Sie sind hier: Startseite

Herzlich willkommen beim SVH

Aktuelle Infos und News

Ehrung für Jugendtrainer und Küchenfee

Als Torwart des SV Horrheim ist Kevin Reiner (Mitte) seit vielen Jahren bekannt. Mittlerweile ist er auch erfolgreicher Trainer der Fußballerinnen beim SVH. Gestern wurde er geehrt.

18. November 2017
Fußballbezirk Enz/Murr zeichnet freiwillige Helfer aus, die sich seit vielen Jahren in den Vereinen der Region einbringen -
Ohne sie läuft in den Fußballvereinen nichts, die ehrenamtlichen Helfer, die seit Jahren oder Jahrzehnten den Betrieb aufrechterhalten. Einige besonders engagierte Vereinsmitglieder wurden gestern Abend vom Fußballbezirk Enz/Murr geehrt. Als Bezirkssieger in der Kategorie „Junge Fußballhelden“ ging SVH-Torwart Kevin Reiner hervor, der vor allem für die erfolgreiche Arbeit im Mädchenfußball gewürdigt wurde. Den 27-Jährigen schickt der Verband jetzt zur Belohnung eine Woche lang nach Spanien, wo ihn nicht zuletzt ein „fußballerisches Begleitprogramm“ erwartet, wie der Ehrenamtsbeauftragte des Bezirks, Heinz Krauß aus Gündelbach, verlauten lässt. Reiner war seit 1994 als Jugendspieler, seit 2005 als Schiedsrichter und seit 2008 bei den Aktiven für den SV Horrheim im Einsatz. Das Besondere in seiner Vita ist aber die Förderung des Mädchenfußballs. Beim SVH, der weit und breit für die gute Arbeit in diesem Bereich bekannt ist, ist Reiner als Spielleiter für die Mädchenmannschaften tätig. Außerdem trainiert er die B-Juniorinnen. Ihre Meisterschaft im Bezirk sowie der Aufstieg in die Verbandsstaffel am Ende der Saison 2015/2016 markierten den vorläufigen sportlichen Höhepunkt.

Nach dem Einkauf folgt der Einsatz als Küchenfee
Ebenso wurde Marina Wagner für Ihren Einsatz ausgezeichnet. Ihr überreichten die Verantwortlichen des Fußballbezirks gestern eine Urkunde sowie eine Uhr als Anerkennung. „Marina Wagner ist bei uns im Verein für den Einkauf für alle Festivitäten verantwortlich“, berichtet der SVH-Vorsitzende Rainer Götz. „Sie rennt zum Bäcker, sie rennt zum Edeka, und vor Jugendturnieren muss sie noch jemanden mitnehmen.“ Doch nicht nur den Einkauf übernimmt die 55-Jährige, die seit 2005 im Wirtschaftsausschuss des Vereins ist. „Nachdem sie alles eingekauft hat, ist sie auch Küchenfee beim Kirbe-Essen und beim Wandertag“, ergänzt Dorrit Müller, Ehrenamtsbeauftragte des SV Horrheim.

Burkhardt und Abel geben Sicherheit

Als kompromissloser Abräumer in der Defensive wurde Marco Burkhardt (Mitte) beim SV Horrheim schmerzlich vermisst. Jetzt ist er wieder fit.

17. November 2017
Mit den Innenverteidigern sind zwei wichtige Stützen zurückgekehrt – Derby in Gündelbach -
5:0 gegen den TSV Wiernsheim, 7:0 gegen den TSV Nussdorf II, dazwischen ein 1:1 gegen den TSV Phönix Lomersheim II – die Formkurve des SV Horrheim zeigt in der Fußball-Kreisliga B 7 nach oben. Davon, dass bei seiner Mannschaft aber der Knoten geplatzt ist, will Sergej Hilgenberg nicht sprechen. „Die Gegner haben auch zugelassen, dass wir so viele Tore geschossen haben. Es hat einiges geklappt“, berichtet der SVH-Trainer. „Man sieht aber immer noch, dass wir eine extrem junge Mannschaft haben und so auch spielen.“ Es geht aber definitiv aufwärts. Mit Felix Abel, der wieder im Feld zum Einsatz kommt, und Marco Burkhardt nach seinem Knorpelschaden steht Hilgenberg wieder die etatmäßige Innenverteidigung zur Verfügung. „Das sind zwei wichtige Stützen. Sie können unser Spiel von hinten aufbauen und peitschen auch mal die anderen an“, berichtet der SVH-Übungsleiter. Wie weit die Horrheimer aber wirklich schon sind, wird sich in den beiden Derbys zum Abschluss der Hinrunde beim FC Gündelbach und gegen den TSV Ensingen zeigen. Zumindest dürfte die Einstellung in diesen Partien kein Problem sein. „Gegen schwächere Gegner lassen wir oft Punkte liegen. Doch das Spiel gegen Gündelbach ist ein Derby. Da will keiner der Spieler verlieren und am nächsten Morgen beim Bäcker sich von manchem alten Horrheimer eine verbale Backpfeife abholen. Da ist jeder heiß. Deshalb habe ich auch keine Bauchschmerzen. Die Jungs wissen, was Sache ist.“ Es mache das Coachen für einen Trainer sogar einfacher. „Wenn die Einstellung stimmt, dann werden taktische Vorgaben viel besser umgesetzt. Dann kann man als Trainer noch besser eingreifen, weil jeder motiviert und konzentriert ist“, erzählt Hilgenberg. „Und wenn wir dann noch so spielen wie gegen Wiernsheim, sind wir schwer zu schlagen.“ Die Gündelbacher sind allerdings für ihre zweikampfbetonte Spielweise berühmt berüchtigt. „Sie kämpfen bis zum Schlusspfiff“, ist sich der SVH-Übungsleiter sicher. „Und nach vorne haben sie einige Spieler, die auch mit dem Ball umgehen können.“ Allerdings müssen sie den Ausfall von Fatos Isafi verkraften. Hilgenberg: „Das tut den Gündelbachern weh.“ Die Horrheimer können aber ebenfalls ihre Kampfstärke in die Waagschale werfen. „Fußball ist halt ein kampfbetonter Sport. Da muss es heiß zugehen. Ich vergleiche das oft mit einem Kind, dem das Spielzeug weggenommen wurde. Bis man es wieder hat, muss man aggressiv sein“, erklärt Hilgenberg. „Wenn wir aber in Ballbesitz sind, dann müssen wir Ruhe ausstrahlen und das Spielgerät mit kühlem Kopf behaupten.“ Die zweiten Mannschaften sehen bei Hilgenberg an diesem Spieltag keinen Stich – mit einer Ausnahme. „Der TSV Phönix Lomersheim II gewinnt gegen die SGM Roßwag/Mühlhausen. Wenn bei den Lomersheimern die Einstellung stimmt, sind sie eins der besten B-7-Teams“, erklärt Hilgenberg. Dagegen stehen der TSV Häfnerhaslach II gegen die SGM Hohenhaslach/Freudental und der VfR Sersheim II gegen den TSV Aurich weitestgehend auf verlorenem Posten. „Die Hohenhaslacher haben sich nach dem schlechten Saisonstart gefangen“, sagt der SVH-Trainer. „Die Wiernsheimer gehören trotz des Verletzungspechs spielerisch zum Besseren. Und in Nussdorf holt ,Hansi‘ Rähmer mit den Aurichern auch mal drei Punkte.“ Ebenfalls Auswärtssiege erwartet Hilgenberg vom FV Markgröningen beim SV Sternenfels und vom VfB Vaihingen bei der SGM Sachsenheim. „Wir haben die Sternenfelser durch das 0:4 zu Hause praktisch aufgebaut. Danach haben sie Gas gegeben. Aber dem FVM mit diesem Sturm haben sie wenig entgegenzusetzen“, berichtet der Übungsleiter. „Und die Vaihinger haben ein gutes Verhältnis zwischen erfahrenen und jungen Spielern. Ich traue Goran Musura mit diesem Team den Aufstieg zu.“ Auf einen Heimerfolg tippt er beim Duell TSV Ensingen gegen TSV Großglattbach. „,Siggi‘ Blum macht in Ensingen einen super Job. Außerdem hat er im Training immer 20 bis 30 Spieler. Das merkt man in den Begegnungen. Alle sind fit. Und er kann auch mal Spieler auf die Bank setzen, die nicht im Training waren“, erklärt SVH-Trainer Hilgenberg. Die Heimspiele der zweiten Mannschaften in Häfnerhaslach, in Lomersheim und in Nussdorf beginnen an diesem Sonntag bereits um 12.30 Uhr. Die übrigen Partien werden um 14.30 Uhr angepfiffen.

Bahmer-Hattrick in nur sechs Minuten

Ludwigsburgs Torspielerin Tanja Fischer ist gegen Marie Pfaffeneder und ihre Mitstreiterinnen oft unter Druck geraten.

14. November 2017
SV Horrheim - TSV Ludwigsburg 5:2 (4:1)
SVH dominiert Spiel der Regionenliga gegen den TSV Ludwigsburg – Horrheimerinnen gewinnen mit 5:2 (4:1).
In einem anfänglich von beiden Mannschaften starken Spiel der Fußball-Regionenliga 2 haben die Kickerinnen des SV Horrheim mit 5:2 (4:1) gegen den TSV Ludwigsburg gewonnen. Vierfach-Torschützin Romy Bahmer legte mit ihrem Hattrick – sie traf in der 37., 38. und 43. Minute – den Grundstein für den hohen Sieg des SVH. Vor dem direkten Aufeinandertreffen lagen die Mannschaften in der Tabelle der Regionenliga 2 nur einen Punkt auseinander. „Beide Mannschaften haben gut angefangen und sich in den ersten paar Minuten jeweils zwei Torchancen erspielt“, berichtet SVH-Trainer Markus Messirek. „Wir haben unsere beiden Chancen vergeben, die anderen haben eine von ihren genutzt.“ So gerieten die Horrheimerinnen schon in der 9. Minute in Rückstand. „Da haben wir uns noch kurz schwer getan, bis wir richtig ins Spiel gekommen sind“, sagt Messirek. „Aber nach ungefähr zehn Minuten hatten wir die Partie in der Hand.“ Folgerichtig schoss Marie Pfaffeneder in der 13. Minute den Ausgleichstreffer zum 1:1. „Super sauber über Mittelfeld und Außenbahn, dann im Sechzehner ein sehr gutes Zusammenspiel von Romy Bahmer und Marie“, schwärmt der Trainer vom Zustandekommen des ersten Treffers. „Auch danach waren es alles schön sauber herausgespielte Sachen“, sagt Messirek über die Spielzüge, die zu den weiteren Toren führten. Mit einem Hattrick kurz vor der Halbzeitpause sorgte Romy Bahmer für die Vorentscheidung. Unwiderstehlich zog sie zum Tor und traf in der 37., 38. und 43. Minute. „Bis zum 3:1 haben die Ludwigsburgerinnen gut dagegen gehalten“, sagt Messirek. „Dann war bei ihnen ein bisschen der Dampf raus, und wir haben das Spiel dominiert.“ Allerdings war die Horrheimer 4:1-Pausenführung für seinen Geschmack geschmeichelt – für die Gäste. „Es hätte schon viel höher stehen müssen bei den vielen Torchancen“, sagt er. Nach dem Seitenwechsel nahmen die Gastgeberinnen ein wenig das Tempo raus. „Wir haben im Mittelfeld auf die Manndeckung geachtet“, berichtet Messirek vom weiteren Verlauf. „So haben wir das Spiel kontrolliert zu Ende gebracht.“ Die Taktik ging auf. Auf dem nassen Rasen – vormittags war er noch gut bespielbar, weichte aber bei den heftigen Regenfällen immer weiter auf – traf Bahmer in der 70. Minute noch zum 5:1 für Horrheim, ehe in der 82. Minute das 2:5 fiel. „Es hat den Mädels richtig Spaß gemacht zu spielen“, sagt Messirek, der sich über eine trotz Regens überraschend große Zuschauerkulisse freut.

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert, Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Sabrina Müller, Romy Bahmer, Anna-Lena Colmer (77. Jana Klein), Henrike Reinsch, Anna Zündel, Lena Müller (76. Jessica Napolitano).

Horrheim dreht frühen Rückstand

07. November 2017
TSV Münchingen II - SV Horrheim1:3 (1:2)
Nach einem schnellen Gegentor hat der SV Horrheim das Spiel der Fußball-Regionenliga 2 gedreht und mit 3:1 gegen Gastgeber TSV Münchingen II gewonnen. „Anfangs hat bei uns hintendrin die Zuordnung nicht hundertprozentig gestimmt“, berichtet Markus Messirek, der Trainer der Horrheimerinnen. „Da wurden wir schnell überrannt. In der 4. Minute hat Caterina Weiss mit einem Sonntagsschuss den Ball volley sauber reingemacht. Da hatte ich schon ein bisschen Bauchweh.“ Doch die Horrheimer Kickerinnen steckten nicht auf, sondern drehten mit einem Doppelschlag von Romy Bahmer und Lena Müller in der 12. und 14. Minute den Spielstand. „Beide Tore waren sauber rausgespielt“, freut sich Messirek. „Aus dem Mittelfeld über die Außenbahn, quergelegt in den Strafraum und gut zum Abschluss gekommen.“ Ab der 2:1-Führung für den SVH war es ein verteiltes Spiel, in dem beide Teams auch in der zweiten Halbzeit mehrere Chancen hatten. Genutzt wurde nur noch eine. Marie Pfaffeneder bekam einen Pass auf die Außenbahn, überlief Abwehrspielerin und Torfrau und schoss in der 72. Minute zum 3:1 ein.

SV Horrheim: Hannah Schmidtke – Alani Tiefenbach, Kerstin Englert (87. Sabrina Müller), Luisa Pfeifer, Marie Pfaffeneder, Romy Bahmer, Anna-Lena Collmer (73. Henrike Reinsch), Anna Zündel, Nadine Pfaffeneder (90. Jana Klein), Lena Müller, Kim Aichele.

Horrheim gewinnt gegen harmlose Gäste

Spektakuläre Szenen vor dem Gästetor gab es gestern zuhauf. Hier wäre Wiernsheims David Zywicki (rechts) zu spät gekommen, wenn Sascha Berger (am Boden) den Ball mit voller Wucht getroffen hätte. Die TSV-Abwehr hatte den Horrheimern wenig entgegenzusetzen.

05. November 2017
SV Horrheim - TSV Wiernsheim 5:0 (1:0)
SVH dominiert die Abwehr des TSV Wiernsheim nach Belieben und holt sich einen ungefährdeten 5:0 (1:0)-Sieg -
Viel war es nicht, was in der ersten Spielhälfte passiert ist. Was der TSV Wiernsheim gestern zeigte, war allerdings auch im Rest der Partie nicht allzu viel. „Unglaublich!“, wütete TSV-Spielertrainer Vitale. „Wie Slalomstangen!“ Ein ums andere Mal kamen ihm die gleichen Begriffe über die Lippen. Dabei hatten sich die Gastgeber aus Horrheim lange gedulden müssen, ehe sie den ersten Treffer erzielten. „Bis zum Sechzehner war es gut, aber dann waren die Zuspiele nach vorne zu ungenau“, analysierte SVH-Trainer Sergej Hilgenberg. So war es auch ein Fernschuss von Mario Vehlgut, der in der 37. Minute für die 1:0-Führung sorgte. Als Dominik Haydl und Daniel Stierle nach Zweikämpfen bereits am Boden lagen, ließ Schiedsrichter Muhammet Kaya Vorteil gelten und ermöglichte so den Treffer von Vehlgut aus der zweiten Reihe.Mit der knappen Pausenführung im Rücken gingen die Horrheimer in die Kabine. „Wir haben gesagt: ,So weitermachen!‘, weil das Spiel an sich gut war und die Wiernsheimer nur einen Auswechselspieler dabei hatten“, berichtete Hilgenberg von seiner Kabinenansprache. „Wir hatten viel Ball und die Wiernsheimer mussten viel hinterher laufen. Das ist nervig und irgendwann macht man das nicht mehr konsequent genug.“ Dass Christian Asprion schon Sekunden nach Wiederanpfiff auf 2:0 erhöhte, spielte Hilgenberg und seiner Elf dabei in die Karten. Vitale wurde angeschossen, der Ball trudelte knapp am Pfosten vorbei ins Netz – unerreichbar geworden für Gästekeeper Dominik Dettinger, der mit der ursprünglichen Flugbahn gerechnet hatte und mitten auf der Torlinie zu Boden gegangen war.Für Hilgenberg war das Ergebnis des gestrigen Spiels Nebensache. Drei Punkte und ein ordentlicher Auftritt seiner Mannschaft – das zählte. „Wir hatten uns vorgenommen, ein ganz anderes Gesicht zu zeigen als gegen Lomersheim II“, berichtete der Übungsleiter. „Das ist uns gelungen. In der Zeit nach dem 4:0 haben wir auch sehr schön zusammengespielt.“ Mit einem Doppelschlag hatten Philipp Hachtel (55. Minute) und Asprion (59.) die Vorentscheidung herbeigeführt. Hachtel kam frei zum Schuss, als er zentral vor dem Tor stand. Asprion kam erst nach einer Vorlage von Jan Rückher in den Strafraum an den Ball und erhöhte auf 4:0, nachdem Sekunden zuvor die Hereingabe von Sascha Berger an der Abwehr hängengeblieben war.Im nächsten Angriff versuchte es Berger selbst, statt erneut auf Asprion abzuspielen, doch der Schuss ging übers Tor. Als in der 67. Minute Hachtel auf den Strafraum der Gäste zulief und die Lücke sah, zog er ab und traf zum 5:0-Endstand. Vitale blieb sich treu und kommentierte nur: „Unglaublich!“ Es folgten noch einige Schüsse, doch getroffen hat keiner mehr.

SV Horrheim: Nicholas Arndt – Mario Werthwein, Mario Vehlgut, Pascal Kohler, Felix Abel (61. Marco Burkhardt), Philipp Hachtel, Sascha Berger (73. Max Schiefer), Dominik Haydl, Christian Asprion, Daniel Stierle (38. Jan Rückher), Jan Maier.

TSV Wiernsheim: Dominik Dettinger – Philipp Bienick, Bogdan Nutescu, Philipp Deptula, Kevin Schellin, Lukas Krompietz (68. Marco Reisert), Sebastian Zywicki, David Zywicki, Andre Wagner, Domenico Vitale, Oliver Silvestre Mangas.

Tore:
1:0 Mario Vehlgut (37.), 2:0 Christian Asprion (46.), 3:0 Philipp Hachtel (55.), 4:0 Christian Asprion (59.), 5:0 Philipp Hachtel (67.).
Spieler des Tages: Philipp Hachtel (SV Horrheim).
Schiedsrichter:
Muhammet Kaya (Türk Gücü Sinsheim).
Zuschauer:
30.

„Lomersheim war auf jeden Fall schlagbar“

29. Oktober 2017
SV Horrheim - TSV Phönix Lomersheim II 1:1 (0:0)
Lange hatte man vor dem Spiel diskutiert, ob man das Spiel aufgrund schlechter Platzverhältnisse anpfeifen solle. Der Schiedsricher entschied sich aber, die Begegnung zwischen Horrheim und Lomersheim II laufen zu lassen. Das Spiel wurde in den ersten Minuten von beiden Mannschaften verschlafen, weshalb die erste Halbzeit auch ohne Tore blieb. Dennoch hätten die Horrheimer durchaus einen Elfmeter bekommen können, nachdem Sascha Berger im Lomersheimer Strafraum frei vor dem Tor von hinten umgegrätscht wurde. Bei der Halbzeitansprache forderte SV-Trainer Sergej Hilgenberg mehr Schnelligkeit und Genauigkeit von seinen Spielern. Aber diese Forderungen blieben erstmal unerfüllt. Bereits in der 53. Minute kamen die Lomersheimer nach einem Konter gefährlich vor das Horrheimer Tor. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite klärte die Horrheimer Verteidigung den Ball nicht aus dem Strafraum, wodurch Nils Holler den Ball zur Lomersheimer Führung einschob. Die Horrheimer bewiesen dennoch Moral und setzten nun die Forderungen des Trainers um. In der 67. Minute kam Sascha Berger in eine gute Schussposition, die er auch zugunsten der Horrheimer nutzte und den Ausgleich durch einen strammen Schuss ins lange Eck erzielte. In der 80. Spielminute hatten die Gastgeber noch eine letzte gute Möglichkeit, um drei Punkte zu holen, die Mario Vehlgut aber durch einen Pfostenschuss nicht nutzte. „Lomersheim wollte bei uns heute nichts holen und war auf jeden Fall schlagbar“, sagt Sergej Hilgenberg.

SV Horrheim: Nicholas Arndt – Jan Rückher, Mario Vehlgut, Marco Burkhardt, David Plesch, Pascal Kohler, Sascha Berger, Dominik Haydl, Christian Asprion, Daniel Stierle (25. Mario Werthwein), Jan Phillip Maier.