Vorschau Kreisliga B Staffel 7 - Saison 2018/19

Florian Brosi (Mitte) hat mit dem SV Horrheim noch nicht die erfhofften Ergebnisse geholt. An der Spielweise selbst hat Trainer Sergej Hilgenberg nicht so viel auszusetzen.

An diesem Sonntag hat der Neunte den Zehnten TSV Großglattbach zu Gast, Spielbeginn ist um 15 Uhr. „Gegen die Großglattbacher haben wir in der vergangenen Saison zum Anfang der Rückrunde gleich mal verloren“, erinnert sich Hilgenberg. „Das ist eine kompakte Mannschaft, die nicht so die konstanten Ergebnisse hat. Aber sie kann fast jeden schlagen – und dann verliert sie auch mal wieder hoch.“ Unabhängig vom jeweiligen Gegner haben die Horrheimer aber den Anspruch, möglichst in jedem Spiel ihr System durchzusetzen. „Wir wollen mit flachen, kurzen Pässen zum Erfolg kommen und nicht mit langen Bällen nach vorne“, sagt Hilgenberg. „Das ging auf den schlechten Plätzen in Markgröningen und Mühlhausen aber eigentlich gar nicht.“ Zum Glück habe die SGM Roßwag/Mühlhausen auf eine ähnliche Taktik gesetzt, was letztlich für ein Spiel gesorgt habe, das auf sehr hohem Niveau war. „Aber wir haben das Problem, dass unsere Gegner Fehler sofort bestrafen“, sagt der SVH-Trainer. „Die Gegner machen zwar auch Fehler. Aber wir selbst nutzen sie dann nicht.“ So habe sich das Horrheimer Team am vergangenen Wochenende durch Unaufmerksamkeiten bei zwei Standards selbst um den möglichen Erfolg gebracht. „Ärgerlich“, urteilt der Übungsleiter knapp. „Wir spielen in der untersten Liga, und da verfügt keiner über die beste Technik. Aber wenn einem ein technischer Fehler passiert, darf nicht auch noch ein taktischer Fehler dazukommen, sondern es muss jemand in der Nähe sein, der ihn ausbügeln kann.“ Beim knappen 1:2 gegen die SGM Roßwag/Mühlhausen am vergangenen Sonntag musste Hilgenberg auf das Zentrum seiner Mannschaft verzichten. „Jan Maier und Simon Kiefer waren im Urlaub, kommen aber vor Sonntag zurück“, berichtet der SVH-Trainer. Dann haben sie allerdings Trainingsrückstand. Ebenfalls gefehlt hat Emil Arnold mit einer Knieverletzung. Jetzt muss Hilgenberg auch auf Daniel Stierle verzichten, der einen Schlag aufs Knie abbekommen hat. Und ob Marco Burkhardt spielen kann, muss sich nach einem Kapselriss am Finger erst noch zeigen. Im Kräftemessen der A-Liga-Reserven am Lomersheimer Wässerle tippt Hilgenberg auf eine Punkteteilung: „Das gibt ein glückliches Unentschieden für die SGM Hohenhaslach/Freudental II, nachdem der TSV Phönix Lomersheim II geführt hat.“ Das Spiel in Lomersheim wird als einziges der Liga bereits um 13 Uhr angepfiffen. Alle übrigen beginnen am Sonntag um 15 Uhr. Auf einen Auswärtssieg setzt der Horrheimer Trainer in der Begegnung des TSV Wiernsheim mit der SGM Riexingen II. Der TSV Aurich hat den VfR Sersheim zu Gast. Hilgenberg: „Wenn die Auricher tatsächlich immer nur unglücklich verloren haben, dann könnten sie jetzt gegen Sersheim mal gewinnen, das sich noch nicht so als Team zusammengefunden hat.“ Nicht ganz ohne Eigennutz tippt der SVH-Trainer die Partie des FC Gündelbach gegen die SGM Roßwag/Mühlhausen. „Das gibt ein Unentschieden“, sagt er. „Die Gündelbacher haben eine unangenehme Spielweise, die den Roßwagern gar nicht liegt. Und wenn wir sie noch einholen wollen, darf die SGM nicht jedes Mal gewinnen.“ Nichts zu wollen ist in dieser Hinsicht aber im Spiel der anderen Spitzenmannschaft, glaubt Hilgenberg. Der VfB Vaihingen gastiert beim SV Sternenfels. „Das wird für die Sternenfelser ganz schwer“, sagt er. „Vor allem, wenn Edison Cenaj jetzt so einen Lauf hat und auch gegen Ensingen vier Tore geschossen hat.“ Der Ausrutscher gegen Vaihingen ist für Hilgenberg aber kein Grund, dem TSV Ensingen im Heimspiel gegen den FV Markgröningen nichts zuzutrauen. „Und die Markgröninger haben nur gegen uns deutlich gewonnen“, sagt er. Am Sonntag werde Gastgeber Ensingen siegen.

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