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Vorschau Kreiliga B Staffel 5

Am Sonntag 15.04 um 15 Uhr empfängt der SVH den Tabellenvierten SC Hohenhaslach. „Hohenhaslach hat eine sehr kompakte Mannschaft", erinnert sich Piayda. „Das ist unangenehm, die müssen wir erst einmal bespielen." Doch wie in den vergangenen Spielen gelte auch am Sonntag, Geduld zu haben, hinten sicher zu stehen und dann mit Kontern den Erfolg zu suchen, erklärt der Horrheimer Trainer. „Wir dürfen nicht zu euphorisch nach vorne laufen, sondern müssen immer auch die Absicherung im Blick behalten. Ein wichtiges Mittel zum Erfolg ist, im Ballbesitz zu bleiben. Und das machen wir momentan recht gut." Was den Übungsleiter besonders freut, ist der Lerneffekt, den er bei seiner Mannschaft erkennen kann. Piayda: „Letzte Saison war das wie ein Jojo-Effekt - wir haben den Ball schnell angenommen, aber auch schnell wieder verloren und unseren Gegnern damit Konter ermöglicht." In der laufenden Saison hat der SV Horrheim erst 20 Gegentreffer kassiert. Abgesehen von Tabellenführer Iptingen mit sieben ist das ein hervorragender Wert in der B 5. „Unsere Offensivspieler haben erkannt, dass sie auch nach hinten mitspielen müssen", erklärt der Trainer. „In der Vorsaison hatten wir zu große Lücken im Mittelfeld. Die Entwicklung war schon gut, aber sie darf jetzt natürlich nicht aufhören." Und es gibt noch ein Phänomen, das Piayda an seiner Mannschaft beobachtet: „Die Spieler stehen unter Druck. Es ist zwar positiv - nicht wie im Abstiegskampf - aber es ist ein Druck. Sie haben realisiert, dass in dieser Saison viel möglich ist." Bislang ist die Saison für den SVH beinahe optimal verlaufen. Iptingen liegt deutlich vorne, doch der zweite Platz scheint sicher. „Was uns noch fehlt, ist die spielerische Leichtigkeit der Hinrunde", sagt der Übungsleiter. Dafür zeigt er sich von der kämpferischen Einstellung beeindruckt. „Spiele gegen Ensingen, Enzweihingen, Gündelbach, die haben wir letztes Jahr nicht immer gewonnen." Doch wenn es jetzt an spielerischen Mitteln fehlt, beweist die Mannschaft Willenskraft. Piayda hofft, dass diese Einstellung bis zum Saisonfinale anhält. Sieben Spiele stehen noch aus.

Positiv für den SV Horrheim waren auch die Verstärkungen in der Winterpause. Der Trainer sagt über Fatos Isafi, der vom VfB Vaihingen ins Mettertal wechselte: „Ein bisschen mehr Vertrauen zu sich selbst fehlt noch, als Stürmer tut er sich in ungewohntem Umfeld schwer. Aber der Wille ist da und mit dem ersten Tor gegen Gündelbach ist auch der Bann gebrochen." Bei Andre Wagner, der vom SV Illingen kam, gebe es noch einen gewissen Trainingsrückstand, sagt Piayda. Und Marco Burkhardt, vormals TSV Ensingen, „hat sich auf der für ihn ungewohnten Sechser-Position von der ersten Minute an sehr gut eingefunden." Weil auch alle übrigen Spieler des SV Horrheim fit sind, geht der Trainer zuversichtlich ins Spitzenspiel gegen Hohenhaslach.

Ebenfalls am Sonntag um 15 Uhr spielt Markgröningen gegen Iptingen. „Objektiv gesehen erwarte ich einen klaren Sieg für Iptingen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt", sagt Piayda, der Platz eins nur dann erreichen kann, wenn der SVI mehrmals Punkte liegen lässt. Einen Heimsieg erwartet er von Sternenfels gegen Mühlhausen. „Mühlhausen wird sich mit dem Abstieg abgefunden haben, Sternenfels hat noch alle Chancen." Piayda tippt für die Begegnung der „gleich starken Mannschaften" Häfnerhaslach und Lomersheim II auf ein Unentschieden. Und in den Partien Ensingen gegen Gündelbach sowie Großglattbach gegen Enzweihingen erwartet er jeweils Auswärtssiege. „Wenn Gündelbach so spielt wie gegen uns, wird es sich noch hinten raus arbeiten."

(Quelle VKZ)