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Vorschau Kreisliga B Staffel 7 - Saison 2016/17

Aus Aufstiegsambitionen macht SVH kein Geheimnis

Zwar machen die Horrheimer kein Geheimnis daraus, dass sie sich den Aufstieg als Ziel gesetzt haben. .Aber die Herangehensweise ist "eine ganz andere. So begab sich das Team Ende Juli sechs Tage lang nach Umag, um an der Nordwestküste Kroatiens zu trainieren. Drei Einheiten pro Tag standen auf dem Plan, um eine optimale Leistungssteigerung hervorzurufen. Am Morgen sollten vor allem der Zug zum Tor, die Technik sowie die Ausdauer verbessert werden, während mittags die Taktik im Vordergrund stand. Das Streben nach einem einheitlichen System soll auch in den Köpfen der Spieler verankert werden. Theorie büffeln stand deshalb auch auf dem Plan. Abends achtete Hilgenberg hauptsächlich auf die Physis seiner Spieler. Kräftigungen, Dehnübungen sowie Koordination spielten dabei eine tragende Rolle, um das vorhandene Potenzial seiner Spieler voll auszuschöpfen. „Mir was es aber auch wichtig, dass auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Deshalb waren wir auch am Strand oder haben andere mannschaftliche "Ausflüge gemacht", erzählt SVH-Trainer Hilgenberg. Horrheims Übungsleiter ist sich aber bewusst, dass das Trainingslager kein Garant für einen Durchmarsch und den damit verbundenen sicheren Aufstieg ist. Denn auch Schwächen sind beim Team von der Metter noch deutlich erkennbar. Das Horrheimer Team ist im Schnitt äußerst jung. Marko Burkhardt und Jan Maier zählen mit Mitte 20 schon zu den ältesten Spielern im Kader. Das niedrige Durchschnittsalter ist dabei aber picht unbedingt das Problem, sondern eher die Unerfahrenheit, die damit einhergeht. „Ich kenne das noch aus meiner eigenen Zeit. Den Jungen wird oftmals zu viel Verantwortung aufgetragen, sie müssen immer mehr leisten. Wenn dann auch noch ein Gegner kommt, der etwas mehr Erfahrung hat oder einen Spielstil besitzt, mit dem man nicht so gut umgehen kann, kann es ganz schnell passieren, dass man sich geschlagen geben muss, da Alternativen im System fehlen", sagt Hilgenberg. Das soll aber durch die erfahrenen Spieler möglichst vermieden werden. Auf der anderen Seite ist sich der SVH seiner Stärken auch bewusst. Der breite Kader, der viele junge Spieler wie Daniel Stierle, Philipp Hachtel oder Oliver Seidel enthält, sorgt dafür, dass die Horrheimer ein hohes Niveau über die ganze Saison aufrecht erhalten können, da fast alle Positionen doppelt besetzt sind. Ein weiterer Aspekt, der Hilgenberg zuversichtlich für das angestrebte Saisonziel stimmt, ist Stürmer Marko Gazinkovski. „Durch sein Studium und mehrere Verletzungen war Marko im vergangenen Jahr einfach nicht fit. Das hat man gemerkt. In dieser Vorbereitung ist er in so gut wie jedem Training dabei - und das sieht man ihm sofort an. Wenn er in Form ist, kann er Spiele zu unseren Gunsten entscheiden", berichtet Hilgenberg. Auch wenn viele Fortschritte gemacht wurden, bedarf es einer kontinuierlichen Steigerung in vielen Bereichen in Horrheim, dessen sei man sich seitens des SVH bewusst. Die vergangene Saison war ein Neuanfang nach dem Abstieg, diese Ausrede lässt Hilgenberg zukünftig nicht mehr zählen. Die Schonfrist seitens des Übungsleiters ist vorbei, jetzt müssen die Spieler zeigen, zu was sie fähig sind.

TRAINER: Sergej Hilgenberg (seit Saison 2015/2016)

TOR: Kevin Reiner, Viktor Götz, Nicholas Arndt

ABWEHR: Jakob Zoller, Stefan Welleba, Pascal Kohler, Andre Faigle, Fabian Götz, Roman Striegel, Felix Abel, Marko Burkhardt, Mario Werthwein

MITTELFELD: Jan Maier, Dominik Haydl, Dennis Morlock, Phillip Hachtel, Sascha Berger, Yannic Allmendinger, Jovan Gazinkovski, Oliver Seidel, Daniel Stierle, Dominik Seyb, Florian Palesch

ANGRIFF: Marko Gazinkovski, Kushtrim Dakaj

ZUGÄNGE: Oliver Seidel, Daniel Stierle (beide TSV Ensingen), Felix Reinhardt (TSV Häfnerhaslach), Mert Durmus (SF Großsachenheim), Dominik Seyb, Max Schiefer (beide vereinslos), Fatih Seklem (SC Hohenhaslach)

ABGÄNGE: Richard Grinko (FC Gündelbach), Patrick Weiss (TSV Enzweihingen), Mario Vehlgut (Laufbahnende)

SAISONZIEL: um Aufstieg mitspielen

MEISTERSCHAFTSFAVORIT: VfB Vaihingen, TSV Häfnerhaslach