Vorschau Kreisliga B Staffel 7 - Saison 2018/19

Gegen Ensingen waren Marius Kohler (links) und Marco Burkhardt (rechts) noch für den SV Horrheim im Einsatz, doch jetzt fällt mindestens einer der beiden Stammspieler aus.

„Auf Lomersheim II bin ich gespannt“, sagt SVH-Trainer Hilgenberg. „Wenn beide Mannschaften des TSV Phönix Heimspiele haben, spielen in der Zweiten meist schon diejenigen mit, die nacher bei der Ersten auf der Bank sitzen.“ Und das seien keine schlechten Spieler, so wie er die Lomersheimer Reserve überhaupt recht stark einschätzt. „Das ist die spielstärkste Mannschaft in der Staffel“, berichtet Hilgenberg von seinem Eindruck aus den vergangenen Jahren. Es sei nicht zu übersehen, dass die Lomersheimer den Unterbau eines Bezirksligisten bildeten und – sollte sich der Trend in der Kreisliga A 3 bestätigen – ab dem nächsten Sommer auch wieder bilden. „Auf dem Kunstrasen wird es für uns nicht einfach“, sagt der SVH-Trainer. „Aber wir müssen jetzt einfach in unseren Rhythmus kommen. Die Ensingen-Niederlage muss aus den Köpfen raus.“ Und als chancenlos sieht er seine Mannschaft, die auf Rang drei steht, ganz und gar nicht an. „Wenn Mannschaften wie Lomersheim II, aber auch die SGM Riexingen II, ins Spiel kommen, dann spielen die einen super Fußball“, analysiert Hilgenberg. „Aber wenn man richtig dagegenhält, können sie auch schnell die Lust verlieren.“ Allerdings gehen dem SV Horrheim ganz allmählich die Leute aus, die dagegenhalten könnten. Felix Abel und Marco Burkhardt waren zuletzt erkältet. Sascha Berger, Marius Kohler und Hannes Widmann haben sich Zerrungen geholt. „Für sie ist schon Winterpause“, sagt Hilgenberg. „Für Ron Räpple auch. Er darf ab dem Spiel gegen Vaihingen im März wieder spielen.“ Und für Joshua Krone und Philipp Hachtel bedeuten Bänderrisse ebenfalls mehrwöchige Zwangspausen. Das dezimierte den eigentlich breiten Kader der Horrheimer. „Der ist in diesem Jahr unsere Stärke“, bestätigt Hilgenberg. „Inzwischen müssen wir Spieler aus der zweiten Mannschaft in die erste hochziehen. Das merkt man auch in der zweiten, die dadurch vom zweiten auf den sechsten Platz abgerutscht ist.“ Vor dem SV Horrheim stehen aktuell nur zwei Mannschaften. Beide tragen am Samstag in Vaihingen das Spitzenspiel aus – der gastgebende VfB als Tabellenführer und die SGM Roßwag/Mühlhausen als Verfolger. „Vaihingen hat die besseren Einzelspieler“, sagt Hilgenberg, der auf einen Heimsieg tippt. „Aber es wird knapp. Die SGM ist eine brutal junge Mannschaft, die einen Lauf hatte, jetzt aber mit dem Dämpfer aus der Niederlage gegen Hohenhaslach/Freudental II klarkommen muss.“ Der FV Markgröningen hat den VfR Sersheim zu Gast. „Die Markgröninger sind von den Einzelspielern her mit die beste Mannschaft, hatten aber einen schlechten Start“, sagt Hilgenberg und setzt auf einen Heimsieg des FVM. Zur Partie der beiden Kellerkinder SV Sternenfels und TSV Aurich sagt er: „Für die Sternenfelser ist es halt schwer. Die Auricher haben ein paar gute Spieler dazubekommen, aber oft durch individuelle Fehler verloren. Sie werden aber hoch motiviert sein, die drei Punkte zu holen, denn sie wissen, wo sie gewinnen können.“ Dem TSV Ensingen traut Hilgenberg einen Heimsieg gegen den TSV Wiernsheim zu. „Das Spiel gegen uns hat den Ensingern bestimmt Auftrieb gegeben“, glaubt der SVH-Trainer. „Außerdem wollen sie uns in der Tabelle bestimmt noch überholen.“ Momentan steht Horrheim mit einem Punkt mehr einen Platz vor Ensingen. Während all diese Partien um 14.30 Uhr angepfiffen werden, beginnen die drei übrigen Spiele schon um 12.30 Uhr. Dazu gehört das Gastspiel des SVH in Lomersheim ebenso wie die Partien Kaman Bönnigheim II gegen TSV Großglattbach und SGM Hohenhaslach/Freudental II gegen SGM Riexingen II.

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