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Vaihinger Stadtpokal vom 22. - 24. Juni 2012

HORRHEIM. Simon Kreibich eroberte im Mittelfeld den Ball und spielte sich bis in den Strafraum vor. Er musste nur noch den Ball auf den langen Pfosten quer legen. Denn da stand Andreas Bahmer, der aus einem Meter Entfernung einschob. Jedoch war dies die einzige große Aktion, die Gündelbach in der ersten Halbzeit zu bieten hatte. Denn nun machte Ensingen das Spiel und war die meiste Zeit in Ballbesitz. Doch die vielen Chancen die sich der TSV herausarbeitete, wurden nicht mit Erfolg gekrönt. Dreimal war es Florian Matthias, der frei vor dem gegnerischen Tor am starken Gündelbacher Torwart Benjamin Hirschle scheiterte. Auch Michael Mahler konnte den Schlussmann mit seinem Freistoß (15.) nicht bezwingen. Erst fünf Minuten vor der Halbzeit war Hirschle dann chancenlos. Marcel Weite erzielte nach einer tollen Einzelaktion den verdienten Ausgleich.

Ensingen (links) hat sich gegen Gündelbach den dritten Platz erkämpft.

Nach der Halbzeit war das Spiel nun wieder ausgeglichener. Die erste schöne Aktion ging von Gündelbachs Jochen Menge aus, der von der Strafraumgrenze mit einem Seitfallzieher nur an Ensingens Keeper Martin Bernhard scheiterte. Neuer Aktivposten auf Ensinger Seite war indessen Axel Kulimann, der von Mahler immer wieder mit Flanken von rechts versorgt wurde. Doch ihm stand entweder Torwart Hirschle oder die Latte im Weg (40.). In der 45. Minute zappelte der Ball dann im Ensinger Tor. Doch keiner hatte sich um den Torschützen gekümmert, da der Linienrichterschon früh die Fahne hob. Trotzdem entschied der Unparteiische zunächst auf Tor und erst nach Protest von Ensinger Seite und Rücksprache mit dem Assistenten wurde das Tor dann doch aberkannt. Die letzte Chance im Spiel hatte der eingewechselte Gündelbacher Jeton Bytyqi. Sein kunstvoller Schuss mit dem Außenrist ging nur knapp am Gehäuse vorbei (50.). In den letzten zehn Minuten war den Spielern die Erschöpfung nach fünf Spielen in drei Tagen anzumerken, da kein Team mehr etwas für einen Sieg in der regulären Spielzeit tat. So kam es dann nach Beendigung der 60 Minuten zum sofortigen Elfmeterschießen. Marcel Weite trat zunächst für Ensingen an und verwandelte sicher. Den ersten Schuss für Gündelbach gab der Torwart Hirschle ab, scheiterte aber am Aluminium. Nachdem Axel Kullmann für Ensingen versagte, glich Steffen Rohloff für Gündelbach aus. Dies blieb jedoch der einzige verwandelte Elfer auf FCG-Seite, denn Antonio lozzo und Michael Mahler machten mit ihren Treffern den Sieg für Ensingen perfekt. „Den Spielern hat wahrscheinlich im Elfmeterschießen die Ernsthaftigkeit gefehlt", meint Gündelbachs Spielleiter Steffen Rohloff, der aber schon mit dem Einzug ins Halbfinale zufrieden war. Ensingens Trainer Hein ist nur mit der Chancenverwertung seines Teams nicht zufrieden: „Hätten wir die vielen Möglichkeiten verwertet, wäre es im Elfmeterschießen nicht noch einmal spannend geworden."

TSV Ensingen: Bernhardt - Thiel, Wegerich, Christian Matthias, Frey (45. Carl), Weite, Kullmann, Mahler, Schmid, Florian Matthias, Dennis Morlock (45. Lozzo).

FC Gündelbach: Hirschle - Carsten Posen, Staiber, Held, Vogel, Bahmer, Kreibich, Menge, Hoffmann, Rohloff, Bajraktari (31. Bytyqi).

Quelle: (vkz)