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SVH verliert Derby bei müdem Sommerkick

21. Mai 2017
SV Horrheim - TSV Ensingen 0:2 (0:0)
Wir sind Derbysieger“, freute sich Trainer Siegfried Blum nach dem 2:0-Auswärtserfolg seines TSV Ensingen beim SV Horrheim. Im ersten Durchgang war aber noch nicht viel von Derby zu merken. „Das kann man in die Kategorie Abtasten oder Sommerkick verorten“, sagte Blum. „Wir haben uns viel vorgenommen, waren aber zu lethargisch.“ Weil Horrheim auch nur durch Standards gefährlich wurde, blieb es bis zur Pause torlos. Zu Wiederanpfiff brachte Blum drei frische Kräfte und sorgte dadurch für mehr Tempo im Spiel seiner Mannschaft. „Wir wussten, dass wir konditionell besser drauf waren und wollten Horrheim müde spielen“, erklärte der TSV-Übungsleiter. Dieser Plan ging auf: Ensingen erspielte sich Chancen im Minutentakt und ging folgerichtig in der 65. Minute in Führung. Nach einem „schön vorgetragenen Angriff“ (Blum) traf der eingewechselte Michael Mahler aus halblinker Position ins lange Eck. Eine Viertelstunde vor dem Ende verwandelte Ersin Yilmaz einen Foulelfmeter zum 2:0-Endstand. Kevin Steinl war zuvor unfair gestoppt worden.

SV Horrheim: Reiner – Andre Faigle, Kohler, Seidel, Maier, Hachtel, Palesch, Berger, Stierle, Räpple, Trinkl.

SV Horrheim ist Zweiter

Romy Bahmer (rechts) war Doppeltorschützin gegen Remseck/Pattonville.

16. Mai 2017
SV Horrheim - Remseck/Pattonville 8:1 (4:0)
Zum Saisonfinale brannten die Horrheimerinnen noch einmal ein Torfeuerwerk ab. Damit sicherten sie sich das deutlich bessere Torverhältnis als der TSV Ottmarsheim und damit Platz zwei in der Abschlusstabelle. Allerdings dauerte es bis zur 21. Minute, ehe Anna Zündel das 1:0 vorlegte. Nadine Pfaffeneder (31.), Jessica Napolitano (36.) und Kerstin Englert (42.) bauten den Vorsprung dann in kurzen Abständen zur beruhigenden 4:0-Pausenführung aus. Marie Pfaffeneder und erneut Jessica Napolitano schraubten das Ergebnis weiter nach oben, ehe Amelie Kohles in der 70. Minute den Ehrentreffer für die Gäste erzielte. Ein Doppelschlag von Romy Bahmer (74./78.) vollendete den Kantersieg von 8.1 für die Elf von Trainer Markus Messirek.

SV Horrheim: Cords – Conradt (28. Aichele), Englert, Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Bahmer, Maria-Luisa Napolitano, Reinsch, Zündel (31. Schmidtke, 51. Ayla Tiefenbach), Nadine Pfaffeneder, Jessica Napolitano.

SVH bangt weiterhin um den zweiten Tabellenplatz

Melanie Stricker (rechts) kämpft für die SGM Großglattbach/Nussdorf mit Alani Tiefenbach um den Ball. Am Ende stand der Titel.

09. Mai 2017
Großglattbach/Nussdorf - Horrheim 2:1 (1:1)
Während die Nussdorfer und Großglattbacher Spielerinnen sich die Meisterschaft gesichert haben, muss der SV Horrheim weiterhin um den zweiten Tabellenplatz und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation bangen. Denn nach der Niederlage in Großglattbach steht die Elf von Trainer Markus Messirek auf Rang zwei punktgleich mit dem TSV Ottmarsheim. „Am Sonntag war es spielerisch sehr ausgeglichen“, berichtet Messirek vom Spitzenspiel der Bezirksliga. „Wir haben uns in beiden Halbzeiten die besseren Torchancen herausgespielt.“ Doch mit der Verwertung der Gelegenheiten haperte es, und spätestens bei Torfrau Katharina Linn war Schluss. So kam es, dass die gastgebende SGM in der 29. Minute das erste Tor schoss. Svenja Stahn verwandelte einen Freistoß aus 20 Metern sauber oben ins Eck, unhaltbar für Horrheims Torfrau Lara Rothenburger. „Kurz davor hatte Julia Schüle schon aufs andere Eck geschossen, aber die Torfrau hat super gehalten“, ergänzt SGM-Trainer Börn Rapp. Sechs Minuten nach dem 1:0 glichen die Gäste aus. „Aus dem Mittelfeld kam ein Pass zu Anna Zündel auf der Außenbahn“, sagt Messirek. „Sie hat dann gut in die Gasse gespielt zu Ayla Tiefenbach, die auf die Torfrau zugelaufen ist und den Ball ins lange Eck geschoben hat.“Nach dem Seitenwechsel gab es weiterhin einen offenen Schlagabtausch. „Ich glaube, es war für die Zuschauer ein richtig gutes Spiel von beiden Seiten, kein Gebolze, sondern guter Fußball“, sagt Rapp. Doch der einzige Treffer der zweiten Hälfte fiel in der 67. Minute. Der Ball wurde in die Mitte gespielt, wo Stahn goldrichtig stand und zu ihrem zweiten Tor einschob, das den Sieg und zugleich die Meisterschaft bedeutete. Die Horrheimerinnen dagegen ärgerten sich über ihre vergebenen Chancen. „Außerdem ist das kleine Feld nicht unser Fall“, sagt Messirek, dessen Team immer dann Probleme hat, wenn nach dem Norweger Modell auf verkleinertem Platz gespielt wird. Doch die SGM hatte verletzungsbedingt kaum noch Spielerinnen fürs Saisonfinale.

SV Horrheim: Rothenburger – Aichele, Englert (87. Selina Müller), Alani Tiefenbach (57. Klein), Marie Pfaffeneder (30. Zündel), Sabrina Müller (32. Ayla Tiefenbach), Reinsch, Nadine Pfaffeneder, Janine Napolitano.

Spiel schon nach erster Halbzeit entschieden

Stefan Hellwig (links) glänzte gegen Philipp Hachtel und den SV Horrheim nicht nur als Regisseur im Mittelfeld.

07. Mai 2017
Horrheim - Hohenhaslach/Freudental 2:5 (0:4)
Nach einer Viertelstunde verwandelte Stefan Hellwig einen in die Gasse gespielten Pass, womit er die SGM in Führung brachte. Nur fünf Minuten später erhöhte Kagan Candir mit einem Kopfball auf 2:0. Auf diesem frühen Vorsprung ruhten sich die Hohenhaslacher nicht aus und setzten sich wenig später, in der 25. Minute, mit dem 3:0 durch Spielertrainer Daniel Nissan noch weiter ab. Für Horrheim gab es bis auf einen Schuss aus zwölf Metern an die Latte keine Torchancen in den ersten 45 Minuten. In der 37. Minute verwandelte Stefan Helleig einen Strafstoß zum 4:0. Candir wurde durch einen Ellenbogenschlag in den Bauch gestört, worauf der Schiedsrichter der SGM den Elfmeter zusprach. Mit großer Zufriedenheit von Daniel Nissan: „Wir haben in diesen 45 Minuten die beste Leistung der ganzen Saison gezeigt und wollten an diese in der zweiten Hälfte selbstverständlich anknüpfen.“ Zurück auf dem Platz fiel es der SGM dann aber schwerer als gedacht. In der 68. Minute erzielte Mario Dierolf das letzte Tor der Hohenhaslacher, 5:0. Danach nahmen die Horrheimer dann das bereits entschiedene Spiel in die Hand. Florian Palesch vom SVH verkürzte in der 69. Minute zum 1:5. Auch der Horrheimer Ron Räpple belohnte sich und seine Mannschaft noch mit einem Tor – 2:5 (73.). Daniel Nissan ist trotz „unterirdischer“ zweiter Halbzeit mit seiner Mannschaft zufrieden und hält es für menschlich, dass man nach einer solchen ersten Hälfte nicht mehr 100 Prozent gibt.

SV Horrheim: Reiner – Andre Faigle, Striegel, Zoller, Maier (80. Hilgenberg), Phillip Hachtel, Florian Palesch, Mengen, Berger (80. Welleba), Räpple, Arnold.

Horrheim gewinnt durch starke zweite Halbzeit

30. April 2017
Häfnerhaslach/Sternenfels - SV Horrheim 1:5 (1:1)
Vier Tore beim 5:1-Sieg für den SV Horrheim schoss Toptorjägerin Romy Bahmer. Doch auch wenn sie in der 18. Minute das 1:0 vorlegte, kam sie erst nach dem Seitenwechsel so richtig in Fahrt. „Wir hatten den Schock von Ottmarsheim erst einmal richtig verdauen müssen“, berichtet SVH-Trainer Markus Messirek. „Dann hatten wir die SGM aber ganz gut im Griff.“ Das änderte sich Mitte der ersten Halbzeit. Jugendspielerin Christiane Gnoyke glich für die Gastgeberinnen auf dem Heiligenberg aus (31.). „Die ganze erste Halbzeit war ausgeglichen“, sagt Fabian Götz, Trainer der Fußballerinnen aus Häfnerhaslach und Sternenfels. „Da ist unser Konzept voll aufgegangen. Kurz vor der Pause haben wir sogar zwei, drei Hundertprozentige versäumt.“Nach dem Seitenwechsel schlug dagegen die Stunde von Romy Bahmer. „Sie war immer vorne drin, hat die Laufwege gut drauf gehabt und ihre Chancen verwandelt“, freut sich Messirek. „Wir haben die Bälle laufen lassen und Druck gemacht. Genau das habe ich in der Pause gefordert. Die Spielerinnen sollten Druck machen und den dann auch konstant aufrechterhalten.“ Ein Hattrick von Bahmer (58., 61. und 73. Minute) spricht für sich. Den Schlusspunkt setzte in der 79. Minute Nadine Pfaffeneder mit ihrem Treffer zum 5:1-Endstand. „Das war einfach unsere Halbzeit“, schwärmt der SVH-Trainer, während sein Häfnerhaslacher Kollege zugibt: „In der zweiten Spielhälfte hat sich die individuelle Klasse durchgesetzt. Außerdem hat bei unserer Mannschaft die Kondition nachgelassen. Darum haben wir auch ein bisschen zu leichtfertig verteidigt.“

SV Horrheim: Rothenburger – Conradt (24. Aichele), Englert, Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller (63. Lena Müller), Maria-Luisa Napolitano, Bahmer (87. Selina Müller), Alani Tiefenbach, Nadine Pfaffeneder, Jessica Napolitano (36. Ayla Tiefenbach).