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37. Internationaler Volkswandertag

Beim 37. Volkswandertag des Sportvereins Horrheim gab es gestern mehrere Verletzte, denen das Glatteis unter dem festgefahrenen Schnee zum Verhängnis wurde. Die DRK-Mannschaft um Fritz Hasenauer musste einen Armbruch, eine Gesichts- und eine Knöchelverletzung behandeln beziehungsweise die Personen ins Krankenhaus transportieren. Schon im Vorfeld des Wandertags hatten die Macher vom SV Horrheim die 20-Kilometer-Strecke gestrichen. „Im Bereich der Gündelbacher Weinberge waren die Wege nicht frei und zu steil. Da wäre kein Krankenwagen durchgekommen", sagte Rainer Götz, Vorsitzender des Horrheimer Sportvereins. So machten sich am Sonntag 800 Wanderer auf die Strecken von sechs und elf Kilometer. Das waren deutlich weniger Teilnehmer als im Vorjahr: 2012 gingen 1300 Menschen auf Tour. Die Strecken führten gestern von der Mettertalhalle durch das Wiesental in Richtung Hohenhaslach, vom Benzlesriedsee ging es hoch zum Eselsbrunnen. Durch die Weinberge marschierten die Wanderer dann Richtung Gündelbach, wo im Steinbachhof eine zweite Verpflegungsstelle eingerichtet war. Viele Teilnehmer wählten aber bereits an der ersten Stempelstelle am Eselsbrunnen den Weg die Weinsteige herunter zum Ziel. Die Rutschgefahr waren vielen zu groß.

Die SPD-Truppe mit Bundeskanditat Karaahmetoglu (rechts) auf Wandertour in Horrheim.

Viele Wanderer wurden auch von der Eisregen-Warnung abgeschreckt, die seit Samstag immer wieder verbreitet wurde. „Bei dem Blitzeis vor einer Woche hätten wir den Wandertag ausfallen lassen müssen. Da ging gar nichts", so Götz, der als Vorsitzender seit 15 Jahren das Ereignis organisiert. Aber auch gestern warnten zwei Schilder unterwegs auf die Gefahren, obwohl einige kritische Stellen mit Streusalz entschärft wurden.

Vom Eselsbrunnen ging es durch die Weinberge in Richtung Gündelbach.
Beim Volkswandertag war immer der Krankenwagen im Einsatz.

50 Helfer hatte der Verein beim Volkswandertag im Einsatz. Am Steinbachhof war die AH-Truppe eingeteilt, am Eselsbrunnen der Lauftreff, für den Streckendienst waren die aktiven Fußballer zuständig. „Wir können diese Veranstaltung mit unseren 800 Mitgliedern gut stemmen. Da haben die reinen Wandervereine größere Probleme", betonte Götz. So bietet der SV Horrheim auch einen Zubringerdienst vom Vaihinger Bahnhof zur Mettertalhalle an. Im vergangenen Jahr legte der Fahrer immerhin 400 Kilometer zurück, um die Wanderfreunde in Vaihingen abzuholen beziehungsweise sie wieder zum Bahnhof zu bringen. Von 7 bis 13 Uhr konnte gestern an der Mettertalhalle gestartet werden. Die ganz Unverbesserlichen positionierten sich aber bereits um 6 Uhr vor der Halle, Götz: „Um 6.30 Uhr habe ich die Ersten hereingelassen. Startkarten gab es aber erst kurz vor 7 Uhr."

Quelle: (vkz)