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„Den Saisonbeginn haben wir uns natürlich anders vorgestellt." Claus Piayda hört sich ein bisschen hilflos an. Denn schon wieder muss er - wie in der Vergangenheit so oft schon - auf einige Stammkräfte wegen langwieriger Verletzungen verzichten. „Verletzungen können wir nicht beeinflussen", sagt der Trainer des Fußball-A-Ligisten SV Horrheim. „Andere Teams haben diese Probleme auch. Aber andere Mannschaften können wohl ihre Ausfälle besser kompensieren." Doch die 2:4 -Niederlage gegen den VfR Sersheim und die 0:6-Klatsche gegen den SV Illingen nur auf das Fehlen von Führungsspielern zurückzuführen, so einfach macht es sich Piayda nicht. „Wir müssen unsere Einstellung ändern. Jeder muss sich noch mehr einbringen", fordert der Übungsleiter. „Da Leistungsträger fehlen, müssen wir es nun über die Mannschaft hinbekommen." Dabei sieht er sich zwar auch in der Pflicht. Aber nicht nur. Piayda: „Die Jungs wissen, was zu tun ist. Sie müssen es nur umsetzen. Einige haben das schon verinnerlicht. Andere noch nicht. Und bei denen muss ich natürlich von außen einwirken und ihnen vermitteln, dass sie auch auf Positionen, die ihnen vielleicht nicht so passen, über sich hinauswachsen müssen.

Jakob Zoller (rechts) verliert das Laufduell gegen Patrick Schüle vom SV Illingen. In Hessigheim müssen alle Horrheimer anders auftreten, fordert SVH-Trainer Claus Piayda.

Das Team muss aber auch eine Reaktion zeigen und den einen oder anderen Spieler an die an Hand nehmen. Doch da beißt sich die Katze in den Schwanz. Denn Spieler wie Andre Aisenbrey, Marco Burkhard, Sergej Hilgenberg, Pascal Kohler und Christian Asprion sind nicht nur auf dem Platz durch hre Leistungen Vorbilder, sie sind auch die Anführer außerhalb des Platzes. „Wenn solche Spieler fehlen, müssen wir dir Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen", nimmt Piayda nun alle Spieler in die Pflicht. Am besten gleich an diesem Sonntag beim TASV Hessigheim. „Wir müssen für uns ein Ausrufezeichen setzen. Das Spiel müssen wir unter allen Umständen gewinnen", fordert der SVH-Trainer. Mit einer möglichen Niederlage beschäftigt er sich überhaupt nicht. „Wir haben trotz der Verletzten die Qualität, solche Spiele zu gewinnen. Ich bin überzeugt, dass wir die drei Punkte holen werden. Und diese Einstellung müssen auch die Spieler zeigen: Es gilt nichts Anderes als ein Sieg", erklärt Piayda. Wenn man nach seinen Tipps für die weiteren Partien an diesem Wochenende geht, hat der SV Horrheim in Hessigheim aber schlechte Aussichten. Denn nur dem TSV Nussdorf traut der SVH-Trainer einen Auswärtssieg beim TSV Enzweihingen zu. Piayda: „Enzweihingen ist zwar ein motivierter Aufsteiger. Aber die Routine und Qualität der Nussdorfer wird die Oberhand behalten." Auf einen Heimsieg setzt der Übungsleiter bei der Begegnung SV Illingen gegen FSV 08 Bissingen II. „Ich bin überzeugt, dass sich die Illinger zu Hause durchsetzen werden", sagt er. Drei Punkte wird ebenfalls der SV Iptingen auf dem Zwergberg behalten. Piayda: „Die Iptinger sind heimstark. Und die Erligheimer sind wohl mit Problemen in die Saison gestartet." Als es darum geht, eine Bewertung für die Begegnung SpVgg Bissmgen gegen TSV Bönnigheim abzugeben, atmet Piayda erst einmal hörbar ein und wieder aus. „Von der Qualität her müssten die Bissinger gewinnen", sagt der Trainer. Und auch dem VFL Gemmrigheim traut er einen Sieg gegen den TSV Kleinglattbach zu. Piayda: „Gemmrigheim ist immer ein Team, das mit Ansprüchen in die Saison geht. Die Kleinglattbacher müssen sieh dagegen noch finden - vor allem offensiv. Deshalb denke ich, das wird ein knappen Heimsieg." Die einige Punkteteilung an diesem Wochenende erwartet er in Hesigheim, wo die SpVgg auf den VFR Sersheim trifft. „Sersheim ist eine kämpferisch gute Mannschaft und motiviert, Bönnigheim dagegen schlecht gestartet. Das läuft auf ein Unentschieden hinaus", erklärt der SVH-Trainer. Alle Partien werden an diesem Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.