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Aktuelle Infos und News

„Die Mädels hatten Spaß“

Horrheims Romy Bahmer (links) schraubt sich hoch, um den Ball in Leingarten noch vor Verena Henzen von der SGM Großglattbach/Nussdorf zu erreichen.

12. Juni 2017
Für das Halbfinale hat es bei der Vorrunde des Erdinger-Meister-Cups in Leingarten für den SV Horrheim nicht gerreicht -
Die Mannschaft von Trainer Markus Messirek stieg mit einem 1:0-Sieg gegen den SC Fornsbach ins Turnier ein. Gegen die SGM Dürrenzimmern/Talheim holten sie ebenfalls ein 1:1-Unentschieden. Doch dann mussten sie sich dem TSV Münchingen mit 0:3 geschlagen geben, ehe sie zu einem 1:1 gegen die SGM Großglattbach/Nussdorf kamen. Das bedeutet den vierten Platz in der Vorrunde. Im Neunmeterschießen gegen den SV Winnenden mussten sich die Horrheimerinnen erneut geschlagen geben – 3:4. Dennoch zogen Messirek ein positives Fazit. „Sportlich war das okay, obwohl wir uns auf dem kleinen Feld immer schwer tun. Aber wir haben mal andere Teams kennengelernt und schon ein paar Vorbereitungsspiele vereinbart.“ Turniersieger wurde Dürrenzimmern/Talheim, das als Sieger der Gruppe B im Halbfinale den FV Löchgau II mit 2:0 aus dem Turnier warf und sich im Endspiel gegen den TSV Neuenstein, den Sieger der anderen Vorrundengruppe, mit 2:0 durchsetzte. Dritter wurde Löchgau II durch ein 2:1 im Spiel um Platz drei gegen Münchingen.

Bezirksliga-Vize ist Direktaufsteiger

09. Juni 2017
SVH kickt künftig in Regionenliga
Die Fußballerinnen des SV Horrheim haben in der Bezirksliga 2 den zweiten Platz der Abschlusstabelle belegt. Meister wurde die SGM Großglattbach/Nussdorf. Doch weil die SGM nach dem Norweger Modell spielte – bei Spielerinnenmangel darf sie auch zu neunt auf verkleinertem Spielfeld antreten –, war Vizemeister SV Horrheim der beste Verein, der sich verpflichtet hatte, stets mit einer kompletten Elf anzutreten. Als solcher steigt er direkt in die Regionenliga auf. Die Möglichkeit, zu neunt anzutreten, wurde nur für die Bezirksliga geschaffen, um auch Vereinen die Teilnahme am Spielbetrieb zu ermöglichen, die nicht gerade von spielwilligen Fußballerinnen überrannt werden. Der SVH mit Trainer Markus Messirek hatte immer wieder Probleme, wenn sein Gegner von seinem Recht Gebrauch machte, auf verkleinertem Platz zu spielen. Darum freut sich Messirek, in der nächsten Saison wieder durchweg auf dem kompletten Spielfeld anzutreten. „Der Aufstieg in die Regionenliga war unser Saisonziel“, sagt er. „Wenn die Motivation der Mannschaft bleibt und die Spielerinnen so mitziehen, wie sie es versprochen haben, dann können wir auf jeden Fall die Klasse halten.“Ein riesiger Vorteil für die Horrheimer Frauenmannschaft ist die gute Jugendarbeit des SVH. So stoßen auch in diesem Jahr wieder sieben bis acht Spielerinnen zu den Frauen, weil sie für die B-Juniorinnen zu alt geworden sind. „Nur eine geht, weil sie ein Auslandssemester hat“, sagt der Trainer, der in seinem Amt von Simone Abel unterstützt wird. Dass die Horrheimer Frauen das Niveau für die neue Liga haben, davon ist Messirek überzeugt – spätestens seit ein paar Testspielen in den vergangenen Wochen. Da gewann der SVH gegen den frischgebackenen Meister der Regionenliga, den FV Löchgau II, mit 5:2. Außerdem gab es einen 5:3-Sieg gegen den SV Heilbronn am Leinbach und eine 2:5-Niederlage gegen die SGM Ilsfeld/Neckarwestheim.

Unentschieden zum Abschluss der Saison 2016/17

03. Juni 2017
SV Horrheim - TSV Großglattbach 2:2 (0:0)
Zwar haben die Großglattbacher letztlich zweimal einen Rückstand ausgeglichen. Dennoch fühlte sich das 2:2-Unentschieden wie eine Niederlage an. „Wir haben heute zwei Punkte verloren. In der ersten Halbzeit hatten wir ein klares Chancenplus“, erklärt Marvin Kern, Torwarttrainer des TSV Großglattbach. Die Horrheimer gingen mit einem „Sonntagsschuss aus der Drehung“ (Kern) von Jonathan Mengen in der 68. Minute in Führung. Nur sieben Minuten später glich Tobias Baisch per Flugkopfball wieder aus (75.). Ein Billardtor bescherte den Gastgebern wieder die Führung. Nach einer Flanke von der Außenbahn schoss Großglattbachs Timo Krauth Thomas Trinkl aus kurzer Entfernung an. Vom Horrheimer springt der Ball ins Tor der Gäste (80.). Doch die Großglattbacher zeigten Moral. Eine Flanke von Michael Schlosser verwertete Jakob Nabrotzki per Kopfball in der 85. Minute zum 2:2-Endstand. „Wir haben noch einmal probiert anzurennen. Aber die letzten Minuten ging es hin und her“, berichtet Kern.

SV Horrheim: Abel – Seidel, Welleba (59. Striegel), Zoller, Niklas Hachtel, Philipp Hachtel (60. Trinkl), Brosi (34. Dominik Faigle), Mayer, Kohler, Mengen, Andre Faigle.

SVH ging aufgrund vieler Verletzter die Puste aus

28. Mai 2017
VfB Vaihingen - SV Horrheim 3:1 (1:1)
„Wir wollten heute früh in Führung gehen und dann auf Konter zu setzen, um Kräfte zu sparen.“ So lautete die Vorgabe von SVS-Spielertrainer Sergej Hilgenberg. Der erste Teil des Plans wurde auch schnell in die Tat umgesetzt. Bereits in der 3. Minute fingen die Gäste einen schlampigen Pass der Vaihinger Verteidigung ab, woraufhin Pascal Kohler alleinstehend vor dem Tor einnetzte. Kurz darauf gab es dann den ersten Schock für die Horrheimer, als Ron Räpples Wiedersehen mit seinem Ex-Verein vorzeitig vorbei war. Mit Verdacht auf Außenbandriss wurde er ins Krankenhaus gebracht. So fehlte den ohnehin schon ersatzgeschwächten Gästen bereits ein schneller Konterspieler, und als Thomas Trinkl zehn Minuten später auch noch verletzt ausgewechselt werden musste, wurde die Liste der einsatzfähigen Spieler immer kürzer.Die verbliebenen Horrheimer brachten die knappe Führung trotzdem fast in die Halbzeitpause. Wenige Momente vor dem Pfiff nahm Qendrim Emini den Ball nach einer unzureichend geklärten Ecke volley und erzielte so den Ausgleich. „Wir haben uns dann aufs Verteidigen beschränkt, mehr war nicht drin“, sagte Hilgenberg. Durch große Ballbesitzanteile und „weil wir den Ball gut laufen gelassen haben“ (VfB-Trainer Goran Musura) erspielten sich die Vaihinger mehrere Chancen. Nach einem Spielzug über Ahmed Ciftci und Adam Juhasz auf der rechten Seite kam Okan Ilhan zu einer jener Gelegenheiten, sein Kopfball landete jedoch zunächst an der Latte (57.). Emini machte es im Nachschuss besser und erzielte das 2:1. Vier Minuten später hatte Horrheims Sascha Berger den Ausgleich auf dem Fuß, verfehlte nach einem Konter aber das Tor. Durch mehrere Wechsel in der Offensive brachte Vaihingen in der Folge nochmal Wirbel in die müde Horrheimer Abwehr und erhöhte in der 65. Minute in Person von Rosario Belluaro auf 3:1.

SV Horrheim: Reiner – Seidel, Kohler, Zoller, Hachtel, Faigle, Trinkl (14. Welleba), Mengen, Berger, Räpple (4. Hilgenberg, 40. Maier, 46. Bartak), Arnold.

SVH verliert Derby bei müdem Sommerkick

21. Mai 2017
SV Horrheim - TSV Ensingen 0:2 (0:0)
Wir sind Derbysieger“, freute sich Trainer Siegfried Blum nach dem 2:0-Auswärtserfolg seines TSV Ensingen beim SV Horrheim. Im ersten Durchgang war aber noch nicht viel von Derby zu merken. „Das kann man in die Kategorie Abtasten oder Sommerkick verorten“, sagte Blum. „Wir haben uns viel vorgenommen, waren aber zu lethargisch.“ Weil Horrheim auch nur durch Standards gefährlich wurde, blieb es bis zur Pause torlos. Zu Wiederanpfiff brachte Blum drei frische Kräfte und sorgte dadurch für mehr Tempo im Spiel seiner Mannschaft. „Wir wussten, dass wir konditionell besser drauf waren und wollten Horrheim müde spielen“, erklärte der TSV-Übungsleiter. Dieser Plan ging auf: Ensingen erspielte sich Chancen im Minutentakt und ging folgerichtig in der 65. Minute in Führung. Nach einem „schön vorgetragenen Angriff“ (Blum) traf der eingewechselte Michael Mahler aus halblinker Position ins lange Eck. Eine Viertelstunde vor dem Ende verwandelte Ersin Yilmaz einen Foulelfmeter zum 2:0-Endstand. Kevin Steinl war zuvor unfair gestoppt worden.

SV Horrheim: Reiner – Andre Faigle, Kohler, Seidel, Maier, Hachtel, Palesch, Berger, Stierle, Räpple, Trinkl.