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Vorschau Kreisliga B Staffel 7

Wir müssen uns erst an das neue System gewöhnen und viele junge Spieler integrieren", stapelt Trainer Sergej Hilgenberg tief. „Aber die Vorbereitung hat gezeigt, dass wir schon weiter sind als erwartet. Wenn wir also aufsteigen, werden wir das mitnehmen. Es ist aber nicht unser Ziel. Allerdings muss es unser Anspruch sein, in der B-Klasse vorne mitzuspielen." Den Erfolg in der Vorbereitung - unter anderem ein 6:4-Sieg beim A-Liga-Fünften der Vorsaison VfR Sersheim und ein 3:0 beim B-8-Aufstiegskandidaten TSV Kleinsachsenheim - führt Hilgenberg vor allem auf eine Sache zurück. „Wenn ein neuer Trainer kommt - so wie bei mir -, dann sind alle heiß und wollen sich zeigen", erklärt der Übungsleiter. „Außerdem drücken die jungen Spieler ins Team. Das heizt den Konkurrenzkampf an." Der SV Horrheim hat sich aber im Sommer auch gehörig verstärkt. Vom TSV Nussdorf kam Marke Gazinkovski. Der brachte seinen jüngeren Bruder, den A-Jugendlichen Jovan Gezirkovski. vom TSV Enzweihingen mit, weil dieser mit ihm zusammenspielen wollte. „Marko tut uns enorm gut. Früher hatten wir nur Stürmer, die nicht mit dem Rücken zum Tor gespielt haben. Sie wollten den Ball nur im Lauf. Das hat zu vielen Ballverlusten und Kontern geführt", berichtet Hilgenberg. „Marko ist ein ganz anderer Spielertyp. Er kann Bälle halten und somit für Entlastung sorgen. Das passt perfekt in unser neues System." Außerdem schnüren der ehemalige Mannschaftskapitän Dominik Faigle und Karl Klos nach längerer Pause wieder ihre Kickstiefel. Hilgenberg: „Das ist wichtig für das Team. Sie passen zum einen gut rein. Zum anderen sind sie Ansprechpartner für die jungen Spieler", erklärt Hilgenberg. „Jetzt liegt es an uns, etwas Gutes aus unserer Situation zu machen." Bis zum ersten Pflichtspieleinsatz müssen die Horrheimer allerdings noch eine Woche warten. Sie haben die Partie gegen den TSV Nussdorf II vom ersten Saisonspieltag auf den 9. September verlegt. „Da wir zwei Wochen nach allen anderen in die Vorbereitung eingestiegen sind, war es geplant, dass wir das erste Spiel verlegen werden. Wir haben aber auch eine längere Pause gebraucht, da wir in den letzten Jahren immer wieder Relegation und auch Stadtpokal gespielt haben", erzählt der SVH-Trainer. Dafür wartet dann in rund einer Woche der TSV Häfnerhaslach auf dem Heiligenberg als Auftaktgegner auf die Horrheimer, der in der vergangenen Saison den Aufstieg erst in der letzten Runde der Relegation verpasst hatte. Und die Häfnerhaslacher zählen nicht nur für Hilgenberg zu den ganz großen Favoriten auf die Meisterschaft in dieser Runde. Damit es den Horrheimern bis zum ersten Pflichtspiel der Saison nicht langweilig wird, hat Hilgenberg als Alternativprogramm zum Trainingslager geladen. Gestern sind rund 30 Spieler der Aktiven und der A-Junioren in die Sportschule Ruit gefahren, wo noch bis zum morgigen Samstag intensiv am Feinschliff für die anstehende Runde gefeilt wird. „Wir werden jeden Tag in Ruit fünf Stunden lang auf dem Platz stehen. Dazu kommen noch zwei Stunden Theorie täglich", berichtet der SVH-Trainer. Erst am Abend hätten sich die Spieler mit Sauna und Massagen etwas Freizeit verdient.