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SVH NEWS

SVH Jahreshauptversammlung am Freitag, 13.03.2026

Tagesordnungspunkte SVH Jahreshauptversammlung [361 KB]

48. IVV-Wandertag: Wandern in der Kälte kommt gut

25. Januar 2026
Den Sonntag haben die meisten Vaihingerinnen und Vaihinger wahrscheinlich in der warmen Stube verbracht. Der Januar zeigte sich von seiner kalten und grauen Seite. Für passionierte Wanderfreunde ist das aber kein Hindernis – ganz und gar nicht. „Es ist ideales Wetter – Hauptsache es bleibt trocken“, sagte Markus Messirek, Vorsitzender des SV Horrheim, der an diesem Tag den 48. IVV-Wandertag in der Mettertalgemeinde ausrichtete. Besser besucht als in den Vorjahren. Diese Einschätzung teilten offenbar viele. Der Wandertag war besser besucht als in den Vorjahren. Gab es zuletzt circa 150 Voranmeldungen, so waren es in diesem Jahr laut Messirek 300. Hinzu kommen erfahrungsgemäß gut nochmal so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich spontan entscheiden. Gegen 11.30 Uhr waren denn auch schon rund 400 Startkarten verkauft. Die ersten Wanderfreunde seien bereits eine halbe Stunde vor dem offiziellen Start um 7 Uhr vor der Halle gestanden, berichtete der Vereinsvorsitzende. Es seien auch wieder größere Gruppen dabei: unter anderem ein Wanderverein aus dem Elsass mit 30 Personen oder rund 40 Angehörige der US-Army von den Patch Barracks aus Stuttgart. Das angebotene Wanderpensum war manchen Besuchern sogar nicht Herausforderung genug, wie Messirek erzählte: Gleich früh morgens seien zwei Männer gestartet, die die 20-Kilometer-Strecke joggen wollten – und danach noch zu einer zweiten Wanderveranstaltung weiterfuhren. Da ließen es die Familien Brett und Laub aus Oberriexingen auf der Strecke über acht Kilometer deutlich gemütlicher angehen. Sie seien das erste Mal dabei, erklärten Bernhard und Edi Brett. „Es macht Spaß und wir werden öfter kommen.“ Die Luft sei einfach herrlich. „Toll“ und „kalt“, lauteten die Kommentare von Emma und Jasper Laub, die mit ihrem Papa Noel und den Hunden Frodo und Lina zu der kleinen Wandergruppe gehörten. Die Strecke bereitete keinem von ihnen Mühe – gehe man doch sonst mindestens einmal jährlich zum Wandern in die Alpen. In der Gruppe fehlte Mama Tanja Laub – aus gutem Grund: Sie schob an der Mettertalhalle Dienst für das DRK. Drei neue Runden hatten die Verantwortlichen in diesem Jahr ausgewiesen: über acht, elf oder 20 Kilometer. Die Runden führten von der Mettertalhalle in Richtung Seewaldseen und bis zum Steinbachhof, wo die Verpflegungs- und Kontrollstation eingerichtet wurde. Wer die Langstrecke wählte, hängte dort noch einen Schlenker in Richtung Gündelbach dran. Die Halle und der Steinbachhof waren in diesem Jahr die einzigen Versorgungsstationen. Früher habe es entlang Strecke mehr gegeben, erklärte Markus Messirek. „Aber unser größtes Manko sind die Helfer.“ Einige ältere Semester seien nicht mehr dabei, die Jugend sei andererseits noch nicht so recht für die Veranstaltung zu begeistern. Daher die Konzentration auf zwei Lokalitäten. Am Steinbachhof durften sich die Wanderinnen und Wanderer mit Wurst vom Grill oder belegten Broten stärken, am Ziel in der Mettertalhalle gab es auch Schnitzel mit Pommes, Wildgulaschsuppe oder Kuchen. Die Nachfrage war so groß, dass sogar Schnitzel nachgeordert werden mussten. Verhungert oder verdurstet dürfte somit keiner sein. Und der angekündigte Niederschlag in Form von Schnee ließ sich erst zum Ende um 17 Uhr blicken. Fotos: Banholzer

Marina Köhler (SVH) als junge Fußballheldin geehrt

Marina Köhler (links) ist nicht nur auf dem Fußballplatz eine feste Größe beim SV Horrheim, sondern auch bei der Weitergabe ihres Wissens an Nachwuchsspielerinnen. Archivfoto: Leitner

20. Januar 2026
Außergewöhnlicher Einsatz für den SV Horrheim wird auch beim Fußballverband gesehen und gewürdigt. Beim WFV-Ehrenamtspreis bekommt Paul Arnold seine Anerkennung, der SVH als Ganzes belegt Platz vier beim Vereinsehrenamtspreis. Der SV Horrheim hat auf ganzer Linie abgeräumt, als der Fußballbezirk Enz/Murr und der Württembergische Fußballverband Ehrenamtliche ausgezeichnet haben, die durch außergewöhnliches Engagement aufgefallen sind. Die Krönung aus Horrheimer Sicht ist Entscheidung für Marina Köhler als junge Fußballheldin – eine Ehre, die es pro Fußballbezirk nur einmal im Jahr gibt.

Reihenweise Auszeichnungen in den vergangenen Jahren

Auf SVH-Jugendtrainer Kevin Reiner im Jahr 2018 folgten mit Jonathan Holzhäuer und Jonas Neuffer direkt zwei junge Ehrenamtliche des SC Hohenhaslach. Dann wurde diese Auszeichnung endgültig zur Domäne der Horrheimer – Luisa Pfeifer, Jana Klein, David Klenk und jetzt Marina Köhler. Sie ist schon lange ehrenamtlich tätig, allerdings noch nicht lange beim SV Horrheim, sondern zuvor beim FV Löchgau. „Marina Köhler ist bereits seit ihrer Kindheit mit voller Leidenschaft dem Fußballsport verbunden“, schreiben ihre Wegbegleiter in der Laudatio. „Schon mit sechs Jahren begann sie ihre Karriere beim FV Löchgau in der F-Jugend der Jungs und entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einer festen Größe im Verein.“ Mit dem SV Horrheim hat sie erst seit Sommer 2024 zu tun, als sie Leistungsträgerin der dortigen Frauenmannschaft wurde und auch als Trainerin der Juniorinnen einstieg.

Das Engagement in Horrheim knüpft nahtlos an das beim FV Löchgau an

„Parallel zu ihrer beeindruckenden Entwicklung in den Jungenmannschaften spielte sie früh bei den B-Juniorinnen und wurde aufgrund ihres Talents auch in den WFV-Förderkader berufen“, heißt es in der Laudatio weiter. Als Kapitänin führte Köhler die Löchgauer B-Juniorinnen 2018 zum Aufstieg in die Juniorinnen-Bundesliga. „Auch nach gesundheitlichen Rückschlägen zeigte sie beeindruckenden Einsatz, übernahm Verantwortung als Trainerin im Jugendbereich und setzte sich stets mit großem Engagement für den Nachwuchs ein.“ Es folgte der Wechsel zum SV Horrheim. Dort wurde sie in der vergangenen Saison mit elf Treffern vereinsinterne Torschützenkönigin und zog mit ihrem Team ins Pokalfinale des Fußballbezirks Enz/Murr ein. „Marina Köhler steht beispielhaft für Leidenschaft, Durchhaltevermögen und ehrenamtliches Engagement im Fußball“, schreibt ihr jetziger Verein. „Sie ist ein echtes Vorbild und eine prägende Persönlichkeit für den Amateurfußball, auf und neben dem Platz.“

Preisträger werden zu einer Bildungsreise nach Spanien eingeladen

Die Auszeichnung auf der Ehrungsveranstaltung, die für den hiesigen Fußballbezirk in Ludwigsburg stattfand, ist nur ein Teil dessen, wie Vereine und Verband den Ehrenamtlichen Danke sagen. „Ihr Engagement ist außergewöhnlich, ihr Einsatz selbstlos und unentgeltlich – aber unbezahlbar“, stellt der Württembergische Fußballverband fest. Aber natürlich gibt es auch habhafte Anerkennungen neben Ehre und Urkunde. Bei der bundesweiten Aktion, die sich an junge Ehrenamtliche im Alter von 18 bis 30 Jahren richtet, werden alle prämierten Fußballhelden als Anerkennung für ihren Einsatz unter anderem auf eine Bildungsreise eingeladen. Die führt im Herbst an die sonnige Küste Spaniens. Im vergangenen Jahr gab es dort bei einer Trainingseinheit mit DFB-U-20-Coach Hannes Wolf Einblicke in die Trainingsphilosophie Deutschland. Auch im nächsten Herbst dürfen sich die Teilnehmenden auf prominente Gäste und spannende Inhalte freuen.

Ausgezeichnete Horrheimer beim Ehrungsabend des Fußballverbands (von links): Dorrit Müller, Sabrina Freier, Marina Köhler und Paul Arnold. Foto: privat

Ehrenamtspreis für Tätigkeit als Trainer, im Planungsteam und beim Wandertag

Paul Arnold hat seit dem Jahr 2004 alle Jugendklassen des Fußballs in Horrheim durchlaufen, war später mit Felix Abel zusammen selbst Trainer der E-Junioren. Seit 2017 ist er aktiver Fußballer in der ersten und zweiten Mannschaft des SVH. „Bei den Aktiven ist er im Mannschaftsrat, hier ist er immer präsent und steht seinen Mitspielern mit Rat und Tat zur Seite“, schreiben die Horrheimer in ihrer Würdigung. „Sein Wort hat Gewicht, denn er ist immer ein fairer Sportsmann und eine Vorbildfunktion im gesamten Verein.“ Weitere Schwerpunkte seiner Tätigkeit für den SV Horrheim sind Arbeiten im Außenbereich der Sportanlagen – dank seines Fachwissens insbesondere Baum- und Strauchpflege – die Planung des Standes auf dem Horrheimer Weihnachtsmarkt und die Organisation des SVH-Wandertags. Früh um fünf muss die Wanderstrecke ausgeschildert werden, zwölf Stunden später folgt der Rückbau. Arnold ist als Fahrer des Lastwagens immer ein gefragter Mann. Als nächste Aktion stand das Binokelturnier im Vereinsheim bevor. Beim DFB-Ehrenamtspreis hat er zwar nicht den Bezirkssieg eingefahren, kam aber auf einen der vorderen Plätze.

Zum Abschied nach langen Jahren erhält auch Dorrit Müller Verbands-Ehrennadel

In der Kategorie Vereinsehrenamtspreis hat der SV Horrheim im Fußballbezirk den vierten Platz belegt, Erster wurde der FV Löchgau. „In unserer Bewerbung haben wir besonders die erfolgreiche Jugendarbeit hervorgehoben“, berichtet Dorrit Müller, die beim SVH den Blick für die herausragenden Dinge hatte und jetzt von Sabrina Freier abgelöst wurde. „Die C-Juniorinnen wurden Pokalsiegerinnen und nahmen an den Augsburger Women Masters teil. Zudem wurden sie Vizemeisterinnen im Futsal. Die B-Juniorinnen erreichten die Vizemeisterschaft in ihrer Liga, während die C-Junioren Meister in ihrer Liga wurden.“ Dazu komme der Bezirkspokal der Frauen, in der Horrheim mit beiden Teams ins Viertelfinale einzog, eins sogar ins Finale. „Besonders hervorgehoben haben wir auch unsere engagierten ehrenamtlichen Helfer, die nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz Sensationelles leisten. Beispielhaft nannten wir unseren jährlichen Wandertag, bei dem sich jedes Jahr über 70 Helfer engagieren und rund 500 begeisterten Wanderern ein tolles Erlebnis ermöglichen“, sagt Müller. Sie selbst wurde für ihren langjährigen Einsatz ebenfalls ausgezeichnet. „Der SVH war seit 2006 immer mit verdienten ehrenamtlichen Mitgliedern bei dem Ehrungsabend vertreten“, sagt sie. „Es war mir immer wichtig, zu zeigen, dass der SVH sehr dankbar für diese Unterstützungen im Verein ist.“

Gerhard Renner siegt beim 17. Binokelturnier

Turnierorganisator Andre Faigle vom SVH (links) zeichnet die Turniersieger und „Schwarzwurstkönigin“ Elsbeth Blind aus. Foto: p

09. Januar 2026
Zum 17. Mal hat am Dreikönigstag im Vereinsheim des SV Horrheim das Binokelturnier stattgefunden. 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dieses Mal dabei. Bei dem Turnier ergaben sich folgende Platzierungen: Den ersten Platz erspielte sich Gerhard Renner mit 7460 Punkten, gefolgt von Sven Gersbach mit 7120 Punkten . Felix Frommer kam auf den dritten Platz mit 6920 Punkten, ganz dicht gefolgt von Gerd Tenzer mit 6810 Punkten. Den fünften Platz belegte Anton Binder mit 6710 Punkten, den sechsten Platz Alfred Heller mit 6580 Punkten und den siebten Platz Wolfgang Nädele mit 6440 Punkten. Zum Schluss wurde Elsbeth Blind zur ersten „Schwarzwurstkönigin“ bei dem Turnier gekürt. Organisator Andre Faigle und sein Helferteam zeigten sich mit dem Ablauf sehr zufrieden.

Fussball Berichte

Das Spiel des SV Horrheim wird abgebrochen

16. Februar 2026
TSV Bönnigheim – SV Horrheim (abgebrochen)
Derweil muss der SV Horrheim bis auf weiteres ohne Marius Kohler planen. Nachdem er sich die Achillesferse gerissen hatte, wurde die Partie bei Spitzenreiter TSV Bönnigheim abgebrochen. Die Vorzeichen für das erste Spiel im Jahr 2026 waren für den SV Horrheim ohnehin nicht optimal. „Weil die Rasenplätze über den Winter hinweg gesperrt waren, hatten wir so gut wie keine Vorbereitung“, bedauert SVH-Spielertrainer Sergej Hilgenberg. Doch auswärts gegen den Tabellenersten aus Bönnigheim kam es für die Mannschaft aus Horrheim dann doch noch viel schlimmer aus erwartet. Der SV sei vom Gegner komplett überrollt worden, attestiert der Übungsleiter der Gastmannschaft. Zur Halbzeit stand es durch Tore von Julian Wolss (19.), Ismail Molla (20.), Kevin Türk (28.) und Noah Maier (44.) bereits 4:0 für den TSV, der wegen des heimischen Kunstrasens in der Winterpause keine Probleme mit gesperrten Plätzen gehabt hatte. Mit einem Doppelpack von Marvin Maslowski (50. und 64.), davon ein Strafstoß, und einem Eigentor von Pascal Kohler (55.) nach scharfer Hereingabe ließ der Tabellenführer dem SVH keine Chance, sich noch einmal ins Spiel zurückzufinden. Das letzte Tor des Spiels erzielte Leon Jung (76.) zum 8:0-Zwischenstand. Den verletzungs- und krankheitsgebeutelten SV Horrheim traf es in der Folge jedoch noch härter. Fünf Minuten vor Spielende riss sich Marius Kohler zu allem Überfluss noch die Achillessehne. SVH-Trainer Hilgenberg war dem Bönnigheimer Trainer Timo Etzel nach dem Spiel sehr dankbar, dass dieser einem Spielabbruch zustimmte, um die Mannschaften vor weiteren Verletzungen zu bewahren.

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