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Vorschau Kreisliga B Staffel 7

Dass sie gewinnen können, haben die Horrheimer auch in dieser Saison schon zweimal bewiesen - allerdings waren das Spiele im Bezirkspokal. „Gerade gegen Markgröningen, das war ein richtiger Fight", sagt Hilgenberg. „Das war die stärkste Mannschaft, gegen die wir seit Saisonbeginn gespielt haben. Und in dem Spiel haben wir das 1:0 durch einen 25-Meter-Schuss erzielt, der in der Liga nicht reinfährt." Das ist die Krux an der Sache. In der Vorbereitung lief es super, die Spieler sind gut drauf, und sie bringen vollen Einsatz. Doch die Erfolgserlebnisse bleiben aus. „Die Fehler, die wir in der Runde machen, werden gnadenlos bestraft", lautet die Erklärung des Trainers. „Bei Mühlhausen und bei Lomersheim II waren ältere Spieler da bei, die läuferisch gar nicht mithalten können. Aber sie machen die Fehler nicht." Doch Hilgenberg sieht auch ein klein wenig Positives: „Wenn wir diese Phase überstanden haben, hat die Mannschaft unheimlich viel dazugelernt." Die Spielweise habe sich im Vergleich zu den vergangenen Jahren völlig geändert, berichtet Hilgenberg: „Jahrelang haben wir gegen den Abstieg gespielt und sind von jedem Gegner als Punktelieferant angesehen worden. Da hatten wir mehr Freiräume. Jetzt macht jeder dicht, wenn er gegen uns spielt." Dabei agiere seine Mannschaft schon mit wesentlich mehr Kurzpassspiel als zuvor. „Aber wenn wir 30 Minuten lang anrennen und kein Tor machen, wird die Abwehr ungeduldig", sagt Hilgenberg aus Erfahrung. „Dann rücken die Spieler vor, und wir kassieren beim nächsten Ballverlust wieder ein Gegentor." Darum sei es so wichtig, schnell ein oder zwei Treffer vorzulegen. „Dann läuft das völlig anders", ist der SVH-Trainer überzeugt. Ob es gerade an diesem Sonntag gegen den SV Sternenfels gelingt, das Ruder herumzureißen? „Es ist eine robuste Mannschaft, gegen die es sich unangenehm spielt.

Spielerisch ist Sternenfels nicht auf dem Niveau wie Häfnerhaslach oder Riet. Es ist einfacher Fußball", sagt Hilgenberg. „Die Spieler gehen in jeden Zweikampf und scheuen nichts. Das muss meine Mannschaft lernen und den Kampf annehmen." Momentan seien die Spieler einfach verunsichert, er als Trainer müsse viele offene Fragen beantworten. Sein Rezept lautet für den Moment: „Selbstvertrauen gewinnen, einfachen Fußball spielen und so Punkte sammeln." Bis auf Mario Vehlgut, der krankgeschrieben ist, sind alle Mann da. Beim Blick auf die übrigen Spiele der Liga tippt Hilgenberg auf einen Auswärtssieg des FC Gündelbach beim TSV Nussdorf II. „Wir haben uns gegen die Nussdorfer schwer getan, aber da waren auch viele aus der ersten Mannschaft dabei", sagt der SVH-Trainer. Dieses Spiel ist bereits um 13.15 Uhr. Alle übrigen Partien beginnen um 15 Uhr. Eine Punkteteilung erwartet er im Spiel der bislang sieglosen Teams SC Hohenhaslach und TSV Hochdorf. „Immerhin hat Hochdorf den SV Riet lange Zeit geärgert", sagt Hilgenberg anerkennend über das Team, das mit fünf Niederlagen als einziges noch schlechter steht als sein eigenes. Der SV Riet empfängt den bislang ungeschlagenen TSV Großglattbach. Hilgenberg: „Riet gewinnt. Die Mannschaft ist stark und spielt daheim." Der VfB Vaihingen muss zum TSV Aurich. „In Aurich ist es so schwierig wie in Mühlhausen", sagt der Horrheimer Trainer. „Aber wegen der individuellen Klasse setzen sich die Vaihinger knapp durch." Der TSV Mühlhausen ist zu Gast beim TSV Ensingen, der vor einer Woche seine erste Niederlage kassiert hat. „Mühlhausen hat nach dem guten Saisonbeginn so viel Selbstvertrauen, dass es auch in Ensingen einen knappen Sieg holt", vermutet Hilgenberg. Dem C-Liga-Meister der Vorsaison TSV Wiernsheim traut er einen Heimsieg gegen Lomersheim II zu. „Da gibt es einige ältere Spieler mit Erfahrung", sagt er. Und der TSV Häfnerhaslach werde sich mit einem klaren Heimsieg gegen Großsachsenheim für die Niederlage revanchieren, die den TSV im Sommer um die sicher geglaubte Meisterschaft brachte.