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Vorschau Kreisliga B

„Wir haben mit Andre Wagner vom SV Illingen nun einen Spieler dazu bekommen, der im zentralen Mittelfeld Ruhe reinbringt. So einer hat uns bisher gefehlt", sagt Piayda. Und in den Vorbereitungsspielen hat Wagner bereits angedeutet, wie wertvoll er für Horrheim sein kann. „Wenn er gespielt hat, hat er seine Sache richtig gut gemacht", lobt ihn sein Trainer und ergänzt: „Man muss schließlich auch den Jungen eine Chance geben, sich zu zeigen und sich zu entwickeln. Aber man soll auch nie nie sagen." Weitere Einsätze im Trikot des SVH sind für Piayda nicht ausgeschlossen. Neben Wagner haben sich die Horrheimer zudem die Dienste von Marco Burkhardt vom TSV Ensingen und von Fatos Isafi vom VfB Vaihingen in der Winterpause gesichert. Vor allem Burkhardt hat sich in den Vorbereitungsspielen immer wieder als Knipser hervorgetan. Doch Piayda dämpft schon im Ansatz jedwelche Euphorie, Burkhardt könnte ein Goalgetter ä la Mario Go-mez für die Horrheimer werden - in jedem Pflichtspiel ein Treffer. „Wie wir letztlich spielen werden, werden wir erst noch sehen. Aber die Neuzugänge erhöhen definitiv nicht nur unsere Quantität, sondern auch unsere Qualität. Sie machen uns schwerer ausrechenbar", berichtet Piayda. Auch die Integration der neuen Spieler hat bisher gut funktioniert. Zwar hat der SVH-Trainer die Vorbereitung nicht verlängert. Piayda: „Ich habe bisher jede Wintervorbereitung auf maximal sechs Wochen angelegt. So war es auch in diesem Winter. Durch den spielfreien Spieltag an diesem Wochenende haben wir eben eine Woche später angefangen." Doch dann war der Trainingsplan eng gesteckt. „Ich habe relativ viele Testspiele angesetzt", sagt der SVH-Spielertrainer. „Das war wichtig, um den neuen Spielern Spielzeit zu geben. Denn Einsatzzeit in Spielen unter Wettkampfbedingungen ist das A und O, um die Neuen in die Mannschaft zu integrieren."Trotz sechs Punkten Rückstand auf B-5-Spitzenreiter SV Iptingen hat der Horrheimer Spielertrainer Platz eins noch nicht aus den Augen verloren. „Jede Mannschaft hat irgendwann einmal eine Schwächephase. Warum nicht auch Iptingen? Und dann müssen wir da sein", sagt der Übungsleiter. Aber vornehmlich geht es ihm darum, den Vorsprung auf Platz drei, der zurzeit bei neun Zählern liegt, aufrecht zu erhalten. „Wir dürfen aber nicht nach hinten schauen. Wenn wir uns an unseren Verfolgern orientieren, dann besteht die Gefahr, aass wir uns auf den neun Punkten Vorsprung ausruhen", erklärt Piayda. „Wenn man dann einmal verliert, dann sagt man sich: ,Es sind ja noch sechs Punkte.' Und ganz schnell ist der Vorsprung weg. Wenn wir uns aber an Iptingen orientieren, dann ergibt sich das automatisch mit dem zweiten Platz."