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Vaihinger Stadtpokal vom 22. - 24. Juni 2012

HORRHEIM. Der FV Roßwag welcher jüngst aus der Kreisliga A abstieg zeigte beim Stadtpokal ein völlig anderes Gesicht als zuletzt. In vier Spielen der Gruppe A gab es vier Siege bei einem Torverhältnis von 19:3. Besonders deutlich war der Sieg gegen den SV Riet. Die Partie endete mit 11:0 gegen stark ersatzgeschwächte Rieter. Generell war das Bild, das Riet in diesem Turnier abgab, nicht wirklich das Beste. Gegen den TSV Ensingen setzte es eine 0:7-Pleite, gegen Vaihingen trat man gar nicht erst an. Lediglich der TSV Enzweihingen bekam es mit der besten Rieter Elf zu tun und siegte verhältnismäßig knapp mit 3:1. Die hohen Siege waren für Roßwag und Ensingen natürlich ein wahrer Segen für das Torverhältnis. Der VfB Vaihingen, der nach einer guten Saison in der Kreisliga B Favorit auf das Weiterkommen in der Gruppe A war, erwischte keinen guten Turnierstart. Nach der Freitagsniederlage gegen Roßwag unterlag man am Samstag auch dem TSV Enzweihingen. „Das gesamte Turnier über waren wir in keinem Spiel unterlegen. Uns fehlte einfach die Cleverness vor dem Tor sowie das nötige Quäntchen Glück", resümierte Vaihingens Spielleiter Volker Kreb. Ziel der Vaihinger war das Weiterkommen, welches nach den beiden Auftaktniederlagen bereits nur noch schwer möglich war. Da Ensingen den TSV Enzweihingen im vorletzten Spiel mit 4:3 besiegte, kam es in den letzten Spielen der Gruppe zum Fernduell zwischen diesen beiden Mannschaften sowie dem VfB Vaihingen um Platz zwei. Der VfB hätte jedoch lediglich bei einer Niederlage der Enzweihinger und einem gleichzeitigen um vier Tore höheren Sieg gegen den TSV Ensingen das Halbfinale erreichen können. Doch Ensingen erwischte eine gute erste Halbzeit und ging mit 2:0 in die Pause. Nach dem Seitenwechsel kam Vaihingen zwar zurück und erzielte sogar den Ausgleich, zu mehr reichte es jedoch nicht. Enzweihingen wäre somit bei einem Sieg gegen Roßwag weiter. Doch nachdem es lange 1:1 stand, kassierte Enzweihingen kurz vor Schluss den Treffer zum 1:2-Endstand. Damit war Ensingen im Halbfinale. Enzweihingens Abteilungsleiter Michael Schock zog dennoch ein positives Fazit: „Wir haben viele junge Spieler eingebaut, die ihre Sache auch sehr gut erledigten. Die Leistung war wirklich zufriedenstellend, aber es fehlt dem ein oder anderen Youngster noch an Cleverness."

Der SV Horrheim (in Weiß), hier gegen Kleinglattbach) hat nur drei Spiele bestritten.

In der Gruppe B war das Ausscheiden von Gastgeber Horrheim eine kleine Überraschung. Bereits die knappe Niederlage gegen den FC Gündelbach am Freitag machte ein Weiterkommen relativ schwer in der Vierergruppe. Spiel zwei gewann der SV Horrheim dann klar mit 3:0 gegen den TSV Aurich, während Gündelbach mit 0:4 dem TSV Kleinglattbach unterlag. Somit war für die Horrheimer wieder alles offen. Kleinglattbach lag vor den letzten beiden Gruppenspielen mit sechs Punkten und einem sehr guten Torverhältnis an der Tabellenspitze. Dahinter stand Horrheim punktgleich, aber aufgrund des besseren Torverhältnisses vor Gündelbach. Im letzten Gruppenspiel erspielte sich der Gastgeber gegen Kleinglattbach jedoch nur ein 3:3 und schied aus, da Gündelbach zeitgleich Aurich mit 2:1 besiegte. Horrheims Trainer Claus Piayda nahm es dennoch gelassen: „Nach der Relegation und dem Aufstieg war es schwer, die Spannung im Team hochzuhalten. Wir zeigten zwar ganz gute Spiele und wären als Gastgeber gerne weitergekommen, am Ende fehlte aber ein kleines bisschen. Wir können trotzdem damit leben, da wir eine tolle Saison hinter uns haben." Somit qualifizierte sich der TSV Kleinglattbach als Gruppenerster vor dem FC Gündelbach für die Halbfinals. Der TSV Aurich schied als Tabellenletzter punktlos aus. Doch obwohl man eine Liga unter den drei Konkurrenten aus der Gruppe spielt, war ein Klassenunterschied in keinem der drei Spiele zu erkennen.

Quelle: (vkz)