freimachten. Den Strafstoß in der 42. Minute – der Ball war einem Abwehrspieler an die Hand gesprungen – verwandelte er souverän zum 4:0-Endstand, nachdem er den Torwart verladen hatte.

Torte in Wimpelform

Staffelleiterin Dagmar Gora übergibt den Meisterwimpel an die SVH-Juniorinnen.

04. Juni 2022
Für Titel der B-Juniorinnen des SVH gibt es besonderes Geschenk.
Bereits einen Spieltag vor Ende der Runde der Fußball-Kreisstaffel ist den B-Juniorinnen der SGM Horrheim/Großglattbach der Titel nicht mehr zu nehmen gewesen. Vor dem abschließenden Saisonspiel gegen den TSV Münchingen II, das allerdings mit 1:2 verloren wurde, hatten Klea Wernstedt, Leah Marek, Sarah Thüry, Ailsa Rumbolz, Chiara Drexler, Chiara Palesch, Coline Mitschele, Emilia Zschocke, Katharina Schneider, Leah Marek, Lilli Kruppa, Lina Bauer, Lina Richter, Lorena Göbel, Mabel Häntsche, Selina Manis, Sophie Krupop, Zara Remele und Malin Kammerer einen Vorsprung von neun Punkten. Trotz zahlreicher und langwieriger Verletzungen, schulbedingter Ausfälle und Corona-Quarantänen haben die Horrheimerinnen in den ersten neun Partien neun Siege geholt – mit einem Torverhältnis von 66:3. Damit bekam das Team der Trainer Jasmin Sieber, Sven Palesch, Heiko Migulla und Ralf Schulte vor der Partie gegen den SB Asperg von Staffelleiterin Dagmar Gora den Meisterwimpel übrreicht. Sogar eine Torte in Form des Wimpels war gebacken worden.

SVH-Kantersieg im letzten Spiel der Saison

30. Mai 2022
SV Horrheim – FC Bickelkicker Erdmannhausen 13:2 (4:0)
Horrheim schenkt Messirek zum Abschied 13:2 gegen Erdmannhausen. In ihrem letzten Saisonspiel und zum Abschied von Trainer Markus Messirek haben die Fußballballerinnen des SV Horrheim einen Kantersieg gefeiert. Der SVH fertigte in der Regionenliga 2 den FC Bickelkicker Erdmannhausen mit 13:2 (4:0) ab. „Das war ein gelungener Abschluss“, erklärt Messirek, schaut aber auch etwas wehmütig auf die Saison zurück: „Jetzt sind die Mädels auf dem Stand, auf dem wir sie haben wollten. Sie haben sich zusammengefunden. Hätten wir so die ganze Runde gespielt, wäre die Saison wahrscheinlich etwas anders verlaufen.“ Die Horrheimerinnen schließen die Regionenliga 2 mit 23 Punkten aus 20 Partien im unteren Tabellenmittelfeld ab. Gegen Erdmannhausen zeigten die Horrheimerinnen nochmal, was möglich ist, wenn sie ihr Potenzial abrufen. „Sie haben genau das umgesetzt, was wir vorgegeben hatten – von Anfang an Druck machen, die Gäste nicht ins Spiel kommen lassen und das Mittelfeld mit Geschwindigkeit überbrücken“, berichtet Messirek und ergänzt: „Wir haben von Anfang an dominiert. Die Erdmannhausenerinnen hatten kaum eine Chance. Unsere Torfrau Sina Müller hatte wenig zu tun.“ Bereits nach sechs Minuten brachte Marie Pfaffeneder die Gastgeberinnen in Führung. „Fast alle Tore sind gleich gefallen. Wir haben aus dem Zentrum auf den Flügel gespielt, von dort wieder in die Mitte geflankt und dann jemanden in die Gasse geschickt“, erklärt Messirek. Noch in der ersten Halbzeit erhöhten Romy Bahmer (26. Minute) und zwei Mal Maya Cords (34. und 44.) auf 4:0. Nach dem Seitenwechsel ging das Toreschießen weiter. Zwei Mal Bahmer (50. und 58.) sowie erneut Pfaffeneder (60.) schraubten das Ergebnis auf 7:0. Mit dem Vorsprung im Rücken tauschten Alani Tiefenbach und Leonie Schulte die Positionen – Erstere ging ins Mittelfeld, Letztere rückte ins Abwehrzentrum. Doch die Umstellung ging nach hinten los: Die Horrheimerinnen liefen in zwei Konter – Jasmin Steng (64.) und Sophie Birkmaier (65.) verkürzten auf 2:7. Nachdem die Umstellung rückgängig gemacht worden war, standen die Horrheimerinnen defensiv wieder stabil. Und Bahmer (66.), Lena Müller (68.), Cords (70.), Sabrina Müller (81.), erneut Cords (82.) und Mara Solar (90.+1) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Der Nachfolger für den scheidenden Trainer (Messirek: „Mir wird es zu viel mit Familie, Arbeit und dem Engagement als SVH-Vorsitzendem.“) steht auch schon in den Startlöchern. Carsten Kruppka übernimmt den Staffelstab. „Er hat bisher die C-Juniorinnen bei uns trainiert, war aber seit dem Winter schon bei den Aktiven mit eingebunden“, erklärt Messirek.

Horrheim wahrt seine Titelchance

30. Mai 2022
SV Horrheim – SpVgg Bissingen III 17:0 (6:0)
Beim Kantersieg gegen die SpVgg Bissingen III schenkt der SVH seinen Gästen 17 Buden ein, um fürs Saisonfinale sein Torverhältnis aufzupolieren. Nachdem der TSV Enzweihingen kürzlich vorgelegt und mit 20:0 viel für sein Torverhältnis getan hatte, wollte der SV Horrheim auf heimischem Platz gegen die SpVgg Bissingen III nicht nachstehen. „Wir haben keine Verletzten, keine Karten und kein Gegentor“, bilanziert SVH-Trainer Sergej Hilgenberg zufrieden. Kurios war lediglich, dass trotz der hohen Zahl an Toren das 1:0 erst nach 21 Minuten fiel. „Wir hatten mit der ersten Mannschaft noch nie im Flex-Modus antreten müssen“, berichtet Hilgenberg. „Damit muss man auch erstmal zurechtkommen und geduldig bleiben, obwohl das Spielfeld so klein ist.“ Abwehrspieler Felix Abel, der sich durch unbändigen Offensivdrang auszeichnet, eröffnete das muntere Toreschießen mit dem Treffer zum 1:0, dem Marius Kohler gleich eine Minute später das 2:0 und bis zur Pause noch drei weitere Tore folgen ließ. Justin Stroh schoss zwischendurch das 3:0. Nach dem Seitenwechsel waren es Marius Kohler mit einem verwandelten Foulelfmeter zum 7:0 (58. Minute) sowie Oliver Seidel, drei Mal Florian Brosi, drei Mal Joshua Krone, Pascal Kohler und zwei Mal Sascha Berger, die das Ergebnis bis auf 17:0 ausbauten.

Die Jubiläumsfeier wird im Oktober nachgeholt

Die Geehrten und das Vorstandsteam des Sportvereins Horrheim.

28. Mai 2022
Erste Jahreshauptversammlung des Sportvereins Horrheim nach der Umstrukturierung der Vorstandschaft. Zahlreiche Ehrungen in der Mettertalhalle. Nach der Umstrukturierung in der Vorstandschaft des Sportvereins Horrheim hat das vierköpfige Vorstandsteam zu seiner ersten Jahreshauptversammlung in die Mettertalhalle eingeladen. Der Vorsitzende Markus Messirek eröffnete mit seinem Bericht die Mitgliederversammlung: „Trotz der schwierigen Corona-Zeit mit Verordnungen und Vorschriften konnten wir loslegen und uns Stück für Stück einarbeiten, was mit viel Arbeit verbunden war. Es war eine tolle Unterstützung von allen Seiten da und wir schauen nun mit dem Verein in eine positive Zukunft.“ So wird in diesem Jahr die Jubiläumsfeier im Oktober nachgeholt. Es folgte der Bericht vom Vorstand Sport, Fabian Götz, der auf ein turbulentes Jahr zurückblickte. Auf der sportlichen Seite richtete der Verein den 1. Avantec Cup als Vorbereitungsturnier aus, welches der SVH gleich gewinnen konnte. „Grundsätzlich werden wir zukünftig weiter daran arbeiten, dass wir einen modernen und offenen Sportverein präsentieren können.“Der Vorstand Infrastruktur und Wirtschaft, Reiner Bischoff, hat sich zur Aufgabe gemacht und auch gleich umgesetzt, dass die SVH-Sportanlagen zum Schmuckstück werden. Der Kassenbericht von Lars Krieg, Vorstand Finanzen, teilte sein Kassenbericht in drei Hauptblöcke auf. „Trotz der schwierigen Zeit der Pandemie im Geschäftsjahr 2021 konnten wir mit einem Plus in der Vereinskasse abschließen.“ Der Bericht von Kassenprüfer Ralf Mrowetz in Zusammenarbeit mit Saskia Bubser stellte bei der Kassenprüfung keine Beanstandungen fest. Schriftführerin Dorrit Müller teilte der Versammlung den aktuellen Mitgliederstand mit. Im Geschäftsjahr 2021 hatte der SV Horrheim im gesamten Sportbereich 51 Neuzugänge und 70 Austritte. Inzwischen werden 827 Mitglieder gezählt, „das zeigt, dass Corona den Sportangeboten beim SVH keinen Abbruch getan hat“. Frauenfußball-Spielleiterin Janine Napolitano: Die Mannschaften der Bezirksliga und der Regionenliga mussten in der Hinrunde kein Spiel verlegen und haben es trotz Corona-Verschärfungen geschafft, alle Spiele zu besteiten. Männerfußball-Spielleiter Bernd Schneider sagte: „Bei beiden Mannschaften haben wir einen breiten Kader und können auf 40 Spieler zurückgreifen. Auch an Qualität haben die Mannschaften gewonnen und stehen gut da.“ Jugendleiter Fußball, Dennis Krieger: Es spielen 145 aktive Fußballkinder, ein deutliches Plus gegenüber dem vergangenen Jahr von 40 Fußball begeisterten Kindern. Der SVH hat 19 eigene Jugendtrainer. Volker Gänzle, Abteilungsleiter der AH, spricht von insgesamt 59 Mitgliedern, davon 25 Aktive. Die Gesamt-Gymnastik-Abteilungsleiterin Melanie Mrowetz hat im im Erwachsenenbereich sechs Übungsleiter und sechs Gruppen bei den Kindern. Walter Kienle, er ist kommissarischer Abteilungsleiter der Abteilung Lauftreff: Hier wird Nordic-Walking und Joggen angeboten, in der Winterzeit ist Hallentraining. Die Entlastung der Vorstandschaft wurde von Ortsvorsteherin Anita Götz geleitet.

Ehrungen des Vereins für treue Mitgliedschaft: 15 Jahre sind dabei Arnold Herrbold, Christian Kugler, Joachim Müller, Silke Müller, Thomas Nimmerfroh, Jan Maier, Mario Vehlgut. 25 Jahre: Fabian Götz, Renate Maier-Faigle, Rolf Maisch, Ulrich Seyb. 40 Jahre Jürgen Ballier, Michael Birnbaum, Joachim Gayer, Guntram Zoller.

Die WFV Verbandsauszeichnung mit der Spieler-Ehrennadel in Bronze, wurde vor dem Heimspiel 29.05. - vom 1. Vorsitzenden Markus Messirek an Jan Maier und André Faigle überreicht.

Es wurden im Anschluss von Bärbel Vorrink, der Vorsitzenden des Turngaus Neckar-Enz, weitere Ehrungen vorgenommen. Die silberne Gauehrennadel ging an Simone Weihing, die Ehrennadel des STB in Bronze an Ute Hartmann, die Ehrennadel des DTB in Bronze an Melanie Mrowetz, die Ehrennadel des DTB in Bronze an Carmen Kienle, die Ehrennadel des DTB in Bronze an Wolfgang Grau, der Gauehrenbrief mit goldener Ehrennadel an Gisela Ballier und Gauehrenbrief mit goldener Ehrennadel an Jutta Wagner. Für ihre langjährige Tätigkeit beim SVH wurde Dorrit Müller die WLSB-Ehrennadel in Gold verliehen. Verleihung einer WFV Verbandsauszeichnung: Jan Maier und Andrè Faigle wurde die Spieler-Ehrennadel in Bronze verliehen.

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